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WMDEDGT im Oktober 2017

Heute ist wieder Tagebuchbloggen angesagt, die anderen Tagesberichte findet ihr wie immer bei Frau Brüllen

In der Früh bin ich “zu früh” wach. Ich dreh mich also noch eine Runde um. Um kurz nach 6 kommt E. noch mal rein und nach einem letzten Augenzumachen steh ich dann doch auf.

Beim Frühstück kommt erst E. vom Laufen zurück und während wir uns so unterhalten dann auch ein leises Tapsen aus dem Flur und schon habe ich das Herbstkind auf dem Schoss sitzen. Ich checke kurz vorher ob das eine gute Idee ist, denn heute nacht hat es nur eine Unterhose angehabt. Aber es ist alles trocken.

E. geht duschen und weckt das Frühlingskind. Das meckert erstmal rum und möchte dann fernsehen. Wir überreden es zum Puzzlen, was es gestern abend tun wollte. Es ist erstmal total vertieft, so dass ich um 7:30 doch mal drauf aufmerksam mache, dass Frühstück angesagt wäre. Umter Protest macht es das auch um dann weiter zu spielen. Ich mach dann mal die Brotdose fertig. Das Herbstkind will helfen.

Aus irgendeinem Grund setze ich mich kurz an den Rechner und drucke schonmal ein Schnittmuster aus. Der Virus der den Laptop meiner Schwester lahmgelegt hat kommt von zwei Cousins auch zu mir. Da ich aber gewarnt bin, werden die Anhänge bei mir nicht geöffnet und die Links nicht geklickt sondern die Mails direkt weggejunkt. Um 8:10 mache ich das Frühlingskind mit Nachdruck drauf aufmerksam, dass es das Haus verlassen sollte. Mit weiterem Protest geschieht das dann auch. Ich suche noch ein paar Bilder aus, die ich drucken möchte. Dann mache ich eine Einkaufsliste und möchte einkaufen fahren. Das Herbstkin hat ein nasses Shir und möchte sich anziehen, bringt dabei auch eine Windel mit. 🙁 andererseits ja eigentlich auch nicht schlecht, damit spare ich mir das “ich muss WC” mit vollem Einkaufswagen.

Das Herbstkind beschliesst, dass wir mit dem Fahrrad fahren. Leider ist der Akku vermutlich leer und ich wollte daher eigentlich mit dem Auto fahren. Das Herbstkind nimmt mir die Entscheidung ab, in dem es sich weigert sich den Helm ordentlich fest machen zu lassen. Tja, dann müssen wir jetzt leider mit dem Auto fahren. Im Laden angekommen bekomme ich den nächsten Trotzanfall, weil ich dem Kind den Scanner vor der Nase aus der Ausgabe genommen habe. Schlechte Mutter, die ich bin kürze ich den Anfall ab und gebe schonmal die volle Sammelkarte für das Hörspielfigürchen ab. Die Dame an der Info macht einen Zettel dran “Das will ich nicht!” Nein ich will auch keine Zettel an meinen Figuren haben, aber damit musst du jetzt leben. Am Ende vom Einkaufen verzichten wir auf Schokolade die von einem anderen Kunden gerne genommen wird, ich bekomme damit mehr Kleberli. Auch nicht schlecht. Wir klebern noch das nächste Heft voll und es gibt noch ein Figürli.

Zuhause mache ich das Mittagessen. Nein, wir machen gemeinsam das Mittagessen. Während ich vor meinem geistigen Auge lauter abgeschnitte Minifinger durch die Küche fliegen sehe schnippseln wir das Gemüse. Und ich schaffe es fertig zu sein als das Frühlingskind vom KiGa wieder kommt. Das bringt die Sportklamotten mit. Ich soll die waschen. OK. Dann zeigt es mir die Hand. Auf der ist ein durchgestrichener Tannenbaum. Es sagt: “du musst mich fragen was das ist” aha “was ist das” “kein Wald!” ok. Interessante Methode den Eltern mitzuteilen, dass der Waldtag (der angeblich bei jedem! Wetter stattfinden soll) morgen wegen Regen nicht stattfindet. Auch gut, weil wir sind waldtechnisch noch nicht ganz so ausgestattet, wie ich das gerne hätte.

Nach dem Mittagessen bekommt das Frühlingskind seine “eine Folge” Fernsehen und wird bei Löwenzahn in der Storchfolge darüber aufgeklärt, dass der Storch keine Kinder bringt. Wäre das also auch geklärt 😉

Ich nutze das schöne Wetter um das Plantschbecken endlich wieder winterklar zu verpacken und telefoniere eine Runde.

Dann kommt das Frühlingskind zu mir und möchte nicht wie erwartet mit dem Nachbarskind spielen sondern in die Badi, in die mit dem Dach drüber mit dem Elefanten. Also packe ich unser Zeug zusammen und es geht ab ins Hallenbad wo ich dann durch die grossen Scheiben den sonnigen Herbsttag angucken darf. Und zugucken darf wie meine Kinder im Wasser rumspielen und das Herbstkind auf den nassen Steinen ausrutscht und auf den Hinterkopf fällt. Nach einer Trostrunde geht es weiter bis das Herbstkind dann meint, dass es aufs WC muss. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, nutze es um dann auch wieder alles zusammenzupacken und nach Hause zu fahren, dort gibt es dann Abendessen und Zahnputzlied.

Beim Einschlafbegleiten schlafe ich prompt mit ein, raffe mich dann aber doch auf und schreibe diesen Beitrag schonmal so weit und bringe die Wohnung in einen stolperfallenfreien Zustand. Und dann ist es auch schon schpät und ich schicke hier mal ab.

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