Category: Real Life

#wmdedgt im Dezember 2018

Nikolaus. Der verpasste oder so. 

Es ist der 5. also wieder “was machst du eigentlich den ganzen Tag?” bei Frau Brüllen

Heute steh ich tendenziell zu spät auf und muss so zwischen Frühstück für mich selbst zubereiten auch gleichzeitig Kinder wecken. Das ist nicht so ganz einfach, aber irgendwann bekomme ich sie mit der Aussicht auf das nächste Adventspäckchen doch aus dem Bett. 

Das Frühlingskind und ich arbeiten an der Pünktlichkeit für den Kindergarten. Weil ich aber direkt von der KiTa weg schwimmen und einkaufen will, muss ich mich dreiteilen. Zum einen das Frühlingskind fertig machen und auf den Weg schicken, zum anderen das Herbstkind dazu überreden sich auch anzuziehen und für mich die Einkaufsliste und Schwimmsachen vorbereiten. 
Das Frühlingskind schafft es rechtzeitig aus dem Haus und auch das Herbstkind und ich kommen dann bald los. 

In der KiTa ist das Kind sehr schnell aus der Sicht und ich bekomme nur noch ein “Tschüss” zugerufen. Auch gut. Ich mache mich auf zum Bäcker und noch kurz nach Hause um mein Telefon einzusammeln, weil der Akku nicht über Nacht geladen wurde. Dann weiter zum Schwimmbad. 

Als ich beim Einkaufen am Bezahlautomaten steh bekomme ich den Hinweis auf einen verpassten Anruf. Auf der Mailbox bittet mich die KiTa-Leiterin sie so schnell wie möglich zurückzurufen, das Herbstkind hat sich übergeben. AAAAAHHH in der KiTa hatte in den letzten Wochen der Norovirus Hochsaison und ich hatte die leise Hoffnung dem entgangen zu sein. Vor allem auch, weil E. gerade einen neuen Job angefangen hat und das natürlich nicht wirklich gut kommt, wenn man dann am 4. Tag mit Magen-Darm ausfällt. 

Ich fahre also direkt zur KiTa um das Herbstkind einzusammeln. Die Matratze neben der ein Eimer steht, ist leer. Das Kind hüpft fröhlich auf mich zu. Tja, ist das nun Noro oder nicht? Sollte nichts weiter passieren, darf es nach 48 h wieder in die KiTa. Da ich am Freitag Vormittag einen Termin habe, wäre mir das tatsächlich mal wichtig und wir einigen uns darauf, dass 47 h in dem Fall auch gehen. 

Den Nachmittag verbringe ich planlos, nachdem alles was ich vorhatte nicht ganz kinderkompatibel ist. Und das nicht wirklich krank wirkende Kind lässt sich entsprechend auch nicht einfach vor dem Fernseher parken. So mache ich ein bisschen am aktuellen Nähprojekt weiter, bemale zwei Fensterteile mit Weihnachtsmotiven, kuschel mit dem Kind, das Hautkontakt haben will. 

Der Abend verläuft auch anders als geplant, denn Samichlaus war heute in der KiTa, aber wir durften entsprechend nicht dort sein. Immerhin haben wir die Grittibänzen für beide Kinder noch mitbekommen. Das Frühlingskind hat in der Betreuung auch noch einen Bänz gebacken und so bestand mein Abendessen aus den Resten vom gestrigen Grittibänz und Teilen der heutigen. 

 

Später richtet sich das Frühlingskind in meinem Zimmer ein zum Malen, weil die Vorlage auf meinem PC offen war. Immerhin ist ihm nicht aufgefallen, dass ich nebenbei nach potentiellen Weihnachtsgeschenken gesucht habe. 

Für dich Nacht habe ich das Herbstkind und mich ins Kinderzimmer verbannt. Dort bringe ich es zum Bett und E. kümmert sich um das Frühlingskind. Das ist aber ein Wiederkehrer und braucht nochmal vorgelesen bis es um 22:00 tatsächlich die Augen zu macht. 

Noch schnell hier schreiben und dann passiert bei mir vermutlich nichts mehr. 

#wmdedgt im November 2018 und #montagsherz

Fangen wir mal mit dem Montagsherz an. Das ist heute nicht von mir, sondern mal wieder gespendet. Meine Mutter hat es in einem Autohaus entdeckt und für mich fotografiert. Weiter Herzensbilder gibt es bei Frau Waldspecht. 

 

Frau Brüllen möchte lieber Text lesen. So das was wir den ganzen Tag machen. Wie jeden 5. Also auch im November. 

Montage sind momentan langweilig bis anstrengend. Das Frühlingskind hat Vor- und Nachmittags Kindergarten und das Herbstkind und ich sind so viel alleine zu Hause. 

