Author: Feuerkatze

#Montagsherz

Heute starten wir mal kitschig in die Woche. Für Frau Waldspecht im Urlaub in der alten Heimat gefunden. In der Nähe von München müssen die Möbelhäuser mit Bayrischer “Kultur” entertainen. 

queer: und wenn es doch nur eine Phase ist?

Eine der häuigsten Reaktionen auf meine Erklärung, dass das Frühlingskind jetzt einen anderen Namen und ein anderes Pronomen hat, ist: “meinst du nicht, dass das nur eine Phase ist?” oder “Kann ja auch eine Phase sein” meistens dann gespickt mit “in der Klasse von meiner Tocher war auch ein Mädchen, dass lieber ein Junge wäre und das ist dann vorbei gegangen” oder “Der Sohn von XY hatte auch ein Phase wo er die Nägel lackiert haben wollte, gesagt hat, dass er ein Mädchen ist und Kleider anziehen wollte. Jetzt spielt er gerne Fussball und ist ein ganz normaler Junge” 

OK. Klar, kann es eine Phase sein. Klar ist es möglich, dass unser Kind aufgrund von der Familiensituation sich jetzt ausprobieren möchte. Vielleicht möchte es tatsächlich einfach mal wissen, wie es ist mit einem Namen angesprochen zu werden, der dem anderen Geschlecht zugeordnet ist, als das was ihm bei der Geburt zugewiesen worden ist. Natürlich ist es möglich, dass es in einer Woche, in einem Jahr, in einem Jahrzehnt feststellt, dass das ursprünglich zugewiesene Geschlecht vielleicht doch richtiger ist, oder vielleicht auch gar keins. 

Was aber wenn es keine Phase ist? 

Was, wenn mein Kind auch in einer Woche, in drei Monaten in 5 Jahren, in 10 Jahren noch immer sagt, dass das ursprünglich zugewiesene Geschlecht nicht stimmt? 

Womit richte ich als Eltern/Umfeld mehr Schaden an? 

Wenn ich meinem Kind jetzt die Möglichkeit gebe die “Phase” auszuleben, das Umfeld auch den neuen Namen verwendet, es als das wahrgenommen wird, was es ist/denkt zu sein und das ggf. auch wieder rückgängig zu machen, wenn es feststellen sollte, dass es doch eine Phase war?
Ihm die Möglichkeit gebe, wenn es in Richtung Pubertät geht darüber zu sprechen und ggf. mit Pubertätsblockern noch mehr Zeit zu geben für sich herauszufinden, was jetzt stimmt.

Oder

Wenn ich alle Aussagen wie:

“mein neuer Name ist ein Bubenname, weil ich bin ein Bub”,

“Ich will meine Haare kurz haben, weil ich ein Bub bin”

“Ich bin ein Junge, ich bin ein wilder Junge” 

ignoriere oder “verbessere”, ihn weiterhin mit dem alten (Mädchen)Namen anspreche, und nur milde lächel und klar mache, dass ich das ganze nicht Ernst nehme?

Was wenn es keine Phase ist, und mein Kind durch meine Ignoranz und Aussagen (alles was die Eltern sagen, stimmt ja erstmal – egal wie bescheuert es vielleicht tatsächlich ist) denkt, dass es sich da wohl geirrt hat um dann später festzustellen, dass es sich nicht geirrt hat und es jetzt den Eltern klar machen muss?

Wird es sich in der Zukunft eher den Eltern gegenüber öffnen und erzählen, dass es sich geirrt hat, die ihm die “Phase” zugestanden haben, oder eher den Eltern die das ignoriert und nicht ernst genommen haben? 

#12von12 im August 2018 mit #Montagsherz – und alles mit Verspätung

Inzwischen vorgestern war ja der 12. und der 12. heisst, das man für das Kännchenblog 12 Bilder des 12. veröffentlicht. Habe ich diesmal wieder auf Instagram gemacht. Und eigentlich wollte ich diesen Beitrag gestern schreiben, so dass auch Frau Waldspecht was davon hat. Weil Herzen hat es auch gegeben. 

