Noch ein Besuch im Pferdeparadies

Zuerst mal wieder die Zusammenfassung der letzten Woche *g*. Ich habe geschrieben, oder es zumindest versucht. Meine Diplomarbeit hat jetzt 31 Seiten, mit denen ich alles andere als zufrieden bin. Aber ich kann es momentan auch nicht wirklich besser, also werd ich wohl damit leben müssen. Und weil ich so brav geschrieben habe, habe ich keine Zeit gehabt die Bilder von der letzten Tour überhaupt mal auf meinen Rechner zu übertragen.
Am Donnerstag hatte ich nochmal die Chance das Elektronenmikroskop zu nutzen. Das ist momentan überbelegt. weil geschickterweise vom 15. – 18. irgendeine Konferenz vom McDiarmid Institute ist. Das ist ein Institut für neue Materialien inclusive Nanotubes etc. Die brauchen also auch ständign das SEM und das hat sich dann auch noch praktischerweise für eine Woche verabschiedet. Ich hab mich dann nochmal an das alte Gerät gehockt. Da hab ich zwar nicht so gute Vergrößerungen aber ich kann damit leben.

Am Freitag hab ich dann mein bisheriges Zeug sowohl Thomas als auch Jim gegeben, in der Hoffung noch sinnvolle Anregungen zu bekommen. (leider hab ich noch nix wieder bekommen, daher muss ich mich erst noch weiter durchkämpfen)
Und dann bin ich in ein weiteres Traumwochenende gestartet.

02.02.2007 Wellington – Okau. Mondscheinrit mit Possums

Diesmal brauch ich schon gar keine Karte mehr. Ich lass mich in der Früh um 11 vom Autovermieter abholen. Mein Auto ist wieder ein graues. Diesmal ein Corolla, weil die kleinen alle schon weg waren. (ich glaub ja schon fast, dass sie die gar nicht vermieten, sondern immer nur Economy) wie auch immer. Der Tank ist voll, ich fahr heim, lad mein Zeug ein, und schon bin ich unterwegs. Ich hoffe auf Tramper, nur die stehen alle in die falsche Richtung.

Mt. Taranaki zeigt sein Standardgesicht – keines. Es klart aber auf und als ich New Plymouth verlasse kann ich den Schnee auf der Spitze erkennen. In Urenui hab ich erstmal keinen Handyempfang, dann als ich einen hab, erfahr ich, dass ich kein Geld mehr auf der Karte hab. Ich könnte nochmal aufladen, nur 20$ ist mir zuviel für die letzten 12 Tage. Das vertelefonier ich nie. ich frag also ob ich das Telefon nutzen darf und ich darf. Ich kündige also an, dass ich in 20 min da bin. Mt. Messenger hat nach der Südinsel überhaupt keine Schreckensmomente mehr für mich und diesmal fahr ich nicht an der Straße vorbei.
Angekommen wartet nicht Lisa sondern Bryan auf mich. Lisa soll aber nicht weit sein, sie ist in der Stadt (New Plymouth) um ihr neues Auto zu holen. Sie sollte bald da sein. Bryan fährt mich mit den Quad den Hügel hoch. Nach einer Tasse Tee meint er, dass wir dann doch schon mal die Pferde holen gehen. Kaum dass wir auf der Koppel sind, kommt Chandra den Hügel hoch. Das neue Auto (angeblich Allrad) kommt den Hügel nicht hoch. Bryan geht runter zum helfen und Chandra und ich holen Thunderlight und Foaley.
Zurück ist Lisa da. Stinksauer weil ihr Auto nicht den Hügel hochkommt, dabei hatte sie sich so darauf gefreut. Aber was soll man machen, Bryan guckt was er machen kann, und wir essen erst mal was. Der Fehler im Auto ist, dass es nur 2 Radantrieb hat, und dass es irgendwo in den Sicherungen liegt. Dummerweise ist der Sicherungsplan in Japanisch ist.
In der zwischenzeit geht ein wundervoller Vollmond auf, den ich versuch zu fotografieren. Wir beschließen noch zu warten mit dem reiten.

Um 11 raffen wir uns auf, ziehen noch ein paar Lagen Klamotten an und satteln Thunderlight. Der Mond ist zwar grad hinter Wolken, es ist aber noch immer sehr hell. Wir reiten über die Farm, bleiben am Wasserfall wieder stehen. An der einen Seite der Wasserfall auf der anderen kann man wieder eine Morpork Eule hören. Es gab auch mal Kiwis hier, aber die hören wir leider nicht. Dafür sehen wir auf dem weiteren Ritt noch zwei Possums, die einen Baum hochklettern. Welch ein Glück für die Tierchen, dass wir keine Jäger sind. Wir lassen sie also ungestört den Baum zerstören.

Zurück will Lisa noch Bilder von meiner Südinsel Reise sehen. Todmüde fallen wir um 2 uhr ins Bett.

03.02.2007 Boar Creek und Pinetree trek

Ich bin wieder mal früh wach. Der Hahn ist echt grausam 🙂 Alle anderen schlafen noch. Ich geh wieder raus, Unten im Tal hängt Nebel aber der Himmel darüber ist klar und blau. Eine herlliche Stimmung.
Als die anderen Wach sind fängt die Hektik an. Es kommen noch Leute zu einem Trek, und Lisa will George und Carina noch anrufen ob sie mit wollen auf den längeren Ritt.

Nachdem wir zu faul sind um nochmal auf die Koppel hochzugehen nehmen wir nur Pferde die eh schon am Hof sind. Soft Touch, Seamus und Hamish für die Trekker und Foaly und Thunderlight für Lisa und mich (die hatten im Garten übernachtet). Die Gäste sind eine Familie mit kleinem Jungen, der etwas Angst vor Pferden bekommen hat, weil er immer das buckelnde Pferd von seiner Cousine reiten musste. Vater und Freundin sind auch nicht wirklich gute Reiter, daher gehen wir das ganz ruhig an und reiten erstmal über die Farm, quasi den Ritt, den wir gestern im Mondschein geritten sind. Nach einer Stunde fragt Lisa, wie lange sie denn reiten wollten. “ja so zwei Stunden” ah gut, seid ihr noch fit für ne zweite Stunde “Ja klar” oh schön, dann  gehen wir runter in den Fluss.
Das ist so ein cooler Ritt, den hab ich beim letzten Mal auch mitgemacht und es war soo schön. Wir reiten also runter, und rein in den Fluss und wieder raus. Dann kommen wir an eine tiefere Stelle, Thunder stolpert über einen Stein, Stock keine Ahnung und kämpft um sein Gleichgewicht. Dabei verlier ich meins und lande im Wasser. das überaschenderweise nicht so kalt wie befürchtet ist. Ich führe mein Pferd ans Ufer und leicht zitternd steig ich wieder auf. Wobei das auch am Hunger liegen kann. Zum Glück hab ich diesmal meine Kamera nicht dabei, ob die diesen Tauchgang überlebt hätte weiß ich nicht. Meine Stiefel jedenfalls sind quaknass.
Zurück am Hof zieh ich mich erstmal um. Und ess was. Schon besser 🙂  Jeans und T-Shirt werden in die Sonne gehängt.

Nach Essen kommt George mit ihrem Freund. Chandra möchte auch mitreiten. Carina ruft an, dass sie leider nicht kann. Irgendwie wird es recht spät bis wir endlich losziehen und die Pferde holen. Für diesen längeren Ritt nehme ich wieder Black. Sie will sich nicht fangen lassen, aber mit Cowboyspielen wird sie eingefangen.
Wir reiten zu Carinas Farm. Auf einem gerade gemähten Heufeld erschrickt Black vor einem Fasan. Macht einen Hüpfer und weil sie Leitstute ist, machen alle anderen auch einen Hüpfer. Marc fliegt aus dem Sattel und bleibt mit einem Fuß hängen. Cobber galoppiert los. Aber der Steigbügel rutsch brav aus seiner Halterung, so wie sich das gehört. Plötzlich von der Last befreit bleibt Cobber stehen. Marc ist echt mutig, steigt wieder auf und reitet weiter. Well done!
Den ersten Teil der Rittes kenne ich schon. Wir reiten diesmal aber nicht den Hügel hoch, von dem Aus man die beiden Vulkan sehen kann. Irgendwann sind wir mitten zwischen Kühen. Lachend treiben wir sie vor uns her.
Wir machen einen kleinen Bogen durch den Wald und reiten wieder zurück. Sehr lustig.

Abends noch quatschen und relativ früh ins Bett. Morgen geht es nach Rivendell ähm Riverdale 😉

04.02.2007 Riverdale – Wellington. Neulanderkundungen

Diesen Morgen bin ich trotz besseren und längeren schlafen wieder die erste. Meine Stiefel sind noch immer etwas nass, meine Jeans ist aber trocken. Relativ bald machen wir uns auf den Weg es ist der reinste Familienausflug.
Lisa hat seit kurzem ein neues Stück land gepachtet, etwa 9 mal so groß wie das was sie bereits hat. Heute wollen wir ein paar der Pferde in einen anderen Bereich dort bringen und sehen wie es dort aussieht. Wir nehmen ein paar Trensen und jede Menge Halfter mit.

Dort angekommen sammeln wir ein paar Pferde ein. Wir müssen durch einen Matschpfuhl und über einen Fluss. Beim Matschpfuhl bin ich froh dass ich dann doch die Stiefel wieder angezogen hab. Mit den Sneakers wäre ich verloren. Über den Fluss trägt Bryan Tara, Leisha und mich Huckepack. (nacheinandern natürlich) Auf einer Weide lassen wir die Pferde laufen. Außer Hoover, die darf ich reiten. Nachdem die anderen Trensen nicht geschickt sind laufen die anderen weiter. Plötzlich kommen uns die Pferde im Hochtempo wieder entgegen. Hoover will natürlich mitrennen. Aber sie lässt sich gut kontrollieren. Wir laufen einen Track hoch und wieder runter, dort wird es extrem sumpfig und Hoover mag nicht mehr weiter gehen. Der kleine Bach lässt sich auch nicht einfach mit dem Pferd überqueren. Also lassen wir sie laufen.

Wir laufen noch ein Stück weiter, es ist hauptsächlich Buschland mit vielen Farnen. Wunderschön. Der Weg braucht noch etwas Arbeit, bis man dort leicht reiten kann. Aber die Umgebung ist toll. Chandra findet sogar Silver Fern.

Wir gehen wieder zurück gucken uns noch einen anderen Teil an, mit wunderbar großen moosbewachsenen Bäumen. Dann fahren wir zu einer weiteren Koppel. Naja erst müssen wir noch eine Stute mit Fohlen einfangen. Lisa nimmt die mit, ich darf ihr Auto fahren und die anderen fahren mit dem Truck.
Dort angekommen finden wir noch eine Gruppe von Stuten mit Fohlen, und nebenan eine Kuhherde die auch noch irgendwo hin muss. Farmarbeit pur.
Chandra und ich fahren zu der Koppel wo die Stuten hin müssen. Lisa, Bryan und Tara treiben die Stuten zu uns. Und schon ist der Job erledigt.

OK der Tag ist dann auch schon wieder ein Stück weiter. Wir fahren also zurück, essen und so. Ich muss mich nochmal ins Gästebuch eintragen. Es ist ein neues und die ersten Seiten sollen mehr Verzierung werden, weil ich “special” bin, muss ich was kreatives auf die erste Seite setzen.  Um halb 4 fange ich an mich zu verabschieden. Nur dass ich diesmal keine Chance mehr habe dort nochmal hinzukommen. An sich hätte ich es wie Andi machen müssen. Und meinen Flug nach hinten verschieben. Ich hätte ohne Problem 2 Wochen dort unterkommen können. Lisa hat mir nochmal gesagt, dass, wenn sie genug Geld hätte, sie mir sofort einen Job geben würde. Ich find das so lieb. Es hat sich so nach Familie angefühlt. Lisa bringt mich mit dem Truck runter, die Mädels fahren mit runter. Lisa macht noch ein Foto von uns Mädels auf dem Truck mit ihrem Schild. Wir werden auf jeden Fall versuchen in Kontakt zu bleiben. Und sollte ich tatsächlich innehalb von den nächsten 5 Jahren wieder hier her kommen, werde ich bestimmt länger als ein Wochenende dort bleiben.

Die Rückfahrt zieht sich. Mt. Taranaki ist noch immer gesichtslos. Weil mir langweilig ist, nehme ich einen Tramper mit. Um diese Zeit rechne ich nur mit Kiwis, also befürchte ich keine Sprachprobleme. Fehleinschätzung, das ist zwar ein Kiwi, aber er nuschelt wie blöde und ich versteh kein Wort, daher schweigen wir den Großteil der Fahrt. Zum Glück muss er nur nach Palmerston North.
In Wanganui geh ich noch kurz einkaufen. Und dann sammel ich den zweiten Tramper ein. Der ist um einiges symphatischer. Wir unterhalten uns über seinen Job, mein Projekt, Politik und was noch alles. Sehr nett. So ist die Fahrt doch um einiges angenehmer.

Um 10 bin ich wieder daheim. Juhu endlich duschen. Das einzige Bad, das ich bei Lisa hatte, war das im Fluss 😉

Ach ja Fotos – folgen *g* irgendwann.

Besuch in Mittelerde und Carolas letzter Teil des Reiseberichts

Heute hab ich, meinem schlechten Gewissen zum trotz, die Herr der Ringe Tour gemacht. Rita hatte so dermaßen davon geschwärmt und mein erster Versuch am Mt. Victoria die Locations zu finden war ja auch eher ein Fehlschlag. Dabei war ich genau dort…. Aber später davon mehr.

Nach meinem Bericht folgt noch Carolas letzter Teil von ihrem Bericht.

Rover Ringtours – ein Tag in Mittelerde

In der früh um 6.30 werde ich aus meinen Träumen geschreckt, oder schrecken die Träume mich wach? Wie auch immer. Ich hangel mich aus dem Bett, schliießlich soll ich  um 8.45 Uhr abgeholt werden. Dann kann ich auch gleich aufstehen und duschen.
Um 8.30 uhr stelle ich mich draußen hin. Nachdem es bei den Touren tatsächlich Abweichungen nach vorne und hinten gibt, bin ich lieber früher da. Und es zahlt sich aus. Keine 5 Minuten später hält ein kleiner weißer Bus neben mir. Jack der heutige Guide begrüßt mich, fragt mich wo aus den Niederlanden ich denn nu herkomm. Häh? Niederlande? Ich komm aus Deutschland – aber ich kann Niederländisch. Er kann das auch, er ist dort geboren. Dann stellt er mir die Mitfahrer vor. Zwei Kids (etwa 10-12) die sich als sein Sohn und seine Nichte entpuppen und ein Kanadisches Paar. Wir fahren nochmal quer durch Wellington und in der zwischenzeit labert Jack nahezu pausenlos. Aber nicht nervig sondern sehr witzig, Szenen die er benennt belegt er mit einem eigenen Text. Das letzte Paar ist aus den Niederlanden.

Wir fahren zunächst zum Mt Victoria Lookout. Nachdem das Wetter noch immer trübe ist, verzichte ich auf weitere Wellington grau in grau Bilder. Dann gehen wir in den Wellington Townbelt. Wo wir erst mal rumspazieren. Die erste Stelle ist die, wo die vier Hobbits den Hügel runterpurzeln. Ohne das entsprechende Filmbild hätte ich das nicht erkannt, genausowenig wie die Stelle wo die Hobbits unter dem Baum kauern, aber das ist nicht verwunderlich, denn der Baum ist gar nicht da. Dafür ist ein anderer Baum da, derjenige welche auf dem Frodo seine Pfeife raucht, wobei ich mir bei genauerer Betrachtung nicht sicher bin. Leider ist der nicht wirklich bekletterbar, das wäre ein Foto gewesen, dass ich gerne nachgestellt hätte. Es gab für die Szene eine Plattform, sonst hätte es nochmal purzelnde Hobbits gegeben. Die “get of the road” szene stellen wir fürs Foto nach.

Dann gehen wir weiter. wir gelangen an einen langen steilen Pfad. Dort haben sie die Flucht der Hobbits vor dem Schwarzen Reiter gefilmt. Sie durften die Szene gleich 30 mal machen. Hey 30 mal, die armen Kerle, die Straße ist recht steil. Und der Grund, dass man Sam nicht sieht, ist der, dass er Fett bleiben musste. Sean Astin hatte für die Rolle des Sam 15 kg zugelegt, die sollte er nicht am ersten Drehtag wieder wegarbeiten.

Dann fahren wir weiter.Zur Miramar Halbinsel, dort gibt  es einen Imbiss/Kaffee im Chocolate Fish Cafe. Dann fahren wir an den Häusern vorbei, die von den Stars bewohnt worden sind, und an Peter Jacksons (Wohn)Haus. Zum Weta Workshop wo man Lurtz im Fenster stehen sehen kann. Und an den Studios vorbei, wo man nicht viel sieht. Ausser auf einigen Hinterhöfen. Da steht die überlebensgroße Gollumsfigur, die das Embassy verziert hat, und ein paar Katapulte. Wir werfen einen Blick auf den Parkplatz der die Dead Marshes Dargestellt hat.In einem Weiteren Hinterhof liegen Baumstücke und wir können einen Troll hinter einem Truck sehen.

Dann fahren wir nach Helms Deep/ Minas Tirith: Beide Sets wurden in einem Steinbruch errichtet. Zunächst Helms Deep und anschließend Minas Tirirth. Der Steinbruch ist leider nicht zugänglich. Aber man kann von draußen reingucken. Sehen tut man nix. Wieder helfen die Fotos.
Anschließend geht es nach Rivendell. Der Ort wurde tatsächlich nach den Filmen umbenannt. Wir machen ein Picknick. Es gibt dort eine Hängebrücke und noch ein Set, dass nicht so bekannt ist. Es handelt sich um die Stelle wo die Reiter von Rohan gegen die Orks kämpfen und Theodred Theodens Sohn verletzt wird. Der Rest is Bruchtal. Naja Bäume halt. Weil nix mehr da ist. Sehr viel Einbildung die wieder mit Fotos unterstützt wird. Und nochmal Bilder um Legolas nachzustellen. Die Promobilder von ihm wurden hier gemacht.

Dann gehts nach Isengard auch hier wieder viel Einbildung. Denn die wie so vieles wurde auch hier Patchwork gemacht. Wobei man die Stelle von Sarumans und Gandalfs Gespräch gut nachvollziehen kann. Hier wurden auch die Bäume “gefällt”. Und schon verlassen wir Isengard um zum Anduin zu fahren. Jetzt hab ich dann doch alle Flüsse gesehen.

Das klingt jetzt alles recht kurz. Aber zwischendrin sind unheimlich viele Nebeninformationen rübergekommen. Hinweise auf andere Filme von Peter Jackson etc. Einige unheimliche Filmnerdgespräche. Über Soundeffekte etc. Sehr sehr cool. Wobei ich halt vieles selbst schon wusste.

Fotos folgen.

Und hier folgt auch noch Carolas Bericht:

Zondag 14 januari 2007 Otorohanga – Hobbiton (Matamata) – Whitianga

 

Vannacht heeft het een beetje erg geregend. Terwijl ik gisterenavond mijn bloes en bikini op de lijn had gehangen – buiten uiteraard. Gelukkig schijnt vanochtend de zon en blijken de spullen al veel droger dan ik op basis van het nachtgeluid zou hebben ingeschat. Het gaat allemaal de auto weer in, en we vervolgen onze weg naar het noorden.

Anita heeft blijkbaar wat andere mensen horen praten over “the Shire” en kijkt waar Matamata, de plek waar Hobbiton uit de film is gedraaid, eigenlijk precies ligt. Dat blijkt met een paar km omweg gewoon op onze route te liggen. Omdat we gisteren al veel verder noordelijk zijn uitgekomen dan we hadden gedacht, hebben we daar ook gewoon tijd voor. We gokken het erop en rijden naar Matamata, waar we al worden verwelkomd door borden met “welcome to Hobbiton”. Bij de i-site boeken we een tour die over een half uur zal vertrekken. Het is warm. Echt zomer. Voor het eerst denk ik er echt over na waar ik de auto parkeer – in de schaduw, zeg maar.

Onze groep bestaat uit ca. 15-20 mensen en in de bus worden we al helemaal doodgegooid met feiten over de locatie. Blij dat ik de film heb gezien!!!

De filmlocatie blijkt de enige in NZ waar de set nog grotendeels zichtbaar is. Dit heeft ermee te maken dat de opruimers werden verrast door slecht weer en de afbouw een half jaar stillag. In die tijd werden de boeren van wie het land is vaak gevraagd door fans of ze de locatie mochten bekijken. Na heel wat gedoe kregen ze voor elkaar dat ze er nu touren mogen organiseren. De guides blijken allemaal die-hard fans, ze kennen elke scène uit het boek en de film en kunnen dus ook elke nerd-vraag beantwoorden. En de nerd-vragen komen. Anita doet lekker mee en ik vraag me af waar ik terecht ben gekomen.

Maar toegegeven, het is erg leuk om de “party-tree” te zien en de Hobbit-huisjes, en ze hebben erg goed hun best gedaan om te laten zien waar de delen stonden die al wel waren afgebroken (met piketpaaltjes, en foto’s uit de film). Anita geniet.

De tocht duurt zeker 2 uur en is mede gezien het weer een succes.

Weinig zin om die auto weer in te stappen maar gelukkig staat ie nog steeds in de schaduw…

De reis naar Whitianga gaat verder door mooi landschap en uiteraard gaat het ook nog weer regenen tussendoor (op de ene pas waar we over moeten). Maar gelukkig schijnt aan de andere kant ook weer de zon. Bij het inchecken bij het hostel “backpackers on the beach hostel” dat echt on the beach is, staat Heike achter ons. Heike, die we in Te Anau bij Rosies Backpackers hebben ontmoet en waar we nog mee naar de bios waren geweest. Ja, de backpackerswereld in NZ is klein.

Helaas is er geen sprake van gezellig samen koken, het hostel bestaat uit verschillende huisjes en deze hebben allemaal een eigen keuken. Verder is het wel weer een mooi hostel, we hebben een keurige twee-persoonskamer met uitzicht op zee. Na het eten wandelen we nog even over het strand naar het dorpje toe. Het is echt zomer. Terwijl ik wacht dat ik naar huis kan bellen, zit ik nog met Heike buiten. In een T-shirt. Heerlijk.

 

Maandag 15 januari 2007 Hot Water Beach en kajakken

Deze keer hebben we goed opgelet wanneer het tij goed is! We gaan naar de Hot Water Beach en daar kan je alleen maar van één uur voor laagtij tot één uur na laagtij een poeltje in het zand graven dat zich dan vult met heet water en dat je kan aanvullen met koeler zeewater.

Tot zover de theorie. We komen op het strand met onze bij het hostel geleende schepjes, en de zee is erg ruig. O o en we gingen vanmiddag kajakken…

We zijn niet de enigen die een warm poeltje wel zien zitten en al gauw staan we met allemaal mensen om ons heen te scheppen. In onze poel alleen koud water. Oke, dan maar iets dichter bij die rotsen. Weer alleen koud water. Leerpuntje: werp een dijkje op richting de zee (hij was ruig). Nog dichter bij, die anderen hebben verdorie wel een warme bron gevonden… Weer koud water. We mogen even voelen hoe warm het op sommige plekken is. Wow, HEET. Maar onze poel – blijft koud. Twee Engelsmannen komen onze poel mee uitgraven. Uiteindelijk kiezen we ervoor om een dijkje door te breken zodat we mee kunnen genieten van het warme water van de buren. De aanvankelijke strijd voor een eigen plekje slaat om naar een soort van gezamenlijk gevoel. Iedereen in een grote poel, waar het op sommige plekken wel errug heet is…

Maar het tij is onverbiddelijk, na 2 uur is de pret weer over. Het is gelukkig wel erg warm weer en we gaan nog even op het strand opdrogen. Heerlijk.

