Tag: Bilder

Blutmond

Ich habe in den Ferien natürlich doch auch versucht den finsteren Mond zu fotografieren. Meinem Stativ fehlt eine Schraube, also hatte ich das nicht dabei. Das Stativ von dem ich dachte, dass es bei meiner Mutter läge, lag bei den Schwiegereltern. Also holte ich mir spontan ein neues. Praktischerweise meinten meine Schwiegereltern dann auch, dass das Stativ, das bei ihnen läge, würde das Gewicht von ihrem Fernrohr gar nicht halten. Also bekommen sie das neu gekaufte und ich muss mich eben endlich um die Schraube kümmern, aber habe jetzt eines in München liegen, so dass ich das dorthin schon mal gar nicht mitbringen muss. Win-Win, würde ich das nennen. 

Aber zum Mond. Ich hätte mir sicher einen schöneren Ort suchen können, aber ich bin faul, und so wurde erst vom Balkon aus der Strommast genutzt und dann vom Boden aus der Baum und sonst hatte ich auch etwas freie Sicht. Fotografiert habe ich mit 200 mm (mehr hab ich derzeit nicht) und unterschiedlichen ISO-Werten und Belichtungszeiten. Die Bilder wo nur der Mond drauf steht sind also etwas ausgeschnitten. Zum Ende hin wurde mir kalt und ich etwas ungeduldig daher gibt es da kein gutes Bild. 

 

Ach ja, Facebook mag es nur noch, wenn man mit WordPress auf Seiten postet und nicht mehr auf private Profile. Bei twitter geht es weiterhin. Dort könnt ihr mir unter @die_Feuerkatze folgen. Das ist auch mein Instagram Name falls ihr mir dort folgen wollt. RSS-Feeds funktionieren weiterhin. 

#Montagsherz

Ich bin aus dem Urlaub zurück. Wir haben es uns wieder einfach gemacht und waren in der alten Heimat. Meine Schwester hat ihren Aufenthalt dann auch mit mir geplant, so, dass wir auch ein paar Tage gemeinsam bei unserer Mutter waren. Und weil sie die bayrischen Traditionen so liebt, hat sie selbstverständlich so geplant, dass wir das Anna-Fest mitnehmen konnten. Das ist eine kleine Wallfahrt mit Pferdesegnung bei einer kleinen Kapelle im Wald. Ich liebe diese kleine Lichtung auch an anderen Tagen, aber am 26. Juli ist dann das ganze Volk aus den umliegenden Orten da um ihre Pferde segnen zu lassen und sich danach eine Mass zu gönnen oder Kaffee und Kuchen und für die Kinder gibt es den dazugehörigen Süsskram wie gebrannte Mandeln und Zuckerperlen. Und weil es Bayern ist, fehlen auch die Lebkuchenherzen nicht, die an den Anlass erinnern. Klar, dass das dann zu den Montagsherzen von Frau Waldspecht wandern darf. 

#Montagsherz

Ja, die Convention in Milan hat mir einige Herzen geliefert, die ich euch nach und nach zeigen werde. Dieses hatte ich erst aus dem Hinterhalt fotografiert, später kam ich ins Gespräch und habe ein besseres Bild gemacht. Und erst jetzt sehe ich, dass auf dem StarTrek Pin auch noch die Angelic Rune drauf ist. 

Die Flagge ist die für Asexuelle. Shadowhunters ist eine der wenigen Serien (wenn nicht die einzige), die eine vernünftige Darstellung eines asexuellen Charakters hat.

Hier also für Frau Waldspechts Montagsherzen.  

Ich wünsche einen guten Wochenstart. 

#Montagsherz

Vergangenes Wochenende habe ich in Milan die Italian Institute Con besucht. Eine Convetion für Fans der Shadowhunters Fernsehserie. 

Meine Fassung des sechsten Buches der Serie ist ein Fehldruck. Es hat einige leere Seiten. Ich war zu faul um es zu reklamieren, habe dann die englische Kindle Version gekauft und das Buch stand wie die anderen zur Zierde in meinem Schrank. Ich hatte die Serie tatsächlich aufgrund der Cover gekauft. Klar, die Story hat mich schon auch angesprochen beim Kauf und ich liebe sie jetzt auch, aber das weiss man ja im Buchladen noch nicht. 

Also habe ich mir gedacht, dass ich es ja doch nett fände die Darsteller zu erleben und nach der positiven Erfahrung bei der Magiccon habe ich mir also ein Ticket besorgt und habe eine ähnliche Marathonaktion mit Freitag anfahren und Sonntag zurück nach Milan gemacht. Die Zugfahrt ist zum glück nur 4 h und diesmal ist die Fahrt einfach reibungslos verlaufen.

