Wie kann es schon Februar sein? Ich hatte doch tausend Sachen vor im Januar und nichts davon gemacht. Vor allem irgendwie nicht gebloggt. Aber gut. Das Kinderzimmer hat jetzt eine wiederherstellbare Ordnung, mein eigenes auch ein bisschen, meine Nähprojekte sind vorsortiert und die Wohnung ist auch ziemlich sauber.
Wie auch immer. Es ist der 5. und Frau Brüllen möchte wissen, was wir so den ganzen Tag treiben.

Meine erste Aktion an diesem Tag ist irgendwann um 4 Uhr nachts wo ich das Herbstkind, das gestern Abend tatsächlich im eigenen neuen Bett im Kinderzimmer schlafen wollte, aus ebenjenem hole um es erst aufs WC und dann ins grosse Bett zu bringen.
E. weckt mich um kurz nach 6 und stellt mir noch einmal einen Wecker.

Um halb sieben steh ich dann auch auf und mache mir Tee, räume die Spülmaschine aus und frühstücke. Dann wecke ich das Frühlingskind. Das hat heute Schwimmunterricht im Kindergarten und ich danke meinem gestrigen Ich, das die Sachen schon vorbereitet hat.
Das Frühlingskind will Kiwis zum Frühstück. Hab ich nicht, dann entscheidet es sich für eines der übrig gebliebenen Fleischpflanzerl. Okay, mal was neues.
Um 8:20 verlässt das Frühlingskind vollgepackt das Haus.

Ich stelle fest, dass das Herbstkind noch immer schläft. Auch gut. Ich gehe unter die Dusche. Anschliessend versacke ich ein bisschen, surfe im Netz und stelle fest es ist 9:25 Uhr und das Kind schläft noch immer. Ich versuche es zu wecken und scheitere. Ja so wird das nichts mit Eltern-Kind-Turnen. Ich schreibe eine Nachricht.

Dann schaffe ich es doch ein bisschen Haushalt zu machen. Wohnung lüften, Wäsche abhängen. Um 10 Uhr ist das Kind dann auch mal wach und will natürlich ins Turnen. Tja.

Die Katzen helfen beim Lüften

Ich nutze die gewonnene Zeit um die Hose fürs Frühlingskind fertig zu nähen und die fürs Herbstkind noch ein bisschen enger zu machen.
Dann ist es auch schon Zeit um richtung Dorfladen zu gehen und Milch zu holen. Danach geht es kurz in den Kindergarten um das Frühlingskind abzuholen und zu gucken, was die Schulfotografin so gemacht hat.

Gestern hatte ich schon die Hose für’s Herbstkind fertig, das ist die für’s Frühlingskind

Als Mittagessen wollen die Kinder Reis. Mit nix. Ich bekomme lust auf Milchreis (“Buäh” -die Reaktion von den Kindern) und bin erst brav, weil es noch Reste vom Samstag hat, die ich wohl besser aufbrauchen sollte. Ich stelle fest, ich bin zu spät, werfe das Zeug in den Müll und mache mir dann doch Milchreis.

Ich mache mit Nähen weiter. Eine andere Hose muss noch enger gemacht werden, der Bus, den wir immer an die KiGa-Tasche gemacht haben braucht einen neuen Haken, weil das Frühlingskind jetzt seinen neuen Rucksack benutzt. Die Kinder malen in der Zwischenzeit.

Das Herbstkind hat seine Kreation schon fertig und ausgeschnitten, meins braucht noch ein bisschen Arbeit.

Ich bin im Flow und mache tatsächlich meine Nähmaschine sauber. Während ich meine Stichplatte entferne und das Maschinchen von jeder Menge Staub befreie, sind die Kinder auf wichtigen Paw Patrol Missionen auf der PS…

Joar, ist staubig.

Ich mache noch mehr Haushaltsgedöns, räume die Sachen, die ich für die Outdoorhosen gebraucht habe (Schnittmuster, Anleitung, Material) weg, mache den Tisch sauber, schmeisse noch eine Ladung Wäsche in die Waschmaschine. Die Kinder bauen für die Paw Patrol Flugzeuge.

Um Flugzeuge für die Paw Patrol zu basteln muss man natürlich auch alle möglichen anderen Dinge aus den Schränken ziehen.

Mit kleiner Essenspause geht es gleich mit dem nächsen Projekt weiter. Denn nicht nur die Kinder wollen aus diesem oder jenen Stoff etwas haben, auch E. fängt jetzt an, dass ich ihr doch bitte ein Kleid und zwei Shirts nähen darf. Also klebe ich Schnittmuster bis E. nach Hause kommt. Wir essen Abend und ich darf dann zum Chor gehen.

Das Herbstkind macht Abendessen. (Ich sollte auch mal die realistischeren Bilder mit dem Joghurt mit Schokostreuseln teilen…)

Nach dem Chor darf ich noch die Wäsche aufhängen und hier fertig tippen. Den Rest vom Milchreis essen und dann wie immer zu spät ins Bett gehen 😉