52von52 – Aller guten Dinge sind 3

Es lag ne ganze Weile hier rum, das gerade fertig gestellte Projekt. Und eigentlich kommt es schon fast zu spät, schliesslich trage ich meine Kinder fast nicht mehr, und entsprechend ist eine Onbag nicht mehr zwingend erforderlich. Aber ich mag die Flexibilität und nutze meine ersten beiden doch ziemlich regelmässig und ab und zu müssen die Dinger doch mal in die Waschmaschine, weil Unfälle passieren oder sie auf andere Weise dreckig werden. Und manchmal ist es auch einfach praktisch zwei dabei zu haben, wenn man zu viert unterwegs ist.

Aus einem “alten” Tragetuch wurde eine neue Tasche.

Und damit ist das Projekt 3von52

Die Projetliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

 

und weil es Dienstag ist und kreativ gehts zu Creadienstag.

 

 

Montagsherz

Am Dienstag in der Chorprobe hatte ich einen Stuhl mit Verzierung erwischt. Also gab es dann gleich mal ein kleines Foto für Frau Waldspecht.

Ich wünsche einen guten Start in die Woche.

 

 

52von52 – 2

Ich habe ja schon davon berichtet, dass ich dieses Jahr 52 Projekte angehen möchte. Zum Glück habe ich sie ja nicht als “muss kreativ sein” definiert 😉

Eines lautet ja: Mehr Ordnung im Arbeitszimmer. Im Rahmen dessen ist irgendwie noch Ordnung an einer anderen Stelle entstanden.

Nachdem ich bei einer Nachbarin (deren Wohnung vom Schnitt her das Spiegelbild von unserer ist) gesehen habe, dass sie im Eck hinter dem Kamin einen kleinen Arbeitstisch stehen hat, ist mir die Idee gekommen das auch ähnlich zu machen. Bisher stand in dem Eck ein Billy-Regal, dass mit Büchern teilbestückt war. Oben drauf lagen irgendwelche Verpackungen, die man eventuell vielleicht nochmal verwenden könnte und im Bereich davor stapelte sich meist der Papier- und Kartonmüll und ein ungenutzer Kratzbaum. Natürlich habe ich davon kein Vorher-Bild gemacht, weil ich gar nicht daran dachte, dass das jetzt ein Projekt wird. Aber ich hatte festgestellt, dass in E’s Bereich, der auch ein bisschen mehr Ordnung vertragen könnte ein paar Sachen grösser sind, als in ihr neues Regal passt, wollte ich das grössere Regal im Arbeitszimmer nutzen etc.

Auf jeden Fall habe ich – weil ich ja auch vor hatte meinen Papierkram endlich mal anzugreifen – Das Eck von Kartonagen und Papiermüll befreit, die Bücher in die weiteren halbbestückten Billyregale im Schlafzimmer wandern lassen, den Kratzbaum verschenkt und die Papierkramordner, die bisher Ablagenunfreundlich in blöd zu öffnenden Regalen im Arbeitszimmer standen, ins Regal ins Wohnzimmer gestellt. Dazu meine bisherige Papierkramverwaltung (aka Kartons) dazu gestellt und einen Ordner für 2017 erstellt. Dann haben wir noch einen kleinen Schreibtisch dazu gestellt, damit man die Ordner auch drauf hinlegen kann. Und so dann den Papierkram von dem zu wenigen Platz vor den Tastaturen entfernt.

Jetzt muss ich “nur” noch durchhalten die neuen Sachen, die bewahrt werden sollten, direkt in den 2017 Ordner zu tun, und die alten Sachen mal durchsortieren, damit sie im richtigen Ordner bzw in der Ablage P landen. Ich bin mir sicher, dass ich da einiges loswerden kann. Und hoffen, dass E. damit dann auch mitmacht…

 

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

12v12 im Januar 2017

Es ist der 12, also darf ich euch wieder auf die bildliche Reise durch meinen Alltag mitnehmen. Die anderen Alltagsbilder gibt es im Kännchenblog.

