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3 Wochen Strohwitwe – 2 Fahrradlastig

Samstag 27. Jan

Fahrzeug: Bakfiets, Bobbycar

Heute ist der Auftritstag. Turnerchränzli nennt sich das. Den Vormittag verbringen wir noch zu Hause. Die Kinder finden alte CDs von mir und das Frühlingskind tanzt zu Ace of Base durchs Wohnzimmer. Um 13:00 geht es dann los. Wir sind als drittes dran, das Frühlingskind wartet im Zuschauerraum auf uns. Ich finde es danach auch genau dort wieder, wo ich es hingestellt habe. Nach dem Finale der ersten Hälfte fahre ich schnell wieder nach Hause und gönne zumindest dem Herbstkind einen Mittagsschlaf. Das Frühlingskind weigert sich. Am Abend gibt es noch einen Auftritt. Das Herbstkind hatte sich die ganze Zeit geweigert die Bänder und den Umhang anzuziehen. Ganz kurz vor der Bühne am Abend darf ich ihm tatsächlich den Umhang anziehen. Wir schaffen es ohne grosse Patzer durch die Choreo. 

Es ist 21:30 als wir nach Hause fahren. Es ist ziemlich kalt auf dem Fahrrad und die Müdigkeit sorgt dafür, dass ich zwei sehr quengelige Kinder im Lastenrad habe. 

 

Sonntag 28. Jan

Fahrzeug: Bobbycar

Nach den super stressigen Tagen gönnen wir uns einen Tag mit null Plan und viel YouTube oder so. Ich schaffe es tatsächlich zwei Shirts noch zu säumen und zu verzieren, die hier schon länger rumlagen. Eigentlich hätte auf dem blauen noch das Wendepaillettenherz landen müssen, ich habe einfach noch Platz gelassen aber keine Ahnung wo das Teil ist. 

Am Abend überrascht mich das Frühlingskind indem es sagt, dass wir doch noch spazieren gehen könnten. “Dann haben wir uns bewegt und hampeln nicht so im Bett rum” seit wann ist das Kind so weise? Das Herbstkind nimmt den Bobbycar. Leider vergesse ich das Seil und wir müssen relativ bald umdrehen, aber es wirkt. Um 21:00 ist Ruhe im Karton. 

 

Montag 29. Jan

Fahrzeug: Bakfiets

Das Wetter ist mir in meiner autolosen Zeit wohlgesonnen. Die Wintersonne scheint von einem strahlend blauen Himmel und ist schon fast warm und so geht es am Vormittag mit dem Herbstkind im Lastenrad zum Einkaufen.
Am Nachmittag bekomme ich den Anruf, dass das Auto fertig ist und ich es abholen kann. Da ich aber um beide Kinder zu transportieren auch den hier liegenden Kindersitz im ÖV mitschleifen müsste und ich ja auch noch weg muss verschiebe ich das Abholen auf morgen. Auch am Nachmittag entscheidet das Herbstkind, dass wir mit dem Bakfiets fahren sollen, statt mit Bollerwagen, Bus und Zug zu fahren. Also nehme ich die 8 km unter die stromunterstützen Räder. Zwischendrin ruft E. an, weil es ihr grad nicht so gut geht. Sie ist zurück im Hotel und irgendwie passiert etwas doofes. Der Rückweg ist wieder ziemlich kühl weil es klar ist. Da ist es natürlich nicht hilfreich, dass das Herbstkind sich weigert Handschuhe anzuziehen und ich verliere auch einen von meinen. 

 

Dienstag 30. Jan

Fahrzeuge: ÖV, Auto, Fahrrad

Ich lasse das El-Ki-Turnen ausfallen um das Auto zu holen. Ja, ich könnte das auch am Mittwoch machen, aber so habe ich es hinter mir. Ich fahre also mit Bus und Zug und Herbstkind zur Werkstatt. Dort bekomme ich ein gesaugtes, geputztes und repariertes Auto übergeben und darf unterschreiben, dass die Rechnung direkt an die Versicherung geht. 