Nachdem ich also das Frühlingskind aus dem Haus komplimentiert habe und mich geduscht habe gibt es erstmal langweiliges Haushaltsgedöns mit Wäsche waschen und Bad saugen und sowas. Das Herbstkind beschäftigt sich mit Knete, Autos, YT und hilft beim Staubsaugen. Diesmal ist auch das Auto dran, was ich heute zur Inspektion bringen darf. Da hilft das Herbstkind auch

Für heute haben sich zwei Käufer für (verschiedene) Dinge, die ich auf FB versuche loszuwerden, angemeldet. Der erste meldet sich während ich in der Tiefgarage Auto vom Müll befreie. Er könne auch früher kommen. Das ist auch OK. Dann kommt irgendwann ein Anruf über Messenger, den mir mein Telefon nicht als solchen klar macht und irgendwie geht das alles komisch. Danach kommt eine Sprachnachricht, dass er mich nicht findet. Er schickt auch noch ein Bild von einer Strasse, die zwar in unserem Ort ist und ähnlich wie unsere klingt, ist aber im anderen Ortsteil. Ich laufe kurz raus schicke ihm ein Bild vom Kreisel, der jetzt eine schöne deutliche Landmarke ist und erkläre wie er da jetzt fahren muss. Dann kommt eine Nachricht, er sei jetzt da. Ich gehe also wieder raus um ihn abzufangen, weil die Strassenbeschilderung gerne noch irreführend ist. Letztendlich finde ich ihn und er nimmt das Teil happy in Empfang und zahlt mit einem Schein auf den ich rausgeben muss. Ich laufe zurück um meinen Geldbeutel zu holen, den ich nicht finde. Das erledigt das Herbstkind. Hilft nur nichts, weil ich habe zu wenig Bargeld. 

Zum Glück rettet mich die Nachbarin, die den Schein klein machen kann. Käufer happy, ich happy und dann steht auch schon bald das Frühlingskind vor der Tür. Zeit Mittagessen zu machen. Es gibt Nudeln mit Käse für die Kinder und für mich mit dem Rest der Bolognese von gestern. 

Die zweite Käuferin meldet sich ab. Das Teil sei doch zu gross. Auch gut. Das hätte ich nämlich noch zur Bushaltestelle karren dürfen. 

Danach schwinge ich nochmal den Staubsauger. Der neue Kater lässt sehr viel mehr Haare liegen als die alteingesessene Katze. 

Ich versuche mich am Akkordeon um den Räbeliechtliliedern eine Melodie zu geben. Das Herbstkind freut sich über Tasten zum drücken. Meine Fähigkeiten sind da echt rostig, aber es reicht für einen Eindruck.

Dann steht das Frühlingskind wieder vor der Tür. Es gibt noch ein Zvieri und dann müssen wir auch schon wieder los. Weil heute darf das Frühlingskind beim Kinderturnen schnuppern. Es möchte nämlich am liebsten ins Fitness-Studio gehen um tolle Muskeln zu bekommen. Ich habe erklärt, dass man mit Turnen auch Muskeln bekommt. Jetzt wollte es das dann auch probieren. 

Wir kommen zu spät, weil die Kinder sich nicht einigen können, wer den Weg jetzt besser kennt und deswegen voran laufen darf. Aber das macht nichts, denn auch die anderen trödeln wohl beim Umziehen. 

Das Frühlingskind möchte, dass ich bleibe und so gucken das Herbstkind und ich zu was es da zu tun gibt für die kleinen Turner. Anscheinend macht es Spass und das Kind ist happy. Auf dem Heimweg hat das Herbstkind nur Chabis im Kopf und rennt mir davon. Immerhin hält es sich an ein anderes Kind und rennt nicht blind über die (einzige) Strasse. Ich bin trotzdem sauer und erkläre, dass ich möchte, dass es stehen bleibt, wenn ich “Stop” rufe. Daraufhin ist es erstmal beleidigt. 

Wieder zu Hause gibt es Essen und nochmal eine kreative Phase bei den Kindern. E. kommt vom Sport nach Hause und ich verziehe mich zur Autowerkstatt, während sie sich um die Kinder kümmern darf und sie ins Bett bringt. 

Ich laufe die 2,6 km wieder zurück. So habe ich dann auch meinen “Sport” gehabt. Und dann kann ich mich hinsetzen und hier schreiben. 

 

 

 

queer: und wenn es doch nur eine Phase ist?