Mein Tag lief mal wieder anders als geplant, aber das ist ja nichts Neues hier.

Es ging damit los, dass E. krank war. Ihren elenden Zustand erspare ich euch.

Ich bin trotzdem sehr früh aufgestanden, weil ich morgen früh raus muss und mich und die Kinder schon daran gewöhnen möchte, dass das morgen auch klappt. Die Kinder interessiert das eher mässig aber immerhin ist das Frühlingskind wach als ich nach dem Frühstück ins Schlafzimmer komme. “Alles nat!” erklärt es mir. Na juhu, da erzähl ich stolz dass mein Kind trocken ist und dann bekomme ich ein nasses Bett. Hatte ich ja auch erst vorgestern frisch bezogen. Also Bett abziehen:

Und Waschmaschine füttern.

Weil ich es gestern nicht geschafft hatte einzukaufen, muss ich das heute erledigen (so war das nicht geplant…). Immerhin sind die Kinder ausgeschlafen und kooperativ. Das Frühlingskind möchte unbedingt auf der Seite vom Herbstkind einsteigen und zu seinem Sitz klettern. Ich muss dafür sogar die Regenstiefel ausziehen, damit die Polster nicht nass werden. (ich hab das so gar nie verlangt).

Dann gehts erstmal einkaufen. Ein Wagen ist da schon hilfreich.

Die heutige Einkaufsverpflegung: Gurke.

Nach Verräumen der Einkäufe gibt es aufgewärmte Kartoffelsuppe.

Nachdem die Kinder die  Mittagspause verweigern (das war auch nicht geplant) baue ich mit ihnen Murmelbahn.

die Leiterin vom Eltern-Kind-Singen ruft an. Sie ist krank, also fällt Singen aus (das war nicht so geplant). Auch gut, ohne Mittagspause wäre das auch nicht so toll gewesen. Also bauen wir weiter Kugelbahnen.

Die Kinder sabotieren meine Kugelbahn, und während sie die erste zerstören, kann ich in ruhe eine zweite bauen.

Weil mir die Bewegung gestern so gut getan hat und ich schon wieder lethargisch werde, gehe ich raus. Ohne Kinder, die weigern sich (das war nicht so geplant), aber da E. ja da ist, kann ich mich trotzdem in das winterlich trübe Grau begeben

Ich beginne mich schon mit dem neuen Jahresthema von der Fotogruppe auseinander zu setzen.

Nach dem Abendessen packe ich die Nähmaschine wieder aus (das war so nicht geplant, da aber E. krank ist, gehen wir auch nicht schwimmen). Ein paar kleine Reparaturen, eine Bügelapplikation die nicht hält und an einer der grösseren Sachen weiter nähen.

Auch teste ich meine neue Schneideunterlage und den Rollschneider. Ich bin begeistert, das Ding sollte aber besser weit weg von Kinderhänden bleiben, es scheint mir recht scharf zu sein.

und nun gehts Richtung Bett, denn wie gesagt, ich muss morgen früh raus.

Montagsherz

Auch im neuen Jahr gibt es Montagsherzen bei Frau Waldspecht.

Meines kommt aber noch aus dem alten Jahr. Zu Weihnachten gab es ein Fondueset für mich. Anscheinend gibt es das hier kaum ohne patriotistischem Kitsch und so meinte E. dies sei das gewesen, was noch am wenigsten schlimm war. Es kommt immerhin mit einem subtilen Herz mit dem Schweizerkreuz aus und färbt nicht gleich den ganzen Topf rot…

Wir mussten auch die Bescherung daher vorziehen, weil E. für Heiligabend Fondue geplant hatte, aber wir noch nichts hatten um es darin zu machen. Die Kinder hat es gefreut.

