Spam

Ich finde es recht faszinierend, dass auf meinen Blogtoureintrag unheimlich viele Kommentare kommen. Sie sind alle Spam. Ist “Bücherregal” ein Losungswort oder so? Dann müsste dieser Beitrag ja auch ständig verspammt werden. Wir werden sehen….

Green Hell Blog Tour – Bücherregale


Ein Haus ohne Bücher ist arm, auch wenn schöne Teppiche seinen Boden und kostbare Tapeten und Bilder die Wände bedecken ~ Hermann Hesse
Und so hat jeder von uns seinen eigenen Reichtum in Form eines Bücherregales. Den wir hier vorstellen möchten. Was für Schätze verstecken sich dort? Wie ordnen andere Menschen ihre Bücher? Und – braucht man immer ein Bücherregal?

Da ich in einer (viel zu) kleinen Wohnung lebe, haben meine Bücher leider nicht alle einen schönen Platz bei mir gefunden, sie haben ein tristes Dasein im halbleeren Bücherregal bei meinen Eltern oder gar noch trister in Kisten. Aber schauen wir uns doch mal meine Beiden Regale an.

Auch bei mir herrscht Billy (nach langem gucken in anderen Möbelhäusern bin ich dahin zurückgekehrt und es ist Liebe)

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Dass neben dem schmalen Regal noch Platz für ein weiteres ist, täuscht, denn da geht die Terassentür hin auf. Das niedrige wartet ganz sehnsüchtig auf einen Aufsatz.

Aber jetzt mal im Detail. Ordnung: man kann erkennen, dass ich es versucht habe, immerhin sind in einem Regal fast nur Taschenbücher und im anderen die Gebundenen :smirk: Aber da hört es dann auch ganz schnell wieder auf.

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Die oberste Ebene des schmalen Regals. Ganz oben drauf eine Mückentötungslampe eine Fotobox und ein little Blue Penguin aus NZ. Aber wir wollten ja über Bücher sprechen, also jetzt mal die erste Ebene: Hier tummelt sich noch eindeutig Fantasy, aber dann auch gleich in drei Sprachen. Wär ja sonst langweilig. Hinter dem Schaf steht das Niederländische. “Ravens Imperium” etwas anders aber dennoch sehr cool geschrieben. Der Rest sind alte Bekannte, Lord of the Rings, die Osten Ard Saga und His Dark Materials. Oben drauf mein Bandsquirrel, auch wenn ich damit nix mehr zu tun habe.

Nächste Ebene: regalhochebene2

Hier zeigt das Chaos erste Spuren, der Anfang des zweireihigen. Hinten stehen noch ein paar Elizabeth George Romane, der Rest der Serie ist gebunden und steht zum Teil bei meinen Eltern. Vorne wieder die Dreisprachigkeit, der King ist nicht von mir, sondern von meinem Freund 😉 Das blaue ist Michael Chrichtons Lost World (auch von meinem Freund) und Klunen ist eine Niederländische amüsante Blogsammlung.

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Das Schwein ist ein Glücksschwein fürs Studium gewesen, es war aber eher ein 4er Schwein, weil viel besser waren meine Noten nicht. Hier fängt dann das verwerfliche “Bücher oben drauf” legen an, das sind bei mir aber meistens die Bücher, die ich noch nicht gelesen habe, und die danach meist einen festen Platz erhalten. Weil ich zuviel zocke, hat sich der Stapel etwas vergrößert. Ganz rechts ist ein Fotoalbum mit den Bildern von den Florian-Geyer-Festspielen. Das war richtig cool, dort zu fotografieren, weil ich wie ein Profi rumlaufen durfte und quasi direkt vor der Bühne sitzen durfte.

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Und weil es unten eh nicht mehr zu erkennen ist, was da so alles ist, habe ich den Rest mal so zusammengefasst. Noch mehr Fantasy und Krimis (Kathy Reichs, Jeffrey Deaver – meine klassischen “Am Bahnhof/Flughafen und kein Buch dabei” Bücher).

Next:

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Oh sowas, da sind ja keine Bücher, doch 4, einmal Harry Potter2 in englisch und noch ein mir unbekanntes Buch von meinem Freund. Daneben dann die DVD auch von meinem Freund (24 und ST – DS9)

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Die Lücke ist Eragon 3 den ich gerade lese. (Schutzhülle liegt noch da, die gehen bei mir immer kaputt). Eigentlich Frevel, dass der neben der geliebten Otherlandsaga steht. Und was natürlich nicht fehlen darf: Harry Potter, wie man erkennen kann sind die ersten drei Bände schon älter 😉 weil sie noch nicht das “tolle” Blitzdesign” in der Schrift haben.

