Bücherstöckchen: Tag 11 – Ein Buch, das du mal geliebt hast, aber jetzt hasst

Wie ich vorher schon mal geschrieben habe, gibt es kein Buch, welches ich hasse. Somit gibt es auch kein Buch, dass ich früher geliebt habe und jetzt hasse.

Klar gibt es Bücher, die ich früher verschlungen habe. Zum Beispiel die derzeit bei FrauKatz rezensierten “Nebel von Avalon”. Oder auch die vorher besprochenen Auel-Bücher. Die habe ich früher verschlungen und würde sie jetzt vermutlich in etwas anderem Licht sehen. Aber hassen ganz sicher nicht, vermutlich eher noch immer gerne lesen.


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Bücherstöckchen: Tag 10 – Ein Buch von deinem Lieblingsautor

Mein Lieblingsautor? Ahahaha. Ich dachte ich kann jetzt immer ein Buch rauspicken. Ich freu mich schon auf das Regal. Also ich hab schonmal keinen Lieblingsautor, sondern selbstverständlich mehrere. Es gibt so ein paar, wo ich völlig unbesehen das nächste Buch hole unabhängig von Titel, Umschlag oder sonstwas. Dazu zähle ich die Bücher von Rebecca Gablé und Elizabeth George. Bisher haben mir ausnahmslos alle Bücher gefallen. Daher kann ich mal wieder keins auswählen.

Aber ich wollte doch und so. Daher wähle ich jetzt einfach mal “Gott schütze dieses Haus” von Elisabeth George. Obwohl alle ihre Bücher in sich rund sind und jeweils eine eigene Geschichte zeigen – und dennoch eine übergreifende Geschichte haben –  ist dieses Buch in meinen Augen doch etwas anders – runder, kompletter, hm, wirklich erklären kann ich es nicht. Vielleicht weil es ihr erstes Buch war. Vielleicht auch einfach nur, weil in diesem Buch klar wird, warum Barbara Havers so ist wie sie ist. (Das liegt dann eher daran, dass ich vorher schon andere Bücher von Elisabeth George gelesen hatte).

Wie auch immer. Ziemlich klasse das.

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Bücherstöckchen: Tag 9 – Das erste Buch, das du je gelesen hast

Das erste Buch an das ich mich bewusst erinnere es selbstständig gelesen zu haben? Keine Ahnung. Vielleicht wie bei Nithy die kleine Raupe Nimmersatt oder irgendeines von den Pixiheften. Ich könnte noch nicht einmal sagen, ob ich vor der Schule tatsächlich schon lesen konnte, auf jeden Fall war ich in der zweiten Klasse schneller als die anderen damit. (dafür im Rechnen langsamer 😉 )

An ein Buch kann ich mich noch düster erinnern. Es ging um irgendwelche Tiere im Dschungel. Ich bilde mir einen Panda auf dem Titelbild ein. Ich habe mir das Buch so häufig vorlesen lassen von meiner Mutter und meiner Schwester, bis ich es auswendig konnte. Dann habe ich es meiner Mutter “vorgelesen”. Aber wie das Buch hies? Keine Ahnung.

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Bücherstöckchen: Tag 8 – Ein Buch, das dich an einen Ort erinnert

Ich nehme meine Bücher ja eigentlich überall hin mit. Im Urlaub ist natürlich auch immer ein Buch (bzw. mehrere) dabei und wenn ich so ein Buch im Urlaub zum ersten Mal gelesen habe, erinnert mich das eben auch häufig an den Urlaubsort.

Praktisch ist es, wenn das Buch dann auch noch dort spielt, wo man es liest. Leider habe ich die Highland-Saga von Diana Gabaldon etwas zu früh gelesen, konnte mich aber sehr darüber freuen, die Orte in Schottland dann kurz darauf sehen zu können. Aber nachdem ich zum einen das Buch eben vor dem Urlaub gelesen habe, und der Urlaub ansonsten auch gerne noch negative Erinnerungen mit sich bringt, bin ich froh, dass es nicht direkt mit dem Ort verknüpft ist.