Dan naar Hahei, waar we nog een keer zullen kajakken. We hebben vanochtend nog even gebeld en toen wisten ze nog niet zeker of het door zou gaan, omdat de golven zo hoog zijn. We weten dus niks zeker, maar gaan maar alvast naar het strand waar we straks moeten zijn. Lunchen in de zon, liggen nog even lekker in de zon.

 

En ja, het kajakken gaat door. Of we er problemen mee hebben dat de golven een beetje hoog zijn – het is hun verantwoordelijkheid om ons uit het water te krijgen als we omslaan… hmm, klinkt niet echt fijn, maar ach, na de Cook Strait Crossing en het walvisbootje moet dit ook kunnen. We slaan gewoon niet om, toch?

Ik betaal met credit card op het strand, ook een nieuwe ervaring. Dan krijgen we weer een instructie voor de kajaks en mogen we ons weer in van die leuke rokjes hijsen. We blijken veel ervaring te hebben in vergelijking met sommige anderen uit onze groep – we hebben al een keer gekajakt! Blij dat dit niet onze eerste keer is – denk ik met de zoveelste wantrouwende blik richting golven.

We mogen toekijken hoe ze een andere groep door die golven heen de zee opkrijgen. Het blijkt niet zo erg te zijn als ik dacht. Ze wachten keurig tot er even geen omslaande golf komt, dan duwen ze je zo ver mogelijk door de branding en dan moet je gewoon heel hard peddelen. Verder buiten is de zee veel rustiger. JA, dit kunnen wij ook – en ja, dat kunnen wij. Binnen de kortste keren peddelen we op een eiland ver weg af. Ondanks dat wij ook deze keer weer de enige boot met unisex vrouwenbezetting zijn, peddelen we deze keer niet in de achterhoede. Ja, ervaring he.

Eenmaal bij het eiland aangekomen lijkt het alsof we bijna op open zee zijn. Pff, toch een beetje eng. Maar dat valt allemaal best mee. We peddelen om het eiland heen, richting het strand waar de “Cathedral Cove” is. De landing door de branding heen is weer spannend. Onze boot wordt als laatste binnengehaald, dus we krijgen ruim de tijd om te bestuderen hoe een aantal stoere mannen enorm zwaar moeten werken om de bootjes op te vangen en door de branding heen te trekken. Maar ook dit gaat weer helemaal naar wens. We pellen ons uit de zwemvesten en mogen een stukje rondkijken, dan bereidt onze gids even wat warme dranken voor.

We hebben gehoord dat er ergens een toilet is, dat we vooral even voor zoetwater willen bezoeken, om onze brillen schoon te maken. Het toilet vinden we niet, wel een enorm hoge waterval, ook goed.

Terug bij onze bootjes ligt er een picknickdeken, heeft onze gids melk warmgemaakt en mogen we kiezen: cappuchino, cafe latte, warme chocolademelk, gewone koffie of thee. Wat een luxe! De chocolademelk komt inclusief Marshmellow, helemaal compleet en de cappuchino’s zijn helemaal af met wat cacaopoeder. Wow.

Dan gaan we helaas alweer terug. Weer door de branding eruit, ook dat gaat nu weer goed, en binnen de korste keren zijn we weer bij het strand waar we waren begonnen. Yes, helemaal zonder kopje onder. Wel helemaal onder het zout. Blij dat het zo’n 26 graden is en het water ook zo’n 20 graden warm is.

 

’s Avonds gaan we voor fish ‘n’ chips. Geen zin in koken. Daarna drinken we nog een wijntje met Heike en Gudrun, een andere Duitse vrouw die Heike ook al uit een ander hostel kende. Op een terrasje nemen we allemaal een andere soort witte wijn, en eensgezind kiezen we allemaal een stukje brie met aardbeien en basilicum erbij. Wat een heerlijke wijze om mijn laatste avond hier door te brengen.

 

Dinsdag 16 januari 2007 Whitianga – Coromandel Town – Auckland. De laatste dag

We moeten vroeg op, en ik moet er ook nog eens voor zorgen dat alles goed is ingepakt, want vanavond moet het alweer in het vliegtuig. Helaas is alles wat we gisterenavond buiten hadden opgehangen weer eens natgeregend, maar het is niet zo’n erge bui geweest blijkbaar, een paar uur op de achterbank moet genoeg zijn om dit weer droog te krijgen. Gelukkig maar.

We hebben om 10 uur een treintje geboekt in Coromandel Town. Dit is nog 45 km rijden en dat is hier dus zo’n 45 minuten over een schitterende kustweg.

Het treintje is een uit de hand gelopen hobby van een pottenbakker, die op dit terrein sinds 1973 bezig is om een treinspoor naar een uitzichtpunt te bouwen. Het hele treintje is volledig geschikt gemaakt om ook met kleine kinderen en gehandicapten en ouderen mee te kunnen. Papa zou dit geweldig vinden en hij zou nog mee kunnen ook.

Het treintje is afgeladen, het is maar goed dat we hebben gereserveerd. We rijden door aangeplant bos, over bruggetjes en door tunneltjes, moeten vijf keer keren en komen dan op het oude uitzichtpunt aan – niks voor Jancko: het keerpunt hangt boven de afgrond en er is maar op één kant van het treintje een platformpje. Gelukkig hoeven we hier niet uit te stappen, we rijden nog even verder en bovenaan is een huisje bij het platform, mooi uitzicht, hier mogen we wel uitstappen. De rolstoel van een heel oude dame is hier keurig mee naar boven gebracht en ze wordt geholpen met uit- en instappen. Na 10 minuten rijden we weer naar beneden. Al met al een tochtje van 1 uur, maar wat leuk!

 

Dan beginnen we aan onze laatste km’s. Weemoedig neem ik afscheid van dit land. Het mooie landschap is nog niet helemaal over, maar wordt op een gegeven moment toch weer stedelijk – helaas liggen vliegvelden altijd bij steden.

We zoeken nog een keer een internetcafé op, deze keer om de foto’s van de laatste dagen op elkaars USB-sticks te zetten, zodat we allebei alles meehebben, en om de adressen van Alfadealers in Auckland op te zoeken. Daar blijken we namelijk nog tijd voor te hebben. We hoeven er de stad niet eens helemaal voor in! Het eerste adres is helaas geen dealer, maar alleen een garage. Ik voel me er goed thuis, het lijkt een beetje op Romeo, onze garage in Nootdorp, maar geen folders daar. Moeten we toch nog verder de stad in. Gelukkig blijkt deze “continental car” dealer gespecialiseerd in Italiaanse auto’s. Ze hebben er fantastische nummerborden op de auto’s (“BRERA”, “ONE 59”, ALFA 147”.) dit zijn echte kentekens. Ik maak er foto’s van, heb een Alfashirtje aangetrokken en die methodiek lijkt te werken. Ik krijg van de medewerker zowel zijn laatste GT-folder alsook de laatste Spider-folder mee! Helemaal blij!

 

Dan rijden we naar het verhuurbedrijf, en laten ons door de verhuurmensen op het vliegveld afzetten. Daar staan we dan, met onze tassen. Na het betalen van de “vertrekpremie” check ik mijn tassen in. Oeps, de grote tas weegt 24 kg! Mag dat wel, vraag ik. Ja hoor, geen probleem, er wordt gewoon een labeltje aangehangen dat ie “heavy” is. Oke…

We eten bij de McDonalds, ja, je moet wat. Dan gaat Anita nog mee naar de tax-free winkels, dat kan hier gewoon. Ik koop nog even een parfum. Op het laatste nippertje, blijkt, want je kan maar tot een bepaalde tijd spullen kopen zodat ze dan bij de gate kunnen worden gebracht. Ik ben nog steeds op zoek naar een slabestek (tientallen keren in handen gehad, maar nog steeds niet gekocht) en dat vind ik nu natuurlijk niet meer. Plotseling wordt het toch nog stressen. Mijn vlucht is al opgeroepen en ik moet nu echt opschieten. Snel neem ik afscheid van Anita en ga ik door de paspoortcontrole. Verdorie, ben ik toch vergeten om mijn laatste muntjes bij Anita te droppen. Gelukkig kom ik een spaarpot voor goede doelen tegen…

Bij de gate krijg ik mijn parfum, niet vergeten om deze in San Francisco nog in mijn tas te stoppen! In het vliegtuig kijk ik de films van Lord of the Rings in sneltreinvaart nog een keer, in ieder geval de scenes van locaties die ik nu heb gezien.

 

In San Francisco krijg ik mijn tassen terug. Deze keer had ik mijn wandelschoenen niet schoongemaakt. Niet zo slim, want ook in Amerika doen ze moeilijk over aarde uit andere landen. Gelukkig hoef ik niet door de desinfectie als ze horen dat ik hier maar 3 uur blijf. Ik mag de tassen gelijk weer bij een balie inleveren, omdat ze al zijn doorgelabeld. Op het laatste nippertje denk ik eraan om het parfum nog over te hevelen. De resterende tijd op het vliegveld besteed ik in een winters zonnetje. Zo rook winter!

 

Woensdag 17 januari 2007 Schiphol

Mijn tas is er niet bij. De kleine tas wel, met de wijn, die de vluchten keurig heeft overleefd. Maar mijn grote tas, die met het parfum, en alle souvenirs, is pleitos. Na een uurtje mag ik hier aangifte van doen, en dan ga ik maar zonder tas naar huis.

 

Zondag 21 januari 2007 Delft

Na dagen wachten, checken op internet, bedenken wat er allemaal in die tas zat, is mijn tas op het vliegveld aangekomen! ’s Avonds blijkt dat 24 kg toch te veel was. De tas is finaal opengescheurd. De hele bodem ligt eruit. Ze hebben hem op San Francisco maar weer volgepropt, en helemaal rondgetaped. Als dank hebben ze mijn parfum gehouden, blijkt. En een blauw shirtje zal nog wel ergens op San Francisco liggen. Maar verder zit ALLES er nog in. Erg opgelucht. Nu kan ik pas echt nagenieten!

 

Besuch aus Deutschland

Ja ich hatte Besuch aus Deuschland, klar dass sie nicht nur wegen mir da war. Aber fangen wir erst mal da an, wo ich aufgehört habe. Also Carolas Tasche ist, wie berichtet, wieder aufgetaucht. Es war eine Stofftasche und der Boden hat sich verabschiedet. Was lernen wir daraus? Vielleicht sollte man Stofftaschen nicht mit 24 kg Gepäck vollladen und Amerikaner sind unfähig mit Gepäck ordnungsgemäß umzugehen. Schließlich stand ja drauf “Heavy” Aber das die Amis nicht mit Gepäck umgehen können, hat mir ja schon mein Koffer bewiesen.

Anyway: Die Tasche ist mit Verspätung und getaped aber dennoch zurück. Und mit ihr fast alle Sachen bis auf das in Auckland gekaufte Parfüm und ein T-Shirt. Die Mitarbeiter der Fluggesellschaft brauchen also nicht schnitzen 🙂

Was noch fehlt ist der letzte Teil von Carolas Bericht….

Der Maler hat neben der Schadensbehebung in meinem Zimmer auch noch eine Wand in unserer Küche wieder cremefarben gemacht. (sie war vorher braun.)

Meine Diplomarbeit hat noch immer magere 17 Seiten. Thomas hat mit seinem kleinen Kommentar im Sinn von: “Hey das ist ja nicht schlecht, aber vielleicht schreibst du noch kurz das dazu”  mir quasi 2 Tage frustrierende Recherche aufgedrückt, nur damit ein Satz korrekt wird und vielleicht 3 Absätze mit je zwei Sätzen dazukommen.
Dann hab ich nochmal ein Wasserflaschenunfall gehabt und damit mein Laborbuch in alle Farben gehüllt, weil meine Probedrucke nicht wasserfest waren. Zum Glück sind die wichtigeren Sachen nicht im Laborbuch….

Also habe ich mich nochmal drangemacht die wichtigsten Daten aus dem Laborbuch nochmal zusammenzufassen, dabei hab ich festgestellt, dass ich mehr gemacht habe, als ich in der Diplomarbeit berücksichtigt habe, und muss das auch noch reinbringen. Also es wird schon. Und es fehlen noch immer 10 Proben fürs Elektronenmikroskop, das freundlicherweise uns momentan den Dienst versagt *argh*

Genug gejammert, ich wollte was von meinem Besuch erzählen:
Aaalso langes Ausholen *g* Meine Eltern haben einen Freund (ja, ich weiß, dass sie dazu recht haben 😉 )  Nicht dass ich davon viel mitkrieg, aber ja, den da kannte ich schon. War mal bei ihm um Afrikabilder zu gucken. Der Kontakt (zwischen ihm und meinen Eltern) ist nicht mehr so intensiv wie er mal war, aber genug um ab und an zu telefonieren. Dabei hat sich rausgestellt dass die beiden Töchter (seine Tochter und meine Wenigkeit) quasi zeitgleich hier sind. Meine Mama hat natürlich nichts besseres zu tun und meine E-Mail Adresse rausgerückt. Das war im September. Also habe ich von einer mir total Fremden plötzlich E-Mails bekommen.  Aber alles nicht so schlimm, denn hinter den E-Mails hat sich ein HdR – Fan versteckt *g* und sie hat doch tatsächlich den ganzen Müll, den ich hier fabriziere gelesen und in ihre Reiseplanung eingebunden – also die Kommentare über die Orte wo ich war..

Im Januar ist sie dann hier gelandet, kurz bevor ich Carola wieder nach Auckland begleitet habe. Und geschickterweise hat sich sich auch ein Neuseeländisches Handy besorgt. Ab da folgten also SMS. Und dann kam die SMS dass sie in Wellington ist. Und sie will mich treffen. Hee, klar, kein Problem *g*

Also hatte ich gestern Abend sehr netten Besuch. Sie hat sich aus was für Gründen auch immer für meine spärlichen Kochkünste entschieden. Und wir haben einen sehr gemütlichen Quatschabend gehabt. Mit Herr der Ringe Bier. Denn sie hatte eine Tour zu den Wellintonlocations mitgemacht, auf der sie das Bier verkauft haben. Und das klang so lustig, dass ich die Tour wohl auch mitmachen werden. Großer Vorteil: ich bin nicht alleine, schließlich ist es eine Gruppe. Ich brauche kein GPS wie ich es mit dem Location Guide brauchen würde, und ich komm auch zu den Locations die in Hutt Valley liegen, wo man doch besser mit dem Auto hinkommt. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt.
Und gequatscht haben wir natürlich hauptsächlich über unsere Erlebnisse in NZ und klar über die Bücher und Filme – was auch sonst.

Alles im Allen ein sehr netter Abend mit einer netten Anregung.

Ansonsten hab ich heute nochmal mit Lisa telefoniert. Ich hatte ja das Gefühl, dass meine Mail nicht bei ihr angekommen war. Aber sie hatte etwas Stress mit der Pflege von ihrer Oma. Dann hat man natürlich keine Zeit sich um E-Mails zu kümmern. Aber ich werde noch mal hinfahren. Und wenn ich mir dafür Nächte um die Ohren schlagen muss, dass diese blöde Arbeit fertig wird. Ich freu mich so, das muss können. *entschlossen*

Carolas Reisebericht – Teil keine Ahnung

Zuerst mal die besten Nachrichten 🙂 die Tasche ist wieder aufgetaucht. Weiß der Geier wie und warum sie nicht einfach dort und dann angekommen ist, als sie sollte. Aber sie ist da *dops*
Ich warte noch auf den Bericht ob alles da ist was da sein soll, aber ich bin da mal zuversichtlich. Denn was sollte jemand mit Klamotten anfangen, die ihm vermutlich gar nicht passen, und die Geschenke sind ja auch ne persönliche Sache.

Nachdem ich mir jetzt ein Faulenzerwochenende gegönnt habe (der Maler war da um in meinem Zimmer ein paar Sachen zu machen), stürze ich mich jetzt wieder frohen Mutes *hust*  auf den letzten und längsten Teil der Diplomarbeit.

Ach ja, die Bilder sind jetzt online. Und ich habe jetzt den vorletzten Bericht von Carola bekommen, damit auch für die niederländisch Sprechenden/Lesenden der Bericht vollständig wird.

donderdag 11 januari nog een dagje Wellington
Het weer lijkt opgeknapt, en voor vandaag staat de wijdere omgeving van Wellington op het programma. Na eerst de parkeermeter weer met veel te veel dollars te voeren, vertrek ik rond half tien. Ik begin met de Marine Drive. Dit is een rondrit om de Peninsula van Wellington, langs allemaal strandjes en het vliegveld. Het vliegveld is precies op de “aanhechting” van het schiereiland gebouwd, en kon daar alleen maar worden gebouwd omdat de aardbeving van 1855 de grond een paar meter optilde en daarmee uit de zee haalde. Da’s wel een andere techniek dan in Nederland!

De zon breekt echt door en ik geniet van de uitzichten en de route. De stranden sla ik een beetje over, ik heb nu wel genoeg Paua-schelpen gevonden…In plaats van auto’s kijken in het Automuseum (dat was het regenprogramma) kijk ik nu vliegtuigen vanuit een parkeerplaats. Ze hebben hier schitterende spottersplekken.

Ik lunch in Island Bay op een bankje met uitzicht op de zee en besluit daarna nog een stukje te gaan wandelen. Andi heeft mij de Scenic Walk aanbevolen. Ik heb geen tijd om de hele wandeling te lopen (16 km) maar ik loop het eerste uur en dan weer terug. Deze walk is hoger dan de eerdere walk, op zo’n 400 meter en dat levert weer hele mooie uitzichten op. Het is een erg mooi pad, door bos en weiland.

Om 15.00 ben ik weer bij de auto en ga ik nog een stukje rijden. Ik heb voor mezelf een mooie route uitgezet en eindig in Eastbourne, een buitenwijkje helemaal aan de andere kant van de haven. De mensen die hier wonen, zijn sneller met de veerpont dan met de auto in het centrum van de stad. De stad heeft echt een bizarre plattegrond. In Eastbourne zijn de stranden gezellig vol, het is inmiddels echt warm en ik geniet nog 2 uur van een boek. Andi en Anita zijn stikjaloers als ze het horen, zij zijn tenslotte de hele dag op de universiteit aan het werk geweest en hebben de zon en het uitzicht alleen van binnen gezien…

 

vrijdag 12 januari Wellington – National Park
Het is echt zomer in Wellington! Onvoorstelbaar dat de weersvoorspellingen voor de Tongariro zo slecht zijn. De ochtend start met inpakken, waar we weer eens veel te veel tijd aan besteden. Dan lopen we de stad nog even in. Ik heb besloten dat ik NU naar de kapper wil. Bovendien wil ik nog een kalender voor de keuken kopen (nu 50% afgeprijsd).

De kapper blijkt een avontuur. Ik laat met mijn vingers zien dat ik zo’n 3-4 cm van mijn haar afgeknipt wil hebben. Mijn kapster is echter een hairstylist en die heeft weinig boodschap aan “bijknippen”. “I’ll make a nice hairdress for you, nice and female, don’t worry.” En vervolgens knipt ze de achterkant op, en gaat er voor de rest zo’n 10 cm af… Oeps. Maar toegegeven, het staat me wel weer leuk en het is vrouwelijk. Maar goed dat mijn haar eerder al kort is geweest. Conclusie: Kiwi-kappers doen niet zo moeilijk over het afknippen van gezond haar. Bij Anita ging het in Queenstown ook al zo makkelijk.

 
Dan gaan we weer rijden. We zijn nog geen uur onderweg of het begin weer zachtjes te regenen. Tegen de tijd dat we in Foxton zijn (waar ik alsnog de molen fotografeer, die ik op de heenweg blijkbaar niet op de foto had gezet) regent het echt. Hmm, daarom waren die weersvoorspellingen zo slecht. We spreken af dat we de tocht alleen maar lopen als het echt zonnig is en er geen regen is voorspeld. Zeg maar “cloudy and clearing” is goed, “fine and sunny” is beter, maar “cloudy with rain” is voor ons niet goed genoeg.

National Park blijkt een piepklein dorpje, met 1 supermarkt, die om 19.15 uur gelukkig nog open lijkt te zijn. Tenminste, wij halen er onze boodschappen en de deur wordt speciaal voor ons en twee andere klanten open en dicht gedaan. Eenmaal weer buiten blijkt dat de winkel om 19.00 uur dicht had moeten gaan. Blij dat de NZ daar niet zo moeilijk over doen!

In het hostel hebben we een erg raar gesprek met de eigenaar. Die is van mening dat 2 uur zon en 6 uur regen ook een prima tocht kan zijn. Anita voelt hier helemaal niets voor maar we laten ons overhalen dat we het weerbericht van de volgende ochtend afwachten. Dat betekent wel vroeg op. Het grootste probleem lijkt op dit moment niet de regen te zijn, maar de wind. Als er teveel wind is, gaat de wandeling niet door, dan brengen ze je niet eens naar het startpunt.

Dan duiken we eerst de Spa pool in, we moeten tenslotte gebruik maken van de faciliteiten die er zijn en het is ook heerlijk. Nog even eten, boekje lezen en dan vroeg naar bed. Eigenlijk hopen we stiekem dat de keuze voor morgen ons wordt afgenomen. Ik ben bang dat ik me toch zou laten overhalen om door regen te gaan lopen terwijl Anita dit echt niet ziet zitten. Afspraak is wel dat we er allebei voor moeten gaan, anders doen we het niet.

 

Zaterdag 13 januari National Park – Otorohanga

Enorm vroeg op. Als we naar de keuken lopen, komen we de eigenaar tegen. `No crossing today`. Te veel wind dus. In de keuken komen we mensen tegen die echt balen, terwijl wij onze schouders ophalen. Ons alternatief programma staat al vast, we rijden naar de Waitomo Caves.

Nooit eerder zijn we zo vroeg weer op pad geweest, tenzij we ergens heel vroeg moesten zijn! Om half negen zitten we al weer in de auto. We zien weer niets van de vulkanen, het is mij gewoon niet gegund. Tsja, ik zal toch nog een keer terug moeten komen.

De hosteleigenaar had ons willen overhalen om ´s avonds terug te komen naar National Park, maar omdat we verder naar het noorden moeten, zijn we daar niet op ingegaan. We regelen straks wel een ander hostel voor de volgende nacht. Dat blijkt een goede keuze, want naar Waitomo is het ruim 1,5 uur rijden. Daar aangekomen regelen we bij de I-site een tocht door de grotten. We kunnen kiezen uit een wandeling door de druipsteengrot, een boottocht door de grot, black water raften (op auto-binnenbanden door de grot drijven) of abseilen etc. Alle tochten leveren heel veel gloeiwormen op – veel meer dan in Te Anau, wordt ons verzekerd. Wandelen of boottocht klinkt als Te Anau, dus het wordt black water raften, en dan de meest gebruikersvriendelijke versie, dus geen kopje onder en geen nauwe doorgangen, om zowel mij als Anita een leuke tocht te garanderen.

