Author: Feuerkatze

#wmdedgt im Oktober 2018

Oktober ist da, der Herbst ist eingezogen und Frau Brüllen möchte wissen, was wir so den ganzen Tag machen. 

Ich beginne meinen Tag mit Katzenbeobachtung. Tatsächlich spielen der neue Kater und die alteingesessene miteinander. 

Meinen Kindern ist noch nicht bewusst, dass 8°C in der Früh zu kühl ist, um in Sandalen, kurzem T-Shirt und ohne Unterhemd rauszugehen. Leider verdächtige ich das Herbstkind einer Blaseninfektion und möchte, dass es entsprechend angezogen ist. Beim Frühlingskind ist der Morgen momentan davon geprägt, dass ich um 8:10 erkläre, dass der Kindergarten offen ist und es sich jetzt anziehen soll. Das resultiert in einem Kind, das in Unterhose vor dem Kleiderschrank rummeckert, dass ich das lassen soll. “das” ist wohl das darauf hinweisen, dass es sich jetzt anziehen muss um rechtzeitig im Kindergarten zu sein. Also lass ich es um dann um 8:25 festzustellen, dass das Kind noch immer in Unterhose da sitzt. Meine Geduld mit den Kindern ist mir leider schon gestern Abend beim Kinder ins Bett bringen abhanden gekommen. Da hilft es natürlich nicht, dass das Herbstkind sich weiterhin weigert ein Unterhemd anzuziehen, meine Wahl von Langarmshirt nicht schätzt und auch lieber die alten Hausschuhe vom Frühlingskind – die eigentlich noch zu gross sind – als die normalen Strassenschuhe anzuziehen. 

Um 8:26 stelle ich einen Wecker auf 2 min in der Hoffnung, dass damit das Anziehen beschleunigt wird. Als der Wecker geht, hat das Frühlingskind immerhin Socken an und das Herbstkind lässt sich auf richtige Schuhe ein. “die anderen ziehe ich wieder an, wenn ich wieder da bin” yas! 

Um 8:33 verlässt das Frühlingskind das Haus. Die schwarze Katze geht mit ins Treppenhaus, aber nicht mit zur Tür raus. Das Herbstkind geht Richtung Tiefgarage. Ich komplimentiere die Katze – nicht ohne Kratzer abzubekommen – aus dem Haus heraus. Immerhin bin ich rechtzeitig mit dem Herbstkind in der KiTa und kann den Rest des Tages versuchen meine Kindergeduld wieder zu gewinnen. 

Ich fange die kinderfreie Tageshälfte mit einer kurzen Runde durch die Wohnung an. Ich habe gestern aufgeräumt und daher ist es ausnahmsweise recht schnell getan, ich schaffe es sogar die letzens bemalte Tasse in den Ofen zu stellen, damit die Farbe Spülmaschinenfest wird. 

Ich schneide noch kurz etwas  zu, die durchs Katzentürchen (oder eines der offenen Fenster) wieder zurückgekehrte schwarze Katze setzt sich auf den Stoff, den ich eigentlich wieder wegräumen wollte. 

 

Meinen Schreibtisch räume ich auf indem ich erstmal den Stapel Kassenzettel ins (online)Haushaltsbuch übertrage. Nicht, dass das was bringen würde, ich vergesse meistens einzutragen und gerade die kleinen Kleckerbeträge wie zB der Einkauf beim Bäcker, die gar nicht so kleckrig sind fallen raus, weil ich keinen Kassenzettel habe. Auch die dort liegenden Rechnungen werden gezahlt. 

Dann ran an Lightroom oder doch erst die Homepage oder hm. Also gut, auf der Homepage noch eine kleine Unterkategorie erstellen, ein paar Bilder in die schon bestehenden Galerien einfügen. Ein paar Bilder für die Unterkategorie hochladen

Ich baue noch einen Instagram account für die (people)Fotografie nachdem mein derzeitiger ja überwiegend die Handyspielereien beherbergt. Ich kann mich nicht entscheiden welche/s Bild/er ich als erstes hochladen will, also lass ich es erstmal. 

Dann noch eine Unterkategorie in der Unterkategorie. Da fehlen mir aber noch die passenden Bilder und ich habe  

Hunger!