Aber wie das so ist, gab es einen Stromausfall, der dann auch noch dafür gesorgt hat, dass unser Internet bis heute offline war. Das ist ziemlich lästig, wenn man dann feststellt, wie häufig man es doch braucht. Vor allem ist das mobile Netz in unserer Wohnung für mich nahezu unbrauchbar. 

Aber jetzt geht alles und deswegen könnt ihr hier jetzt auch alle Bilder vom Sonntag sehen. 

Blutmond

Ich habe in den Ferien natürlich doch auch versucht den finsteren Mond zu fotografieren. Meinem Stativ fehlt eine Schraube, also hatte ich das nicht dabei. Das Stativ von dem ich dachte, dass es bei meiner Mutter läge, lag bei den Schwiegereltern. Also holte ich mir spontan ein neues. Praktischerweise meinten meine Schwiegereltern dann auch, dass das Stativ, das bei ihnen läge, würde das Gewicht von ihrem Fernrohr gar nicht halten. Also bekommen sie das neu gekaufte und ich muss mich eben endlich um die Schraube kümmern, aber habe jetzt eines in München liegen, so dass ich das dorthin schon mal gar nicht mitbringen muss. Win-Win, würde ich das nennen. 

Aber zum Mond. Ich hätte mir sicher einen schöneren Ort suchen können, aber ich bin faul, und so wurde erst vom Balkon aus der Strommast genutzt und dann vom Boden aus der Baum und sonst hatte ich auch etwas freie Sicht. Fotografiert habe ich mit 200 mm (mehr hab ich derzeit nicht) und unterschiedlichen ISO-Werten und Belichtungszeiten. Die Bilder wo nur der Mond drauf steht sind also etwas ausgeschnitten. Zum Ende hin wurde mir kalt und ich etwas ungeduldig daher gibt es da kein gutes Bild. 

 

Ach ja, Facebook mag es nur noch, wenn man mit WordPress auf Seiten postet und nicht mehr auf private Profile. Bei twitter geht es weiterhin. Dort könnt ihr mir unter @die_Feuerkatze folgen. Das ist auch mein Instagram Name falls ihr mir dort folgen wollt. RSS-Feeds funktionieren weiterhin. 

#Montagsherz

Ich bin aus dem Urlaub zurück. Wir haben es uns wieder einfach gemacht und waren in der alten Heimat. Meine Schwester hat ihren Aufenthalt dann auch mit mir geplant, so, dass wir auch ein paar Tage gemeinsam bei unserer Mutter waren. Und weil sie die bayrischen Traditionen so liebt, hat sie selbstverständlich so geplant, dass wir das Anna-Fest mitnehmen konnten. Das ist eine kleine Wallfahrt mit Pferdesegnung bei einer kleinen Kapelle im Wald. Ich liebe diese kleine Lichtung auch an anderen Tagen, aber am 26. Juli ist dann das ganze Volk aus den umliegenden Orten da um ihre Pferde segnen zu lassen und sich danach eine Mass zu gönnen oder Kaffee und Kuchen und für die Kinder gibt es den dazugehörigen Süsskram wie gebrannte Mandeln und Zuckerperlen. Und weil es Bayern ist, fehlen auch die Lebkuchenherzen nicht, die an den Anlass erinnern. Klar, dass das dann zu den Montagsherzen von Frau Waldspecht wandern darf. 

#Montagsherz

Ja, die Convention in Milan hat mir einige Herzen geliefert, die ich euch nach und nach zeigen werde. Dieses hatte ich erst aus dem Hinterhalt fotografiert, später kam ich ins Gespräch und habe ein besseres Bild gemacht. Und erst jetzt sehe ich, dass auf dem StarTrek Pin auch noch die Angelic Rune drauf ist. 

Die Flagge ist die für Asexuelle. Shadowhunters ist eine der wenigen Serien (wenn nicht die einzige), die eine vernünftige Darstellung eines asexuellen Charakters hat.

Hier also für Frau Waldspechts Montagsherzen.  

Ich wünsche einen guten Wochenstart. 

#Montagsherz

Vergangenes Wochenende habe ich in Milan die Italian Institute Con besucht. Eine Convetion für Fans der Shadowhunters Fernsehserie. 