De tocht start binnen een half uur. We regelen nog even een hostel een paar km verderop, lunchen en dan mogen we mee naar de base. Hier krijgen we allemaal een wetsuit en laarzen uitgereikt. Onze groep bestaat uit 11 mensen, ongeveer 50/50 man/vrouw. De meiden concluderen al snel dat deze pakken niet bijdragen aan je sex-appeal. En wij maar denken dat die kayak-pakken niet sexy waren…

Ik vraag me af waarom ik dit doe…

Dan worden we met een busje naar een ingang van het grottensysteem gebracht. In de weilanden in deze omgeving zitten allemaal gaten van soms wel 100 m diep, die onstaan zijn doordat de grotten eronder zitten. De gaten zijn beschermd met begroeiing en hekwerken, zodat het vee er niet inwandelt. Een van de gaten blijkt “onze” ingang. We mogen allemaal een band pakken, en dan moeten we eerst een stukje lopen. Iedereen heeft een helm met een lampje, en af en toe moeten de lampjes uitdoen zodat we de gloeiwormen kunnen zien. Ze zijn hier een stuk minder panisch dan in Te Anau, als iemand met flitslicht fotografeert, wordt daar niets van gezegd. In Te Anau was flitslicht ten strengste verboden, en mochten we ook niet op de gloeiwormen schijnen. Na een tijdje naderen we een waterstroom. We moeten in onze band stappen en in een rijtje achter elkaar aanlopen. Het water wordt snel dieper en al snel lopen onze laarzen vol. Tussendoor gaan de lampjes weer uit en moeten we de band van onze voorganger vasthouden. Dan komen we bij een waterval. Hier is een trapje, maar het is de bedoeling dat we de 1,5 m naar beneden springen. Achterstevoren, terwijl we de band met onze handen achter ons achterwerk houden. Dit vind ik doodeng, zeker omdat ik mijn neus niet kan dichthouden en de mensen voor mij wel degelijk kopje onder gaan. Gelukkig mag ik iets lager stappen en ik overleef het. Maar echt leuk is dit niet. Er is dan ook een bijzonder charmante foto van mij van dit moment…

Dan krijgen we een nieuwe techniek. Iedereen moet zijn benen onder de armen van zijn voorganger leggen, op de band. Zo in elkaar gehaakt worden we door de grot getrokken. Lampjes weer uit, en inderdaad, dit zijn heel veel gloeiwormpjes, op grote hoogte. Fijn voor Anita, die dit dus niet eng vindt, maar ik vond het in Te Anau juist indrukwekkend dat de grot soms zo laag was en het licht dus ook heel dicht bij je was. Maar de wijze waarop we deze grot doorgaan, compenseert dit volledig. De gids zingt een liedje, we drijven door het water en het is prachtig.

Veel te snel eindigen we bij een andere waterval, waar ze een glijbaan overheen hebben gebouwd. Ha, dit is leuk! Helaas is de pret daarna over. We moeten nog een stuk lopen, met soppende laarzen, en dan is de tocht weer ten einde. Bij de base krijgen we een heerlijk warme douche en een kopje soep. Goed verzorgd! Nog mooier is dat we een CD kunnen kopen met alle foto´s van onze tocht en een paar algemene foto´s van de grot.

We rijden daarna naar ons hostel in Otorohanga. Dit blijkt heel erg dichtbij te zijn, en we zijn er dan ook lekker vroeg. Ha, dit is weer een normaal hostel, met jonge mensen, oude mensen. Niet van die wandelfanaten als in het vorige hostel. De avond is gezellig, er wordt gekletst en spelletjes gedaan.

 

Urlaubsende

Nachtrag (23:13 uhr): Carola ist wieder zu Hause. Ihre Tasche mit meinem Weihnachtsgeschenk, meinem Strandhandtuch und fast allen ihren Klamotten, nicht. Die hat sie in San Francisco noch in der Hand gehabt um das Duty Free Parfüm noch einzupacken. Auweh, hoffentlich taucht die wieder auf. Sonst müssen die Mitarbeiter vom Flughafen SFO mal ganz schnell hier her fliegen, mir mein Bild wieder besorgen und selber die Muscheln suchen, und wehe die sind nicht so farbenfroh *droh* und mein Bild war glaub ich auch eher Unikat oder so. *sauer*

12.01.2007 Wellington – National Park

Wieder einmal Einpackhektik. Ich versuche schon gar nicht mehr in die Uni zu gehen. Meinen ersten Teil von der Diplomarbeit hab ich gestern schon an Thomas geschickt. Das Auto haben wir erst nochmal auf einen Parkplatz für den ganzen Tag gestellt. Weil wir müssen ja noch mal in die Stadt. Carola möchte zum Frisör und braucht noch einen Kalender für ihre Küche. Wieder einmal brauchen wir viel zu lange und es wird viel zu spät. Aber wir haben Glück und finden noch einen Frisör für Carola und bis zu ihren Termin shoppen wir noch die nötigen Sachen.
Die Frisörin ist etwas übereifrig und Carolas Haare sind jetzt sehr sehr kurz *g*

Dann legen wir los. Nicht ohne noch kurz beim Holden (so heißt Opel hier in NZ)  vorbei zu fahren und noch ein paar Brochüren mitzunehmen. Dann geht es mal wieder die 1 nach Norden. Das Wetter wird während der Fahrt immer schlechter, und beim Tongariro National Park ist es wieder bewölkt und es regnet.

Im Hostel gibt es erst mal ne Verwirrung mit meiner Reservierung, irgendwie ist das nicht ins Buch eingetragen, obwohl es bestätigt war. Dann fragen wir nach der Tongariro Crossing. Der Typ dort ist sehr seltsam, meint, ob es denn reicht, wenn die Sonne ein paar Stunden scheint und dass Regen doch wohl gar nicht so schlimm wäre. Wir hatten aber gesagt, dass wir diese Tageswanderung nur machen wollen wenn es wirklich schön ist. Wir wollen noch abwarten wie es morgen aussieht. Ist es nicht schön, gehen wir nicht und gucken uns statt dessen die Waitomo Caves an.
Den Abend verbringen wir im Spa Pool plätschernd. In der Hoffnung, dass mein Rücken dadurch etwas weniger weh tut.
Wir unterhalten uns noch mit unserer Zimmernachbarin, die ist gerade von einer 3 Tagestour zurück gekommen und meint dass das Wetter oben besser war. Wir zweifeln noch weiter, wie das jetzt ist mit der Crossing.

13.01.2007 National Park – Waitomo Caves. Another yourney in the dark.

In der Früh kriegen wir zu hören, dass es heute nicht ratsam ist die Crossing zu gehen. Es ist zu windig. Eigentlich froh, dass ns diese Entschidung abgenommen ist, fahren wir nach Waitomo. Im Hostel hatten sie gemeint, dass das ein guter Tagesausflug ist, und ob wir nicht do die zweite Nacht auch dort bleiben wollen. Nö, wir wollen ja eh weiter nach Norden, das wäre dann ja doof wenn wir wieder zurück fahren würden. Das ist eine sehr gute Wahl, wir sind fast zwei Stunden unterwegs bis wir in Waitomo sind. Dort fragen wir im Visitor Center nach Touren in die Höhlen, und es gibt eine ganze Auswahl. Die ganz ruhige Tour ist wie in Te Anau, man sitzt in einem kleinen Boot und darf die Glühwürmer sehen. Die anderen sind etwas wilder. Black Water Rafting heißt es, wenn man auf einen Reifen durch die Höhlen treibt. Abseilen und Caving mit richtig engen Durchgängen sind die andere Möglichkeit. Wir verzichten auf die Seniorentour, das haben wir ja schon gemacht. Abseilen muss auch nicht sein, und mit meiner leichten Claustrophobie möcht ich auch nicht unbedingt die reine Caving tour machen. Wir entscheiden uns also für eine gemäßigte Black Water Rafting tour.

Die startet auch schon bald. Nach Museumbesuch mit der erneuten Erklärung, dass die Glühwürmer keine Würner sondern Larven sind und kleinem Lunch geht es los. Wir sind eine Gruppe von 11. Zunächst werden wir mit supersexy Wetsuits ausgerüstet. Wir müssen uns auch noch Gummistiefel anziehen Helm aufsetzen und dann geht es los. Zunächst fahren wir über Farmland. Die Kühe hüpfen zur Seite. Dann müssen wir uns Gummiringe aussuchen. Den Rest bis zum Eingang der Höhle laufen wir. Dann geht es runter, erst noch im trockenen, durch einen Tropfsteihöhlenbereich. Zwischendrin müssen wir unsere Helmbeleuchtung ab und zu ausschalten um die Glühwürmer zu sehen.
Dann geht es in den Bach. Erst ist es untief doch irgenwann müssen wir die Ringe umlegen und das Wasser wird tiefer und läuft in die Gummistiefel. Wir müssen uns am Reifen des Vordermanns festhalten, Lichter gehen wieder aus. Ganz oben glühen die Würmer wie ein Sternenhimmel und es kommt zur ersten Herausforderung. Wir müssen einen Wasserfall hinunterspringen. Rückwärtz in unseren Reifen. und werden danach gleich fotografiert. – Horrorbilder die wir euch nicht antun. Dann müssen wir auf unseren Reifen sitzenbleiben, die Füsse auf den Vorderreifen legen und die die des Hintermannes festhalten. Die Lichter gehen wieder alle aus und wir werden durchs Wasser mit Blick auf Glühwürmer gezogen. Unser Guide fängt an zu singen und fordert uns auf auch was zu singen. Kaum einer traut sich. Der Klang in der Höhle ist wie in einer Kirche mit sehr viel Hall, die Decke ist sehr weit oben, was es für mich dann doch angenehm macht.
Dann kommt es zum nächsten Wasserfall. Hier wurde eine Rutsche drübergebaut und wir rutschen hinunter. Sehr lustig. Dann ist die Tour auch schon fast wieder zu Ende das letzte Stück laufen wir bis zum Ausgang.

Zurück bei der Basis können wir warm duschen (auch wenn das nicht wirklich sauber ist) und bekommen eine Tomatensuppe. Das tut gut. Es hat richtig Spaß gemacht 🙂
In aller Ruhe fahren wir zum nächsten Hostel, unterwegs holen wir noch eine Box Hokey Pokey Eis, weil Carola das noch nicht kennt. Glücklicherweise hat das Hostel ein Tiefkühlfach. Dann erstmal heiß Duschen um den Höhlendreck volltständig los zu werden. Den Abend verbringen wir mit  spielen und lesen.

14.01.2007 Waitomo Caves – Matamata –  Whitianga. Besuch bei den Hobbits

In der früh belausche ich ein schottisches Pärchen. Sie planen was sie den Tag über machen wollen und rufen ne menge Betriebe an, die Black Water Rafting in den Waitomo Caves anbieten. Zwischendrin meint er: “I want to see the Shire” ach ja? Ist das so nah? Ich gucke auf die Karte und ja: Matamata liegt fast auf dem Weg. Aber ich habe ja Carola dabei, ob die Hobbingen sehen will? An sich ist die heutige Strecke nicht so lang und wir haben sonst nix geplant. Im Auto erwähne ich dann, dass wir auch über Matamata fahren können und zeige Carola wie groß der Umweg wäre. Sie findet es keinen und meint, dass wir das schön machen können. Juhu, dann komm ich doch noch nach Hobbingen *freu* das hatte ich schon total von der Liste gestrichen. Dabei ist es, obwohl es die teuerste Location ist, auch die interessanteste, bei allen anderen hatte man dieses *einbild* “ach ja stimmt kann schon sein” hier stehen aber noch teile vom Set, und es hatte genug Screentime um hängen geblieben zu sein.

In Matamata angekommen kommt uns schon ein Schild entgegen: “Welcome in Hobbiton” und beim Visitorcenter ist auch ein rundes Tor vor dem Eingang. Im Visitor Center bekommen wir auch unsere Tickets für die Tour, die 20 min später startet. Wir fahren in “Gandalf” einem großen weissen Bus auf die Farm der Alexanders. Es ist die einzige Schaffarm in der Umgebung von Matamata. Also alle Schafe die wir auf der Strecke sehen gehören denen. Das Land ist wunderbar hüglig und grün. Das Grün hat aber auch seine Nachteile, es ist nämlich sehr sumpfig und manche Stellen können wir deswegen nicht betreten. Das wurde fürs Filmen dann immer leergepumpt.
Die Hobbithöhlen sind gemütlich klein, und haben (außer Beutelsend) keinen Innenraum. Wir kriegen Geschichten vom Set zu hören aber auch Geschichten von fanatischen Besuchern, wie zum Beispiel eine Frau die die oberste Stufe zu Beutelsend geküsst hat, weil Frodo (oder Elijah) da gestanden hatte. oder die von einem Kerl aus Deutschland der trotz der imposanten Körpergröße von 2.20 m in kompletten Bilbokostüm angekommen ist und es sich gleich einen ganzen Tag in Hobbingen gemütlich gemacht hat, bis ihn die Alexanders von der Farm vertrieben haben. Unser Guide ist froh, dass wir so eine “normale” Gruppe sind. Carola fühlt sich zwischen uns Freaks, die sich dann über einzelne Szenen und Unterschiede zwischen Buch und Film (das Fehlen von Saruman in Hobbingen im Film) unterhalten, eher unwohl. Aber sie ist froh, dass sie den Film dann doch gesehen hat.

Um zwei sind wir wieder auf der Strecke zur Coromandel Halbinsel. Es ist warm und sonnig und die Strecke zieht sich dann doch. Es ist auch ne enge Küstenstraße (geteert) und wir sind dann doch noch rechtzeitig da. Beim Einchecken steht plötzlich Heike, die wir in Te Anau kennengelernt haben, hinter uns. Dieses Hostel hat aber keine gemeinsame Küche, sondern mehrere kleine Häuser, die sich jeweils pro Stockwerk eine Küche teilen. Heike ist in einem anderen Haus als wir, und so sehen wir sie nur kurz.

Abends gehen wir am Strand spazieren. Sommer! Und weil Sommer ist, holen wir uns ein Eis, und was für eins. Statt den zwei Kugeln, die ich eigentlich erwartet habe, werden uns zwei von jeder Sorte auf die Waffel gepackt. Carola kriegt so auch noch ne Portion Goodie Goodie Gumdrops (Eis mit Gummibärchen drin)  Eis leckend laufen wir zurück zum Hostel.

15.01.2007 Hot Water Beach und Cathedral Cove

In der früh mal wieder früh raus. Diesmal wollen wir uns von den Gezeiten keinen Strich durch die Rechnung machen lassen. Ebbe ist um 10.38 uhr und man kann eine Stunde vorher anfangen zu graben. Wir rufen nochmal beim Kayak an, es ist noch nicht sicher, ob es geht, denn es gibt recht hohe Wellen, Aber es wird schon werden.

Wir leihen uns Spatel für den Strand. Das ist mal was, da ist man doch schon ne Weile den Kindesbeinen entflohen hat selber noch keine Kinder und man geht an den Strand zum Buddeln. Na gut. Dort angekommen sehen wir schon die ersten Buddler, wir gehen ums Eck, da sind noch mehr. Wir gehen zurück und fangen an zu graben. Das Wasser, das sich in unserem Loch ansammelt ist kalt, und eine Welle schwappt noch kaltes Meerwasser dazu. Wir versuchen unser Glück dann doch dort wo die ganzen anderen sind. Und auch unser neues Loch ist kalt. Doch etwa 3 m weiter ist es anscheinend recht warm. Wir können kurz hin, dort verbrennt man sich fast die Füße. Wir machen noch ein Loch näher an der heißen Quelle, und noch immer ist das Wasser kalt. Und dann buddeln wir zusammen mit ein paar Engländern und brechen letztendlich den Damm zwischen den größeren heißen Pool ab. Dann haben wir doch noch etwas Genuß von einer heißen Quelle. Gemütlich ist es nicht wirklich. Wir hatten gehofft, dass jedes Loch dann zum Treffer wird, aber diese heißen Quellen sind wohl eher spärlich gesät und man kann froh sein, wenn man sich dann zu den Leuten setzen kann, die Erfolg hatten. Aber das ist nicht schwer, nur voll.
Als immer mehr Wellen die sorgsam aufgerichteten Wälle zusammenfallen lassen, gehen wir wieder. Wir haben noch ne Weile Zeit bis wir beim Kayak sein müssen. Fahren also gemütlich nach Hahei und essen dort erstmal.

Um 13.45 uhr treffen wir uns mit unseren Guide am Strand. Wir können auch direkt dort zahlen, sogar mit CreditCard. Die Wellen die hier an den Strand rollen, sind zwar nicht ganz so hoch, wie am Hot Water Beach, aber noch immer nicht wirklich klein. Aber wir werden durchgezogen wird uns gesagt. Na gut. Mit uns paddeln noch drei Pärchen, wieder sind wir das einzige reine Frauenkayak. Nach kleiner Einweisung und in der Luft rumpaddeln gehts los. Beim Starten bekommen wir erstmal eine Welle ins Gesicht, aber wir bleiben aufrecht 🙂 Dann paddeln wir zu einer Insel und drumrum. Die Wellen sind noch immer recht hoch, aber da sie hier nicht brechen nicht gefährlich. Diesmal sind wir von allen die schnellsten. Wir landen an einem Strand. Wir werden wieder aus dem Wasser gezogen. Als letzte paddeln wir auf ein Handzeichen hin auf den Strand zu, Dann hängt ein Kerl an unserer Kayakspitze, und wir werden an Land gezogen. An diesem Strand befindet sich die Cathedral Cove. Ähnlich wie beim Hole in the Rock handelt es sich hier um eine Auswaschung im Felsen durch die man hindurch gehen kann. Sie hat eine spitzes “Dach” was ihr diesen Namen eingehandelt hat. Bei Flut steht Wasser drin, aber das ist uns eh schon egal.

Unser Guide packt, während wir gucken, aus. Becher, Stövchen, Thermoskannen, Topf, Milch, Milchschäumer. Er hat sogar Marshmallows für die heiße Schokolade dabei. Sauber! Wir genießen Tee, Kaffee, heiße Schokolade etc. Kekse gibt es auch noch dazu. Gut gewärmt geht es wieder in die Kayaks. Wieder werden wir durch die Wellen gezogen. Dann geht es zurück zum Ausgangsstrand. Wieder mal sehr toll.

Am Abend gehen wir mit Heike und Gudrun noch einen trinken. So beenden wir Carolas letzten Urlaubsabend sehr gemütlich mit Wein und Käse.

16.01.2007 Abschied vom Norden und von Carola

Wir müssen schon wieder früh raus. Carola muss so packen, dass alles wieder mit in die Niederlande kann. Und wir müssen um 10 im 40 km entfernten Coromandel Town sein. Leider hat es in der Nacht geregnet und so müssen wir diverse Sachen doch noch mal lose ins Auto legen.

Die Straße nach Coromandel ist gewunden und eng und geteert. Unser Ziel ist der Driving Creek Railway. Ein kleiner Zug, der durch Buschland fährt. Gebaut wurde er von einem Töpfer. Was als Hobby begann ist durch die Touristen gewachsen und ist nun eine einstündige Fahrt. Das Buschland besteht aus NZ Bäumen (u.a. Kauris) die hier wieder gepflanzt worden sind. Und dazwischen finden sich immer mal wieder Terracotta figuren. Die Wände sind auf kreative Weise mit Flaschen oder alten Reifen befestigt. Die Fahrt endet beim “Eyefull Tower” in dem man auch Hochzeiten oder Geburtstage feiern kann. Man hat eine schöne Aussicht über die Küste. Dann tuckern wir wieder gemütlich gen Tal.
Unten versuchen wir in einem Cafe ins Internet zu kommen, leider ist der Anschluß gerade tot und so fahren wir weiter.

In Thames finden wir ein gutes Internetcafé, wo wir auch unsere Fotos noch schnell austauschen können. Dann gehts weiter nach Auckland. Carola will noch zu einem Alfa Händler. Der Erste ist nur eine Werkstatt. Beim Zweiten hat sie Glück. Sie bekommt einige Broschüren. Dann geben wir unser Auto heil wieder ab. Also haben wir uns doch 300 $ gespart indem wir die Versicherung nicht höher gesetzt haben. Vermutlich gibt es noch einen Nachschlag *grusel*

Am Flughafen checkt Carola zuerst ein. Unsere Flüge gehen gleichzeitig, ich muss aber ins domestic terminal, während sie im internationalen sein muss. Weil sie schon um 19.15 Uhr in der Passkontrolle sein muss und ich erst um 19.45 einchecken muss, schleppe ich meine Tasche halt noch mit. Wir essen was, gucken noch in den Souvenirshops ohne was großartiges zu finden. Dann ist die Zeit ganz schnell rum. Wir stellen fest, dass Carola noch eine Leaving Card ausfüllen muss. Und dann ist sie weg auf dem Weg nach San  Francisco.

Ich mach mich gemütlich auf den Weg zum domestic terminal. Das ist schon fast wie Busfahren. Ich brauch nicht mal wirklich mein Ticket. Die Zeit vertreibe ich mit Lesen, und um 21.30 bin ich wieder in Wellington. Ein Taxi bringt mich teurer als erwartet heim, ich hätte wohl doch besser ein shuttle bus genommen, nur die haben sich diesmal nicht so angeboten. Immerhin hab ich ne nette Unterhaltung mit dem Taxifahrer.

Fotos folgen bald.

Up to Date :)

Erst mal wieder die organisatorischen Sachen. Nachdem wir wieder im verregneten Wellington sind, und ich in meinen Motivationslücken fleissig war habe ich jetzt die Dezemberbeiträge (sprich die Sachen die ich im Dezember online gestellt habe – die Berichte haben wir ja zum Teil erst im Januar on gestellt) ins Archiv verschoben. Also für alle, die noch nachlesen wollen, der Link ins Archiv ist rechts oben 😉

Mein weitere Bericht ist schnell geschrieben: am Montag war das Ausschlafen lang nicht so lange, weil wir ja auf der Fähre recht gut geschlafen haben. Trotzdem haben wir den Vormittag erstmal mit Wäsche Waschen und Auto holen verbracht. Dann hat Carola mich in die Uni gebracht. Ich hab ihr ne kleine Tour gegeben und dann ist sie alleine losgezogen ins te Papa Museum. Ich dagegen habe mich mit Mühe wieder auf meine Diplomarbeit konzentriert. *ächz* gestern das gleiche: Carola war unterwegs und ich in der Arbeit, genauso wie heut. Wobei – heute wollen wir gucken ob wir die Wellingtonischen Pinguine finden können. Aber das ist ein Bericht für morgen 😉 oder doch noch heute? Pinguine haben wir keine gesehen. Für Rita nur noch die Info: es ist der Bus 30 der nach Breaker Bay fährt.
Aber wir haben noch ein paar schöne Paua Muscheln gefunden. Immerhin etwas *g*

maandag 10 januari Wellington – Alfadealer en Te Papa
We kunnen en mogen uitslapen en toch staan we om half tien alweer naast ons bed. Bijpraten met huisgenoot Andi, die net als Anita weinig zin heeft om weer verder te gaan met z’n afstuderen. Het begin van Anita stellen we nog even uit door eerst de nieuwe huurauto (een witte Nissan Sunny, met handbediende ramen!) op te halen en haar werkplek te bekijken. Haar uitzicht is niet te vergelijken met dat van mijn afstudeerplekjes – waar ik tegen boeken of bomen aankeek, heeft zij uitzicht over heel Wellington. Maar ik ben zeker niet jaloers op de weg die zij elke dag omhoog moet lopen. 

Ik begin de middag met een missie: de Alfadealer vinden en daar folders scoren. De dealer vinden blijkt erg makkelijk, die zit namelijk heel convenient tegenover de ingang van het Te Papa museum, mijn tweede programmapunt voor vandaag. Naast Alfa’s verkoopt deze dealer ook Fiats, Volkswagens en Citroens. Helaas betekent dit ook dat ze totaal ongepassioneerde verkopers hebben, die het volstrekt niet interessant vinden dat er een vrouw komt vertellen dat ze thuis 3 Alfa’s heeft. En hun foldervoorraad is eigenlijk een beetje op, dus meer dan twee foldertjes (147 en 159) en een prijslijst weet ik niet los te peuteren. Erg jammer (stiekem hoopte ik een heel klein beetje op een proefritje). De Zwitserse dealeres waar Jancko en ik vorig jaar bij toeval langs kwamen, deed meer haar best!