Ein Buch, was mich an einen schöneren Urlaub erinnert, in dem ich, dank Motorschaden am gemieteten Boot, dann auch viel lesen konnte, ist “Die Säulen der Erde”. Wobei hier die Erinnerung irgendwie eher an die Bahnfahrt nach Kroatien verknüpft ist, als an den Urlaub selbst.
Wir sind mit zwei Pärchen in den Urlaub gefahren, wobei aber die Männer mit dem Auto vorgefahren waren und wir Mädels mit dem Zug hinterher. So sassen wir nachts in diesem Zug nach Zagreb, wo wir umsteigen sollten und ich habe mich in das Buch vertieft. Auch weil wir dann noch mittendrin einfach mal 2 Stunden stehengeblieben sind, war also Lesen quasi das einzige was ich tun konnte, da das Abteil gesteckt voll war und ich so nicht schlafen konnte und wollte.

In Zagreb wurde mir dann der Personalausweis, den ich statt einem richtigen Pass dabei hatte, aus der Hand gerupft und der Uniformierte ist damit losgelaufen. Ich dann hinter ihm her und habe dann nach nochmaligen Warten (welches ich weiterhin mit Lesen überbrückt habe) einen Zettel zum Ausfüllen bekommen (und den Personalausweis). Der Anschlusszug hat gewartet und wir hatten einen schönen Urlaub.

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Bücherstöckchen: Tag 7 – Ein Buch, das dich an jemanden erinnert

Da ich viele Bücher mal empfohlen bekommen habe und mir auch viele Bücher geschenkt worden sind, erinnern mich die Bücher natürlich auch an den Empfehler/Ausleiher/Schenker.

Aber ich wollte ja Beispiele nennen: So werden mich “die Unendliche Geschichte” und “Herr der Ringe” immer an meinen Vater erinnern. Wobei die Erinnerung an die Unendliche Geschichte wohl eher durch das Hörspiel geprägt ist.

Dort war die Stelle im Südlichen Orakel gekürzt (leider liegt das Buch nicht hier) und mein Vater hat auf der Kasette die er für mich von der Schallplatte gezogen hat den Text aus dem Buch ergänzt. Er fand, dass wenn schon denn schon, auch wenn in dem Hörspiel sicher noch ein paar Sachen gekürzt sind. Es ist in dem Fall also eine Erinnerung an die Stimme, mehr als das Buch selbst, denn das und der Film dazu, sowie das Hörspiel haben einige Erinnerungen.

Wobei ich das Hörspiel schon ewig nicht mehr gehört habe und auch das Buch schon länger nicht mehr gelesen habe. Es ist also eher eine Jugenderinnerung, die mit einem Buch zusammenhängt…

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puzzle

Im Urlaub wollten wir testen, ob ein Puzzle von meinem Opa noch intakt war. Irgendwie hat das Spass gemacht und wir haben uns dann selbst auch noch ein 1000 Teile Puzzle gekauft. Dazu noch eine Matte, auf der man das Puzzle legen kann und es zwischendrin einfach wegräumen kann. Tolle Sache das.

Ich habe also die Matte auf den Tisch gelegt und angefangen den Rand zu legen.
Weit bin ich nich gekommen. Ich hatte plötzlich “Hilfe” der anderen Art.

War ich an der einen Ecke beschäftigt, legte er sich genau drauf. Dann versuchte ich es im anderen Eck und wieder war das Katzentier da. Wir legen also jetzt um das Katzi herum.

Leider findet er die Teile auch anscheinend schmackhaft, und so müssen wir das Puzzle immer zwischendrin wegräumen. Ziemlich doof das, weil ich eigentlich eher so ein Nebenbeipuzzler bin. Ich lauf vorbei, guck mal, und finde ein-zwei Teile die passen und dann ewig nix mehr. Naja, mal sehen. Einfach Katzi immer füttern, dass es abgelenkt ist.

