Author: Feuerkatze

Montagsherz

Nachdem mir heute das Montagsherz direkt von meiner Mutter geschickt wurde, bin ich natürlich im Zugzwang. Nicht, dass ich keine Herzbilder hätte. Aber hey. So eine Herzspende ist immer toll. Vor allem wenn sie dann auch noch mit Katze geliefert wird. Wer möchte da schon nein sagen. Für Anettes Herzenssammlung präsentiert die Katze meiner Mutter ein Herzhandtuch. Und mit ein bisschen Fantasie bringt die Katze selbst auch noch ein Herz am Bein mit.

Befreite Beine 52von52

Als ich sah, welche Hose E. sich für heute ausgesucht hatte, musste ich sie kurz an die Wand stellen. Irgendwie möchte ich meine genähten Sachen schön in Szene setzen und nehm mir dann nicht genügend Zeit dafür. Und dann denke ich, jetzt ist das ja auch schon Mooonate her, dass ich das Teil genäht hab und hab noch immer keine guten Bilder, weil entweder das Kind nicht mitmacht, oder gerade zum tollen genähten Shirt am liebsten gar keine Hose anziehen mag. Und das kränkt mich ein bisschen in meiner Fotografenehre. Ich werde mir also mühe geben, bis dahin müsst ihr mit meinen noch nicht ganz ausgereiften Bildern leben. Auch weil mir der letzte Kurs meinen fotografischen Kopf ein bisschen verdreht hat und ich noch so ein bisschen am herausfinden bin, wie ich die Dinge zusammenfügen kann, die ich zusammenfügen möchte. Und so manches, was dabei herauskommt ist halt noch nicht ganz das.

Aber wie auch immer, heute konnte ich E. also vor meine tolle blaue Wand zerren, leider hatte ich nur den Aufsteckblitz, also wieder etwas, was ich eigentlich anders machen wollte.

Stop! Ich sollte wohl eher über das Nähen schreiben, als über das Fotografieren. Aber beides ist nun mal eine Leidenschaft von mir und beides hat meiner Meinung nach eben noch viel Luft nach oben. Ich nehme euch aber gerne mit.

Manchmal braucht man es bequem. Und manchmal darf auch bequem gut aussehen. Die Flotte Beinfreiheit kann das. Das ist ein Freebook, das aus ganzen zwei Schnittmusterteilen besteht. Einmal Hose und einmal Tasche. Taschen finde ich toll und wichtig. In meiner bisherigen bequemen Hose sind nämlich keine. Mal abgesehen davon, dass sie wie viele Hosen für mich eigentlich zu kurz ist. Und hey, der Schitt geht einfach mal von einer Körpergrösse von 1.80 aus. Kein verlängern für mich nötig. Juhu.

Also entstand im Juni, kurz vor der Pride, also eigentlich am Abend vorher und in der Früh bevor wir losgingen meine erste Beinfreiheit. Eigentlich ist es eine Pumphose, aber denen kann ich nichts abgewinnen. Da sieht man ja nur erst recht was ich für Quadratlatschen habe. Aber man kann den Gummi da unten ja auch einfach weglassen (hm, der Satz klingt jetzt äh). Also den an den Fussgelenken. Und dann hat man einfach schöne weite Hosenbeine. Macht man das auch noch aus Baumwolle oder Leinen könnte das richtig edel aussehen. Ich habe mich dagegen entschieden. Ich habe zwar nichts gegen bügeln, aber wenn es vermeidbar ist… also griff ich zu Jersey. Und ich habe sogar daran gedacht, dass ich so zuschneide, dass die Blümchen nicht auf dem Kopf stehen.

Im August bin ich dann auch mal dazu gekommen E. meine Kamera in die Hand zu drücken und so dann doch ein paar Tragebilder machen zu lassen, die nicht irgendwelche Spiegelselfies sind.

E. hat die Hose so gut gefallen, dass sie auch eine haben wollte. Ja hey, ich kann meine ganze Familie benähen. Und ich hatte auch schon den idealen Stoff für E. gesehen und dann auch mit ihr gekauft. Und so entstand Beinfreiheit Nr. 2

Und sie hat sie dann auch zu einem Shooting getragen, dass wir im August gemacht haben. Elegant mit Absatz und Glitzerstrick kombiniert.

Und ja, man kann seine Beine gut darin bewegen.

Oder am See abhängen.