Eine der häuigsten Reaktionen auf meine Erklärung, dass das Frühlingskind jetzt einen anderen Namen und ein anderes Pronomen hat, ist: “meinst du nicht, dass das nur eine Phase ist?” oder “Kann ja auch eine Phase sein” meistens dann gespickt mit “in der Klasse von meiner Tocher war auch ein Mädchen, dass lieber ein Junge wäre und das ist dann vorbei gegangen” oder “Der Sohn von XY hatte auch ein Phase wo er die Nägel lackiert haben wollte, gesagt hat, dass er ein Mädchen ist und Kleider anziehen wollte. Jetzt spielt er gerne Fussball und ist ein ganz normaler Junge” 

OK. Klar, kann es eine Phase sein. Klar ist es möglich, dass unser Kind aufgrund von der Familiensituation sich jetzt ausprobieren möchte. Vielleicht möchte es tatsächlich einfach mal wissen, wie es ist mit einem Namen angesprochen zu werden, der dem anderen Geschlecht zugeordnet ist, als das was ihm bei der Geburt zugewiesen worden ist. Natürlich ist es möglich, dass es in einer Woche, in einem Jahr, in einem Jahrzehnt feststellt, dass das ursprünglich zugewiesene Geschlecht vielleicht doch richtiger ist, oder vielleicht auch gar keins. 

Was aber wenn es keine Phase ist? 

Was, wenn mein Kind auch in einer Woche, in drei Monaten in 5 Jahren, in 10 Jahren noch immer sagt, dass das ursprünglich zugewiesene Geschlecht nicht stimmt? 

Womit richte ich als Eltern/Umfeld mehr Schaden an? 

Wenn ich meinem Kind jetzt die Möglichkeit gebe die “Phase” auszuleben, das Umfeld auch den neuen Namen verwendet, es als das wahrgenommen wird, was es ist/denkt zu sein und das ggf. auch wieder rückgängig zu machen, wenn es feststellen sollte, dass es doch eine Phase war?
Ihm die Möglichkeit gebe, wenn es in Richtung Pubertät geht darüber zu sprechen und ggf. mit Pubertätsblockern noch mehr Zeit zu geben für sich herauszufinden, was jetzt stimmt.

Oder

Wenn ich alle Aussagen wie:

“mein neuer Name ist ein Bubenname, weil ich bin ein Bub”,

“Ich will meine Haare kurz haben, weil ich ein Bub bin”

“Ich bin ein Junge, ich bin ein wilder Junge” 

ignoriere oder “verbessere”, ihn weiterhin mit dem alten (Mädchen)Namen anspreche, und nur milde lächel und klar mache, dass ich das ganze nicht Ernst nehme?

Was wenn es keine Phase ist, und mein Kind durch meine Ignoranz und Aussagen (alles was die Eltern sagen, stimmt ja erstmal – egal wie bescheuert es vielleicht tatsächlich ist) denkt, dass es sich da wohl geirrt hat um dann später festzustellen, dass es sich nicht geirrt hat und es jetzt den Eltern klar machen muss?

Wird es sich in der Zukunft eher den Eltern gegenüber öffnen und erzählen, dass es sich geirrt hat, die ihm die “Phase” zugestanden haben, oder eher den Eltern die das ignoriert und nicht ernst genommen haben? 

#wmdedgt im Juni 2018

Frau Brüllen will es wie jeden 5. wissen. Was machen wir so den ganzen Tag?

Zur Zeit sind meine Tage ziemlich ereignislos. Immerhin habe ich es gestern Abend geschafft die Schwimmsachen vom Frühlingskind schon mal an die Tür zu hängen. War auch gut so. Denn

Ich werde in der Früh erstmal zu spät wach. Das ist nicht wirklich tragisch, weil siehe oben. Und es ist quasi die halbe Stunde, die ich normalerweise am liebsten alleine bin, bevor ich die Kinder wecke. Aber nachdem E. ihren Morgen momentan nach hinten verschoben hat, bin ich eh nicht alleine. Auf Instagram erfahre ich dann, dass Shadowhunters abgesetzt wird und ich klebe erstmal an Twitter. Viel zu kurz, zumindest das Frühlingskind muss ja jetzt aufstehen, damit es dann auch rechtzeitig in den Kindergarten kommt. Es ist zwar wach bleibt aber noch liegen und weckt dann mit Rumgehampel auch das Herbstkind. Auch gut. Frühstück für die Kinder, Znüni packen, Frühlingskind aus dem Haus komplimentieren. 

Dann Anziehen, feststellen, dass meine Haare irgendwie Vogelnestcharakter haben und wegstecken. Ich räumel noch ein bisschen rum und dann ist auch schon wieder Zeit zur Schule zu gehen um am Eltern-Kind-Turnen mitzumachen. Das Herbstkind fährt fleissig mit dem Laufrad los und stellt es auch ordnungsgemäss ab. Ich sollte mir wohl so langsam angewöhnen eher einen Rucksack mitzunehmen, weil die Umhängetasche behindert mich eher beim laufen und ich muss jetzt immer öfter rennen um mit dem Herbstkind mitzuhalten. 

Wir hüpfen und rennen fleissig durch die Turnhalle und dann geht es auch nach einem kleinen Snack wieder nach Hause. 

Beim Mittagessen habe ich erst zwei Dinosaurier die rumbrüllen, ich brülle mit und mache mir dann Gedanken darüber, ob Dinosaurier überhaupt gebrüllt haben, wenn sie doch die Vorfahren von Vögeln waren und ob es dann eher zwitschernde Velociraptoren waren. 

