Neue Nachrichten von der Südinsel

Wir hinken noch immer hinterher 🙁 sorry, aber hier noch ein paar neue Berichte (bis 2. Jan)
Heute geht es wieder auf die Nordinsel. In Wellington werden wir dann hoffentlich den Rest auch online stellen können.

31.12.2006 Silvester ganz anders

In der Früh laden wir unsere neu gepackten Taschen ins Auto. Rosies Mann macht noch Witze a la: “Ihr reist aber leicht” naja eben Auto-Leicht. Man könnte durchaus meinen, dass wir nicht zwei Wochen auf der Südinsel unterwegs sind, sondern 2 Jahre Antarktikexpedition machen. Aber an sich brauchen wir auch alles. Man muss immer auf alles gefasst sein. Aber es ist schon praktisch durch das Auto etwas unabhängiger von Gepäckbegrenzungen zu sein.

Um 9.00 uhr sind wir in Manapouri. Nachdem ich keine rote Weste sehe, gehe ich in das Büro von den anderen Schiffen, aber mir wird gesagt, dass ich tatsächlich auf Diane warten muss. Und sie kommt auch. Im Gepäck hat sie das erste niederländische Paar: Sven und Kim. Beide anfang 30. Und schon bald kommt auch das zweite Paar dazu: Maaike und Ton etwas älter. Dazu gesellt sich noch Kerstin aus Deutschland, die von Chris unserem Kapitän zu ihrem Übernachtungsboot gebracht werden soll.
Nach bezahlen geht es erstmal ab auf die Fähre (ohne Diane, die bleibt da), die uns über den See bringt. Auf der anderen Seite wartet Chris mit seinem Bus auf uns. Wir fahren über einen Pass (5++ m) zum Deep Cove wo unsere Tour starten soll. Unterwegs werden wir noch auf Bäume und Blumen (inclusiv Orchidee) aufmerksam gemacht.

Unten angekommen, holt Chris unser Schiff. Es hat genau genug Platz für 6 Leute zum übernachten. Vorne unten sind 6 Betten und eine winzige Toilette, und oben ist nebst Kapitänsplatz eine kleine Küche und ein Tisch. Dann gibt es noch ein oberes Deck auf dem man auch steuern kann. Dort sitzt innerhalb von kürzester Zeit Sven, der daheim in Rotterdam auch ein kleines Schiff hat. Gemütlich schippern wir durch den Fjord. Zum Mittagessen gibt es dann lecker Crayfish (Langusten) und Salat und Brot etc. Tee gibt es ständig. Dann nähern wir uns dem offenen Meer, aber vorher werden schon in einem Seitenarm die Angeln ausgeworfen (wir gucken nur zu). Der Fang ist eher klein, uns wird dann erklärt, dass das Lockaas für die größeren Fische sein wird.

Im offenen Meer (Tasman Sea) darf dann wieder geangelt werden. Und es geht Schlag auf Schlag. Zweimal reißen die Angelleinen von Sven und Maaike. Chris beschließt, dass es kein guter Ort ist, schippert ein bisschen weiter, und weiter gehts. Dann hat Maaike etwas an der Angel und es ist schwer, so schwer, dass sie es alleine nicht hochziehen kann. Carola, Kerstin und ich gucken vom oberen Deck aus zu. Chris hilft Maaike und dann kommt das Monster an Bord. Es ist ein schoolshark, ein etwa 1,50 m langer Hai. Blutend liegt er an Deck und Chris bricht ihm das Genick. Essen können wir ihn nicht, und nach den Beweisfotos wird die Leiche wieder in die See entlassen.
Dann hat auch Sven Anglerglück, er fängt einen Baracuda, auch den können  wir nicht essen. Aber er ist in sofern nützlich, dass er als Lockaas für die Langusten herhalten kann. Doch später fängt er einen Blue Cod (Kabeljau) endlich was zum essen. Jetzt wo wir wissen, dass das Essen gesichert ist, gucken wir in die andere Richtung. Und wir werden mit einer Flugshow ohnegleichen belohnt. Ca. 6 Albatrosse umkreisen unser Schiff wieder und wieder. Was für ein toller Anblick.
Als wir nach Chris’ Meinung genug gefangen haben (unserer Meinung nach, zuviel) geht es entlang der Seelöwenkolonie zurück in den Fjord. Zunächst wird noch ein Korb mit Crayfish hochgezogen und mit dem Baracuda versetzt und wieder zu wasser gelassen, dann fängt Chris an den Fisch zu filetieren. Eine ganze Horde von Möwen begleitet das Schiff in der Hoffnung etwas abzubekomen. Im Hintergrund geht die Sonne unter. Danach kommen wir zu Kerstins übernachtungsplatz. Es ist das Segelboot von Jimmy, einem Ex-Crayfisher und jetzt Backpackerhostelhüter. Er macht seinen Urlaub quasi auf dem Segelboot. Er kommt mit einer Tasche Bier an bord. Und dann gibt es was zu essen. Der frischgefangene Kabeljau. Ofenkartoffeln, Nudeln mit Pesto, Gemüse und Wild. Dazu werden die mitgebrachten Weinflaschen gekillt. Es ist schon fast elf. Da gibt es noch Stress. Wir müssen erst zu einem großen Cruiser um einen Käsekuchen abzuholen (der wird gegen Crayfish getauscht) dann holen wir noch ne Zeitung, die auf einem anderen Boot wieder abgegeben werden muss.  Na gut, wir haben ja noch eine halbe Stunde bis Mitternacht.
Und wir schaffen es, kurz vor Mitternacht gehen Chris und Jimmy mit Feuerwerk im kleinen Beiboot von Bord. Um zwölf müssen wir hupen und Pink Floyd spielen. Und das machen wir. Am Ufer feuern Chris und Jimmy ein Feuerwerk ab, das hier eigentlich gar nicht üblich ist. Aber es ist schön.

Als Jimmy und Chris wieder an bord sind, fahren wir wieder gemütlich zu Jimmys Boot um ihn und Kerstin abzusetzen. Und auch wir gehen dort vor Anker. Und es wird ruhig. Wir gehen nochmal kurz raus um die Stille zu genießen. Dabei können wir das rufen der Morpork-eule hören. Den Kiwis war es wohl zu kalt. Um etwa zwei fallen wir in unsere Kojen. Morgen geht es schon wieder früh los.

01.01.2007 Neues Jahr bei Freunden

Viel zu früh bin ich wieder wach. Aber das wollte ich ja, schließlich wollte ich die Morgenstimmung im Fjord fotografieren. Die Sonne ist natürlich schon viel zu lange auf, verbirgt sich aber noch hinter den Bergen und bescheint nur einzelne Spitzen. Das Wetter ist klar und schön, und das Wasser ruhig, aber noch immer nicht spiegelnd. Nach und nach werden die anderen auch wach und kommen an Deck. Und schon bald wird wieder gefahren. Es gibt noch ein gemütliches Frühstück. Und dann werde ich überaschend gefragt ob ich nicht auch mal fahren will. Klar will ich. Nur hat mir keiner gesagt, dass ich das auch im Blindflug machen muss. Die niedrigstehende Sonne blendet wie blöde. Zunächst fahr ich erstmal Schlangenlinien weil Boot langsamer reagiert als Auto, aber leider auch viel schneller als ich das von normalen Booten gewohnt bin. Wie auch immer, ich krieg es gebacken und um mich rum werkelt Chris an Saubermachen Crayfishkochen, Betten machen etc. Zwischendurch krieg ich mal wieder Anweisungen wie es weitergeht. Wir versuchen noch Delfine zu sehen. Werden aber zu Maaikes Pech nicht fündig. Ich fahre bis zum Deep Cove, wo ich schon fast befürchte an den Steg fahren zu müssen, aber Chris übernimmt wieder für mich.
Wir gehen von Bord und Chris bringt erst noch Crayfish zum anderen Schiff und dann uns zur Fähre, deren einzigen Gäste wir sind. Zurück in Manapouri wartet Diane wieder auf uns und die dreckige Wäsche.Sie fragt wo wir hinfahren werden. Auf unsere Antwort “Winton” kommt nur ein “Wieso zum Teufel dorthin” Naja freunde und so, Ah klar, ja sonst würde man dort sicher nicht hinwollen.

Wir fahren erstmal zur Tanke und zur Telefonzelle. Zuerst daheim anrufen und dann darf Carola noch ein mal Neujahr feiern, es ist 12. Mittags hier also Mitternacht daheim.
Wir fahren auf die Southern Scenic Route, die hier noch nicht richtig scenic ist. Wir sind hundemüde. Wir kommen an eine historische Brücke, und weil wir beide so müde sind, schlafen wir eine Runde im Auto. Danach geht es besser und als wir wieder wirklich bei der Küste sind, wird es auch wieder interessanter. Hier gibt es Bäume, die durch die starken Winde an der Küste, sehr märchenhafte Formen angenommen haben. Kurz von Winton schreib ich Janeen eine SMS, wir werden schon erwartet.
Ein schöner Empfang. Wir bekommen eine Dusche und frische Handtücher und ein Gästezimmer für uns und es wird gegrillt. Der Crayfish, den Chris uns noch aufs Auge gedrück hat, wird hier wärmstens empfangen. Wir bekommen die Möglichkeit ins Internet zu gehen.
Nach dem Essen zeigt uns Janeen noch den Ort, der nun wirklich nicht nennenswert ist, aber nett.
Abends nutzen wir die Chance und gucken uns mal durch die Fotos und schreiben an der HP. Es wird zu spät um noch alles online zu stellen, dass muss einfach mal bis Dunedin warten.  😉 Wir fallen wieder zu spät ins Bett.

02.01.2007 Durch die Catlins nach Dunedin

Wir können ausschlafen. Und irgendwie tun wir es doch nicht wirklich. Schließlich liegt einer der härtesten Teile der Reise vor uns. Die Catlins. Das ist die südliche Küstenstrecke, die teilweise noch nicht asphaltiert ist, bei der man aber einiges angucken kann. Leider ist das einige sehr gezeitenabhängig, und wie schon bei den Pancakerocks ist sie gegen uns. die Cathedral Cave und den versteinerten Wald kann man nur bei Ebbe angucken und andere Sachen sehen nur bei Flut gut aus (die sind aber nicht so interessant) wir haben das Pech, dass die Flut mittags um 2 ist, genau dann, wenn wir an der Cathedral Cave vorbeikommen würden.

Janeen und Rhys begleiten uns, sie müssen zu einer Freundin von Janeen in Dunedin und waren selber schon ewig nicht mehr in den Catlins. Wir tuckern also vollbeladen los. Zuerst müssen wir noch die Weltkarte auf dem Schulhof fotografieren, damit wir nicht ganz ohne Bilder aus Winton verschwinden, Invercargill durchfahren wir schnellstmöglich.
Der erste Stop ist der südlichste (“Festland”)punkt in NZ der Weg führt durch eine Schafweide und dort gibt es dann ein Schild wie weit es noch bis zum Equator und zum Südpol ist. Es ist fast gleich weit, etwas wie die Schweiz. Der spätere Sonnenuntergang hier gibt uns damit Rätsel, liegt es daran, dass die Erde hier flacher ist, dass wir im Doubtfulsound bis um 11 Licht hatten?