Und dann hat E. einfach mal so 12 kg abgenommen. Naja einfach so natürlich nicht. Mit viel Radfahren und knallharten Kalorienzählen (im August war da auch schon einiges weg). Aber die Beinfreiheit Nr. 2 wurde zur Dauerhose, weil sie durch die Kordel im Bund schön regulierbar ist und damit im gegensatz zu manch einer Jeans weiterhin passte. Aber E. wünschte sich eine weitere Beinfreiheit. Sie entschied sich für einen etwas dickeren Jersey, wodurch sie die Hose auch jetzt wo es etwas kühler wird noch gut tragen kann. Ich habe die Hose also auch etwas enger zugeschnitten und obenrum schmäler gemacht. 

Diesmal in Uni Lila. aber dadurch durchaus auch bürotauglich.

An den Taschen durfte meine Maschine einen Zierstich machen. Auch die Säume unten sind geblümt.

Schaut gut aus oder?

Damit sind das dann auch 3 meiner 52 Projekte.

Die Liste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt für’s Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

10von52: Kuhkostüm

11von52: Fuchshose

12von52: Wolkenshirt

13von52: Kleid für eine Hochzeit für mich

14von52: Kleid für eine Hochzeit fürs Herbstkind

15von52: Hochzeitsgeschenk

16von52: Bunte Wände

17von52: Kindergartenrucksack

18von52: Sommerkleid für’s Frühlingskind

19von52: Turnbeutel für’s Frühlingskind

20von52: Bunte T-Shirts

21von52: Beinfreiheit in Blau für mich

22von52: Beinfreiheit in grau für E.

23von52: Beinfreiheit in Lila für E.

 

 

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#12von12 im September

Gestern war ja wieder der 12. Ich habe zwar fleissig bei Twitter gepostet, aber es fehlt natürlich die Zusammenfassung. Gestern Abend ist das irgendwie untergegangen.

Weitere 12von12 gibt es im Kännchenblog.

Dienstage sind bei mir überwiegend langweilig. Seit der Kindergarten los gegangen ist, habe ich noch keine Nachmittagsaktivitäten eingeplant, weil das Frühlingskind meistens noch recht fertig ist nach dem halben Tag. Andererseits spielen die Kinder momentan sehr viel mit den Nachbarskindern, die haben aber am Dienstag volles Programm und sind daher nicht wirklich greifbar für den Nachmittag. Daher gab es kein WMDEDGT letzte Woche, weil mir irgendwie nicht viel eingefallen ist und der Tag so rumgedümpelt hatte und Abends war dann keine Zeit mehr da noch was sinnvolles draus zu machen.

Aber egal. Ich habe den Frust über die nicht vorhandenen Nachbarskinder umgangen und habe ein bisschen (viel) Konsum betrieben. Hier also mein gestriger Tag in Bildern.