Auch beim Essen erzählt mir das Frühlingskind in welcher Umkleide es beim Schwimmen war, und dass es dort einen abgetrennten Bereich (Mit Bank!) gab, wo es sich umziehen durfte. 

 

Nach dem Essen setzte ich mich draussen hin um mich der meditativen Aufgabe der Nestellöchergestaltung hinzugeben. 

Nicht sehr meditativ, wenn es noch immer Dinosaurier hat, die um mich herum brüllen. Oder Leoparden, die mich auffressen wollen, oder Friseure, die meine mühsam hochgesteckten Haare wieder auseinander fieseln um sie kämmen zu dürfen. Bei Vogelnest heute nicht wirklich die einfachste Aufgabe. Auch wollen die Kinder auch nähen und bekommen jeweils ein Stück Stoff, Nähnadeln und Garn. 

Das Frühlingskind entdeckt in der Küche den zum Trocknen aufgehängten Liebstöckel und darf den in das Vorratsglas zerbröseln. 

 

Am Abend habe ich dann doch ein paar Nestellöcher geschafft. Das Frühlingskind zerdeppert mir kurz bevor ich los muss und natürlich auch bevor E. (die mit dem Fahrrad noch an eine Strassensperre für Schiessübungen geraten ist) zu hause ist, noch ein Glas mit Apfelsaft. Immerhin in der Küche, so dass der Boden schnell frei ist, um noch zu kehren und zu saugwischen. 

Dann ist auch E. da. Ich räume noch kurz draussen auf, weil sich Regen ankündigt und es geht ab zum Chor. Wir proben das “Sanctus” und alle verschiedenen “Dies Irae” (YT- nicht wir) Stellen aus Verdis Requiem. Ich freue mich schon jetzt auf das Konzert im Oktober.  

Wieder zu Hause bekomme ich statt der vom Frühlingskind angekündigten aufgeräumten Wohnung das grosse Chaos. Das Körbchen mit den einzelnen Socken und noch einige Tücher und die Sofapolster liegen am Boden. Ah well. Erstmal bloggen. Das Zeug liegt morgen auch noch da. 

queer: Kindergartengespräch Nachtrag

 

“Für Sie ist das Ihr Leben” 

So sagte mir die Schulleiterin bei einem Telefonat am Dienstag nach dem Elterngespräch im Kindergarten. 

Und sie hat wohl recht. Für uns ist das Thema “Trans” sehr präsent, wir setzen uns täglich damit auseinander. Eltern, deren Kinder mit unserem in den Kindergarten gehen, haben vielleicht mal davon gehört, dass es das gibt, dank inzwischen doch immer öfter vorkommender Medienpräsenz, aber da es für sie nicht relevant ist, ist es eben nicht in ihrem Leben verankert, wie es das bei uns ist. 

So hat sich die Schulleiterin doch entschieden den Eltern mehr Information zukommen zu lassen als die schlichte Namensänderung auf der Telefonliste, die wir uns eigentlich gewünscht hatten. Es gab also zum Quintalsbrief der Kindergärternin in der die kommenden Termine und die kurze Erklärung zur beigelegten neuen Telefonliste genannt wurden noch einen extra Brief von der Schulleiterin. Dazu hat sie noch den Flyer vom TGNS dazu gelegt und den Artikel “Lukas ist jetzt Lea. Fertig Schluss!” (ja leider mit Deadnaming*, aber sonst gut) aus dem Elternmagazin Fritzi und Fränzi, der praktischerweise im März erschienen war. 

Auch die Schulergänzende Betreuung wurde von der Schulleitung informiert und hat sich auch entschieden, den anderen Eltern Informationen zukommen zu lassen. Da habe ich noch nicht nachgefragt, was es genau war, aber ich vermute, dass auch hier der Flyer zum Einsatz kam. 
Auch dort wurden alle Namensmarkierungen ausgetauscht und die Kinder haben auch mitgeschaut um auch keine zu vergessen. 

Und das Frühlingskind? Das ist laut Betreuung (mit denen spreche ich zumindest kurz beim Abholen) offener und spricht mehr. Und die Bauchschmerzen, die es öfter in der Betreuung hatte, waren jetzt auch erstmal nicht da. 

 

 

*noch kurz Begriffserklärung “Deadnaming”: Das ist wenn der alte Name verwendet wird. Viele Transmenschen wollen ihren alten Namen nicht mehr hören oder lesen, weil sie sich auch nicht (mehr) damit identifizieren. Es ist also auch unhöflich nach dem alten (oder gar “richtigen”) Namen zu fragen. 

queer: Kindergartengespräch

Vorgestern Abend hatten wir also das Gespräch mit der Erzieherin vom Kindergarten. 