 

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Liebster

Die liebe Julie nominiert mich für einen Award. Es handelt sich um den Liebster Blog Award, der ja so ein gewisses Bumerang-Verhalten aufweist und immer mal wieder vorbei kommt. Aber da die Fragen ja immer neu sind ist er zumindest bei mir immer wieder gerne gesehen 😀

Also los gehts’:

1. Was war das letzte Buch, das dich so richtig gefesselt hat?

Ich habe von einem Freund das Buch “ein schönes Kleid” von Jasper Nicolaisen bekommen. Zugegebenermassen lag es eine Weile rum, weil ich inzwischen mehr auf dem Kindle als in Papierbüchern lese und so bin ich zu Weihnachten erst dazu gekommen es zu lesen. Es hat dann auch genau für die zwei Tage, die wir noch zu Hause waren gereicht, weil es sich einfach so weggelesen hat. Empfehlung für alle (wie hat er es nochmal definiert?) Eltern. Jungen Eltern. Feministischen Eltern. Regenbogenfamilien und Familien in spe. Pflegeeltern. Pflegeeltern in spe. Menschen in Erziehungsberufen. Transleuten. Anderen LGBQ-Leuten. Partner*innen von Transleuten. Angehörigen und Neugierigen in Bezug auf Trans*. Hundebesitzer*innen. Hundefreund*innen. Paare mit langen Beziehungen.

Ah und weil ich letztens die neue Hörspielfassung gehört habe und wieder kaum aufhören konnte: Rebecca Gablés “das Lächeln der Fortuna” und jetzt muss ich auch noch warten, bis der Rest vom Hörspiel rauskommt.

2. Dein schönstes Erlebnis im letzten Jahr?

schwierige Frage, ich hatte sehr viele schöne Erlebnisse. Ganz viele kleine Glücksmomente mit den Kindern, und mit E. und beim Fotografieren. Aber jetzt irgendwie keins wo ich sage, dass es DAS schönste des Jahres war. Die Fotosession mit den Kindern und meinen Nichten in München war toll, die Pampa war toll, die Sommertage wieder mit meiner Schwester waren schön, die Hochzeit die ich fotografieren durfte und das meine Nichte, der ich ein Kleid zu Weihnachten genäht habe dieses sofort angezogen hat und auch am nächsten Tag gleich wieder. Der ganze Sommer war toll, weil E. sich so viel besser gefühlt hat.

3. Welchem Harry Potter Haus fühlst du dich zugehörig?

Ich hatte immer gedacht Ravenclaw, aber um ehrlich zu sein, denke ich in letzter Zeit immer öfter, dass ich wohl doch eigentlich ein treuer Hufflepuff bin.

4. Wenn du eine Sache in deinem Leben ändern könntest, was wäre das?

Ich hätte momentan gerne mehr Menschen um mich rum, die mich motivieren etwas zu tun. Seien es Leute die gerne fotografiert werden oder welche, die mich fragen etwas miteinander zu tun. Ich bin sehr schlecht darin auf andere zuzugehen, aber auch schlecht darin mich selbst zu motivieren (auch wenn das langsam besser wird, aber zusammen ist schöner als allein). Und wer jetzt sagt die Kinder machen das doch, kennt mein Couchpotatoekind nicht, das leider ungefähr ähnlich viel Input braucht.

5. In welcher Sci-Fi-Welt würdest du gern leben?

Ich kenne nicht sehr viele Sci-Fi-Welten. Die von Star Trek ist aber eine in der ich mir gut vorstellen könnte zu leben.

6. Hast du eine „Bucket list“ von Dingen, die du in diesem Leben noch machen möchtest? Wenn ja, würdest du einen Punkt davon teilen?

habe ich nicht. Zumindest nicht in realer Form. Wenn ich alles noch machen würde was ich gerne (wieder) machen würde, dann müsste ich vermutlich 150 werden und bräuchte den Körper meines 19-jährigen Ichs, weil ich die Hälfte von der Zeit verbraten würde ohne es zu tun, auch wenn ich es gerne würde und den Körper, weil vieles auch mit sportlichen Sachen zu tun hätte.

7. Wenn du nicht mehr arbeiten gehen müsstest, um deinen Lebensstandard mindestens zu halten, würdest du es trotzdem tun?