Die nächste Halt ist Curio Bay mit dem “Petrified Forest” Vulkanische Aktivität hat den einst hier stehenden Wald mit Asche bedekt, darauf ist wieder ein Wald gewachsen, der wieder abgedeckt wurde etc. Durch den Druck und den fehlenden Sauerstoff ist das Holz versteinert. Durch Erdbeben ist die Küste wieder näher gekommen und jetzt tragen die Gezeiten die oberen Schichten ab und legen den versteinerten Wald wieder frei. sehr beeindruckend und mittendrin liegt ein Seelöwe.
Die Cathedral Caves müssen wir auslassen, dank der Flut haben wir keine Chance, die Straße dorthin ist geschlossen. Da wir alle keine Lust auf lange Wanderungen haben, lassen wir ein paar Punkte aus. Für das Blowhole sind wir eh wieder zu spät, die Flut ist jetzt vorbei 😉
Der letzte Punkt auf der Liste ist “Nugget Point” hier versammeln sich alle Arten von Robben, Pinguine und Wasservögel. Leider kann man ohne Fernglas nicht viel erkennen, für die Pinguine ist es zu früh und für alles andere zu weit weg.

Dann geht es weiter nach Dunedin. Dort setzen wir Janeen und Rhys bei ihren Freunden ab und begutachten unser Hostel. Das Zimmer ist ok, die Küche ist für die 10 Personen die hier übernachten sollen jedoch zu klein (nur ein Herd, eine Spüle und 4 Sitzplätze)  Wir kochen schnell und fahren dann an einen Strand, weil wir gucken wollen ob wir selbst auch Pinguine finden können. Zuerst fahren wir über eine ewig lange Gravelroad, die uns nirgends hinführt, und dann fahren wir an einen Strand, der definitiv falsch ist. Hier kommen vermutlich zuviele Menschen hin, es ist kalt und ohne Pinguine gesehen zu haben, fahren wir wieder zurück ins Hostel. Wir leiden noch immer unter dem Schlafverlust von Sylvester und schreiben schon wieder nix.

zondag 31 december 2006 – een heel andere oudejaarsavond op de Doubtful Sound
Weer vroeg op, want om 9 uur moeten we ons in een dorp 20 km verderop melden voor onze Overnight cruise. De tassen hebben we gisteren al opnieuw ingepakt, zodat we maar een klein tasje mee de boot op moeten nemen. Bij de haven in Manapouri maken we kennis met Diane, de echtgenote van onze schipper Chris, en onze 4, nee 5 reisgenoten voor de komende 24 uur. Maaike en Ton (midveertigers) komen uit Alphen a/d Rijn, Kim en Sven (mijn leeftijd) wonen aan de Rotte in Hillegersberg (Rotterdam). Kerstin komt uit Oost-Duitsland en zal door ons bij de zeilboot van haar Nieuw-Zeelandse vriend worden gebracht. 
We nemen gelijk weer afscheid van Diane. Zij vangt de gasten hier bij de haven op, en brengt voorraden en wasgoed naar de veerboot. Die veerboot brengt ons vervolgens samen met allemaal gasten van andere cruises over Lake Manapouri naar een haven aan de andere kant van het meer. De tijd op de boot verbrengen we met kennismaken met onze reisgenoten. Het lijkt een leuke groep mensen dus dat zal de komende dag en nacht wel goed gaan. 
In de haven aan de andere kant staat onze schipper Chris bij een busje klaar. Nadat hij de voorraden en het schone wasgoed van de veerboot heeft gehaald, gaan we op weg. We moeten namelijk nog over een onverharde weg een pas van ca. 500 m hoogte over om naar de haven in Deep Cove te komen, waar de Flyer, onze boot, ligt. Onderweg stoppen we een paar keer en krijgen we van Chris wat uitleg over wat we zien. Bij toeval zien we een echt Nieuw-Zeelandse bergorchidee. Deze heeft zelft Chris nog niet zo groot gezien. 
Wij konden ons allemaal geen voorstelling van de boot maken, maar dit blijkt een heel prima maatje boot te zijn. Een vooronder met 6 bedden (3 stapelbedjes), een ruime kajuit waarin we kunnen eten en koken, een groot achterdek en een klein zonnedek boven, met een tweede stuurhut bovenin. In een emmer ligt al de eerste crayfish (kreeft) voor onze lunch. We krijgen uitleg waar we heen zullen varen en daar gaan we. Het is nog best fris, maar in de kajuit is het lekker warm, omdat de oven hier de hele dag aanstaat. Er is dus ook altijd kokend water voor een kopje thee. 
Rond lunchtijd gaan we in een zijarm van de Doubtful Sound voor anker en krijgen we een lunch met de intussen gekookte kreeft, salade en boterhammen voorgeschoteld. Lekker! 
We varen verder richting de zee. Dit is heerlijk relaxed. Als we redelijk dicht bij de zee zijn, worden de hengels de eerste keer uitgegooid. Maaike en Sven willen het wel proberen, de rest kijkt nog even de kat uit de boom. Al gauw haalt Maaike de eerste vis boven water, een hele mooie oranje vis. Het blijkt dat we hier maar een aantal kleine visjes moeten bovenhalen, zodat we straks aas hebben voor de echt grote vissen. Er komt nog zo’n oranje vis boven, en een blue cod (kabeljauw). Het blijkt dat kabeljauw ook prima afkomt op kleinere kabeljauw, dus deze wordt ook als aas ingezet. Chris is geen geduldige visser, als hij niet binnen 2 minuten beet heeft, varen we weer drie meter verder. Hij zou eens in Delft aan de Buitenwatersloot moeten komen kijken 🙂
Dan komen we bij de Tasmanzee. Normaal vaart Chris niet zover naar buiten, maar de zee is rustig, dus hij wil daar graag verder vissen. Weer gaan we op zoek naar een goede spot, en nu probeert ook Ton zijn geluk. Kerstin, Anita en ik gaan veilig op het bovendek zitten, dan blijven we tenminste 
 uit de buurt van mogelijke spartelende vissen. Dat blijkt een hele goede keus, want nadat Sven eerst een Barracouta boven heeft gehaald (nee, die is niet eetbaar, zit vol met wormen, die zetten we in als aas voor de crayfish), heeft Maaike echt beet. De hengel buigt helemaal door, en Chris neemt het over. Na een eeuwigheid zien we iets verschijnen. Chris zei het al een paar keer: het is misschien wel een haai. It is. Een echte. Grote. Hij bloedt enorm, en eigenlijk vinden wij op het bovendek dit een beetje zielig. Chris bevrijdt hem van het hengelsnoer, en  Maaike durft de haai wel aan zijn staart te pakken en trots te presenteren. Daarna schuift Chris de haai terug de zee in. Nee, hij is niet echt eetbaar, en ach “other sharks will eat it”.  Hmm. Ergens klopt het niet, we waren bezig om kabeljauw te vangen, en omdat de haai zo dom was om ook op het aas af te komen, moet hij dit met de dood bekopen. Nee, ik wil niet vissen en nu nog steeds niet. Kim wordt door Sven wel overgehaald, en er worden nog diverse kabeljauwen boven gehaald. Gelukkig geen haaien meer. 
In de tussentijd hebben zich een aantal Albatrossen rond de boot verzameld. Speciaal voor ons doen ze een hele vliegshow, wow. Dit is echt genieten voor de dames van het bovendek. Als er genoeg eten is gevangen, varen we weer de Sound in. We komen langs een aantal zeeleeuwen, en varen weer een andere arm van de Sound in. Sven staat nu aan het roer, en Chris staat op het achterdek de vis voor te bereiden. We hebben een hele zwerm meeuwen achter ons aan die de resten opvangen. Daarna halen we nog even wat crayfish omhoog en laten een nieuwe mand het water in zakken. Er liggen zo’n 30 kreeften op het achterdek in een bak. 
Helemaal op het eind van de sound vinden we de zeilboot van Jimmy, de vriend van Kerstin. Jimmy is een visser van ca. 60 jaar, en heeft nu een Backpackers hostel. En nu zit hij voor zijn vakantie op een zeilbootje. We varen naar een ander hoekje en hier kookt Chris ons avondeten. Naast de kabeljauw krijgen we heerlijke groenten, aardappels uit de oven, pasta met een pestosaus en als uitsmijter nog wat ree. Dit is zo ontzettend mals gebraden dat iedereen dit toch nog proeft, ondanks dat er veel te veel eten op tafel staat. Het ree is door Chris zelf geschoten en uitgenomen. 
Daarna wordt het toch nog stressen. Het is al 10 uur geweest, we moeten nog een krant bij de buren van Jimmy ophalen en naar een andere boot brengen, we moeten nog cheesecake ophalen bij de grote boot die hier ook een overnight cruise doet en dan moeten Jimmy en Chris nog op tijd aan de kant staan om vuurwerk af te steken. Heel veel heen en weer varen dus, maar het lukt allemaal. Net op tijd staat de champagne op tafel en om 12 uur blazen de scheepstoeters van de grote en onze boot, en steken de mannen vuurwerk af. Van de gasten hoefde het geloof ik niet zo nodig, maar Chris heeft speciaal een doos met boom bang fireworks for the whole family bewaard… Toch wel erg leuk, de vuurpijlen echoen en spiegelen mooi en op speciaal verzoek van Chris draaien we ook nog Pink Floyd. 
Daarna krijgen we nog de cheesecake. Chris blijkt een deal te hebben met die grote boot. Hij krijgt Cheesecake, en levert daarvoor crayfish. Helemaal volgegeten varen we naar ons plekje voor de nacht, we leggen onze boot naast die van Jimmy. Ton en Maaike gaan al naar bed, en Chris gaat met de rest nog even naar het bovendek. Nu alle lichtjes en geluid uit zijn, luisteren we naar de roep van een uil, kijken we naar de niet helemaal donkere sterrenhemel en genieten van de stilte. Wow. 
Daarna gaan we moe en volgegeten naar bed. Het zal een korte nacht zijn, want om half zeven gaan we weer varen…

maandag 1 januari 2007 
Om 6 uur komt er weer leven in de boot. Chris is al lang en breed op en heeft het ontbijt al helemaal klaar gezet. Snel staan wij ook allemaal weer aangekleed met een kopje thee of koffie aan dek. Het is heerlijk rustig op het water, maar dat blijft niet lang zo. Chris start de motor en daar gaan we weer. Wij ontbijten eerst even rustig, met yoghurt, muesli en ja, echt waar Jancko, geroosterde boterhammen. Het is ongelooflijk wat Chris allemaal uit zijn keukenkastjes tovert, nu dus een heus broodrooster. Echt veel tijd krijgen we niet, want er moet weer een mand met crayfish worden bovengehaald. Onze Barracouta heeft goed lokwerk verricht, de mand zit weer helemaal vol. Dan mag Anita het stuur overnemen. Volg die grote boot, wordt tegen haar gezegd. Dat ze die bijna niet ziet door alle zout op de ruiten, doet niet echt terzake. She’s doing allright volgens Chris. In de tussentijd maakt Chris de crayfish klaar. Dat wil zeggen, hij doodt er een paar voor Sven en Kim en verpakt deze in de doos waar gisteren het vuurwerk nog in heeft gezeten. Wat later blijkt is dat er ook nog twee levende crayfish bovenop zijn gelegd. De tekst met “fireworks inside” voldoet dus prima. Voor ons bereidt hij 4 stuks (doden en koken) zodat wij een mooie binnenkomer hebben bij Janeens ouders, waar we de komende nacht zullen doorbrengen. Verder maakt hij in de tussentijd de bedden weer op voor de volgende ploeg, stofzuigt hij de kajuit nog even en Anita vaart nog steeds.  Hij probeert ook nog contact te leggen met de grote boot of zij toevallig nog dolfijnen hebben gespot, maar de radio is doodstil. Geen dolfijnen, nog wel een paar mooie plaatjes, en dan zijn we weer in Deep Cove. Chris neemt op het allerlaatst het stuur toch maar weer over en binnen no time staan we weer aan de kant. De boot wordt nog even naar zijn boei gevaren, Chris neemt hier zijn twee minuten privacy en dan brengt hij ons terug naar de haven van de veerboot- waar de volgende gasten alweer voor hem klaarstaan. 
We nemen afscheid van hem en zitten nog een beetje wakker te worden op de veerboot. Wat was dit een bijzondere oudejaarsavond! 

