Author: Feuerkatze

52von52 Hochzeitsdinge

Ich sollte wohl lernen, E. besser anzuleiten, wenn sie mich fotografiert. Mein Problem ist, dass ich brauche mich aufs selbst fotografiert zu werden einzulassen und sie manchmal einfach zu schnell zufrieden ist und ich nicht insistiere um bessere Bilder zu bekommen. Aber gut. Egal. Es geht weiter mit Kreativprojekten im Jahr 2017. Ich hatte ja schon gesagt, dass ich zwar einiges gemacht, aber noch nicht fotografiert oder eben die Bilder sontwo sind. Die Sonstwo-Bilder sind äh ja, ich möchte sie hier nicht zeigen, also gibt es nur das mässige Spiegelselfie.

Um am Anfang anzufangen oder so. Im April hat ein Freund von mir geheiratet. Passenderweise an meinem Geburtstag, so dass ich mir dieses Jahr keine Gedanken über eine mögliche Feier machen musste, weil die habe ich quasi dazu geliefert bekommen. Nach einigem Hin- und Her war klar, wir fahren mit nur einem Kind. Ich bildete mir ein, dass ich für soetwas was Hübsches zum Anziehen brauche und weil ich Polyestergedöns nicht leiden kann und die meisten bezahlbaren schönen Kleider eben aus jenem bestehen beschloss ich mich selbst zu benähen. Dass eine Freundin, die gerade auf den Nähzug aufgestiegen ist, sich gleichzeitig auch ein Kleid für eine Hochzeit genäht hat, hat mich natürlich motiviert.

Im Stoffladen fand ich einen bezahlbaren Baumwollsatin, ich konnte mich erst nicht entscheiden ob blau oder dunkelrot, aber dann war klar blau. Der Schnitt ist das AnniNanni-Kleid, das mit vielen schönen Variationen daher kommt. Neckholder, Träger, Trägerlos.

Also gings ans Nähen, Reissverschluss nr. 3 Einfassen mit Schrägband das erste Mal und Schnitt auf mich anpassen auch das erste Mal mit körpernahen Schnitt aus Webware. Den Trick das Kleid auf Links anzuziehen und E. abstecken zu lassen hatte ich aus einem Forum. Weil auch wenn ich gemessen hatte und angepasst war es nach meinem vorsichtigen Nähen dann doch erst noch zu weit, aber lieber zu weit als zu eng. Und dann war es fertig. Yeah!

Und weil ich noch Zeit hatte, habe ich aus dem Rest vom Kleid auch noch ein Kleidchen fürs Herbstkind gemacht. Da gibt es nämlich von AnniNanni eben auch den Mädchentraum, der das Selbe in klein ist.

Nur ein Tragebild gibt es nicht, denn mein Wunsch, im Partnerlook mit meinem Kind zu gehen, hat sich nicht erfüllt. Das Kleid wurde nach der ersten Anprobe abgelehnt und nicht wieder angezogen. Immerhin hat es an der Hochzeit sich nicht für den Shirt mit Windel-Look entschieden.

Und dann war es auch schon fast so weit. Und weil ich eine hoffnungslose “Alles auf dem Allerletzten Drücker Erledigende” bin  war natürlich klar, dass das Hochzeitgeschenk diesem Trend folgen musste, nachdem ich die Kleider so schnell fertig bekommen hatte.

Vom Hochzeitspaar kenne ich nur ihn etwas besser. Und ich wusste zwar, was sie als gemeinsames Hobby haben, aber dazu ist mir nichts Kreatives eingefallen. Und bei den Geldgeschenkideen, die ich so im Netz gefunden habe, war auch nichts Zündendes dabei. Also entschied ich mich für eine klassische Schatzkiste die ich selbst bemalen wollte. Also Holzkistchen besorgt, meinen “ich schmeisse mein Kleingeld rein” Krug nach Euros durchforstet und einen annehmbaren Betrag rausgefischt.

