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52 in 52 und frohes Neues Jahr und ein kleiner Blick zurück

Zunächst möchte ich allen Lesern ein frohes, gutes, glückliches und gesundes neues Jahr wünschen. 

 

Eigentlich wollte ich ja noch einen ausführlichen Jahresrückblick schreiben, aber irgendwie habe ich dann überwiegend internetfreie Zeit genossen und dann wurde ich krank.

Wenn ich eine Kurzbilanz ziehe, war 2016 persönlich ziemlich gut. In vielen Sachen bin ich gefühlt einfach daneben gestanden und habe andere begleitet, aber auch begleiten macht etwas mit einem. Ich habe meine Kinder wachsen sehen – nicht wörtlich – und ich durfte meine Frau durch ihr Coming Out in der Berufs- und auch sonstigen öffentlichen Welt begleiten, so wie ich sie in ihrer Transition weiter begleiten darf. Und was für ein wundervoller Mensch sie ist, seit sie vor etwas über einem Jahr angefangen hat, nicht dass sie vorher nicht wundervoll war, schliesslich habe ich sie ja schon früher geheiratet, aber seit sie sich selbst sein darf ist sie noch toller.

Beruflich hätte ruhig mehr passieren dürfen, aber ich habe mein erstes Newbornshoot gehabt und meine erste Hochzeit fotografieren dürfen. Das ist auch nicht ohne und zwei Felder, die ich gerne mehr machen würde. Und gegen Ende des Jahres wurde ich noch richtig kreativ und hatte viel Spass beim Nähen ohne und Basteln mit den Kindern.

 

 

Und das führt mich dann auch zu meinem eigentlichen Thema heute:

Meine Schwester (übrigens auch toll) hat mir zu Weihnachten passend zu meiner Kreativphase ein Buch mit 52 DIY-Projekten geschenkt. Also offiziell für jedes Wochenende. Sprich für mich für jeden Montag/Dienstag oder so. Also gibt es für dieses Jahr eine 52in52 Challenge für mich die mal nicht mit Fotografie direkt zu tun hat, aber natürlich auch Fotos mit sich bringt, weil der Kreativkram soll natürlich auch gezeigt werden. Ich werde aber vermutlich ein paar der Fotografiedinge mit einbringen um auf die 52 zu kommen.

Und prompt ist mein erstes abgeschlossenes Projekt nicht aus dem Buch sondern ein Teilprojekt des Projekts Ordnung in meinem Arbeitszimmer. Und gleich noch basteln/malen mit Kindern.

Mein Bürokleinkram – also Stifte, Heftklammern, Gummis etc. lebte seit dem Umzug in einer Pappiskiste in meinem Regal. Irgendwann habe ich mir auch mal die Mühe gemacht das Zeug in die kleinen bunten Boxen – die hier auf dem Bild dann auch noch farblos daher kommen – umzuräumen und dennoch war es eher chaotisch.

Beim letzten Besuch beim Möbelschweden für das oben genannte Projekt Ordnung im Arbeitszimmer wanderte nun also so eine kleine Holzkommode mit, wo genau dieser Kram jetzt reinwandern darf (neben einen Teil der dann im Müll landete wie hässliche schwarz schreibende Kugelschreiber). Und die ist ja unbehandelt und schrie natürlich danach angemalt zu werden. Also Kinder und Farben an den Tisch gesetzt. Damit war dann eine Seite bunt und der Rand vom Frühlingskind schwarz eingefärbt. Dann habe ich mich dazu gesetzt und angefangen die Schubladenfronten anzumalen. Da wollten die Kinder, die eigentlich schon fertig waren doch noch mal mitmachen. Ich fing mit weiss an, denkend, dass andere Farben darauf ja besser rauskommen als auf dem Holz selbst. Das Frühlingskind blieb bei der Wahl schwarz. Das Herbstkind entschied sich für Gelb. Ich machte eine Schublade grün, dann wollte das Herbstkind seine zweite Schublade auch grün machen und übermalte das Gelb. Und auch das Frühlingskind entschied sich für ein Ummalen von schwarz auf grün.

Während das Herbstkind dann Mittagsschlaf gemacht hat habe ich zusammen mit dem Frühlingskind die Verzierung gemacht. Ich habe mich erstmal an meinen Zweitversuch mit Serviettentechnik gemacht (den Erstversuch habe ich gar nicht gezeigt) um dabei zu lernen: auf dunklen Oberflächen siehts das doof aus, auf hellen sieht es gar nicht schlecht aus. Also habe ich noch die Schablonen dazu genommen und das Frühlingskind tupfen lassen. Leider ist das Rot viel dunkler getrocknet als ich dachte, bzw es ist zu dünn aufgetragen, mit dem Gelb sieht es doch gleich besser aus. Na gut. Jetzt ist es vermutlich ein Providurium und es bringt Farbe ins Arbeitszimmer. Für den Fotokleinkram werde ich mir wahrscheinlich eine zweite holen, die dann vielleicht etwas besser wird.

 

Also Projekt 1von52: bemalte Minikommode.

 

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