  1. Mit dem Kindergarten kommt auch die Znüni-Dose. Grün ist die Lieblingsfarbe vom Frühlingskind – zumindest meistens. Dass das Essen auch grün ist, ist eher zufall, meistens wünscht es sich einen Apfel.
  2. Besuch bei der Post. Das Paket hatte ich am Montag schon durchs Dorf geschubst (ein Hoch auf die Sackkarre) aber in unserer Agentur wurde es nicht angenommen, weil zu gross. Jetzt ist es mit vielen >20 kg Aufklebern auf dem Weg zum hoffentlich zufriedenen Nachfolgebesitzer.
  3. Diesmal wollte ich keine “ich habe Wäsche und Haushalt gemacht” Bilder zeigen, daher erst zum Mittagessen das nächste Bild. Das Herbstkind übt schneiden.
  4. “Bananenfüsse” ist das ein Schweizer Begriff? Ich hatte es vorher nicht gehört, aber ich hatte vorher auch nicht so viel mit Kindern zu tun, die sich selbst die Schuhe anziehen und dabei links und rechts verwechseln. Die Socken waren auch noch nicht an den Füssen, also alles noch korrigiert (das mache ich nicht immer, die Kinder laufen manchmal auch einfach eben mit Bananenfüssen rum).
  5. Auf zum Einkaufszentrum. Das Parkhaus schluckt mich immer irgendwie ganz, und spuckt mich erst auf irgendeine nicht von mir gezielt anpeilbare Parkfläche und bei der Ausfahrt dann auch immer auf irgendeine (gefühlt) andere Ausfallstrasse.
  6. Das Frühlingskind hatte am Freitag spontan “Aua” und Schuhe ausgezogen. Nach einem Jahr mit der gleichen Schuhgrösse war das ja auch wirklich mal Zeit. Neues Messen gab irgendwie auch nicht viel grössere Werte raus.
  7. Das Herbstkind und eines der Begleiterkinder amüsieren sich mit dem grossen Bären, während das Frühlingskind Schuhe anprobieren darf.
  8. Es sollten wieder Sternschuhe werden. Zum Glück gab es da mehrere Paare, aber nur eins fand Gefallen. Hat gepasst, naja mit viel Luft, wahrscheinlich brauch ich dann erst wieder nächstes Jahr neue. Nicht im Bild sind die noch kurz danach ausgesuchten Gummistiefel.
  9. Als E. dann da ist, packen wir das Mountainbike mit dem sie am Montag todesmutig den Berg runter gefahren ist (vorher auch rauf) auf den Gepäckträger um es zurück zu bringen. Es war ein Testbike vom Händler bei dem ich mein neues Rad gefunden habe.
  10. Das durfte ich nämlich abholen, ich habe festgestellt, dass weder reines Rennrad, noch reines Mountainbike etwas für mich ist und hab mich für ein schlichtes “Fahrrad” entschieden. Wobei so schlicht ist es nicht, es hat Federgabel, Scheibenbremsen, Nabenschaltung und Riemenantrieb und fährt sich für mich genau richtig. Ich fahre es also auch die 7 km einfach mal nach Hause.
  11. Danach geht es dann ab zum Chor. Dort machen wir Feinarbeit für das im November stattfindende Konzert (Pergolesi: Stabat Mater und Confitebor tibi Domine)
  12. Die Katze lässt sich auch kurz blicken. Die meiste Zeit ist sie bei den Nachbarn. Aber so einmal am Tag nimmt sie dann doch das Futter hier.

Danke fürs Gucken

 

52von52 jetzt wird es bunt

Also nicht, dass es nicht vorher teilweise schon bunt war, schliesslich nähe ich ja Kinderklamotten.

Aber ich habe mir für dieses Jahr auch vorgenommen mehr Farbe in meinen Kleiderschrank zu bringen. Wenn ich nämlich da blind reingreife bekomme ich entweder etwas schwarzes, etwas dunkelblaues oder vielleicht noch etwas dunkelrotes raus. Dazu kommt, dass der Grossteil der Shirts momentan ausgeleierte Stillshirts sind. Und auch wenn ich noch immer stille aber nicht mehr ganz in der Häufigkeit wie auch schon und meistens abends, nachts und morgens, dürfen die so langsam echt mal meinen Kleiderschrank verlassen. Wir haben dann auch gemeinsam eine Farb- und Stilberatung* gemacht und sind mit der Erkenntnis rausgekommen, dass wir beide kräftige, kühle, klare Farben nutzen dürfen (Wintertyp) und unser Stil Sportlich-Romantisch ist. Okay. Also können wir ja darauf aufbauen. 

Ich war in den Ferien in der Nähe von meinen Schwiegereltern in einem “Bastelladen” ähja, Bastelladen ist nicht wirklich der richtige Begriff, denn es ist ein Künstlerbedarfsladen. Und dort gibt es alles was das Bastelherz begehrt (und vermutlich fast alles, was das Künstlerherz begehrt). Hätte ich davon vor meinem Kreativurlaub gewusst und wäre vielleicht noch dort gewesen hätte ich meinen Plan eine eigene Schachtel für mein eines Fotoprojekt zu machen vielleicht doch noch durchezogen, denn das Buch “Mappe, Schachtel, Bucheinband” hatte ich ja dafür ausgeliehen und war dann nach lesen des ersten Kapitels erstmal davon abgekommen, denn wo würde ich denn Buchbindermaterial (passenden Karton und Werkzeug) finden. Tja, dort hätte es das gegeben….

Was es dort auch gab, waren also auch Schablonen, wie die, die ich in klein schon hatte, aber eben auch in der Negativvariante und das ist dann nicht so ganz geeignet für die Farben die ich da hatte. Aber die Motive haben mir mehr zugesagt als die von den anderen Schablonen. Und ich hätte mich vermutlich arm kaufen können, aber ganz so viel wollte ich dann a) nicht ausgeben und b) dann auch nicht machen. Also nicht im Erstversuch. Ich bin dann also mit zwei Schablonen, Schablonenkleber und 4 Textil-Fashion-Sprays (in klaren Farben) rausgegangen.