Ich habe ja momentan das Glück keiner Erwerbstätigkeit nachgehen zu müssen. Und hätte man mir vor 4 Jahren gesagt, dass mir das gefällt hätte ich vermutlich gedacht der- oder diejenige spinne. Denn ich dachte (und zum Teil stimmt das ja noch – siehe Punkt 4) dass ich eine gewisse Regelmässigkeit und Input von aussen brauche. Dafür muss ich aber nicht Arbeiten. Wenn mir aber, was ich ja hoffe, Geld dafür gibt etwas zu tun, was ich eh gerne tue, dann würde ich das (und werde es hoffentlich) ja auch tun.

8. Eine fiktionale Gestalt, der du unbedingt mal begegnen wollen würdest?

Wenn ich mal von der Fiktionalität der Bibel ausgehe (und das tue ich meistens) dann gerne Jesus, weil ich gerne wüsste was für ein Mensch es schafft dass 2000 Jahre nach seiner Geburt noch immer Leute Kriege um ihn ausfechten. Gehe ich davon aus, dass Jesus real war gerne Gandalf, ich denke aus einem Gespräch mit Gandalf kann man immer nur weiser heraus kommen.

9. Wofür hättest du gerne mehr Zeit?

mich in Photoshop einzufuchsen. Das Programm ist so vielseitig und ich kenne nur einen winzigen kleinen Bruchteil. Oh und für Sport, ich würde gerne wieder Reiten.

10. Wie sieht dein perfekter Tag nur für dich ganz allein aus?

das wäre wohl Wetter- bzw. Jahreszeitenabhängig.

ein perfekter Tag hätte wohl ca. 36 Stunden in denen ich WoW zocken könnte, reiten gehen könnte, ein bisschen fotografieren und die Bilder zu was richtig Schönem machen, am See sitzen und ein gutes Buch lesen und natürlich eine runde Schwimmen, ein leckeres Abendessen kochen und essen. äh ja.

11. Deine persönliche Taktik für mehr Menschlichkeit in dieser Welt?

wie es in den Wald ruft schallt es heraus. Ich versuche (leider klappt das nicht immer) Leute anzulächeln sie zu grüssen, einen schönen Tag wünschen, ihnen helfen, wenn deutlich ist, dass sie Hilfe brauchen können. Ich denke, dass auch schon so kleine Sachen viel bewirken können. Nur Menschen, die Menschlichkeit erfahren, können die auch gut weiter geben.

 

so Fragen beantwortet. Jetzt kommt der blöde Teil, nämlich selbst 11 Fragen erfinden und weiter geben.

also gut, ich nominiere jede_n der/die gewillt ist diese Fragen zu beantworten und vielleicht noch Düse von Wunschkindwege?

  1. Hast du dir dieses Jahr Vorsätze gemacht
  2. Wie lange werden diese halten wenn du welche gemacht hast, und wenn du keine gemacht hast, wie lange hältst du normalerweise durch, wenn du dir irgendwas vornimmst regelmässig zu machen?
  3. Worauf freust du dich besonders im neuen Jahr?
  4. lässt du deine Kinder an dein Weihnachtsmann oder das Christkind glauben? Wenn du keine Kinder hast, was wenn und so?
  5. Was ist das Beste und was das Schlechteste an dem Ort an dem du gerade lebst?
  6. Was würdest du gerne können aber hast keine Zeit oder Möglichkeit zu lernen?
  7. Wofür würdest du den Felix Felicis Trank verwenden?
  8. Womit hast du als Kind am liebsten gespielt?
  9. Welche Tradition hast du etabliert oder würdest du gerne etablieren?
  10. Welche (Familien)Tradition aus deiner Kindheit hast du beibehalten?
  11. Welche ungewöhnliche Essenskombination hast du gerne?

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WMDEDGT im Januar 2017

Frau Brüllen möchte weiterhin an jedem 5. des Monats wissen, was die werte Bloggerschaft so den ganzen Tag über treibt.

Mein heutiger Tag lief irgendwie anders als geplant. Aber das ist ja nichts Neues.