Und so bin ich in den Autogrammsessions zu den Schauspielern hin und habe ihnen jeweils eine Seite mit Szenen von ihren Charakteren gegeben. Alle haben mit einem “Are you sure?” reagiert als ich erklärte, dass sie über den Text schreiben dürfen. Chai Hansen, von dem dieses Herz heute ist hatte eben oben am Rand angefangen und ich habe ihm gesagt, dass er einfach drüber schreiben soll. 

 

dies ist für Frau Waldspechts Aktion Montagsherz. Ich wünsche allen eine gute Woche und hoffe ihr habt mehr Schlaf bekommen als ich. 

 

#Montagsherz

Das heutige Montagsherz für Frau Waldspecht habe ich am Mittelaltermarkt in Bern gefunden. Ein heisses Wochenende wo die Bilder gerade in Bearbeitung sind. 

Ich wünsche einen guten Start in die neue Woche. 

Montagsherz

Für das schon ewig laufende Projekt von Frau Waldspecht gibt es diesmal wieder pünktlich ein Herz am Montag. 

Ich wünsche einen guten Start in die Woche. 

Montagsherz

zugegeben, es ist schon Mittwoch. Da aber die Schwiegereltern, die mir dieses Herz gespendet haben (vermutlich) nicht auf Instagram unterwegs sind, möchte ich es der Vollständigkeit halber doch hier noch kurz einfügen. Ich kann es ja vordatieren 😉 

Mehr Herzen gibt es wie immer bei Frau Waldspecht

#12von12 im Juni 2018

Gestern war der 12. Juni und ich habe wieder auf Instagram mitgemacht. Weil es am Ende dann wieder zu spät war, gibt es den Blogpost halt erst heute. Weitere 12von12 findet ihr auf dem Kännchenblog. Beschreibungen zu den Bildern beim draufklicken. 

 

Montagsherz

Ich war gestern tatsächlich auf Fototour in Zürich. Und während ich eigentlich auf der Suche nach Wassermotiven war, durften die Herzen für Frau Waldspecht dann doch nicht fehlen. Ich wünsche euch eine schöne Woche. 

 

genäht: Mittelalterliches Kleid oder so

Die Cosplayer kennen es vermutlich. Da hat man eine Veranstaltung bis zu der man unbedingt das Kostüm fertig haben soll. Man fängt viel zu spät an und nimmt es dann halt entweder dorthin mit, oder eben erst ein Jahr später. Dieses hier ist zwar kein Cosplay, es sei denn man sieht MA-Marktbesuche in halbwegs passender Gewandung als Cosplay an und mein erstes/letztes Cosplay war ja eher ein “ich kaufe mir moderne Kleidung und nähe eine Tasche dazu” Aber hey. Das hier war eine lange Geburt. Denn schon vor 1,5 Jahren hatte ich diesen Stoff auf einem Markt gefunden. 

Es ist Wolle. Jetzt trage ich normalerweise eher selten Wolle, ich bin zwar nicht super allergisch drauf, wie meine Schwester, aber meistens kratzt sie. Dieser Stoff kratzt mich (fast) nicht. Er ist ziemlich dünn, fällt wunderschön und hat einen tollen Glanz, den ich auf dem Bild versucht habe einzufangen, dafür ist die Farbe nicht ganz richtig rausgekommen. Es ist dunkelblau mit einem schwarzen Schuss oder andersum (ich habe keine Ahnung vom Weben) Auf jeden Fall Dunkelblau/Schwarz.
Da ich nicht genau wusste, was für Kleid es wird und wie und so, habe ich mit der Händlerin überlegt und sie meinte 2,5 m würden reichen. Das machte mich zwar etwas stutzig – ich habe bisher immer fröhlich 3,5 – 4 m für ein Kleid für mich gerechnet), aber der Stoff hatte einen stolzen Preis und ich glaubte der Händlerin, dass das geht. 
Ich habe den Stoff gestreichelt und aus Gewohnheit erstmal doch vorsichtig gewaschen. Danach war er nicht mehr ganz so unkratzig, aber noch immer weicher als alle anderen Wollstoffe, die ich bisher in den Händen hatte. Dann landete er im Schrank, es kamen 52 bzw. mehr andere Nähprojekte dazwischen. Der Mittelatermarkt Hinwil letztes Jahr und der in Winterthur letztes Jahr und so weiter kamen und gingen und ich zog meine alten Kleider an. Teils, weil halt, teils, weil ich mein erstes Unterkleid zum Stillen auch zerschnitten hatte und so. Jetzt stille ich nicht mehr (3 Jahre und 3 Monate haben mir dann doch gereicht) und jetzt wurde es echt Zeit, dass ich meinen schönen Stoff mal vernähe und auch noch ein neues Unterkleid mache, weil das alte ist ja zerschnitten und ausserdem war es eines der ersten ganz allein selbstgenähten Teile und entsprechend grottig. Nicht, dass mich das davon abgehalten hat es 12 Jahre lang zu nutzen. 

