Tag: Bilder

Warten aufs Christkind

Der Baum ist geschmückt, die Spannung steigt, was wird das Christkind bringen?

Ich wünsche allen die Weihnachten feiern besinnliche und ruhige Tage und viele Geschenke.

Allen, die es nicht feiern dennoch schöne ruhige Tag hoffentlich im Kreis der Lieben. Und allen, die im Dienst sind und für alle anderen schaffen einen ruhigen Dienst mit nicht allzuvielen Dramen.

Vor ein paar Tagen habe ich mal auf dem Heimweg die Kamera gezückt um zu versuchen die vielen Weihnachtsbeleuchtungen einzufangen. Da klettern Weihnachtsmänner die Fassaden hoch, Eiszapfen blitzen, Geschenke liegen im Schnee herum, und einige Rentiere ziehen Schlitten durch den Schnee. Die Bilder finden sich wie immer hier in meiner Galerie.

Update

Manoman, da war ich ja richtig untreu hier.

ein ganz kurzes Update: Ich lebe noch. Ich arbeite ganz brav. Den Katzis geht’s gut. Ich zocke zuviel WoW und eigentlich hätte ich schon längst mal was schreiben können.

Zum Beispiel über Sport: seit ich hier in der Schweiz bin, habe ich deutlich zugenommen und obwohl ich inzwischen täglich mit dem Fahrrad Velo in die Arbeit fahre, näherte sich die Zahl auf der Waage sich ganz stark dem Wert, der die Obergrenze des Normalgewichts für meine Grösse markiert. So hab ich dann mal angefangen zu Tanzen. Es nennt sich Jazzdance, ist aber eine Mischung aus Klassischen Ballet und Dance for Fans. Vorteil: dabei ist auch ein bisschen Krafttrainig für Bauch und Rücken. Nachteil: bei meinem Gewicht hab ich noch keine Änderung feststellen können.

Weil auch mein Schatz der Meinung war, dass wir etwas gemeinsam machen sollten, haben wir uns bei seinen Eltern die Squash-Schläger geholt und versuchen nun damit uns selbst ein bisschen in Schwung zu bringen. Zudem haben wir unsere Vermieter gefragt, ob es zu dem unbenutzten Tischtennistisch auch ein Netz gibt. Gestern haben wir es bekommen und heute bei zuviel Wind getestet. Immerhin brauchen wir dafür nicht weit zu fahren.

Schwimmen kann ich auch, das Strandbad am Pfäffikersee ist gerade mal einen Kilometer von der Arbeit entfernt. Das Wasser ist aber nicht so sauber und klar und inzwischen definitiv zu warm. Macht irgendwie nicht soviel Spass.

Mal sehen wie lange ich durchhalte, leider hat das Tanzen gerade Sommerpause. So wie fast alles gerade. Da will ich in der Arbeit etwas bestellen und kriege nur zu hören: “der ist gerade in den Ferien”, “wir machen jetzt zwei Wochen Betriebsferien” oder die hübschen Autoresponsemails “ich bin leider gerade nicht in der Arbeit, komme am 5. August wieder” Schön, am 5. August bin dann ich im Urlaub.

Ich hätte auch bloggen können über die Wise Guys Totalnacht. Aber das ist glaub ich zuviel Fangetue. Es war jedenfall genial und ich warte noch immer auf die Fotos vom Kölner Dom, die meine Schwester auf meine Anweisungen gemacht hat 😉

Oder über die Weltmeisterschaft der Männer im Fussball. Das ist ja doch nicht so ganz uninteressant gewesen für mich, immerhin sind “meine” Teams doch zweiter und dritter geworden.

Ich hab da auch meine Füsse angepasst:

Hat nix genutzt. Im Finale haben die Niederländer eher gekämpft als Fussball gespielt. Musste das sein?

Ich hätte auch über unseren Garten bloggen können. Als wir eingezogen sind, hiess es, da würden Blumen stehen, die extra viele Schmetterlinge anlocken würden. Meine Schwester meinte bei ihrem Besuch, dass sie einen ganzen Haufen wohl als Unkraut entfernt hätte. Habe ich aber nicht. Ich wollte erstmal wissen, was da kommt. Schmetterlinge habe ich noch immer keine Gesehen, aber es sieht toll aus. Die Blumen werden ca. 1,20 hoch, blühen in allen Farben und stehen direkt vor dem Fenster. Und es sieht toll aus, wenn der Klatschmohn aus den Fugen lugt. Meine Vermieterin hat mir auch ein Blumenbestimmungsbuch gegeben. Vielleicht finde ich so auch mal raus was da eigentlich wächst.