Missie maar matig geslaagd, ga ik door naar de overkant. Het Te Papa museum is in 1996 opengesteld en is HET museum van Nieuw-Zeeland. Hier zijn in feite twee belangrijke onderwerpen breed in kaart gebracht: de natuur en ontstaansgeschiedenis van NZ, en de cultuur van NZ, lees Maori-cultuur en wat de Westerse ontdekkers voor invloeden hadden. Ik begin met de natuur, en in dit geval met de breuklijn tussen de Pacifische Plaat en de Australische-Aziatische Plaat. Nieuw-Zeeland ligt precies op deze breuklijn en dat leidt tot de enorme hoeveelheid aardbevingen en vulkanen. Met die breuklijn hadden we in Fjordland al kennis gemaakt (daar zie je hem soms gewoon lopen als iemand je erop wijst). Wellington ligt exact op de breuklijn – hoe bedenken ze het! Het geheel wordt onder andere in beeld gebracht met een theodoliet en een aantal meetpunten, om te laten zien hoever meetpunten de afgelopen jaren zijn verschoven. Mijn landmetershartje gaat er sneller van kloppen. 
In de tentoonstelling over flora en fauna zie ik alle planten en dieren langskomen waar ik de afgelopen weken kennis mee heb gemaakt. Misschien maar goed dat ik in Fjordland nog niet wist wat we behalve die haai nog meer hadden kunnen bovenhalen. Alle dieren zijn hier op ware grootte gemodelleerd, erg mooi.
De tentoontstelling over de Maoricultuur bekijk ik maar halfhartig. De show en het bezoek aan een Maoridorp in Rotorua hebben al ruime kennis opgeleverd. De tentoonstelling over wat de Europeanen allemaal hebben uitgevoerd toen ze dit land gingen bewonen, bekijk ik wel uitgebreid. Het is ongelooflijk hoeveel dieren ze hierheen hebben geexporteerd zonder zich te realiseren wat voor gevolgen dit zou kunnen hebben. Zo werden konijnen en wild ingevoerd zodat er net als thuis kon worden gejaagd. Dat konijnen ook een plaag kunnen worden, daar hadden ze nooit bij stilgestaan…

‘s avonds de homepage bijgewerkt. We doen nu twee dagen per dag en lopen dus eindelijk een beetje in…

dinsdag 9 januari Wellington Southern Walk
Ik heb besloten niet meer naar Napier of Hastings te rijden, of ergens anders heen. Alles ligt hier toch al gauw weer op 5 uur rijden en dat is in mijn eentje in 2 dagen tijd niet echt de moeite. Wellington moet toch meer te bieden hebben? Anita blijkt een hele stapel wandelingen te hebben liggen in Wellington en omgeving. Omdat we willen proberen van het weekend alsnog de Tongariro-crossing te gaan doen (17 km) lijkt mij een opwarmertje van 12 km wel een goed idee. Ik kies de Southern Walk en rijd hiervoor met de bus naar Island Bay. In Island Bay heeft Anita eerder heel veel mooie Paua-schelpen gevonden, dus ik wil mijn geluk ook wel beproeven. Helaas is het vloed, echt vloed, dus schelpenzoeken lukt niet echt. Dus begin ik maar aan de wandeling. Natuurlijk begint het dan een klein beetje te miezeren, maar het is redelijk warm dus dat weerhoudt mij er niet van om deze wandeling te gaan doen. Ik zie dat er regelmatig een bushalte langs de route te vinden is, dus als het niet meer leuk is kan ik altijd nog stoppen. Ik blijk de bushaltes niet nodig te hebben. Tussendoor stopt de regen ook altijd weer, en het zet niet echt door. Wel word ik beloond met mooie uitzichten op het vliegveld, de baai en de haven. En met meetpunten, waarvan me nu extra duidelijk is hoe belangrijk het is dat deze zo groot en opvallend in het landschap zijn gezet. De tocht gaat over twee grote heuvels, en daalt dan aan de andere kant weer af naar een andere baai. Helaas zijn de bordjes niet altijd even duidelijk, en ik vermoed dat ik wel iets meer dan 12 km heb gelopen. Aan het einde van het pad is gelijk weer een bushalte, waar ik weer een bus naar de stad kan nemen. Omdat ik nog niet naar huis kan (geen sleutel) besluit ik de auto te pakken en terug te gaan naar Island Bay. Als het goed is is het intussen bijna eb, en moet ik toch wat van die schelpen kunnen vinden. Dat lukt me op het tweede strandje waar ik stop. De ene na de andere schelp haal ik tussen het zeewier vandaan. 
Thuisgekomen zijn Anita en Andi jaloers: ik heb ook een paar grote “slakkenhuis”-schelpen gevonden, helemaal heel en gaaf. En mijn Paua’s zijn dan misschien wat kleiner, ze glimmen er niet minder om. 

woensdag 10 januari Wellington stadswandeling
Gelijk als ik wakker word, hoor ik het al. Het regent, en niet zo’n beetje. Helaas moet ik er toch echt uit, de auto staat hier maar tot 8 uur gratis, en het parkeerterrein waar hij straks voor 10 dollar de hele dag kan staan, loopt snel vol. Dus ik breng de auto weg en loop door de regen terug. Het is van die hele nare miezer, waar je heel erg nat van kan worden. Mij valt op dat er bij veel stoplichten luifeltjes staan. Niet omdat het bushaltes zijn, maar om de voetgangers droog te houden! De meeste gebouwen hebben ook een luifel en bij het station zijn er hele voetpaden overdekt. Hmmm, zou het hier vaker regenen?

Van de Kiwi-vrouw die ik bij de veerboot in Picton sprak, hoorde ik dat er een museum over de scheepvaart in Wellington in (Wellington City and Sea). Hier wordt uitgebreid aandacht besteed aan de laatste veerboot die zonk in 1968. Dit wil ik wel zien en ook Andi beveelt me het museum van harte aan. 
Maar eerst ga ik terug naar bed. Nog een uurtje lekker slapen, terwijl de rest alweer aan het werk is :))
Dan ga ik lopen. Eerst nog even langs twee andere gebouwen, omdat het nu droog is. Het eerste is de Old St Paul’s, een waanzinnig indrukwekkende houten kerk in gotische stijl. Bij binnenkomst ben ik er stil van, zo bijzonder is dit. Helaas is er niet veel tijd voor bezinning, hier is een vrijwilliger die graag heel veel wil vertellen over de kerk. Dat verhaal is gelukkig wel de moeite waard en daarna neem ik nog even rustig de tijd voor het houtsnijwerk en de bijzonder mooie glas-in-loodramen. De vrijwilliger vertelt dat ik toch ook naar de Nieuwe St. Paul’s Cathedral moet gaan, en dan niet voor de kerk, maar voor de kapel, die er tegenaan is gezet. Dit is namelijk gewoon een oud houten kerkje uit 1900 dat tegen de afschuwelijk lelijke kerk uit 1964 is geplakt. Dat de kerk afschuwelijk is, constateer ik zelf. En het is inderdaad erg leuk om dan in de rustgevende houten kapel te komen. Van buiten zie je er bijna niks van, omdat de kapel tussen parkeerterreinen en andere gebouwen verdwijnt.
Dan ga ik naar het museum. Op de begane grond is een tentoonstelling over de afgelopen 100 jaar Wellington ingericht, met per jaar een hoogtepunt. Mooi gedaan, maar nog mooier is de tijdelijke tentoonstelling erachter over de 100-jarige dierentuin. Hier zijn platen waarop de leeuw King Dick, de reden waarom de dierentuin werd geopend, vanuit zijn zicht vertelt hoe de dierentuin zich heeft ontwikkeld. Ik lees alle platen omdat ik de stijl zo leuk vind. 
Op de eerste verdieping wordt aandacht geschonken aan de haven van Wellington, en de veerdiensten. Het blijkt dat er sinds ca. 1860 wel meer dan 100 schepen zijn vergaan in de Cook Street, het water tussen het Noorder- en het Zuidereiland. En uit de kaart waarop ze allemaal met jaartal zijn vermeld blijkt dat het ook nu nog mis zou kunnen gaan. In 1968 strandde voor het laatst een veerboot, een grote stoomboot met zo’n 700 passagiers, al bijna in de haven van Wellington. Er waren 51 doden. Ik ben blij dat ik dit nu pas lees…want dit zou nog steeds kunnen gebeuren.
Aan het ongeluk wordt in dit museum veel aandacht besteed. Maar ook aan de dolfijn, die rond 1900 tientallen jaren de boten veilig naar de overkant 
loodsde. Mooie tentoonstelling. 
Ook hier op de bovenste verdieping aandacht voor de cultuur van Maori en Westerlingen, deze keer gericht op Wellington. Ik loop er even doorheen.

Na het eten besluiten we om naar Breaker Bay te rijden. Het weer is wat opgeklaard, en in die Bay zouden pinguins onder de huizen leven. Wij willen wel heel graag nog een keer zelf pinguins spotten. De Bay is snel gevonden, het strand waarop ze vermoedelijk binnenkomen ook. En op dit strand weer machtig mooie Paua-schelpen, nu vind ik ook een aantal grote. Maar geen pinguins. Helaas.

Wir holen auf *g*

Diesmal der letzte Bericht über die Südinsel 🙂 ab jetzt gibt es wieder Wellingtonberichte. Sprich von mir nicht viel, während Carola die Umgebung anguckt, darf ich mich fürs Schreiben motivieren.

06.01.2007 auf Waljagd in Kaikoura

Diesen Morgen müssen wir wieder mal früh raus. Um 9 müssen wir beim Whale Watch Zentrum sein. Eigentlich wollten wir ja mit dem Rad fahren, die hier wunderbar zur Verfügung stehen. Nachdem Don, der Hausherr, sein Büro aber erst um 9.30 uhr öffnet, nehmen wir dann doch das Auto. Dort angekommen hören wir, dass es noch bestätigt werden muss, ob unsere Tour rausgeht oder nicht. Wir warten also und lenken uns mit Videos, die dort auf einer Leinwand gezeigt werden, ab. Nach einer Weile kommt ein Bus an, der eine Horde Menschen ausspuckt, die keinen Wal gesehen haben und ihr Geld zurück wollen. Aber wir erfahren auch, dass unsere Tour auch startet. Es gibt Nebel draußen und es wird gewarnt, dass man seekrank werden könnte. Aber sie verkaufen hier auch Tabletten dagegen. Diese helfen auch gegen Jetlag und Carola kauft sich gleich mal eine 5er Packung.
Um 9.30 müssen wir uns versammeln und werden mit dem Bus zum Schiff gebracht.
Wir müssen die Fahrt über sitzen bleiben, weil wir mit ca 30 Knoten fahren werden. Und das ist tatsächlich nicht langsam. Auf der Fahrt wird uns erklärt, warum man hier so gut Wale beobachten kann. Kurz vor der Küste von Kaikoura gibt es einen Tiefen Canyon unter dem Meer. Da hier ein kalter und ein Warmer Strom zusammenfließen hat das Wasser dort eine ziemlich konstante (aber relativ niedrige) Temperatur, genau richtig für die männlichen Wale, die diese Temperaturen besser aushalten als die Weibchen.
Inzwischen haben wir den Graben erreicht und der Kapitän horcht in die See. Und er hört was, auf jeden Fall ändert er die Richtung und meint, dass recht bald einer auftauchen sollte. Und er taucht auf. Man kann die Ausatemwolke erkennen. Wir kommen näher und dürfen rausgehen. Der Wal ist ein Pottwal (sperm whale) und einer der “residents” der “Little Nick” genannt wird. Er bleibt nicht lange an der Oberfläche und zeigt uns seine Schwanzflosse mit Loch, die ich gerade noch aufs Foto bekomm.
Nachdem Little Nick weg ist, meinen sie, dass er vermutlich bald wieder auftauchen wird. Wir bleiben noch in der Nähe. Über Funk erfahren wir von noch einem Wal, aber als wir dorthin fahren kommt auch noch ein “sorry, he’s gone” also warten wir weiter auf Little Nick. Und während wir warten düst ein Albatros sehr nahe am Schiff vorbei.
Und dann tauch Little Nick wieder auf. Diesmal gehen wir auf das obere Deck und weil ich vorher die Flosse schon fotografiert habe, möchte ich diesmal nur gucken. Wieder bleibt er nicht lange oben und ich kann den Anblick in vollen Zügen genießen 🙂
Kurz darauf geht es wieder zurück. Auf der Rückfahrt kriegen wir noch ein kleines Schmankerl. Wir geraten an eine Gruppe Dusky Dolphins. Diese sind etwas kleiner, als die, die wir bisher gesehen haben. Aber sie sind auch einiges agiler. Mit hohen Sprüngen schnellen sie durch die Wellen. Und wieder schwimmen sie mit dem Schiff mit. Das ist so ein schöner Anblick.
Viel zu schnell verlassen wir die Delfine wieder und kehren in den Hafen zurück. Schöne Tour.

Zurück im Hostel sprechen wir mit Don, der für uns beim Horse Trek anruft. Nach dem Horrorritt an Weihnachten hatten wir beschlossen hier noch mal reiten zu gehen, allein schon um Carola zu beweisen, dass es auch um einiges ruhiger geht.
Auf die Frage ob wir denn schon mal geritten seien, antworte ich mit einem: einmal ja und einmal nein. “kein Problem” gut 🙂 wäre die Antwort in irgeneiner Weise schwankend gewesen hätte ich abgesagt. So werden wir um 4 für eine Stunde reiten gehen.
Aufgrund von Dons Angabe “45 min” fahren wir zeitig los. Es geht wieder über eine Schotterstraße. Aber die schockt uns jetzt gar nicht mehr. Viel zu früh kommen wir an. Aber das macht nix.
Die Pferde stehen gut da. Sie sind schon gesattelt, haben aber Heu daliegen. Simon unser Guide sortiert etwas herum, Pferde die wegdürfen etc.
Die Vorgängergruppe kommt herein, und so wie es wirkt, konnten diese alle nicht wirklich reiten.
Nach und Nach kommen auch unsere Mitreiter (ein Pärchen und zwei weitere Frauen). Wir müssen einen Zettel ausfüllen mit den Hinweis, dass wir wissen, dass Reiten gefährlich ist etc. und eine Angabe machen, wie oft wir schon geritten sind. Nie, weniger als 10 mal, regelmäßig, erfahren. Alle außer mir (erfahren *g*) machen das Kreuz bei “weniger als 10 Mal”
Nach Helmausgabe und bezahlen werden wir nach und nach auf die Pferde gesetzt. Ein abgeflachter Baumstamm ist als Aufstieghilfe da und reiten man geradeaus kommt man zwischen Seile, die dafür sorgen, dass die Pferde in einer Reihe stehen. Wir sollen ständig hintereinander bleiben und ich bin die letzte.
Carola reitet vor mir. Ihr Pferd Gypsy ist eine ruhige Stute. Sie bleibt brav hinter den anderen und auch Doc, mein Wallach vergräbt seine Nase fast in Gypsys Schweif.
Wir reiten durch Farmland/Busch und dann durch einen Fluss. Ich hatte ja gehofft, dass es so wie bei Lisa im Fluss weitergehen würde, aber wir durchqueren ihn nur zweimal. An einer Stelle krieg ich den Hinweis, dass ich hier warten kann und dann hinterher galoppieren kann. Ich halte Doc also zurück, aber er ist alles andere als begeistert, dass seine Kumpel einfach abhauen. Die Reaktion: Rückwärtsgehen, Steigen, versuchen schnell umzudrehen als ich Kreise reite. Viel zu schnell geb ich auf, und hab die Gruppe innerhalb von Sekunden eingeholt. Schade. Aber es gibt eine weitere Stelle. Hier kann ich zumindest sehen wie weit die anderen sind und der Weg geht nicht über den Schotter sonder seitlich davon im Gras.
Wieder krieg ich eine kleine Rodeoeinlage. Als die anderen weit genug weg sind, lass ich ihn los. Aber er wird nicht zu schnell. Sehr schön. Und dann sind wir wieder zurück. Diesmal lang nich so k.o. wie letztes Mal. Die Pferde werden uns abgenommen. Es ist das erste Mal, dass ich mich nicht selbst drum kümmern kann.

Zurück ins Hostel. Wir wollen mal wieder Berichte schreiben. Don versucht uns noch zu überreden mit ins Pub zu gehen, aber auch die anderen Gäste zeigen hier nicht so viel Begeisterung. Draußen geht in orangenen Wolken die Sonne unter und später schlägt das Wetter um und es wird wieder kühler. Uns egal, wir haben Wale gesehen – naja einen, aber den zweimal. Und wir sind geritten. Da stört der Regen nicht, und morgen geht es eh wieder nach Wellington.

07.01.2007 Kaikoura – Picton – Wellington. Kurvige Sandstraßen

Heute werden die Taschen wieder so gepackt, dass sie gut auf die Fähre können. Nachdem wir aber wissen, dass man alles was man will einchecken kann, wird meine Decke extra eingepackt. Um kurz nach 10 tigern wir los. Wir haben den ganzen Tag Zeit um die 160 km nach Picton abzulegen. Wir müssen erst um 21.00 Uhr dort sein. Die Fähre geht erst um 22.05 Uhr.

Auf die Kekenos hier in der Nähe verzichten wir dank Nieselregen, statt dessen gehen wir noch mal Souvenirs shoppen und Homepage aktualisieren *hust*. Die Fahrt zieht sich mal wieder. Es gibt hier keine Ablenkung von den gelbbraunen Hügeln, das ist extrem ermüdend. Der einzige Stop, den wir einlegen ist in Blenheim. Eigentlich auch nicht in sondern bei Blenheim. Diese Gegend ist berühmt für ihre Weine. Und es gibt in Carolas Reiseführer eine kleine Tour die man fahren kann und die einen an ein paar Winerys heran bringt. Wir gucken uns eine aus, weil wir nicht so viel Wein probieren wollen, weil ich noch fahren muss, und Carola nicht Seekrank werden will.
Weil wir aber beide so müde sind, suchen wir uns erstmal wieder eine Stelle aus, wo wir kurz die Augen zu machen. Die Fährfahrt kommt ja auch noch auf uns zu.
Bei der Winery kosten wir mal wieder die Weine. Der hier am häufigsten vorkommende Wein ist Sauvingnon Blanc. Und den preisgekrönten testen wir dann auch brav. Diesmal kaufen wir aber keinen. Wir wollen ja keinen mit auf die Fähre schleppen und die Feiertage sind auch vorbei. Nach Turmbesteigung mit Aussicht über die Anlage fahren wir weiter.

Weil wir noch sehr viel Zeit haben (3 Stunden) und Picton nur noch 25 km entfernt ist, guckt Carola nach Alternativstrecken. Und sie findet eine. Eine gewundene Küstenstraße. Ja ok, können wir machen. Als wir dort ankommen warnt uns ein Schild: 25 km enge windende Schotterstraße. Na gut, eng und windend geht ja noch. Schotter geht auch, aber beides zusammen möchte ich nicht unbedingt fahren. Carola will aber, und so überlasse ich ihr mit Freuden das Steuer. Sogar auf dem Beifahrersitz spüre ich, wie die Straße unter uns rutschig ist. Wir beide haben bedenken über das Runterfahren. Aber bei der ersten Teilstrecke die runter geht, merken wir, dass es gar nicht so schlimm ist.
Carola genießt das Fahren und ich die Aussicht über die Marlborough sounds. Nach etwas über einer Stunde kommen wir in Picton an. Wir haben noch immer 2 Stunden Zeit totzuschlagen. Wir vertreiben sie mit einer Riesenpizza und Eis.

Um halb neun stellen wir unser total verstaubtes Auto auf den Parkplatz bei der Fähre und geben unser Gepäck ab. Dann warten wir auf die Fähre. Die hat diesmal keine Verspätung und wir können rechtzeitig an Bord. Gleich hinter dem Eingang sehe ich den idealen Platz für die Fahrt. Eine langgezogene Bank wo ein paar Tische davor stehen. Ideal, da kann man sich schön ausbreiten. Und das tun wir auch. Bis mein Akku leer ist, bearbeite ich noch Fotos und lade für einen seinen I-Pod auf. Dann hauen wir uns aufs Ohr.
Nach 2 Stunden weckt Carola mich. Wellington präsentiert sich als Lichtermeer mit Mondschein. Wunderschön. Diesmal ist das Taxifinden auch nicht so anstrengend un um Halb Zwei sind wir wieder “daheim” in Wellington.

Juhu, ein Zimmer für jeden von uns. Sowas wie eine nicht-durchgelegene Matratze. Selige Träume.

Und morgen wieder arbeiten 🙁

zaterdag 6 januari Kaikoura

Vroeg eruit, want vandaag gaan we walvissen kijken! Een andere gast uit het hostel moet er al om 4.30 uur uit om dolfijnen te gaan zien. Ben ik blij dat ik de tour om 9 uur heb geboekt, en niet die van 7.15 uur…
Veel te vroeg komen we aan bij het Whale Watch station. Hier blijkt dat de eerdere tour veel mist heeft gehad en geen walvissen heeft gezien. Nog een keer blij dat ik van het uitslaperige type was toen ik de tour weken geleden boekte. We zullen nog te horen krijgen of onze tocht wel doorgaat. Een half uur later krijgen we groen licht. Onze tocht gaat door, maar ze blijven waarschuwen voor mist en zeeziekte. Omdat we van veel anderen hebben gehoord dat ze op deze tochten zeeziek waren, koop ik voor de zekerheid toch maar pillen. Ik wil deze tocht niet door misselijkheid laten verpesten. 
We gaan met de bus naar de boot. Tot nu toe geen mist te zien, alleen een strak blauwe hemel. De boot gaat met een rotvaart over het water en we knallen vaak flink op het water. Ja, hier kan je goed zeeziek van worden, maar ik heb er geen last van – ik kijk alleen erg strak naar de horizon…We moeten binnen blijven tot we een walvis zien, dan mogen we naar buiten. 
De crew heeft een onderwatermicrofoon bij zich en daarmee kunnen ze bepalen waar de walvissen zitten en of ze binnenkort naar boven komen om lucht te happen. Op de momenten dat de crew luistert, mogen we even frisse lucht happen. Na een tijdje hebben ze “beet”, en inderdaad, plotseling zie ik aan onze kant een spuitende fontein met een grijze rug. Iedereen rent naar buiten en daar hebben we onze eerste beelden van een walvis. Op het scherm in de boot hadden ze al laten zien dat we maar een topje van de walvis zullen zien, maar dit topje geeft genoeg indicatie over welk formaat dier we het hier hebben. Al vrij snel zien we zijn staartvin omhoog komen en Anita lukt het om een vin-foto te maken. Niet helemaal perfect, maar mooi genoeg. We besluiten dat we, als we nog een tweede walvis mogen zien, dan alleen gaan genieten. 
De walvis blijkt herkenbaar aan zijn staartvin, dit was Little Nick. Omdat hij maar zo kort boven water was, verwacht de crew dat hij binnen 20 minuten weer opduikt. Normaliter blijven de walvissen na een ademhaalsessie zo’n 40-60 minuten onder water en dan zie je hem tijdens zo een tocht dus niet nog een keer. 
Via de radio horen we dat er ergens anders ook een walvis gespot is. Maar even later horen we “sorry, he’s gone”. Maar we blijven wachten op Little Nick, die moet toch echt nog een keer bovenkomen. En inderdaad, na 20 minuten dobberen krijgen we een tweede uitgebeide kans. Dit keer genieten we dus, en Little Nick zorgt voor een spectaculaire show. Ja, dit is indrukwekkend! 
Dan varen we terug. 1-3 walvissen is het aantal dat je tijdens zo’n tocht te zien krijgt, en we mogen dus niet klagen. Op de terugtocht zien we nog een grote groep Dusky Dolfins. Dit soort hadden we niet eerder gezien, en deze springen hoog in de lucht. Erg mooi om te zien. 
Helemaal tevreden komen we terug in de haven. Dit was een schitterende ochtend. Niks geen mist, gewoon 2 x een walvis gezien!

Al 3 weken geleden hadden we bedacht dat we hier ook wel konden paardrijden, omdat we hier langer zitten. Dat we hier langer zitten, had te maken met het feit dat die walvistochten dus ook wel eens worden afgezegd of dat je geen walvissen ziet. Meer kans dus als je langer blijft…Maar goed, de walvissen zijn dus “afgehandeld” dus we regelen een rit voor de namiddag. Dit is ook omdat ik nu ook wel een keer relaxed op een paard wil zitten. Mijn idee van het paardrijden was namelijk dat je wordt gedragen naar plekjes waar je anders heen moet lopen. Bij deze rit lukt dat prima. We komen bij een bijzonder goed georganiseerde stal, en we krijgen paarden die gewoon blijven staan als je dat wilt en braaf in een rijtje lopen. Ja, dit bevalt veel beter. We rijden door bos, langs en door een rivierbedding en door wat weilanden. Anita mag nog een stukje galopperen en dan blijkt haar paard toch niet zo braaf: als het moet achterblijven wordt het wel degelijk onrustig. Maar dat staat in geen verhouding met de vorige keer. Al met al een relaxte rit (zonder spierpijn!)