In Manapouri aangekomen gaan wij op zoek naar een telefooncel. Het is tenslotte bijna middernacht in Europa dus we bellen naar huis en spreken even met beide ouders. Daarna bel ik Jancko, en ik krijg hem keurig een paar minuten voor 12 aan de lijn. Samen luisteren we naar het enorme vuurwerk dat in Delft wordt afgestoken. Ik geniet ervan dat ik dat alleen maar van een afstandje hoef te beluisteren, op de boot waren we met allemaal mensen die een enkele mooie vuurpijl veel meer kunnen waarderen dan al dat spul dat daar de lucht ingaat. 

Dan gaan we weer en route. We hebben tijd genoeg, de afstand naar Janeens ouders blijkt korter dan gedacht, dus we rijden alvast een stukje Southern Scenic Route. Die is hier nog niet zo heel erg bijzonder (tenminste niet als je net 2 dagen fjorden hebt gehad), maar het blijft bijzonder als de zee plotseling weer opduikt. En aan deze zuidkust hebben ze altijd wind uit 1 richting. Altijd. Altijd uit dezelfde richting. Dat levert heel erg bijzondere bomen op! We jagen op een mooie foto hiervan en dat valt nog niet mee. 

Om half vijf komen we dan bij Janeens ouders aan. Janeen is getrouwd met Rhys, en die zit weer in hetzelfde lab als Anita in Wellington, en zo konden we daar dus terecht. We mogen douchen, onbeperkt internetten, en krijgen een slaapkamer met een dubbel bed. Na de BBQ, die in de garage wordt bereid en binnen wordt opgegeten omdat het te koud is, krijgen we een rondleiding door Winton. Janeen is hier opgegroeid. Winton is een plaatsje van 2500 inwoners, maar heeft veel meer faciliteiten dan Sauerlach, waar wij zijn opgegroeid. En het is natuurlijk een beetje jonger (Winton ca. 250 jaar, Sauerlach ca. 1200 jaar). De meest belangrijke bezichtiging is in mijn ogen de wereldkaartvijver, die op het schoolplein ligt. Hier is in beton de hele wereldkaart weergegeven, en er zou water op de plek van de oceanen moeten stromen. Je kan met een paar voetstappen onze vlucht hierheen nalopen.Helaas is dit kunstwerk niet meer bijgehouden. Van Janeens vader horen we dat de kaart er al was toen hij naar school toeging. Erg leuk!

Na een hele avond foto’s doornemen gaan we doodop naar bed. 

dinsdag 2 januari 2007
We slapen uit! We hoeven niet om 10 uur uit te checken, en we hebben de hele dag de tijd om in Dunedin te komen. Alles gaat weer in de auto en wordt aangevuld met een tas van Janeen en Rhys. Dan nemen we weer afscheid van Janeens ouders, en vertrekken we met z’n vieren. Janeen en Rhys hebben beiden geen rijbewijs, en wilden graag naar Dunedin. En nee, het maakt hun niet uit dat we de Scenic Southern Route willen nemen, die hebben zij ook al heel lang (zeg maar sinds hun jeugd) niet meer genomen. 
We waren gisteren al tot de conclusie gekomen dat het getij heel onhandig is op dit moment. De Cathedral Caves, die je alleen maar bij laagtij kan bezichtigen, moeten we dus overslaan. Wel bezoeken we het zuidelijkste punt van het Zuidereiland, zodat we daar ook weer zijn geweest, en we lopen naar een mooie waterval toe, die zich keurig in de tien minuten dat wij er staan in de zon presenteert. Ook gaan we naar de Petrified Forest, hoewel deze ook het beste te zien is bij Low Tide. Maar hij is ook te zien bij “net na High Tide” en daar ben ik heel blij mee. Ik was namelijk wel erg nieuwsgierig naar dit versteende bos, nadat ik hier in Arizona al uitgebreid kennis mee heb mogen maken. Dit is compleet anders. In Arizona worden de versteende boomstammen vrijgelegd door de wind en erosie. Hier worden de boomstammen en vooral ook de stronken vrijgelegd door het zoute water.  Helaas betekent dit ook dat er alleen op deze plek versteend hout te vinden is, en dat er niet als in Arizona overal winkeltjes zijn waar je officieel versteend hout kan kopen. Geen souvenir dus…
Nugget Point, onze laatste stop, is het beste te bekijken met een verrekijker. Die hebben we dus niet, dus de beesten daar moeten we met de zoom van onze camera identificeren. En nee, helaas, daar beneden zitten alleen “shags”, kormoranen, en geen pinguins. Wel zwemmen er zeeleeuwen. 
De tocht is verder rustig, we zijn vreselijk moe, en Janeen en Rhys zijn ook niet al te wakker. Aan het eind van de middag zetten we hun af bij hun vrienden, en gaan we op zoek naar ons hostel. We blijken op de heuvel te wonen, weliswaar op loopafstand van de stad, maar de supermarkt is toch net iets prettiger met de auto. Dit hostel is niet geweldig. Ja, ze hebben lekkere bedden en de kamer is ruim, maar verder is het allemaal een beetje viezig, er is maar 1 gootsteen en er zijn voor 10-12 bewoners maar 4 stoelen. Ik krijg de indruk dat dit gewoon een voormalig studentenhuis (voor 4-5 studenten) is, gezien het feit dat Dunedin ook een studentenstad is.  
In de omgeving van Dunedin moeten we pinguins kunnen zien. We zijn wel erg nieuwsgierig naar deze beestjes, en hebben gehoord dat ze rond zonsondergang op sommige stranden binnenkomen. Morgenavond zijn we met een tour onderweg naar pinguins, dus deze avond is onze enige kans om ze zelf (zonder hulp) te spotten. Dus gaan we nog weer op stap. Helaas bedenk ik te laat dat ik op de kaart eerst had kunnen kijken welke stranden hiervoor in aanmerking komen, en komt ons tripje er op neer dat we de binnenlanden (gravelroads) van Dunedin verkennen en op een strand terechtkomen waar geen pinguins aan komen. Tsja, te ongeorganiseerd, te spontaan. We maken nog wel mooie foto’s van een nachtelijk Dunedin en vallen doodmoe in ons stapelbedje.

Happy New Year

Zum neuen Jahr wünschen wir euch erst mal alles Gute, und hoffen, dass es für euch genauso schön angefangen hat, wie unseres.
Wir sitzen gerade in Dunedin. Bei Janeens Eltern konnten wir endlich mal unsere Bilder aussuchen und kleiner machen. Wir waren aber zu müde um alles zu tun. Daher gibt es nur die Berichte bis zum 30.12.

Der Bericht über Silvester folgt dann, wenn wir wieder Zeit haben 😉

27.12.2006 Franz Josef – Wanaka. Noch mehr Regen

Der Morgen beginnt wieder grau in grau. Aber es regnet nicht mehr. Die Wolken sind etwas höher als vorher. Schnell checken wir aus dem Hostel aus, dass im Zimmer keinerlei Möglichkeiten hatte, Sachen zu trocknen. Nur ein Hinweis, dass man seine Sachen nicht über die Heizung hängen darf um sie zu trocknen. Ja aber wo denn sonst. Carola hat die Nacht in einem Zelt im Unteren Stockbett verbracht, bestehend aus nassen Handtüchern, Jacken und Hosen.

Zuerst gehen wir zum Internetcafe. Das ist ein alter Bus, der mit Computern ausgerüstet ist, und in dem auch ein freier Platz ist, den ich mit dem Laptop nutzen könnte. Leider geht das Internet gerade nicht und wir werden vertröstet. Die Zwischenzeit nutzen wir um nochmal zum Franz Josef zu fahren. Es ist gerade trocken und wir nehmen den etwas längeren Laufweg. Diesmal ist der Blick klar, wenn auch weiter oben die Wolken hängen.
Zurück im Bus kann ich meine HP updaten. Jetzt sind wir zumindest wieder gleichauf und auch up to date. Das wird sich vermutlich bald wieder ändern *g*

Dann fahren wir weiter zum Fox Glacier. Davor machen wir am Lake Matheson halt um diesen zu besuchen. Das Wasser soll angeblich total spiegelnd sein. Immerhin haben sich die Wolken soweit gelichtet, dass man einen relativ guten Blick auf Mt. Cook und Mt. Tasman hat. Bevor wir losmarschieren treffen wir die Französin aus Marahau wieder.
Wir umlaufen den See der natürlich nicht spiegelt, weil es zuviel geregnet hat, und es etwas Wind hat. Die Aussicht ist dennoch sehr schön. Dann gehen wir weiter zum Gletscher. Wir beschließen erst zu essen, und dann den halbstündigen Marsch zur Zunge in Angriff zu nehmen. Während wir Essen wird aus dem Tröpfeln ein handfester Regen. Wir gehen dennoch –  in unsere Regenanzüge gehüllt. Auf dem Weg sehen wir einige Leute, deren Hosen vom Wasser glänzen.
Der Gletscher ist Wahnsinn! Man kann bis auf etwa 30-50 m heran. Wir sind nicht brav und ignorieren die “Danger – do not get beyond this point without expirienced Guide” Schilder und gehen bis zum Gletscher anfassen *g* Fantastisch. Wir bleiben aber nicht lange, schließlich wollen wir nicht vom Eis erschlagen werden.
Auf dem Rückweg treffen wir die Französin wieder *g*.

Durch den Regen fahren wir weiter und weiter richtung Wanaka. Auch nach dem Haast Pass (den wir gar nicht als solchen erkennen, er hat nur 512 m) , ab dem laut Carolas Reiseführer das Wetter besser werden soll, regnet es noch immer. Aber nach einer Weile wird es tatsächlich ein bisschen besser. Lake Wanaka präsentiert sich in grünblau, und der danebenliegende Lake Hawea ist etwas dunkler.

Wieder ein neues Hostel, diesmal etwas älter, aber alles sauber. Und es gibt eine Katze. Diesmal Rauchgrau mit weißen Pfoten.
Als ich meine Fotos auf den Recher übertragen will ein Schock. Der Laptop erkennt die Kamera nicht mehr. Ich kann meine Bilder nicht mehr übertragen 🙁 Ich hoffe es liegt nur am Kabel. Vorerst werden also die Bilder hauptsächlich von Carola sein. Ich muss halt ab und an einen Fotoladen um meine Bilder auf eine CD Brennen zu lassen. *sauer* so’n Müll. Die Kamera muss definitiv zum Hersteller zurück. Ich habe sie noch kein Jahr und fast nur Probleme damit. Das kann doch nicht wahr sein.

