Tag: 52von52

Buntes Zuhause 52von52

 

Spätestens seit meinem Praktikum in der Farben- und Lackfabrik finde ich bunte Wände toll. Aber auch vorher haben wir in unserem Kinderzimmer  (also das in dem ich als Kind gelebt habe) mal ein Strandmotiv an die Wand gemalt bei dem der Sand die gleiche Farbe hatte wie der Velourteppich der danach dort verlegt wurde. Und in der letzten Wohnung hatte jedes Zimmer eine bunte Wand, wobei wir da noch zurückhaltend waren und uns mit Hellblau, Hellgelb und Hellgrün begnügten. Auch die Küche bei meiner Mutter hatte ich mit Hellgrün nochmal aufgewertet bis sie dann 8 Jahre später doch (endlich) komplett ersetzt wurde.

Das Frühlingskind wollte auch schon längere Zeit eine Wand im Zimmer malen, nachdem es eine Folge von Nijnte geguckt hatte in dem Nijnte ihr Zimmer Gelb macht. Frühlingskind wollte dann auch Gelb im Zimmer haben.

Ich hab das erstmal rausgezögert. Ich hatte so ein niedliches Wandtattoo mit Baum im Kinderzimmer, das Kinderzimmer wurde kaum genutzt und hat mir nicht wirklich gefallen.

Dann war ich bei einer Freundin. Die hat eine Küchenwand komplett in Beere angemalt. So ein richtig satter dunkler Ton. Da wollte ich dann auch wieder. Und diesmal eben nicht Hellblass, sonder gerne auch kräftig.

Zwei meiner Flurwände waren von den Kindern auch schon ordentlich vorgemalt worden. Mit dunkelgrünen Stiften. Und auch im Kinderzimmer waren noch die Spuren des Schwarzen Buntstifts zu sehen. Ich zog also los mit den Kindern zum Baumarkt um Farben zu shoppen. Und mir war es egal, dass der Ratgeber zu den Farben (die extra fürs Kinderzimmer konzipiert sind) den Farbton, den das Frühlingskind dann ausgesucht hat erst ab 6 Jahren empfiehlt. Und im Beispielbild auch eher nur so einen Streifen damit gemacht hat. Auch die anderen von mir gewählten Farben gehörten dann eher zu den kräftigen. Und weil ich dann zweifelte habe ich dann doch mal nach “Grüne Wandfarbe” gegooglet und fand das dann gar nicht so schlimm.

In der Küche habe ich eine verfleckte Wand erstmal weiss gemacht (nicht ohne ein anderes Weiss zu erwischen als die Wand ursprünglich hatte….)

Und dann habe ich nach und nach ein paar Wände bunt gemacht.

Erst das Kinderzimmer. Die Kinder haben fleissig mitgemacht, dann habe ich sie in die Badewanne gesteckt und danach weiter gemacht. Ich hab dann auch noch ein bisschen umgestellt, meine Gästematratze als Geschwistermatratze rüber gelegt, das kleine Bett abgebaut und ein Regal verschoben. Das Regal wird jetzt als Sprungbrett genutzt, das Bett nicht wirklich zu schlafen… aber naja, immerhin ist die Wand jetzt grün.

Als nächstes war der Flur dran. Dort habe ich erstmal die Nägel und Haken entfernen können, aber die Bilder kommen vermutlich wieder. Nur vielleicht anders oder doch gleich. Hier wollte ich nicht die ganze Wand machen und habe daher eine Schräge über der Tür gemacht. E. meinte dann, jetzt hätten wir eine Eins dort. Hier haben erstmal alle geholfen und ich den Rest fertig gemacht.

Den coolsten Farbton hat der Eingangsbereich abbekommen. Auf dem Eimer sah das gar nicht so überzeugend aus, aber jetzt finde ich es super.