Also erstmal was essen mit Serie und dann ist es auch schon Zeit das Frühlingskind abzuholen. Dieses finde ich in der Betreuung beim Rush-Hour spielen. Dann erklärt es mir, dass es nicht rechtzeitig zum WC gekommen ist und ich darf erstmal Kind sauber machen und die zum Glück dort vorhandene Ersatzhosen anziehen. 

Ab geht es ins Schwimmbad. Dort verbringe ich erstmal 15 min in der Umkleide, bis das Kind sich endlich ausgezogen hat und eine Badehose an hat. Immerhin duscht es klaglos. Dann ab ins Plantschbecken wo ich dem Kind ein paar dutzendmal eine (spiel)Schildkröte ins Wasser werfen darf, die es dann wieder und wieder hochtaucht. Dann ist es Zeit für den Schwimmunterricht und ich nutze diese 40 min um in 28 davon einen Kilometer zu schwimmen. Danach geht es nochmal ins Platschbecken. Die Schildkröte ist von einem anderen Kind gekapert und so erzählt mir das Frühlingskind Sachen, die ich nicht verstehe, weil es das unter Wasser erzählt.  

Um 16:30 Uhr gehen wir wieder Richtung Dusche. Das Kind überrascht mich nochmal, indem es tatsächlich nochmal duscht  – bisher hatte immer nur das vorher Duschen geklappt, weil das im Unterricht dabei war. 

Dann geht es im Schneckentempo wieder zur Umkleide. Dort ziehe ich mich um und das Kind sitzt nackt in der Gegend rum. Ich warte bis es sich anzieht, sage, dass es sich anziehen soll, es weigert sich, meine gerade zusammengekratzte Geduld ist schon wieder dem Ende nahe und ich gehe aus der Umkleide raus. Das Kind rutscht nackt halb unter der Tür durch, will sich noch immer nicht anziehen, ich gehe (nachdem ich erstmal erklären musste, dass ich nur zurückkommen kann, wenn es die Tür von innen öffnet (Durchgangskabinen)) zurück in die Kabine helfe dem Kind sich anzuziehen. 

Um 17:20 sitzen wir dann doch wieder im Auto um zur KiTa zu fahren. Dort angekommen begrüsst mich das Herbstkind mit “meine Hose ist nass”. Da die (letzte) Erzieherin bei einem anderen Elter die Übergabe macht, gehe ich also die zweite nasse Hose des Tages wechseln. Dann Übergabe und zurück nach Hause. Das Frühlingskind hatte aus dem Kindergarten die gesammelten Kunstwerke des ersten Quintals dabei. Das Herbstkind muss nochmal aufs WC. Muss aber vorher unbedingt noch die Hausschuhe anziehen. Und ich habe Hunger!

Abendessen. Eigentlich erwarte ich, dass die Kinder nicht essen wollen, aber sie wollen und essen mit, wollen dann noch Eier essen. Auch gut. 

Dann dürfen sie sich den Medien widmen und ein bisschen TV/Maus-App gucken, während ich hier schreibe und mir das neue Pentatonix-Video angucke und im Anschluss die Wäsche wegräume. 

21:30. mit viel hin und her sind die Kinder im Bett. Das Herbstkind ist nahezu sofort weg. Das Frühlingskind will unbedingt noch einen Superhelden hören. Ich glaube, dass es das Ende gar nicht mehr mitbekommt. Und ich? Schreib hier noch und dann wohl Netflix oder doch Bilder bearbeiten? 

 

 

 

#Montagsherz

Mal wieder ein spätes Herz. Passend zum Oktoberfest, das gerade in München stattfindet ein Herzal, das sich gut zur Tracht tragen lässt. Für Frau Waldspechts Projekt gerade passend. Ich werde das Oktoberfest leider wieder verpassen, dabei hat das für E. und mich eigentlich Tradition. 

#Montagsherz

Ich habe jetzt erstmal Montagshertz geschrieben. Würde fast passend sein, den das Bild ist im Technorama Winterthur entstanden, wo Schwingungen natürlich auch eine Rolle spielen. Hier ging es aber um Wasser und Chaos. 

Mehr Herzen zum Wochenstart gibt es wie immer bei Frau Waldspecht. Ich hoffe euer Montag war nicht so montagig wie meiner. 

#12von12 im September 2018

Gestern war der 12. also habe ich mir wieder mein Handy öfter zur Hand genommen um ein paar Bilder zu machen, die meinen Tag dokumentierten. Es war ein kinderfreier Tag, daher sind diese diesmal nicht so stark vertreten und weil mein Rechner belegt war, habe ich auch nicht das gemacht, was ich eigentlich an solchen kinderfreien Tagen machen sollte. 