Moe maar voldaan keren we terug bij het hostel. Onze gastheer Don komt nog even in de gemeenschappelijke ruimte zitten en probeert wat gasten mee te krijgen naar de pub. Maar alle gasten zijn moe en willen eigenlijk gewoon dagboek schrijven. Uiteindelijk wordt er best nog uitgebreid nagepraat over de dag, maar de pub slaan we maar over.

Zondag 7 januari Kaikoura – Wellington
We nemen de tijd om onze tassen opnieuw in te pakken. Vanavond moet het allemaal weer op de boot, dus alle losliggende spullen uit de auto moeten weer in de tassen. Om 10 uur nemen we afscheid van Don, de hosteleigenaar. Dit was tot nu toe het beste hostel. Alles was schoon en netjes, bv zeep en handdoek bij de wastafels, complete keuken met schone theedoeken, een bijzonder vriendelijke gastheer en uiteraard de gezamenlijk BBQ gisteren. Nee, dat hebben we wel heel anders gezien de afgelopen weken, en in dit geval vinden we het niet erg dat er geen internet en geen telefoon was.
We hebben de hele dag de tijd om in Picton te komen. Onze boot gaat pas om 22 uur omdat de eerdere boot die ik eigenlijk wilde hebben, volgeboekt werd terwijl ik met iemand van de ferry aan het mailen was over onze ferrytijden. Kaikoura-Picton is echter maar zo’n 160 km. We besluiten eerst de souvenirwinkeltjes in Kaikoura nog te verkennen, en in een internetcafe het laatste nieuws (van dagen geleden) op de website te zetten.  
De reis naar Picton gaat vervolgens door heel erg eenzijdig landschap. Heuvels, bruin door de korenachtige planten die er op groeien. We komen gelukkig ook nog langs de kust, en hier zie ik uit mijn ooghoeken nog wat Kekeno’s liggen. Niet meer interessant… 
Veel te snel zien we borden waarop staat dat Picton nog maar 17 km rijden is. En ik zie op de kaart een erg verleidelijke weg langs de kust, 42 km, veel bochten, maar wit op de kaart. En wit op de kaart betekent hier vaak: niet geasfalteerd. Ik stel voor om in ieder geval te kijken hoe de weg eruit ziet, want hij kan ook wel geasfalteerd zijn en dan is dit een mooie manier om de tijd te verkorten. 
Vlak voordat we de heuvel opgaan, staat er een bord langs de weg: 25 km narrow winding gravel road, niet aanbevolen voor caravans en zware voertuigen. Anita durft niet maar ik voel hier een uitdaging. Er staat niet bij dat je auto 4WD moet zijn, en er staat ook niet bij dat huurauto’s zijn verboden….
We gaan ervoor en het eerste stukje blijkt nog keurig geasfalteerd en levert schitterende uitzichten op. Dan begint de gravel. Ik rijd heel voorzichtig in de eerste versnelling. Over de gravel heeft de auto omhoog niet erg veel grip, maar blijft wel goed onder controle. Ik maak me een beetje zorgen: straks moet ik ook weer naar beneden en dan hoop ik toch meer grip te hebben…
Naar beneden blijkt veel relaxter. In de eerste versnelling, remmend op de motor met af en toe een beetje bijremmen is de auto heel erg gecontroleerd en ik begin er echt lol in te krijgen. De weg komt 3 keer in een baai uit, waar de straat dan even is geasfalteerd. Dan moeten we weer over gravel over de volgende heuvel.Geweldig! 
Het laatste stuk is weer keurig geasfalteerd en het zijn machtig mooie bochten. Ik geniet. Had hier wel graag een Alfa gehad. Nou, of eigenlijk ook wel niet, gezien de hoeveelheid stof die deze auto heeft gehapt. 
In Picton gaan we eerst eten. We hebben besloten dat we hier gaan uiteten. Daar is de horeca natuurlijk op ingesteld, en ook hier is het dus weer vrij prijzig. Maar tot ons genoegen vinden we een restaurant dat megagrote pizza’s voor 2 (of 1 hongerig persoon) op de kaart heeft staan. 
Vervolgens naar de veerboot, tassen inchecken, en de auto helemaal leeghalen. De auto heeft er zo’n 3500 km opzitten sinds we hem hier hebben opgehaald, en hij is VIES. De vieste op het hele huurauto-parkeerterrein…
Wachtend op de boot kom ik buiten in gesprek met een NZ-vrouw, die op haar zoon wacht. Ze vertelt me in een paar minuten tijd heel veel over de veerboten en dat is erg leuk. Ze heeft hier heel vaak gewacht, omdat de vader van haar 3 kinderen in Wellington woont. Ze kent dus alle veerboten en het hele ritueel van binnenkomst.
De boottocht zelf is heerlijk rustig. Anita is zo slim om een plek op een bankje te scoren, en na een uurtje varen liggen we beiden te slapen. De aankomst in Wellington is prachtig: het is helder en alle lichtjes van de stad en de omgeving zijn mooi om te zien.

Pinguine und lange Fahrten

Und wieder ein paar Berichtshäppchen. Diesmal sollten wir es aber bald schaffen wieder up to date zu sein, schließlich sind wir wieder in Wellington 😉

03.01.2007 Dunedin – Erlebnisse mit Pinguinen

Heute werden wir sie sicher sehen. Die Pinguine. Die Tour startet aber erst am späten Nachmittag, daher nutzen wir den Morgen um mit Carolas niederländischen Reiseführer erst eine kleine Stadtwanderung zu machen. Diese führt uns an Kirche und Bahnhof im flämischen Stil heran und wir sind relativ bald fertig. Dann suchen wir ein Internetcafé, schließlich müssen unsere Berichte ja auch mal wieder online gestellt werden.
Nach warmen Mittagessen im Hostel fahren wir zum Larnach Castle. Das ist so ungefähr das einzige Gebäude, was unseren Schlössern in etwa nahe kommt. Es ist mit einem schönen Garten umringt, und für die damalige Zeit recht modern (z.B. WC) für den besten Teil, den Garten haben wir zuwenig Zeit. Aber wir werfen dennoch einen Blick auf die Aussicht, die den Schlossherren damals dazu veranlasst hat, das Castle zu bauen.
Dann warten wir in Portobello vor dem Portobello Shop, gegenüber dem Portobello Pub, auf unseren Bus. Der fährt zunächst erstmal vorbei und holt uns dann doch noch ab. Wir sind die letzten Passagiere und ich krieg den A-Platz (ganz hinten) und Carola die Aussicht, muss dafür aber Small Talk mit dem Guide machen.

Auf der Fahrt zum Albatross Center bekommen wir schon die ersten Vögel zu gesicht, die meisten sind bekannt. Der Vorteil diesmal ist: wir haben eine Liste mit den ganzen Vögeln drauf und bekommen Ferngläser.
Beim Albatross Center sehen wir erstmal nicht so viel. Das heisst: sehr viele Möwen und einige spotted shags (Kormorane) doch dann bekommen wir doch noch eine Flugshow. Zunächst kommt einer, dann zwei Albatrosse. Sie umkreisen ihren Nistfelsen, den wir nicht besuchen dürfen, weil der extra kostet. Der Anblick ist sehr schön, aber nicht ganz so atemberaubend wie die Flugshow über dem Wasser an Sylvester.
Ein Seelöwe schwimmt auch noch vorbei und uns wird erzählt dass wir noch weitere Seelöwen zu sehen bekommen. Und dann werde ich aufgeklärt über die verschiedenen Seelöwen hier. Es gibt die NZ fur seals (Kekeno) die wir bis jetzt immer gesehen haben, und es gibt die Seelöwen (Hooker) die wir bis jetzt noch nicht gesehen haben. Also alles was ich bisher als Seelöwe bezeichnet habe, wird ab jetzt Kekeno heißen und die “echten” Seelöwen werden Hooker genannt. (meiner Meinung nach sind beides Seelöwen, aber auf jeden Fall sind beides Robben *g*)
Dann geht es ab zum Strand. Die Tourorganisatoren haben mit einem Farmer ein extra Abkommen, dass sie an den Strand können und sie haben die Möglichkeit es dort etwas aufzuforsten, weil die Pinguine Waldgebiete bevorzugen. Der Bus wird oben auf einen Hügel geparkt, und wir müssen über eine Schafweide herunterlaufen. Und schon bevor wir den Strand erreichen sehen wir unseren ersten Yellow-Eyed Pinguin. Er steht im Gebüsch und putzt sich. Putzig!

Dann gelangen wir an den Strand, und da steht schon der nächste, der ist gerade dem Meer entkommen und steht am Strand, und – putzt sich. Weiter oben steht noch einer, der seine Flipper ausgebreitet hat. Wir erfahren, dass das zum Abkühlen dient. Strandpinguin setzt sich jetzt in Bewegung. Gemütlich latscht er auf etwa 10-15 m Abstand an uns vorbei. Fotoshow pur. Relativ schnell besteigt er den Hügel zum anderen Pinguin. Und es kommt zu einer Begrüßung, doch der schon dagewesene ist nicht wirklich interessiert und so stehen sie Rücken an Rücken. Nochmal Fotoshow. Unser Guide meint: “wir können gehen, ihr habt innerhalb von Minuten eure Postkartenbilder gemacht” Wir gehen natürlich nicht. Denn im Wasser ist ein Hookermännchen. Er kommt recht schnell auch an den Strand. Denn die Hooker bevorzugen im Gegensatz zu den Kekeno sandigen Boden. Er ist um einiges größer als die Kekenos und watschelt recht schnell an den Strand. Wir dagegen gehen auf einem Abstand vorbei und einen weiteren Hügel hinauf. Denn kurz bevor der Hooker da war ist noch ein Schwung (ca 6 ) Pinguine gestrandet. Diese laufen jetzt auf die Hügel wo ihre Nester sind. Und wir gehen in eine Beobachtungshütte und können von dort aus auch die in braunes Daunen gehüllten Küken angucken.
Unten auf dem Strand kommt es jetzt zu einem Gerangel, der angekommene Hooker wird von einem schon dort liegenden Männchen wieder ins Wasser getrieben. Statt einen Harem behütet er eine horde Junggesellen, die Weibchen sind weiter weg, und so sehen wir hier eigentlich nur junge Männchen.

Wir gehen noch ein Level höher und sehen noch weitere Pinguine auf dem Feld verteilt. Sie putzen sich, strecken sich zum kühlen und machen sich fertig für die Nacht, die manche einfach auf dem offenen Feld verbringen.
Dann müssen wir den Hügel wieder hoch. In der Nähe des Busses können wir uns überlegen ob wir den zweiten Hügel zu den Kekeno noch machen wollen oder zum Bus zurück gehen wollen. Ein Pärchen entscheidet sich für den Bus und wir laufen den Hügel in eine andere Richtung herunter. Diese Kolonie ist die bisher größte und wir kommen sehr nahe heran. Es gibt ne Menge Junge zu betrachten und verzückt guck ich wieder zu.
Dann geht es wieder den Hügel hoch, und zum Bus. Wir werden wieder beim Auto abgesetzt. Aber damit ist unsere Tour noch nicht zu Ende. Denn unser Guide hat uns erzählt, wo man Abends die kleinen blauen Pinguine beobachten kann. Und nachdem es genau die richtige Zeit (21.00 Uhr) ist fahren wir dort noch hin. Und wir warten, und der Wind ist kalt und wir warten und frieren. Carola hat zum Glück ihren Wintermantel dabei und verpasst mir noch ein paar Handschuhe.
Wir erfahren, dass die Pinguine vermutlich erst um 22.20 Uhr ankommen werden. Aber wir bekommen eine weitere Show geboten, denn ein junger Hooker (oder ein Weibchen) schwimmt zunächst auf und ab und kommt dann auf den Strand. Dort läuft grad einer von den Pinguinleuten herum der wird nahezu angegriffen, aber die Attacke galt nicht wirklich ihm, sondern 3 weiteren auf dem Strand liegenden Hookers.
Nach einer Weile spurten alle vier wieder ins Wasser und wir warten weiter. Es ist schon fast ganz dunkel als eine Welle sie ausspuckt. plötzlich stehen 3 Pinguine am Strand und laufen mit einen Affenzahn auf die Hügel zu und direkt an uns vorbei. Soo Süß! Und dann stehen wieder welche da, diesmal ca 16 und auch sie spurten nach oben. und nochmal 3 und nochmal. Die Guides hier leuchten mit roten Licht um sie uns zu zeigen. Es sind wieder lauter Bilder fürs Herz, weil wir keinen Blitz nutzen dürfen und es viel zu dunkel ist um zu fotografieren. Aber was für Bilder! Sowas muss man mal gesehen haben. Hätte mir jemand gesagt, wie schnell diese kleinen, 25 cm hohen (die Yellow-Eyed werden ca 70 cm hoch) Pinguine werden können, ich hätte es nie geglaubt. Wieselflink.
Total verfroren fahren wir wieder zurück ins Hostel. Was für ein Tag! Das werd ich so schnell nicht vergessen.

04.01.2007 Dunedin – Christchurch. Ödnis mit HDR – Location

Wir beginnen unseren Tag mal wieder mit aus dem Hostel auschecken. Heute geht es nach Christchurch und uns wurde gesagt, dass die Strecke recht langweilig ist. Na gut, wir werden uns zwischedurch wohl mit etwas ablenken müssen.

Wir starten aber zunächt noch in Dunedin mit einer weiteren Besichtigung. Die Universität von Otago ist die älteste hier in NZ. Die alten Gebäude sind im selben Stil wie der Bahnhof und gegen den stahlblauben Himmel macht sich das Dunkelgrau und Weiß sehr gut. Die alten Gebäude sind (wie bei den meisten alten Unis) Verwaltungsgebäude während die Hörsäle in moderneren (? 70ger Jahre Bauten) Kästen untergebracht sind. Aber auch ein sehr modernes Glasgebäude steht dazwischen.
Die zweite Besichtigung ist die steilste Straße der Welt. Und weil wir sonst eh soviel Auto fahren, laufen wir diese hoch.Und ja sie ist steil! Wir machen auch noch ein paar Bilder von uns, damit man sehen kann wie steil.

Und dann fahren wir nach Norden, auf der Karte werden die Seitenzahlen wieder kleiner. Und es ist öde, die Landschaft ist nicht wirklich Atemberaubend und die Fahrt wird immer anstrengender. Aber wir haben ja noch ein paar Abwechslungen. Die erste sind die Moeraki Boulders, riesige Steinkugeln die ein gelangweiltes Kind wohl am Strand vergessen hat, Die Maori sagen es sind versteinerte Essenskörbe, die Wissenschaflter behaupten, dass sie vor Jahrmillionen auf dem Meeresboden durch chemische Prozesse entstanden sind,und jetzt werden sie von ebenjenen Meer wieder freigespült. Sehr beeindruckend sind diese innen hohlen Steine ja schon, und hier liegen nur noch die größten, weil die kleinen als Souvenirs in manch eine Tasche gewandert sind. Der nächste (ungeplante) Stop  ist in Oamaru. Der Ort bietet außer Marmor nicht vieles, aber es hängt dort noch Weihnachtsbeleuchtung und Carola hat Rock und kurzes T-Shirt an. Wir müssen ja noch beweisen, dass es tatsächlich Weihnachten im Sommer ist. Dann weiter in der Öde.
Die zweite Abwechslung heißt Mt. Sunday. Das ist im Film Edoras und wir müssen dafür von unserer Route abweichen. Aber das macht nix. Ab Mt Somers ist es eine gravel road, nur leider ist diese etwas weniger fest als die in den Catlins es fühlt sich zum Teil an als würde ich im Tiefschnee fahren. Und diese Straße zieht sich auch. Wir kommen an zwei kleinen Seen vorbei, die fleißig zum Wasserski fahren genutzt werden. Hinter uns ist eine Staubwolke die nicht zu verachten ist.
Von einen Hügel aus können wir es dann sehen. Edoras! Leider ist das Licht alles andere als geschickt, aber es geht um den Eindruck. Wir fahren bis zu einer kleinen Furt und machen einen Fahrerwechsel. Das eigentlich dunkelblaue Auto ist jetzt grau. Alles ist voller Staub. Egal, das gehör wohl dazu.

Wir merken, dass es wohl eher knapp wird mit vor 7 im Hostel zu sein. Ich ruf an, es ist aber kein Problem, dass wir später kommen. Doch auch die neue Zeit ist wohl eher knapp gerechnet. Aber wir schaffen es.
Das Hostel ist ein reines Frauenhostel. Wir bekommen eine Führung. Unser Zimmer geht direkt nach draußen. Dusche und Toilette sind auch außen. Im Garten wachsen frische Kräuter, es gibt einen Wasserhahn mit frischen Brunnenwasser und eine große Küche, die wir aber nicht nutzen. Wir haben zuviel Hunger um zu kochen und gehen daher in die Stadt auf die Suche nach Fish und Chips. Unterwegs treffen wir noch eine bildhübsche Katze, die natürlich noch fotografiert werden muss. Sie lässt sich in Streicheleinheiten bezahlen *g*.
Der einzige fish & chips Stand hat schon zu, und so wird es Souvlaki. Auch gut. Der weitere Abend wird wieder mit Fotos bearbeiten und Berichte schreiben gefüllt. Ich geh dann noch duschen und stelle fest, dass diese Dusche eher unhygienisch ist (sehr nasser Badeteppich). Und im Zimmer macht sich ein penetranter Katzenpissegeruch breit. Na toll! Der Rest ist aber sauber und wir schlafen schon bald ein.

05.01.2007 Christchurch – Kaikoura. Stadtsimpressionen und nochmal ‘ne langweilige Fahrt

In der früh werden wir von der Besitzerin (auf deutsch) gefragt wie wir geschlafen haben. Carola kann hier also gleich ihre Katzenpissebeschwerde loswerden. Dann packen wir wieder alles zusammen und wollen los. Aber diesmal hat sich schon wieder ein Tramper eingeschlichen. Diesmal spricht er eine sehr universelle Sprache (mau, miau, meouw) hat vier Beine und einen Schwanz. Und er sitzt gemütlichst auf unserer Rücksitzbank. Klar, dass er erst mal fotografiert werden muss, und als wir endlich alles vorbereitet haben müssen wir ihn herauskomplimentieren.
Zum Glück können wir unser Auto beim Hostel stehen lassen, während wir in die Stadt gehen.

Bevor wir unsere Tour beginnen, darf Carola erst mal telefonieren, ich vertreibe die Zeit mit auf dem Markt rumgucken, in Souvenirshops wandern und einem verrücken Jongleur- und sonswie Mist bauenden Duo zuzugucken.
Wir starten unsere Tour in der Kathedrale, dem Mittelpunkt von Christchurch. Den Turm zu besteigen kostet 4 $ und Fotografieren 2,50. Wir gehen erstmal auf den Turm, denn Carolas Reiseführer meint, dass wir mit einer schönen Aussicht über die Stadt und die Southern Alps belohnt werden. Die Anzahl der Stufen (134) sagt aber schon aus, dass der Turm nich wirklich hoch ist und entsprechend ist die Aussicht lang nicht so atemberaubend wie die vom “Alten Peter” in München oder dem Ulmer Münster.
Da wir so enttäuscht sind, machen wir verbotenerweise ein paar Fotos 😉

Die Tour führt uns an den wichtigen Gebäuden vorbei und durch kleine gemütliche Geschäftsstraßen. In einer von diesen setzen wir uns mit einer großen Tüte Kirschen hin und beobachten dabei eine Katze, die auf einem Sims balancierend versucht in die Wohnung zurückzukommen. Ziemlich Katzenreich diese Stadt *g*.
Wir gelangen an den Fluß (Avon) auf dem auch ein paar Gondeln unterwegs sind. Vorbei an weißen Statuen von James Cook und Robert Scott, zu einer Pflanzenuhr und lustigen Brunnen.
Dann geht es wieder zurück ins Hostel und ab auf die Straße.
Auf der Karte ist diese Strecke langweilig und sie ist es auch tatsächlich. Unser viel zu spätes Mittagessen nehmen wir bei einem Strand ein, wo wir nicht mal zum Strand hingehen. Wir fahren dann direkt weiter, und dann tatsächlich durch 2 Tunnel hindurch. Und wir sind mal nicht zu spät in Kaikoura *g*

Wir werden sehr freundlich begrüßt (bist du Anita?) und wir bekommen statt dem gewünschten Share (4Bettzimmer) ein Zimmer für uns zwei alleine zum Preis vom Share 🙂 sie haben bei der Zimmerverteilung irgendwie rumgeschoben, weil Leute geblieben sind, und es irgendwie doof gewesen wäre, wenn die Betten doppelt neu bezogen worden wären. Wie auch immer. Happy 🙂
Und dann stellt sich heraus, dass an dem Abend gegrillt werden sollte. Wir sollen doch nur noch schnell unser Fleisch holen, dann können wir mitmachen. Ja klar! Es ist ein herrlich warmer Sommerabend, und uns fehlt ja noch ein Grillen vom Heiligen Abend 😉
Wir düsen also zum Supermarkt und holen Grillgut und Sachen für den Kartoffelsalat. Alle Gäste des Hostels (12 Leute) machen mit, und jeder kann alles nehmen. (bis auf das Fleisch) aber so hat man eine schöne Salatvariation. Superlecker.

Nach dem Essen machen wir noch einen Sonnenuntergangspaziergang zu einem Aussichtspunkt. Auf dem Weg kommen wir an einem einsamen Pferd in der Koppel vorbei. Und an seltsamen Bäumen und erleben einen sehr schönen Sonnenuntergang, der leider nicht über dem Wasser ist, weil wir an der falschen Küste sind.

Morgen geht es zu unserer ausgebuchten Whalewatch tour. Da bin ich ja mal gespannt.

woensdag 3 januari Dunedin
Vanmiddag gaan we pinguins zien! Maar eerst gaan we Dunedin  verkennen. Dat is namelijk een echte stad, met een kathedraal en een universiteit en daar waren we wel aan toe na al die fjorden. De Capitoolgids heeft heel handig weer een rondwandeling voor ons paraat en die volgen we dan ook. Het treinstation is echt indrukwekkend. Gebouwd in Vlaamse stijl, met plaatselijke stenen, en heel veel mozaiek en glas in lood. Nu nog een keer een trein zien, die heb ik op de goederentreinen bij de ferry na nog niet gezien! 
We lunchen warm in het hostel, want de Elm Wildlife Tour zal tot een uur of 9 duren. Weer blijkt dat de keuken te klein is, er zijn natuurlijk meer mensen die zo’n toer gaan doen en dus willen koken…
Daarna gaan we naar het enige kasteel van NZ, het Larnach Castle. Volgens Janeen, die een aantal Europese kastelen heeft gezien, zouden we “dissapointed” zijn. Nou, dat valt wel mee. Het is inderdaad niet echt een kasteel, meer een landhuis, maar het is erg mooi van buiten en van binnen en er liggen schitterende tuinen in vol zomerornaat omheen. Helaas hebben we hier eigenlijk net te weinig tijd voor, want we willen zeker weten dat we op tijd zijn voor onze pick-up voor de “Portobello Shop”. Fijn is dat als plaatsen maar 1 winkel hebben, zit je altijd goed. 
We worden dan ook keurig opgepikt en Shannon, onze gids, brengt ons eerst naar het Albatroscentrum. Deze tour was al redelijk prijzig, dus ik heb bezuinigd op de entree naar dit centrum. We moeten het dus doen met de over ons heen vliegende albatrossen. Wij zijn verwend, hier zijn er maar 2, en de albatrossen in de Doubtful Sound waren veel meer aan het showen. Toch maakt Anita een schitterende foto van 2 tegelijkertijd. Ik probeer het niet eens. Uit de winkel bij het centrum blijkt dat het misschien toch wel leuk zou zijn geweest om ook hier binnen te mogen kijken, dan hadden we de kleine albatrossen in hun nesten kunnen zien. Helaas. Er zijn gelukkig genoeg foto’s voor een impressie hiervan. 
Dan gaan we naar de pinguins! We rijden hiervoor naar een achteraf gelegen stukje farmland. De Elm Wildlife Tours hebben een overeenkomst met de boer dat ze over zijn land mogen om de pinguins, zeeleeuwen (Hookers) en fur seals (Kekenos) die daar op de kust wonen, te bekijken. We lopen tussen de schapen door naar het strand. En al gauw zien we de eerste pinguin (yellow-eyed) in het gras staan – en daar staat er ook 1 op het strand! Die is net binnengekomen en is zich rustig aan het wassen. We lopen ook het strand op en blijven op gepaste afstand kijken. Wat een waanzinnige belevenis om deze pinguin op zo’n 10 meter afstand te mogen aanschouwen, hoe hij rustig naar een andere pinguin iets hogerop toeloopt. En ja, een rok is echt een pinguinjas! Van achteren kijken we gewoon naar een dirigent die van het podiumstrand afloopt…
Verderop op het strand is er nu ook leven. Er lagen al wat zeeleeuwen, maar nu komt er een groot mannetje het strand op gewandeld. Wow, die is echt groot! Het blijkt dat onze gids Shannon is afgestudeerd op deze dieren, hij kan er dus heel veel over vertellen. Op ruime afstand lopen we er langs om naar twee schuilhutten toe te gaan waar we meer pinguins en ook een aantal pinguinkuikens kunnen zien. Die hebben nog een bruin vachtje, maar zijn al bijna net zo groot als hun ouders. Pas als ze hun jasje hebben gewisseld, gaan ze ook de zee in. Een goed moment dus om ze nu te bekijken.