 

Und ja, das zähle ich zu meinen DIY-Projekten dazu. Falls es am Ende nicht reich zählt es dreimal 😉

hier Also die Liste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt fürs Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

10von52: Kuhkostüm

11von52: Fuchshose

12von52: Wolkenshirt

13von52: Kleid für eine Hochzeit für mich

14von52: Kleid für eine Hochzeit fürs Herbstkind

15von52: Hochzeitsgeschenk

16von52: Bunte Wände

 

 

 

52von52 Hochzeitsdinge

Ich sollte wohl lernen, E. besser anzuleiten, wenn sie mich fotografiert. Mein Problem ist, dass ich brauche mich aufs selbst fotografiert zu werden einzulassen und sie manchmal einfach zu schnell zufrieden ist und ich nicht insistiere um bessere Bilder zu bekommen. Aber gut. Egal. Es geht weiter mit Kreativprojekten im Jahr 2017. Ich hatte ja schon gesagt, dass ich zwar einiges gemacht, aber noch nicht fotografiert oder eben die Bilder sontwo sind. Die Sonstwo-Bilder sind äh ja, ich möchte sie hier nicht zeigen, also gibt es nur das mässige Spiegelselfie.

Um am Anfang anzufangen oder so. Im April hat ein Freund von mir geheiratet. Passenderweise an meinem Geburtstag, so dass ich mir dieses Jahr keine Gedanken über eine mögliche Feier machen musste, weil die habe ich quasi dazu geliefert bekommen. Nach einigem Hin- und Her war klar, wir fahren mit nur einem Kind. Ich bildete mir ein, dass ich für soetwas was Hübsches zum Anziehen brauche und weil ich Polyestergedöns nicht leiden kann und die meisten bezahlbaren schönen Kleider eben aus jenem bestehen beschloss ich mich selbst zu benähen. Dass eine Freundin, die gerade auf den Nähzug aufgestiegen ist, sich gleichzeitig auch ein Kleid für eine Hochzeit genäht hat, hat mich natürlich motiviert.

Im Stoffladen fand ich einen bezahlbaren Baumwollsatin, ich konnte mich erst nicht entscheiden ob blau oder dunkelrot, aber dann war klar blau. Der Schnitt ist das AnniNanni-Kleid, das mit vielen schönen Variationen daher kommt. Neckholder, Träger, Trägerlos.

Also gings ans Nähen, Reissverschluss nr. 3 Einfassen mit Schrägband das erste Mal und Schnitt auf mich anpassen auch das erste Mal mit körpernahen Schnitt aus Webware. Den Trick das Kleid auf Links anzuziehen und E. abstecken zu lassen hatte ich aus einem Forum. Weil auch wenn ich gemessen hatte und angepasst war es nach meinem vorsichtigen Nähen dann doch erst noch zu weit, aber lieber zu weit als zu eng. Und dann war es fertig. Yeah!

Und weil ich noch Zeit hatte, habe ich aus dem Rest vom Kleid auch noch ein Kleidchen fürs Herbstkind gemacht. Da gibt es nämlich von AnniNanni eben auch den Mädchentraum, der das Selbe in klein ist.

Nur ein Tragebild gibt es nicht, denn mein Wunsch, im Partnerlook mit meinem Kind zu gehen, hat sich nicht erfüllt. Das Kleid wurde nach der ersten Anprobe abgelehnt und nicht wieder angezogen. Immerhin hat es an der Hochzeit sich nicht für den Shirt mit Windel-Look entschieden.

Und dann war es auch schon fast so weit. Und weil ich eine hoffnungslose “Alles auf dem Allerletzten Drücker Erledigende” bin  war natürlich klar, dass das Hochzeitgeschenk diesem Trend folgen musste, nachdem ich die Kleider so schnell fertig bekommen hatte.

Vom Hochzeitspaar kenne ich nur ihn etwas besser. Und ich wusste zwar, was sie als gemeinsames Hobby haben, aber dazu ist mir nichts Kreatives eingefallen. Und bei den Geldgeschenkideen, die ich so im Netz gefunden habe, war auch nichts Zündendes dabei. Also entschied ich mich für eine klassische Schatzkiste die ich selbst bemalen wollte. Also Holzkistchen besorgt, meinen “ich schmeisse mein Kleingeld rein” Krug nach Euros durchforstet und einen annehmbaren Betrag rausgefischt.