Den Nachmittag über spielen die Kinder miteinander. Ich achte eine Weile nicht auf sie und höre ein “prima Matsch” kombiniert mit leisem Plätschern…. Ich entferne also kurz den See aus dem Wohnzimmer *hust*. 

Ich überlege mir, dass ich für dieses Jahr noch nicht wirklich eine Challenge habe und entschliesse aus der autolosen Woche mich herauszufordern so viel wie möglich mit Fahrrad und ÖV zu erledigen und bitte also die Babysitterin eine Viertelstunde früher zu kommen so dass ich wieder mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren kann und wieder pünktlich beim Chor aufzuschlagen. Auf das Essen nach der Generalversammlung verzichte ich, weil Babysitter haben hier echt nicht gerade gut für den Geldbeutel ist. 

 

Mittwoch 31. Jan

Fahrzeuge: Fahrrad, ÖV, Auto

Yay KiTa-Tag. Ich bringe das Herbstkind mit dem Fahrrad weg und fahre dann mit dem Zug zum Schwimmbad. Ich überlege noch das Fahrrad mitzunehmen, entscheide mich dagegen und darf zur Strafe dann vom Bahnhof zum Hallenbad laufen, auch auf dem Rückweg schaffe ich es zu kurz nach dem Bus rauszukommen und laufe nochmal. Ich räume auf und den Karton und Papiermüll ins Auto. Der hatte sich gut angesammelt. Ich kombiniere Müll wegbringen mit Kinder abholen. 

Am Abend bringe ich mein BuJo, das ich sträflich vernachlässigt habe, auf den neuen Stand. Neuer Monat und so. Das Frühlingskind macht mit: 

 

Donnerstag 01. Feb

Fahrzeug: Bakfiets

Heute ist das Wetter eher mau. Am Vormittag hängen das Herbstkind und ich ein bisschen ab und nach dem Mittagessen ist das Frühlingskind verabredet. Also eigentlich wir alle, das Frühlingskind meint aber es würde reichen, wenn wir es dort absetzen und es wieder abholen. Ich kann mich nicht wirklich entscheiden zwischen Auto und nicht Auto. Eigentlich habe ich mir vorgenommen Strecken die kürzer als 3 km sind so möglich mit dem Fahrrad oder zu Fuss zu machen. Dorthin sind es 2,7 km und als wir losmüssen ist es gerade trocken. Also ab aufs Lastenrad. 

Die Kinder haben Spass, ich kann quatschen, denn wir waren nicht von Abgeben ausgegangen. Als wir nach Hause fahren hat es zum glück wieder aufgehört zu schneien. Leider sind die Akkus von meinem Licht leer und ich fahr etwas unsichtbar durch die Gegend und werde prompt angemault. Ich sollte wohl etwas mehr Licht an mir und Rad anbringen. 

E. hatte dagegen mit einem Magen-Darm Virus zu kämpfen, wurde aber recht schnell wieder Richtung Hotel entlassen. 

 

Freitag 02. Feb

Fahrzeuge: Auto, Bakfiets

In der Früh ist es  zu kalt und das Herbstkind will lieber mit dem Auto fahren. Ich finde das auch nicht so tragisch. Mittags wird das Wetter aber deutlich besser und so fahre ich mit dem Lastenrad zum Einkaufen und Frühlingskind abholen. Das Frühlingskind ist am Nachmittag sehr anhänglich und möchte am liebsten das Herbstkind gar nicht abholen, bis ich es überredet habe, endet es wieder in einer Fahrt mit zu wenig Licht und quengeligen Kindern, das eine, weil ich die falschen Brötchen gekauft habe, das andere weil es keine Handschuhe anziehen will und es dann zu kalt wird. 

Der Magen-Darm Virus scheint überstanden zu sein, dafür scheinen Nach-OP Dinge wohl eher unangenehm zu sein. 

One observation on “3 Wochen Strohwitwe – 2 Fahrradlastig
  1. Julie

    Gute Besserung an E.! Und viel Erfolg bei deiner Selbstchallenge. Durch den neuen Arbeitsweg hier wird das Auto auch häufiger stehenbleiben, ich bin mal gespannt, wie das alles wird 🙂

     
    Reply

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