In der Früh schaffe ich es wieder kaum die Augen auf zu machen, da ich noch immer rumrotze sind meine Augen verklebt. Aber hey, immerhin habe ich die Nacht auch ohne Nasenspray überstanden, es gibt also Besserung.

Ich mache mir Frühstück, aber die Kinder haben es tatsächlich geschafft vor 8 wach zu werden und so wird mein Tee kalt während ich das Herbstkind stille und Frühstück für die Kinder mache.

Das Frühlingskind möchte unbedingt telefonieren. Am liebsten mit E. aber tja, die ist in der Arbeit. Also rufen wir Oma an. Nachdem beide Kinder mit ihr telefoniert haben rede ich auch noch kurz mit meiner Mutter. Dann setze ich mich an die Essensplanung. Heute ist Wocheneinkauf geplant.

Als ich endlich alle Kinder und mich und die Einkaufstüten ins Auto verfrachtet habe möchte ich losfahren. Irgendwie fühlt sich das Auto aber komisch schief an und fährt auch nicht normal. Oben an der Tiefgaragenausfahrt bleib ich kurz stehen und laufe einmal ums Auto rum. Steige wieder ein und fahre direkt wieder runter in die Tiefgarage. Kinder und Einkaufstüten wieder raus, alle wieder rauf in die Wohnung.

Dort setze ich die Kinder vor den heissgeliebten Fernseher zum Löwenzahn gucken. Und fruste erstmal rum und schreibe E. per Messenger ein grosses “FUCK! Wir haben einen Platten.” das blödeste daran ist, dass ich erst im Oktober neue Reifen aufs Auto habe machen lassen, weil die alten Winterreifen einen Schaden hatten und letztes Jahr hatten wir einen der Sommerreifen geschrottet. Also betreibe ich erstmal Realtitätsflucht im Internet (ja, soweit zum Thema weniger online…) und rufe dann einen Reifenhändler an. Der hat natürlich “meinen” Reifen nicht auf Lager, aber kann ihn mir bis morgen besorgen. Also gibts morgen einen neuen. Gut. Ich versacke weiter im Internet, weil twitter mir erzählt, dass Julie mich getagged hat und ich natürlich nachgucken muss was die anderen getagten Blogs so machen.

In der Zwischenzeit ist der Fernseher etwas uninteressant geworden und wurde die Paraffinpellets zum Kerzengiessen auf einen Haufen geschüttet und umgefüllt und natürlich auch verteilt.

Ich hab nur noch nichts zum Essen im Haus. Also ab in den Dorfladen. Sprich Kinder vermichelinmännchen und raus ins Schneetreiben. Fürs Herbstkind liegt der Schnee schon kniehoch im Gras. Nach einer Diskussion der beiden Kinder in welche Richtung wir jetzt gehen entscheidet mein inzwischen hungriger Magen für den direkten Weg ins Dorf. Ich glaube das Herbstkind findet das ok, es tut sich echt schwer mit laufen im Schnee und bald sitzen dann doch beide im Ulfbo.

Nach der Runde im Dorfladen und Kinder wieder entmichelinen gibts erstmal was zu Essen. Das Herbstkind ist schon recht müde also darf es schlafen. Das Frühlingskind nölt auch ein bisschen müde rum, macht eine Minipause und lässt sich dann zum Schneemannbauen überreden. Also nochmal Kind einpacken. Immerhin ist der Schnee recht brauchbar, aber Schneemänner sind eher Sache von E. Meiner, den ich unter den kritischen Augen vom Serviceorientierten Frühlingskind (es hält immerhin die Karotte) baue, sieht eher aus wie ein Pinguin. Ah well. Immerhin waren wir draussen, haben was mit dem Schnee gemacht und können uns drinnen wieder aufwärmen.