28.12.2006 Wanaka – Queenstown. Jagd nach den Lord of the Rings locations

Den gestrigen Abend haben wir mit einer kleinen Spielerunde beendet. Ich wurde in der Küche von Mollie angesprochen, die zur gleichen Zeit in Rotorua war wie ich. Sie hat gefragt ob wir mitspielen wollen. Das Spiel geht in etwa so. Es werden jeweil Teams von zwei Leuten gebildet. Jeder Mitspieler schreibt drei Namen von berühmten Personen auf Zettel auf. Die Zettel werden gemischt und es wird ausgelost welches Team beginnt. Der eine Partner muss also die Person auf dem Zettel beschreiben und der andere Raten. Es müssen soviel wie möglich Personen in 30 sec erraten werden, dann ist das nächste Team dran. Bei der zweiten Runde (die Zettel werden wieder gemischt) darf nur noch ein Wort gesagt werden. Und bei der dritten Runde muss man Pantomime machen.
Carola und ich waren die haushohen Verlierer, weil wir meistens an einem ihr unbekannten Schauspieler gescheitert sind, und damit die einfachen nie bekommen haben. Die beiden Jungs die mitgespielt haben, waren ein dermaßen eingespieltes Team, dass man nur noch lachen konnte.

Am morgen packen wir wieder schnell zusammen um loszukommen. Wir starten mit der Puzzling World. Dort gibt es zunächst ein Labyrinth zu durchqueren und alle Ecktürme zu finden. Das dauert zwischen 30-60 min. Wir haben 30 gebraucht, weil wir die einfache Variante (Türme in egal welcher Reihenfolge) gemacht haben. Danach geht es in einen Illusionsraum, wo jede Menge Hologramme hängen, wir müssen uns meistens runterbücken, um sie gut sehen zu können. Dann geht es in einen Raum im den jede Menge einem folgende Proträts hängen. Man fühlt sich dort sehr beobachtet.
Der Eigentliche Illusionsraum macht mich schwindelig. Man läuft quasi auf einer Schräge, durch die Wände hat man aber das Gefühl gerade zu stehen. Dort können Bälle nach oben rollen, Schaukeln schief hängen, Ruschen nach oben laufen, und Wasser nach oben fließen. Sehr lustig das ganze.
Dazwischen findet man immer wieder Illusionbilder a la Escher. Dann kommt man an einem Raum, der durch das Fenster betrachter ganz normal aussieht. Geht man aber hinein, stellt man fest, dass die Quadrate keineswegs quadratisch sind, und die eine Seite des Raums sehr viel niedriger als die andere. Faszinierendes Spiel mit den Sinnen.
Im dazugehörenden Café kann man sich dann mit den Knobelspielen austoben und auch welche kaufen. Ich habe jetzt einen Puzzelring, den muss ich erst wieder zusammensetzen, damit ich ihn tragen kann. Das ist schon mit Anleitung nicht unbedingt einfach.
Draußen machen wir noch “false perspective” Bilder. Dann geht es weiter.

Nachmittags ziehen wir los um die erste Location auf unserer Liste abzuklappern. Der Locationsguide sagt was anderes als die Karte. Wir finden es aber doch. Dann fahren wir über die höchste geteerte Straße Neuseelands. Das ist für uns Alpenkätzchen mit 1076 m natürlich gar nix. Aber die Aussicht oben bietet schöne Fotomotive und auch Hinweise auf Locations.
An einem weiteren Parkplatz erwartet uns eine Überraschung. Aus einem der Autos dort hüpft Andi, der kommt gerade aus Queenstown und will nach Twizel. Neuseeland ist definitiv ein Dorf *g*

Kurz vor Queenstown fahren wir noch ein Stück auf dem Highway zurück zu einer Bungeebrücke. Nicht zum Springen, sondern weil der Fluss auch die Rolle des Anduin übernommen hat (die Argonath wurden hier hereingebastelt). Nachdem wir ein paar Verrückten beim Springen zugesehen haben, fahren wir nach Arrowtown. Leider ist die Zeit zu kurz um dort noch eine Location anzugucken. So tigern wir eine Runde durch den Ort und gucken das Chinesische Dorf dort an.
Dann weiter nach Queenstown erst in das Hostel einchecken. Danach fahren wir in die Stadt. Die ist sehr jung und lebendig und es wird klar, warum die Leute so begeistert davon sind. Immerhin sind hier die Läden länger offen, und ich finde ein Fotogeschäft, wo ich einen Kartenleser für meine Speicherkarte bekomme. Juhuu, ich kann meine Bilder wieder auf den Computer übertragen *freu*
Das andere was ich finde ist ein Frisör, der mich von einigen Centimetern Haar befreit. Dort aber auch ein Schock. Carola vermisst ihren Geldbeutel, dabei wollte sie doch das Essengehen bezahlen. Wir hoffen einfach mal, dass er im Hostel liegt und ich zahl das Essen im Steakhouse.

Zurück im Hostel finden wir auch wieder Carolas Geldbeutel *pfuh* und ich teste gleich mal den Kartenleser. Und er funktioniert. Es wird also doch Bilder von mir geben 🙂

Morgen gibt es noch Sachen in Queenstown und dann geht es weiter nach Te Anau mit hoffentlich weiteren Locations auf dem Weg.

29.12.2006 Queenstown – Fiordland. A journey in the Dark

Die Nacht ist grausam. Ich hatte das Hostel als letztes Gebucht, war dabei dann gleich mal die letzte, die dort noch Betten bekommen hat, und sie waren in einem gemischten Schlafsaal für 6. Wir bekommen zwei obere Stockbetten und jeweils einen Kerl als unterpartner. Carolas Unterschläfer ist ein ungewaschener Franzose, und mein Bettnachbar leidet unter Albträumen, schreit ab und an auf und wühlt im Bett umher, so dass ich oben wie auf einem Schiff hin- und hergeschüttelt werde.

Der Morgen wirkt schön wird aber recht schnell grau. Wir fahren in die Stadt, weil wir noch neues Besteck brauchen und Carola noch telefonieren will. Aber vorher gehen wir noch in das “Underwater Oservatory” das ist ein Unterwassergebäude, mit großen Fenstern zum See. Wir betrachen die herumschwimmenden Forellen und freuen uns über die Scaubs. Das sind schwarze Enten, die ziemlich tief tauchen können. Unter Wasser wirken sie silbern und es sieht sehr lustig aus, wenn sie wie ein Korken wieder nach oben schnellen.
Während Carola telefoniert, gehe ich in einen LotR Shop, der noch nichtmal die T-Shirts hat, die ich in Wellington gesehen habe. Und weil Carola dann noch immer nicht fertig ist, gehe ich in ein paar weitere Souvenirshops zum gucken.

In der Zwischenzeit hat es angefangen zu regnen, der eigentliche Plan, mit der Gondel den Berg rauf zu fahren, wird durch einen Kiwi und andere Vögelpark ersetzt. Dort zeigen sie erstmal im trockenen, die Bewohner des Parks, dann folgt eine kleine Maorishow und anschließen tappen wir durch den Regen durch den Park, wo sich die Vögel vor dem Wetter verstecken. Aber sehr lustig noch mal Kiwis zu sehen.

Danach fahren wir richtung Te Anau. Auf dem Weg gibt es noch ein paar LotR Locations. Wegen des Wetters entscheiden wir uns, die meisten dann doch auszulassen. Und die einzige wo wir dann doch hinwollen (Deer Heights) verlangen für den Parkeintritt dann doch 20$ pro Auto. Das würde ja noch gehen, wenn das Wetter mitmachen würde, aber es regnet. Und dazu kommt noch, dass wir früh in Te Anau sein wollen, weil wir noch zu den Glühwürmchen wollen.

Dort angekommen fühlen wir uns erstmal fehl am Platz, unser Hostel ist ein normales Wohnhaus. Aber gerade das macht es auch wieder nett. Auch hier gibt es eine Katze (Schwarz, mit dem Namen Bella) und letztendlich ist es ganz gemütlich. Rosie die “Besitzerin” bucht für uns die Glühwürmchentour.
Nach einigen hin und her beschließen wir neben der Doubtfulsoundtour an Sylvester morgen auch noch den Milfordsound zu besuchen. Leider belagern neu angekommene Gäste Rosie, so dass wir ins Visitorcentre fahren, und die Tour dort buchen. Also drei Tage Schifffahren *g*, die Kayaktour war leider nur für trainierte Kayakfahrer, die, die für uns geeignet war, würde um 7.15 in Milford Sound starten. Das ist uns definitiv zu früh 😉

Nach dem Essen geht es dann los zu den Glühwürmern. Zuerst fahren wir etwa eine Halbe Stunde mit dem Schiff zum anderen Ufer von Lake Te Anau. Dort angelangt, landen wir promt in der Ersten Gruppe die in die Höhle dürfen.
Durch einen (viel zu niedrigen) Gang geht es in die Höhle. Unseren Führer verstehe ich durch das tosende Wasser kaum. (Te Ana-Au bedeutet: Höhle mit Wasser, das in Wirbeln geht.)
Schaut man nach oben, kann man schon die ersten blauen Lichtpunkte erkennen. Durch die Cathedralcave kommen wir zu unserem kleinen Boot. Ab hier heißt es: Mucksmäuschenstill, und Zappenduster. Das einzige Licht kommt von abertausenden Glühwürmchen die von der Decke hängen und zum Teil leicht im Luftzug pendeln. Das Licht spiegelt sich im Wasser. Eine unglaubliche Geschichte und wunderschön. Und schon bald geht es wieder zurück zum Laufsteg und raus zum Café wo wir uns noch weiter über die Glühwürmer schlau machen können.

Dann geht es wieder zurück aufs Schiff und heim ins Hostel. Den Abend verbringen wir mit Quatschen mit Eugenie und Heike.

30.12.2006 Milford Sound – endlich mal schönes Wetter *g*

In der Früh bzw gestern Abend überredet Heike uns, mit ins Kino zu gehen, um einen Halbstündigen Film über Fiordland zu gucken. Ein Hubschrauberpilot aus der Umgebung hat sich den Kameramann von LotR geschnappt und einen Film über Fiordland in allen Jahreszeiten, aus Perspektiven, die man so schnell nicht zu sehen bekommt, gemacht.
Und was für ein Film. Atemberaubende Bilder, berauschende Kamerafahrten über Wasserfälle, wunderschöne Lichtspielereien. Wunderschön.
Danach fahren wir bei Grau in Grau weiter nach Milfordsound. Nicht ohne noch zwei Jungs ins Auto zu laden, die dort auch hinwollen. Diesmal können beide (Däne und Ami) gut englisch 🙂 und labernd fahren wir einher. Und dann stehen wir im Stau. Eine Schafherde wird gerade über die Straße getrieben. Der Schäfer sagt uns, dass wir einfach durchfahren sollen.  Die Schafe springen zur Seite und wir können weiter, nur um in der nächsten Herde zu landen.