We nemen afscheid van de pinguins en wandelen de berg weer op. Nu mogen we de berg aan de andere kant weer afdalen, om zo naar de kekeno’s te komen. Deze houden niet van strand en liggen altijd op rotsen. Dit is een flinke kolonie, er zijn veel kleintjes en we komen dichterbij dan we tot nu toe konden. Altijd weer een leuk gezicht. 
Moe, maar voldaan worden we weer in Portobello bij onze auto afgezet. Shannon heeft ons nog een strand aangewezen, waar we tussen 21.00 en 21.30 blauwe pinguins zouden kunnen zien binnenkomen. Het is even voor negenen, en wij gaan ervoor. Snel rijden we naar dat strand toe, waar al wat mensen staan te wachten. Even later arriveren er ook twee mensen met een hesje, een biologe en een vrijwilliger. Zij zorgen ervoor dat de ruim 90 toeschouwers zich een beetje gedragen en geen flitslicht gebruiken, wat de ogen van de pinguins zou kunnen schaden. Van hun horen we dat de pinguins gisteren pas na tienen zijn binnengekomen, dat we dus nog wat geduld moeten hebben. Het is erg koud en nu ben ik blij met mijn winterjas en muts, en Anita maakt dankbaar gebruik van mijn handschoenen! 
Om iets na tienen komen de pinguins. Deze komen niet 1 voor 1, maar in hele groepjes. Het is al bijna donker, dus dit zijn weer pictures for the heart. En wat voor pictures! Die kleine pinguins (ca 25 cm, de yellow-eyeds zijn ca. 70 cm) stelen de harten van de toeschouwers. Echt beelden om NOOIT meer te vergeten. 

Donderdag 4 januari Dunedin naar Christchurch
Volgens ons “German Guidebook”  krijgen we vandaag een saaie route waarvan we zouden willen dat deze dag maar snel overgaat. Maar eerst schrijft het programma nog de universiteit van Dunedin en de steilste straat van de wereld voor. 
De universiteit is in 1869 gesticht, niet eens zo heel veel jonger dan de TU dus. En in tegenstelling tot Delft worden de oude gebouwen hier in ere gehouden en nog steeds als universiteitsgebouwen gebruikt. Verder krijg je hier wel heel duidelijk het idee dat je in Oxford of Cambridge staat, ook al is de universiteit van Edinburgh voorbeeld geweest. Achter het hoofdgebouw ligt een groene grasstrook en daarachter stroomt een riviertje…Helaas staan hier ook de onvermijdelijke betongebouwen uit de jaren 70 en 80. En gelukkig wordt er ook mooie nieuwbouw gepleegd. Ja, ik zou hier wel willen studeren,

Op naar de steilste straat. Nu kan ik mij herinneren ergens in Noorwegen ook al eens op een erg steile straat te hebben gestaan, maar deze staat in het Guiness Book of Records, dus dan zal het wel de steilste zijn. We lopen omhoog, omdat er voor de auto geen keerpunt is (en omdat ik dat onze brave Nissan niet aan wil doen). Voor de voetgangers zijn er zelfs trappen aangelegd. De straat is verder een doodgewone straat met vrijstaande huizen en mooie tuinen.

Dan gaan we echt op weg naar Christchurch. Eerst nog een tussenstop bij de Moeraki Boulders. Dit zijn helemaal ronde gigantisch grote keien, die hier gewoon op het strand liggen. Volgens de Maori versteende voorraadmanden van schepen, volgens wetenschappers gewoon stenen die ruim 60 miljoen jaar geleden op de zeebodem door chemische processen zijn gevormd. Een openbroken steen lijkt net een rotte kies.Wel heel bijzonder dat ze alleen hier te zien zijn. 

De route verder is inderdaad niet spannend, maar we maken hem wel weer spannend! We hadden al een paar dagen geleden een “ringlocatie” op de kaart gespot, dus die gaan we opzoeken. Volgens de “lord of the rings location finder” kunnen we via een ongeasfalteerde weg heel goed bij Mt. Sunday, de berg waarop Edoras was gebouwd, komen. Dit spreekt mij ook wel aan, want de beelden die hierbij horen kan ik me ook nog wel voor de geest halen. We rijden door steeds ongerepter landschap met een waanzinnig uitzicht, Dit is wel de ergste “gravel road”  die we tot nu toe zijn tegengekomen. De gravel ligt erg los, er rijden voornamelijk 4WD (met boot-aanhanger, dat wel) en er zitten enorme kuilen in. We rijden tot we door een diepe kuil met water zouden moeten. Gelukkig is dat precies ver genoeg voor de foto’s die Anita wil maken. Zij heeft heengereden, en ik rijd de gravel road nu terug. Dit rijdt echt lastig. Onze auto is niet meer donkerblauw, maar stofbruin, en het stof zit overal!

Later dan gepland komen we in Christchurch aan. Hier hebben we bedden in het “Frauenreisehaus”  geboekt. Dit is een hostel alleen voor vrouwen, en wordt gerund door een Zwitserse. Het is erg mooi aangelegd, met een kruidentuin en een besloten binnentuin, en keurige faciliteiten. De kamers zijn wel een beetje shabby, zeker als blijkt dat de aanwezige kat onder mijn bed moet hebben geplast. Ach, ik ben toch te moe en zal wel kunnen slapen.
We maken geen gebruik van al die keurige keukenfaciliteiten en halen eten in het centrum. Eigenlijk wilden we fish and chips, maar dat kunnen we niet vinden. Wel 2 afhaal-grieken, dus het wordt een heerlijke souvlaki in een pita-broodje. Ook prima. Christchurch is wel weer een echte stad, met een grote kathedraal en oude gebouwen en een flink winkelcentrum. We gaan hier morgen nog even rondkijken.

vrijdag 5 januari 2007 Christchurch naar Kaikoura
Bij het inpakken van de auto worden we geconfronteerd met een lifter. Austin, de kat, vindt ons zo aardig dat we niet al te moeilijk hebben gedaan over zijn kattenpis, dat hij nu met ons meewil. Hij nestelt zich in ieder geval uitgebreid op de achterbank. Dit levert wel wat credits op bij de hosteleigenaresse, en we mogen de auto nog op het terrein laten staan (zonder kat uiteraard).

Vanochtend staat weer een rondwandeling met de Capitoolgids op het programma. Maar eerst ga ik naar huis bellen, en Anita vermaakt zich in de tussentijd in de souvenirshops en al lezend in de reisgids in het zonnetje op het plein voor de kathedraal. Zij weet dus intussen dat we eigenlijk de kerktoren op moeten. De gids belooft ons na 134 treden een mooi uitzicht over de Alpen, de stad en naar de zee. Helaas zijn wij te verwend. De kathedraal is mooi, zeker weten, maar het uitzicht van de toren is niks. De toren is eigenlijk maar klein, diverse gebouwen in de stad zijn hoger en je kijkt dus eigenlijk alleen over daken uit. Hebben we daarvoor nou 4 dollar betaald?

Gelukkig heeft de reisgids verder wel gelijk en de rest van de wandeling leidt ons keurig langs alle mooie plekjes. Door de winkelstraat, naar het riviertje de Avon, waar net als in Engeland keurig wordt gepunterd, naar een pleintje met een klok die wordt gesierd door allemaal bloeiende plantjes, door een winkelstraatje in Spaanse stijl waarin we struikelen over allemaal leuke winkeltjes. En dat allemaal met een warm zonnetje en strakblauwe hemel. Ja, dit is leuk! 

We halen onze auto op bij het hostel en gaan weer rijden. We picknicken op de parkeerplaats van een strand, zonder het strand te zien. Op het parkeerterrein stond namelijk heel handig een picknicktafeltje onder de bomen. Ach, we zien toch al genoeg strand…De rest van de route gaat snel voorbij, we willen voor de verandering weer eens vroeg bij een hostel aankomen. 
De ontvangst bij het hostel in Kaikoura is heel prettig. Ah, jij moet Anita zijn. Welkom. We hebben net met z’n allen besloten dat we een BBQ doen, dus als jullie nog even naar de winkel gaan en vlees enzo halen, kunnen jullie zo meedoen. En nog een verrassing, we krijgen een kamer voor ons zelf maar betalen de prijs voor een “share” (4-bedkamer) omdat zij bij de reservering een beetje hebben geschoven. Dat is wel lekker, kunnen we onze tassen heel relaxed weer inpakken voor de ferry. 
We gaan inderdaad snel vlees halen en ingredienten voor onze befaamde aardappelsalade. Het is maar een klein hostel met 14 bedden, en alle gasten doen mee. Dat levert een ruime selectie aan salades op en alles wordt gedeeld. Daarbij een heerlijk zonnetje, op de achtergrond de branding van de zee, ja, dit is vakantie. 
Na het eten lopen we nog even een klein rondje naar een uitzichtspunt op het schiereiland waar we nu op zitten. We zien een mooie zonsondergang achter de heuvels, de zee ligt hier aan de “verkeerde” kant. Wat een heerlijke zomeravond.

Neue Nachrichten von der Südinsel

Wir hinken noch immer hinterher 🙁 sorry, aber hier noch ein paar neue Berichte (bis 2. Jan)
Heute geht es wieder auf die Nordinsel. In Wellington werden wir dann hoffentlich den Rest auch online stellen können.

31.12.2006 Silvester ganz anders

In der Früh laden wir unsere neu gepackten Taschen ins Auto. Rosies Mann macht noch Witze a la: “Ihr reist aber leicht” naja eben Auto-Leicht. Man könnte durchaus meinen, dass wir nicht zwei Wochen auf der Südinsel unterwegs sind, sondern 2 Jahre Antarktikexpedition machen. Aber an sich brauchen wir auch alles. Man muss immer auf alles gefasst sein. Aber es ist schon praktisch durch das Auto etwas unabhängiger von Gepäckbegrenzungen zu sein.

Um 9.00 uhr sind wir in Manapouri. Nachdem ich keine rote Weste sehe, gehe ich in das Büro von den anderen Schiffen, aber mir wird gesagt, dass ich tatsächlich auf Diane warten muss. Und sie kommt auch. Im Gepäck hat sie das erste niederländische Paar: Sven und Kim. Beide anfang 30. Und schon bald kommt auch das zweite Paar dazu: Maaike und Ton etwas älter. Dazu gesellt sich noch Kerstin aus Deutschland, die von Chris unserem Kapitän zu ihrem Übernachtungsboot gebracht werden soll.
Nach bezahlen geht es erstmal ab auf die Fähre (ohne Diane, die bleibt da), die uns über den See bringt. Auf der anderen Seite wartet Chris mit seinem Bus auf uns. Wir fahren über einen Pass (5++ m) zum Deep Cove wo unsere Tour starten soll. Unterwegs werden wir noch auf Bäume und Blumen (inclusiv Orchidee) aufmerksam gemacht.

Unten angekommen, holt Chris unser Schiff. Es hat genau genug Platz für 6 Leute zum übernachten. Vorne unten sind 6 Betten und eine winzige Toilette, und oben ist nebst Kapitänsplatz eine kleine Küche und ein Tisch. Dann gibt es noch ein oberes Deck auf dem man auch steuern kann. Dort sitzt innerhalb von kürzester Zeit Sven, der daheim in Rotterdam auch ein kleines Schiff hat. Gemütlich schippern wir durch den Fjord. Zum Mittagessen gibt es dann lecker Crayfish (Langusten) und Salat und Brot etc. Tee gibt es ständig. Dann nähern wir uns dem offenen Meer, aber vorher werden schon in einem Seitenarm die Angeln ausgeworfen (wir gucken nur zu). Der Fang ist eher klein, uns wird dann erklärt, dass das Lockaas für die größeren Fische sein wird.

Im offenen Meer (Tasman Sea) darf dann wieder geangelt werden. Und es geht Schlag auf Schlag. Zweimal reißen die Angelleinen von Sven und Maaike. Chris beschließt, dass es kein guter Ort ist, schippert ein bisschen weiter, und weiter gehts. Dann hat Maaike etwas an der Angel und es ist schwer, so schwer, dass sie es alleine nicht hochziehen kann. Carola, Kerstin und ich gucken vom oberen Deck aus zu. Chris hilft Maaike und dann kommt das Monster an Bord. Es ist ein schoolshark, ein etwa 1,50 m langer Hai. Blutend liegt er an Deck und Chris bricht ihm das Genick. Essen können wir ihn nicht, und nach den Beweisfotos wird die Leiche wieder in die See entlassen.
Dann hat auch Sven Anglerglück, er fängt einen Baracuda, auch den können  wir nicht essen. Aber er ist in sofern nützlich, dass er als Lockaas für die Langusten herhalten kann. Doch später fängt er einen Blue Cod (Kabeljau) endlich was zum essen. Jetzt wo wir wissen, dass das Essen gesichert ist, gucken wir in die andere Richtung. Und wir werden mit einer Flugshow ohnegleichen belohnt. Ca. 6 Albatrosse umkreisen unser Schiff wieder und wieder. Was für ein toller Anblick.
Als wir nach Chris’ Meinung genug gefangen haben (unserer Meinung nach, zuviel) geht es entlang der Seelöwenkolonie zurück in den Fjord. Zunächst wird noch ein Korb mit Crayfish hochgezogen und mit dem Baracuda versetzt und wieder zu wasser gelassen, dann fängt Chris an den Fisch zu filetieren. Eine ganze Horde von Möwen begleitet das Schiff in der Hoffnung etwas abzubekomen. Im Hintergrund geht die Sonne unter. Danach kommen wir zu Kerstins übernachtungsplatz. Es ist das Segelboot von Jimmy, einem Ex-Crayfisher und jetzt Backpackerhostelhüter. Er macht seinen Urlaub quasi auf dem Segelboot. Er kommt mit einer Tasche Bier an bord. Und dann gibt es was zu essen. Der frischgefangene Kabeljau. Ofenkartoffeln, Nudeln mit Pesto, Gemüse und Wild. Dazu werden die mitgebrachten Weinflaschen gekillt. Es ist schon fast elf. Da gibt es noch Stress. Wir müssen erst zu einem großen Cruiser um einen Käsekuchen abzuholen (der wird gegen Crayfish getauscht) dann holen wir noch ne Zeitung, die auf einem anderen Boot wieder abgegeben werden muss.  Na gut, wir haben ja noch eine halbe Stunde bis Mitternacht.
Und wir schaffen es, kurz vor Mitternacht gehen Chris und Jimmy mit Feuerwerk im kleinen Beiboot von Bord. Um zwölf müssen wir hupen und Pink Floyd spielen. Und das machen wir. Am Ufer feuern Chris und Jimmy ein Feuerwerk ab, das hier eigentlich gar nicht üblich ist. Aber es ist schön.

Als Jimmy und Chris wieder an bord sind, fahren wir wieder gemütlich zu Jimmys Boot um ihn und Kerstin abzusetzen. Und auch wir gehen dort vor Anker. Und es wird ruhig. Wir gehen nochmal kurz raus um die Stille zu genießen. Dabei können wir das rufen der Morpork-eule hören. Den Kiwis war es wohl zu kalt. Um etwa zwei fallen wir in unsere Kojen. Morgen geht es schon wieder früh los.

01.01.2007 Neues Jahr bei Freunden

Viel zu früh bin ich wieder wach. Aber das wollte ich ja, schließlich wollte ich die Morgenstimmung im Fjord fotografieren. Die Sonne ist natürlich schon viel zu lange auf, verbirgt sich aber noch hinter den Bergen und bescheint nur einzelne Spitzen. Das Wetter ist klar und schön, und das Wasser ruhig, aber noch immer nicht spiegelnd. Nach und nach werden die anderen auch wach und kommen an Deck. Und schon bald wird wieder gefahren. Es gibt noch ein gemütliches Frühstück. Und dann werde ich überaschend gefragt ob ich nicht auch mal fahren will. Klar will ich. Nur hat mir keiner gesagt, dass ich das auch im Blindflug machen muss. Die niedrigstehende Sonne blendet wie blöde. Zunächst fahr ich erstmal Schlangenlinien weil Boot langsamer reagiert als Auto, aber leider auch viel schneller als ich das von normalen Booten gewohnt bin. Wie auch immer, ich krieg es gebacken und um mich rum werkelt Chris an Saubermachen Crayfishkochen, Betten machen etc. Zwischendurch krieg ich mal wieder Anweisungen wie es weitergeht. Wir versuchen noch Delfine zu sehen. Werden aber zu Maaikes Pech nicht fündig. Ich fahre bis zum Deep Cove, wo ich schon fast befürchte an den Steg fahren zu müssen, aber Chris übernimmt wieder für mich.
Wir gehen von Bord und Chris bringt erst noch Crayfish zum anderen Schiff und dann uns zur Fähre, deren einzigen Gäste wir sind. Zurück in Manapouri wartet Diane wieder auf uns und die dreckige Wäsche.Sie fragt wo wir hinfahren werden. Auf unsere Antwort “Winton” kommt nur ein “Wieso zum Teufel dorthin” Naja freunde und so, Ah klar, ja sonst würde man dort sicher nicht hinwollen.

Wir fahren erstmal zur Tanke und zur Telefonzelle. Zuerst daheim anrufen und dann darf Carola noch ein mal Neujahr feiern, es ist 12. Mittags hier also Mitternacht daheim.
Wir fahren auf die Southern Scenic Route, die hier noch nicht richtig scenic ist. Wir sind hundemüde. Wir kommen an eine historische Brücke, und weil wir beide so müde sind, schlafen wir eine Runde im Auto. Danach geht es besser und als wir wieder wirklich bei der Küste sind, wird es auch wieder interessanter. Hier gibt es Bäume, die durch die starken Winde an der Küste, sehr märchenhafte Formen angenommen haben. Kurz von Winton schreib ich Janeen eine SMS, wir werden schon erwartet.
Ein schöner Empfang. Wir bekommen eine Dusche und frische Handtücher und ein Gästezimmer für uns und es wird gegrillt. Der Crayfish, den Chris uns noch aufs Auge gedrück hat, wird hier wärmstens empfangen. Wir bekommen die Möglichkeit ins Internet zu gehen.
Nach dem Essen zeigt uns Janeen noch den Ort, der nun wirklich nicht nennenswert ist, aber nett.
Abends nutzen wir die Chance und gucken uns mal durch die Fotos und schreiben an der HP. Es wird zu spät um noch alles online zu stellen, dass muss einfach mal bis Dunedin warten.  😉 Wir fallen wieder zu spät ins Bett.

02.01.2007 Durch die Catlins nach Dunedin

Wir können ausschlafen. Und irgendwie tun wir es doch nicht wirklich. Schließlich liegt einer der härtesten Teile der Reise vor uns. Die Catlins. Das ist die südliche Küstenstrecke, die teilweise noch nicht asphaltiert ist, bei der man aber einiges angucken kann. Leider ist das einige sehr gezeitenabhängig, und wie schon bei den Pancakerocks ist sie gegen uns. die Cathedral Cave und den versteinerten Wald kann man nur bei Ebbe angucken und andere Sachen sehen nur bei Flut gut aus (die sind aber nicht so interessant) wir haben das Pech, dass die Flut mittags um 2 ist, genau dann, wenn wir an der Cathedral Cave vorbeikommen würden.

Janeen und Rhys begleiten uns, sie müssen zu einer Freundin von Janeen in Dunedin und waren selber schon ewig nicht mehr in den Catlins. Wir tuckern also vollbeladen los. Zuerst müssen wir noch die Weltkarte auf dem Schulhof fotografieren, damit wir nicht ganz ohne Bilder aus Winton verschwinden, Invercargill durchfahren wir schnellstmöglich.
Der erste Stop ist der südlichste (“Festland”)punkt in NZ der Weg führt durch eine Schafweide und dort gibt es dann ein Schild wie weit es noch bis zum Equator und zum Südpol ist. Es ist fast gleich weit, etwas wie die Schweiz. Der spätere Sonnenuntergang hier gibt uns damit Rätsel, liegt es daran, dass die Erde hier flacher ist, dass wir im Doubtfulsound bis um 11 Licht hatten?

Die nächste Halt ist Curio Bay mit dem “Petrified Forest” Vulkanische Aktivität hat den einst hier stehenden Wald mit Asche bedekt, darauf ist wieder ein Wald gewachsen, der wieder abgedeckt wurde etc. Durch den Druck und den fehlenden Sauerstoff ist das Holz versteinert. Durch Erdbeben ist die Küste wieder näher gekommen und jetzt tragen die Gezeiten die oberen Schichten ab und legen den versteinerten Wald wieder frei. sehr beeindruckend und mittendrin liegt ein Seelöwe.
Die Cathedral Caves müssen wir auslassen, dank der Flut haben wir keine Chance, die Straße dorthin ist geschlossen. Da wir alle keine Lust auf lange Wanderungen haben, lassen wir ein paar Punkte aus. Für das Blowhole sind wir eh wieder zu spät, die Flut ist jetzt vorbei 😉
Der letzte Punkt auf der Liste ist “Nugget Point” hier versammeln sich alle Arten von Robben, Pinguine und Wasservögel. Leider kann man ohne Fernglas nicht viel erkennen, für die Pinguine ist es zu früh und für alles andere zu weit weg.

