schattengespieltes Montagsherz

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Am Wochenende konnte ich mal wieder bei meiner Mutter auf Herzsuche gehen. Im Fenster im Esseck hängt dieses Exemplar. Dass es ein Herz ist, fällt meistens gar nich so auf, weil die Blume die daran festgesteckt ist, die Form etwas verfälscht. Aber es ist und bleibt ein Herz, darf den Wochenanfang versüssen und bei Anette verlinkt werden.

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Boah

Ich bin gerade auf die Terasse gegangen um noch kurz die Wäsche einzusammeln und die Sonnenstoren einzufahren.

“machst du da?”

“ich fahr den Sonnenschutz ein, ist ja keine Sonne mehr da”

“ganz dunkel”

“ja genau, ganz dunkel, Zeit für dich ins Bett zu gehen”

Kind dreht sich ab geht wieder rein, anderes Kind kommt raus.

Frühlingskind macht die Terassentür zu, Herbstkind hat wohl noch nen Finger dazwischen und brüllt

Frühlingskind verriegelt die Terassentür während ich noch draussen stehe und lacht.

Boah

Ich sollte mir wohl angewöhnen auch wenn ich schon quasi Schlafklamotten anhabe, beim Gang in den Garten einen Schlüssel mitzunehmen. Weil immer ist E. ja auch nicht da.

Latzhose

Das Frühlingskind steht momentan voll auf Latzhosen. War voll unpraktisch als es gerade am Trocken werden war und dann die Hose ausgezogen werden musste aber egal.

Dazu ist die Latzhose, die wir für sie haben eher äh sackig. Sprich: sie gefällt mir nicht. Dazu hat sie die angewohnheit ab und zu gewaschen werden zu müssen. Das findet das Frühlingskind ja gar nicht toll. Also dachte ich mir, ich kann ja eine Latzhose nähen. Haha. Weil ich ja so viel Näherfahrung habe und eigentlich wollte ich mich, wenn ich schon was für die Kinder nähe und mich einer neuen Herausforderung stelle ja eigentlich was aus Jersey nähen und das dann bequem ist.

Aber ich habe mich vor zwei Wochen dann trotzdem mal durch das Internet gewühlt und nach einem Schnittmuster für eine Latzhose gesucht, das nicht nach Sack aussah. Und dann bin ich tatsächlich fündig geworden und habe ein Freebook gefunden. Bubblegum heisst es und die Latzhose selbst ist nicht bubblig, sondern allenfalls die Taschen, wenn man so will. Der Schnitt ist klassisch und mit vielen Varianten und so.

Also habe ich das Muster ausgedruckt. Neben mir das Frühlingskind “machst du da?”. Dann habe ich erstmal fleissig geklebt “machst du da?”

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Sieht schon nach nem Schnittmuster aus. Also fein säuberlich ausgeschnitten “machst du da?”

Dann musste ich Stoff finden. In der Beschreibung steht, dass man auch einfach eine alte Jeans verarbeiten könnte. Alte Jeans habe ich noch. Aber die Verteilung war nicht so einfach. Ausserdem musste ich feststellen, dass sie teils schon so alt ist, dass der Stoff schon etwas fadenscheinig war.
Freundlicherweise hat E. mal recht viel gewogen und dabei eine Jeans gehabt, die jetzt meileinweit zu weit ist und ich habe das OK bekommen sie auch zu verwenden. Also habe ich aus der dicken schwarzen Jeans die Hauptteile geschnitten und aus meiner nur die nicht so verschlissenen Teile genommen (um sie dann im Prozess auch noch zu verwerfen). Dann war der Montag umLatzhose-9

Aber gut, so wurden die Schnittmusterteile auf den Jeans verteilt “machst du da?” und ausgeschnitten. Das Gleiche dann auch mit dem Futterstoff. Und dann alles versäubert. Damit war dann auch der Dienstag vorbei

Die Anleitung ist echt Schritt für Schritt erklärt und damit auch für mich nachvollziehbar. Am Mittwoch hatte ich ja nur ein Kind da und die Hose sah schon nach Hose aus, wenn auch noch ohne Latz.  Latzhose-10

Den Donnerstag verbrachte ich dann eher mit Wohnung putzen und habe mich dann am Freitag wieder drauf geworfen wie man beim 12von12 sehen konnte.