Bilder kann man sich hier angucken.

Apropos Bilder. Ich habe das ja sträflich vernachlässigt. Aber ich habe mir das vorgenommen nachzuholen. Und so hab ich es tatsächlich geschafft (immerhin rechtzeitig vor dem nächsten Besuch dort) die Bilder vom M’era Luna hochzuladen. Ebenso habe ich dann auch mal die Bilder von meinem Besuch in der Wilhelma Stuttgart aussortiert und hochgeladen. Viel Spass beim Angucken.

Mittelalter im Regen

hier der längt überfällige Bericht  zu den Mittelaltertagen in Freising.

(Onyx guckt grad ganz begeistert auf meine tippenden Finger).

Ich wurde dieses Jahr von der Gruppe Isengewant eingeladen, dass wenn sie an den Märkten lagern ich herzlich eingeladen bin, daran teilzuhaben. Das konnte ich natürlich nicht ausschlagen und so nutzte ich gleich den ersten Termin.

Leider hatte ich am Freitag Raid, weil da war es noch schönes Wetter und für Sonntag hatte ich mich zum Reiten eingetragen. So blieb nur der Samstag und am Samstag schüttete es. Und es schüttete.

Aber ich hatte ja die Möglichkeit ins Lager zu gehen, und es gab dort ein (Sonnen)Dach. Nur wollte ich ja auch was vom Turnier sehen. Und als das anfing war es relativ trocken, doch dann setzte der Regen wieder ein. Durch den und den blöden Schirmen konnte ich fast nix fotografieren. Und ich wurde nass. Aber hey so ganz ohne Bilder bin ich dann doch nicht heimgegangen.

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Aber man sieht, es war eher blöd das ganze, mit Regenschirmen und so.

Aber im Lager brannte ein Feuerchen (naja nachdem Steffi und ich es wieder zum brennen gebracht haben) und ich konnte mich so zumindest wärmen, und auch ein bisschen einbringen und meinen Teil zum Essen beitragen.

Etwas später gab es dann auch noch einen kleinen Showkampf der Claymores. Und irgendwie ist meine Kamera schneller als die alte, auf jeden Fall ist da doch ein Stapel bilder rausgekommen:

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Danach dann gemütliches Lagerleben mit Hund im Topf und superleckrem Essen (man beachte, ein Essensbild wo keiner blöd guckt, hat Sandra gut hingekriegt.)

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Und obwohl mir kalt war und ich dann doch heimwollte zwecks Katzen und so, die Feuershow wollte ich mir dann doch nicht entgehen lassen.

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Ich hoffe, dass es beim nächsten Mal besseres Wetter hat. Dieses WE hat’s trotz gutem Wetter nicht geklappt, aber es gibt ja zum Glück noch ein paar mehr Termine.

Die ganze Bilderflut gibt es in meiner Fotogalerie.

Fotos vom Rohirrim-Ritt

Nach knapp einem Monat hab ich es dann doch geschafft. Ich habe die Bilder vom Rohrrim-Ritt im Mai tatsächlich mal bearbeitet und hochgeladen.

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Das Wochenende war wie immer wunderschön, nur so langsam denke ich echt, dass sich die Bilder immer wiederholen. Aber es gibt ja jedes Jahr neue Jungpferdenasen, die sich der Kamera entgegenstrecken. Und nächstes Jahr ist dann immerhin ein Fohlen dabei, welches heraussticht. Leider ist es erst nach unserer Abfahrt auf die Welt gekommen und wird daher erst im Herbst oder nächstes Jahr vor die Linse kommen.

Die Bilder gibt es dorten. Noch ein Leider: es gab recht wenig Gewandung dabei.

Aber ich habe ja noch ein paar Mittelaltermarktbilder, die da noch vom letzten Jahr warten :whistle: , und am Wochenende geht ja quasi (für mich) die Saison los. Da gibts dann wieder neue Bilder.

Aber immerhin muss ich jetzt nicht mehr auf volle Filme und Entwicklungen warten. Denn ich bin jetzt Digital 😀 seit Anfang Mai habe ich die Sony Alpha 300 und muss mich da grad durchfieseln. Aber es gibt ja sowas wie eine Automatik, damit kommen ja auch schonmal gute Bilder zustande.