Dann geht es weiter nach Dunedin. Dort setzen wir Janeen und Rhys bei ihren Freunden ab und begutachten unser Hostel. Das Zimmer ist ok, die Küche ist für die 10 Personen die hier übernachten sollen jedoch zu klein (nur ein Herd, eine Spüle und 4 Sitzplätze)  Wir kochen schnell und fahren dann an einen Strand, weil wir gucken wollen ob wir selbst auch Pinguine finden können. Zuerst fahren wir über eine ewig lange Gravelroad, die uns nirgends hinführt, und dann fahren wir an einen Strand, der definitiv falsch ist. Hier kommen vermutlich zuviele Menschen hin, es ist kalt und ohne Pinguine gesehen zu haben, fahren wir wieder zurück ins Hostel. Wir leiden noch immer unter dem Schlafverlust von Sylvester und schreiben schon wieder nix.

zondag 31 december 2006 – een heel andere oudejaarsavond op de Doubtful Sound
Weer vroeg op, want om 9 uur moeten we ons in een dorp 20 km verderop melden voor onze Overnight cruise. De tassen hebben we gisteren al opnieuw ingepakt, zodat we maar een klein tasje mee de boot op moeten nemen. Bij de haven in Manapouri maken we kennis met Diane, de echtgenote van onze schipper Chris, en onze 4, nee 5 reisgenoten voor de komende 24 uur. Maaike en Ton (midveertigers) komen uit Alphen a/d Rijn, Kim en Sven (mijn leeftijd) wonen aan de Rotte in Hillegersberg (Rotterdam). Kerstin komt uit Oost-Duitsland en zal door ons bij de zeilboot van haar Nieuw-Zeelandse vriend worden gebracht. 
We nemen gelijk weer afscheid van Diane. Zij vangt de gasten hier bij de haven op, en brengt voorraden en wasgoed naar de veerboot. Die veerboot brengt ons vervolgens samen met allemaal gasten van andere cruises over Lake Manapouri naar een haven aan de andere kant van het meer. De tijd op de boot verbrengen we met kennismaken met onze reisgenoten. Het lijkt een leuke groep mensen dus dat zal de komende dag en nacht wel goed gaan. 
In de haven aan de andere kant staat onze schipper Chris bij een busje klaar. Nadat hij de voorraden en het schone wasgoed van de veerboot heeft gehaald, gaan we op weg. We moeten namelijk nog over een onverharde weg een pas van ca. 500 m hoogte over om naar de haven in Deep Cove te komen, waar de Flyer, onze boot, ligt. Onderweg stoppen we een paar keer en krijgen we van Chris wat uitleg over wat we zien. Bij toeval zien we een echt Nieuw-Zeelandse bergorchidee. Deze heeft zelft Chris nog niet zo groot gezien. 
Wij konden ons allemaal geen voorstelling van de boot maken, maar dit blijkt een heel prima maatje boot te zijn. Een vooronder met 6 bedden (3 stapelbedjes), een ruime kajuit waarin we kunnen eten en koken, een groot achterdek en een klein zonnedek boven, met een tweede stuurhut bovenin. In een emmer ligt al de eerste crayfish (kreeft) voor onze lunch. We krijgen uitleg waar we heen zullen varen en daar gaan we. Het is nog best fris, maar in de kajuit is het lekker warm, omdat de oven hier de hele dag aanstaat. Er is dus ook altijd kokend water voor een kopje thee. 
Rond lunchtijd gaan we in een zijarm van de Doubtful Sound voor anker en krijgen we een lunch met de intussen gekookte kreeft, salade en boterhammen voorgeschoteld. Lekker! 
We varen verder richting de zee. Dit is heerlijk relaxed. Als we redelijk dicht bij de zee zijn, worden de hengels de eerste keer uitgegooid. Maaike en Sven willen het wel proberen, de rest kijkt nog even de kat uit de boom. Al gauw haalt Maaike de eerste vis boven water, een hele mooie oranje vis. Het blijkt dat we hier maar een aantal kleine visjes moeten bovenhalen, zodat we straks aas hebben voor de echt grote vissen. Er komt nog zo’n oranje vis boven, en een blue cod (kabeljauw). Het blijkt dat kabeljauw ook prima afkomt op kleinere kabeljauw, dus deze wordt ook als aas ingezet. Chris is geen geduldige visser, als hij niet binnen 2 minuten beet heeft, varen we weer drie meter verder. Hij zou eens in Delft aan de Buitenwatersloot moeten komen kijken 🙂
Dan komen we bij de Tasmanzee. Normaal vaart Chris niet zover naar buiten, maar de zee is rustig, dus hij wil daar graag verder vissen. Weer gaan we op zoek naar een goede spot, en nu probeert ook Ton zijn geluk. Kerstin, Anita en ik gaan veilig op het bovendek zitten, dan blijven we tenminste 
 uit de buurt van mogelijke spartelende vissen. Dat blijkt een hele goede keus, want nadat Sven eerst een Barracouta boven heeft gehaald (nee, die is niet eetbaar, zit vol met wormen, die zetten we in als aas voor de crayfish), heeft Maaike echt beet. De hengel buigt helemaal door, en Chris neemt het over. Na een eeuwigheid zien we iets verschijnen. Chris zei het al een paar keer: het is misschien wel een haai. It is. Een echte. Grote. Hij bloedt enorm, en eigenlijk vinden wij op het bovendek dit een beetje zielig. Chris bevrijdt hem van het hengelsnoer, en  Maaike durft de haai wel aan zijn staart te pakken en trots te presenteren. Daarna schuift Chris de haai terug de zee in. Nee, hij is niet echt eetbaar, en ach “other sharks will eat it”.  Hmm. Ergens klopt het niet, we waren bezig om kabeljauw te vangen, en omdat de haai zo dom was om ook op het aas af te komen, moet hij dit met de dood bekopen. Nee, ik wil niet vissen en nu nog steeds niet. Kim wordt door Sven wel overgehaald, en er worden nog diverse kabeljauwen boven gehaald. Gelukkig geen haaien meer. 
In de tussentijd hebben zich een aantal Albatrossen rond de boot verzameld. Speciaal voor ons doen ze een hele vliegshow, wow. Dit is echt genieten voor de dames van het bovendek. Als er genoeg eten is gevangen, varen we weer de Sound in. We komen langs een aantal zeeleeuwen, en varen weer een andere arm van de Sound in. Sven staat nu aan het roer, en Chris staat op het achterdek de vis voor te bereiden. We hebben een hele zwerm meeuwen achter ons aan die de resten opvangen. Daarna halen we nog even wat crayfish omhoog en laten een nieuwe mand het water in zakken. Er liggen zo’n 30 kreeften op het achterdek in een bak. 
Helemaal op het eind van de sound vinden we de zeilboot van Jimmy, de vriend van Kerstin. Jimmy is een visser van ca. 60 jaar, en heeft nu een Backpackers hostel. En nu zit hij voor zijn vakantie op een zeilbootje. We varen naar een ander hoekje en hier kookt Chris ons avondeten. Naast de kabeljauw krijgen we heerlijke groenten, aardappels uit de oven, pasta met een pestosaus en als uitsmijter nog wat ree. Dit is zo ontzettend mals gebraden dat iedereen dit toch nog proeft, ondanks dat er veel te veel eten op tafel staat. Het ree is door Chris zelf geschoten en uitgenomen. 
Daarna wordt het toch nog stressen. Het is al 10 uur geweest, we moeten nog een krant bij de buren van Jimmy ophalen en naar een andere boot brengen, we moeten nog cheesecake ophalen bij de grote boot die hier ook een overnight cruise doet en dan moeten Jimmy en Chris nog op tijd aan de kant staan om vuurwerk af te steken. Heel veel heen en weer varen dus, maar het lukt allemaal. Net op tijd staat de champagne op tafel en om 12 uur blazen de scheepstoeters van de grote en onze boot, en steken de mannen vuurwerk af. Van de gasten hoefde het geloof ik niet zo nodig, maar Chris heeft speciaal een doos met boom bang fireworks for the whole family bewaard… Toch wel erg leuk, de vuurpijlen echoen en spiegelen mooi en op speciaal verzoek van Chris draaien we ook nog Pink Floyd. 
Daarna krijgen we nog de cheesecake. Chris blijkt een deal te hebben met die grote boot. Hij krijgt Cheesecake, en levert daarvoor crayfish. Helemaal volgegeten varen we naar ons plekje voor de nacht, we leggen onze boot naast die van Jimmy. Ton en Maaike gaan al naar bed, en Chris gaat met de rest nog even naar het bovendek. Nu alle lichtjes en geluid uit zijn, luisteren we naar de roep van een uil, kijken we naar de niet helemaal donkere sterrenhemel en genieten van de stilte. Wow. 
Daarna gaan we moe en volgegeten naar bed. Het zal een korte nacht zijn, want om half zeven gaan we weer varen…

maandag 1 januari 2007 
Om 6 uur komt er weer leven in de boot. Chris is al lang en breed op en heeft het ontbijt al helemaal klaar gezet. Snel staan wij ook allemaal weer aangekleed met een kopje thee of koffie aan dek. Het is heerlijk rustig op het water, maar dat blijft niet lang zo. Chris start de motor en daar gaan we weer. Wij ontbijten eerst even rustig, met yoghurt, muesli en ja, echt waar Jancko, geroosterde boterhammen. Het is ongelooflijk wat Chris allemaal uit zijn keukenkastjes tovert, nu dus een heus broodrooster. Echt veel tijd krijgen we niet, want er moet weer een mand met crayfish worden bovengehaald. Onze Barracouta heeft goed lokwerk verricht, de mand zit weer helemaal vol. Dan mag Anita het stuur overnemen. Volg die grote boot, wordt tegen haar gezegd. Dat ze die bijna niet ziet door alle zout op de ruiten, doet niet echt terzake. She’s doing allright volgens Chris. In de tussentijd maakt Chris de crayfish klaar. Dat wil zeggen, hij doodt er een paar voor Sven en Kim en verpakt deze in de doos waar gisteren het vuurwerk nog in heeft gezeten. Wat later blijkt is dat er ook nog twee levende crayfish bovenop zijn gelegd. De tekst met “fireworks inside” voldoet dus prima. Voor ons bereidt hij 4 stuks (doden en koken) zodat wij een mooie binnenkomer hebben bij Janeens ouders, waar we de komende nacht zullen doorbrengen. Verder maakt hij in de tussentijd de bedden weer op voor de volgende ploeg, stofzuigt hij de kajuit nog even en Anita vaart nog steeds.  Hij probeert ook nog contact te leggen met de grote boot of zij toevallig nog dolfijnen hebben gespot, maar de radio is doodstil. Geen dolfijnen, nog wel een paar mooie plaatjes, en dan zijn we weer in Deep Cove. Chris neemt op het allerlaatst het stuur toch maar weer over en binnen no time staan we weer aan de kant. De boot wordt nog even naar zijn boei gevaren, Chris neemt hier zijn twee minuten privacy en dan brengt hij ons terug naar de haven van de veerboot- waar de volgende gasten alweer voor hem klaarstaan. 
We nemen afscheid van hem en zitten nog een beetje wakker te worden op de veerboot. Wat was dit een bijzondere oudejaarsavond! 

In Manapouri aangekomen gaan wij op zoek naar een telefooncel. Het is tenslotte bijna middernacht in Europa dus we bellen naar huis en spreken even met beide ouders. Daarna bel ik Jancko, en ik krijg hem keurig een paar minuten voor 12 aan de lijn. Samen luisteren we naar het enorme vuurwerk dat in Delft wordt afgestoken. Ik geniet ervan dat ik dat alleen maar van een afstandje hoef te beluisteren, op de boot waren we met allemaal mensen die een enkele mooie vuurpijl veel meer kunnen waarderen dan al dat spul dat daar de lucht ingaat. 

Dan gaan we weer en route. We hebben tijd genoeg, de afstand naar Janeens ouders blijkt korter dan gedacht, dus we rijden alvast een stukje Southern Scenic Route. Die is hier nog niet zo heel erg bijzonder (tenminste niet als je net 2 dagen fjorden hebt gehad), maar het blijft bijzonder als de zee plotseling weer opduikt. En aan deze zuidkust hebben ze altijd wind uit 1 richting. Altijd. Altijd uit dezelfde richting. Dat levert heel erg bijzondere bomen op! We jagen op een mooie foto hiervan en dat valt nog niet mee. 

Om half vijf komen we dan bij Janeens ouders aan. Janeen is getrouwd met Rhys, en die zit weer in hetzelfde lab als Anita in Wellington, en zo konden we daar dus terecht. We mogen douchen, onbeperkt internetten, en krijgen een slaapkamer met een dubbel bed. Na de BBQ, die in de garage wordt bereid en binnen wordt opgegeten omdat het te koud is, krijgen we een rondleiding door Winton. Janeen is hier opgegroeid. Winton is een plaatsje van 2500 inwoners, maar heeft veel meer faciliteiten dan Sauerlach, waar wij zijn opgegroeid. En het is natuurlijk een beetje jonger (Winton ca. 250 jaar, Sauerlach ca. 1200 jaar). De meest belangrijke bezichtiging is in mijn ogen de wereldkaartvijver, die op het schoolplein ligt. Hier is in beton de hele wereldkaart weergegeven, en er zou water op de plek van de oceanen moeten stromen. Je kan met een paar voetstappen onze vlucht hierheen nalopen.Helaas is dit kunstwerk niet meer bijgehouden. Van Janeens vader horen we dat de kaart er al was toen hij naar school toeging. Erg leuk!

Na een hele avond foto’s doornemen gaan we doodop naar bed. 

dinsdag 2 januari 2007
We slapen uit! We hoeven niet om 10 uur uit te checken, en we hebben de hele dag de tijd om in Dunedin te komen. Alles gaat weer in de auto en wordt aangevuld met een tas van Janeen en Rhys. Dan nemen we weer afscheid van Janeens ouders, en vertrekken we met z’n vieren. Janeen en Rhys hebben beiden geen rijbewijs, en wilden graag naar Dunedin. En nee, het maakt hun niet uit dat we de Scenic Southern Route willen nemen, die hebben zij ook al heel lang (zeg maar sinds hun jeugd) niet meer genomen. 
We waren gisteren al tot de conclusie gekomen dat het getij heel onhandig is op dit moment. De Cathedral Caves, die je alleen maar bij laagtij kan bezichtigen, moeten we dus overslaan. Wel bezoeken we het zuidelijkste punt van het Zuidereiland, zodat we daar ook weer zijn geweest, en we lopen naar een mooie waterval toe, die zich keurig in de tien minuten dat wij er staan in de zon presenteert. Ook gaan we naar de Petrified Forest, hoewel deze ook het beste te zien is bij Low Tide. Maar hij is ook te zien bij “net na High Tide” en daar ben ik heel blij mee. Ik was namelijk wel erg nieuwsgierig naar dit versteende bos, nadat ik hier in Arizona al uitgebreid kennis mee heb mogen maken. Dit is compleet anders. In Arizona worden de versteende boomstammen vrijgelegd door de wind en erosie. Hier worden de boomstammen en vooral ook de stronken vrijgelegd door het zoute water.  Helaas betekent dit ook dat er alleen op deze plek versteend hout te vinden is, en dat er niet als in Arizona overal winkeltjes zijn waar je officieel versteend hout kan kopen. Geen souvenir dus…
Nugget Point, onze laatste stop, is het beste te bekijken met een verrekijker. Die hebben we dus niet, dus de beesten daar moeten we met de zoom van onze camera identificeren. En nee, helaas, daar beneden zitten alleen “shags”, kormoranen, en geen pinguins. Wel zwemmen er zeeleeuwen. 
De tocht is verder rustig, we zijn vreselijk moe, en Janeen en Rhys zijn ook niet al te wakker. Aan het eind van de middag zetten we hun af bij hun vrienden, en gaan we op zoek naar ons hostel. We blijken op de heuvel te wonen, weliswaar op loopafstand van de stad, maar de supermarkt is toch net iets prettiger met de auto. Dit hostel is niet geweldig. Ja, ze hebben lekkere bedden en de kamer is ruim, maar verder is het allemaal een beetje viezig, er is maar 1 gootsteen en er zijn voor 10-12 bewoners maar 4 stoelen. Ik krijg de indruk dat dit gewoon een voormalig studentenhuis (voor 4-5 studenten) is, gezien het feit dat Dunedin ook een studentenstad is.  
In de omgeving van Dunedin moeten we pinguins kunnen zien. We zijn wel erg nieuwsgierig naar deze beestjes, en hebben gehoord dat ze rond zonsondergang op sommige stranden binnenkomen. Morgenavond zijn we met een tour onderweg naar pinguins, dus deze avond is onze enige kans om ze zelf (zonder hulp) te spotten. Dus gaan we nog weer op stap. Helaas bedenk ik te laat dat ik op de kaart eerst had kunnen kijken welke stranden hiervoor in aanmerking komen, en komt ons tripje er op neer dat we de binnenlanden (gravelroads) van Dunedin verkennen en op een strand terechtkomen waar geen pinguins aan komen. Tsja, te ongeorganiseerd, te spontaan. We maken nog wel mooie foto’s van een nachtelijk Dunedin en vallen doodmoe in ons stapelbedje.

Happy New Year

Zum neuen Jahr wünschen wir euch erst mal alles Gute, und hoffen, dass es für euch genauso schön angefangen hat, wie unseres.
Wir sitzen gerade in Dunedin. Bei Janeens Eltern konnten wir endlich mal unsere Bilder aussuchen und kleiner machen. Wir waren aber zu müde um alles zu tun. Daher gibt es nur die Berichte bis zum 30.12.

Der Bericht über Silvester folgt dann, wenn wir wieder Zeit haben 😉

27.12.2006 Franz Josef – Wanaka. Noch mehr Regen

Der Morgen beginnt wieder grau in grau. Aber es regnet nicht mehr. Die Wolken sind etwas höher als vorher. Schnell checken wir aus dem Hostel aus, dass im Zimmer keinerlei Möglichkeiten hatte, Sachen zu trocknen. Nur ein Hinweis, dass man seine Sachen nicht über die Heizung hängen darf um sie zu trocknen. Ja aber wo denn sonst. Carola hat die Nacht in einem Zelt im Unteren Stockbett verbracht, bestehend aus nassen Handtüchern, Jacken und Hosen.

Zuerst gehen wir zum Internetcafe. Das ist ein alter Bus, der mit Computern ausgerüstet ist, und in dem auch ein freier Platz ist, den ich mit dem Laptop nutzen könnte. Leider geht das Internet gerade nicht und wir werden vertröstet. Die Zwischenzeit nutzen wir um nochmal zum Franz Josef zu fahren. Es ist gerade trocken und wir nehmen den etwas längeren Laufweg. Diesmal ist der Blick klar, wenn auch weiter oben die Wolken hängen.
Zurück im Bus kann ich meine HP updaten. Jetzt sind wir zumindest wieder gleichauf und auch up to date. Das wird sich vermutlich bald wieder ändern *g*

Dann fahren wir weiter zum Fox Glacier. Davor machen wir am Lake Matheson halt um diesen zu besuchen. Das Wasser soll angeblich total spiegelnd sein. Immerhin haben sich die Wolken soweit gelichtet, dass man einen relativ guten Blick auf Mt. Cook und Mt. Tasman hat. Bevor wir losmarschieren treffen wir die Französin aus Marahau wieder.
Wir umlaufen den See der natürlich nicht spiegelt, weil es zuviel geregnet hat, und es etwas Wind hat. Die Aussicht ist dennoch sehr schön. Dann gehen wir weiter zum Gletscher. Wir beschließen erst zu essen, und dann den halbstündigen Marsch zur Zunge in Angriff zu nehmen. Während wir Essen wird aus dem Tröpfeln ein handfester Regen. Wir gehen dennoch –  in unsere Regenanzüge gehüllt. Auf dem Weg sehen wir einige Leute, deren Hosen vom Wasser glänzen.
Der Gletscher ist Wahnsinn! Man kann bis auf etwa 30-50 m heran. Wir sind nicht brav und ignorieren die “Danger – do not get beyond this point without expirienced Guide” Schilder und gehen bis zum Gletscher anfassen *g* Fantastisch. Wir bleiben aber nicht lange, schließlich wollen wir nicht vom Eis erschlagen werden.
Auf dem Rückweg treffen wir die Französin wieder *g*.

Durch den Regen fahren wir weiter und weiter richtung Wanaka. Auch nach dem Haast Pass (den wir gar nicht als solchen erkennen, er hat nur 512 m) , ab dem laut Carolas Reiseführer das Wetter besser werden soll, regnet es noch immer. Aber nach einer Weile wird es tatsächlich ein bisschen besser. Lake Wanaka präsentiert sich in grünblau, und der danebenliegende Lake Hawea ist etwas dunkler.

Wieder ein neues Hostel, diesmal etwas älter, aber alles sauber. Und es gibt eine Katze. Diesmal Rauchgrau mit weißen Pfoten.
Als ich meine Fotos auf den Recher übertragen will ein Schock. Der Laptop erkennt die Kamera nicht mehr. Ich kann meine Bilder nicht mehr übertragen 🙁 Ich hoffe es liegt nur am Kabel. Vorerst werden also die Bilder hauptsächlich von Carola sein. Ich muss halt ab und an einen Fotoladen um meine Bilder auf eine CD Brennen zu lassen. *sauer* so’n Müll. Die Kamera muss definitiv zum Hersteller zurück. Ich habe sie noch kein Jahr und fast nur Probleme damit. Das kann doch nicht wahr sein.

28.12.2006 Wanaka – Queenstown. Jagd nach den Lord of the Rings locations

Den gestrigen Abend haben wir mit einer kleinen Spielerunde beendet. Ich wurde in der Küche von Mollie angesprochen, die zur gleichen Zeit in Rotorua war wie ich. Sie hat gefragt ob wir mitspielen wollen. Das Spiel geht in etwa so. Es werden jeweil Teams von zwei Leuten gebildet. Jeder Mitspieler schreibt drei Namen von berühmten Personen auf Zettel auf. Die Zettel werden gemischt und es wird ausgelost welches Team beginnt. Der eine Partner muss also die Person auf dem Zettel beschreiben und der andere Raten. Es müssen soviel wie möglich Personen in 30 sec erraten werden, dann ist das nächste Team dran. Bei der zweiten Runde (die Zettel werden wieder gemischt) darf nur noch ein Wort gesagt werden. Und bei der dritten Runde muss man Pantomime machen.
Carola und ich waren die haushohen Verlierer, weil wir meistens an einem ihr unbekannten Schauspieler gescheitert sind, und damit die einfachen nie bekommen haben. Die beiden Jungs die mitgespielt haben, waren ein dermaßen eingespieltes Team, dass man nur noch lachen konnte.

Am morgen packen wir wieder schnell zusammen um loszukommen. Wir starten mit der Puzzling World. Dort gibt es zunächst ein Labyrinth zu durchqueren und alle Ecktürme zu finden. Das dauert zwischen 30-60 min. Wir haben 30 gebraucht, weil wir die einfache Variante (Türme in egal welcher Reihenfolge) gemacht haben. Danach geht es in einen Illusionsraum, wo jede Menge Hologramme hängen, wir müssen uns meistens runterbücken, um sie gut sehen zu können. Dann geht es in einen Raum im den jede Menge einem folgende Proträts hängen. Man fühlt sich dort sehr beobachtet.
Der Eigentliche Illusionsraum macht mich schwindelig. Man läuft quasi auf einer Schräge, durch die Wände hat man aber das Gefühl gerade zu stehen. Dort können Bälle nach oben rollen, Schaukeln schief hängen, Ruschen nach oben laufen, und Wasser nach oben fließen. Sehr lustig das ganze.
Dazwischen findet man immer wieder Illusionbilder a la Escher. Dann kommt man an einem Raum, der durch das Fenster betrachter ganz normal aussieht. Geht man aber hinein, stellt man fest, dass die Quadrate keineswegs quadratisch sind, und die eine Seite des Raums sehr viel niedriger als die andere. Faszinierendes Spiel mit den Sinnen.
Im dazugehörenden Café kann man sich dann mit den Knobelspielen austoben und auch welche kaufen. Ich habe jetzt einen Puzzelring, den muss ich erst wieder zusammensetzen, damit ich ihn tragen kann. Das ist schon mit Anleitung nicht unbedingt einfach.
Draußen machen wir noch “false perspective” Bilder. Dann geht es weiter.

