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Magiccon Teil 3 – sänk ju for trävelling wis Deutsche Bahn

Ich hatte mir eine Verbindung rausgesucht. 17:30 vom Maritim weg, Ankunft zu Hause ca. Mitternacht. Als ich noch auf der Con kurz nachsehe (schliesslich hatte ich dort Internet, nicht wirklich gut und dämlicherweise nicht im Zimmer ausser ab und zu in der Dusche) hätte ich eigentlich direkt drauf kommen können, dass ich Probleme bekommen könnte und vielleicht eine frühere Tram hätte nehmen sollen. Nicht, dass das irgendwas genutzt hätte. 

Gegen 17:15 verlasse ich während der Chor seine Darbietung macht mit vielen Umarmungen die Closing Ceremony. Gehe noch kurz aufs WC und hole meine Tasche. Ab zur U-Bahn/Stadtbahn/Tram, wie auch immer man das dort nennt. Ich habe genügend Zeit.

In der Tram dann die Durchsage: “Wegen Bauarbeiten in St. Augustin(?) verkehrt diese Bahn nur bis [Haltestelle], wir bitten Sie von dort aus den Schienenersatzverkehr nach Siegburg zu nutzen” Na Juhu, Ich habe 6 Minuten Umsteigezeit auf den ICE.

Im Bus vom SEV streitet eine Person mit Fahrrad mit einer anderen Person mit Kinderwagen um einen Platz. Der Bus steht. Ich sehe die Zeiger der Uhr wandern. Ankunftszeit 18:15, Abfahrtzeit ICE 18:09. Ich hoffe auf Verspätung des ICE. Ich komme am Bahnsteig an und stelle fest, ich hatte Recht, der ICE hat Verspätung. 20 min. Die nächste Durchsage: “Bitte beachten Sie, die Änderung der Wagenreihung dieses Zuges”  Die Reisenden nach Frankfurt werden gebeten den ICE zu nehmen, der eigentlich nach “meinem” ICE hätte fahren sollen und dann kommt der Hinweis, dass “mein” ICE dann auch nur mit einem Zugteil fährt. Noch mehr Juhu. 

Der Zug hat dann 40 min Verspätung. Während wir da so rumwarten werde ich sogar noch um eine Zigarette angeschnorrt. Liegt wohl am Outfit, es ist eine Weile her, dass ich um Zigaretten angeschnorrt wurde. Nicht, dass ich welche hätte, aber Tattoos und Lederjacke geben wohl die Impression. 

Der ICE kommt mit 44 min Verspätung. Die Wagenreihung ist wie geplant, ich stehe also falsch, aber der Wagen in dem ich eine Reservierung habe, ist dabei. Ich kämpfe mich zu meinem Platz durch, keine Ahnung warum ich da diesmal so drauf bestehe, aber ich bin dann doch froh wenn ich sitze, wenn auch mit schlechtem Gewissen. 

In Stuttgart hat der Zug dann noch immer 40 min Verspätung. Mein Anschlusszug für den ich 20 min Zeit gehabt hätte, ist natürlich längst über alle äh in Richtung meiner Berge davon. Und entgegen meiner Hoffnung gibt es keinen IC mehr, der von Stuttgart nach Zürich fahren möchte. Ich suche also die DB-Reisezentrale auf und bekomme dort die Info, dass ich dann wohl über Basel fahren muss, dafür brauche ich ein anderes Ticket, weil meine ursprüngliche Verbindung über Singen geplant war. Ich darf dann mit dem nächsten (verspäteten) Zug nach Karlsruhe fahren und dort hoffentlich auf einen pünktlichen ICE umsteigen. Die Fahrt nach Karlsruhe ist ok. Der Zug hat 9 min Verspätung, Umsteigezeit 7 min. Aber “Reisende Richtung Basel können den Verspäteten ICE um 22:11 nehmen”. Am Gleis stehen dann 3 ICEs nach Basel angeschrieben. Einer mit 25 min, einer mit 70 min und einer mit 80 min Verspätung. 

Tatsächliche Abfahrt ist dann 22:25 oder so, weil es tatsächlich der ist, der um 22:00 hätte abfahren sollen. Das einzig Gute an den Wechsel auf den ICE statt IC war, dass ich im ICE Internet habe. Und weil der Zug ein später war, habe ich dann auch ohne Reservierung einen Sitzplatz. Das Internet hilf bei der Kommunikation mit E. Denn mit meiner Verbindung würde ich erst um 1:24 in Zürich ankommen. Das letzte Mal, dass ich um 2:00 Uhr in Zürich einen Zug nach Hause nehmen wollte endete in einer sehr teuren Taxifahrt auf die ich gerne verzichte. E. aktiviert eine Freundin in Bahnhofsnähe die tatsächlich ein “No problem I’ve got a spare room with a bed” liefert. In Basel wartete der Zug nach Zürich auf den ICE. In Zürich nehm ich ein Taxi zur Freundin und dort falle ich um 2:00 ins Bett. 

Nachdem aber Montag ist, und E. inzwischen zumindest 50% wieder arbeitet kommt um 6:30 die Frage ob ich denn schon unterwegs sei. Äh, nein, ich stehe aber auf, ziehe mich an und mache mich auf den Weg nach Hause. Dort bin ich um 8:00 uhr und mache damit dann gleich den Schichtwechsel während E. in die Arbeit fährt, kümmere ich mich direkt mal ums Znüni vom Frühlingskind. Das Herbstkind und auch später das Frühlingskind darf an diesem Tag ziemlich viel YT gucken, während ich mich erst mal von Runen befreie und Tee trinke und Bilder auf den Computer lade und anfange zu bloggen und so. 

 

Ich habe also quasi alles (bis auf die WCs – die waren intakt und verhältnismässig sauber)  aus dem Wise Guys Song mitgemacht.

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