Tja, das mit dem Bemalen ging nicht ganz so, wie ich mir das vorstellte. Ich hatte Schablonen gekauft um das Datum drauf zu malen und so. Leider suppte die Farbe unten drunter weg, also habe ich erstmal die ganze Kiste nochmal neu ganz bemalt, in der Hoffnung, dass auf der Farbe, die zweite Farbschicht nicht so wegläuft. Aber tja, es war natürlich zu wenig Zeit um es ordentlich zu machen. Während die Farbschicht trocknete habe ich die Münzen in ein Backpulverbad geworfen, damit sie etwas mehr Glanz bekommen.

Und am Ende dann das Datum doch von Hand drauf geschrieben.

Das mit Farbe verklebte Trühchen nocheinmal aufgestemmt und die Münzen eingefüllt.

Ich hoffe das Brautpaar vergibt mir meine stümperhafte Arbeit.

Und weil es zumindest vom Kleiderteil zum Creadienstag passt, verlinke ich es dort.

 

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt fürs Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

10von52: Kuhkostüm

11von52: Fuchshose

12von52: Wolkenshirt

13von52: Kleid für eine Hochzeit für mich

14von52: Kleid für eine Hochzeit fürs Herbstkind

15von52: Hochzeitsgeschenk

 

 

52von52 Wolken und Füchse

Nein, ich habe nicht aufgehört mit meinen Projekten. Ich war nur blogfaul. Nichtmal wirklich nach Herzen habe ich gesucht, und ein paar Bilder auf der Festplatte einstauben lassen. Ein paar Bilder liegen noch an der falschen Stelle und ein paar sollte ich noch machen.

Aber gut.

Ich hatte ja von unserem Besuch im Stoffladen erzählt. Also dem zweiten, wo wir Wolken und Füchse gekauft hatten. Und ja, aus den Wolken und Füchsen sind auch zwei Teile geworden.

Das eine ist mein erster Versuch mit der Overlock gewesen, die ich mir Second-Hand sehr spontan gekauft habe. Aber sie scheint zu funktionieren. Aus den Füchsen dache ich einen Schlafanzug zu nähen (einer der Gründe, dass die Bilder erstmal auf der Festplatte lagen). Ich finde den Stoff etwas unruhig, aber hey, das Kind hats ausgesucht.

Letztendlich fehlt quasi noch das Oberteil dazu, aber wenn ich ehrlich bin, hat das Frühlingskind zum einen eh recht viele Schlafanzüge und zum anderen die Neigung wenig unterschied zwischen Schlaf- und Tagkleidung zu machen. Am liebsten mag es bequem. Und dann ist es nachts auch schon fast wieder egal. So ist es also eine Bequemhose geworden, die sowohl Tags als auch Nachts getragen werden kann. Sie ist nur noch ein bisschen zu lang und die Bündchen nicht eng genug. Der Schnitt ist die Jogging Rockers von Mamahoch2, den ich nach dem Tutorial für Schlafanzug enger gemacht habe.  Auch in eng ist die Hose noch leger. Sie ist also jetzt der Ersatz für die gekaufte “Fuchshose” die Teil eines Schlafanzuges war und heiss geliebt.

Aus dem niedlichen Wolken, die fast noch cooler sind, als der Stoff, der der Anlass zum Kauf war ist ein Schmalhans geworden. Diesmal musste ich den Schnitt nicht anpassen. Er hat einfach gestimmt. Dazu gibt es noch die lustige Saumgeschichte. Ich hatte das Shirt schon fast fertig nur die Säume hatten noch gefehlt. Ich kam nicht dazu, weil wir am Wochenende in die alte Heimat fahren wollten. Es musste also gepackt werden und ich hatte noch Kurs und und und. Das Shirt lag also auf einem Stuhl und wartete auf Vollendung, die ich auf nach dem Wochenende gelegt hatte.