Neues Jahr, Neue Pläne

Und schon wieder ist über ein Monat verstrichen. Na gut ich habe ein Argument. Die neue Arbeit nimmt mich ziemlich in Anspruch. Ich komm immer recht geplättet heim. Es ist aber weiterhin sehr interessant und so langsam hab ich auch nicht mehr das Gefühl völlig am Rande zu stehen, sondern werde aktiv eingebunden und muss Entscheidungen treffen *uhoh*

Weihnachten war relativ ereignislos. Naja wenn man mal von Carolas Stress absieht, aber das sind schon wieder Männergeschichten die nicht breitgetreten werden sollen.
Geschenke waren allesamt passend und das Wetter schön kalt, so dass man sogar auf dem Schliersee rumlaufen konnte. Leider viel zu wenig Schnee.

Wer sich jetzt fragt, wer denn der junge Herr ist, der da auf dem See herumschlittert: der gehört zu den Wies’n Geschichten :smirk: und ist der Grund dafür, dass ich dieses Jahr Silvester in Berlin gefeiert habe.
Berlin hat mir ja schon vor 6 Jahren nicht gefallen, und auch dieser zweite Besuch konnte daran nix ändern. Diese Stadt ist einfach nur groß und häßlich. Daran hat der Sonnenschein damals nix geändert und das graue Wetter nun hat es nicht besser gemacht.

Immerhin haben wir der Reihe “Feuerkatze besucht Tiergärten” einen Weiteren hinzugefügt. Den Zoologischen Garten der ja auch den Medienliebling des letzten Jahres “Knut” beherbergt.
Der Eisbär den wir dann dort gesehen haben, war vermutlich nicht Knut. Die kleinen Nilfpferde waren knuffig und die Robben wie immer toll *g* . Fotos gibt es auch ne Menge, nachdem ich meiner Begleitung meine Digicam in die Hand gedrück hatte, während ich selbst mit der Großen fotografiert habe. Und weil das wetter so grau war, hatte er dann die besseren Möglichkeiten, weil ich ja mit der Empfindlichkeit etwas Filmgebunden war. Naja irgendwann beherrsch ich auch die Feinheiten von der Großen und kann das hoffentlich wieder ausgleichen. Die Foto’s finden sich hier.

Silvester an sich haben wir zunächst in einem kleinen feinem italienischen Restaurant gefeiert um dann vor Mitternacht noch auf die “Partymeile” zu gelangen. Das war natürlich völlig Sinnfrei, denn es gab null Möglichkeit dorthin zu kommen. Im Endeffekt standen wir dann (mit xtausend weiteren) in sichtweite des Brandenburger Tors außerhalb. Da wo man noch Flaschen und Feuerwerk dabei haben durfte. Das wurde entsprechend genutzt und wir standen schon um halb zwölf mit schmerzenden Ohren im Ascheregen. Immerhin mit Glühwein in der Hand. Um 12 gabs dann das offizielle Feuerwerk, das wir von unserer Stelle aus sehr gut sehen konnte. Aber als das vorbei war, sind wir recht bald gegangen. Das waren definitiv zu viele Leute auf einmal, zuviel Lärm und Feuerwerkskörper die nicht wirklich viel Abstand zu Menschen und Häusern hatten. Das mächste mal werd ich definitiv wieder in einem kleinen Kreis feiern.

Wieder daheim hat nur die Arbeit auf mich gewartet. Und die Feuerwehr. Bei der Jahreshauptversammlung durfte ich in der Kirche die Lesung halten. Willi hat noch gefragt ob ich denn schon zum Islam konvertiert sei. Meine Antwort war: “Ich machs schon, dir ist aber schon klar, dass ich konfessionslos bin” Anscheinend war das wurscht *g*. Zumindest hat wohl auch der neue Pfarrer nix dagegen. Jetzt wo ich in München ne Arbeit hab, darf ich mich auch wieder verstärkt um die Jugendfeuerwehr kümmern *freu* Nur dass ich ja eigentlich noch immer nach ner Wohnung im Westen such. Weil noch immer finde ich die Fahrerei verlorene Zeit.

Pläne für das neue Jahr sind also: Neue Wohnung finden, ein paar mal nach Berlin fahren (Tanz der Vampire am 8. Februar *vorfreu* ) , mich in meinem Job besser zurechtfinden, neue Reitbeteiligung finden, ein weiteres EDEN-Treffen ist geplant, ebenso wie ein Rohirrim Ritt in Lothringen. Ich bin gespannt was das Jahr sonst noch bringt. Mit dem letzten konnte ich ja ganz zufrieden sein 🙂

*schäm*

Zugegebenmaßen habe ich nicht geglaubt, dass hier irgendwer überhaupt noch mitliest. Schließlich haben zwar die meisten meinen Neuseelandaufenthalt verfolgt, aber was danach geschehen ist, interessiert doch keine alte Sau – dachte ich. Aber ich wurde letzte Woche eines Besseren belehrt. Daher will ich nicht so sein und das hier mal up to date bringen.

