Month: November 2018

#12von12 im November und #Montagsherz

Es ist der 12. Also gibt es wieder 12 Bilder aus meiner Handykamera, die meinen heutigen Alltag begleiten. Mehr 12von12 gibt es auf dem Kännchenblog. Dieser Beitrag könnte spuren von unbezahlter Werbung enthalten.

Der Tag heute ist nicht so ganz alltäglich. Das Frühlingskind hat heute schulfrei. so habe ich also statt einem gelangweilten Herbstkind beide Kinder zu Hause. 

1. Der Tag beginnt mit Tee und Müsli, das Müsli ist nicht mehr im Bild. 

2. Dann kommt auch schon Haushalt dran. Die Wohnung lüften. Als ich die Fenster zu machen will finde ich ein dekoratives Katzi im Fenster. Das Katzi springt, sobald ich das Handy hebe nicht mehr so dekorativ ins Zimmer.

 

3. Die Kinder sind heute gar nicht gelangweilt. Schon gestern wurde die Holzeisenbahn aufgebaut und nach der Duplo-Bahn gerufen. Im fröhlichen Materialmix, werden die Züge und die Autos bespielt

 

4. Das Frühlingskind schnappt sich das neue Ausmalbuch vom Herbstkind und fängt an auszumalen. Irgendwann muss ich helfen. Mir werden die Farben vorgegeben und ich male. 

 

5. Das Herbstkind will Kugelbahn bauen. Also baue ich letztendlich mit beiden Kindern Kugelbahn. 

 

6. Am Nachmittag bekomme ich meine beiden Wohnungskinder doch vor die Haustüre. Wir fahren bei bizarr warmen Wetter mit dem Bakfiets zum Bäcker, wo die Kinder ihr zvieri bekommen

 

7. Auf dem Rückweg gibt es eine Zwangspause. 

 

8. Nach kurzem Besuch auf dem Spielplatz, wo nur das Herbstkind hinwollte und das Frühlingskind im Fahrrad warten wollte, sind wir wieder zu Hause. Die Kinder spielen weiter mit Autos und Bahn und ich nutze das Sonnenlicht auf dem Esstisch um ein Schnittmuster abzupausen. 

 

9. Als es schon dunkel ist, höre ich von draussen ein verzweifeltes Maunzen. Denke erst es ist der Kater, der hat diesen Ton ziemlich gut drauf. Doch die Nase die ich an der Terassentür sehe, ist eine, von der ich nicht dachte, sie wieder zu sehen. Vor zwei Wochen war die Katze raus gegangen und nicht wieder gekommen. Da sie sehr scheu ist und teils in der Wohnung nicht aufzufinden war, befürchtete ich, sie nie wieder zu finden. Aber da ist sie. Stört sich am vor der Terassenstür stehendem Rennrad, dass ich dann auf den Terassentisch auslagere. Ich mache beide Türen auf und sie kommt tatsächlich rein. Und sie ist noch magerer als vorher und sie hat hunger. 

 

10. Die Kinder haben noch mehr Spielzeug verteilt, aber jetzt muss dann doch mal ein bisschen aufgeräumt werden. 

 

11. Ich überlasse das Aufräumen E. und gehe mein Schrittziel voll machen. Die Abendspaziergänge finden jetzt leider wieder überwiegend im Dunkeln statt, so dass ich keine Kühe oder Katzen mehr fotografieren kann. Dafür finde ich schöne Lichtsituationen 

 

12. und eine davon ist dann auch noch sehr passend zum Montag, ein Montagsherz für Frau Waldspecht 

#wmdedgt im November 2018 und #montagsherz

Fangen wir mal mit dem Montagsherz an. Das ist heute nicht von mir, sondern mal wieder gespendet. Meine Mutter hat es in einem Autohaus entdeckt und für mich fotografiert. Weiter Herzensbilder gibt es bei Frau Waldspecht. 

 

Frau Brüllen möchte lieber Text lesen. So das was wir den ganzen Tag machen. Wie jeden 5. Also auch im November. 

Montage sind momentan langweilig bis anstrengend. Das Frühlingskind hat Vor- und Nachmittags Kindergarten und das Herbstkind und ich sind so viel alleine zu Hause. 