Aber E. musste noch viel arbeiten. Ich wuselte zwar noch rum während sie am Computer verzweifelte, war aber eigentlich auch schon mehr oder weniger abfahrbereit. Da legte mir das Frühlingskind das Shirt unter die Nähmaschine, nach dem Motto “mach fertig, ich will das anziehen” also säumte ich das Shirt fertig und das Kind zog es an und war glücklich.  

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt fürs Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

10von52: Kuhkostüm

11von52: Fuchshose

12von52: Wolkenshirt

Eine kleine Kuh – 52von52

 

 

Es ist nicht so, dass ich nichts gemacht habe, eher komme ich grad nicht dazu es zu verbloggen. Es gab noch ein paar kleinere Projekte dazwischen, aber da brauch ich zum Teil noch (Trage)Bilder.

Dieses Projekt ist erst vor kurzem tatsächlich fertig geworden. Und es ist (mal wieder) für das Frühlingskind.

Wenn man das fragt, wie es heisst nennt (oder nannte es zumindest zu dem Moment) es den Namen von einem KiTa-Freund und sagt dann “ist eine Kuh”

Es wollte also auch ein Kuh-Kostüm. Ist ja klar, kurz nach Fasching. Nicht, das wir das bisher gross zum Thema gemacht hätten. Abgesehen davon bin ich eh der Meinung, dass Kinder gerne in jegliche Rolle schlüpfen sollen, die ihnen gefallen.

Ich hab dann mal nach Stoffen geguckt. Bin eigentlich davon ausgegangen, dass es sowas ja auch einfach geben sollte. Tut es auch, aber meistens nur als Fellimitat aus Polyester. Und in dem Laden wo wir geschaut haben kostete das dann auch gleich mal 40 CHF/m. Janee, das muss dann nicht sein.

Mal abgesehen davon, dass die Flecken grau sein sollten, meinte das Frühlingskind.

Also habe ich mit ihm einen weissen Jersey und einen grauen Jersey (“der ist megaschön” so Frühlingskind) gekauft und mich  hingesetzt. Erstmal überlegen wie so Kuhflecken aussehen. Welche gefunden, die nicht zu zerfranst und zu klein und zu detailliert sind,  und mit durchsichtiger Folie vom Tablet abgepaust.

Dann eine ganze Menge Kuhflecken aus dem grauen Stoff ausgeschnitten.

 

 

Und auf die zugeschnittenen Stoffteile genäht. Ich war faul (und geizig, der Stoff war zwar nicht ganz so teuer, wie das Kuhfellpolyzeugs aber hatte dennoch einen ordentlichen Preis) und habe beim Applizieren keine Vlieseline dahinter genommen und entsprechend ist der Spass etwas wellig geworden. War mir aber egal. Sollte ja “nur” ein Kostüm werden.

Dann war das Kostüm auch schon fertig. Die Hose wurde schon angezogen bevor sie gesäumt war. Die Schnitte sind übrigens kostenlose Schnittmuster. Einmal die Summer Rockers (oder auch Autumn Rockers) von Mamahoch2 und die Hose ist die Kinderhose von Näähglück, die aus nur zwei Teilen ohne Seitennaht besteht und bei der ich das Bündchen am Bauch durch Tunnelzug ersetzt habe und auch unten kein Bündchen angebracht habe sondern schlicht gesäumt habe. Durch die fehlende Seitennaht konnte ich die Flecken auf der Hose schön verteilen. Ich hatte kein weisses Bünchdenmaterial und habe so beim T-Shirt auch einfach den Jersey als Halsbündchen genommen.

Dann wollte das Kind noch Hufe haben. Und Ohren. Bei den Hufen habe ich mich geweigert. Klar, ich hätte irgendwelche Filzteile für über die Schuhe machen können, aber nee. 

Für die Kuhohren habe ich dann auch Filz verwendet und einen schlichten Haarreif. Und nach dieser Anleitung zusammen geschustert und dabei meine kleine Heissklebepistole eingeweiht.