1) Ich fange den Tag mit meiner Neverending Story an. Wäsche abhängen und verräumen, neue Wäsche in die Waschmaschine.

2) Ich stelle fest, dass der Handyakku eher leer als voll ist und verschiebe meinen eigentlich Plan um da nach zu laden. Statt dessen bügel ich einen Plott auf ein T-Shirt

3) der Akku ist noch immer nicht voll, also mache ich mit nähen weiter. 

4) es ist schon viel später als geplant, der Akku hat 75% ich schwinge mich aufs Rad, weil Wetter ist schön und ich brauche Bewegung damit ich mir mein Essen verdiene 😉 

5) Die Radtour fällt kurz aus, damit die Pizza rechtzeitig fertig wird.

6) ich habe einen Termin in der Stadt und dort wo ich warte gibt es eine Sanduhr, die ich nicht nutze. Würde auch nichts bringen, denn ich warte nicht lange.

7) Auf dem Rückweg mache ich noch kurz einen Halt am Zürcher Hauptbahnhof und finde auch ein Wassermotiv

8) und wieder ist der Handyakku fast leer, daher keine Bilder vom Kinderabholen, sondern es geht erst wieder beim Nähen weiter

9) das Nähen wird nochmal unterbrochen durch Kinder bettfertig machen, Geschichte vorlesen, einschlafbegleiten

10) fast fertig, nur noch schnell die Grössen in die Shirts stempeln

11) Die Kinder haben sich die Stoffe selbst ausgesucht. Eigentlich nähe ich ja, damit die Farbverteilung im Schrank nicht so stereotyp ist, und dann kommt sowas dabei raus…. 

12) Die Katze darf natürlich auch nicht fehlen. Die kommt spät am Abend und möchte fressen. 

 

mehr Bilder vom 12. gibt es wie immer bei draussennurkännchen

#wmdedgt 09/18

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Na mir ein schönes Plätzchen suchen und dort abhängen, wie Katzen das halt so tun. 

Frau Brüllen möchte, wie jeden 5., wissen, was wir so den ganzen Tag tun. Heute war immerhin nicht ganz so alltäglich und ein bisschen queeren content gibt es auch dabei. 

Denn heute ging es mit dem Frühlingskind zum Antrag für einen neuen Ausweis. Die niederländische ID-Karte war abgelaufen. 

Als ich dem Kind heute erklärt habe, dass es nicht wie gewohnt in die Betreuung fahren sollte, gab es erstmal Protest. “Ich will kein Niederländer sein” ich erklärte, dass es ja auch Deutsch ist. Hat alles nichts geholfen. E, hat dann mit “du kannst dann dort in ein Restaurant gehen” gelockt. Das hat irgendwie funktioniert. Auch half es, dem Kind anzubieten, dass es zum Kindergarten gebracht wird, sowie sich das Entertainment für die Fahrt aussuchen lassen.

Das Herbstkind wollte auch nicht in die KiTa also dort auch noch den Protest versucht zu mässigen. 

Dann erstmal mit beiden Kindern zum Kindergarten, Frühlingskind begleiten. Dann mit dem Herbstkind zurück um in die KiTa zu fahren, wo es dann sehr plötzlich doch wieder recht fröhlich war. 

Der Vormittag verfliegt mit Duschen, noch “kurz” Kopien von den wichtigen Papieren machen. Alle möglichen Geräte aufladen und Dinge einpacken, die man auf der Fahrt evtl. brauchen könnte. 

Ich hole das Frühlingskind vom Kindergarten ab. Die Kindergärtnerin war irritiert, dass das Kind wusste, dass es nicht mit dem Bus fahren soll, aber der Busfahrer wusste bescheid. Hat also alles gepasst. Ab zum Bahnhof. 

 

Das Kind sucht sich schon recht schnell seine Hörspiele raus und hört diese während der Fahrt. Sogar beim Umsteigen bleiben die Kopfhörer auf. Nur die Figur fällt im Rucksack dann doch runter. 