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Unten dann ein fröhliches Sammelsurium aus historischen Romanen und Fantasy und Krimis, es fehlt noch ganz dringend der dritte Bartimäus Band.

Was fehlt: Fachlichteratur – liegt bei meinen Eltern, Literatur-Literatur – liegt bei meinen Eltern. Beim Lesen möchte ich gerne abschalten und dazu sind die vorhandenen Bücher einfach am besten geeignet.

Vor mir hat Nimiel die Geheimnisse ihres Bücherregals gelüftet.

Frühling

Der Frühling ist endlich da!

Die Ostertage haben wir dann auch gleich genutzt um im Garten etwas rumzuwühlen. Dabei fanden sich ein paar Schlüsselblumen:

schluesselblume

Mein Freund hat sich dann gleich mal um das überzählige Moos im Garten gekümmert mit tatkräftiger Unterstützung von Onyx, der sich die Vertikutiererei dann auch von Nahem angucken musste. Der “Rasen” ist jetzt eher eine braune Fläche. Das wird dann erstmal gedüngt und das weitere Moos noch vernichtet. Aber vermutlich müssen wir da noch ein bisschen nachsähen.

Vertikutieren  neugieriges Onyx

Luna betrachtete das Ganze mit dem ihr eigenen Blick, und verzog sich recht schnell durch die Hecke:

Luna guckt

 

Nachdem meine Erdbeeren den Winter tatsächlich überlebt haben, habe ich noch ein paar neue Pflänzchen dazu gekauft. Mal sehen was die Ernte so bringt.

Den Ostermontag hab ich dann genutzt um mein Motorrad auszupacken und die ersten Fliegen erfolgreich an meinen Helm klatschen zu lassen. Ich bin direkt zum See gefahren, hab mich für ein paar Minuten in die Sonne gelegt. Das Wasser ist noch so *zeig* kalt. Brr. Nix für mich. Da müssen erst noch ein paar sehr warme Tage kommen.

 

 

Hallo da draußen!

Hallo Welt,

ist ja nicht so, dass ich nicht vorher auch schon gebloggt hätte, aber irgendwie war das doch sehr aufwändig und ich erhoffe mir natürlich, dass ich das hier besser handhaben kann.

Meine alte Page vor-dem-ringkrieg.de gibt es natürlich noch immer, und vielleicht werde ich da auch mal wieder was aktualisieren. (wenn mir jemand einen html-editor ähnlich wie frontpage, dreamweaver oder nvu in kostenlos nennen kann, nur her damit).

Den Plan des Blogs hab ich erneut aufgegriffen, als Marina die Green Hell Blogtour wiedererweckt hat. Schon bei der ersten Edition habe ich mich geärgert, dass ich kein richtiges Blog habe, wo ich einzelne Beiträge verlinken kann. Daher werd ich vielleicht auch ein paar der alten Themen mal aufgreifen.

Mal gucken wie fleißig ich dann tatsächlich werde. 😉

Neues Jahr, Neue Pläne

Und schon wieder ist über ein Monat verstrichen. Na gut ich habe ein Argument. Die neue Arbeit nimmt mich ziemlich in Anspruch. Ich komm immer recht geplättet heim. Es ist aber weiterhin sehr interessant und so langsam hab ich auch nicht mehr das Gefühl völlig am Rande zu stehen, sondern werde aktiv eingebunden und muss Entscheidungen treffen *uhoh*

Weihnachten war relativ ereignislos. Naja wenn man mal von Carolas Stress absieht, aber das sind schon wieder Männergeschichten die nicht breitgetreten werden sollen.
Geschenke waren allesamt passend und das Wetter schön kalt, so dass man sogar auf dem Schliersee rumlaufen konnte. Leider viel zu wenig Schnee.

Wer sich jetzt fragt, wer denn der junge Herr ist, der da auf dem See herumschlittert: der gehört zu den Wies’n Geschichten :smirk: und ist der Grund dafür, dass ich dieses Jahr Silvester in Berlin gefeiert habe.
Berlin hat mir ja schon vor 6 Jahren nicht gefallen, und auch dieser zweite Besuch konnte daran nix ändern. Diese Stadt ist einfach nur groß und häßlich. Daran hat der Sonnenschein damals nix geändert und das graue Wetter nun hat es nicht besser gemacht.

