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Copycat

Scotty hat sich beklagt. Oder sowas. Er meinte zumindest ich hätte schon seit meinem Nashornpopo nix mehr gebloggt. Gut, ich gebe zu, dass ich mit dem Songprojekt hinterherhinke. Aber auch das werde ich nachholen.

Das hat er jetzt davon, weil jetzt blogge ich ihn 😉

Als ich vor über einem Jahr mir selbst meine Fotochallenge gesetzt habe hatte ich so ein paar “FotoSpiegel” Zeitschriften von meinem Vater bei mir rumliegen. In diesen Heften gab es eine Rubrik “Creative Copy”. Dort wurde ein Beispielbild gegeben und man konnte es nachfotografieren. Es wurden noch Tips dazu geschrieben mit welchen Tricks man das Ergebnis erzielen konnte (zB welches Objektiv geeignet ist, wie man die Beleuchtung hinbekommen sollte etc.)

Eines der Bilder war dieses hier:

OK also:

Setzen Sie Ihr Model vor einen dunklen Hintergrund und platzieren sie ein Gegenlicht so hinter dem Körper, dass die Lichtquelle unsichtbar bleibt, aber ein schönes Gegenlicht mit Lichtsäumen zaubert. Als Licht genügt ein normaler Spot – Zum Gegenlicht sollten sie von vorne leicht aufhellen….

boah. alles klar. Inspiriert von Dario habe ich dann mal eingekauft.

Einmal Shoppen im Baumarkt und dem schwedischen Möbelhaus führte zu einem Flutlichtstrahler und zwei Spotlampen, einem Stück weissem Stoff und einem Schwarzen. Dazu noch ein Kerzenständer mit Kerzen (ok der ist nicht aus besagten Möbelhaus.)

Die Stoffe kann man schön mit Häkchen in unserem Schlafzimmer an die Vorhangschiene hängen. Damit hatte ich meinen dunklen Hintergrund.

Nach einigem gemurkse war ich zumindest halbwegs zufrieden mit dem Licht und Scotty durfte sich was rauchendes anzünden. Und ich habe mal wieder eine Menge Datenmüll produziert. Und durfte dann am Monitor feststellen, dass die kleine Lampe, die ich als Vordergrundbeleuchtung eingesetzt habe wohl für einen Grünstich auf der Haut geführt hat. Gna. Aber gut, wenn ich schon was neues ausprobiere, dann kann ich ja auch gleich mal Lighroom etwas genauer testen, aber bis ich das drauf habe, sollte ich vielleicht auch einen Kurs besuchen. Also Umwandlung in Schwarz/weiss und nächstes Mal dann besser oder so…

Weil wir grad dabei waren habe ich noch eine weiter Copykatzenaktion gemacht.

Paddy (dessen Blog ich öfter mal verfolge nachdem Scotty mich auf den Fotoschnack aufmerksam gemacht hat) hat hier ein How-To zu einem netten Bild geschrieben. Jetzt ist er natürlich Profi und ich Laie und somit würde ich halt nie an sein Ergebnis rankommen. Aber die Beschreibung klang nachvollziehbar und es war gleich noch eine Erklärung dabei, wie man es dann noch in Lightroom verbessert. Also wurde Scotty in meinen Mittelaltermarktmantel gehüllt ihm der Kerzenständer in die Hand gedrückt und er hat erstmal so blöde Grimassen gezogen, dass ich vor Lachen fast auf dem Boden lag. Vielleicht liegt die Unschärfe in den Kerzen also an meinen Erschütterungen vom Lachen. Oder Scotty hat zu sehr mit den Kerzen gewackelt.

 

Immerhin mal ein Anfang. Mal sehen ob ich Scotty noch öfter überreden kann als Model zu fungieren.

One observation on “Copycat
  1. monstaaas

    Übung macht den Meister Anita und … ich finde die Copycatfotos nicht mal so übel (insbesondere, da ich die nicht mal annhähernd so hinbekommen hätte *blush*). Einen Gruss an dieser Stelle an dein Model *giggel* und es ist schön zu lesen, das ihr Spass hattet. Freue mich auf weitere Aufnahmen :D.

     
    Reply

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