 

Später im Zug schaut es sich dann noch einmal den Deutschen Pass an. Stellt fest, dass E. auch so einen hat. Irgendwie versöhnt es sich dadurch mit der Aussicht auf den Ausweisantrag. Leider gibt es da noch den Haken, dass auf dem Ausweis noch der alte Name stehen wird. Ich soll doch bitte dann der Person erzählen, wie der neue Name geschrieben wird, damit er dann auch tatsächlich auf dem Ausweis steht. Ich muss da leider erzählen, dass da noch der alte Name stehen wird, ich aber fragen werde, ob er mir dem neuen unterschreiben darf. 

Die Fahrt verläuft reibungslos. Das Kind ein Vorbild an Reisebegleitung. Wir kommen genau pünktlich an, um festzustellen, dass die vor uns länger gebraucht haben. Also alles gut. 

Wir werden aufgerufen und ich schiebe den Stapel mit Papieren und Pässen rüber. Der Mann am Schalter fragt das Frühlingskind wie alt es ist. 

Beim Durchsehen meint er dann: “Sie haben da wohl den Pass von ihrer Schwester mit eingesteckt” “Nein, dass ist der von meiner Frau, das ist auch der Grund dafür, dass da noch ein Gerichtsbescheid dabei liegt, weil auf der Geburtsurkunde steht noch der alte Name, und beim Kind ist es dann auch so, da steht ein anderer Name als den, den wir verwenden.”

“Ah ok, ist ja eigentlich auch doof, wie viel Gedöns darum gemacht wird” Er legt dann den Gerichtsbescheid auf die Seite und guckt erstmal alles andere an. Ich frage ob das Frühlingskind mit dem richtigen Namen unterschreiben darf. “ja klar” und zum Frühlingskind “kannst du deinen Namen schon schreiben?” Das Kind kann und schafft es auch den Namen genau im vorgesehenen Feld zu platzieren. “Ah [Name] das hast du gut gemacht. Ich werde noch gefragt, wie nervig das Prozedere bei E. war und wir sprechen noch darüber, dass es ja inzwischen doch schon besser ist, weil die OP nicht mehr Voraussetzung ist. Heisst aber leider auch nicht, dass es momentan sehr einfach und angenehm ist. Aber ja kleine Schritte helfen halt schon. 

Das Kind wurde übrigens bis auf den Aufruf (ich musste den Termin auf den Namen im Ausweis machen) nicht mit dem alten Namen angesprochen und von Anfang an richtig gegendert. 

Ansonsten passt alles und wir können der Botschaft bis Eintreffen des neuen Ausweises den Rücken kehren. Ab geht es zum versprochenen Restaurant. 

Das Kind beschliesst: “du isst einen Burger und ich die Pommes” 

Deal

Und dann geht es auch schon wieder Richtung nach Hause. Erstmal noch am Bahnhof warten

Im Zug unterhalten wir uns über Farbmischungen. In der S-Bahn treffen wir dann E. und im Gegensatz zur Hinfahrt haben wir dann tatsächlich Verspätung, so dass wir in der KiTa vorwarnen müssen, dass wir eventuell zu spät kommen. E. fährt mit dem Frühlingskind schon nach Hause und ich hole das Herbstkind ab. Und geniesse noch kurz die Aussicht auf der kleinen Radtour. 

Ich bin fix und fertig. Die Kinder dürfen noch kurz in die Wanne und dann ins Bett während ich hier noch schreibe. 

 

 

Wochenende in Bildern 1.-2. September 2018

Oh, das  habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Aber ich hatte letzthin das Gefühl, dass ich a) zu wenig Bilder von den Kindern habe und b) zu wenig spannende Sachen mit den Kindern mache. Um mich für beides zu motivieren, dachte ich mir, ich könnte ja mal wieder mitmachen. 

Da E. dieses Wochenende nicht dabei war, sind die Fotos nur mit dem Handy gemacht. Ich staune da ja gerne über die Bilder von den anderen, wenn ich die Kinder dabei habe und dazu als einziges Elternteil dabei bin, kommen eben wirklich nur Schnappschüsse rum. Und sogar dann, wenn wir beide dabei sind, schaff ich es oft genug nicht. 

Aber genug der Jammerei. Los gehts mit den Bildern und einem für uns vollgepacktem Wochenende. 

Man kann auf manchen Bildern Marken erkennen, und ich nenne auch eine, ich bekomme aber dafür kein Geld oder sonstige Vergünstigungen. 