Das Kind mag fast nichts anderes mehr anziehen. Ich brauche mehr helle Klamotten, damit ich öfter eine helle Wäsche machen kann, es ist immer super traubig, wenn die Teile in die Waschmaschine müssen. Und die Ohren müssen sogar über den Sonnenhut und Fahrradhelm getragen werden. Das finde ich nicht schlecht, denn die Haare hängen meistens ins Gesicht und Klammern werden recht schnell rausgenommen und Haargummis überhaupt nicht akzeptiert. Der Haarreif bleibt drin.

 

Damit bin ich jetzt bei 10 von 52.

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt fürs Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

10von52: Kuhkostüm

Ein Rock für mich (52von52)

Ich trage eigentlich ganz gerne Röcke. Was mich aber am meisten daran stört, ist dass sie meistens keine Taschen haben. Dabei passiert es mir häufig, dass ich irgendwas vom Boden aufhebe, den Kindern wegnehme etc, das aber erstmal in die Hosentasche wandert. Oder auch Taschentücher etc. Beim Rock laufe ich dann mit dem Ding in der Hand rum und ich kann und will halt manchmal nicht direkt zum Mülleimer rennen.

Also musste ein Rock mit Taschen her. Ich hatte ja schon den schönen dunkelroten Babycord gekauft und habe dann nach Rockschnitten mit Taschen gesucht. Das ist schier unmöglich. Wer mir also noch einen empfehlen kann, darf das gerne tun.

Gefunden habe ich Cordula. Ein Freebook und anfängertauglich. Und mit Taschen und ausgestelltes Bein. Also gut. Klingt ganz brauchbar.

Weil ich den Rock gerne für den Winter haben wollte, musste ein Unterrock rein. Also nochmal Stoffe bei meiner Mutter eingesammelt.

Dann ans Nähen. Und der Rock wird auf Hüftweite genäht und irgendwie, keine Ahnung, aber anscheinend sind Taille und Hüfte bei mir nicht ganz zusammenpassend oder das Bündchen war dehnbarer als angenommen, auf jeden Fall habe ich das Gefühl, dass er mir auf der Hüfte passt und in der Taille nicht wirklich. Aber es kann auch einfach daran liegen, dass ich bisher eher Röcke hatte, die mit Reissverschluss waren und deswegen “fester”.

Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und finde es ganz bequem. Aber ich habe dennoch das Gefühl, dass das nicht “mein” Schnitt ist. 

Ich bin gespannt, denn nächste Woche haben E. und ich eine Farb- und Stilberatung geplant und dann werden wir vielleicht sehen, warum ich dieses Gefühl habe.

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt fürs Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

52 von 52 – drei schnelle Projekte

 Vergangene Woche hatte ich Besuch aus der alten Heimat. Eine Freundin und ihr Freund haben sich auf den Weg in die Schweiz gemacht um hier ein paar Tage zu verbringen.

Neben viel Quatschen und zusammen mit den Kindern spazieren gehen haben sie mir glatt das nächste Projekt mitgebracht. Denn der Herr Freund hat ein Atemaussetzerproblem in der Nacht. Vor allem dann, wenn er auf dem Rücken liegt. Um zu verhindern, dass er auf den Rücken rollt hat er sich eine Kartonrolle besorgt und schnallt sich diese in der Nacht auf den Rücken. Meine Freundin hat dafür dann einen Kissenbezug genommen und eine Hülle gebastelt. Mit vier Löchern wo die Gurte durchgehen. Da sie das rasch rasch gemacht hat, sind innerhalb kürzester Zeit die Löcher ausgefranst und hat sie mich gefragt, ob ich da eine stabilere Variante machen kann.

Mir wurde eine weitere Kissenhülle zur verfügung gestellt und ich sollte mal machen.

Alles klar.

Also habe ich mich an der alten Hülle orientiert und statt einfachen Löchern ordentliche Knopflöcher machen wollen. Dann überlegte ich, dass es vielleicht sinnvoll ist das ganze zu verstärken also habe ich Vlieseline dahinter gemacht. Und als weitere Verstärkung nochmal ein Stückchen Stoff innen hin genäht. Und dann erst die Knopflöcher gemacht. Und am Ende dann den überstehenden Rest vom Kissenbezug noch kurz zugenäht, damit die Rolle nicht so stark rumrutschen kann. Ich hoffe es hält noch.