Das Frühlingskind hatte wohl recht selbstbewusst schon im Kindergarten erzählt, dass sein Name jetzt anders ist. Die Kindergärtnerin hat dann erstmal entschieden beim alten Namen zu bleiben bis es geklärt ist und so gingen die anderen Kinder mit der Info in die Ferien. Das war etwas ungeschickt. Zum Glück hatte ich den ersten Tag nach den Ferien eh die Geburtstagsfeier vom Frühlingskind im Kindergarten und wir sind quasi mehr oder weniger gleichzeitig auf einander zugegangen, da geredet werden musste und das möglichst bald. 

Nun ist der Kindergarten hier Teil des Schulsystems und entsprechend ist das nicht mal mit “wir sprechen morgen drüber” getan, sondern es musste ein Termin gefunden werden, damit auch die Schulleiterin und die IF-Person dazugezogen werden können (IF ist Integrative Förderung und die Person eine Heilpädagogin). Wir haben dann von unserer Seite auch eine Fachperson (Kinder-und Jugendpsychiaterin) hinzugezogen. Aber es hat recht gut geklappt und so sassen wir also gestern zu sechst auf den winzigen Stühlen im Kindergarten herum und sprachen über unser Kind. 

Die Schulseite hat sich sehr offen gezeigt. Im Vorfeld hatte sich die Schulleiterin wohl auch schon mit dem TGNS in Verbindung gesetzt und auf Empfehlung auch das Buch “Wenn Kinder anders fühlen” bestellt. 

Gleich zum Anfang haben wir erstmal erklärt, dass wir nur mit richtigen Namen und richtigen Pronomina über unser Kind sprechen wollen und das wurde auch sofort und nahezu durchgehend eingehalten. 

Für die Lehrpersonen war die Äusserung dass unser Kind jetzt anders heisst wohl aus “heiterem Himmel” gekommen, wobei die Gruppenleiterin mir gegenüber aber auch schon gesagt hatte, dass es wohl doch nicht ganz so unlogisch war, weil sie am Anfang unser Kind ja auch als Junge gelesen hatte und den Kindern auch das Gegenteil erklärt hatte. Sie fühlte sich dann auch unwohl dass sie am alten Namen festgehalten hatte. Auch war die Art, wie das Frühlingskind das Statement gemacht hat für sie deutlich erkennbar als mehr als ein Rollenspiel in dem die Kinder sich ausprobieren.

Im Endeffekt hat sich das Gespräch dann in 4 Ebenen aufgeteilt:

  1. Allgemein über Transidentität und wie es sich beim Frühlingskind geäussert hat und wie es zum neuen Namen kam
  2. Massnahmen und Handlungsmöglichkeiten die direkt das Frühlingskind und die Kinder im Kindergarten betreffen
  3. Die Eltern der anderen Kinder im Kindergarten
  4. Die Schulbehördliche Ebene 

Für Ebene 2 haben wir beschlossen, dass die ganze Sache mit der grösstmöglichen Selbstverständlichkeit angegangen wird. Der Name auf dem Stuhl an der Garderobe und wo auch immer er auftaucht (Beschriftung von Bildern etc.) wird auf den neuen Namen angepasst. Das Frühlingksind wird einfach mit dem richtigen Namen angesprochen und hat das Recht, die anderen Kinder auf den falschen Namen hin zu korrigieren. Grosses Thematisieren in der Gruppe erst bei Bedarf mit Büchern (Teddy Tilly zB) oder ähnliches. Bei Fragen an die Lehrperson sind “das weiss ich nicht” und “ja das ist jetzt so” valide Antworten oder auch gerne “wie siehst du das denn?” oder “Frag doch das Frühlingskind selbst einmal” sind Optionen. 

Und natürlich kam das Thema Umkleide/WC auf. Das WC ist im Kindergarten noch nicht getrennt und daher erst in einem Jahr Thema. Aber die Kinder haben bereits Schwimmunterricht. Dort wird die Kindergärtnerin erstmal abwarten was passiert und das Frühlingskind darf sich aussuchen welche Umkleide es nutzen will. (ich bin sehr gespannt). Für den Sportunterricht gilt dann das gleiche. 

Für die Eltern (und evtl auch andere Lehrpersonen) gibt es eine neue Telefonliste mit richtigen Namen und den entsprechenden kurzen Hinweis, dass sich da ein Name geändert hat. Die Kindergärtnerin wird von uns mit Broschüren zum Thema Trans ausgerüstet, falls Eltern daran Bedarf haben. Auch haben wir als Eltern angeboten, dass sie an uns direkt verweisen kann. Wir wollen möglichst vermeiden, dass hintenrum gefragt wird und ein Flüsterpost-Effekt erzielt wird, wenn mit Halbwissen und Halbwahrheiten gehandelt wird. 