Bücherstöckchen: Tag 6 – Ein Buch, das du nur einmal lesen kannst (egal, ob du es hasst oder nicht)

Öhm. Sowas. Jetzt dachte ich, ich kann bei den “Ein Buch..” immer was allgemein sagen, und dann konkret eins nennen. Wobei, ja doch, ich glaub das bekomme ich hin.

Wie ich vorher schon geschrieben habe, lese ich viele Bücher mehrmals. Ich habe genauer gesagt in meinem Bücherschrank nur sehr wenige Bücher, die ich nur einmal gelesen habe. Meistens sind das dann Bücher, die ich recht langweilig fand und zum Teil einfach auch vor Beenden in den Schrank gestellt habe. Oder ich habe sie zu ende gelesen, weil ich eben doch wissen wollte wie hanebüchen das ganze noch wird. Meistens sind das eher so Pseudothriller, die zwar irgendwie Spannung aufbauen, aber am Ende so dermassen überzogen sind, dass ich teilweise auch einfach zu den letzten Seiten vorblättere um herauszufinden wer denn am Ende überhaupt überlebt.

Beispiel gefällig?
Dem Schätzing sein Schwarm. Das Buch fängt so spannend an, wirkt wissenschaftlich relativ fundiert (ich bin kein Biologe, aber das Meiste kann man sich so vorstellen) und zum Ende hin dann Schiesserei, Machtgehabe, alle tollen Leute tot, bis auf das obligatorische Paar oder so.

Noch eins? Erst vor kurzem gelesen und eher ausgelesen weil halt: Biosphere. Dazu hatte ich sogar schon im Forum was geschrieben. Auch hier ziemlich cooler Anfang und immer schlimmer werdend. Selbiges gilt für viele Stephen King Bücher wie zB “Brennen muss Salem” und “Tommyknockers”.

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Bücherstöckchen: Tag 5 – Ein Buch, das du immer und immer wieder lesen könntest

Und wieder kann ich nicht nur ein Buch nennen. Aber, jetzt heisst es immerhin nicht mehr “dein sowieso Buch” sondern “ein”

Da ich meistens schnell lese geht manchmal ein Teil der Informationen verloren. Und manche Bücher muss ich daher dann öfter lesen, damit ich auch jeden Aspekt mitbekomme. Und manche Bücher sind einfach so fesselnd geschrieben, dass ich, auch wenn ich nur einen kleinen Teil nachgucken will sofort wieder gebannt bin, und das Buch wieder lese.

Auch gehöre ich nicht zu den Leuten, die etwas einmal gesehen/gelesen haben müssen um es sich zu merken. So kann es passieren, dass ich Bücher gelesen habe und wenn mich jemand etwas später fragt worum es da ging und was jetzt die Quintessenz war, das einfach nicht mehr genau beantworten kann. Also worum es ging dann meist schon noch. Aber das ist dann fast so aussagekräftig wie der Klappentext. “es geht um einen Jungen, der im mittelalterlichen Frankreich in die Wirren des 100 Jährigen Kriegs gerät” oder so ähnlich. Also nicht sehr hilfreich.

Woran ich mich dann aber gut erinnern kann, ist, ob mich ein Buch gefesselt hat, oder eben nicht. Und daran mache ich dann fest, ob ich es noch einmal lese oder auch nicht. Und das muss nicht zwingend tolle Literatur sein. Eigetlich eher das Gegenteil. Meistens lese ich Bücher noch einmal, die sich leicht haben lesen lassen, wo die Geschichte auch manchmal unglaublich einfach gestrickt ist. Hauptsache man kann sich darin verlieren und sich wohl dabei fühlen.

