Month: September 2018

#Montagsherz

Mal wieder ein spätes Herz. Passend zum Oktoberfest, das gerade in München stattfindet ein Herzal, das sich gut zur Tracht tragen lässt. Für Frau Waldspechts Projekt gerade passend. Ich werde das Oktoberfest leider wieder verpassen, dabei hat das für E. und mich eigentlich Tradition. 

#Montagsherz

Ich habe jetzt erstmal Montagshertz geschrieben. Würde fast passend sein, den das Bild ist im Technorama Winterthur entstanden, wo Schwingungen natürlich auch eine Rolle spielen. Hier ging es aber um Wasser und Chaos. 

Mehr Herzen zum Wochenstart gibt es wie immer bei Frau Waldspecht. Ich hoffe euer Montag war nicht so montagig wie meiner. 

#12von12 im September 2018

Gestern war der 12. also habe ich mir wieder mein Handy öfter zur Hand genommen um ein paar Bilder zu machen, die meinen Tag dokumentierten. Es war ein kinderfreier Tag, daher sind diese diesmal nicht so stark vertreten und weil mein Rechner belegt war, habe ich auch nicht das gemacht, was ich eigentlich an solchen kinderfreien Tagen machen sollte. 

1) Ich fange den Tag mit meiner Neverending Story an. Wäsche abhängen und verräumen, neue Wäsche in die Waschmaschine.

2) Ich stelle fest, dass der Handyakku eher leer als voll ist und verschiebe meinen eigentlich Plan um da nach zu laden. Statt dessen bügel ich einen Plott auf ein T-Shirt

3) der Akku ist noch immer nicht voll, also mache ich mit nähen weiter. 

4) es ist schon viel später als geplant, der Akku hat 75% ich schwinge mich aufs Rad, weil Wetter ist schön und ich brauche Bewegung damit ich mir mein Essen verdiene 😉 

5) Die Radtour fällt kurz aus, damit die Pizza rechtzeitig fertig wird.

6) ich habe einen Termin in der Stadt und dort wo ich warte gibt es eine Sanduhr, die ich nicht nutze. Würde auch nichts bringen, denn ich warte nicht lange.

7) Auf dem Rückweg mache ich noch kurz einen Halt am Zürcher Hauptbahnhof und finde auch ein Wassermotiv

8) und wieder ist der Handyakku fast leer, daher keine Bilder vom Kinderabholen, sondern es geht erst wieder beim Nähen weiter

9) das Nähen wird nochmal unterbrochen durch Kinder bettfertig machen, Geschichte vorlesen, einschlafbegleiten

10) fast fertig, nur noch schnell die Grössen in die Shirts stempeln

11) Die Kinder haben sich die Stoffe selbst ausgesucht. Eigentlich nähe ich ja, damit die Farbverteilung im Schrank nicht so stereotyp ist, und dann kommt sowas dabei raus…. 

12) Die Katze darf natürlich auch nicht fehlen. Die kommt spät am Abend und möchte fressen. 

 

mehr Bilder vom 12. gibt es wie immer bei draussennurkännchen

#wmdedgt 09/18

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Na mir ein schönes Plätzchen suchen und dort abhängen, wie Katzen das halt so tun. 

Frau Brüllen möchte, wie jeden 5., wissen, was wir so den ganzen Tag tun. Heute war immerhin nicht ganz so alltäglich und ein bisschen queeren content gibt es auch dabei. 

Denn heute ging es mit dem Frühlingskind zum Antrag für einen neuen Ausweis. Die niederländische ID-Karte war abgelaufen. 

Als ich dem Kind heute erklärt habe, dass es nicht wie gewohnt in die Betreuung fahren sollte, gab es erstmal Protest. “Ich will kein Niederländer sein” ich erklärte, dass es ja auch Deutsch ist. Hat alles nichts geholfen. E, hat dann mit “du kannst dann dort in ein Restaurant gehen” gelockt. Das hat irgendwie funktioniert. Auch half es, dem Kind anzubieten, dass es zum Kindergarten gebracht wird, sowie sich das Entertainment für die Fahrt aussuchen lassen.

Das Herbstkind wollte auch nicht in die KiTa also dort auch noch den Protest versucht zu mässigen. 

Dann erstmal mit beiden Kindern zum Kindergarten, Frühlingskind begleiten. Dann mit dem Herbstkind zurück um in die KiTa zu fahren, wo es dann sehr plötzlich doch wieder recht fröhlich war. 

Der Vormittag verfliegt mit Duschen, noch “kurz” Kopien von den wichtigen Papieren machen. Alle möglichen Geräte aufladen und Dinge einpacken, die man auf der Fahrt evtl. brauchen könnte. 