Auf der schulbehördlichen Ebene gibt es ziemlich viele Interna von denen wir keine Ahnung haben. Klassenlisten etc. Da ist es auch so, dass die Informationen von der Einwohnerbehörde kommen und dort und im Pass etc. ja ein anderer Name steht. Die Psychiaterin meinte aber, dass es da viele Möglichkeiten gibt, dennoch den neuen Namen zu verwenden (Zeugnisse, und so) und verwies an die Rechtsberatung vom TGNS. Auch weitere Personen wie Busfahrer_in und die schulergänzende Betreuung müssen informiert werden. 

Alles in Allem war es ein gutes Gespräch. Die Umsetzung wird sicherlich ein ziemlicher Prozess werden, bei dem sicher wieder Fragen auftauchen werden und es eventuell Sackgassen geben wird. Dies ist auch jetzt erstmal “unser” Weg, für andere Eltern mit anderen Kindern mag das nicht optimal sein. Eine weitere Absprache war dann auch, dass offen kommuniziert wird und wir immer einbezogen werden. 

Aber der erste Schritt ist getan, die Erzieherin hat gestern morgen unser Kind mit richtigen Namen begrüsst. 

Es wird queer oder so. Nicht dass es das nicht schon wäre

Seit ich auf twitter gesehen habe, dass es wohl einen Bedarf an Familienblogs mit queerem Bezug gibt, bin ich am rumüberlegen ob ich das machen will oder nicht. 

Ich habe mein Blog noch nie als Familienblog gesehen. Es ist meins, eher ein Tagebuch und ja, die Familie spielt eine Rolle. Die gehört schliesslich zu meinem Leben, aber ich gebe keine tollen Tipps wie andere das tun, oder lasse mich über Erziehungsmethoden oder die richtige Kinderernährung aus. Auch bin ich ungerne politisch, weil ich meistens das Gefühl habe nicht fundiert genug informiert zu sein um mehr als eine halbe Meinung abzugeben und weil ich immer denke, dass andere das eh viel besser können als ich. 

Wer weit genug zurück geht (das erinnert mich daran, dass ich noch alte Posts integrieren wollte, danke für den_die neue Leser_in, die dort hin geklickt hat) wird erkennen, was es an Queerness hier gibt und nachdem ich den Blog ja überwiegend für Freunde und Familie schreibe, wissen diese das ja auch. Es war auch nie Ziel eine tolle Reichweite zu haben oder so. Auch ist es so, dass unser Familienalltag sehr konservativ wirkt, weil wir eine Einzelernährerin-Situation haben. Welches Geschlecht E. hat, spielt für den Familienalltag, der hier in Blogaktionen wie 12von12 oder wmdedgt durchschimmert keine Rolle, da es unter der Woche ja meistens die Kinder und ich sind. Dadurch bin ich auch im Alltag meistens die klassische Ansprechperson für Kindergarten, KiTa etc und fällt auch da die Familiensituation nicht sofort auf.

Auch hatte ich oft das Gefühl, dass es ja nicht meine Geschichte ist, um die es hier geht und E. möchte davon auch gar nicht so viel erzählt haben. 

Aber mein Leben wäre wohl ziemlich langweilig, wenn es da nicht noch einen weiteren Aspekt gibt, der mich jetzt doch ein bisschen dazu bringt, vielleicht doch das Thema hier etwas ausführlicher aufzunehmen, denn jetzt hat sich die Anzahl der queeren Personen in meinem Haushalt verdoppelt und vielleicht ist es eben doch sinnvoll darüber zu berichten.  

Bisher habe ich die Geschlechter meiner Kinder hier auf dem Blog auch nie thematisiert. Ja die Stoffwahl und die Schnittmusterwahl kann natürlich einen Eindruck bieten und auch die üblichen Leser (also Familie und Freunde) wissen um das zugewiesene Geschlecht meiner Kinder. 

Nun kam es letztes Jahr zu folgendem Dialog:

Frühlingskind: “Die anderen sagen, ich bin ein Mädchen”

Ich denke mir, dass das eine interessante Formulierung ist: “Aha und was sagst du selbst?”

Frühlingskind: “ich bin ein Junge”

OK. Gut zu wissen. Ich habe das dann auch erstmal stehen gelassen. Die OP von E. wurde thematisiert. Penisse und Vulvinas waren grosses Thema. Aussagen wie: “wenn wir sterben, werden wir Dinosarier und Drachen und dann werde ich mit Penis wieder geboren” kamen mit “wenn ich gross bin wie Anita, bekomme ich ein Baby in den Bauch” und “wenn ich gross wie E. bin bekomme ich einen Penis” im Wechsel. 