Ich habe ja mit der Malschürze schon ein schabloniertes Teil gezeigt. Und auch auf der Onbag hatte ich die Schmetterlinge mit der Schablone aufgemalt (geschwammt). Jetzt geht es mal andersrum. Erster Versuch war ein Shirt für E. die sich das als Nachthemd überlegt hatte. Also war es nicht ganz so tragisch, dass der Gecko einen Fleck auf der Nase hatte und auch sonst ein paar Spritzer abbekommen hat. Das zweite Shirt war dann schon ein normales Shirt (so ein günstiges vom Kleiderschweden) und beim dritten habe ich mich doch mehr getraut um die Farben satter zu bekommen.

Entstanden sind also drei bunte Shirts, die so ein bisschen nach Batik aussehen. Aber mir gefällt es. Und sie sind bunt. Ja.

Draussen in der Sonne wird fröhlich rumgesprüht

2x Gecko und drei mal der Schmetterling

Hinten dann ohne Schablone.

 

Dauert dann doch recht lange. Vor allem das Warten. Erstmal trocknen lassen, dann die Rückseite sprühen, dann fixieren. Also definitiv Projektwürdig.

 

Die Liste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt für’s Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

10von52: Kuhkostüm

11von52: Fuchshose

12von52: Wolkenshirt

13von52: Kleid für eine Hochzeit für mich

14von52: Kleid für eine Hochzeit fürs Herbstkind

15von52: Hochzeitsgeschenk

16von52: Bunte Wände

17von52: Kindergartenrucksack

18von52: Sommerkleid für’s Frühlingskind

19von52: Turnbeutel für’s Frühlingskind

20von52: Bunte T-Shirts

 

 

Ich brauch mal kurz nen Platz für Wasserbilder

Montagsherz

Es ist Montag also ist mal wieder Herzenstag bei Frau Waldspecht. Am Mittwoch bin ich in der Früh mit dem Herbstkind mit dem Bus zur KiTa gefahren. Das fand es erstmal super spannend. Anschliessend bin ich quasi als “Sport” die Strecke zu Fuss nach Hause gelaufen. Dabei hatte ich dann auch die Möglichkeit das Haus zu fotografieren, an dem ich sonst eben nur mit dem Auto vorbei rausche. Es werden dort Geschenke aus Holz angeboten und was gibt es wohl bessere Werbung als die Sachen am eigenen Balkon zu präsentieren.

 

 

Picture my Day Day 23

Es gibt nochmal Extra-Alltagsbilder diesen Monat. Am Freitag war der 23. Picture My Day Day. Das Prinzip sollte inzwischen bekannt sein: Den Tag mit Bildern festhalten  und drüber bloggen und inzwischen auch twittern, instagrammen oder gar Youtuben. Als Wanderpokal gibt es jedes Mal eine_n andere_n Organisator_in diesmal war das Nils Snake an dieser Stelle also vielen Dank für das Organisieren. Weitere Teilnehmer finden sich auf der Teilnahmeliste oder beim Facebook-Event.

Ursprünglich wollte ich auch mal auf Instagramm posten, aber letztendlich war mir der Tag dann etwas zu stressig und auch nicht wirklich alltäglich. Aber das ist ja das schöne, man postet einfach genau über diesen Tag, egal wie spannend oder unspannend er einem selbst vielleicht vorkommt.

Mehr Info gibt es dann jeweils zum Bild. Viel Spass beim Durchklicken. 

52von52 Kreativer Urlaub

Ich hatte ja schon gesagt, dass ich einiges fertig habe, aber noch nicht fotografiert und drüber geschrieben oder zwar fotografiert aber noch nicht zusammengestellt und so weiter.

Aber heute! Heute geht es los mit dem Ernst des Lebens für das Frühlingskind. Ab heute ist sie Teil des Schulsystems, welches hier die Kinder schon ab 4 Jahren schluckt. Sprich ab jetzt kommt es in den Kindergarten.

Und dafür musste natürlich einiges vorbereitet werden. Und so fuhr ich nicht nur mit Wechselwäsche sondern auch mit Nähmaschine und Stoffen und weiterem Material in die Ferien auf dem Lindleshof.

Dort stellte ich meine Nähmaschine wahlweise an den Pool oder (leider hatten wir ziemlich grässliches Wetter) in die Ferienwohnung.