Für das neue Unterkleid hatte ich einen weissen Leinenstoff gefunden, super dünn und auch schön weich, der sich auch noch blöd verzogen hat. Den Schnitt habe ich selbst gebastelt und das hat mich erstmal zeitlich schon zurück geworfen und mir klar gemacht, dass ich das doch lieber den Profis überlasse. Aber auch dieses Kleid wird seinen Zweck erfüllen und ist besser als das alte Baumwolldings. 

Für das Überkleid habe ich mich dann eben doch auf das Burda-Schnittmuster gestützt, aber die Schnürung nach vorne genommen, statt wie vorgesehen hinten. Ich machte sogar noch ein schnelles Probekleid um zu gucken ob das passt. Wobei schnell auch etwas übertrieben ist. denn auch das hat Zeit gefressen. 

Und dann kam der Moment, an dem ich die Schnittmusterteile auf den Stoff gelegt habe, und es hat einfach nicht gepasst, schon gar nicht so, wie es laut Schnittmusterplan gehen soltle. Also ging es ans Stückeln, bis ich hier angekommen war. 

Ich postete das Bild in einer Nähgruppe auf FB. Nach dem Motto, “meh es geht um die Nahtzugabe nicht wirklich auf. Ich trau mich nicht den Stoff anzuschneiden”. Statt aufmunternder Worte (ok die gabs auch) erhielt ich die hilfreichen Tipps: “mach doch erst ein Probekleid”. “Bist du dir sicher, dass der Stoff keine Richtung hat, nicht, dass vorne und hinten dann unterschiedlich sind” “Mach was anderes” Mach ein Kleid ohne Ärmel”

Nachdem ich mich aber selten an Ansagen aus dem Internet halte, zumindest in der Meinungsumfrage, habe ich dann doch die Schere genommen und geschnitten. Und genäht. Und weil der Markt ja schon 2 Tage später war, habe ich es eilig gehabt und E. und die Kinder vernachlässigt und wurde unvorsichtig und habe es tatsächlich geschafft mir in die Fingerkuppe zu nähen. Also mit der Nähmaschine. Denn Mittelalter hin oder her, ich mache das nicht von Hand. Ich mach kein Reenactment, sondern besuche Märkte oder helfe dort aus, da ist es egal ob die Naht jetzt authentisch von Hand genäht wurde oder ob ich da meine Maschine habe rattern lassen. 

Der Markt kam, das Kleid war soweit fertig, aber es gab da doch ein paar kleine Handarbeiten die gemacht werden sollten. Ich habe das zwar dort angefangen, in den ruhigen Minuten am Infostand. Nur wurde ich am zweiten Abend an die Kasse versetzt und da war mehr los. Also Markt mit neuem Unterkleid aber alten Überkleid. Immerhin geht das von Hand nähen bei schönem Wetter draussen auf der Terrasse, die Katze findet den Stoff auch toll und “hilft”

Nestellöcher basteln: Ich habe den Zeitaufwand dafür völlig unterschätzt. Ich brauche pro Loch ca 10-15 Minuten je nach Ablenkung durch Kinder und Katze. Und dann ist das noch nicht mal schön. 

Und es waren 42 Löcher. Jetzt könnt ihr also – wenn ihr wollt – nachrechnen, wie lange ich dafür dann doch noch gebraucht habe. 

Der letzte Schritt waren dann die Kordeln. Die habe ich dann noch “schnell” fingergeflochten, nicht dass das im ersten Anlauf geklappt hätte, denn die Kordel war erstmal zu dick für meine feinen Nestellöcher. Also Faden gespaltet, nochmal von vorne und dann gedacht, dass ich die kürzeren Kordeln für die Ärmel in die Vorderseite gemacht hatte um dann festzustellen, dass es doch richtig war. Die Katze “hilft” wieder. Aber jetzt. Fertig!

Unterkleid und Kleid warten auf ihren Einsatz. 

Ich bin noch immer nicht wirklich fotogen. Lass mich bitte hinter der Kamera. 

Na gut, mit Katze geht es dann doch. 

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