Vor ein paar Wochen wieder die Aussage: “die anderen sagen so” und nochmals die Bestätigung “ich bin ein Junge”

E. hat dann gefragt ob es denn einen anderen Namen haben möchte. Ja möchte es. Das Vornamenbuch wurde zu Rate gezogen, der ursprünglich für einen Jungen gewählte Name, den wir gar nicht mehr weiter diskutiert hatten, wurde erzählt. Das Kind hat dann wohl (ich war nicht dabei) auf einen Namen getippt, wollte wissen was das heisst, hat alle weiteren Vorschläge nicht mehr wissen wollen und noch am selben Tag gelernt diesen Namen zu schreiben. Die Einladungen zum Geburtstag wurden auch direkt mit dem Namen unterschrieben im Kindergarten für Verwirrung gesorgt, so dass ich nächste Woche wohl mit der Erzieherin sprechen werde, wie wir das handhaben wollen. Und vielleicht wollen das ja auch andere wissen, wie wir das handhaben und deswegen werde ich vielleicht doch darüber bloggen,. Wenn du das liest, habe ich mich offensichtlich dafür entschieden auf “publish” zu klicken. 

 

Ja mein Leben ist queer. Ich bin Anita, ich bin mit einer Transfrau verheiratet und habe offensichtlich ein Transkind dazu bekommen.  

Montagsherz mit Rostparade

        

Wenn der Montag ein Monatsletzter ist, dann darf es ein rostiges Herz sein. Dieses habe ich am Sihlsee gefunden und schicke es sowohl zu Frau Waldspecht, als auch zu Frau Tonari

Ich hoffe ihr seid gut in die Woche gestartet, oder habt vielleicht sogar einen Brückentag geniessen können. 

 

 

 

Montagsherz – Sihlsee Edition

Am Samstag haben wir mit dem Fotoverein das Jahr gestartet. Wir treffen uns jährlich 3x zum gemeinsamen Fotografieren und machen jeweils noch einen Abend mit Bildbesprechung dazu. Als Abschluss des Jahres gibt es dann eine kleine Werkschau. Unser erster Ausflug dieses Jahr führte bei grandiosem Wetter nach Einsiedeln zur Staumauer vom Sihlsee.

 

Eines der Mitglieder hatte Connections und wir damit eine Führung die uns in das Fundament des Dammes führte. 

Nach gemütlichen Essen in einer Besenbeiz, bzw. bei einer Besenbeiz, die für uns extra nochmals geöffnet hat um uns Raclette und Fleisch von der Feuerschale mit Seeblick zu präsentieren. 

Anschliessend machten wir noch einen Spaziergang durchs Moor. 

Während der Führung und auch auf dem Spaziergang kam das Thema GPS auf, was mich daran erinnerte, dass ich ja mal gucken könnte ob da ein günstig gelegener Cache vorhanden ist. Es wurde mir tatsächlich einer angezeigt. Am Nullpunkt fand ich zwar keinen Cache – auch weil ich mir nicht wirklich die Zeit genommen habe zu suchen, schliesslich sind die anderen ja weiter gelaufen – aber ich fand (neben weiteren in der Beiz) noch ein Montagsherz, das hiermit zu Frau Waldspecht darf. 

 

 

 

#WMDEDGT im April 2018

Es ist April, der 5. Und Frau Brüllen will wie jeden 5. seit 5 Jahren wissen, wie unser Alltag so aussieht. 

Leider ist es Donnerstag. Donnerstag ist bei mir meistens der langweiligste Tag der Woche. Vor allem dann, wenn ich gar nichts geplant habe und das ist heute der Fall. 

In der früh wache ich aus seltsamen Träumen, die Kleider und Rasierpinsel beinhalten, auf. Es dauert ziemlich lange bis ich in der Realität ankomme. Erstmal Tee und Frühstück. Spülmaschine starten und so. 

Dann wecke ich das Frühlingskind, das gar nicht geweckt werden muss, es ist schon wach und spielt mit der Katze. Ich bringe ihm Milch und setze mich nochmal kurz hin und lese. Dann muss es tatsächlich aufstehen, will aber nur Frühstück von E. die heute erst am Nachmittag arbeiten muss. E. und das Herbstkind werden auch wach und Herbstkind bekommt auch Milch. Dann gibts noch Frühstück für die Kinder und den täglichen Kampf ums Anziehen. Irgendwie schafft es das Kind aber auch rechtzeitig aus der Tür raus. 

Ich kümmere mich erstmal um meine Neverending Story: “Wäsche”. E. schwingt sich auf ihr Rad, das noch mit Rollentrainer im Wohnzimmer steht. Damit ist auch das Herbstkind beschäftigt, denn es guckt immer voller Begeisterung auf die Trainingsapp. Ich nutze das abgelenkte Kind um noch schnell die Ärmel und das Halsbündchen vom T-Shirt für’s Frühlingskind zuzuschneiden. Der Vormittag verläuft mit Haushaltskram und zwischendrin kurz nähen, Herbstkind mit Essen versorgen und weiter Haushaltskram noch eine Naht, Herbstkind geht mit E. duschen, ich häng Wäsche auf, trockne zwischendrin das Kind ab. Dann ist es auch schon Zeit zu kochen. Das Frühlingskind hat sich heute etwas aufwändigeres gewünscht und so verbringe ich statt der üblichen 10-20 min diesmal gleich ne Dreivierteltunde in der Küche. Immerhin ist es etwas, was sich gut aufwärmen lässt und ich hab damit etwas zu essen für morgen. 

