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#wmdedgt im Juli 2017

Jetzt ist schon mehr als die Hälfte des Jahres vorbei und es ist schon wieder ein 5. also möchte Frau Brüllen wieder wissen, was wir alle so den ganzen Tag treiben.

Mein Tag fängt mitten in der Nacht an. Gegen drei kommt das Frühlingskind, was ausnahmsweise mal im Kinderzimmer geschlafen hat zu uns. Es hat gestern einen super spannenden Tag gehabt und ist kaum zum schlafen gekommen und wahrscheinlich war es deshalb, dass es nicht gemerkt hat wieso es da jetzt wach geworden ist.

Gegen 5:00 weckt mich E. Das Frühlingskind hat ins Bett gemacht (ratet mal, wann ich das Bett frisch bezogen hatte…) es ist alles nass.

Bei mir war der gestrige Abend aber auch nicht gerade vom frühen ins Bett gehen geprägt und so habe ich E. machen lassen und ein Handtuch über die Stelle legen lassen. E. duscht also Frühlingskind ab und überredet es zu nochmal schlafen während das Herbstkind und ich noch ne Runde kuscheln.

Um 6:30 stehe ich dann auch auf und frühstücke erstmal und (ver)quatsche mit E. Um 7:20 verlässt die das Haus und ich packe Sachen für die KiTa, ziehe mich an und wecke die Kinder. Das geht natürlich nicht wirklich gut, weil auch das Herbstkind so ein bisschen spät ins Bett gegangen ist. Aber dafür läuft es eigentlich recht gut. Windel wechseln und anziehen beim Herbstkind, Fieber messen beim fake-hustenden Frühlingskind, Frühstück für beide und Küche aufräumen für mich. Erstaunlich reibungslos bekomme ich beide Kinder ins Auto, ab zur KiTa. Das Frühlingskind schläft mir im Auto glatt nochmal ein. Ich gebe ein fröhliches Herbstkind und ein nicht ganz so fröhliches Frühlingskind ab. Es ist 9:00 Uhr

Dann erstmal zum Bäcker. Danach bringe ich die Abholbrötchen für die Kinder noch zum Bahnhof, wo das Lastenrad steht. E. ist damit zum Bahnhof gefahren, damit sie heute nach der Arbeit die Kinder holen kann, weil ich eventuell nicht rechtzeitig da sein werde.

Zuhause ziehe ich das Bett ab und werfe die Decke, die auch was abbekommen hat in die Waschmaschine und dann gibts ne Runde Körperpflege für mich.

Anschliessend kümmere ich mich (Agents of Shield guckend) umd die trockene Wäsche.

Danach arbeite ich noch lustlos an meinem aktuellen Fotoprojekt. Mir sind ein paar Texte abhanden gekommen und ich muss sie suchen. Und suchen muss ich auch meinen Rucksack, weil ich eine Tasche brauche, die sich ordentlich verschliessen lässt. Auf der Suche muss ich im Keller (mal wieder) feststellen, dass ich da ganz dringend entrümpeln muss. Aber meinen Rucksack finde ich natürlich da, wo ich zuallererst gesucht habe. Und dann kann ich ihn nicht brauchen. Der ist recht selten im Einsatz und beim letzten ist wohl ein Apfel drin geblieben…. Zum Glück habe ich noch einen zweiten Rucksack, der dann mit den Schwimmsachen gepackt wird.

11:30 der Vormittag ist fast schon rum und ich sollte doch echt noch was essen. Viel ist nicht da, aber ich schaffe es mir einen Nudelsalat zu basteln. Nach dem Essen noch schnell die Decke aufhängen und ab geht’s zum Bus.

Im Tram ist es schon recht voll und ich bin nicht die einzige, die auf dem Weg zum Strandbad ist.

 

Und dort angekommen bin ich erst recht nicht alleine. Ich stelle mich dann mal an der ganz langen Schlange an.

Um mir für 20 CHF eine neue Badekappe zu kaufen. Ich glaube, das letzte mal dass ich eine Badekappe hatte ist ca. 25 Jahre her. Auf der Kappe steht eine Nummer und eine Anzeigetafel verrät mir, dass ich damit in der zweiten Startgruppe also um 15:10 starten darf. Ich habe also noch eine gute Stunde Zeit.