Wo hab ich aufgehört? Ach ja Bewerbungsgespräch in England. Naja den Job hab ich nicht bekommen. Ich glaub aber auch, dass der etwas zu anspruchsvoll für mich gewesen wär. (nicht das es jetzt anders wär, aber dazu später)

Eine allgemeinee Bewerbungsbilanz zeigt, dass ich gar nicht so schlecht da steh. Bei 10 Bewerbungen die ich geschrieben habe, wurde nur eine vollständig ignoriert, bei einer wurde relativ schnell vollständig abgesagt. Bei einer erst sehr spät.  Ich war bei 5 Bewerbungsgesprächen und bei zwei Firmen warte ich quasi auf das nächste “Auf Sie zukommen”. Das witzigste an der Geschichte war eigentlich, dass am Ende die Firma wo ich mich zuallererst und die Firma bei der ich mich zuletzt beworben haben mich quasi zeitgleich haben wollen. Sprich ich habe einen Job. Es war die letzte Firma bei der ich mich beworben hatte. Die haben richtig schnell reagiert und sich quasi innerhalb von 2 Wochen für mich entschieden.
Und die Absagen waren fast alle richtig nett. “Danke für das sehr angenehme Gespräch” “Ihre Bewerbung war sehr interessant” und “falls wir noch einmal eine für sie interessante Stelle vakant haben, dürfen Sie sich gerne wieder bewerben” wenn das mal nicht nett (im positiven Sinne) ist.

Der Job ist in München. Wer hätte das gedacht. wo ich da doch gar nicht unbedingt hin wollte. Ich darf mich jetzt seit Anfang Dezember mit Aerosolen auseinander setzen und gucken dass ich eine Stelle ausfülle wo der Vorgänger fast alles völlig selbstregiert gemacht hat. *mami?* Ist halt recht faszinierend wenn ich auf Fragen meist nur blanke Blicke (“was will sie?”) zurück bekomme. Aber ich krieg das schon hin – irgendwie. Ich hoffe es zumindest, weil es klingt nach ner richtig interessanten Arbeit. Und es wird jeden Tag spannender.

So jetzt ist das wichtigste schonmal draußen.
Was sonst noch so geschehen ist. Ich bin ja seit September wieder zu hause. Leider konnte ich nur den August über in Altdorf arbeiten. In der zwischenzeit konnte ich mein Diplomszeugnis abholen. Hat schon was, das Dipl-Ing *g*
Zuhause rumhocken ist allerdings weniger toll. Ich hatte zwar immer was zu tun, aber es ist halt doch was anderes wenn man was macht wofür man studiert hat.
Im September war ich dann nochmal auf nem EDEN-Treffen. Ein sehr treffender Bericht findet sich in Gwens Blog.  Besser könnte ich es auch nicht umschreiben. Doof war nur, dass ich meinen Geldbeutel verloren hatte. Es ist aber (fast) alles wieder aufgetaucht *schweißvonstirnwisch*.

Dann war ich nochmal auf nem Ritterturnier in Maxlrain (Fotos) Das war wie immer schön. Leider etwas getrübt, weil an dem Wochenende ein sehr sehr sehr langer Feuerwehreinsatz war. In unserem Hackschnitzelheizkraftwerkt hatte das Lager etwas geschwelt. Es hat ewig gedauert um den Haufen auseinander zu nehmen und zu löschen. Wir waren quasi von Donnerstag Abend bis Montag früh im Einsatz. Nicht dass in der Woche vorher auch noch ein Kellerbrand war bei dem ich das erste Mal unter Atemschutz reingegangen bin.

Ende September ist ja auch Wies’n. Da ich aber Stinas Rat befolge und Männergeschichten nicht öffentlich breittrete, schweige ich mich darüber aus. Wer es dennoch wissen will, kann mich ja anschreiben 😉

Auf die Fotos vom Weberhof haben tatsächlich Leute reagiert, die welche davon haben wollten. So wurden ein paar davon in der Vereinszeitschrift veröffentlicht 🙂

Und noch ein kleiner trauriger Bericht. Vor einer Woche mussten wir Peter beerdigen. Der Kater meiner Eltern hatte sich vor dem fremden Nachbarskater zurückgezogen und hatte sich eine neue Dosenöffnerin gesucht. Ende Oktober war ich nochmal mit ihm beim Tierarzt. Er war irgendwie krank. Die Tierärztin konnte es aber nicht eindeutig diagnostizieren.
Anfang November rief die Dosenöffnerin bei uns an. Peter käme nicht mehr.
Jetzt hat sie seine Leiche gefunden. Nur wenige Meter von ihrer Haustür entfernt lag er unter einem Baum. Hat sie ihn überhaupt gesucht? Wie auch immer. Jetzt braucht er keine Angst mehr zu haben. Wir haben ihn dort im Garten begraben. Möge er in Frieden ruhen.