Immerhin haben wir der Reihe “Feuerkatze besucht Tiergärten” einen Weiteren hinzugefügt. Den Zoologischen Garten der ja auch den Medienliebling des letzten Jahres “Knut” beherbergt.
Der Eisbär den wir dann dort gesehen haben, war vermutlich nicht Knut. Die kleinen Nilfpferde waren knuffig und die Robben wie immer toll *g* . Fotos gibt es auch ne Menge, nachdem ich meiner Begleitung meine Digicam in die Hand gedrück hatte, während ich selbst mit der Großen fotografiert habe. Und weil das wetter so grau war, hatte er dann die besseren Möglichkeiten, weil ich ja mit der Empfindlichkeit etwas Filmgebunden war. Naja irgendwann beherrsch ich auch die Feinheiten von der Großen und kann das hoffentlich wieder ausgleichen. Die Foto’s finden sich hier.

Silvester an sich haben wir zunächst in einem kleinen feinem italienischen Restaurant gefeiert um dann vor Mitternacht noch auf die “Partymeile” zu gelangen. Das war natürlich völlig Sinnfrei, denn es gab null Möglichkeit dorthin zu kommen. Im Endeffekt standen wir dann (mit xtausend weiteren) in sichtweite des Brandenburger Tors außerhalb. Da wo man noch Flaschen und Feuerwerk dabei haben durfte. Das wurde entsprechend genutzt und wir standen schon um halb zwölf mit schmerzenden Ohren im Ascheregen. Immerhin mit Glühwein in der Hand. Um 12 gabs dann das offizielle Feuerwerk, das wir von unserer Stelle aus sehr gut sehen konnte. Aber als das vorbei war, sind wir recht bald gegangen. Das waren definitiv zu viele Leute auf einmal, zuviel Lärm und Feuerwerkskörper die nicht wirklich viel Abstand zu Menschen und Häusern hatten. Das mächste mal werd ich definitiv wieder in einem kleinen Kreis feiern.

Wieder daheim hat nur die Arbeit auf mich gewartet. Und die Feuerwehr. Bei der Jahreshauptversammlung durfte ich in der Kirche die Lesung halten. Willi hat noch gefragt ob ich denn schon zum Islam konvertiert sei. Meine Antwort war: “Ich machs schon, dir ist aber schon klar, dass ich konfessionslos bin” Anscheinend war das wurscht *g*. Zumindest hat wohl auch der neue Pfarrer nix dagegen. Jetzt wo ich in München ne Arbeit hab, darf ich mich auch wieder verstärkt um die Jugendfeuerwehr kümmern *freu* Nur dass ich ja eigentlich noch immer nach ner Wohnung im Westen such. Weil noch immer finde ich die Fahrerei verlorene Zeit.

Pläne für das neue Jahr sind also: Neue Wohnung finden, ein paar mal nach Berlin fahren (Tanz der Vampire am 8. Februar *vorfreu* ) , mich in meinem Job besser zurechtfinden, neue Reitbeteiligung finden, ein weiteres EDEN-Treffen ist geplant, ebenso wie ein Rohirrim Ritt in Lothringen. Ich bin gespannt was das Jahr sonst noch bringt. Mit dem letzten konnte ich ja ganz zufrieden sein 🙂

*schäm*

Zugegebenmaßen habe ich nicht geglaubt, dass hier irgendwer überhaupt noch mitliest. Schließlich haben zwar die meisten meinen Neuseelandaufenthalt verfolgt, aber was danach geschehen ist, interessiert doch keine alte Sau – dachte ich. Aber ich wurde letzte Woche eines Besseren belehrt. Daher will ich nicht so sein und das hier mal up to date bringen.