Meine Fassung des sechsten Buches der Serie ist ein Fehldruck. Es hat einige leere Seiten. Ich war zu faul um es zu reklamieren, habe dann die englische Kindle Version gekauft und das Buch stand wie die anderen zur Zierde in meinem Schrank. Ich hatte die Serie tatsächlich aufgrund der Cover gekauft. Klar, die Story hat mich schon auch angesprochen beim Kauf und ich liebe sie jetzt auch, aber das weiss man ja im Buchladen noch nicht. 

Also habe ich mir gedacht, dass ich es ja doch nett fände die Darsteller zu erleben und nach der positiven Erfahrung bei der Magiccon habe ich mir also ein Ticket besorgt und habe eine ähnliche Marathonaktion mit Freitag anfahren und Sonntag zurück nach Milan gemacht. Die Zugfahrt ist zum glück nur 4 h und diesmal ist die Fahrt einfach reibungslos verlaufen.

Und so bin ich in den Autogrammsessions zu den Schauspielern hin und habe ihnen jeweils eine Seite mit Szenen von ihren Charakteren gegeben. Alle haben mit einem “Are you sure?” reagiert als ich erklärte, dass sie über den Text schreiben dürfen. Chai Hansen, von dem dieses Herz heute ist hatte eben oben am Rand angefangen und ich habe ihm gesagt, dass er einfach drüber schreiben soll. 

 

dies ist für Frau Waldspechts Aktion Montagsherz. Ich wünsche allen eine gute Woche und hoffe ihr habt mehr Schlaf bekommen als ich. 

 

#Montagsherz

Das heutige Montagsherz für Frau Waldspecht habe ich am Mittelaltermarkt in Bern gefunden. Ein heisses Wochenende wo die Bilder gerade in Bearbeitung sind. 

Ich wünsche einen guten Start in die neue Woche. 

#wmdedgt im Juli 2018

Ihr kennt es ja. Frau Brüllen möchte wissen, was wir den ganzen Tag machen und so gibt es wie immer am 5. einen Tagesablauf von mir. 

ohje. Donnerstag ohne Plan. das wird langweilig. Vor allem, weil die Wohnung aussieht wie nach einem Einbruch. (dafür brauchen wir keine Fremden, das schaffen wir ganz alleine)

Ich wache um 5 uhr irgendwas auf. Stelle fest, dass ich keinen Wecker gestellt habe, stelle dann kurz darauf fest, das E. das schon gemacht hat. Alles gut. Die Kinder sind wieder auf Kuschelkurs und ich völlig eingeklemmt. Um 6:20 schäle ich mich aus der Umklammerung und stehe auf. 

Da E. ein paar Tage in München war, quatschen wir uns erstmal wieder zusammen. Viel zu kurz, weil Frühlingskind muss in den Kindergarten, E. in die Arbeit. Ich fange mal an, die Küche in einen Zustand zu bringen, wo alles dreckige Geschirr in der Spülmaschine landet und diese an ist. 

Das Frühlingskind hat in den letzten Tagen wieder einen super Schlafrythmus entwickelt, wodurch es kaum weckbar ist in der Früh. Aber mit etwas überreden bekomme ich es auch wach. Das Herbstkind wird auch gleich mit wach und ist extrem kuschelbedürftig.

Während ich das Znüni fertig mache, klingelt es an der Tür. Mein Müdigkeitsfaktor ist hoch genug, dass ich öffne obwohl ich noch in Schlafkleidung rumlaufe (und die Wohnung besagten Zustand hat). Es ist die Ex-Nachbarin, die gerade Wohnungsübergabe hat, mit Kind, das ganz dringend aufs WC muss. Denen ist vermutlich mein Aussehen und der Zustand der Wohnung egal. Also rein mit ihnen und weiter Frühlingskind richtung Anziehen und Kindergarten bringen. 

Ich starte eine Wäsche und räume die gestern gewaschene auf. Während ich Sockenmemory spiele läuft der Roomba durchs Bad. 

Roomba fertig, Socken verräumt und die Wäsche ist dann auch fertig zum aufhängen. 

Während das Kind Papier stanzt versuche ich mein BuJo wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen und auch eine Vorschau für das nächste Jahr einzubauen. Ich bin tatsächlich an dem Punkt angekommen, wo ich schon mehr als ein Jahr vorher weiss, dass ich irgendwas machen möchte und es besser finde, die Termine tatsächlich schon mal fix einzutragen. Zwischendrin muss ich dem Herbstkind auch noch die Freundebücher die das Frühlingskind noch bearbeiten darf vorlesen. 