Tja, das mit dem Bemalen ging nicht ganz so, wie ich mir das vorstellte. Ich hatte Schablonen gekauft um das Datum drauf zu malen und so. Leider suppte die Farbe unten drunter weg, also habe ich erstmal die ganze Kiste nochmal neu ganz bemalt, in der Hoffnung, dass auf der Farbe, die zweite Farbschicht nicht so wegläuft. Aber tja, es war natürlich zu wenig Zeit um es ordentlich zu machen. Während die Farbschicht trocknete habe ich die Münzen in ein Backpulverbad geworfen, damit sie etwas mehr Glanz bekommen.

Und am Ende dann das Datum doch von Hand drauf geschrieben.

Das mit Farbe verklebte Trühchen nocheinmal aufgestemmt und die Münzen eingefüllt.

Ich hoffe das Brautpaar vergibt mir meine stümperhafte Arbeit.

Und weil es zumindest vom Kleiderteil zum Creadienstag passt, verlinke ich es dort.

 

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt fürs Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

10von52: Kuhkostüm

11von52: Fuchshose

12von52: Wolkenshirt

13von52: Kleid für eine Hochzeit für mich

14von52: Kleid für eine Hochzeit fürs Herbstkind

15von52: Hochzeitsgeschenk

 

 

Montagsherz

 

Nochmals Streetart für Frau Waldspechts Montagsherz. Letzte Woche war ich auf einem Spaziergang, der mir ein paar Herzen gebracht hat.

Ich wünsche einen guten Start in die Woche (gehabt zu haben)

Montagsherz

Ich hab ja jetzt schon gefühlt ewig nicht mehr mitgemacht bei den Montagsherzen. Aber am Samstag sind mir dann gleich ein paar über den Weg gelaufen, so, dass ich zumindest ein paar mal wieder mitmachen kann. Und wie es so sein sollte, ist heute tatsächlich schon das 300. Herz bei Frau Waldspecht zu sehen.

 

52von52 Wolken und Füchse

Nein, ich habe nicht aufgehört mit meinen Projekten. Ich war nur blogfaul. Nichtmal wirklich nach Herzen habe ich gesucht, und ein paar Bilder auf der Festplatte einstauben lassen. Ein paar Bilder liegen noch an der falschen Stelle und ein paar sollte ich noch machen.

Aber gut.

Ich hatte ja von unserem Besuch im Stoffladen erzählt. Also dem zweiten, wo wir Wolken und Füchse gekauft hatten. Und ja, aus den Wolken und Füchsen sind auch zwei Teile geworden.

Das eine ist mein erster Versuch mit der Overlock gewesen, die ich mir Second-Hand sehr spontan gekauft habe. Aber sie scheint zu funktionieren. Aus den Füchsen dache ich einen Schlafanzug zu nähen (einer der Gründe, dass die Bilder erstmal auf der Festplatte lagen). Ich finde den Stoff etwas unruhig, aber hey, das Kind hats ausgesucht.

Letztendlich fehlt quasi noch das Oberteil dazu, aber wenn ich ehrlich bin, hat das Frühlingskind zum einen eh recht viele Schlafanzüge und zum anderen die Neigung wenig unterschied zwischen Schlaf- und Tagkleidung zu machen. Am liebsten mag es bequem. Und dann ist es nachts auch schon fast wieder egal. So ist es also eine Bequemhose geworden, die sowohl Tags als auch Nachts getragen werden kann. Sie ist nur noch ein bisschen zu lang und die Bündchen nicht eng genug. Der Schnitt ist die Jogging Rockers von Mamahoch2, den ich nach dem Tutorial für Schlafanzug enger gemacht habe.  Auch in eng ist die Hose noch leger. Sie ist also jetzt der Ersatz für die gekaufte “Fuchshose” die Teil eines Schlafanzuges war und heiss geliebt.

