queer: Kindergartengespräch

Vorgestern Abend hatten wir also das Gespräch mit der Erzieherin vom Kindergarten. 

Das Frühlingskind hatte wohl recht selbstbewusst schon im Kindergarten erzählt, dass sein Name jetzt anders ist. Die Kindergärtnerin hat dann erstmal entschieden beim alten Namen zu bleiben bis es geklärt ist und so gingen die anderen Kinder mit der Info in die Ferien. Das war etwas ungeschickt. Zum Glück hatte ich den ersten Tag nach den Ferien eh die Geburtstagsfeier vom Frühlingskind im Kindergarten und wir sind quasi mehr oder weniger gleichzeitig auf einander zugegangen, da geredet werden musste und das möglichst bald. 

Nun ist der Kindergarten hier Teil des Schulsystems und entsprechend ist das nicht mal mit “wir sprechen morgen drüber” getan, sondern es musste ein Termin gefunden werden, damit auch die Schulleiterin und die IF-Person dazugezogen werden können (IF ist Integrative Förderung und die Person eine Heilpädagogin). Wir haben dann von unserer Seite auch eine Fachperson (Kinder-und Jugendpsychiaterin) hinzugezogen. Aber es hat recht gut geklappt und so sassen wir also gestern zu sechst auf den winzigen Stühlen im Kindergarten herum und sprachen über unser Kind. 

Die Schulseite hat sich sehr offen gezeigt. Im Vorfeld hatte sich die Schulleiterin wohl auch schon mit dem TGNS in Verbindung gesetzt und auf Empfehlung auch das Buch “Wenn Kinder anders fühlen” bestellt. 

Gleich zum Anfang haben wir erstmal erklärt, dass wir nur mit richtigen Namen und richtigen Pronomina über unser Kind sprechen wollen und das wurde auch sofort und nahezu durchgehend eingehalten. 

Für die Lehrpersonen war die Äusserung dass unser Kind jetzt anders heisst wohl aus “heiterem Himmel” gekommen, wobei die Gruppenleiterin mir gegenüber aber auch schon gesagt hatte, dass es wohl doch nicht ganz so unlogisch war, weil sie am Anfang unser Kind ja auch als Junge gelesen hatte und den Kindern auch das Gegenteil erklärt hatte. Sie fühlte sich dann auch unwohl dass sie am alten Namen festgehalten hatte. Auch war die Art, wie das Frühlingskind das Statement gemacht hat für sie deutlich erkennbar als mehr als ein Rollenspiel in dem die Kinder sich ausprobieren.

Im Endeffekt hat sich das Gespräch dann in 4 Ebenen aufgeteilt:

  1. Allgemein über Transidentität und wie es sich beim Frühlingskind geäussert hat und wie es zum neuen Namen kam
  2. Massnahmen und Handlungsmöglichkeiten die direkt das Frühlingskind und die Kinder im Kindergarten betreffen
  3. Die Eltern der anderen Kinder im Kindergarten
  4. Die Schulbehördliche Ebene 

Für Ebene 2 haben wir beschlossen, dass die ganze Sache mit der grösstmöglichen Selbstverständlichkeit angegangen wird. Der Name auf dem Stuhl an der Garderobe und wo auch immer er auftaucht (Beschriftung von Bildern etc.) wird auf den neuen Namen angepasst. Das Frühlingksind wird einfach mit dem richtigen Namen angesprochen und hat das Recht, die anderen Kinder auf den falschen Namen hin zu korrigieren. Grosses Thematisieren in der Gruppe erst bei Bedarf mit Büchern (Teddy Tilly zB) oder ähnliches. Bei Fragen an die Lehrperson sind “das weiss ich nicht” und “ja das ist jetzt so” valide Antworten oder auch gerne “wie siehst du das denn?” oder “Frag doch das Frühlingskind selbst einmal” sind Optionen. 

Und natürlich kam das Thema Umkleide/WC auf. Das WC ist im Kindergarten noch nicht getrennt und daher erst in einem Jahr Thema. Aber die Kinder haben bereits Schwimmunterricht. Dort wird die Kindergärtnerin erstmal abwarten was passiert und das Frühlingskind darf sich aussuchen welche Umkleide es nutzen will. (ich bin sehr gespannt). Für den Sportunterricht gilt dann das gleiche. 