Ich informiere mich also auch kurz, wo ich mein Gepäck abgeben kann. Da also.

Und laufe noch so ein bisschen über das Gelände. Dort treffe ich T. der mit mir zusammen gerade den Fotokurs macht. Da ich meistens ein sehr komisches Zwischentempo schwimme oder auch radfahre habe ich mich nicht mit jemanden verabredet, auch wenn ich von zwei weiteren Personen wusste, dass sie da sein würden. Aber ich freue mich trotzdem für die Wartezeit jemanden zu haben um mich zu unterhalten.

Nachdem die erste Startgruppe sich aufgewärmt hat, bringe ich meine Tasche weg (und mache ein letztes Bild, weil Handy und Wasser vertragen sich hier nicht) und darf mich dann auch dem Massenhüpfen anschliessen. Danach stehen wir noch eine Weile rum und hören zu wie die erste Gruppe startet. Danach dürfen auch wir ins Wasser und 10 min später wirft sich die zweite Masse ins Wasser. Es gibt Bojen, die die Strecke markieren. Schneller Schwimmer müssen links davon schwimmen und die langsamen rechts. Wir stehen erst zu weit links und orientieren uns ein bisschen rüber und starten recht mittig. Der Anfang ist zäh, weil man kaum Platz für Schwimmbewegungen hat. Dazu kommen die Grüppchen, die dann nebeneinander schwimmen (die mag ich schon im Schwimmbad nicht) und ich stelle fest, dass die “Schnellen” gar nicht so schnell sind und die langsamen mir deutlich zu langsam. T. hält mit meinem Tempo mit und so schwimmen wir richtung linken Rand.

Nach ca. 300 m werden wir ausgebremst. Auf dem Zürisee gibt es auch (grosse) Schiffe und die fahren auch dann, wenn sich 10000 Verrückte ins Wasser werfen um 1500 m über den See zu schwimmen. Wir müssen also warten bis die Schiffli alle vorbei sind und kämpfen uns aus dem neu entstandenen Pulk wieder heraus. Ich geniesse das 23°C warme Wasser und freue mich über die erkennbare Strecke, die im Hallenbad ja so nicht gegeben ist. Erschöpft und zufrieden kommen wir im Ziel an. Dort gibts heisse Bouillon und wir werden angetrieben möglichst schnell das Gepäck wieder einzusammeln und uns erst hinter dem Ausgang wieder zu treffen.

Das klappt nicht. Hinter dem Ausgang gibt es erstmal noch Verpflegung in Form von Wasser und Risotto und T. und ich verlieren uns aus den Augen. Nach dem Essen und noch ein bisschen dem Trubel zusehen mache ich mich um kurz nach 17:00 wieder auf den Heimweg. Ich stelle dann fest, dass ich genau einen Zug später ankomme als E. Da die aber erst die Kinder abholt bin ich vor ihnen zu Hause.

Dort gönne ich mir ein Eis und hänge ein bisschen auf dem Sofa ab, bis das Herbstkind meine Aufmerksamkeit einfordert. Das Frühlingskind ist sehr müde und geht schon recht bald ins Bett und piepst dort rum. Ich lese zwei Bücher vor und dann muss E. zum kuscheln ran. Abendessen ist also Schichtdienst hier.

Ich mache noch ein bisschen am Fotoprojekt weiter, was beinhaltet, dass ich den Papiermüll durchsuche, weil ich mich erinnere Drucke von den fehlenden Texten weggeworfen zu haben. Immerhin finde ich sie tatsächlich wieder.

Das Herbstkind weigert sich direkt zu schlafen. So wird das nicht wirklich was mit Bloggen und Projekt. Ich dusche noch schnell und als das Herbstkind dann nur noch an meinem Stuhl hängt beziehen wir noch schnell die Decke und dann geht das Herbstkind auch tatsächlich schlafen. E. ist ganz überrascht, dass das geklappt hat, bis ich erwähne, dass es ja auch schon 22:50 Uhr ist….

Schnell hacke ich also noch diesen Post in den Computer und dann ist es auch für mich Zeit um richtung Bett zu wandern.

 

 

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