Wo hab ich aufgehört? Ach ja Bewerbungsgespräch in England. Naja den Job hab ich nicht bekommen. Ich glaub aber auch, dass der etwas zu anspruchsvoll für mich gewesen wär. (nicht das es jetzt anders wär, aber dazu später)

Eine allgemeinee Bewerbungsbilanz zeigt, dass ich gar nicht so schlecht da steh. Bei 10 Bewerbungen die ich geschrieben habe, wurde nur eine vollständig ignoriert, bei einer wurde relativ schnell vollständig abgesagt. Bei einer erst sehr spät.  Ich war bei 5 Bewerbungsgesprächen und bei zwei Firmen warte ich quasi auf das nächste “Auf Sie zukommen”. Das witzigste an der Geschichte war eigentlich, dass am Ende die Firma wo ich mich zuallererst und die Firma bei der ich mich zuletzt beworben haben mich quasi zeitgleich haben wollen. Sprich ich habe einen Job. Es war die letzte Firma bei der ich mich beworben hatte. Die haben richtig schnell reagiert und sich quasi innerhalb von 2 Wochen für mich entschieden.
Und die Absagen waren fast alle richtig nett. “Danke für das sehr angenehme Gespräch” “Ihre Bewerbung war sehr interessant” und “falls wir noch einmal eine für sie interessante Stelle vakant haben, dürfen Sie sich gerne wieder bewerben” wenn das mal nicht nett (im positiven Sinne) ist.

Der Job ist in München. Wer hätte das gedacht. wo ich da doch gar nicht unbedingt hin wollte. Ich darf mich jetzt seit Anfang Dezember mit Aerosolen auseinander setzen und gucken dass ich eine Stelle ausfülle wo der Vorgänger fast alles völlig selbstregiert gemacht hat. *mami?* Ist halt recht faszinierend wenn ich auf Fragen meist nur blanke Blicke (“was will sie?”) zurück bekomme. Aber ich krieg das schon hin – irgendwie. Ich hoffe es zumindest, weil es klingt nach ner richtig interessanten Arbeit. Und es wird jeden Tag spannender.

So jetzt ist das wichtigste schonmal draußen.
Was sonst noch so geschehen ist. Ich bin ja seit September wieder zu hause. Leider konnte ich nur den August über in Altdorf arbeiten. In der zwischenzeit konnte ich mein Diplomszeugnis abholen. Hat schon was, das Dipl-Ing *g*
Zuhause rumhocken ist allerdings weniger toll. Ich hatte zwar immer was zu tun, aber es ist halt doch was anderes wenn man was macht wofür man studiert hat.
Im September war ich dann nochmal auf nem EDEN-Treffen. Ein sehr treffender Bericht findet sich in Gwens Blog.  Besser könnte ich es auch nicht umschreiben. Doof war nur, dass ich meinen Geldbeutel verloren hatte. Es ist aber (fast) alles wieder aufgetaucht *schweißvonstirnwisch*.

Dann war ich nochmal auf nem Ritterturnier in Maxlrain (Fotos) Das war wie immer schön. Leider etwas getrübt, weil an dem Wochenende ein sehr sehr sehr langer Feuerwehreinsatz war. In unserem Hackschnitzelheizkraftwerkt hatte das Lager etwas geschwelt. Es hat ewig gedauert um den Haufen auseinander zu nehmen und zu löschen. Wir waren quasi von Donnerstag Abend bis Montag früh im Einsatz. Nicht dass in der Woche vorher auch noch ein Kellerbrand war bei dem ich das erste Mal unter Atemschutz reingegangen bin.

Ende September ist ja auch Wies’n. Da ich aber Stinas Rat befolge und Männergeschichten nicht öffentlich breittrete, schweige ich mich darüber aus. Wer es dennoch wissen will, kann mich ja anschreiben 😉

Auf die Fotos vom Weberhof haben tatsächlich Leute reagiert, die welche davon haben wollten. So wurden ein paar davon in der Vereinszeitschrift veröffentlicht 🙂

Und noch ein kleiner trauriger Bericht. Vor einer Woche mussten wir Peter beerdigen. Der Kater meiner Eltern hatte sich vor dem fremden Nachbarskater zurückgezogen und hatte sich eine neue Dosenöffnerin gesucht. Ende Oktober war ich nochmal mit ihm beim Tierarzt. Er war irgendwie krank. Die Tierärztin konnte es aber nicht eindeutig diagnostizieren.
Anfang November rief die Dosenöffnerin bei uns an. Peter käme nicht mehr.
Jetzt hat sie seine Leiche gefunden. Nur wenige Meter von ihrer Haustür entfernt lag er unter einem Baum. Hat sie ihn überhaupt gesucht? Wie auch immer. Jetzt braucht er keine Angst mehr zu haben. Wir haben ihn dort im Garten begraben. Möge er in Frieden ruhen.