Wir bleiben zwischendurch stehen für ein paar sehr schöne Aussichten. An einem Parkplatz kriegen wir den ersten wildlebenden Kea zu sehen. Dann geht es durch den Homertunnel. Der ist scary. Total unbeleuchtet und voller Schlaglöcher und auf der anderen Seite? Sonnenschein! 🙂 wie schön.
In Milfordsound verlassen uns die Jungs. Innerhalb von Sekunden sind die Sandflies um uns rum. Schnell schmieren wir uns ein. Dann geht es ab zum Hafen. Unser Schiff ist das kleinste.

Die Fahrt ist wunderschön. Die ganzen Berge haben viele kleine Wasserfälle und einige Große. Auf manch einem Felsen liegen ein paar Seelöwen faul in der Sonne. Staunend fahren wir bis zum Ende des Sounds, der kein Sound (Flussgebildet) sondern ein Fjord (Gletschergebildet) ist. Dort liegt Anita Bay, was der Grund für diesen Ausflug war ;). Maori haben diese Bucht regelmäßig besucht um Jade zu schürfen.

Auf der Rückfahrt sehen wir noch ein paar Seelöwen und dann “there are dolfins” Und ja, vor dem Schiff taucht eine Gruppe Delfine auf. Sie kommen wieder ganz nah an das Schiff heran. Tauchen in Gruppen auf und wieder ab. Weiter drinnen lassen wir uns bei einem weiteren “Underwater Observatory” absetzen. Dieses ist im Salzwasser und beherbergt einen seltenen Gast. Die Schwarze Koralle. Diese lebt normalerweise in Tiefen von viel zu tief, hier aber auf 8-17m tiefe. Das kommt daher, dass auf dem Salzwasser eine Schicht Süßwasser aus Regen und Wasserfällen liegt. Diese macht die Oberfläche dunkler und gaukelt der Koralle größere Tiefen vor.

Die Korallen sind entgegen ihren Namen gar nicht schwarz, sondern weiß. Baumähnlich wachsen sie in die höhe. Begleitend sind hier Seesterne, Seegurken, rote Korallen, Anemonen und Schwämme zu betrachten. Sehr faszinierend.
Dann geht es wieder zurück nach Milford Sound. Dort rufe ich noch kurz Diane an, die die Tour morgen organisiert. Sie erzählt mir, dass auf dem Boot nur Holländer sein werden. Böh, da ist man am anderen Ende der Welt und kann seine eigene Sprache die ganze Zeit reden. Andererseits hatten wir ja befürchtet, dass wir lauter Asiaten dabei haben könnten, die wir dann nicht verstehen würden. Glück gehabt.

Über die Chasmwasserfälle, und die Mirrorlakes, die heute gar nicht spiegeln, fahren wir wieder zurück. Nach dem Essen packen wir unsere Taschen neu, schließlich brauchen wir nicht alles mit auf das Boot zu schleppen.

Woensdag 27 december Franz Josef naar Wanaka
‘s ochtends blijkt het een heel klein beetje te zijn opgeklaard. In onze kamer is geen haakje te vinden, dus alles – jassen, regenspul, badlakens- is nog steeds nat van gisteren. Dan alles maar nat op de achterbank. We beginnen in het internetcafe – nou ja, eigenlijk de internetbus. Het is een oude Engelse bus met daarin een aantal computers, en hier kan Anita haar laptop gewoon inpluggen. Dat is eigenlijk wel erg relaxed. Helaas blijkt de internetverbinding net plat te liggen, dus we besluiten eerst nog eens naar de Franz-Josef-Gletscher te gaan. Misschien zien we er vandaag een klein beetje meer van. Na een kwartiertje staan we weer op hetzelfde punt als gisterenavond, en het zicht is inderdaad beduidend beter. Dit maakt meer indruk. 

Terug naar de internetbus. Hier besteden we vrij veel tijd aan het uploaden van de foto’s en tekst, Anita chat tijdens het  uploaden nog even met een vriendin en ik merk dat ik nu ook wel graag even “gewoon” met Jancko zou willen kletsen. Helaas, de telefooncellen zijn niet altijd makkelijk te vinden en het lukt ook niet altijd om in de korte tijd dat we tegelijkertijd wakker zijn contact te krijgen. Gelukkig kunnen we wel sms-en en dat helpt!

Als alle foto’s en de teksten “up” zijn, gaan we richting Fox Glacier. Maar eerst nog naar Lake Matheson. Dat is ons door de twee zussen die wij in Abel Tasman hebben ontmoet bijzonder aangeraden. Als het goed is, kun je in dit meer fantastische spiegelingen zien van Mount Cook en Mount Tasman, de hoogste bergen van Nieuw-Zeeland. “Als het goed is” blijkt “als het niet heeft geregend en niet waait” te zijn. Geen spiegelingen dus, maar wel een mooie wandeling rondom het meer met fantastische plankenpaden over de drassige stukjes. De hikes zijn hier vaak voorzien van dit soort plankenpaden en deze heb ik in Estland al erg leren waarderen. Ik zou hier uren kunnen wandelen. 

Maar ja, we hebben geen uren, we gaan door. Naar de Fox Glacier. De blauwe gaten in de hemel worden heel snel vervangen door regenwolken. We besluiten om eerst in de auto te lunchen en af te wachten of het beter wordt. Het wordt niet beter, maar we willen erg graag naar de tong van de gletsjer toe, ook aangeraden door de twee zussen. Regenpakken aan, en daar gaan we. En ja, het is de moeite waard. Wow, wat is zo’n gletsjer groot van dichtbij. Maar we hebben wel weer allemaal natte kleding in de auto…

De tocht gaat door naar Wanaka, waar we relaxed vroeg aankomen. In dit hostel wel haakjes, dus alles kan drogen. In de keuken komen we Mollie tegen, een Canadese die Anita uit Roturoa herkent. Zij vraagt ons of we straks mee willen doen aan een spelletje. Tsja, eigenlijk wilden we verder met de foto’s en onze dagboeken, maar een spelletje is ook wel leuk. 

We spelen uiteindelijk met z’n negenen. Ieder schrijft de namen van drie bekende personen op, en vervolgens spelen we drie ronden, met teams van 2-3 personen. In de eerste ronde moet de een aan de ander uitleggen welke persoon er op een briefje staat, binnen 30 seconden, zonder woorden met een hoofdletter te gebruiken. “the queen” is dan nog wel makkelijk, maar wie o wie is “Peter Sommare” of “Lindsey Lohan”? Het gaat erom binnen de tijd zoveel mogelijk briefjes af te handelen, en daarvoor krijg je punten. Voor de tweede ronde gaan alle briefjes weer in de pot, en mag je nog maar 1 woord gebruiken om iemand te omschrijven. Het is dus best belangrijk te onthouden welke personen er allemaal waren. De derde ronde is de leukste: geen woorden, alleen maar toneel. Vooral leuk als de te raden personen onder andere Michael Jackson en Bill Clinton zijn…
Veel te laat naar bed gegaan, maar wel een erg gezellig avond gehad. 

Donderdag 28 december Wanaka naar Queenstown
Ik wilde graag in Wanaka overnachten omdat ze hier de Puzzling World hebben. Een mega-groot labyrinth, “Illusion rooms”, en een café vol met denkpuzzeltjes. We beginnen in het labyrinth en omdat we nog een beetje moe zijn, kiezen we voor de makkelijke opdracht: vind alle vier hoeken in een willekeurige volgorde. Dit blijkt inderdaad goed te doen, binnen een half uur zijn we eruit. De illusion rooms blijken erg mooi gedaan te zijn. Binnen no time zijn we een beetje duizelig, het water gaat hier omhoog, de traplift ook. Blij als we weer recht op de grond staan. Gelukkig is er nog het café en de winkel. We zouden hier nog uren kunnen blijven. Ik probeer wat spelletjes uit en koop uiteindelijk een origineel Nieuw-Zeelands spelletje waar we hopelijk nog veel lol mee gaan hebben de komende tijd. Anita koopt een mooie ring die ze eerst zelf in elkaar moet puzzelen. 

We lunchen aan het strand van het Lake Wanaka. Daarna gaan we op location-jacht. Hier in de buurt is enorm veel Lord of the Rings materiaal opgenomen, op onze kaart staan heel veel ringen. Het weer is heel aardig. We vinden inderdaad een heuvel die ook in het boek staat. 

Dan gaan we de hoogste geasfalteerde pas van de Nieuw-Zeelandse Alpen op. Deze is welgeteld 1160 meter hoog. Niet erg spannend voor ons Europese Alpenmensen, we zijn beiden al op veel hogere passen geweest. De weg is eerst ook niet erg spannend en we wachten op haarspeldbochten die nooit echt komen, en kaal landschap, dat uiteindelijk wel verschijnt. Op de top hebben we weer uitzicht op een aantal LOR-locaties, en tijdens de afdaling naar Queenstown ook nog een paar keer. Hier gebeurt iets bizars. We stoppen voor de zoveelste keer op een parkeerplaats met het bordje “scenic lookout”. Ik maak wat foto’s en hoor plotseling dat Anita een bekende ontmoet. Die bekende blijkt Andi te zijn, haar reis- en studiegenoot, die met een vriend een compleet andere route op het Zuidereiland volgt. Zij reizen noordwaarts, en het is echt bizar dat we elkaar hier tegenkomen. 

Nadat we nog duizend tips van Andi hebben gekregen, dalen we af naar Queenstown. Ons hostel blijkt bovenop de helling te staan, de stad is beneden. Op de helling kom ik zowaar een lichtgele Duetto Spider tegen, die bij een eveneens lichtgeel huis geparkeerd staat. Helaas geen eigenaar te bekennen… 
We gaan de stad alvast verkennen, zodat we morgen een strak programma kunnen doen. Anita laat haar haar zo’n 20 cm kortwieken, en we gaan uiteten. Niet de meest slimme plek, het is hier mega-toeristisch, maar wel een lekker stukje vlees gehad. 

Vrijdag 29 december Queenstown naar Te Anau
Ons programma voor vandaag: Underwaterworld, en dan OF de berg op en daar rodelen, OF naar het Kiwi Bird- en wildlife centre. Omdat we niet kunnen kiezen, beginnen we met de Underwaterworld. Dit is voor de afwisseling echt goedkoop, slechts 5 dollar. Het is ook niet echt heel veel, maar we zien er duikende eenden, de Scaubs die ik ook al bij Taupo was tegengekomen. Onder water blijken deze helemaal zilver en dat is erg leuk om te zien. Verder zien we palingen en forel, en dat is ook wel zo’n beetje wat je er zou kunnen zien. Zeker wel de moeite waard. Terwijl ik met Jancko bel, begint het te regenen. Mooi, dan hoeven we niet meer te kiezen, maar wordt het het Kiwi-centre. Alleen jammer dat we aan de buitenkant niet kunnen zien dat dit een openluchtpark is… Gelukkig is er eerst een hele show, waarin een aantal vogels alvast aan het publiek wordt geshowd. En weer een Maori-show, met  5 dansers deze keer. Wel weer leuk, maar nu heb ik geloof ik wel genoeg Maori-cultuur gesnoven.
Dan gaan we het park in. Met mijn 10 dollar-paraplu uit Franz Josef, die zichzelf elke keer weer opvouwt, houden we het redelijk droog. De Kiwi’s zitten gelukkig binnen, en zijn hier beter zichtbaar dan in Te Puia. Dat vinden we toch wel erg fijn, het entreegeld was nog best pittig. De andere vogels schuilen vrijwel allemaal, we maken alleen nog kennis met een aantal kea’s en megagrote duiven. Blij dat we weer in de auto mogen, het regent nog steeds.
Op naar Te Anau. Hier blijven we twee nachten en we willen graag even wassen voordat we de boot opgaan voor de overnight cruise. Wat ons betreft komen we dus graag vroeg aan. We rijden vrijwel precies langs een grote LOR-locatie en besluiten dat we er toch wel even kunnen kijken. Helaas, de weg over het terrein kost 20 dollar en voor de views vinden we dat bij dit weer wel erg veel geld. Op naar Te Anau dus.