Aus dem niedlichen Wolken, die fast noch cooler sind, als der Stoff, der der Anlass zum Kauf war ist ein Schmalhans geworden. Diesmal musste ich den Schnitt nicht anpassen. Er hat einfach gestimmt. Dazu gibt es noch die lustige Saumgeschichte. Ich hatte das Shirt schon fast fertig nur die Säume hatten noch gefehlt. Ich kam nicht dazu, weil wir am Wochenende in die alte Heimat fahren wollten. Es musste also gepackt werden und ich hatte noch Kurs und und und. Das Shirt lag also auf einem Stuhl und wartete auf Vollendung, die ich auf nach dem Wochenende gelegt hatte.

Aber E. musste noch viel arbeiten. Ich wuselte zwar noch rum während sie am Computer verzweifelte, war aber eigentlich auch schon mehr oder weniger abfahrbereit. Da legte mir das Frühlingskind das Shirt unter die Nähmaschine, nach dem Motto “mach fertig, ich will das anziehen” also säumte ich das Shirt fertig und das Kind zog es an und war glücklich.  

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt fürs Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

10von52: Kuhkostüm

11von52: Fuchshose

12von52: Wolkenshirt

Protected: Dezemberbilder 2016 – Achtung Picspam

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WMDEDGT im Mai 2017

Tagebuchbloggen Ahoi,

Heute war ein Kurstag. Das heisst, ich bin richtig früh aufgestanden und meine Kinder auch. Nach schnellem Frühstück und Kinder anziehen hat E. mich zum Bahnhof und die Kinder in die KiTa gebracht.

Im Kurs haben wir erstmal nahezu alle Projekte besprochen, die wir bisher gemacht haben. Lob an allen Seiten. Es ist sehr spannend zu sehen, wie sich die Leute (und vermutlich auch ich) sich entwickelt haben und wie unterschiedlich die einzelnen Aufgaben angegangen werden. Danach gab es dann eine kleine Unterrichtseinheit.

Nachdem ich gestern noch schnell etwas auf Abholung bestellt hatte, war ich die Nervige die ständig aufs Telefon guckt. Leider hat das nichts gebracht. Beim Mittagessen hatte ich keinen Empfang und erst als wir kurz vor dem Bahnhof waren bekam ich die Nachricht, dass ich meine Sachen hätte abholen können. Pech gehabt. E. hat das dann für mich erledigt. Denn unser Kurs hat heute einen Ausflug ins Fotomuseum gemacht, wo wir die Führerin etwas länger als geplant in Anspruch genommen haben. Die Ausstellung ging über die Schweiz aus der Sicht von Nicht-Schweizern, die teils in der Schweiz wohnen, teils für das Projekt das allererste Mal in der Schweiz waren. War sehr sehenswert, ist nur noch bis Sonntag zu sehen.

Nach einem Abschliessenden Getränk ging es dann auch wieder nach Hause, denn es war schon nach 16:00 Uhr. und weil E. meine Sachen abholen musste, durfte ich Kinder abholen. Die waren müde und zufrieden.

Den Abend verbringe ich gerade mit Terminen mit Models für die nächste Aufgabe organisieren und Kuchen backen. Denn heute ist internationaler Hebammentag. Das heisst, morgen ist Geburtstag. Vor vier Jahren wurde ich von den fleissigen Hebammen etwas abgewimmelt, aber als es dann wirklich los ging waren sie da. Und dafür bin ich dankbar und möchte daher gerne nochmal daran erinnern, dass eine 1zu1 Betreuung, wie ich sie geniessen durfte, in Deutschland so gut wie nicht mehr möglich ist, und es noch immer keine Lösung für die Versicherungslage der freiberuflichen Hebammen gibt.

Und während ich noch ein paar Luftballons aufpuste gucke ich “The Lizzie Bennet Diaries” und schreibe einen Blogpost.