Freitag 30. August

Das bildliche Wochenende fängt beim Kleideraussortieren an. Das war sehr spontan, aber auch hilfreich. Die Kinder hatten alle Kleider nämlich aus dem Schrank auf den Boden geworfen und ich habe beim Einräumen einfach mal gefragt, ob sie das überhaupt noch anziehen wollen, weil wir doch recht viele, gefühlt völlig ungenutzte, Sachen im Schrank liegen hatten. 

Das Frühlingskind hat sehr rigoros alles was “für Mädchen” ist und vieles was “alt” ist, aussortiert. Übrig blieben fast nur die Jungssachen, die ich von einer Freundin bekommen habe und eigentlich schon ziemlich abgefuckt und zu gross sind. Aber gut, ich habe hier immerhin doch noch Stoffe liegen, ich noch für das Kind vernähen darf. 

Das Herbstkind hat sehr inkonsequent aussortiert, aber es ist vieles geflogen, was es tatsächlich fast nie anhatte und inzwischen wahrscheinlich doch auch zu klein ist. Teils sind auch Sachen vom Frühlingskind in den Herbstkindteil gewandert, wobei das meiste erst noch zwischengelagert wurde, weil das Herbstkind denkt, dass es zu gross ist. Dabei dürfte vieles inzwischen auch passen.

 

Samstag 1. September

Wir lassen den Tag ruhig angehen, nur der Nachmittag ist verplant. 

Die Nachbarskinder kamen aber um das ganze etwas zu beschleunigen und auch die Kinder rauszulocken. So wurden die Regenschirme und Gummistiefel ausgepackt und zu viert und dann 2 und 2 miteinander gespielt. 

 

 

Nach dem Essen ging es dann auf die Messe. Leider hat meine geplante Begleitung mit sehr triftigen Gründen abgesagt und so zog ich also alleine mit den Kindern los. Die hatten sich gegen das Lastenvelo und für den Bus/Zug/laufen entschieden. Während im Dorf der schnellste und die schnellste gesucht wurden, übten wir uns in Langsamkeit. 

Das Herbstkind zeigt schon Gamerambitionen. Ich habe es fast nicht aus der Nintendo-Ecke rausbekommen. Leider bin ich mit dem Switch-System nicht wirklich vertraut und es standen überall ältere Kinder rum, wodurch ich mich zurück gehalten habe. Leider ist es auch nicht ganz so intuitiv, als dass ich da schnell helfen konnte. Wir haben es immerhin versucht, aber weit sind wir nicht gekommen. 

Nachdem wir die Gamerecke dann doch verlassen konnten, gab es noch Schweinchen, Eselchen und Schäfchen zum angucken, streicheln und füttern. 

Und ganz zum Schluss gab es für die Kinder noch Ballonblumen, die die Heimreise nur Teilweise überlebt haben. 

 

Sonntag 2. September

in der Nacht ist E. spontan doch nach Hause gekommen. Sie möchte aber aus guten Gründen lieber zu Hause bleiben als mit zur Essens/Spieleverabredung. Das Frühlingskind ist damit überhaupt nicht einverstanden und es gibt also erstmal ein mittelschweres Drama. 

Nach einer Weile habe ich es dann doch geschafft beide Kinder ins Lastenrad zu bekommen. 

Das Wetter ist nicht ganz so prickelnd also habe ich den Regenschutz wieder drauf gemacht. Aber es bleibt trocken und so spielen die Kinder nach dem Essen auch eine runde draussen, während die Erwachsenen erstmal drinnen bleiben. 

Aber später gehen auch wir mit und laufen / fahren zum nahegelegenen Bauernhof

Nochmal Tiere zum streicheln

Und Füttern

Und ein leerer Brunnen zum Erkunden.

Und Blumen die stechen. Also vermutlich eher eine Biene, die auf der Blume sass und dann das Frühlingskind erwischt hat. 

Das Herbstkind war dann am Abend so müde, dass es einfach auf dem Sofa eingeschlafen ist und auch das Frühlingskind war etwas früher im Bett als sonst. 

 

Die Wochenenden mit den tolleren Bildern findet ihr bei Frau Mierau von Geborgen Wachsen

 

#Montagsherz

An der Dorfschule haben die Kinder einen Container verzieren dürfen. Darunter habe ich dieses Herz gefunden. Immer gut für Frau Waldspechts Sammlung. 

Ich wünsche einen guten Wochenstart. 