In Te Anau worden we verwelkomd door Rosie. Dit is eigenlijk meer een Homestay dan een backpackers hostel. De keuken, de kat, de woonkamer, we delen alles met de familie. Behalve ons zijn er nog 5 andere gasten. We kunnen wassen met een wasmachine die meer kan dan de meeste hostel wasmachines, en de douche is hoog genoeg! Dit ziet er goed uit. Rosie regelt gelijk voor ons dat we ‘s avonds nog naar de Glowwormcaves kunnen en wij regelen zelf bij de I-site nog een cruise op de Milford Sound voor morgen. 
Om 20.00 uur melden we ons bij de haven voor de tocht naar de Caves. Dit blijkt erg indrukwekkend. De grotten zijn pas rond 1945 herontdekt, en zijn gevormd door een snelstromende rivier die het kalksteen tussen het graniet uitspoelt. In de grotten zitten ontzettend veel gloeiwormen. Na een korte wandeling door de grotten doen we het laatste stukje in een bootje in het pikkedonker. Erg mooi, maar Jancko zal blij zijn dat hij hier niet bij was. Het wandelpad ging deels onder erg laaghangend gesteente door, en verder over allemaal open roosters. Niks voor hem, maar gelukkig heb ik geen last van zijn hoogtevrees…

Het wordt weer veel te laat, omdat we in de huiskamer nog lang napraten met onze twee kamergenootjes.

Zaterdag 30 december Milford Sound
Vroeg op, want we hebben afgesproken dat we eerst om 9 uur naar de plaatselijke bioscoop gaan. Daar gaan we voor de “vroege vogels prijs” een half uur kijken naar een film over de Fjorden in alle seizoenen. Dit is inderdaad een erg mooie film. Ik ben bang dat de Milford Sound gaat tegenvallen nu… ik word gerustgesteld door onze kamergenote: dit waren beelden vanuit de lucht, straks zit je op het water en dat is weer helemaal anders.

Bij de dorpsuitgang pikken we weer eens lifters op. Deze keer een jongen uit de States en een jongen uit Denemarken. Hun Engels is uiteraard veel beter dan van die Israeli, en we kletsen een gezellig eind weg. Na een tijdje komen we een kleine file tegen, omdat er een paar schapen op de weg lopen. Nou ja, een paar… honderden. Ze moeten allemaal over dezelfde brug als wij! 
De schaapsherder zegt dat ik er maar gewoon langzaam doorheen moet rijden. Oke… Heel veel Kodakmomenten voor Anita en de jongens achterin.

Omdat het weer steeds beter wordt, volgen er nog meer Kodak-stops. Helaas zijn de Mirror Lakes ook hier geen Mirror en hebben we te weinig tijd om nog stukjes te wandelen, we moeten tenslotte een boot halen! Hiervoor moeten we eerst nog door DE TUNNEL. Die hebben ze hier erg weinig, en dat blijkt ook wel uit het onderhoud. Deze tunnel is eng, supereng! In de weg zitten enorme kuilen, er is amper verlichting, dus je ziet de kuilen niet, en ondanks het verkeerslicht aan het begin van de tunnel is ons niet helemaal duidelijk of er nu wel of geen tegenliggers kunnen komen. Maar ook dit overleven we en aan het eind van de tunnel is er zon. Dit werd ons ook voorspeld door onze reisgids – aan de andere kant van de tunnel is het weer anders dan ervoor. In dit geval dus zon! Na een hopeloze zoektocht naar een legale parkeerplaats nemen we afscheid van de jongens en lopen naar onze boot toe. We hebben gekozen voor een vrij klein bootje, met maar 45 passagiers, dit betekent helaas ook dat het zonnedek heel erg snel overbezet is. Vandaag is het duidelijk foto-weer. We komen langs watervallen, we hebben blauwe hemel, we zien Anita’s Bay (ja zo heet ie echt) en zeeleeuwen, en op de terugtocht komen we ook nog dolfijnen tegen. Wat geweldig. 

Eenmaal terug in de haven bellen we nog even naar Diane, onze contactpersoon voor de overnight-cruise in de Doubtful Sound op 31 december, om te bevestigen dat we in Te Anau zijn aangekomen. Anita springt een gat in de lucht als blijkt dat we de boot zullen delen met 4 andere Nederlanders. Op zich maakt het ons niet uit of op de boot Engelstalige of Duitstalige mensen of Nederlanders zullen zitten, maar een hele dag en oudejaarsavond met moeilijk verstaanbare Aziaten, Fransen o.i.d. lijkt ons toch minder fijn. Maar goed, daar zullen we dus geen last van hebben.

Op de terugweg naar Te Anau maken we alsnog een kleine wandeling naar fascinerende watervallen, en we zien de bergtoppen die ‘s ochtends nog in de mist waren verdwenen. Van Rosie, onze gastvrouw, horen we dat het weer in Te Anau helemaal niet zo goed was – maar onze was is toch gedroogd. 
‘ s avonds proberen we al een selectie te maken van de foto’s, maar we zijn eigenlijk doodop. Weer te laat naar bed.

Ich komm ins Fernsehen *g*

Ja gestern war der Tag da ich aufgenommen wurde *g* Und an dem alles gegen mich war.

In der Nacht schon plagen mich die Mücken, vor lauter Gesurre und Gesumme und mit Jucken an den gestochenen Stellen schalte ich das Licht an. Begeistert kommt Luna auf mich zu. “Spielen Frauchen!” ist die Aufforderung. Nachts um Vier! Nee Katze, das kannst du vergessen. Entnervt aber nicht ohne den Mückenstecker in die Steckdose zu stecken, versuche ich wieder zu schlafen. Um Viertel nach Sieben springt der Wecker an. Oh ja! Aufstehen! Aber doch nicht so früh. Ich schalte den Wecker aus. Das nächste Mal, das ich auf die Uhr sehe ist es Halb Zehn. Ich steh auf und geh runter, noch ein Blick auf die Uhr. Halb Elf! Häh? Na gut, dann wird mein Ausflug in die Stadt  wohl etwas kürzer als geplant.

Dort angekommen hetze ich von einer Station zur nächsten. Erst ADAC, Langzeitauslandsschutz. Die 200 Euro darf ich direkt löhnen. Dann weiter zur Bertelsmannfiliale. Das Buch, das ich eigenltich haben wollte, find ich natürlich nicht. Aber auch kein anderes, was spontan mitwill. Ich werd wohl doch online bestellen. Weiter zum Kaufhof, auch dort finde ich das Buch nicht, dafür meine Zahnbürsten. Als der Mann an der Kasse nach meiner Kundenkarte fragt, freu ich mich, mache eine Bemerkung. Die Antwort: “Ich muss ja nicht, nach Fünf Jahren soll das ja wohl drin sein” Ich bin perplex, die richtige Erwiderung (nach fünf Jahren sollte es drin sein, dass die an der Kasse fragen, nicht, dass die Kunden selbstverständlich die Karte schon vor dem Geld aus dem Geldbeutel ziehen) fällt mir natürlich nicht ein. In Nürnberg wird das Personal daraufhin geschult. Die müssen fragen. Egal

Weiter zum Karstadt. Dort finde ich endlich das Buch (“Das Lächeln der Fortuna” – ich bin im Gablé-Fieber) und auch noch Unterwäsche. Gut, weiter zum Zahnarzt. Die findet wie immer nur Zahnstein, ist neidisch, dass ich nach Neuseeland flieg. Wär ich wohl auch. Ab Heim,

Dort schnell duschen. Beim Haare föhnen seh ich, ich bin schon wieder zu spät. Mit nassen Haaren fahr ich zu Ka. Das Navi von meinen Eltern hält nicht an der Scheibe. Ka hält Navi, wir holen Kathrin ab. Auf dem Mittleren Ring stehen wir im Stau, war ja klar. An der Ecke zur Prinzregentenstrasse Bauen sie schon seit ich dort gearbeitet habe. 6 Jahre! mindestens. Wir fürchten, dass wir zu spät kommen. Ab Effnerplatz haben wir freie Fahrt und kommen doch noch pünktlich. In der Cafeteria wo wir pünktlich hätten sein sollen, bekommen wir eine Einverständniserklärung in der wir bestätigen, dass wir unentgeltlich als Zuschauerkomparsen tätig sein werden. Schon nach einer halben Stunde können wir ins Studio. Aber vorher müssen wir gefühlte Stunden anstehen um Jacken und Taschen abzugeben.

Im Studio müssen wir uns verteilen Ich lande auf einem Stuhl der auf Lücke mit den anderen Reihen steht, mit einer festen Kamera direkt auf mich gerichtet. Na toll!

Erst müssen wir Applaus üben. Der wird auch noch als Tonaufnahme aufgenommen. Wenn ihr die Show “Sudoku” anguckt, kann es also sein, dass ihr meine Hände hört 😉  Dann wird gefragt ob denn auch Schwangere da wären. Da meldet sich doch promt ein Mann (seine Freundin war auf dem Klo) Spontan werden wir aufgefordert einen Namen für den ungeborenen Jungen zu finden. Buchstabe für Buchstabe. Das Ergebnis “Vorsipia” wird es wohl kaum werden *g*

Anschließend kommen die Comedians. Ingolf Lück erklärt, worum es geht. Plötzlich stürmt eine Gruppe von ca 10 – 15 Leuten rein. “Wir wollen unser Geld!” und zu uns im Publikum “Ihr werdet hier betrogen! Ihr kriegt kein Geld!” Verwirrt schauen wir uns an, es hatte keiner gesagt, dass wir Geld bekommen würden. Der Lück guckt ebenso verwirrt, erwartet die Versteckte Kamera. Nach diesem kurzen Zwischenfall beginnt die Aufzeichnung. Es handelt sich um eine Rateshow zwischen zwei Teams (einem festen und einem Gästeteam von Comedians) über Gerichtssachen. Bei einem Teil muss das Publikum bestimmen, welches Team das bessere ist. Leider hat uns keiner gesagt, was mit den Karten geschieht, die wir da haben. Spontan halten wir sie hoch. Letztendlich werden sie eingesammelt.

Am Ende der Show müssen zwei der Comedians noch einen Geburtstagsgruß aufnehmen. Ina Plate hat dabei einen derartigen Lachanfall, dass sie nur noch “Happy Birthday” kieksen kann. Der Sendername geht im Gekicher unter. Die Lache ist so ansteckend, das wir mitlachen müssen. Das hat das Ganze nicht wirklich verbessert.