Jetzt also noch Luftballons aufhängen. Tisch sauber machen und vorbereiten. Kuchen glasieren.

Wie konnte ich denken, dass morgen um 9:00 eine gute Uhrzeit für mein Fotoprojekt ist?

 

Weitere WMDEDGT gibt es bei Frau Brüllen. Die sind bestimmt ausführlicher als ich.

12von12 im April 2017

Gestern war wieder der 12. Diesmal bin ich spät dran, weil bei mir die Technik nicht mitgemacht hat. Ich hatte mich schon für die Nikon als “Arbeitsgerät” entschieden bevor ich wusste, dass meine Maus mir einen Strich durch die Rechnung macht. Mal abgesehen davon, dass ich auch die Handybilder ganz gerne nochmal optimiere und so. Daher also erst heute und dann auch noch spät, weil weitere Technikprobleme dann die Sache nochmal erschwert haben. Rote Lampen sind halt nie ein gutes Zeichen oder so.

Mehr über meinen Tag erfahrt ihr beim Durchklicken der Bilder. Mehr über den 12. April von anderen bei Draussennurkännchen.

 

Eine kleine Kuh – 52von52

 

 

Es ist nicht so, dass ich nichts gemacht habe, eher komme ich grad nicht dazu es zu verbloggen. Es gab noch ein paar kleinere Projekte dazwischen, aber da brauch ich zum Teil noch (Trage)Bilder.

Dieses Projekt ist erst vor kurzem tatsächlich fertig geworden. Und es ist (mal wieder) für das Frühlingskind.

Wenn man das fragt, wie es heisst nennt (oder nannte es zumindest zu dem Moment) es den Namen von einem KiTa-Freund und sagt dann “ist eine Kuh”

Es wollte also auch ein Kuh-Kostüm. Ist ja klar, kurz nach Fasching. Nicht, das wir das bisher gross zum Thema gemacht hätten. Abgesehen davon bin ich eh der Meinung, dass Kinder gerne in jegliche Rolle schlüpfen sollen, die ihnen gefallen.

Ich hab dann mal nach Stoffen geguckt. Bin eigentlich davon ausgegangen, dass es sowas ja auch einfach geben sollte. Tut es auch, aber meistens nur als Fellimitat aus Polyester. Und in dem Laden wo wir geschaut haben kostete das dann auch gleich mal 40 CHF/m. Janee, das muss dann nicht sein.

Mal abgesehen davon, dass die Flecken grau sein sollten, meinte das Frühlingskind.

Also habe ich mit ihm einen weissen Jersey und einen grauen Jersey (“der ist megaschön” so Frühlingskind) gekauft und mich  hingesetzt. Erstmal überlegen wie so Kuhflecken aussehen. Welche gefunden, die nicht zu zerfranst und zu klein und zu detailliert sind,  und mit durchsichtiger Folie vom Tablet abgepaust.

Dann eine ganze Menge Kuhflecken aus dem grauen Stoff ausgeschnitten.

 

 

Und auf die zugeschnittenen Stoffteile genäht. Ich war faul (und geizig, der Stoff war zwar nicht ganz so teuer, wie das Kuhfellpolyzeugs aber hatte dennoch einen ordentlichen Preis) und habe beim Applizieren keine Vlieseline dahinter genommen und entsprechend ist der Spass etwas wellig geworden. War mir aber egal. Sollte ja “nur” ein Kostüm werden.

Dann war das Kostüm auch schon fertig. Die Hose wurde schon angezogen bevor sie gesäumt war. Die Schnitte sind übrigens kostenlose Schnittmuster. Einmal die Summer Rockers (oder auch Autumn Rockers) von Mamahoch2 und die Hose ist die Kinderhose von Näähglück, die aus nur zwei Teilen ohne Seitennaht besteht und bei der ich das Bündchen am Bauch durch Tunnelzug ersetzt habe und auch unten kein Bündchen angebracht habe sondern schlicht gesäumt habe. Durch die fehlende Seitennaht konnte ich die Flecken auf der Hose schön verteilen. Ich hatte kein weisses Bünchdenmaterial und habe so beim T-Shirt auch einfach den Jersey als Halsbündchen genommen.