Als erstes kam der Rucksack dran. Ich hatte gefragt ob es lieber ein Täscheli (also die klassische Umhängetasche, die hier meistens aus Blachenstoff üblich ist) oder einen Rucksack haben will. Es wollte einen Rucksack. Also gut. Ich habe zwar schon einen kleinen Rucksack, den ich bisher auch für Wechselklamotten und Waldtage in der KiTa benutzt habe, aber der hat Schnallen, die das Kind bis vor einer Woche nicht aufbekommen hat.

Ich fragte also nach was für Farben und Motive das Kind haben wollte. “Autos, und Blumen und bunt”. Klar, ist ja auch ganz einfach einen Rucksack zu kaufen, der Autos und Blumen hat. Also war damit klar, dass ich nähen sollte. Vor dem Urlaub also noch in das Stoffgeschäft zusammen mit dem Kind die Stoffe aussuchen. Einen Lieselotte Rucksack hatte ich ja schonmal genäht. Diesmal ist es die etwas grössere Variante.

Der schwarze Fleck auf der Aussentasche ist ein kleiner Klettteil. Ich möchte da noch ein  abnehmbares Teil draufmachen, damit das Kind eine Erinnerung hat wenn es mit dem Buss zum Mittagstisch/Nachmittagsbetreuung fahren soll.

Platz für das Lieblingskuscheltier – das leider nicht mit in den Kindergarten darf – ist auch vorhanden.

Und so sieht es getragen aus.

Ein weiteres Ferienprojekt, das am Pool genäht wurde, ist nicht wirklich für den Kindergarten geeignet. Nachdem ich ja ein Kleid für mich genäht hatte, wollte das Frühlingskind auch. Hier war der Stoffwunsch eigentlich Rot mit blauen Sternen, aber sowas habe ich nicht gefunden. Die weissen Sterne wurden akzeptiert. Und auch der Wunsch nach dem Neckholder war sehr deutlich. Immerhin hat sich so dann der Kauf vom Anninanni Mädchentraum doch gelohnt, nachdem das Herbstkind sich ja geweigert hat das Kleid anzuziehen.

Das Dritte Projekt habe ich im Urlaub nicht mehr geschafft. Es ist also wie bei mir üblich am letzten Tag entstanden. Aus dem Rest des Stoffes für den Rucksack wurde noch ein passender Turnbeutel gemacht. (innen sind dann die Blumen).

Obwohl wir eigentlich noch einen Stapel nicht mehr gebrauchter Herrenhemden hier liegen haben, hat es nicht mehr für die Malschürze gereicht. Es wurde also eine Kaufschürze.
Nachdem aber vermutlich die Hälfte der Kindergartenkinder eine sehr ähnliche Malschürze haben wird (immerhin gab es mehr als nur rosa oder blau; also türkis haha). haben wir die vom Frühlingskind individualisiert und noch eine Kuh drauf schabloniert.

Ich glaub die Kuh zähl ich mal nicht mit. Das war ja nicht wirklich ein “Projekt”

Ich wünsche allen Kindern, die heute in den Kindergarten starten einen guten Start. Allen Schülern ebenso. Und den Bayern wünsche ich noch 3 schöne Wochen Restferien.

 

Die Liste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt für’s Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

10von52: Kuhkostüm

11von52: Fuchshose

12von52: Wolkenshirt

13von52: Kleid für eine Hochzeit für mich

14von52: Kleid für eine Hochzeit fürs Herbstkind

15von52: Hochzeitsgeschenk

16von52: Bunte Wände

17von52: Kindergartenrucksack

18von52: Sommerkleid für’s Frühlingskind

19von52: Turnbeutel für’s Frühlingskind

 

#12von12 im August 2017

Ich gebe zu momentan läuft nicht viel hier. Aber hey, ihr bekommt immer 2x im Monat die Alltagsschnipselchen. Heute ist der 12. also diesmal in Bildern wie es im Kännchenblog noch viele andere machen. Heute gibt es Autobilder. Wir sind aus unserem Urlaub in der alten Heimat zurück in die neue Heimat gefahren. Mehr Text bei den Bildern.

#wmdedgt im August 2017

Es ist der 5. also wieder Zeit den Tag für euch festzuhalten, wie Frau Brüllen das so gerne haben möchte.

