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#wmdedgt im Mai 2018

4:40 Uhr: Ich liege wach im Bett, eingeklemmt zwischen dem Herbstkind und E. die von der anderen Seite vom Frühlingskind festgetackert ist. Kaum Bewegungsfreiheit. Irgendwelche komischen Gedanken wechseln sich mit Blogbeiträgen, die ich noch schreiben möchte (und es dann doch nicht tue) ab. Weil ich dank Vogelgezwitscher und obengenannter Gedanken irgendwie gar nicht mehr schlafen kann lese ich bis ca. 5:45. Dann schaff ich es doch noch einzuschlafen

7:55 Uhr Ich wache nochmal eingeklemmt zwischen Herbstkind und E. auf. Jetzt stehe ich einfach auf, mache den üblichen Kleinkram am Morgen und frühstücke. Natürlich nicht ungestört, denn mein fehlender Körper weckt das Herbstkind. Immerhin ist dieses recht deutlich, dass es ganz genau das gleiche frühstücken will wie ich es hatte, nur dass es dann die fröhlich selbst ins Müsli geworfenen Mandeln auch wieder rausfischt. E. und das Frühlingskind kommen auch dazu und ich mache eine Einkaufsliste. Das Frühlingskind ist aufgeregt. Zum Geburtstag morgen bekommt es ein Fahrrad und darf das heute mit E. abholen fahren. Das Anziehen ist heute kein Drama. E. muss sich beeilen, das Herbstkind meckert, weil es auch mit will, es aber nicht darf, weil es ja eine Frühlingskindaktion ist. 

9:45 Uhr: Das Frühlingskind und E. ziehen Richtung Stadt los und ich mache das Herbstkind auch fertig zum Einkaufen. Es möchte unbedingt ein Buch mitnehmen, das es dann aus dem Erdgeschoss in den Keller wirft. Danke Kind, bei uns überlebt echt kein Spielzeug oder Buch die Kinderzeit. Im ersten Laden stellt es dann immerhin die Einkäufe aufs Band. Möchte unbedingt den Zopf essen, oder doch die Müsliriegel. Die Müsliriegel werden dann für nicht gut befunden und der Zopf wird angeknabbert.

11:15 Uhr: Der Einkauf ist erledigt und ich räume ihn ein. Das Herbstkind guckt Mausapp. Ich hänge die Wäsche ab. 

11:45 Uhr: Ich bekomme Bilder vom Frühlingskind mit neuem Helm und dann auch mit neuem Fahrrad. Ich esse ein bisschen was, gucke in bisschen ins Internet. 

13:00 Uhr: Das Frühlingskind und E. sind mit neuem Fahrrad und Monsterhelm zu Hause. Ich fange schonmal an hier ein bisschen zu schreiben. 

14:00 Uhr: Die Kinder haben etwas gegessen, ich etwas geschrieben. Ich fange an einen Stapel T-Shirts, die ich gestern Abend noch vorbereitet habe, zu säumen. 

14:30 Uhr: Das Frühlingskind möchte noch mal Fahrrad fahren. E. geht mit. Das Herbstkind fragt was das für ein T-Shirt ist und möchte dann auch gerne eines mit Baggern. Aha. 

14:45 Uhr: Das Herbstkind möchte jetzt auch Fahrrad fahren. Es zieht erstmal ohne mich los um bei den Nachbarn zu klopfen. Das Nachbarskind ist aber schon weg. Das Herbstkind nötigt mich, mit ihm noch mal nachzufragen. Ich nutze die Möglichkeit mit der Nachbarin über die Feier morgen zu sprechen, weil ich noch gar nicht weiss, ob ihr Kind kommen möchte. Das Frühlingskind hatte mir zwar gesagt, dass es nicht kommen würde, aber ich war mir nicht sicher. 

15:20 Uhr: Nachbarskind und Herbstkind sind im Garten, ich fange mal an Rasen zu mähen. E. und Frühlingskind kommen zurück. Mir wird das Rasen Mähen abgenommen und ich kehre zu meinen Shirts zurück. Jetzt spielen die Kinder gemeinsam im Garten. 

16:45 Uhr: mit den üblichen Unterbrechungen (geplatzer Gartenschlauch, Kinderstreit, Internet) bin ich dann auch mal mit den T-Shirts fertig. Ich mache Bilder im Sonnenlicht, damit die Regenbogen auch tatsächlich Farbe haben, räume den Müll raus, tröste das Herbstkind, bestemple die T-Shirts mit Grösse und Erkennungskatze und lasse sie vom Herbstkind in den Schrank räumen. 

17:00 Uhr: Ich räume ein bisschen im Garten rum. E. fängt an zu kochen, das Herbstkind zertrümmert ein Glas und muss kurz getröstet werden. Ich räum die Nähmaschine weg und E. fängt an zu kochen

17:55 Uhr: die Kinder sind alle wieder hier. Das Essen braucht noch ein bisschen, ich lenke mich ab und hab hunger, das Frühlingskind offensichtlich auch, es piepst recht dramatisch rum. 

18:20 Uhr: Yay Essen

18:45 Uhr: Die Nachbarskinder locken unsere nochmals raus. Das grössere Kind möchte das Herbstkind schminken. Ich habe dann ein graues und ein sehr buntes Kind, das mir dann beim Kuchen backen hilft. Das grössere Nachbarskind bietet mir an morgen bei der Geburtstagsfeier zu helfen. Ich sage zu und bin einfach mal gespannt wie viel “Hilfe” das sein wird. (Es ist 7)

19:30 Uhr: Die Nachbarskinder werden wieder eingesammelt, ich bestätige die Hilfe vom grossen Kind und die Zusage für die Feier vom kleinen. Dann wollen unsere Kinder uns schminken. E. lehnt ab und auf meinem Gesicht wird der Streit zwischen “Ein Tiger hat gelb zu sein” und “mir doch egal welche Farbe der Tiger hat, ich möchte Blau und Weiss malen” ausgetragen bis ich wie ein Drache oder eine grüne Hexe aussehe. Die nächste halbe Stunde verbringe ich damit, mich und die Kinder und das T-Shirt vom Herbstmädchen wieder zu den Originalfarben zurück zu bringen.

20:00 Uhr: E. möchte die Kinder genau zu dem Zeitpunkt ins Bett bringen an dem der Kuchen fertig sein sollte. Ich warte also noch auf den Kuchen und lege mich dann zur Einschlafbegleitung hin. Das Herbstkind ist ziemlich schnell im Land der Träume. Das Frühlingskind hampelt noch rum. 

20:30 Uhr: ich schreib noch ein bisschen hier und gehe dann spazieren. 

21.30 Uhr: nach einem Spaziergang mit ziemlich heftigen Wind komme ich nach Hause um ein paar Smarties vom Kuchen zu naschen, Luftballons aufzublasen, noch ein Geschenk einzupacken, die Wäsche aufhängen

22:50 Uhr: noch “schnell” die Fotos für den Beitrag hier zusammensuchen und fertig bloggen. 

23:30 Uhr: “publish” klicken. Bei Frau Brüllen mich in die Linkliste eintragen. Zurücklehnen und dann bald ins Bett gehen.  

 

 

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