Ich hole das Frühlingskind vom Kindergarten ab. Die Kindergärtnerin war irritiert, dass das Kind wusste, dass es nicht mit dem Bus fahren soll, aber der Busfahrer wusste bescheid. Hat also alles gepasst. Ab zum Bahnhof. 

 

Das Kind sucht sich schon recht schnell seine Hörspiele raus und hört diese während der Fahrt. Sogar beim Umsteigen bleiben die Kopfhörer auf. Nur die Figur fällt im Rucksack dann doch runter. 

 

Später im Zug schaut es sich dann noch einmal den Deutschen Pass an. Stellt fest, dass E. auch so einen hat. Irgendwie versöhnt es sich dadurch mit der Aussicht auf den Ausweisantrag. Leider gibt es da noch den Haken, dass auf dem Ausweis noch der alte Name stehen wird. Ich soll doch bitte dann der Person erzählen, wie der neue Name geschrieben wird, damit er dann auch tatsächlich auf dem Ausweis steht. Ich muss da leider erzählen, dass da noch der alte Name stehen wird, ich aber fragen werde, ob er mir dem neuen unterschreiben darf. 

Die Fahrt verläuft reibungslos. Das Kind ein Vorbild an Reisebegleitung. Wir kommen genau pünktlich an, um festzustellen, dass die vor uns länger gebraucht haben. Also alles gut. 

Wir werden aufgerufen und ich schiebe den Stapel mit Papieren und Pässen rüber. Der Mann am Schalter fragt das Frühlingskind wie alt es ist. 

Beim Durchsehen meint er dann: “Sie haben da wohl den Pass von ihrer Schwester mit eingesteckt” “Nein, dass ist der von meiner Frau, das ist auch der Grund dafür, dass da noch ein Gerichtsbescheid dabei liegt, weil auf der Geburtsurkunde steht noch der alte Name, und beim Kind ist es dann auch so, da steht ein anderer Name als den, den wir verwenden.”

“Ah ok, ist ja eigentlich auch doof, wie viel Gedöns darum gemacht wird” Er legt dann den Gerichtsbescheid auf die Seite und guckt erstmal alles andere an. Ich frage ob das Frühlingskind mit dem richtigen Namen unterschreiben darf. “ja klar” und zum Frühlingskind “kannst du deinen Namen schon schreiben?” Das Kind kann und schafft es auch den Namen genau im vorgesehenen Feld zu platzieren. “Ah [Name] das hast du gut gemacht. Ich werde noch gefragt, wie nervig das Prozedere bei E. war und wir sprechen noch darüber, dass es ja inzwischen doch schon besser ist, weil die OP nicht mehr Voraussetzung ist. Heisst aber leider auch nicht, dass es momentan sehr einfach und angenehm ist. Aber ja kleine Schritte helfen halt schon. 

Das Kind wurde übrigens bis auf den Aufruf (ich musste den Termin auf den Namen im Ausweis machen) nicht mit dem alten Namen angesprochen und von Anfang an richtig gegendert. 

Ansonsten passt alles und wir können der Botschaft bis Eintreffen des neuen Ausweises den Rücken kehren. Ab geht es zum versprochenen Restaurant. 

Das Kind beschliesst: “du isst einen Burger und ich die Pommes” 

Deal

Und dann geht es auch schon wieder Richtung nach Hause. Erstmal noch am Bahnhof warten

Im Zug unterhalten wir uns über Farbmischungen. In der S-Bahn treffen wir dann E. und im Gegensatz zur Hinfahrt haben wir dann tatsächlich Verspätung, so dass wir in der KiTa vorwarnen müssen, dass wir eventuell zu spät kommen. E. fährt mit dem Frühlingskind schon nach Hause und ich hole das Herbstkind ab. Und geniesse noch kurz die Aussicht auf der kleinen Radtour. 

Ich bin fix und fertig. Die Kinder dürfen noch kurz in die Wanne und dann ins Bett während ich hier noch schreibe. 

 

 

Wochenende in Bildern 1.-2. September 2018

Oh, das  habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Aber ich hatte letzthin das Gefühl, dass ich a) zu wenig Bilder von den Kindern habe und b) zu wenig spannende Sachen mit den Kindern mache. Um mich für beides zu motivieren, dachte ich mir, ich könnte ja mal wieder mitmachen. 

Da E. dieses Wochenende nicht dabei war, sind die Fotos nur mit dem Handy gemacht. Ich staune da ja gerne über die Bilder von den anderen, wenn ich die Kinder dabei habe und dazu als einziges Elternteil dabei bin, kommen eben wirklich nur Schnappschüsse rum. Und sogar dann, wenn wir beide dabei sind, schaff ich es oft genug nicht. 