So jetzt ist alles wieder auf dem aktuellen Stand. Mal gucken ob ich es schaffe wieder regelmäßig zu berichten. Jetzt steht erstmal der Frust der Wohnungssuche auf dem Plan. Eine hab ich mir schon angeguckt, die wirds aber nicht, weil an ner großen Straße. Die Wahl ist übrigens auf den Münchner Südwesten gefallen, damit ich nicht so lang in die Arbeit fahren muss – derzeit ist das 50 min mit der S-Bahn (einfach). Da ist dann irgendwie keine Zeit für Hobbies. Das darf nicht sein.

EDeN Treffen

Man war ich unfleißig. Damit der März nicht ganz leer wird, dann doch noch ein kleiner Bericht. Und damit ihr nicht glaubt, ich hab in der ganzen Zeit nix gemacht sag ich schon mal, dass da noch was nachkommt. Aber weil ich unlogisch sein kann, fang ich quasi von hinten an. Die anderen Erlebnisse seit ich wieder angekommen bin folgen dann.

Vergangenes Wochenende war ich in Bacharach am Rhein. Auf Burg Stahleck fand ein Treffen der Schreiberlinge und Fans des RPGs “EDeN – Reaktionen Radikaler Revoluzzer” statt.
Das RPG spielt in Hogwarts zur Zeit der 5. Harry Potter Bandes. Der hat aber keine Rolle. Die Charas befinden sich in der 6. Klasse und sind also ein Jahr weiter als Harry und sie haben eine Schülerzeitung die verboten worden ist. Inzwischen ist es auch soweit vom Canon entfernt, dass es schon fast eigenständig ist.

Wie auch immer, ich habe das RPG verfolgt und wollte x-mal auch einsteigen. Nachdem aber inzwischen 19 Leute daran mitschreiben, hab ich mich das auch gar nicht getraut. Ein weiterer Grund für mich auf das Treffen fahren zu wollen lag an den Mitschreibern. Alles Leute die ich im Forum regelmäßig les’ und auf mich unheimlich symphatisch wirkten.

Zunächst wollten sie ja auch keine Nicht-Schreiber dabei haben. Da aber einige abgesagt haben, durfte ich doch mit. Am Freitag hab ich mich also auf den Weg gemacht. Zunächst mit einiger Schwierigkeit gwen von der Schule abgeholt. Dann ab nach Bacharach. Nach Staus und einem Navi, dass nicht wusste wo es hin will haben wir es tatsächlich gefunden. Wir waren auch noch rechtzeitig zum Essen da.

Nachdem wir alle da waren haben wir nach dem Essen zusammengehockt und gelabert. Über das RPG über die Charas über das Forum und alles mögliche.

Am Samstag haben wir dann Burg Rheinfels angeguckt. Leider nicht ohne noch zwei Mitglieder auf Stahleck zu vergessen. Mit Hin- und Hertelefonieren haben wir uns aber auch wieder gefunden. Das Wetter hat auch nicht wirklich mitgespielt. Nach der Burgbesichtigung wollten wir eigentlich nach Rüdesheim ins Foltermuseum. Von Bingen aus kann man aber nur mit der nicht kostenlosen Fähre nach Rüdesheim. Mit vier Autos war uns das zu doof und wir beschlossen einen gemütlichen Tag auf der Burg zu machen. Der Gesprächsstoff ging uns eh nicht aus. Ob über “Den Russen” lästern oder OTPs (One True Pairing) zu finden. Der geplante Tanz ist so auch ins Wasser gefallen. Statt dessen wurde mir ein Chara angedichtet. Der hat auch was mit Tanzen zu tun 😉 mehr wird noch nicht verraten.

Die Zeitumstellung hat das ganze noch etwas schwieriger gestaltet. Um 1.40 Uhr (bzw 2.40) sind wir dann doch ins Bett gegangen.

Am Sonntag war das Wetter prompt besser, was wir dann noch nutzten um Fotos zu machen. Häuserweise, wobei ich dann bei den Hufflepuffs gelandet bin, weil Lena und shieldmaiden nicht zu zweit aufs Foto wollten und  Hufflepuff ja alle nimmt. Es gibt dann auch noch das Gruppenfoto mit allen und das Foto des Asteroidenfangens.