Ich bin ein bisschen lustlos. Der Nachmittag zieht sich. Ich wasche noch ein bisschen, baue zusammen mit den Kindern Türen in mein neues Regal, rolle das Toilettenpapier zusammen, das abgerollt wurde um eine Klopapierrolle zu erhalten die man anmalen könnte (nicht, dass ich davon nicht noch ca. 20 da liegen habe) und dann ist es doch tatsächlich Zeit fürs Abendessen zumindest das Frühlingskind will, das Herbstkind möchte doch noch malen, aber entscheidet sich dann auch für Essen nachdem es die ganze Unterlage rot angemalt hat. E. kommt auch nach Hause und die Kinder schleppen den Obstgarten an. Also gibt es Gesellschaftsspiel während E. den Ersatzreifen montiert. Sie stellt fest, dass im Reifen ein ziemlich grosser Glassplitter steckt. Immerhin brauche ich mich nicht mehr schuldig zu fühlen, weil ich die ganze Zeit dachte ich hätte irgendwo eine Bordsteinkante mitgenommen. Das Herbstkind hilft noch kurz mit den Ersatzreifen festzuschrauben.

Dann schreibe ich noch Audible. Ich habe ein Hörbuch, das keinen Ton von sich gibt. Die FAQ sagen: App deinstallieren und neu runter laden. Naja, eher unlogisch, weil andere Bücher kann ich ja hören und das Buch geht auch nicht über den online-Player. Aber die Antwort vom Kundendienst ist natürlich: “App neuinstallieren” Na gut, ich gebe ihnen die Chance bevor ich meine “könnt ihr nicht lesen?!” Mail zurückschicke. Natürlich hilft die Neuinstallation nichts. Ich schreibe natürlich trotzdem noch höflich.

Dann schreibe ich hier den Post und mache ein paar Bilder dafür bereit. Das Frühlingskind wandert mit E. richtung Bett, nachdem es bei uns allen den Bauch abgehört hat. Das Herbstkind landet auf meinem Schoss während ich hier tippe.   

Allzuviel wird hier nicht mehr passieren. Mich und das Herbstkind ins Bett bringen, das müdet auch schon rum, aber geht ohne mich ja eh nicht schlafen.

 

52 in 52 und frohes Neues Jahr und ein kleiner Blick zurück

Zunächst möchte ich allen Lesern ein frohes, gutes, glückliches und gesundes neues Jahr wünschen. 

 

Eigentlich wollte ich ja noch einen ausführlichen Jahresrückblick schreiben, aber irgendwie habe ich dann überwiegend internetfreie Zeit genossen und dann wurde ich krank.

Wenn ich eine Kurzbilanz ziehe, war 2016 persönlich ziemlich gut. In vielen Sachen bin ich gefühlt einfach daneben gestanden und habe andere begleitet, aber auch begleiten macht etwas mit einem. Ich habe meine Kinder wachsen sehen – nicht wörtlich – und ich durfte meine Frau durch ihr Coming Out in der Berufs- und auch sonstigen öffentlichen Welt begleiten, so wie ich sie in ihrer Transition weiter begleiten darf. Und was für ein wundervoller Mensch sie ist, seit sie vor etwas über einem Jahr angefangen hat, nicht dass sie vorher nicht wundervoll war, schliesslich habe ich sie ja schon früher geheiratet, aber seit sie sich selbst sein darf ist sie noch toller.

Beruflich hätte ruhig mehr passieren dürfen, aber ich habe mein erstes Newbornshoot gehabt und meine erste Hochzeit fotografieren dürfen. Das ist auch nicht ohne und zwei Felder, die ich gerne mehr machen würde. Und gegen Ende des Jahres wurde ich noch richtig kreativ und hatte viel Spass beim Nähen ohne und Basteln mit den Kindern.

 

 

Und das führt mich dann auch zu meinem eigentlichen Thema heute:

Meine Schwester (übrigens auch toll) hat mir zu Weihnachten passend zu meiner Kreativphase ein Buch mit 52 DIY-Projekten geschenkt. Also offiziell für jedes Wochenende. Sprich für mich für jeden Montag/Dienstag oder so. Also gibt es für dieses Jahr eine 52in52 Challenge für mich die mal nicht mit Fotografie direkt zu tun hat, aber natürlich auch Fotos mit sich bringt, weil der Kreativkram soll natürlich auch gezeigt werden. Ich werde aber vermutlich ein paar der Fotografiedinge mit einbringen um auf die 52 zu kommen.