Für die Eltern (und evtl auch andere Lehrpersonen) gibt es eine neue Telefonliste mit richtigen Namen und den entsprechenden kurzen Hinweis, dass sich da ein Name geändert hat. Die Kindergärtnerin wird von uns mit Broschüren zum Thema Trans ausgerüstet, falls Eltern daran Bedarf haben. Auch haben wir als Eltern angeboten, dass sie an uns direkt verweisen kann. Wir wollen möglichst vermeiden, dass hintenrum gefragt wird und ein Flüsterpost-Effekt erzielt wird, wenn mit Halbwissen und Halbwahrheiten gehandelt wird. 

Auf der schulbehördlichen Ebene gibt es ziemlich viele Interna von denen wir keine Ahnung haben. Klassenlisten etc. Da ist es auch so, dass die Informationen von der Einwohnerbehörde kommen und dort und im Pass etc. ja ein anderer Name steht. Die Psychiaterin meinte aber, dass es da viele Möglichkeiten gibt, dennoch den neuen Namen zu verwenden (Zeugnisse, und so) und verwies an die Rechtsberatung vom TGNS. Auch weitere Personen wie Busfahrer_in und die schulergänzende Betreuung müssen informiert werden. 

Alles in Allem war es ein gutes Gespräch. Die Umsetzung wird sicherlich ein ziemlicher Prozess werden, bei dem sicher wieder Fragen auftauchen werden und es eventuell Sackgassen geben wird. Dies ist auch jetzt erstmal “unser” Weg, für andere Eltern mit anderen Kindern mag das nicht optimal sein. Eine weitere Absprache war dann auch, dass offen kommuniziert wird und wir immer einbezogen werden. 

Aber der erste Schritt ist getan, die Erzieherin hat gestern morgen unser Kind mit richtigen Namen begrüsst. 

Montagsherz

Wir haben hier im Ort ein paar Häuser, die immer sehr schöne Deko draussen haben. Bei manchen wechselt das zwischendrin auch. Und so finde ich dort auch immer mal wieder neue Herzen für Frau Waldspecht

Ich wünsche eine gute Woche.

#12von12 im Mai 2018

Es ist schon wieder der 12. also gibt es auf dem Kännchenblog wieder die Aktion 12von12 bei dem man den Tag in Bildern festhält und 12 davon auswählt (oder exakt 12 Bilder macht). Ich habe heute auch wieder auf Insta mitgemacht. Und jetzt gibt es den Blogbeitrag: Irgendwie ziemlich Essenslastig für meine Verhältnisse, aber immerhin gibt es diesmal kein Wäschebild.

 

Es wird queer oder so. Nicht dass es das nicht schon wäre

Seit ich auf twitter gesehen habe, dass es wohl einen Bedarf an Familienblogs mit queerem Bezug gibt, bin ich am rumüberlegen ob ich das machen will oder nicht. 

Ich habe mein Blog noch nie als Familienblog gesehen. Es ist meins, eher ein Tagebuch und ja, die Familie spielt eine Rolle. Die gehört schliesslich zu meinem Leben, aber ich gebe keine tollen Tipps wie andere das tun, oder lasse mich über Erziehungsmethoden oder die richtige Kinderernährung aus. Auch bin ich ungerne politisch, weil ich meistens das Gefühl habe nicht fundiert genug informiert zu sein um mehr als eine halbe Meinung abzugeben und weil ich immer denke, dass andere das eh viel besser können als ich. 

Wer weit genug zurück geht (das erinnert mich daran, dass ich noch alte Posts integrieren wollte, danke für den_die neue Leser_in, die dort hin geklickt hat) wird erkennen, was es an Queerness hier gibt und nachdem ich den Blog ja überwiegend für Freunde und Familie schreibe, wissen diese das ja auch. Es war auch nie Ziel eine tolle Reichweite zu haben oder so. Auch ist es so, dass unser Familienalltag sehr konservativ wirkt, weil wir eine Einzelernährerin-Situation haben. Welches Geschlecht E. hat, spielt für den Familienalltag, der hier in Blogaktionen wie 12von12 oder wmdedgt durchschimmert keine Rolle, da es unter der Woche ja meistens die Kinder und ich sind. Dadurch bin ich auch im Alltag meistens die klassische Ansprechperson für Kindergarten, KiTa etc und fällt auch da die Familiensituation nicht sofort auf.