So jetzt ist alles wieder auf dem aktuellen Stand. Mal gucken ob ich es schaffe wieder regelmäßig zu berichten. Jetzt steht erstmal der Frust der Wohnungssuche auf dem Plan. Eine hab ich mir schon angeguckt, die wirds aber nicht, weil an ner großen Straße. Die Wahl ist übrigens auf den Münchner Südwesten gefallen, damit ich nicht so lang in die Arbeit fahren muss – derzeit ist das 50 min mit der S-Bahn (einfach). Da ist dann irgendwie keine Zeit für Hobbies. Das darf nicht sein.

Bewerbungsgespräch

Whoa. Ich hab hier was vernachlässigt.
Also ganz kurz: Ich habe OC bestanden. Zwar nur mit ner 4 aber fertsch. Ich bin also jetzt Ingenieuse mit Papier. Naja das Papier krieg ich erst im September.

Neue Bilder sind auf der Page. Zum einen vom Tag der Offenen Tür am Weberhof in Holzkirchen, zum anderen vom Ritterturnier in Poing. Die Bilder von Kaltenberg kommen noch, die landen aber aus Platzgründen wohl woanders..

Dann hab ich noch auf den Florian Geyer Festspielen fotografiert. Die Bilder finden sich hier (Passwort ist “impressionen”) Dort finden sich irgendwann auch mal die Bilder vom Kaltenberger Ritterturnier.

So nun zum  Bewerbungsgespräch:
Ich hatte mich ja fröhlich in Franken beworben. Ja ich fühl mich wohl hier und habe sowas wie einen Freundeskreis. Auch wenn der nicht groß ist, aber das ist ja ausbaufähig. Nun hat eine Bewerbung aber einen ganz anderen Effekt gehabt. Die Firma würde mich nach England schicken wollen. Flexibel und ungebunden wie ich bin (:smirk:) , bin ich dem nicht abgeneigt hatte ja auch gesagt, dass ich meine Jobsuche aufs Ausland ausweiten würde, wenn ich hier nix finde. Das ich hier die Chance bekomm ohne dass ich eine Bewerbung ins Ausland geschickt hatte 😉
Also hatte ich ein Bewerbungsgespräch in der Nähe von London.
Und es war: seltsam. Eigentlich gut. Aber danach kamen dann die Zweifel. Was wenn ich die Fragen nicht nach deren Wünschen beantwortet habe? Wieso hab ich im englischen plötzlich so stottern müssen? GAH.
Der Job klingt hochinteressant und hochanspruchsvoll. Entsprechend auch die Erwartungen von den potentiellen Chefs. Ob ich dem gerecht werde? Ich müsste viel alleine tun. Quasi selbstverantwortlich, aber immerhin dürfte ich auch viel unterwegs sein. Und das ganz ohne das ich etwas Verkaufen müsste *g*
Egal, auch wenn sie mich nicht nehmen. Es ist eine Erfahrung mehr, und ich weiß jetzt, dass ich innerhalb von 20 Stunden von Rechtsverkehr auf Linksverkehr und wieder zurück auf Rechtsverkehr wechseln kann ohne einen Unfall zu bauen. .
Die Leute waren aber nett. Die Umgebung ist ländlich schön. Ideal zum ausreiten.
In ein bis zwei Wochen krieg ich bescheid.

Reiterferien und Lernfrust

OK und wieder fast einen Monat später. Nachdem ich meine Diplomarbeit abgegeben hab, bin ich jetzt mit dem grausligen Lernen auf OC beschäftigt. Und ich bin von mir selbst enttäuscht. Hatte ich doch gedacht, dass ich nur altes Wissen auffrischen muss, hab ich das doofe Gefühl schon wieder bei Null anzufangen. Was ist das doch für ein dämliches Fach. Naja ist es eigentlich nicht. Und an sich ist ja auch ne Logik da, nur es ist sooo viel und ich bin sooo faul. Man ich brauch tausend Arschtritte und ich hätte so gern ne Lerngruppe. Nur die anderen haben das ja alle schon.

Ansonsten hab ich mal meinen Lebenslauf auf eine Stellenanzeigenseite gestellt. Ich hatte erst kein Foto dabei und nur einer hat sich das angeguckt. Ich muss so langsam offensiv werden mit den Bewerbungen. Leider sind die Interessanten Stellen an uninteressanten Orten und umgekehrt.