Dann wollte das Kind noch Hufe haben. Und Ohren. Bei den Hufen habe ich mich geweigert. Klar, ich hätte irgendwelche Filzteile für über die Schuhe machen können, aber nee. 

Für die Kuhohren habe ich dann auch Filz verwendet und einen schlichten Haarreif. Und nach dieser Anleitung zusammen geschustert und dabei meine kleine Heissklebepistole eingeweiht.

Das Kind mag fast nichts anderes mehr anziehen. Ich brauche mehr helle Klamotten, damit ich öfter eine helle Wäsche machen kann, es ist immer super traubig, wenn die Teile in die Waschmaschine müssen. Und die Ohren müssen sogar über den Sonnenhut und Fahrradhelm getragen werden. Das finde ich nicht schlecht, denn die Haare hängen meistens ins Gesicht und Klammern werden recht schnell rausgenommen und Haargummis überhaupt nicht akzeptiert. Der Haarreif bleibt drin.

 

Damit bin ich jetzt bei 10 von 52.

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt fürs Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

10von52: Kuhkostüm

WMDEDGT im April 2017

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Ja das frage ich mich Mittwochs öfter, irgendwie ist das der Tag an dem ich Kind-Frei habe und er hat nie genügend Stunden. Alles dauert länger als ich dafür einplane und schwupps ist es schon Zeit die Kinder wieder abzuholen.

Heute begann mein Tag um 6:30. Nach aufstehen, anziehen, frühstücken stand das Frühlingskind um 7:30 dann auch schon neben mir. “Ich habe Hunger” ja sicher. Also Frühstück fürs Frühlingskind hinstellen und die Zeit nutzen das Herbstkind auch zum wach werden zu überreden.

Nach dem üblichen. “Zieh dir was an, wir müssen los” “Du bist ja noch immer nicht angezogen” “Du musst mir helfen” “ich bin krank, ich will nicht in die KiTa” (Kind ist ziemlich sicher nicht krank) “Ich will das Kleid nicht anziehen” (nonverbal) schaffe ich es beide Kinder ins Auto zu verfrachten und bin tatsächlich deutlich vor 9:00 in der KiTa. Dort lässt sich das Frühlingskind doch überreden in der KiTa zu bleiben. Das Herbstkind verabschiedet sich fröhlich und ist schon am spielen bevor ich überhaupt das Gebäude verlasse.

Ich fahre in Schwimmbad. Leider ist das recht weit weg und ich muss mich durch einen Ort stauen. Ich freue mich auf in drei Wochen. Da geht die Badi-Saison wieder los. Schweizer scheinen schwimmen zwar toll zu finden, aber eigentlich wohl nur im Sommer, denn während fast jeder Ort eine Badi (ein Freibad) hat sind die Hallenbäder deutlich weiter gestreut.

Nach 1500 m schwimmen und einer guten Stunde bin ich wieder unterwegs und wieder im Stau. Ich sehne mich weiterhin nach der Badi-Saison.

Zu Hause angekommen habe ich erst mal HUNGER. Bringe aber erst noch den Karton, das Papier und das kaputte Laufrad ins Auto. Während ich esse gucke ich eine Folge Marvels Agents of Shield. Leider ist der Podcast, der mich dazu gebracht hat ein Scheidungsopfer geworden, aber die Serie hat mich inzwischen doch gepackt, also gucke ich weiter. Den Rest der Folge nutze ich zum Wäsche falten.