Auch hatte ich oft das Gefühl, dass es ja nicht meine Geschichte ist, um die es hier geht und E. möchte davon auch gar nicht so viel erzählt haben. 

Aber mein Leben wäre wohl ziemlich langweilig, wenn es da nicht noch einen weiteren Aspekt gibt, der mich jetzt doch ein bisschen dazu bringt, vielleicht doch das Thema hier etwas ausführlicher aufzunehmen, denn jetzt hat sich die Anzahl der queeren Personen in meinem Haushalt verdoppelt und vielleicht ist es eben doch sinnvoll darüber zu berichten.  

Bisher habe ich die Geschlechter meiner Kinder hier auf dem Blog auch nie thematisiert. Ja die Stoffwahl und die Schnittmusterwahl kann natürlich einen Eindruck bieten und auch die üblichen Leser (also Familie und Freunde) wissen um das zugewiesene Geschlecht meiner Kinder. 

Nun kam es letztes Jahr zu folgendem Dialog:

Frühlingskind: “Die anderen sagen, ich bin ein Mädchen”

Ich denke mir, dass das eine interessante Formulierung ist: “Aha und was sagst du selbst?”

Frühlingskind: “ich bin ein Junge”

OK. Gut zu wissen. Ich habe das dann auch erstmal stehen gelassen. Die OP von E. wurde thematisiert. Penisse und Vulvinas waren grosses Thema. Aussagen wie: “wenn wir sterben, werden wir Dinosarier und Drachen und dann werde ich mit Penis wieder geboren” kamen mit “wenn ich gross bin wie Anita, bekomme ich ein Baby in den Bauch” und “wenn ich gross wie E. bin bekomme ich einen Penis” im Wechsel. 

Vor ein paar Wochen wieder die Aussage: “die anderen sagen so” und nochmals die Bestätigung “ich bin ein Junge”

E. hat dann gefragt ob es denn einen anderen Namen haben möchte. Ja möchte es. Das Vornamenbuch wurde zu Rate gezogen, der ursprünglich für einen Jungen gewählte Name, den wir gar nicht mehr weiter diskutiert hatten, wurde erzählt. Das Kind hat dann wohl (ich war nicht dabei) auf einen Namen getippt, wollte wissen was das heisst, hat alle weiteren Vorschläge nicht mehr wissen wollen und noch am selben Tag gelernt diesen Namen zu schreiben. Die Einladungen zum Geburtstag wurden auch direkt mit dem Namen unterschrieben im Kindergarten für Verwirrung gesorgt, so dass ich nächste Woche wohl mit der Erzieherin sprechen werde, wie wir das handhaben wollen. Und vielleicht wollen das ja auch andere wissen, wie wir das handhaben und deswegen werde ich vielleicht doch darüber bloggen,. Wenn du das liest, habe ich mich offensichtlich dafür entschieden auf “publish” zu klicken. 

 

Ja mein Leben ist queer. Ich bin Anita, ich bin mit einer Transfrau verheiratet und habe offensichtlich ein Transkind dazu bekommen.  

Montagsherz

 

Bevor der Tag vorbei ist, gibt es noch kurz ein Montagsherz für Frau Waldspecht

Ich hoffe ihr seid gut in die kurze Woche gestartet. 

Dieses Herz ist ein bisschen schwieriger zu sehen. Ich habe es auf einem Spaziergang entdeckt. 

#wmdedgt im Mai 2018

4:40 Uhr: Ich liege wach im Bett, eingeklemmt zwischen dem Herbstkind und E. die von der anderen Seite vom Frühlingskind festgetackert ist. Kaum Bewegungsfreiheit. Irgendwelche komischen Gedanken wechseln sich mit Blogbeiträgen, die ich noch schreiben möchte (und es dann doch nicht tue) ab. Weil ich dank Vogelgezwitscher und obengenannter Gedanken irgendwie gar nicht mehr schlafen kann lese ich bis ca. 5:45. Dann schaff ich es doch noch einzuschlafen

7:55 Uhr Ich wache nochmal eingeklemmt zwischen Herbstkind und E. auf. Jetzt stehe ich einfach auf, mache den üblichen Kleinkram am Morgen und frühstücke. Natürlich nicht ungestört, denn mein fehlender Körper weckt das Herbstkind. Immerhin ist dieses recht deutlich, dass es ganz genau das gleiche frühstücken will wie ich es hatte, nur dass es dann die fröhlich selbst ins Müsli geworfenen Mandeln auch wieder rausfischt. E. und das Frühlingskind kommen auch dazu und ich mache eine Einkaufsliste. Das Frühlingskind ist aufgeregt. Zum Geburtstag morgen bekommt es ein Fahrrad und darf das heute mit E. abholen fahren. Das Anziehen ist heute kein Drama. E. muss sich beeilen, das Herbstkind meckert, weil es auch mit will, es aber nicht darf, weil es ja eine Frühlingskindaktion ist. 