Das WE war soo toll, ich will das wiederholen. Es war so cool zu den Namen jetzt auch (lebende) Gesichter zu haben.

Die Bilder sind in meiner Fotogalerie im Forum zu finden.

Und weil wir jetzt DSL haben und ich meine DA mal wieder nach NZ geschickt habe gibt es jetzt endlich auch die Bilder aus den USA in meiner eigenen Fotogalerie.

Besuch in Mittelerde und Carolas letzter Teil des Reiseberichts

Heute hab ich, meinem schlechten Gewissen zum trotz, die Herr der Ringe Tour gemacht. Rita hatte so dermaßen davon geschwärmt und mein erster Versuch am Mt. Victoria die Locations zu finden war ja auch eher ein Fehlschlag. Dabei war ich genau dort…. Aber später davon mehr.

Nach meinem Bericht folgt noch Carolas letzter Teil von ihrem Bericht.

Rover Ringtours – ein Tag in Mittelerde

In der früh um 6.30 werde ich aus meinen Träumen geschreckt, oder schrecken die Träume mich wach? Wie auch immer. Ich hangel mich aus dem Bett, schliießlich soll ich  um 8.45 Uhr abgeholt werden. Dann kann ich auch gleich aufstehen und duschen.
Um 8.30 uhr stelle ich mich draußen hin. Nachdem es bei den Touren tatsächlich Abweichungen nach vorne und hinten gibt, bin ich lieber früher da. Und es zahlt sich aus. Keine 5 Minuten später hält ein kleiner weißer Bus neben mir. Jack der heutige Guide begrüßt mich, fragt mich wo aus den Niederlanden ich denn nu herkomm. Häh? Niederlande? Ich komm aus Deutschland – aber ich kann Niederländisch. Er kann das auch, er ist dort geboren. Dann stellt er mir die Mitfahrer vor. Zwei Kids (etwa 10-12) die sich als sein Sohn und seine Nichte entpuppen und ein Kanadisches Paar. Wir fahren nochmal quer durch Wellington und in der zwischenzeit labert Jack nahezu pausenlos. Aber nicht nervig sondern sehr witzig, Szenen die er benennt belegt er mit einem eigenen Text. Das letzte Paar ist aus den Niederlanden.

Wir fahren zunächst zum Mt Victoria Lookout. Nachdem das Wetter noch immer trübe ist, verzichte ich auf weitere Wellington grau in grau Bilder. Dann gehen wir in den Wellington Townbelt. Wo wir erst mal rumspazieren. Die erste Stelle ist die, wo die vier Hobbits den Hügel runterpurzeln. Ohne das entsprechende Filmbild hätte ich das nicht erkannt, genausowenig wie die Stelle wo die Hobbits unter dem Baum kauern, aber das ist nicht verwunderlich, denn der Baum ist gar nicht da. Dafür ist ein anderer Baum da, derjenige welche auf dem Frodo seine Pfeife raucht, wobei ich mir bei genauerer Betrachtung nicht sicher bin. Leider ist der nicht wirklich bekletterbar, das wäre ein Foto gewesen, dass ich gerne nachgestellt hätte. Es gab für die Szene eine Plattform, sonst hätte es nochmal purzelnde Hobbits gegeben. Die “get of the road” szene stellen wir fürs Foto nach.

Dann gehen wir weiter. wir gelangen an einen langen steilen Pfad. Dort haben sie die Flucht der Hobbits vor dem Schwarzen Reiter gefilmt. Sie durften die Szene gleich 30 mal machen. Hey 30 mal, die armen Kerle, die Straße ist recht steil. Und der Grund, dass man Sam nicht sieht, ist der, dass er Fett bleiben musste. Sean Astin hatte für die Rolle des Sam 15 kg zugelegt, die sollte er nicht am ersten Drehtag wieder wegarbeiten.

Dann fahren wir weiter.Zur Miramar Halbinsel, dort gibt  es einen Imbiss/Kaffee im Chocolate Fish Cafe. Dann fahren wir an den Häusern vorbei, die von den Stars bewohnt worden sind, und an Peter Jacksons (Wohn)Haus. Zum Weta Workshop wo man Lurtz im Fenster stehen sehen kann. Und an den Studios vorbei, wo man nicht viel sieht. Ausser auf einigen Hinterhöfen. Da steht die überlebensgroße Gollumsfigur, die das Embassy verziert hat, und ein paar Katapulte. Wir werfen einen Blick auf den Parkplatz der die Dead Marshes Dargestellt hat.In einem Weiteren Hinterhof liegen Baumstücke und wir können einen Troll hinter einem Truck sehen.