Nachmittags ziehen wir los um die erste Location auf unserer Liste abzuklappern. Der Locationsguide sagt was anderes als die Karte. Wir finden es aber doch. Dann fahren wir über die höchste geteerte Straße Neuseelands. Das ist für uns Alpenkätzchen mit 1076 m natürlich gar nix. Aber die Aussicht oben bietet schöne Fotomotive und auch Hinweise auf Locations.
An einem weiteren Parkplatz erwartet uns eine Überraschung. Aus einem der Autos dort hüpft Andi, der kommt gerade aus Queenstown und will nach Twizel. Neuseeland ist definitiv ein Dorf *g*

Kurz vor Queenstown fahren wir noch ein Stück auf dem Highway zurück zu einer Bungeebrücke. Nicht zum Springen, sondern weil der Fluss auch die Rolle des Anduin übernommen hat (die Argonath wurden hier hereingebastelt). Nachdem wir ein paar Verrückten beim Springen zugesehen haben, fahren wir nach Arrowtown. Leider ist die Zeit zu kurz um dort noch eine Location anzugucken. So tigern wir eine Runde durch den Ort und gucken das Chinesische Dorf dort an.
Dann weiter nach Queenstown erst in das Hostel einchecken. Danach fahren wir in die Stadt. Die ist sehr jung und lebendig und es wird klar, warum die Leute so begeistert davon sind. Immerhin sind hier die Läden länger offen, und ich finde ein Fotogeschäft, wo ich einen Kartenleser für meine Speicherkarte bekomme. Juhuu, ich kann meine Bilder wieder auf den Computer übertragen *freu*
Das andere was ich finde ist ein Frisör, der mich von einigen Centimetern Haar befreit. Dort aber auch ein Schock. Carola vermisst ihren Geldbeutel, dabei wollte sie doch das Essengehen bezahlen. Wir hoffen einfach mal, dass er im Hostel liegt und ich zahl das Essen im Steakhouse.

Zurück im Hostel finden wir auch wieder Carolas Geldbeutel *pfuh* und ich teste gleich mal den Kartenleser. Und er funktioniert. Es wird also doch Bilder von mir geben 🙂

Morgen gibt es noch Sachen in Queenstown und dann geht es weiter nach Te Anau mit hoffentlich weiteren Locations auf dem Weg.

29.12.2006 Queenstown – Fiordland. A journey in the Dark

Die Nacht ist grausam. Ich hatte das Hostel als letztes Gebucht, war dabei dann gleich mal die letzte, die dort noch Betten bekommen hat, und sie waren in einem gemischten Schlafsaal für 6. Wir bekommen zwei obere Stockbetten und jeweils einen Kerl als unterpartner. Carolas Unterschläfer ist ein ungewaschener Franzose, und mein Bettnachbar leidet unter Albträumen, schreit ab und an auf und wühlt im Bett umher, so dass ich oben wie auf einem Schiff hin- und hergeschüttelt werde.

Der Morgen wirkt schön wird aber recht schnell grau. Wir fahren in die Stadt, weil wir noch neues Besteck brauchen und Carola noch telefonieren will. Aber vorher gehen wir noch in das “Underwater Oservatory” das ist ein Unterwassergebäude, mit großen Fenstern zum See. Wir betrachen die herumschwimmenden Forellen und freuen uns über die Scaubs. Das sind schwarze Enten, die ziemlich tief tauchen können. Unter Wasser wirken sie silbern und es sieht sehr lustig aus, wenn sie wie ein Korken wieder nach oben schnellen.
Während Carola telefoniert, gehe ich in einen LotR Shop, der noch nichtmal die T-Shirts hat, die ich in Wellington gesehen habe. Und weil Carola dann noch immer nicht fertig ist, gehe ich in ein paar weitere Souvenirshops zum gucken.

In der Zwischenzeit hat es angefangen zu regnen, der eigentliche Plan, mit der Gondel den Berg rauf zu fahren, wird durch einen Kiwi und andere Vögelpark ersetzt. Dort zeigen sie erstmal im trockenen, die Bewohner des Parks, dann folgt eine kleine Maorishow und anschließen tappen wir durch den Regen durch den Park, wo sich die Vögel vor dem Wetter verstecken. Aber sehr lustig noch mal Kiwis zu sehen.

Danach fahren wir richtung Te Anau. Auf dem Weg gibt es noch ein paar LotR Locations. Wegen des Wetters entscheiden wir uns, die meisten dann doch auszulassen. Und die einzige wo wir dann doch hinwollen (Deer Heights) verlangen für den Parkeintritt dann doch 20$ pro Auto. Das würde ja noch gehen, wenn das Wetter mitmachen würde, aber es regnet. Und dazu kommt noch, dass wir früh in Te Anau sein wollen, weil wir noch zu den Glühwürmchen wollen.

Dort angekommen fühlen wir uns erstmal fehl am Platz, unser Hostel ist ein normales Wohnhaus. Aber gerade das macht es auch wieder nett. Auch hier gibt es eine Katze (Schwarz, mit dem Namen Bella) und letztendlich ist es ganz gemütlich. Rosie die “Besitzerin” bucht für uns die Glühwürmchentour.
Nach einigen hin und her beschließen wir neben der Doubtfulsoundtour an Sylvester morgen auch noch den Milfordsound zu besuchen. Leider belagern neu angekommene Gäste Rosie, so dass wir ins Visitorcentre fahren, und die Tour dort buchen. Also drei Tage Schifffahren *g*, die Kayaktour war leider nur für trainierte Kayakfahrer, die, die für uns geeignet war, würde um 7.15 in Milford Sound starten. Das ist uns definitiv zu früh 😉

Nach dem Essen geht es dann los zu den Glühwürmern. Zuerst fahren wir etwa eine Halbe Stunde mit dem Schiff zum anderen Ufer von Lake Te Anau. Dort angelangt, landen wir promt in der Ersten Gruppe die in die Höhle dürfen.
Durch einen (viel zu niedrigen) Gang geht es in die Höhle. Unseren Führer verstehe ich durch das tosende Wasser kaum. (Te Ana-Au bedeutet: Höhle mit Wasser, das in Wirbeln geht.)
Schaut man nach oben, kann man schon die ersten blauen Lichtpunkte erkennen. Durch die Cathedralcave kommen wir zu unserem kleinen Boot. Ab hier heißt es: Mucksmäuschenstill, und Zappenduster. Das einzige Licht kommt von abertausenden Glühwürmchen die von der Decke hängen und zum Teil leicht im Luftzug pendeln. Das Licht spiegelt sich im Wasser. Eine unglaubliche Geschichte und wunderschön. Und schon bald geht es wieder zurück zum Laufsteg und raus zum Café wo wir uns noch weiter über die Glühwürmer schlau machen können.

Dann geht es wieder zurück aufs Schiff und heim ins Hostel. Den Abend verbringen wir mit Quatschen mit Eugenie und Heike.

30.12.2006 Milford Sound – endlich mal schönes Wetter *g*

In der Früh bzw gestern Abend überredet Heike uns, mit ins Kino zu gehen, um einen Halbstündigen Film über Fiordland zu gucken. Ein Hubschrauberpilot aus der Umgebung hat sich den Kameramann von LotR geschnappt und einen Film über Fiordland in allen Jahreszeiten, aus Perspektiven, die man so schnell nicht zu sehen bekommt, gemacht.
Und was für ein Film. Atemberaubende Bilder, berauschende Kamerafahrten über Wasserfälle, wunderschöne Lichtspielereien. Wunderschön.
Danach fahren wir bei Grau in Grau weiter nach Milfordsound. Nicht ohne noch zwei Jungs ins Auto zu laden, die dort auch hinwollen. Diesmal können beide (Däne und Ami) gut englisch 🙂 und labernd fahren wir einher. Und dann stehen wir im Stau. Eine Schafherde wird gerade über die Straße getrieben. Der Schäfer sagt uns, dass wir einfach durchfahren sollen.  Die Schafe springen zur Seite und wir können weiter, nur um in der nächsten Herde zu landen.

Wir bleiben zwischendurch stehen für ein paar sehr schöne Aussichten. An einem Parkplatz kriegen wir den ersten wildlebenden Kea zu sehen. Dann geht es durch den Homertunnel. Der ist scary. Total unbeleuchtet und voller Schlaglöcher und auf der anderen Seite? Sonnenschein! 🙂 wie schön.
In Milfordsound verlassen uns die Jungs. Innerhalb von Sekunden sind die Sandflies um uns rum. Schnell schmieren wir uns ein. Dann geht es ab zum Hafen. Unser Schiff ist das kleinste.

Die Fahrt ist wunderschön. Die ganzen Berge haben viele kleine Wasserfälle und einige Große. Auf manch einem Felsen liegen ein paar Seelöwen faul in der Sonne. Staunend fahren wir bis zum Ende des Sounds, der kein Sound (Flussgebildet) sondern ein Fjord (Gletschergebildet) ist. Dort liegt Anita Bay, was der Grund für diesen Ausflug war ;). Maori haben diese Bucht regelmäßig besucht um Jade zu schürfen.

Auf der Rückfahrt sehen wir noch ein paar Seelöwen und dann “there are dolfins” Und ja, vor dem Schiff taucht eine Gruppe Delfine auf. Sie kommen wieder ganz nah an das Schiff heran. Tauchen in Gruppen auf und wieder ab. Weiter drinnen lassen wir uns bei einem weiteren “Underwater Observatory” absetzen. Dieses ist im Salzwasser und beherbergt einen seltenen Gast. Die Schwarze Koralle. Diese lebt normalerweise in Tiefen von viel zu tief, hier aber auf 8-17m tiefe. Das kommt daher, dass auf dem Salzwasser eine Schicht Süßwasser aus Regen und Wasserfällen liegt. Diese macht die Oberfläche dunkler und gaukelt der Koralle größere Tiefen vor.

Die Korallen sind entgegen ihren Namen gar nicht schwarz, sondern weiß. Baumähnlich wachsen sie in die höhe. Begleitend sind hier Seesterne, Seegurken, rote Korallen, Anemonen und Schwämme zu betrachten. Sehr faszinierend.
Dann geht es wieder zurück nach Milford Sound. Dort rufe ich noch kurz Diane an, die die Tour morgen organisiert. Sie erzählt mir, dass auf dem Boot nur Holländer sein werden. Böh, da ist man am anderen Ende der Welt und kann seine eigene Sprache die ganze Zeit reden. Andererseits hatten wir ja befürchtet, dass wir lauter Asiaten dabei haben könnten, die wir dann nicht verstehen würden. Glück gehabt.

Über die Chasmwasserfälle, und die Mirrorlakes, die heute gar nicht spiegeln, fahren wir wieder zurück. Nach dem Essen packen wir unsere Taschen neu, schließlich brauchen wir nicht alles mit auf das Boot zu schleppen.

Woensdag 27 december Franz Josef naar Wanaka
‘s ochtends blijkt het een heel klein beetje te zijn opgeklaard. In onze kamer is geen haakje te vinden, dus alles – jassen, regenspul, badlakens- is nog steeds nat van gisteren. Dan alles maar nat op de achterbank. We beginnen in het internetcafe – nou ja, eigenlijk de internetbus. Het is een oude Engelse bus met daarin een aantal computers, en hier kan Anita haar laptop gewoon inpluggen. Dat is eigenlijk wel erg relaxed. Helaas blijkt de internetverbinding net plat te liggen, dus we besluiten eerst nog eens naar de Franz-Josef-Gletscher te gaan. Misschien zien we er vandaag een klein beetje meer van. Na een kwartiertje staan we weer op hetzelfde punt als gisterenavond, en het zicht is inderdaad beduidend beter. Dit maakt meer indruk. 

Terug naar de internetbus. Hier besteden we vrij veel tijd aan het uploaden van de foto’s en tekst, Anita chat tijdens het  uploaden nog even met een vriendin en ik merk dat ik nu ook wel graag even “gewoon” met Jancko zou willen kletsen. Helaas, de telefooncellen zijn niet altijd makkelijk te vinden en het lukt ook niet altijd om in de korte tijd dat we tegelijkertijd wakker zijn contact te krijgen. Gelukkig kunnen we wel sms-en en dat helpt!

Als alle foto’s en de teksten “up” zijn, gaan we richting Fox Glacier. Maar eerst nog naar Lake Matheson. Dat is ons door de twee zussen die wij in Abel Tasman hebben ontmoet bijzonder aangeraden. Als het goed is, kun je in dit meer fantastische spiegelingen zien van Mount Cook en Mount Tasman, de hoogste bergen van Nieuw-Zeeland. “Als het goed is” blijkt “als het niet heeft geregend en niet waait” te zijn. Geen spiegelingen dus, maar wel een mooie wandeling rondom het meer met fantastische plankenpaden over de drassige stukjes. De hikes zijn hier vaak voorzien van dit soort plankenpaden en deze heb ik in Estland al erg leren waarderen. Ik zou hier uren kunnen wandelen. 

Maar ja, we hebben geen uren, we gaan door. Naar de Fox Glacier. De blauwe gaten in de hemel worden heel snel vervangen door regenwolken. We besluiten om eerst in de auto te lunchen en af te wachten of het beter wordt. Het wordt niet beter, maar we willen erg graag naar de tong van de gletsjer toe, ook aangeraden door de twee zussen. Regenpakken aan, en daar gaan we. En ja, het is de moeite waard. Wow, wat is zo’n gletsjer groot van dichtbij. Maar we hebben wel weer allemaal natte kleding in de auto…

De tocht gaat door naar Wanaka, waar we relaxed vroeg aankomen. In dit hostel wel haakjes, dus alles kan drogen. In de keuken komen we Mollie tegen, een Canadese die Anita uit Roturoa herkent. Zij vraagt ons of we straks mee willen doen aan een spelletje. Tsja, eigenlijk wilden we verder met de foto’s en onze dagboeken, maar een spelletje is ook wel leuk. 

We spelen uiteindelijk met z’n negenen. Ieder schrijft de namen van drie bekende personen op, en vervolgens spelen we drie ronden, met teams van 2-3 personen. In de eerste ronde moet de een aan de ander uitleggen welke persoon er op een briefje staat, binnen 30 seconden, zonder woorden met een hoofdletter te gebruiken. “the queen” is dan nog wel makkelijk, maar wie o wie is “Peter Sommare” of “Lindsey Lohan”? Het gaat erom binnen de tijd zoveel mogelijk briefjes af te handelen, en daarvoor krijg je punten. Voor de tweede ronde gaan alle briefjes weer in de pot, en mag je nog maar 1 woord gebruiken om iemand te omschrijven. Het is dus best belangrijk te onthouden welke personen er allemaal waren. De derde ronde is de leukste: geen woorden, alleen maar toneel. Vooral leuk als de te raden personen onder andere Michael Jackson en Bill Clinton zijn…
Veel te laat naar bed gegaan, maar wel een erg gezellig avond gehad. 

Donderdag 28 december Wanaka naar Queenstown
Ik wilde graag in Wanaka overnachten omdat ze hier de Puzzling World hebben. Een mega-groot labyrinth, “Illusion rooms”, en een café vol met denkpuzzeltjes. We beginnen in het labyrinth en omdat we nog een beetje moe zijn, kiezen we voor de makkelijke opdracht: vind alle vier hoeken in een willekeurige volgorde. Dit blijkt inderdaad goed te doen, binnen een half uur zijn we eruit. De illusion rooms blijken erg mooi gedaan te zijn. Binnen no time zijn we een beetje duizelig, het water gaat hier omhoog, de traplift ook. Blij als we weer recht op de grond staan. Gelukkig is er nog het café en de winkel. We zouden hier nog uren kunnen blijven. Ik probeer wat spelletjes uit en koop uiteindelijk een origineel Nieuw-Zeelands spelletje waar we hopelijk nog veel lol mee gaan hebben de komende tijd. Anita koopt een mooie ring die ze eerst zelf in elkaar moet puzzelen. 

We lunchen aan het strand van het Lake Wanaka. Daarna gaan we op location-jacht. Hier in de buurt is enorm veel Lord of the Rings materiaal opgenomen, op onze kaart staan heel veel ringen. Het weer is heel aardig. We vinden inderdaad een heuvel die ook in het boek staat. 

Dan gaan we de hoogste geasfalteerde pas van de Nieuw-Zeelandse Alpen op. Deze is welgeteld 1160 meter hoog. Niet erg spannend voor ons Europese Alpenmensen, we zijn beiden al op veel hogere passen geweest. De weg is eerst ook niet erg spannend en we wachten op haarspeldbochten die nooit echt komen, en kaal landschap, dat uiteindelijk wel verschijnt. Op de top hebben we weer uitzicht op een aantal LOR-locaties, en tijdens de afdaling naar Queenstown ook nog een paar keer. Hier gebeurt iets bizars. We stoppen voor de zoveelste keer op een parkeerplaats met het bordje “scenic lookout”. Ik maak wat foto’s en hoor plotseling dat Anita een bekende ontmoet. Die bekende blijkt Andi te zijn, haar reis- en studiegenoot, die met een vriend een compleet andere route op het Zuidereiland volgt. Zij reizen noordwaarts, en het is echt bizar dat we elkaar hier tegenkomen. 

Nadat we nog duizend tips van Andi hebben gekregen, dalen we af naar Queenstown. Ons hostel blijkt bovenop de helling te staan, de stad is beneden. Op de helling kom ik zowaar een lichtgele Duetto Spider tegen, die bij een eveneens lichtgeel huis geparkeerd staat. Helaas geen eigenaar te bekennen… 
We gaan de stad alvast verkennen, zodat we morgen een strak programma kunnen doen. Anita laat haar haar zo’n 20 cm kortwieken, en we gaan uiteten. Niet de meest slimme plek, het is hier mega-toeristisch, maar wel een lekker stukje vlees gehad. 

Vrijdag 29 december Queenstown naar Te Anau
Ons programma voor vandaag: Underwaterworld, en dan OF de berg op en daar rodelen, OF naar het Kiwi Bird- en wildlife centre. Omdat we niet kunnen kiezen, beginnen we met de Underwaterworld. Dit is voor de afwisseling echt goedkoop, slechts 5 dollar. Het is ook niet echt heel veel, maar we zien er duikende eenden, de Scaubs die ik ook al bij Taupo was tegengekomen. Onder water blijken deze helemaal zilver en dat is erg leuk om te zien. Verder zien we palingen en forel, en dat is ook wel zo’n beetje wat je er zou kunnen zien. Zeker wel de moeite waard. Terwijl ik met Jancko bel, begint het te regenen. Mooi, dan hoeven we niet meer te kiezen, maar wordt het het Kiwi-centre. Alleen jammer dat we aan de buitenkant niet kunnen zien dat dit een openluchtpark is… Gelukkig is er eerst een hele show, waarin een aantal vogels alvast aan het publiek wordt geshowd. En weer een Maori-show, met  5 dansers deze keer. Wel weer leuk, maar nu heb ik geloof ik wel genoeg Maori-cultuur gesnoven.
Dan gaan we het park in. Met mijn 10 dollar-paraplu uit Franz Josef, die zichzelf elke keer weer opvouwt, houden we het redelijk droog. De Kiwi’s zitten gelukkig binnen, en zijn hier beter zichtbaar dan in Te Puia. Dat vinden we toch wel erg fijn, het entreegeld was nog best pittig. De andere vogels schuilen vrijwel allemaal, we maken alleen nog kennis met een aantal kea’s en megagrote duiven. Blij dat we weer in de auto mogen, het regent nog steeds.
Op naar Te Anau. Hier blijven we twee nachten en we willen graag even wassen voordat we de boot opgaan voor de overnight cruise. Wat ons betreft komen we dus graag vroeg aan. We rijden vrijwel precies langs een grote LOR-locatie en besluiten dat we er toch wel even kunnen kijken. Helaas, de weg over het terrein kost 20 dollar en voor de views vinden we dat bij dit weer wel erg veel geld. Op naar Te Anau dus.

In Te Anau worden we verwelkomd door Rosie. Dit is eigenlijk meer een Homestay dan een backpackers hostel. De keuken, de kat, de woonkamer, we delen alles met de familie. Behalve ons zijn er nog 5 andere gasten. We kunnen wassen met een wasmachine die meer kan dan de meeste hostel wasmachines, en de douche is hoog genoeg! Dit ziet er goed uit. Rosie regelt gelijk voor ons dat we ‘s avonds nog naar de Glowwormcaves kunnen en wij regelen zelf bij de I-site nog een cruise op de Milford Sound voor morgen. 
Om 20.00 uur melden we ons bij de haven voor de tocht naar de Caves. Dit blijkt erg indrukwekkend. De grotten zijn pas rond 1945 herontdekt, en zijn gevormd door een snelstromende rivier die het kalksteen tussen het graniet uitspoelt. In de grotten zitten ontzettend veel gloeiwormen. Na een korte wandeling door de grotten doen we het laatste stukje in een bootje in het pikkedonker. Erg mooi, maar Jancko zal blij zijn dat hij hier niet bij was. Het wandelpad ging deels onder erg laaghangend gesteente door, en verder over allemaal open roosters. Niks voor hem, maar gelukkig heb ik geen last van zijn hoogtevrees…

Het wordt weer veel te laat, omdat we in de huiskamer nog lang napraten met onze twee kamergenootjes.

Zaterdag 30 december Milford Sound
Vroeg op, want we hebben afgesproken dat we eerst om 9 uur naar de plaatselijke bioscoop gaan. Daar gaan we voor de “vroege vogels prijs” een half uur kijken naar een film over de Fjorden in alle seizoenen. Dit is inderdaad een erg mooie film. Ik ben bang dat de Milford Sound gaat tegenvallen nu… ik word gerustgesteld door onze kamergenote: dit waren beelden vanuit de lucht, straks zit je op het water en dat is weer helemaal anders.

Bij de dorpsuitgang pikken we weer eens lifters op. Deze keer een jongen uit de States en een jongen uit Denemarken. Hun Engels is uiteraard veel beter dan van die Israeli, en we kletsen een gezellig eind weg. Na een tijdje komen we een kleine file tegen, omdat er een paar schapen op de weg lopen. Nou ja, een paar… honderden. Ze moeten allemaal over dezelfde brug als wij! 
De schaapsherder zegt dat ik er maar gewoon langzaam doorheen moet rijden. Oke… Heel veel Kodakmomenten voor Anita en de jongens achterin.

Omdat het weer steeds beter wordt, volgen er nog meer Kodak-stops. Helaas zijn de Mirror Lakes ook hier geen Mirror en hebben we te weinig tijd om nog stukjes te wandelen, we moeten tenslotte een boot halen! Hiervoor moeten we eerst nog door DE TUNNEL. Die hebben ze hier erg weinig, en dat blijkt ook wel uit het onderhoud. Deze tunnel is eng, supereng! In de weg zitten enorme kuilen, er is amper verlichting, dus je ziet de kuilen niet, en ondanks het verkeerslicht aan het begin van de tunnel is ons niet helemaal duidelijk of er nu wel of geen tegenliggers kunnen komen. Maar ook dit overleven we en aan het eind van de tunnel is er zon. Dit werd ons ook voorspeld door onze reisgids – aan de andere kant van de tunnel is het weer anders dan ervoor. In dit geval dus zon! Na een hopeloze zoektocht naar een legale parkeerplaats nemen we afscheid van de jongens en lopen naar onze boot toe. We hebben gekozen voor een vrij klein bootje, met maar 45 passagiers, dit betekent helaas ook dat het zonnedek heel erg snel overbezet is. Vandaag is het duidelijk foto-weer. We komen langs watervallen, we hebben blauwe hemel, we zien Anita’s Bay (ja zo heet ie echt) en zeeleeuwen, en op de terugtocht komen we ook nog dolfijnen tegen. Wat geweldig. 

Eenmaal terug in de haven bellen we nog even naar Diane, onze contactpersoon voor de overnight-cruise in de Doubtful Sound op 31 december, om te bevestigen dat we in Te Anau zijn aangekomen. Anita springt een gat in de lucht als blijkt dat we de boot zullen delen met 4 andere Nederlanders. Op zich maakt het ons niet uit of op de boot Engelstalige of Duitstalige mensen of Nederlanders zullen zitten, maar een hele dag en oudejaarsavond met moeilijk verstaanbare Aziaten, Fransen o.i.d. lijkt ons toch minder fijn. Maar goed, daar zullen we dus geen last van hebben.

Op de terugweg naar Te Anau maken we alsnog een kleine wandeling naar fascinerende watervallen, en we zien de bergtoppen die ‘s ochtends nog in de mist waren verdwenen. Van Rosie, onze gastvrouw, horen we dat het weer in Te Anau helemaal niet zo goed was – maar onze was is toch gedroogd. 
‘ s avonds proberen we al een selectie te maken van de foto’s, maar we zijn eigenlijk doodop. Weer te laat naar bed.

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