 

Und dann habe ich für das Frühlingskind ein Froschkönig-T-Shirt gemacht. “Für Fussball” ok, wenn es das so meint. Der Schnitt ist ein Leo/Paul von Pattydoo. Und hätte ich das Bündchen am Hals auch tatsächlich richtig herum (also Naht an die linke Halsseite) würde es vielleicht noch einen ticken besser aussehen.

Hier war die Anleitung im Gegensatz zur Ottobre eher der Overkill. Mir wurde ein 35 min Video verlinkt. Zugegebenermassen wurden dabei drei Halsausschnittoptionen und zwei Saumoptionen gezeigt aber hey.

Ich bleibe dabei, dass mir das Zwischending am besten gefällt. Eine gut bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung, bei der ich die Schritte, die ich verstehe entsprechend überspringen kann und die für die ich noch Anleitung brauche mehrmals durchlesen kann ohne dabei ein Video vor oder zurück oder hin und her zu “spulen”.

Und dann hatte ich letzte Woche mit einer Freundin (in Etwa) folgende Unterhaltung:

Sie: “Du guck mal, das wäre doch ein Nähprojekt für dich” und verlinkte mir diese Anleitung. (siehste, bebildert mit Text und so)

Ich: “hm, ich finde Ballonkleider eigentlich total doof”

Sie: “ich finde die total niedlich”

Ich: “ich verstehe den Wink mit dem Zaunpfahl, vermess dein Kind”

Sie hat mir dann die Masse gegeben und Stoffe ausgesucht, ich habe der Stoffbestellung noch ein paar für mich dazu geworfen und dann den Deal gemacht, dass sie dann vorbei kommen soll, mir die Kinder vom Hals halten soll und ich für sie nähe.

Und das hat sie dann am Dienstag gemacht. Und mir dabei über die Schulter geguckt – mal sehen, vielleicht macht sie dann die nächsten Sachen selbst 😉

Vermutlich hätte ich die Farbkombi so nicht ausgewählt, aber ich finde es toll.

von vorne

und hinten.

 

Damit dürfte ich voll auf Kurs sein, aber es kommen sicher wieder Zeiten, wo ich nicht so viel nähe oder sonst zu etwas komme:

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt fürs Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

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52von52 noch ne Latzhose

“Latzhose. Mit Reissverschluss *zzip*. Dunkelblau *nick*. Innen Rot”

Ok. Das war also die Ansage vom Frühlingskind. Es liebt (noch immer) Latzhosen. Nur die, dich ihm schonmal genäht hatte nicht. Deren Stoff war eine alte Jeans, die aber einen sehr festen Stoff hatte. Deswegen verkümmert sie im Schrank. Na gut. Auf einem Flohmarkt habe ich eine tolle rote Latzhose gefunden, die ich in manchen Wochen dreimal wasche (Pipiunfall hier, Matsch da) und so wollte ich eine zweite nähen.

Von meiner Mutter habe ich einen ganz schönen feinen dunkelblauen Babycord bekommen. Der sollte mal ein Rock für sie werden hat es aber nie zur Vollendung gebracht. Ich wollte erst eine Latzhose fürs Herbstkind machen, aber nach dem letzten Treffen mit meiner Schwester hat sie deren zwei und auch sonst quillt die Kommode über. Da brauch ich echt nix zu nähen.

Während ich meine Onbag genäht habe, habe ich also dem Frühlingskind den dunkelblauen Cord schmackhaft gemacht. Und weil die Onbag so schön rot innen ist, sollte die Latzhose also auch rot innen werden. Und sie sollte einen Reissverschluss bekommen. Ah ja, in der Onbag ist der erste Reissverschluss den ich je genäht habe. Also war ich total begeistert von der Idee. Nicht. Ausserdem hatte ich ja schon einen funktionierenden Latzhosenschnitt. Sogar die tollen Verschlüsse dazu hatte ich schon gekauft. Nein. Es musste eine mit Reissverschluss sein.