Um meine Diplomarbeitsabgabe zu feiern hab ich mir dann doch fast eine Woche Reiterferien und vorherige Besuche bei lieben Freundinnen gegönnt.
Zum einen war ich bei Dim und Marietta. Fotos hier in der Fotogalerie.
Danach war ich bei Bine und wir haben uns die Premiere von Pirates of the Caribbean at Worlds End angeguckt. Vorher waren noch ein paar ander User des Forums als Lookalikes da und haben sich fotografieren lassen. Bilder gibt es in der Grünen Hölle *klick*

Ansonsten sind wir mit den Hunden Gassi gegangen und haben das schöne Wetter genossen. Fotos von den Hunden hier in der Galerie.

Die Reiterferien fingen als Rohirrim Ritt an. Diesmal war schon wieder ein neues Gesicht dabei. Auch wenn Elendil nicht geritten ist, war es doch schön sie mal kennen zu lernen.
Am Freitag haben wir zwei kleine Ausritte gemacht. Dann sind am Samstag die Heidelberger Mädels gekommen und promt wurde das Wetter schlecht. Der Effekt war, dass wir die meiste Zeit mit Spielen verbracht haben. Und wir haben auf die Fohlen gewartet. Elding wäre hochfällig gewesen. Bei Menglöd sah es aus als würde das Fohlen direkt durch die Bauchdecke fallen.
Bis Montag gab es keine Fohlen. Das und die Blicke von den Heidelberger Mädels hat mich überredet dann doch noch ein paar Tage länger zu bleiben. Bis Mittwoch. Letztdenlich hat es nix gebracht. Elding hat zwar Milch Produziert und Wehen gezeigt oder sowas wie Wehen aber kein Fohlen und Menglöd hat brav gewartet bis ich wieder weg war. Am Donnerstag ist dann Tavor geboren worden. Und ich war nicht da 🙁 daher gibt es keine Bilder von ihm, ausser auf Renys Homepage www.haras-de-la-nied.de unter “news”

Wie immer war es wunderschön dort zu sein und um so grausamer zurück an meine Lernutensilien zu gehen. Wir haben auch ein bisschen mit den Jungpferden gearbeitet. Die Bilder sind auch in der Grünen Hölle *klick*

Und jetzt sitz ich hier und habe keine Lust auf lernen sondern blogge schon wieder.

Freiheit

Wow, jetzt hab ich den ganzen April über nix geschrieben. Dabei war das nicht einmal ein langweiliger Monat. Also muss ich wohl kurz zusammenfassen.

Zu Ostern war ich (mal wieder) auf einem Rohirrim Ritt in Lothringen. Leider wieder ohne Bine, diesmal aber mal mit ganz alten Bekannten. Und ein paar neuen Gesichtern. Es war dennoch eine sehr kleine Gruppe und es war wie immer wunderschön. Am Montag bin ich dann noch mit Biriniu mit auf ein Isländerturnier gegangen. Das war sehr interessant und toll. Ich hab gleich mal mitschreiben dürfen, was erst recht chaotisch und dann ganz locker war. Die Fotos habe ich wieder in der Grünen Hölle hochgeladen. Klickst du hier.

Danach war ich erstmal ne Woche krank. Und eigentlich habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass Jim mir meine Diplomarbeit wieder schickt. Die hatte ich ihm Ende März mit der Bitte um Korrektur geschickt. Er wollte sie vor Ostern schicken. Das hat er nicht. Und auch in der Woche wo ich krank war kam sie nicht und in der Woche darauf auch nicht. Dann hab ich ne Erinnerungsmail geschickt, dann kam die Reaktion “Du kriegst sie am Montag (23.4) . Na gut, dann kann ich ja in Ruhe meinen Geburtstag begehen. Das hab ich dann auch gemacht. Mit drei Freundinnen und Kuchen 🙂
Und am Montag kam nix. Und am Dienstag nicht. Am Donnerstag hab ich mir überlegt wie ich jetzt ne weitere Erinnerungsmail schicken kann ohne grob zu klingen. Schließlich wollte ich dann doch mal fertig werden. Eigentlich hatte ich ja geplant ab April irgendwo als Werkstudent zu arbeiten. Das konnte ich eh schon vergessen. Ich beschloß das Erinnern auf nach dem Wochenende zu verlegen und bekam die Mail am Freitag.