Nach dem Essen mache ich kurz einen tbt (ThrowBackThursday)-Post auf Instagram. Eines der Pferde vom Haras de la Nied, das ich super gerne geritten bin, ist gestorben. Er war 21 und der erste Ritt ist 15 Jahre her. Und das Bild noch analog. 

Ich bekomme einen ganzen Schwung likes,  nicht auf dieses Bild, sondern auf alte Bilder von einem neuen Follower. Der ist irgendwie seltsam, irgend ein US-General? Der schickt auch gleich noch eine private Nachricht. Why? Es ist auch nur ein schlichtes “Hi” Nicht, dass ich darauf reagiere. Und sein Profil ist dann privat. Ich sollte wohl mehr LGBTQ-Content machen, vielleicht werde ich ihn dann wieder los. Und auch bei Twitter folgt mir irgendein Bibelfreak. Hm. Suche Models für LGBTQ-Fotoshoots?! 

Die Kinder spielen ein bisschen miteinander und ich mache das T-Shirt fertig. Das Frühlingskind möchte das Shirt  dann auch gleich dem besten Freund zeigen und beide Kinder ziehen also los zu den Nachbarn. Ich bleibe noch ein bisschen sitzen, trinke Tee und lese. Mein eigentlicher Plan hatte vorgesehen, dass ich das schöne Wetter nutze um auf der Terasse aufzuräumen. Nur das das schöne Wetter doch nicht wirklich da ist. Der Wind ist eher von der Sorte bähkalteisigdawillichnichtraus. Die Kinder merken das auch, sie hatten jeweils nur T-Shirt/Unterhemd und kurze Hosen an. Sie kommen also recht schnell zurück um sich dann doch etwas wärmer anzuziehen.

 

Das Herbstkind kommt heulend zurück, “der [Nachbarsjunge] hat gesagt sie wollen alleine sein”. Ich räume dann doch ein bisschen zusammen mit dem Kind auf der Terrasse auf, bis es anfängt zu regnen. Das Herbstkind ist quengelig und wir kuscheln ein bisschen auf dem Sofa. Irgendwann steht es auf und meldet aus dem Kinderzimmer, dass es “das da” spielen will. “das da” ist die Playmobilkiste. Da im Kinderzimmer irgendwie ziemliches Chaos herrscht und das Chaos im Wohnzimmer eingrenzbar ist, stelle ich das Playmobil ins Wohnzimmer und räume dort noch kurz auf. Anschliessend baue ich das Krankenhaus so weit auf, dass es bespielbar ist, und sobald das Herbstkind spielt setze ich mich aufs Sofa und lese noch ein bisschen. 

Gegen 17:30 kommt das Frühlingskind zurück. Beim Ausziehen bemerkt es eine Spinne im Gang. Ich habe mit Spinnen eigentlich die Abmachung “tust du mir nichts, tue ich dir auch nichts” und lasse sie meistens einfach da wo sie sind. Das Frühlingskind besteht aber darauf, dass die Spinne raus muss. Ich hole also Glas und Karte um das zum glück nicht allzugrosse Spinnentier einzufangen. Mir wird aber beides vom Herbstkind abgenommen, das sehr professionell das Glas über die Spinne stülpt und die Karte drunter schiebt. Es trägt Glas mit Spinne zur Terassentür. Dort scheitert es, denn Tür aufmachen geht nicht mit Glas in der Hand. Die Spinne entkommt also, wird aber sogleich vom Herbstkind wieder eingefangen. Ich mache die Terassentür auf und die Spinne darf in die freie Natur entfliehen. 

Dann bekommen die Kinder hunger, ich räume die Nähmaschine weg und sorge für Abendessen. 

Anschliessend spielen die Kinder noch ein bisschen mit dem Playmobil und ich mache nichts vernünftiges (lesen, surfen, Tisch abräumen, Spülmaschine starten) doch ich nutze noch die Situation, dass meine Kinder tatsächlich mal Kleider anhaben und mache ein paar Fotos, nachdem die Kinder von Playmobil auf Filzstifte gewechselt haben. Leider malen sie nicht nur auf Papier und ich wische dann mal Boden, wobei mir da das Herbstkind wieder hilft. 

Das Herbstkind ist sehr eindeutig müde. Ich bringe es weinend noch aufs WC und dann putze ich ihm noch im Halbschlaf die Zähne. Keine zwei Minuten später ist es eingeschlafen. Das Frühlingskind bekommt auch noch die Zähne geputzt eine Geschichte vorgelesen und schläft auch recht schnell ein. 

Und dann schreibe ich hier, möchte nicht an das Playmobilchaos im Wohnzimmer denken. Aber viel wird hier nicht mehr passieren. Mal gucken was die anderen so erlebt haben heute. 

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