Also habe ich im Forum gefragt. Und bekam die Antwort “In der Ottobre 1/2012 ist ein Schnitt drin” Praktisch, denn die lag bei meiner Mutter. Also beim nächsten Deutschlandbesuch die Ottobre eingesteckt und mit kätzischer Unterstützung das Schnittmuster abgepaust und dabei dann gleich mal schmäler gemalt als die Ottobre so vorgibt, weil auch wenn mein Kind nicht dünn ist, scheint es deutlich schlanker zu sein als das Standardmass der Ottobreschnitte.

Und dann. Ottobre. Keine Ahnung, wie Leute ohne Näherfahrung aus den Beschreibungen schlau werden sollen. Beim ersten Durchlesen klang es wie Kauderwelsch. Beim zweiten auch und beim Nähen wurde es nicht viel besser, obwohl ich dann das Teil vor mir liegen habe. Endete dann darin, dass ich die Belege irgendwie einmal falsch angenäht habe und dreimal neu zugeschnitten habe, weil es irgendwie nicht gepasst hat. Jetzt im Nachhinein verstehe ich dann auch die Anleitung. haha.

Aber ein Teil kam noch bei den Trägern.

Vom Gummiband 10 cm lange Stücke schneiden und zeichengemäss auf die linke Stoffseite der Trägerteile nähen.

Ok. 10 cm Gummiband und dann zeichengemäss.  Häh? Die Zeichen sind genau 10 cm auseinander. Was soll ich da bitte dann noch den Gummi dehnen? Ich habe dann einfach noch ein bisschen Gummi abgeschnitten und dann zeichengemäss angenäht. Es hätte wohl ruhig noch mehr sein dürfen.

Aber ich habe mich durchgekämpft und es ist eine tragbare Hose draus geworden. Gut, sie könnte am Bein etwas länger sein, die Gummibänder hätten alle noch ein bisschen kürzer sein dürfen, sowohl am Rücken als auch im Träger. Aber und das ist das wichtigste: Das Kind hat sie angezogen und (wie das Haishirt) erstmal drei Tage (auch übernacht) nicht ausgezogen. Scheint also ok zu sein.

Schnell noch ein Foto bevor das Kind sie anzieht

Scheint zu gefallen

Mit Schuhen ist sie dann auch gar nicht so wirklich zu kurz

Die Trägerlösung

Knopflöcher sind auch eine Pest.

 

Und damit ist das Projekt 4von52

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Latzhose mit Reissverschluss

 

und irgendwie schaff ich es wieder am Dienstag zu posten also verlinke ich wieder bei Creadienstag.

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Der Haifisch, der hat Zähne

und kann aber auch ganz zahm daher kommen.

Gestern meinte das Frühlingskind, nachdem es ein Shirt aus einem coolen Wolkenstoff gesehen hat, dass wir doch bitte zu einem Stoffladen fahren sollen und einen Wolken- und einen Fuchsstoff kaufen gehen sollen.

Jetzt haben hier alle Stoffgeschäfte in der Nähe am Montag zu. Bis auf eins, wo wir dann hingefahren sind. Doch die haben weder Wolken noch Füchse, aber eine Spielecke in der die Kinder erstmal verschwunden sind. So konnte ich also in ruhe nach Stoffen gucken um mir dann auch einen zu kaufen, und als der Einkauf getätigt war und ich eben Fuchs- und Wolkenlos nach Hause fahren wollte, hat sich das Frühlingskind doch entschieden nochmal die Stoffe anzusehen. Und während ich zwar sagte, dass da nicht viel ist, ausser den Pferdchen und den Hasen und den Haien, war es dann doch sehr begeistert von den Haien und ich sollte sie doch bitte mitnehmen. Und ihm doch ein Shirt nähen.

Also zu Hause das Stöffchen in die Waschmaschine geworfen und nach nem Schnitt gesucht und mich für das Raglanshirt von Mamahoch2 entschieden. Am Abend als der Stoff dann trocken war, ging es an’s Ausschneiden unter Vorsicht, dass keine Kindernasen mit abgeschnitten wurden und an’s Nähen. Und Ratzfatz war das Shirt fast fertig. Nur von meinen Bündchen hat nix dazu gepasst.