Das war alles nicht sehr praktisch, wollte ich doch zu den “Ritter in München”. Also hab ich am WE erstmal die Korrekturen von Jim gemacht. Und dann bin ich zum Ritterturnier gegangen.
Am Montag den 30. Abends war Hexennacht. Leider waren die Karten schon ausverkauft und so wurde nur ein abendlicher Marktbesuch draus. Und da gab es auch schon einiges zu sehen.
Das Turnier, welches ich mir dann am 1. angeguckt hab war ganz nett. Sehr Kaltenbergähnlich. Am Anfang eine Friesenquadrille, dann ein großer Einzug der Ritter und der Gruppen, die ihre Lager dort hatten. Dann ging es hart auf hart. Ringstechen. Schwertsicherheit etc. Leider war das Licht saublöd zum fotografieren, und ich hatte immer entweder Köpfe oder eine Box im Bild.
Die Bilder werde ich dann in die Fotogalerie hochladen. Leider nicht alle, weil ich ja wieder (teils) analog bin. Und der zweite Film ist noch immer in der Kamera.

Danach hab ich dann weiter gemacht mit der Diplomarbeit. Festgestellt, dass es gar nicht so viel ist. Und es gab eine gute Motivation fertig zu werden. Der Chor hatte am Sonntag Konzert. Ein guter Grund nach Nürnberg zu fahren und das dann gleich mit zu erledigen.
Und es hat geklappt. Bis Sonntag hab ich noch am Feinschliff gearbeitet. Dann Abends zum Konzert (The Kingdom von Elgar) und dann am Montag zum Prof. letzte Anweisungen einholen und dann das Ding als pdf speichern um zu Drucken.
Doch leider können die FH-Rechner im Chemie-Bau nicht aus Word pdf machen. Dann hat sich meine Nummerierung verabschiedet und ich musste zwei Dateien draus machen. Zum Glück konnten die Rechner in der Bib schon pdfs machen. Also das gelungen. Ab in den Copyshop. Gedruckt. Bei der vierten Version hat der Kopierer die Rote Farbe über meinen Ausdruck verteilt. Während der Reparatur bin dich dann wieder zum Prof und hab abgegeben. Dann war der Kopierer auch wieder in Ordnung und ich konnte meine letzte Version mit heimnehmen.

Ich habe Fertig!!!!

Jetzt muss ich nur noch die OC II Prüfung bestehen und dann bin ich Dipl-Ing. *g*. schickt mit also alle Motivation rüber, dass ich das schaffe 🙂

Estampie

Ich hatte ja gesagt, dass ich seit ich hier bin, nicht nix getan habe.
Ich gebe zu, das hier ist nur, damit ich nachher im März-Archiv auch was stehen habe *g*

Bei uns in der Zeitung sind immer so Veranstaltungshinweise. Meine Mum hat mich da letzthin auf das “Musiqua Antiqua Viva” ein Festival in München aufmerksam gemacht. Das Startkonzert sollte von Estampie sein. Hey Cool, da singt auch die Sängerin von Qntal. Auf deren Homepage hab ich dann festgestellt, dass es ein zweites Konzert gibt. Und zwar in Unterhaching. Hey praktisch, kleiner und näher. Also war ich am 18. März tatsächlich auf dem Konzert.

Ich kam mir irgendwie verdammt jung vor. Das Publikum war größtenteils Grau. Aber das hat die Musik nicht schlechter gemacht 😉 Die Stimme von Sigrid Hausen ist auch live eine Wucht und die ganzen Instrumente die zum Einsatz gekommen sind, wurden vorgestellt. Und weil das Thema Musik aus dem mittelalterlichen Spanien war, hatten die “Estampisten” noch zwei Gastmusiker von Ham de Fog einer spanischen Volksmusiktruppe dabei. Die Musik war toll, man konnte den Musikern ansehen, dass sie Spaß an der Sache hatten. Als am Ende nach Zugaben gefragt wurde, mussten sie leider nach einem Zusatzstück schon passen. Die Veranstalter hatten die Scheinwerfer wohl etwas niedrig hängen. So dass es für die Musiker mollig warm war. Leider hat das das auch Einfluß auf die hauptsächlich vertretenen Saiteninstrumente, die hatten sich allesamt verstimmt. also gab es nur eine Zugabe.

In der Pause gab es dann auch noch kostenlose spanische Tapas und Rotwein. OK auf den Wein hab ich verzichtet, weil ich ja noch heimfahren musste.

Alles in Allem ein schönes Konzert, und sollten die nochmal in der Nähe spielen, (was sehr wahrscheinlich ist, die stammen ja aus München) werd ich sicherlich wieder hingehen.

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