Mein Tag beginnt irgendwann nachts um 4 wo ich aufwache weil ich nicht mehr atmen kann. Nase zu Halsweh. Das erklärt auch, warum ich gestern nach einer normalen Schwimmstrecke kaputter war als sonst. Immerhin schaffe ich es wieder einzuschlafen und werde in der Früh von seltsamen Kratzgeräuschen geweckt. Ich denke die Katze will irgendwo raus und springe auf, stelle fest, dass die Katze nicht eingesperrt war und höre gerade noch die Wohnungstür schliessen. Das “Kratzen” waren die Klickpedalschuhe von E. die heute früh wieder eine längere Radtour machen möchte.

Nachdem ich ja jetzt schon aufgestanden bin, kann ich auch wach bleiben. Also Kontaktlinsen rein und den Schlaf vom Herbstkind nutzen im Netz zu lesen und gleich mal hier anzufangen, weil viel weg komm ich eh nicht, dann kann ich zwischendurch einfach weiter schreiben. Nach dem Frühstück vertreibe ich mir die Zeit, dass das Kind noch immer schläft ein bisschen in WoW und mit Bilder bearbeiten.

Als das Kind wach (natürlich während mein Char mitten in einem Haufen Mobs steht) ist klingelt natürlich im völlig falschen Moment der Postbote, aber hey, immerhin bringt er mir noch vor der Abfahrt mein neues Spielzeug. Ich hatte schon befürchtet, dass meine Nachbarn das superschwere Paket in empfang nehmen müssen.

Das Kind bekommt Frühstück und ich versuche die Quest zu beenden. Dann steht das Kind neben mir und möchte “Tiere machen” also aufs Mount. Während es mein Blutelfchen auf einem Dino durch Durotar laufen lässt gehe ich kurz duschen.

Dann räume ich ein bisschen rum, starte eine Wäsche, sortiere Kinderkleidung, damit meine Schwester die geliehenen Sachen wieder bekommt. Der Vorgänger vom Spielzeug wandert in einen Karton und hofft auf einen Käufer (braucht jemand einen Canon A-100? A3 Drucker mit Zubehör (Tinte, Papier)?).

Während das Herbstkind und ich etwas essen kommt auch E. nach Hause. Ich hänge noch die Wäsche auf und fahre dann zu einer Apotheke um zumindest Nasenspray zu holen. Es gibt für mich kaum etwas schlimmeres als wegen einer verstopften Nase nicht schlafen zu können.

Aus dem Nasenspray holen wird natürlich Nasenspray, Salbe, Salat, Tomaten, Brot etc. Wie auch immer, essen wollen wir ja doch auch heute noch etwas.

Zuhause angekommen wuchtet E. mein Spielzeug auf den Tisch wo ich es vom Plastikschutz befreie und einrichte und ausprobiere um dann rumzufluchen und festzustellen, dass der Fehler vielleicht gar nicht am Vorgänger lag. Aber tja, jetzt ist das halt so. Aber jetzt bekomme ich tolle Drucke.

Ich räume weiter rum, komme aber kaum vorwärts. Zum Abendessen wirft E. die am Dienstag übrig gebliebenen Würste auf den Grill. Während die warm werden mähe ich den eigentlich schon viel zu langen Rasen.

Beim Essen tauchen dann die Nachbarskinder auf. Dass das Frühlingskind nicht da ist, stört sie kaum, sie pflücken ein paar übriggebliebene Heidelbeeren und fangen dann mit dem Herbstkind und dem geschnittenen Gras an zu spielen.

Ich räume derweil die Küche auf. Immerhin etwas, das abgeschlossen ist. Die Kinder werden vom Nachbarsvater dazu aufgefordert das Gras wieder wegzuräumen, er befürchtet, dass ich damit ein Problem habe, wie es aussieht. Habe ich nicht. Die Kinder waren beschäftigt, ich habe sie nicht ihrem Wunsch entsprechend ins Haus gelassen, da wollte ich das Gras dann doch nicht haben. Die Kinder tun das Gras in meinen Biomüllsack den ich dann mit dem restlichen Gras zum Kompost bringe.

Dann packe ich den Koffer für das Herbstkind. Kein allzugrosser Aufwand, er ist noch von der vorherigen Urlaubswoche halb gepackt. Also muss ich nur ergänzen. E. sortiert derweil die frisch gewaschene Wäsche weg und packt für sich. Danach werfe ich auch Klamotten in den Koffer. Ich gucke noch den Wetterbericht an und merke mal wieder, dass ich für alles packen muss. So von Hochsommer bis Herbst oder so.

Dann ists auch schon Zeit für das Herbstkind schlafen zu gehen. Ich tippe hier noch ein paar Zeilen und dann wahrscheinlich auch nicht mehr viel.

 

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