Nach dem Abholen der Jacken gehen wir wieder heim. Nett war’s auf jeden Fall.
Wann das ganze zu sehen ist? Im Herbst. Ein Glück, dann bin ich nicht mehr da. Aber vielleicht seht ihr mich ja *g*
Ich sitze direkt hinter Guido Cantz.

Mein Visum ist da

Heute war es so weit. Endlich war der heißersehnte Umschlag im Briefkasten. Nachdem ich schon die ganze Woche sehnsüchtig zum Postfach gefahren bin hat heute mein Mutter den Umschlag abgeholt. Juhu ich darf nach NZ reisen *freu*

Ansonsten gibt es nicht viel neues. Ich habe beim ADAC und bei meiner Krankenkasse nachgefragt, wegen einem Langzeitauslandschutz. Nachdem Neuseeland kein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland hat, kann meine Krankenkasse das gar nicht übernehmen. Da müsste ich mit der HUK direkt verhandeln. Die machen den Krankenschutz über 6 Wochen hinaus dann mit einem täglichen Beitrag von € 1,50. Der Versicherungsfuzzi nannte einen Betrag von € 250, jetzt wo ich es nachgerechnet habe komm ich auf €190. Beim ADAC ist es günstiger wobei ich bei 6 Monaten (was ich ja vermutlich machen muss) auch € 210 zahl. Und ohne jetzt genaue Gründe zu haben, habe ich ein größeres Vertrauen in den ADAC – die würden mich im Notfall ja auch heimbringen.

Was gibt es sonst neues? Ah ja, ich war letzten Dienstag im Kino. Mit meinen Eltern. Das ist ein ganz schönes Abenteuer mit dem Rollstuhl. Hat aber alles wunderbar geklappt. Und meine Mutter als Begleitperson musste nichts zahlen. Dazu war Kinotag und damit war das ganze günstig zu tun.
Was wir uns angesehen haben? “Hui Buh – Das Schlossgespenst” früher waren die Hörspiele schon extrem lustig. Und mit Bully ist ein toller Nachfolger für den einzigartigen Hans Clarin in dieser Rolle gefunden. Der hat ja auch mitgespielt. Seine letzte Filmrolle war die des Kaplan. Auch die anderen Schauspieler sind nicht zu verachten. Sehr überzeugend: Heike Makatsch als Gräfin von Etepetete.

Vor dem Film wurde ich noch angesprochen ob ich nicht bei einer neuen Fernseh-Comedy-Show im Publikum sitzen will. Nachdem ich das ja schon mal gemacht habe (Pleiten Pech und Pannen sowie Arabella) habe ich spontan zugesagt. Ich darf noch zwei Leute mitnehmen. Ist ja ganz klar, dass hier das alte Feuerwehrmädelstrio losziehen wird (wunderbarerweise haben alle Zeit *freu*)  Morgen gehts los das wird bestimmt lustig.

Ach ja. Ich hab mir mal ein paar Gedanken über die Gestaltung hier im Blog gemacht. Ich habe jetzt ein Archiv von den letzen Monaten gemacht, und werde das wohl jetzt für jeden Monat machen. Also rechts oben auf Archiv führt euch ab jetzt zu den älteren Beiträgen.  Damit ist die Übersicht doch etwas gewahrt.

Visumsantrag und Terrorismus

So, der Visumsantrag ist weg. Alle Zettel sind dabei und ich habe meinen Pass der Deutschen Post anvertraut. Jetzt heißt es Daumen Drücken, dass ich das Ganze rechtzeitig wieder bekomme. Aber ich habe brav die Vier Wochen vor Abflug eingehalten.  Leider durfte ich mich in der Post prompt ärgern, weil die Post heute schon um 10 Uhr abgeholt worden war, dabei hatte ich mich so beeilt, das ganze vor zwölf los zu schicken, aber 11 war da schon zu spät 🙁

Weiteren Ärger bereiten mit die verhinderten Terroranschläge in London. Da wäre ich wohl doch besser über Australien geflogen. Jetzt wollen die doch tatsächlich das Handgepäck aufs Wichtigste reduzieren – nur das das Wichtigste in deren Augen nicht dem Wichtigsten von mir entspricht.

Laut meiner Zeitung darf man nur noch Folgendes mitnehmen:

~ Reisepapiere in durchsichtiger Plastiktasche (damit man sofort erkennen kann ob man EU Bürger ist?)
~ Geldbeutel
~ Schlüssel (das betrifft mich nicht, den lass ich daheim *g* )
~ Medikamente – wenn flüssig, nur mit Attest (OK meine Pille darf also auch jeder sehen)
~ Tampons (das werde ich zu verhindern wissen)
~ Babynahrung (brauch ich nicht)

Verboten ist dagegen:

~ Flüssigkeiten (auch die aus dem Duty Free Shop) dazu zählen auch Zahncremes, Shampoo etc.

~ Bücher und Zeitschriften (ich arme Leseratte)

~ iPods, Handys, Laptops etc (das heißt ich hab meinen Rucksack für den Laptop quasi für nix gekauft)

Das alles muss im Hauptgepäck aufgegeben werden.
Hallo? Geht’s euch noch gut? Wenn ich mein Gepäck aufgebe bekomm ich das zwei Tage später erst wieder, wenn es denn nicht verloren geht, bei meinen drei Umsteigeaktionen.

Ich soll zwei 12 Stunden-Flüge ohne Buch überleben? Kein Schwein kann 12 Stunden Zeitung lesen. Wehe ihr zeigt nur schlechte Filme *droh*. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich 24 Stunden begeistert die Wolken von oben angucken kann.
Ich muss mein Notebook auf Gedeih und Verderb der Gepäckmaschinerie übergeben?
Ich darf auf dem ganzen Flug meine Zähne nicht putzen? Oder soll ich in LA dann eine Zahnbürste nebst Creme kaufen und dann nach dem Zähneputzen wieder wegschmeißen? Ebenso wie Deo und Shampoo (ich hatte gehofft in LA vielleicht duschen zu können)?

Leider wurde auch nicht gesagt, dass diese Regelungen nur Zeitlich sind. Es ist in meiner Zeitung sogar die Rede davon, dass diese Regeln für London eventuell dauerhaft gelten sollen, das würde gerade mit den Vertretern der wichtigen Airlines besprochen.

Danke ihr Deppen! Nur weil ihr einen Hass auf Amerika und/oder die westliche Welt habt, könnt ihr doch nicht  Tausende in den Tod schicken wollen. Reichen euch eure Toten nicht schon? Müssen denn unbedingt Menschen draufgehen, die nix anderes wollen, als ein ruhiges Leben führen? Ist es etwa der Neid, dass wir dieses ruhige Leben haben? Wobei die Attentäter ja eigentlich genau aus solchen Lebensumständen kommen.
Erschießt meinetwegen Amerikanische Soldaten, die haben dieses Risiko gewählt. Naja vielleicht auch nicht direkt, die machen ja auch nur das was Bush will 🙁 Aber diese Menschen, die hier normal irgendwohin fliegen wollen, haben doch damit nix zu tun. Klar vielleicht sind da ja welche dabei, die Moslems hassen, aber genaus können da Glaubensbrüder dabei sein. Das ist so willkürlich.

Ich mein OK ich sollte froh sein, dass das ganze jetzt schon passiert ist, und nicht erst an meinem Abflugtag, dann wäre nämlich die ganze Planung im Eimer gewesen. Schließlich habe ich ja sowas wie Anschlußflüge die ich zu erreichen habe. Hoffentlich beruhigt sich die Lage etwas bis wir fliegen, oder sie zeigen Mitleid mit Neuseeland-Reisenden.

Ach ja, die Bilder von Rotterdam sind online. In einem Anfall von irgendwas habe ich sie in der Grünen Hölle hochgeladen.
Link

 

Reisebericht

Ich war die letzte Woche für ein paar Tage in den Niederlanden. Ja in Holland war ich auch, aber das auch nur zufällig 😉

Meine Oma hatte einen Tumor im Darm, daher musste sie operiert werden und meine Mum und ich sind hingefahren um sie zu besuchen. Leider hatten wir nur  5 Tage, weil wir meinen Vater nicht so lange alleine lassen konnten. Im Pflegeheim hatten sie nur bis Mittwoch Platz für ihn (und es war wohl auch besser so, dass er nicht zu lange dort war, die Pflege lässt dort wohl eher zu wünschen übrig. So sind wir also zu zweit in Papas Auto in die Niederlande gefahren. TomTom sollte uns den kürzesten Weg zeigen. Leider war TomTom der festen Überzeugung, dass die Autobahn 33 bei Paderborn bis Dissen schon längst fertig ist. Er wollte also ständig, dass wir auf diese Autobahn fahren, die es noch immer nicht gibt. Nachdem wir keine Karte dabei hatten, haben wir am nächsten Rastplatz freundliche Bundesgrenzschutzler um Hilfe gebeten. Anschließend haben wir ja dann auch den Weg gefunden. 

Die OP ist zum Glück gut verlaufen und es sind keine Metastasen vorhanden. Nächste Woche kann meine Oma also vermutlich schon wieder aus dem Krankenhaus raus. Aber auch auf sie wird wohl erst mal ein Pflegeheim zukommen (hoffentlich nicht all zu lange).

Nachdem ich aber eher ungern bei alten Menschen im Krankenhaus hocke, bin ich am Montag mit meiner Schwester zu ihr gefahren. Dabei haben wir die Reihe “Feuerkatze besucht Zoos” fortgesetzt, und uns den “Diergaarde Blijdorp” in Rotterdam angesehen. Dieser Tiergarten ist für seine Aufzuchtsprogramme Weltbekannt und auch in unseren Tiergärten sieht man auf den Schildern des Öfteren, dass  jenes oder ein anderes Tier in Rotterdam geboren worden ist.
Bilder hab ich dort natürlich auch gemacht. Die werde ich wann anders online stellen.

Den  Dienstag haben ich mit Shoppen und wieder zu Oma fahren rumgebracht.

Am Mittwoch sind wir wieder heim gefahren. Vom Norden aus, ist die Route mit der nicht vorhandenen Autobahn deutlich besser beschildert. TomTom wollte zwar noch immer, dass wir auf der Autobahn bleiben, aber wir konnten ihn überreden, dass Landstraße fahren eine sehr gute Option ist, wenn keine Autobahn vorhanden ist.

Abends haben wir dann meinen Vater abgeholt, der überglücklich war, meine Mutter wieder zu sehen.

Edit: wann anders ist neu im Jahr 2018 und direkt hier, weil ich es kann und es dann zumindest alles beisammen ist.

 

 

 

Noch mehr Abschiede

OK ich gebe zu, ich habe diesen Eintrag nicht online gestellt. Das ganze stammt also eigentlich vom:

02.08.2006

Es ist vollbracht. Ich hab meinen Umzug hinter mich gebracht. Jetzt muss ich nur noch meine letzten Kisten hier auspacken und sortieren.

Heute hab ich mich das letzte Mal mit Bettina getroffen. Wir sind zusammen durch die Stadt gezogen, haben versucht einen Kumpel von ihr zu einer normalen Hose zu überreden. Hat natürlich nicht geklappt.