Dann fahren wir nach Helms Deep/ Minas Tirith: Beide Sets wurden in einem Steinbruch errichtet. Zunächst Helms Deep und anschließend Minas Tirirth. Der Steinbruch ist leider nicht zugänglich. Aber man kann von draußen reingucken. Sehen tut man nix. Wieder helfen die Fotos.
Anschließend geht es nach Rivendell. Der Ort wurde tatsächlich nach den Filmen umbenannt. Wir machen ein Picknick. Es gibt dort eine Hängebrücke und noch ein Set, dass nicht so bekannt ist. Es handelt sich um die Stelle wo die Reiter von Rohan gegen die Orks kämpfen und Theodred Theodens Sohn verletzt wird. Der Rest is Bruchtal. Naja Bäume halt. Weil nix mehr da ist. Sehr viel Einbildung die wieder mit Fotos unterstützt wird. Und nochmal Bilder um Legolas nachzustellen. Die Promobilder von ihm wurden hier gemacht.

Dann gehts nach Isengard auch hier wieder viel Einbildung. Denn die wie so vieles wurde auch hier Patchwork gemacht. Wobei man die Stelle von Sarumans und Gandalfs Gespräch gut nachvollziehen kann. Hier wurden auch die Bäume “gefällt”. Und schon verlassen wir Isengard um zum Anduin zu fahren. Jetzt hab ich dann doch alle Flüsse gesehen.

Das klingt jetzt alles recht kurz. Aber zwischendrin sind unheimlich viele Nebeninformationen rübergekommen. Hinweise auf andere Filme von Peter Jackson etc. Einige unheimliche Filmnerdgespräche. Über Soundeffekte etc. Sehr sehr cool. Wobei ich halt vieles selbst schon wusste.

Fotos folgen.

Und hier folgt auch noch Carolas Bericht:

Zondag 14 januari 2007 Otorohanga – Hobbiton (Matamata) – Whitianga

 

Vannacht heeft het een beetje erg geregend. Terwijl ik gisterenavond mijn bloes en bikini op de lijn had gehangen – buiten uiteraard. Gelukkig schijnt vanochtend de zon en blijken de spullen al veel droger dan ik op basis van het nachtgeluid zou hebben ingeschat. Het gaat allemaal de auto weer in, en we vervolgen onze weg naar het noorden.

Anita heeft blijkbaar wat andere mensen horen praten over “the Shire” en kijkt waar Matamata, de plek waar Hobbiton uit de film is gedraaid, eigenlijk precies ligt. Dat blijkt met een paar km omweg gewoon op onze route te liggen. Omdat we gisteren al veel verder noordelijk zijn uitgekomen dan we hadden gedacht, hebben we daar ook gewoon tijd voor. We gokken het erop en rijden naar Matamata, waar we al worden verwelkomd door borden met “welcome to Hobbiton”. Bij de i-site boeken we een tour die over een half uur zal vertrekken. Het is warm. Echt zomer. Voor het eerst denk ik er echt over na waar ik de auto parkeer – in de schaduw, zeg maar.

Onze groep bestaat uit ca. 15-20 mensen en in de bus worden we al helemaal doodgegooid met feiten over de locatie. Blij dat ik de film heb gezien!!!

De filmlocatie blijkt de enige in NZ waar de set nog grotendeels zichtbaar is. Dit heeft ermee te maken dat de opruimers werden verrast door slecht weer en de afbouw een half jaar stillag. In die tijd werden de boeren van wie het land is vaak gevraagd door fans of ze de locatie mochten bekijken. Na heel wat gedoe kregen ze voor elkaar dat ze er nu touren mogen organiseren. De guides blijken allemaal die-hard fans, ze kennen elke scène uit het boek en de film en kunnen dus ook elke nerd-vraag beantwoorden. En de nerd-vragen komen. Anita doet lekker mee en ik vraag me af waar ik terecht ben gekomen.

Maar toegegeven, het is erg leuk om de “party-tree” te zien en de Hobbit-huisjes, en ze hebben erg goed hun best gedaan om te laten zien waar de delen stonden die al wel waren afgebroken (met piketpaaltjes, en foto’s uit de film). Anita geniet.

De tocht duurt zeker 2 uur en is mede gezien het weer een succes.