Aber genug der Jammerei. Los gehts mit den Bildern und einem für uns vollgepacktem Wochenende. 

Man kann auf manchen Bildern Marken erkennen, und ich nenne auch eine, ich bekomme aber dafür kein Geld oder sonstige Vergünstigungen. 

Freitag 30. August

Das bildliche Wochenende fängt beim Kleideraussortieren an. Das war sehr spontan, aber auch hilfreich. Die Kinder hatten alle Kleider nämlich aus dem Schrank auf den Boden geworfen und ich habe beim Einräumen einfach mal gefragt, ob sie das überhaupt noch anziehen wollen, weil wir doch recht viele, gefühlt völlig ungenutzte, Sachen im Schrank liegen hatten. 

Das Frühlingskind hat sehr rigoros alles was “für Mädchen” ist und vieles was “alt” ist, aussortiert. Übrig blieben fast nur die Jungssachen, die ich von einer Freundin bekommen habe und eigentlich schon ziemlich abgefuckt und zu gross sind. Aber gut, ich habe hier immerhin doch noch Stoffe liegen, ich noch für das Kind vernähen darf. 

Das Herbstkind hat sehr inkonsequent aussortiert, aber es ist vieles geflogen, was es tatsächlich fast nie anhatte und inzwischen wahrscheinlich doch auch zu klein ist. Teils sind auch Sachen vom Frühlingskind in den Herbstkindteil gewandert, wobei das meiste erst noch zwischengelagert wurde, weil das Herbstkind denkt, dass es zu gross ist. Dabei dürfte vieles inzwischen auch passen.

 

Samstag 1. September

Wir lassen den Tag ruhig angehen, nur der Nachmittag ist verplant. 

Die Nachbarskinder kamen aber um das ganze etwas zu beschleunigen und auch die Kinder rauszulocken. So wurden die Regenschirme und Gummistiefel ausgepackt und zu viert und dann 2 und 2 miteinander gespielt. 

 

 

Nach dem Essen ging es dann auf die Messe. Leider hat meine geplante Begleitung mit sehr triftigen Gründen abgesagt und so zog ich also alleine mit den Kindern los. Die hatten sich gegen das Lastenvelo und für den Bus/Zug/laufen entschieden. Während im Dorf der schnellste und die schnellste gesucht wurden, übten wir uns in Langsamkeit. 

Das Herbstkind zeigt schon Gamerambitionen. Ich habe es fast nicht aus der Nintendo-Ecke rausbekommen. Leider bin ich mit dem Switch-System nicht wirklich vertraut und es standen überall ältere Kinder rum, wodurch ich mich zurück gehalten habe. Leider ist es auch nicht ganz so intuitiv, als dass ich da schnell helfen konnte. Wir haben es immerhin versucht, aber weit sind wir nicht gekommen. 

Nachdem wir die Gamerecke dann doch verlassen konnten, gab es noch Schweinchen, Eselchen und Schäfchen zum angucken, streicheln und füttern. 

Und ganz zum Schluss gab es für die Kinder noch Ballonblumen, die die Heimreise nur Teilweise überlebt haben. 

 

Sonntag 2. September

in der Nacht ist E. spontan doch nach Hause gekommen. Sie möchte aber aus guten Gründen lieber zu Hause bleiben als mit zur Essens/Spieleverabredung. Das Frühlingskind ist damit überhaupt nicht einverstanden und es gibt also erstmal ein mittelschweres Drama. 

Nach einer Weile habe ich es dann doch geschafft beide Kinder ins Lastenrad zu bekommen. 

Das Wetter ist nicht ganz so prickelnd also habe ich den Regenschutz wieder drauf gemacht. Aber es bleibt trocken und so spielen die Kinder nach dem Essen auch eine runde draussen, während die Erwachsenen erstmal drinnen bleiben. 

Aber später gehen auch wir mit und laufen / fahren zum nahegelegenen Bauernhof

Nochmal Tiere zum streicheln

Und Füttern

Und ein leerer Brunnen zum Erkunden.

Und Blumen die stechen. Also vermutlich eher eine Biene, die auf der Blume sass und dann das Frühlingskind erwischt hat. 

Das Herbstkind war dann am Abend so müde, dass es einfach auf dem Sofa eingeschlafen ist und auch das Frühlingskind war etwas früher im Bett als sonst. 

 

Die Wochenenden mit den tolleren Bildern findet ihr bei Frau Mierau von Geborgen Wachsen

 

#Montagsherz

An der Dorfschule haben die Kinder einen Container verzieren dürfen. Darunter habe ich dieses Herz gefunden. Immer gut für Frau Waldspechts Sammlung. 

Ich wünsche einen guten Wochenstart. 

 

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