Nachdem ich also das Frühlingskind aus dem Haus komplimentiert habe und mich geduscht habe gibt es erstmal langweiliges Haushaltsgedöns mit Wäsche waschen und Bad saugen und sowas. Das Herbstkind beschäftigt sich mit Knete, Autos, YT und hilft beim Staubsaugen. Diesmal ist auch das Auto dran, was ich heute zur Inspektion bringen darf. Da hilft das Herbstkind auch

Für heute haben sich zwei Käufer für (verschiedene) Dinge, die ich auf FB versuche loszuwerden, angemeldet. Der erste meldet sich während ich in der Tiefgarage Auto vom Müll befreie. Er könne auch früher kommen. Das ist auch OK. Dann kommt irgendwann ein Anruf über Messenger, den mir mein Telefon nicht als solchen klar macht und irgendwie geht das alles komisch. Danach kommt eine Sprachnachricht, dass er mich nicht findet. Er schickt auch noch ein Bild von einer Strasse, die zwar in unserem Ort ist und ähnlich wie unsere klingt, ist aber im anderen Ortsteil. Ich laufe kurz raus schicke ihm ein Bild vom Kreisel, der jetzt eine schöne deutliche Landmarke ist und erkläre wie er da jetzt fahren muss. Dann kommt eine Nachricht, er sei jetzt da. Ich gehe also wieder raus um ihn abzufangen, weil die Strassenbeschilderung gerne noch irreführend ist. Letztendlich finde ich ihn und er nimmt das Teil happy in Empfang und zahlt mit einem Schein auf den ich rausgeben muss. Ich laufe zurück um meinen Geldbeutel zu holen, den ich nicht finde. Das erledigt das Herbstkind. Hilft nur nichts, weil ich habe zu wenig Bargeld. 

Zum Glück rettet mich die Nachbarin, die den Schein klein machen kann. Käufer happy, ich happy und dann steht auch schon bald das Frühlingskind vor der Tür. Zeit Mittagessen zu machen. Es gibt Nudeln mit Käse für die Kinder und für mich mit dem Rest der Bolognese von gestern. 

Die zweite Käuferin meldet sich ab. Das Teil sei doch zu gross. Auch gut. Das hätte ich nämlich noch zur Bushaltestelle karren dürfen. 

Danach schwinge ich nochmal den Staubsauger. Der neue Kater lässt sehr viel mehr Haare liegen als die alteingesessene Katze. 

Ich versuche mich am Akkordeon um den Räbeliechtliliedern eine Melodie zu geben. Das Herbstkind freut sich über Tasten zum drücken. Meine Fähigkeiten sind da echt rostig, aber es reicht für einen Eindruck.

Dann steht das Frühlingskind wieder vor der Tür. Es gibt noch ein Zvieri und dann müssen wir auch schon wieder los. Weil heute darf das Frühlingskind beim Kinderturnen schnuppern. Es möchte nämlich am liebsten ins Fitness-Studio gehen um tolle Muskeln zu bekommen. Ich habe erklärt, dass man mit Turnen auch Muskeln bekommt. Jetzt wollte es das dann auch probieren. 

Wir kommen zu spät, weil die Kinder sich nicht einigen können, wer den Weg jetzt besser kennt und deswegen voran laufen darf. Aber das macht nichts, denn auch die anderen trödeln wohl beim Umziehen. 

Das Frühlingskind möchte, dass ich bleibe und so gucken das Herbstkind und ich zu was es da zu tun gibt für die kleinen Turner. Anscheinend macht es Spass und das Kind ist happy. Auf dem Heimweg hat das Herbstkind nur Chabis im Kopf und rennt mir davon. Immerhin hält es sich an ein anderes Kind und rennt nicht blind über die (einzige) Strasse. Ich bin trotzdem sauer und erkläre, dass ich möchte, dass es stehen bleibt, wenn ich “Stop” rufe. Daraufhin ist es erstmal beleidigt. 

Wieder zu Hause gibt es Essen und nochmal eine kreative Phase bei den Kindern. E. kommt vom Sport nach Hause und ich verziehe mich zur Autowerkstatt, während sie sich um die Kinder kümmern darf und sie ins Bett bringt. 

Ich laufe die 2,6 km wieder zurück. So habe ich dann auch meinen “Sport” gehabt. Und dann kann ich mich hinsetzen und hier schreiben. 

 

 

 

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