9:45 Uhr: Das Frühlingskind und E. ziehen Richtung Stadt los und ich mache das Herbstkind auch fertig zum Einkaufen. Es möchte unbedingt ein Buch mitnehmen, das es dann aus dem Erdgeschoss in den Keller wirft. Danke Kind, bei uns überlebt echt kein Spielzeug oder Buch die Kinderzeit. Im ersten Laden stellt es dann immerhin die Einkäufe aufs Band. Möchte unbedingt den Zopf essen, oder doch die Müsliriegel. Die Müsliriegel werden dann für nicht gut befunden und der Zopf wird angeknabbert.

11:15 Uhr: Der Einkauf ist erledigt und ich räume ihn ein. Das Herbstkind guckt Mausapp. Ich hänge die Wäsche ab. 

11:45 Uhr: Ich bekomme Bilder vom Frühlingskind mit neuem Helm und dann auch mit neuem Fahrrad. Ich esse ein bisschen was, gucke in bisschen ins Internet. 

13:00 Uhr: Das Frühlingskind und E. sind mit neuem Fahrrad und Monsterhelm zu Hause. Ich fange schonmal an hier ein bisschen zu schreiben. 

14:00 Uhr: Die Kinder haben etwas gegessen, ich etwas geschrieben. Ich fange an einen Stapel T-Shirts, die ich gestern Abend noch vorbereitet habe, zu säumen. 

14:30 Uhr: Das Frühlingskind möchte noch mal Fahrrad fahren. E. geht mit. Das Herbstkind fragt was das für ein T-Shirt ist und möchte dann auch gerne eines mit Baggern. Aha. 

14:45 Uhr: Das Herbstkind möchte jetzt auch Fahrrad fahren. Es zieht erstmal ohne mich los um bei den Nachbarn zu klopfen. Das Nachbarskind ist aber schon weg. Das Herbstkind nötigt mich, mit ihm noch mal nachzufragen. Ich nutze die Möglichkeit mit der Nachbarin über die Feier morgen zu sprechen, weil ich noch gar nicht weiss, ob ihr Kind kommen möchte. Das Frühlingskind hatte mir zwar gesagt, dass es nicht kommen würde, aber ich war mir nicht sicher. 

15:20 Uhr: Nachbarskind und Herbstkind sind im Garten, ich fange mal an Rasen zu mähen. E. und Frühlingskind kommen zurück. Mir wird das Rasen Mähen abgenommen und ich kehre zu meinen Shirts zurück. Jetzt spielen die Kinder gemeinsam im Garten. 

16:45 Uhr: mit den üblichen Unterbrechungen (geplatzer Gartenschlauch, Kinderstreit, Internet) bin ich dann auch mal mit den T-Shirts fertig. Ich mache Bilder im Sonnenlicht, damit die Regenbogen auch tatsächlich Farbe haben, räume den Müll raus, tröste das Herbstkind, bestemple die T-Shirts mit Grösse und Erkennungskatze und lasse sie vom Herbstkind in den Schrank räumen. 

17:00 Uhr: Ich räume ein bisschen im Garten rum. E. fängt an zu kochen, das Herbstkind zertrümmert ein Glas und muss kurz getröstet werden. Ich räum die Nähmaschine weg und E. fängt an zu kochen

17:55 Uhr: die Kinder sind alle wieder hier. Das Essen braucht noch ein bisschen, ich lenke mich ab und hab hunger, das Frühlingskind offensichtlich auch, es piepst recht dramatisch rum. 