Dann ist es auch schon fast wieder Zeit zum Mittagessen vorbereiten. Das heisst die Küche ist dran. Dort herrscht noch Nach-Back-Chaos, weil ich direkt nach dem Backen erstmal weggefahren war und nicht brav erst die Küche aufgeräumt habe. (Dinge, die ich mir immer wieder vornehme und dann doch nicht halte). Ich war also von Backen zu Geschenkli für die Kindergartenfeier holen zu Kinder holen zu Kindergartenfeier gegangen. Bis ich daheim war, hatte ich dann auch keine Lust mehr…. 

Das Frühlingskind kommt heim, will mein Essen (jetzt halte ich es schon schlicht und habe nur Maiskolben gekocht) nicht….. 

Nach dem Essen räume ich erstmal weiter auf. Fordere die Kinder auf mitzumachen. Nicht dass das viel hilft. Irgendwann ist der Tisch dann auch weit genug aufgeräumt, dass die Kinder dort basteln können. Nachdem das Herbstkind heute schon gestanzt hat, machen jetzt beide damit weiter. Voll hilfreich, weil die Stanzteile natürlich zum Chaos beitragen. Immerhin bekomme ich die Küche so weit sauber, dass ich dort auch den Roomba aussetzen kann. Die Spülmaschine startet dann auch in die zweite Runde.

Dann möchte das Herbstkind baden. Es hat gestern bei einem Angelspiel Badetinte geangelt. Das Frühlingskind möchte auch. Zwei Kinder in der grünen Badewanne. Ich nutze die Zeit die dank Lufttrockner getrocknete Wäsche wegzuräumen. Nur, dass die Wäsche doch noch nicht ganz trocken ist. also räume ich im Wohnzimmer weiter auf.

Nach Badeende, aufgeräumten Wohnzimmer und Flur, geputzem Klo und drei ausgefüllten Freundebüchern ist es auch schon Zeit zum Abendessen. 

Statt noch gemütlich einen Tee nach dem Essen zu trinken werde ich zum Konzert genötigt. Muss erst singen und dann Flöte spielen. Spontan fällt mir natürlich nichts ein, und wenn mir dann mal ein Lied einfällt werde ich recht schnell wieder unterbrochen. Die Kinder trommeln und spielen mit dem Schellenkranz. 

Aus dem Konzert entlassen mache ich mit dem BuJo weiter und trage die ganzen Schultermine ein. Stelle fest, dass ich nächstes Jahr am Ostermontag Geburtstag habe und die Frühlingsferien dank später Ostern glatt 2,5 Wochen sind. E. kommt nach Hause und ich quatsche noch ein bisschen mit ihr, bis ich in Richtung Physiotherapie gehe. 

Wieder zurück schläft das Herbstkind, das Frühlingskind ist noch wach. Ich gehe nochmal kurz raus zum Schritteziel erreichen. Natürlich fängt es an zu regnen und ich werde nass. Kurz bevor ich zu Hause bin ruft E. an, ob ich doch noch mit dem Frühlingskind raus gehe, weil es angefangen hat rumzuhampeln. Ich hole also das Frühlingskind ab, dass sich gut in Regenklamotte verpackt. Ich dagegen bin eh schon nass und mache mir die Mühe nicht, laufe also eine weitere Runde durch den Regen, diesmal mit Kind. 

Wieder zu Hause springe ich unter die Dusche und überlasse das Kind E. Es weigert sich weiterhin, ist aber eigentlich müde. Hallo Kind? Es ist 22:00 Uhr, wie wär’s mit Schlafen? Immerhin sind bald Ferien, da ist es dann eh egal. Aber so ein bisschen Abend hätten wir dann doch ganz gerne. Es schläft dann doch recht schnell ein

Und nun? Bloggen, Tee trinken und vermutlich quatschen, oder doch Netflix? 

 

Montagsherz

Für das schon ewig laufende Projekt von Frau Waldspecht gibt es diesmal wieder pünktlich ein Herz am Montag. 

Ich wünsche einen guten Start in die Woche. 

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