 

#Montagsherz

Heute starten wir mal kitschig in die Woche. Für Frau Waldspecht im Urlaub in der alten Heimat gefunden. In der Nähe von München müssen die Möbelhäuser mit Bayrischer “Kultur” entertainen. 

queer: und wenn es doch nur eine Phase ist?

Eine der häuigsten Reaktionen auf meine Erklärung, dass das Frühlingskind jetzt einen anderen Namen und ein anderes Pronomen hat, ist: “meinst du nicht, dass das nur eine Phase ist?” oder “Kann ja auch eine Phase sein” meistens dann gespickt mit “in der Klasse von meiner Tocher war auch ein Mädchen, dass lieber ein Junge wäre und das ist dann vorbei gegangen” oder “Der Sohn von XY hatte auch ein Phase wo er die Nägel lackiert haben wollte, gesagt hat, dass er ein Mädchen ist und Kleider anziehen wollte. Jetzt spielt er gerne Fussball und ist ein ganz normaler Junge” 

OK. Klar, kann es eine Phase sein. Klar ist es möglich, dass unser Kind aufgrund von der Familiensituation sich jetzt ausprobieren möchte. Vielleicht möchte es tatsächlich einfach mal wissen, wie es ist mit einem Namen angesprochen zu werden, der dem anderen Geschlecht zugeordnet ist, als das was ihm bei der Geburt zugewiesen worden ist. Natürlich ist es möglich, dass es in einer Woche, in einem Jahr, in einem Jahrzehnt feststellt, dass das ursprünglich zugewiesene Geschlecht vielleicht doch richtiger ist, oder vielleicht auch gar keins. 

Was aber wenn es keine Phase ist? 

Was, wenn mein Kind auch in einer Woche, in drei Monaten in 5 Jahren, in 10 Jahren noch immer sagt, dass das ursprünglich zugewiesene Geschlecht nicht stimmt? 

Womit richte ich als Eltern/Umfeld mehr Schaden an? 

Wenn ich meinem Kind jetzt die Möglichkeit gebe die “Phase” auszuleben, das Umfeld auch den neuen Namen verwendet, es als das wahrgenommen wird, was es ist/denkt zu sein und das ggf. auch wieder rückgängig zu machen, wenn es feststellen sollte, dass es doch eine Phase war?
Ihm die Möglichkeit gebe, wenn es in Richtung Pubertät geht darüber zu sprechen und ggf. mit Pubertätsblockern noch mehr Zeit zu geben für sich herauszufinden, was jetzt stimmt.

Oder

Wenn ich alle Aussagen wie:

“mein neuer Name ist ein Bubenname, weil ich bin ein Bub”,

“Ich will meine Haare kurz haben, weil ich ein Bub bin”

“Ich bin ein Junge, ich bin ein wilder Junge” 

ignoriere oder “verbessere”, ihn weiterhin mit dem alten (Mädchen)Namen anspreche, und nur milde lächel und klar mache, dass ich das ganze nicht Ernst nehme?

Was wenn es keine Phase ist, und mein Kind durch meine Ignoranz und Aussagen (alles was die Eltern sagen, stimmt ja erstmal – egal wie bescheuert es vielleicht tatsächlich ist) denkt, dass es sich da wohl geirrt hat um dann später festzustellen, dass es sich nicht geirrt hat und es jetzt den Eltern klar machen muss?

Wird es sich in der Zukunft eher den Eltern gegenüber öffnen und erzählen, dass es sich geirrt hat, die ihm die “Phase” zugestanden haben, oder eher den Eltern die das ignoriert und nicht ernst genommen haben? 

#12von12 im August 2018 mit #Montagsherz – und alles mit Verspätung

Inzwischen vorgestern war ja der 12. und der 12. heisst, das man für das Kännchenblog 12 Bilder des 12. veröffentlicht. Habe ich diesmal wieder auf Instagram gemacht. Und eigentlich wollte ich diesen Beitrag gestern schreiben, so dass auch Frau Waldspecht was davon hat. Weil Herzen hat es auch gegeben. 

Aber wie das so ist, gab es einen Stromausfall, der dann auch noch dafür gesorgt hat, dass unser Internet bis heute offline war. Das ist ziemlich lästig, wenn man dann feststellt, wie häufig man es doch braucht. Vor allem ist das mobile Netz in unserer Wohnung für mich nahezu unbrauchbar. 

Aber jetzt geht alles und deswegen könnt ihr hier jetzt auch alle Bilder vom Sonntag sehen. 

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