18:20 Uhr: Yay Essen

18:45 Uhr: Die Nachbarskinder locken unsere nochmals raus. Das grössere Kind möchte das Herbstkind schminken. Ich habe dann ein graues und ein sehr buntes Kind, das mir dann beim Kuchen backen hilft. Das grössere Nachbarskind bietet mir an morgen bei der Geburtstagsfeier zu helfen. Ich sage zu und bin einfach mal gespannt wie viel “Hilfe” das sein wird. (Es ist 7)

19:30 Uhr: Die Nachbarskinder werden wieder eingesammelt, ich bestätige die Hilfe vom grossen Kind und die Zusage für die Feier vom kleinen. Dann wollen unsere Kinder uns schminken. E. lehnt ab und auf meinem Gesicht wird der Streit zwischen “Ein Tiger hat gelb zu sein” und “mir doch egal welche Farbe der Tiger hat, ich möchte Blau und Weiss malen” ausgetragen bis ich wie ein Drache oder eine grüne Hexe aussehe. Die nächste halbe Stunde verbringe ich damit, mich und die Kinder und das T-Shirt vom Herbstmädchen wieder zu den Originalfarben zurück zu bringen.

20:00 Uhr: E. möchte die Kinder genau zu dem Zeitpunkt ins Bett bringen an dem der Kuchen fertig sein sollte. Ich warte also noch auf den Kuchen und lege mich dann zur Einschlafbegleitung hin. Das Herbstkind ist ziemlich schnell im Land der Träume. Das Frühlingskind hampelt noch rum. 

20:30 Uhr: ich schreib noch ein bisschen hier und gehe dann spazieren. 

21.30 Uhr: nach einem Spaziergang mit ziemlich heftigen Wind komme ich nach Hause um ein paar Smarties vom Kuchen zu naschen, Luftballons aufzublasen, noch ein Geschenk einzupacken, die Wäsche aufhängen

22:50 Uhr: noch “schnell” die Fotos für den Beitrag hier zusammensuchen und fertig bloggen. 

23:30 Uhr: “publish” klicken. Bei Frau Brüllen mich in die Linkliste eintragen. Zurücklehnen und dann bald ins Bett gehen.  

 

 

Montagsherz mit Rostparade

        

Wenn der Montag ein Monatsletzter ist, dann darf es ein rostiges Herz sein. Dieses habe ich am Sihlsee gefunden und schicke es sowohl zu Frau Waldspecht, als auch zu Frau Tonari

Ich hoffe ihr seid gut in die Woche gestartet, oder habt vielleicht sogar einen Brückentag geniessen können. 

 

 

 

Montagsherz – Sihlsee Edition

Am Samstag haben wir mit dem Fotoverein das Jahr gestartet. Wir treffen uns jährlich 3x zum gemeinsamen Fotografieren und machen jeweils noch einen Abend mit Bildbesprechung dazu. Als Abschluss des Jahres gibt es dann eine kleine Werkschau. Unser erster Ausflug dieses Jahr führte bei grandiosem Wetter nach Einsiedeln zur Staumauer vom Sihlsee.

 

Eines der Mitglieder hatte Connections und wir damit eine Führung die uns in das Fundament des Dammes führte. 

Nach gemütlichen Essen in einer Besenbeiz, bzw. bei einer Besenbeiz, die für uns extra nochmals geöffnet hat um uns Raclette und Fleisch von der Feuerschale mit Seeblick zu präsentieren. 

Anschliessend machten wir noch einen Spaziergang durchs Moor. 

Während der Führung und auch auf dem Spaziergang kam das Thema GPS auf, was mich daran erinnerte, dass ich ja mal gucken könnte ob da ein günstig gelegener Cache vorhanden ist. Es wurde mir tatsächlich einer angezeigt. Am Nullpunkt fand ich zwar keinen Cache – auch weil ich mir nicht wirklich die Zeit genommen habe zu suchen, schliesslich sind die anderen ja weiter gelaufen – aber ich fand (neben weiteren in der Beiz) noch ein Montagsherz, das hiermit zu Frau Waldspecht darf. 

 

 

 

#12von12 im April 2018

Es ist der 12. also gibt es wieder 12 Bilder aus meinem Alltag. Weitere 12von12 gibt es mit dem entsprechenden Hashtag auf Instagram, Twitter und natürlich auf dem Kännchenblog wo sie gesammelt werden – da auch ohne #.

Mehr Text gibt es beim Durchklicken.  

Montagsherz

Bevor der Tag zu ende ist, noch schnell das Montagsherz für Frau Waldspecht

Heute vor dem Spielplatz gefunden. Eines der Herzen ist permanent, die anderen werden den nächsten Regenguss nicht überleben. 

Ich hoffe ihr seid gut in die Woche gestartet. 

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