Und prompt ist mein erstes abgeschlossenes Projekt nicht aus dem Buch sondern ein Teilprojekt des Projekts Ordnung in meinem Arbeitszimmer. Und gleich noch basteln/malen mit Kindern.

Mein Bürokleinkram – also Stifte, Heftklammern, Gummis etc. lebte seit dem Umzug in einer Pappiskiste in meinem Regal. Irgendwann habe ich mir auch mal die Mühe gemacht das Zeug in die kleinen bunten Boxen – die hier auf dem Bild dann auch noch farblos daher kommen – umzuräumen und dennoch war es eher chaotisch.

Beim letzten Besuch beim Möbelschweden für das oben genannte Projekt Ordnung im Arbeitszimmer wanderte nun also so eine kleine Holzkommode mit, wo genau dieser Kram jetzt reinwandern darf (neben einen Teil der dann im Müll landete wie hässliche schwarz schreibende Kugelschreiber). Und die ist ja unbehandelt und schrie natürlich danach angemalt zu werden. Also Kinder und Farben an den Tisch gesetzt. Damit war dann eine Seite bunt und der Rand vom Frühlingskind schwarz eingefärbt. Dann habe ich mich dazu gesetzt und angefangen die Schubladenfronten anzumalen. Da wollten die Kinder, die eigentlich schon fertig waren doch noch mal mitmachen. Ich fing mit weiss an, denkend, dass andere Farben darauf ja besser rauskommen als auf dem Holz selbst. Das Frühlingskind blieb bei der Wahl schwarz. Das Herbstkind entschied sich für Gelb. Ich machte eine Schublade grün, dann wollte das Herbstkind seine zweite Schublade auch grün machen und übermalte das Gelb. Und auch das Frühlingskind entschied sich für ein Ummalen von schwarz auf grün.

Während das Herbstkind dann Mittagsschlaf gemacht hat habe ich zusammen mit dem Frühlingskind die Verzierung gemacht. Ich habe mich erstmal an meinen Zweitversuch mit Serviettentechnik gemacht (den Erstversuch habe ich gar nicht gezeigt) um dabei zu lernen: auf dunklen Oberflächen siehts das doof aus, auf hellen sieht es gar nicht schlecht aus. Also habe ich noch die Schablonen dazu genommen und das Frühlingskind tupfen lassen. Leider ist das Rot viel dunkler getrocknet als ich dachte, bzw es ist zu dünn aufgetragen, mit dem Gelb sieht es doch gleich besser aus. Na gut. Jetzt ist es vermutlich ein Providurium und es bringt Farbe ins Arbeitszimmer. Für den Fotokleinkram werde ich mir wahrscheinlich eine zweite holen, die dann vielleicht etwas besser wird.

 

Also Projekt 1von52: bemalte Minikommode.

 

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süsser die Glocken nie klingeln

als zur Weihnachtszeit. Da war sich meine Nachbarin auch sicher als sie diese Weihnachtsverzierung mit Glöckchen an die Tür gehängt hat.

Bei Frau Tonari klingelt es auch einen Tag vor Weihnachten ins Wochenende.

Ich wünsche euch alles Liebe zu Weihnachten und verabschiede mich für ein paar ruhige Tage.

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Essbares Montagsherz

Hui, da bin ich ja direkt spät dran. Aber heute ist Montag. Der Montag vor Weihnachten. Am Wochenende hat E. mit den Kindern gebacken und das Ergebnis lag heute auf dem Esstisch. Quasi fotogen platziert.

Ich wünsche den anderen Montagsherzlern, die sich so bei Frau Waldspecht finden, dass sie so kurz vor Weihnachten dennoch Lücken im Vorweihnachtsstress finden.

 

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