Also ging es heute in einen der gestern geschlossenen Läden um noch einen schwarzen Bündchenstoff zu holen. (und Füchse und Frösche und Wolken…) und somit ist sehr praktischerweise wieder am Dienstag (für Creadienstag) eines meiner 52von52 Projekten fertig geworden. Und das Kind hat es dann auch gleich angezogen. Yay.

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

52von52 – Aller guten Dinge sind 3

Es lag ne ganze Weile hier rum, das gerade fertig gestellte Projekt. Und eigentlich kommt es schon fast zu spät, schliesslich trage ich meine Kinder fast nicht mehr, und entsprechend ist eine Onbag nicht mehr zwingend erforderlich. Aber ich mag die Flexibilität und nutze meine ersten beiden doch ziemlich regelmässig und ab und zu müssen die Dinger doch mal in die Waschmaschine, weil Unfälle passieren oder sie auf andere Weise dreckig werden. Und manchmal ist es auch einfach praktisch zwei dabei zu haben, wenn man zu viert unterwegs ist.

Aus einem “alten” Tragetuch wurde eine neue Tasche.

Und damit ist das Projekt 3von52

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

 

und weil es Dienstag ist und kreativ gehts zu Creadienstag.

 

 

52von52 – 2

Ich habe ja schon davon berichtet, dass ich dieses Jahr 52 Projekte angehen möchte. Zum Glück habe ich sie ja nicht als “muss kreativ sein” definiert 😉

Eines lautet ja: Mehr Ordnung im Arbeitszimmer. Im Rahmen dessen ist irgendwie noch Ordnung an einer anderen Stelle entstanden.

Nachdem ich bei einer Nachbarin (deren Wohnung vom Schnitt her das Spiegelbild von unserer ist) gesehen habe, dass sie im Eck hinter dem Kamin einen kleinen Arbeitstisch stehen hat, ist mir die Idee gekommen das auch ähnlich zu machen. Bisher stand in dem Eck ein Billy-Regal, dass mit Büchern teilbestückt war. Oben drauf lagen irgendwelche Verpackungen, die man eventuell vielleicht nochmal verwenden könnte und im Bereich davor stapelte sich meist der Papier- und Kartonmüll und ein ungenutzer Kratzbaum. Natürlich habe ich davon kein Vorher-Bild gemacht, weil ich gar nicht daran dachte, dass das jetzt ein Projekt wird. Aber ich hatte festgestellt, dass in E’s Bereich, der auch ein bisschen mehr Ordnung vertragen könnte ein paar Sachen grösser sind, als in ihr neues Regal passt, wollte ich das grössere Regal im Arbeitszimmer nutzen etc.

Auf jeden Fall habe ich – weil ich ja auch vor hatte meinen Papierkram endlich mal anzugreifen – Das Eck von Kartonagen und Papiermüll befreit, die Bücher in die weiteren halbbestückten Billyregale im Schlafzimmer wandern lassen, den Kratzbaum verschenkt und die Papierkramordner, die bisher Ablagenunfreundlich in blöd zu öffnenden Regalen im Arbeitszimmer standen, ins Regal ins Wohnzimmer gestellt. Dazu meine bisherige Papierkramverwaltung (aka Kartons) dazu gestellt und einen Ordner für 2017 erstellt. Dann haben wir noch einen kleinen Schreibtisch dazu gestellt, damit man die Ordner auch drauf hinlegen kann. Und so dann den Papierkram von dem zu wenigen Platz vor den Tastaturen entfernt.

Jetzt muss ich “nur” noch durchhalten die neuen Sachen, die bewahrt werden sollten, direkt in den 2017 Ordner zu tun, und die alten Sachen mal durchsortieren, damit sie im richtigen Ordner bzw in der Ablage P landen. Ich bin mir sicher, dass ich da einiges loswerden kann. Und hoffen, dass E. damit dann auch mitmacht…

 

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

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