Am Sonntag habe ich schon den Stallschlüssel zurückgegeben. Keine Ausritte mehr mit Dorin 🙁 Und heute dann meine Wohnungsschlüssel. Ich hatte mal einen Schlüsselbund nur für Nürnberg. Der ist jetzt bis auf den Anhänger leer. Sogar den Spindschlüssel von der FH brauch ich nicht mehr. Den habe ich heute geräumt.

Ansonsten war ich heute weiterhin beschäftigt meine Zettel fürs Visum  zusammenzusammeln. Ich kopier mal meine Liste hier rein und guck mal was mir noch fehlt:
~Ein Vertrag vom Arbeitgeber (sprich Jim) der dazu auch gleich noch ein Formular (das es online gibt) auch ausfüllen muss (hoffentlich reicht das was er mir schickt, aber er wird sich wohl daran halten, was er den anderen geschickt hat) – das ist noch nicht da. Jim ist erst letztes Wochenende zurück nach Neuseeland gekommen und konnte sich erst jetzt drum kümmern. Wie lange braucht wohl so ein Brief von Neuseeland hierher?

~Eine Bestätigung, dass der Arbeitgeber auch Leute aus dem Ausland beschäftigen darf – nach nochmaliger Durchsicht auf der HP von der Embassy scheint das nicht nötig zu sein.

~Ein Schreiben von der Uni, dass es eine für das Fach relevante Arbeit ist – hab ich *nick*

~Die Visumgebühr (€ 120,-) muss als Scheck (so was hab ich ja gar nicht) oder per Ausnahme in Bar beigelegt werden. Und das in Zeiten von Online-Banking. Aber nein, Überweisung und Kreditkarte geht nicht – ok ich geh morgen zur Bank, vielleicht geben die mir sowas.

~Einen Rückumschlag wollen sie auch noch haben, am besten gepolstert in A4 und als Einschreiben an mich adressiert – na gut, den find ich schon noch.

~Nachweis über mein gültiges bezahltes Flugticket inklusive Rückflug oder Weiterflug – hab ich *nick* muss es noch kopieren

~meinen aktuellen Reisepass – ist angekommen *nick*

~ein aktuelles Passbild – auch vorhanden *nick*

~ Das Formular (16 Seiten)  – hab ich noch nicht ausgefüllt. Ich hab noch nicht rausgefunden ob ich dabei auch ne Arbeitserlaubnis mit beantragen soll. (das wäre aber das selbe Formular)

Umzugsstress

Ich sitz hier grad auf gepackten Kisten und versuch doch noch mal  hier etwas aktuelles reinzuschreiben.

Von meinen Prüfungen habe ich zwei bestanden. Juhu! Ich habe in CRT (Chemische Reaktionstechnik) tatsächlich eine Vier geschrieben. Egal, hauptsache weg, jetzt fehlt nur noch OC II (Organische Chemie)  da hatte ich sogar noch ein paar Punkte gesammelt. Zur Vier haben mir aber dann doch noch 11 Punkte gefehlt. Aber damit hatte ich ja gerechnet. In PC III (Physikalische Chemie)  habe ich eine 3.

Für Neuseeland haben wir gestern angefangen weitere Papiere zu sammeln fürs Visum. Wir brauchen eine Bestätigung, dass die Diplomarbeit Studienrelevant ist. Die kriegen wir am Dienstag. Jim hat uns zugesagt, den offiziellen Arbeitsvertrag zuzuschicken. Bin ja gespannt wann der ankommt. Und dann haben wir von der Embassy mal das Antragsformular ausgedruckt: 16 Seiten! Da dürfen wir uns noch durchkämpfen. Und wir müssen unser Ticket noch kopieren, damit die in der Embassy wissen, dass wir das schon haben. Bis Mitte August sollten wir das Ganze dann dorthingeschickt haben, damit wir das Visum rechtzeitig bekommen.
Jim hat außerdem geschrieben, dass er sich um die Wohnung kümmert, er wird uns am Flughafen abholen.

Gestern war ich in der Herr der Ringe Symphonie. Ich bin ganz spontan hingefahren, weil mein eigentlicher Plan, auf ein Ritterturnier zu fahren, im wahrsten Sinn des Wortes ins Wasser gefallen ist. Aber ich habe eine Super Karte bekommen. Da hat wohl eine Gruppe die Karten wieder zurück gegeben und  so konnte ich auf einen der besten Plätze dieses wundervolle Werk genießen. Es war gigantisch! Die Musik wurde mit Bildern der beiden Tolkien Illustratoren auf einer Leinwand mit Bildern untermalt und auch die Beleuchtung war wundervoll (Bei den Elben, blaues Licht, bei Schlachten rot etc. )  Die Musiker steigerten sich in der zweiten Hälfte, was ich etwas schade fand, weil mir gerade der erste Teil der Filme (und auch die Musik davon) am besten gefällt.
Leider waren nur wenig Gewandete da. Da wurde sogar mein schlichtes bäuerliches Leinen Kleid, das nun wirklich nicht so schön ist, wie so manches Elbenkleid, beachtet *g*

So jetzt zur Homepage: Warum sagt mir denn keiner, wenn in der Navigation zwei verschiedene Schriften auftauchen? Weil ich es mal wieder geschafft habe, Schriften zu wählen die keiner hat, muss ich ja Alternativen angeben, wenn der Rechner auf dem das angezeigt werden soll, die Schrift nicht kennt, macht er Times New Roman draus. Das schaut behämmert aus, weil die Schrift beim gewählten Schriftgrad kleiner ausfällt. So schaut dann so manches Bild etwas deplaziert aus.

Jetzt darf ich zusehen, dass ich ein paar schöne Alternativen finde. Und das ganze läuft ja jetzt über eine neues html-Programm (nachdem Microsoft Frontpage aus dem Office Programm genommen hat, sucht man sich ja was anderes) und ich darf mich da jetzt mal reinfinden. Dazu kommt das Notebook, mit dem ich mich auch nicht so richtig auskenne. Ich hoffe ja, dass die Verknüpfungen irgendwie so bleiben, nicht, dass dann online irgendwelche Links nicht mehr funktionieren, weil die Struktur auf dem Notebook anders ist als auf meinem alten Rechner. Aber ich probiers mal. Wenn irgendwas nicht passt, am besten im Forum schreien.

Ferien!

Es ist überstanden! Das dämlichste Semester neben denen im Grundstudium ist vorbei. Heute habe ich meine letzte Klausur geschrieben 🙂 Auch wenn es grandios schlecht war, lief es besser als erwartet. Am Montag ist Notenbekanntgabe von den letzten beiden Klausuren. Gestern war ja auch noch eine – die lief übrigens auch ganz gut. Wann die Note von der ersten Klausur (von letzter Woche) bekannt gegeben wird, weiß der Geier. Aber bei der bin ich ja eh schon sicher, dass es eine Fünf ist, nachdem sogar Andi, der mit einem “Wow-Super”-Gefühl raus ist wohl doch nicht so gut war….

Als Abschluss haben wir uns nach der Klausur erstmal gemütlich auf die Wöhrder Wiese gesetzt und die Sonne genossen. Vermutlich einer der letzten Studententage mit meinen “alten” Leuten.

Danach sind wir noch kurz in die Stadt und haben endlich unsere Tickets geholt. Jetzt müssen wir gucken, dass wir unsere Visa bekommen. Von Jim haben wir bis jetzt noch nix gehört. Andi wird ihm am Wochenende eine E-Mail schreiben, in der er unseren Ankunftstermin mitteilt. Hoffentlich kriegen wir dann bald die Sachen die wir brauchen, damit wir den Antrag losschicken können. Mit unserem Prof. sollten wir aber auch noch mal reden, weil das mit dem “vermutlich zahlt die FH den Flug” noch nicht wirklich geklärt ist. Beim International Office haben wir nur ein Antragsformular erhalten, mit dem Hinweis, dass wir da allenfalls mit € 500 rechnen können. Da gilt mal wieder wie viel man von seinen Eltern bekommt, ob man da was kriegt oder nicht.

Jetzt ist erstmal Umziehen angesagt. Mein ganzer Kram muss ja jetzt erstmal zurück zu meinen Eltern, dann darf ich dort ausklamüsern was ich dann mitnehme, und was daheim bleibt und was ich überhaupt und sowieso wegschmeißen kann. Ich glaube, ich brauche einen sehr großen Papierkorb *g*.

Schlechter Tag mit schönem Abschluss

Nein, es geht nicht um heute. Wobei heute auch nicht so toll war, weil ich mal wieder feststellen durfte, dass ich Sachen, von denen ich dachte, dass ich sie kann, wohl doch noch nicht beherrsche.

Es geht um Gestern: Da ist mir das Gleiche passiert. Nur da war es schon zu spät, weil mitten in der Klausur. Sehr ärgerlich. Weil natürlich nicht nur eine Aufgabe zu der Kategorie gehört hat, sondern drei von vieren. Und die vierte hab ich wohl auch nicht richtig 🙁 Und leider haben meine Vorhersagen für Fünfer bisher immer gestimmt.

Auf diesen Stress hin, hatte ich noch nicht mal Lust,  reiten zu gehen. Habe mich aber dann doch soweit aufgerafft, dass ich erstmal in meinen alten Stall gefahren bin. Dort mit Leuten gequatscht, erfahren, dass ein Pferd sehr plötzlich gestorben ist. Armer Diddi. Es ist wohl überhaupt nicht klar, was er genau hatte und wieso er gestorben ist. Es ist wohl sehr schnell gegangen, das ist irgendwie beruhigend, macht es aber auch nicht schöner.

Letztendlich bin ich dann doch noch zu Dorin gefahren. Die anderen hatten Reitstunde und ich hab erstmal zugesehen. Ich hätte ja auch ne Stunde nehmen können, wäre bestimmt nicht schlecht gewesen….
Danach hat mich ne Stallkameradin gefragt, ob ich noch reiten würde, sie hätte ihre Kamera dabei und würde gern ein paar Bilder machen, von mir und Dorin auf dem Feld nebenan. Und wie durch ein Wunder hatte ich ja meine Kamera auch mal wieder dabei. Die hab ich ihr gleich mal in die Hand gedrückt. Das Ergebnis findet ihr in der Galerie im Album “Dorin” es sind ein paar richtig schöne “Reiten macht Spaß” Bilder dabei. Und das hat es auch :). Die Wiese ist ein Stück Brachland, da interessiert es keinen wenn man darauf ‘rumreitet. Und weil es so ein schöner Sandboden ist, kann man da auch mal schön traben und galoppieren. So wurde mein Pferd bewegt, ich hatte meinen Spaß dabei und Dorin auch – ist ja auch schöner, als auf dem Platz ein paar Runden zu drehen 😉

Weitere neue Bilder in der Galerie sind die vom letzten Wochenende, wo ich mit zwei lieben Freundinnen erst auf dem Kiliani in Würzburg und danach noch zum Grillen auf der Border-Valley-Ranch waren. Am Sonntag sind dann die Bilder entstanden.

Zu Neuseeland gibt es momentan nur noch die Neuigkeit, dass das Geld abgebucht ist. Die Tickets werden wohl erst nächste Woche da sein.

Ach ja und mein Pass ist wohl fertig. Ich bin ja sehr neugierig wie der dann aussieht, soviel TamTam wie sie darüber machen.

 

Edit: nachdem ich im Jahr 2016 die Gallery nicht mehr habe gibt es die Bilder hier. Zumindest einen Teil davon:

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