Nach einigen Kämpfen mit den Druckknöpfen, die nicht so wollten wie ich war sie dann fertig, bis auf ein paar Knöpfe weil mir diese im Prozess kaputt gegangen sind. Ja, wenn man sie falschrum montiert muss man sie wieder aufbrechen und dann sind sie kaputt. Latzhose-11

Fertig!
Am Montag habe ich dann noch schnell ein paar Knöpfe dazu gekauft.

Und dann musste das Wetter erst wieder ein bisschen schlechter werden, damit das Kind sie auch mal anziehen kann. Dabei sind mir dann gleich nochmal ein paar Knöpfe flöten gegangen, weil sie fester verschlossen haben als der Stoff gehalten hat. Meh. Aber ich konnte ein paar Tragefotos machen.

Noch ist die Hose ein bisschen zu lang. Sie ist grösse 92/98. Laut Anleitung ist die Hose eher nach Körpergrösse gemacht, also 98 passt quasi ab 98 cm Körpergrösse gut. Das Frühlingskind ist aktuell 94 cm hoch. Damit dürfte die Hose noch eine Weile passen. Ich hoffe es zieht sie noch ganz viel an.

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Ich würd sie glatt nochmal nähen. Aber eher mit einem dünneren Stoff. Die Jeans war halt schon von der etwas sehr dicken Qualität. und durch das Upcycling habe ich auch im vorderen Latz eine Naht, die mir nicht so gut gefällt. Und bei einem dünneren Stoff kann ich auch andere Knöpfe nehmen. Weil das war eher doof.

Erkennbares Montagsherz

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Die Woche beginnt mit Herz. Bei Anette inzwischen seit genau 5 Jahren! Wow. Ganz so lange bin ich noch nicht dabei, aber ich freue mich, schon so einiges Herzchen beigesteuert zu haben und hoffe noch auf ein langes Weiterleben dieses Projekts. Es gibt auch ein paar Teilnehmerinnen, die es tatsächlich geschafft haben seit Anfang dabei zu sein und kein Herz ausgelassen haben. Ich ziehe meinen imaginären Hut.

Mein heutiges Herz ist das letzte Woche geplante Herz. Am 13. August habe ich ja an einem tollen Fotoworkshop teilgenommen. Dort hat jede/r Teilnehmer/in ein Namensschild bekommen. Auf denen, die ein i im Namen haben, war der I-Punkt ein Herz und bei denen ohne i gab es dennoch ein Herz dazu. Und den kleinen Kameraanhänger für äh ja, ich weiss noch nicht, momentan liegt er im Geldbeutel, gab es auch dort.

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Loving Sunday

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Diese Woche war eher ruhig. Oder auch ich faul. Aber das stimmt natürlich nur halb.

 

Was ich diese Woche lernte:

Photoshop ist ein sehr starkes Tool. Und ich weiss schon, warum ich mich so lange davor gedrückt habe. Denn intuitiv ist da fast gar nichts. Aber ich habe jetzt ein paar Anleitungen und Hinweise und vor allem auch Material mit dem ich konkret üben kann. Und damit gibt es etwas, womit ich mal wieder Zeit verbringen kann, ohne das ich merke, wie sie vergeht.

 

Was ich diese Woche liebte:

  • rumbasteln mit Photoshop
  • rumbasteln mit WindowColor, das wollte ich schon sehr lange und bin da nie über meinen Schatten gesprungen, weil da muss man ja wieder  Zeug kaufen, jetzt habe ich was, was auch für anderes geeignet ist, aber eben auch für WindowColor.
  • Fahrrad fahren. Gemeinsam, alle dabei.

Freitagsklingeln

Frau Tonari lässt das Wochenende anklingeln.

Ich muss noch immer feststellen, dass ich noch nicht so firm bin beim Glöckchen finden. Aber ich war heute mit dem Fahrrad unterwegs und habe dann einfach meine eigene Klingel fotografiert. Und beim durchlesen der Kommentare habe ich mir überlegt, dass ich mir ja einfach Farbe schnappen könnte und sie wenn schon nicht schön, dann zumindest bunt machen könnte. So ist sie halt einfach langweilig schwarz. Aber sie kann klingeln und sorgt damit für freie Fahrt.