Dann erstmal Haushalt. Mittwoch ist der einzige Tag an dem das nicht in “ich habe dann mal den Raum fertig und in der Zwischenzeit haben die Kinder den Rest wieder zugemüllt” endet. Nach einer Stunde reicht es erst mal (weit von “fertig” ich übe mich im nicht-Perfektionismus). Dann klicke ich ein bisschen im Internet rum und eine Freundin frägt ob ich nicht mit ihr in einen Stoffladen gehen will. Da sag ich nicht nein und eine halbe Stunde später treffen wir uns. Diesmal nehm ich den Zug, weil ich nicht nochmal im selben Stau stehen möchte.

Um 15:45 bin ich wieder zu hause. Ohne Stoff. Meine Freundin hat aber die gewünschten Knöpfe und auch ein paar Stoffe gefunden. War also entsprechend erfolgreich.

Dann erstmal noch kurz suchen nach einem neuen Hörbuch und anfangen hier zu schreiben.

Ich mache mir einen Tee, räume dabei die Küche auf und mach mir einen kleinen Snack. Dann ist es schon wieder Zeit um richtung KiTa zu fahren. Ich mache noch einen Umweg zur Post um ein Einschreiben abzuholen und neue Müllmarken zu kaufen. Dann geht’s weiter zur Mobilen Sammelstelle wo ich den Kofferraum voller Karton, Papier und Laufrad leere.

In der KiTa erzählt mir das Frühlingskind (das natürlich nicht krank ist) dass es beim Springen sich am Fuss weh getan hat. Es erzählt auf Niederländisch aber dann wechselt sie auf Deutsch “Autsch, das hat weh getan”. Ich solle es doch bitte kühlen. Ich bringe das müde und das humpelde Kind zum Auto und auf dem Rückweg fällt mir ein, dass ich eigentlich auf die Kleiderbörse gehen wollte. Nachdem ich aber inzwischen eh die Sachen selbst nähe, war Stoffladen wohl die logischere Wahl. Auch wenn ich nichts gekauft habe. Aber ich will ja auch kein Stofflager hier aufbauen. Und das Frühlingskind (für das ich ja überwiegend nähe) hat ja einen sehr eigenen Geschmack und darf sich ja selbst aussuchen. Bringt ja nichts, wenn ich was kaufe und es dann nie genutzt wird.

Zu Hause versacke ich beim Essen ein bisschen während die Kinder für sich ein bisschen spielen. Das Frühlingskind verabschiedet sich aber um 19:30 ins Bett. War wohl doch etwas anstrengend mit der Fussverletzung. Das Herbstkind ist noch aktiv. Ich mache um 20:00 einen ersten Versuch es ins Bett zu bekommen. Weil Augen reiben und sost müde wirken tut es schon. Aber nix. Es steht wieder auf und versorgt mich mit Tee aus der Spielküche. Um 21 Uhr mache ich den nächsten Versuch. Es fummelt nur an mir rum und springt wieder auf und droht das Frühlingskind wieder zu wecken. Ich nehm es also wieder mit mir raus und räume weiter im Esseck auf, was ich eigentlich nur schnell tun wollte um dann zu nähen.

Das Herbstkind erwischt einen Satz Buntstifte, die dann fröhlich verteilt werden. Ich packe es in den Luemai und räume mit dem Greifer weiter auf.

Um 21:45 kommt das Frühlingskind nochmal und hat Durst. Ich versorge es mit etwas zu trinken und laufe weiter mit dem Herbstkind rum. Um 21:50 deutet es (Endlich!) richtung Schlafzimmer. Ich lege es zum halbwachen Frühlingskind und verlasse das Zimmer, ich habe jetzt keine Lust mehr auf Einschlafbegleitung.

Mein Nähzeug aufräumen dauert natürlich zu lange und das Frühlingskind kommt wieder und will kuscheln. Ich sollte wohl ins Bett. Aber hey, ich kann morgen quasi direkt losnähen. Nicht, dass ich dazu kommen werde.

 

Mehr von anderen Leuten findet ihr bei Frau Brüllen.

 

 

 

 

Protected: Novemberbilder

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