Aber ich wollte ja ein Buch nennen. Und ich wähle aus den vielen einfach mal drei. Wobei man die als eines sehen könnte. Es ist eine Serie von Thea Beckman. Deren “Kreuzzug in Jeans” ja vor nicht allzulanger Zeit verfilmt worden ist.
Aber die Bücher die ich meine sind jene auf die ich in meiner “Kurzzusammenfassung” anspiele. “geef me de ruimte” (Gib mir die Zügel), “triomf van de verschroeide aarde” (Matthis der Herold) und “het rad van fortuin” (Unter glücklichem Stern)

Spannend geschriebene Jugendbücher mit sehr gut recherchierten geschichtlichen Hintergrund. So hat es Bertrand du Guesclin tatsächlich gegeben. Er spielt aber nicht die Hauptrolle, wird aber über viele Jahre hinweg begleitet von Matthis, Marie und Berton (die letzten beiden sind erfunden). Viel wichtiger ist sein Herold Matthis der im 14. Jahrhundert den “chanson de bertrand du Guesclin” schrieb. Über ihn ist so gut wie nichts bekannt, was Beckman die Möglichkeit gab ihm eine Geschichte zu erfinden und ihn auch mal Geoffrey Chaucer treffen zu lassen.

Und ja, ich lese sie immer und immer wieder, auch wenn es eigentlich Jugendbücher sind, wobei da vermutlich der einzige Unterschied zu den anderen historischen Romanen ist, dass keine genauen Beschreibungen von Vergewaltigungen und sonstigen sexuellen Kontakten drin sind. Alles schön keusch dort. 😉

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Bücherstöckchen: Tag 4 – Dein Hassbuch

Soll ich es gleich sagen?

Auch hier gibt es keine Antwort :/

Wenn ich ein Buch langweilig oder doof finde, dann leg ich es weg. Ende.

Irgendwer hat mal zu mir gesagt (es ging um einen Menschen): “was? du machst was mir der? Ich dachte du hasst sie?”

Nun gibt es viele Menschen, die ich nicht wirklich leiden kann, oder deren Einstellung nicht mit meiner übereinstimmt, aber wirklich hassen tu ich keinen davon. Dafür sind sie mir meistens zu egal. Zum Hassen gehören einfach sehr viele Emotionen. Für mich hat Hass auch viel mit Enttäuschung und nicht erfüllten Erwartungen zu tun. Und jemand, der mir egal ist, bei dem habe ich keine Erwartungen und somit braucht man diese nicht zu erfüllen, oder kann mich dadurch enttäuschen.

Jetzt kann man natürlich auch in ein Buch viele Erwartungen stecken, aber genug Emotionen um es zu hassen? Ich glaube nicht, dass ich das für ein Buch aufwenden kann und will. Da müsste es um ein Thema gehen, welches mich sehr bewegt und es müsste so dermassen gegen meine Meinung und Stimmung gehen und es müsste dennoch spannend genug geschrieben sein, dass ich es nicht weglegen kann oder man müsste mich dazu zwingen es zu lesen. So ein Buch ist mir bisher noch nicht untergekommen.

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Bücherstöckchen: Tag 3 – Dein Lieblingsbuch

Mein Lieblingsbuch. Das ist ungefähr so, als würde man eine Mutter fragen, welches von ihren Kindern sie jetzt am liebsten hat. Oder eine Crazy Cat Lady, welche von ihren Katzen ihr am liebsten ist. Die Antwort ist klar. Jedes hat seine Eigenschaften für die man es schätzt.

Gut auf Bücher mag das jetzt so direkt nicht zutreffen. Schliesslich sind die einem vermutlich nicht ganz so nahe wie Lebewesen einem Nahe sein können. Aber dennoch tue ich mich hart mich festzulegen.

Es gibt einige Bücher die ich sehr gerne mag und auch öfter mal wiederlese (dazu dann später mehr).  Das ist wie bei Musik auch Stimmungsabhängig. Es gibt Phasen, da passt das eine Buch zum Wegträumen gerade besser als ein anderes.

Natürlich könnte ich auch den Herrn der Ringe als wichtigstes Buch nennen, denn es hat mich doch Jahrelang in den Bann gezogen (wie es im Niederländischen auch heisst). Aber als Lieblingbuch würde ich es vielleicht nicht wirklich bezeichnen, dafür ist es zu sperrig und es würde vielen anderen den Platz wegnehmen.

Also meine Antwort muss hier leider ausbleiben.

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