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Montagsherz als Kochhilfe + vor 10 Jahren (11)

moherz

Mein Montagsherz kam heute wie gerufen per Mail. Ich hatte zwar schon eine Idee, konnte sie noch nicht umsetzen. Naja dann nächste Woche oder so. Diesmal also wieder gespendet. Man kann damit wohl Spiegeleier verherzen. Finde ich eine nette Idee, die zu Frau Waldspecht kann.

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Und weil mir gerade aufgefallen ist, dass vor 10 Jahren eigentlich am Freitag war wird das hier kurz nachgereicht. Auch vor 10 Jahren war Terrorismus ein Thema und ich durfte mir Sorgen über mein Handgepäck machen.

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Loving Sunday

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Die Woche war recht intensiv. Klar gab es auch negative Sachen, aber wie Julie möchte ich ja positiv zurück blicken. Diese Woche war anscheinend Kreativität hoch angesagt, oder zumindest Handwerkliches. Auch war ich anscheinend recht konsumfreudig. Ist ja klar, zum neuen Bett für das Herbstkind muss auch die passende Matratzenauflage und Fixleintücher und Bettwäsche gekauft werden.

Was ich diese Woche lernte:

Jede Menge: wie man ein Schnittmuster aus dem Internet ausdruckt und zusammensetzt während das Kind zuguckt und ständig “was machst du da?” frägt. Wie man Druckknöpfe zerstört und falschrum angesetzte Druckknöpfe wieder aufbekommt. Dass die Wohnung, wenn ich in einen kreativen Flow bin völlig verwahrlost wird, ich diesen Zustand aber auch nicht sehr lange aushalte.

Dann habe ich noch gelernt, wie man Bilder in Stil von Nina Schnitzenbaumer fotografiert und bearbeitet (erstes Resultat seht ihr hier oben), weil ich bei ihr in einem Workshop war (den ich absolut empfehlen kann).

Und ich habe gelernt, dass ich doch nicht ganz so unfit bin, wie ich eigentlich dachte.

 

Was ich diese Woche liebte:

  • kreativer Flow
  • durchziehen von Projekten
  • meine (neue) Nähmaschine
  • 12 h ohne Kind (wobei, da bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich das so liebte)
  • Schwimmen

 

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12von12 August 2016

Und dann ist es schon wieder eine Woche später und wie mein Freitag letzte Woche aussah konntet ihr lesen, jetzt bekommt ihr Bilder meines nicht wirklich spannenden Freitag. Also zumindest nicht spannend für die Blogger die ich so kenne, weil die produzieren alle Naslang Kleider für ihre Kinder. Ich dagegen habe heute mein erstes Kleidungsstück für meine Kinder fertig bekommen. Halt nein stimmt nicht, ich hatte auch mal ein Mittelalterkleid für das Herbstkind gemacht.

Aber gut. Bevor ich hier (weiter) zusammenhangloses Zeug schreibe. Was 12von12 ist und wer dabei alles mitmacht findet sich auf dem Kännchenblog.

Ich nehme euch also heute mit auf einen belanglosen Freitag. Ich habe natürlich erst daran gedacht, als ich schon den ersten Batzen des Tages hinter mir hatte, sprich das Frühlingskind war schon in der KiTa abgeliefert, das Herbstkind und ich hatten schon unseren Morgenspaziergang zum Bäcker gemacht, damit wir nicht wie letzte Woche wegen fehlenden Parkplätzen ohne Brot nach Hause gehen mussten.

Dann hat das Herbstkind rumgequengelt was sich auch nicht mit Fotografieren verträgt und promt die Augen viel zu früh zugemacht. Aber dann konnte ich also auch loslegen (weiterer Text bei den Bildern):

Über die Hose werde ich vielleicht noch mal extra bloggen, so mit Tragebildern – wenn sie denn passt, es sah aus, als wäre sie noch ein bisschen zu gross.

Vor 10 Jahren (10)

Mein Post von vor 10 Jahren hat tatsächlich überhaupt nichts mit Neuseeland zu tun. Wehmütig macht er mich dennoch, denn beide Personen die hier umsorgt werden, sind inzwischen nicht mehr da.

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