Weinig zin om die auto weer in te stappen maar gelukkig staat ie nog steeds in de schaduw…

De reis naar Whitianga gaat verder door mooi landschap en uiteraard gaat het ook nog weer regenen tussendoor (op de ene pas waar we over moeten). Maar gelukkig schijnt aan de andere kant ook weer de zon. Bij het inchecken bij het hostel “backpackers on the beach hostel” dat echt on the beach is, staat Heike achter ons. Heike, die we in Te Anau bij Rosies Backpackers hebben ontmoet en waar we nog mee naar de bios waren geweest. Ja, de backpackerswereld in NZ is klein.

Helaas is er geen sprake van gezellig samen koken, het hostel bestaat uit verschillende huisjes en deze hebben allemaal een eigen keuken. Verder is het wel weer een mooi hostel, we hebben een keurige twee-persoonskamer met uitzicht op zee. Na het eten wandelen we nog even over het strand naar het dorpje toe. Het is echt zomer. Terwijl ik wacht dat ik naar huis kan bellen, zit ik nog met Heike buiten. In een T-shirt. Heerlijk.

 

Maandag 15 januari 2007 Hot Water Beach en kajakken

Deze keer hebben we goed opgelet wanneer het tij goed is! We gaan naar de Hot Water Beach en daar kan je alleen maar van één uur voor laagtij tot één uur na laagtij een poeltje in het zand graven dat zich dan vult met heet water en dat je kan aanvullen met koeler zeewater.

Tot zover de theorie. We komen op het strand met onze bij het hostel geleende schepjes, en de zee is erg ruig. O o en we gingen vanmiddag kajakken…

We zijn niet de enigen die een warm poeltje wel zien zitten en al gauw staan we met allemaal mensen om ons heen te scheppen. In onze poel alleen koud water. Oke, dan maar iets dichter bij die rotsen. Weer alleen koud water. Leerpuntje: werp een dijkje op richting de zee (hij was ruig). Nog dichter bij, die anderen hebben verdorie wel een warme bron gevonden… Weer koud water. We mogen even voelen hoe warm het op sommige plekken is. Wow, HEET. Maar onze poel – blijft koud. Twee Engelsmannen komen onze poel mee uitgraven. Uiteindelijk kiezen we ervoor om een dijkje door te breken zodat we mee kunnen genieten van het warme water van de buren. De aanvankelijke strijd voor een eigen plekje slaat om naar een soort van gezamenlijk gevoel. Iedereen in een grote poel, waar het op sommige plekken wel errug heet is…

Maar het tij is onverbiddelijk, na 2 uur is de pret weer over. Het is gelukkig wel erg warm weer en we gaan nog even op het strand opdrogen. Heerlijk.

Dan naar Hahei, waar we nog een keer zullen kajakken. We hebben vanochtend nog even gebeld en toen wisten ze nog niet zeker of het door zou gaan, omdat de golven zo hoog zijn. We weten dus niks zeker, maar gaan maar alvast naar het strand waar we straks moeten zijn. Lunchen in de zon, liggen nog even lekker in de zon.

 

En ja, het kajakken gaat door. Of we er problemen mee hebben dat de golven een beetje hoog zijn – het is hun verantwoordelijkheid om ons uit het water te krijgen als we omslaan… hmm, klinkt niet echt fijn, maar ach, na de Cook Strait Crossing en het walvisbootje moet dit ook kunnen. We slaan gewoon niet om, toch?

Ik betaal met credit card op het strand, ook een nieuwe ervaring. Dan krijgen we weer een instructie voor de kajaks en mogen we ons weer in van die leuke rokjes hijsen. We blijken veel ervaring te hebben in vergelijking met sommige anderen uit onze groep – we hebben al een keer gekajakt! Blij dat dit niet onze eerste keer is – denk ik met de zoveelste wantrouwende blik richting golven.

We mogen toekijken hoe ze een andere groep door die golven heen de zee opkrijgen. Het blijkt niet zo erg te zijn als ik dacht. Ze wachten keurig tot er even geen omslaande golf komt, dan duwen ze je zo ver mogelijk door de branding en dan moet je gewoon heel hard peddelen. Verder buiten is de zee veel rustiger. JA, dit kunnen wij ook – en ja, dat kunnen wij. Binnen de kortste keren peddelen we op een eiland ver weg af. Ondanks dat wij ook deze keer weer de enige boot met unisex vrouwenbezetting zijn, peddelen we deze keer niet in de achterhoede. Ja, ervaring he.

Eenmaal bij het eiland aangekomen lijkt het alsof we bijna op open zee zijn. Pff, toch een beetje eng. Maar dat valt allemaal best mee. We peddelen om het eiland heen, richting het strand waar de “Cathedral Cove” is. De landing door de branding heen is weer spannend. Onze boot wordt als laatste binnengehaald, dus we krijgen ruim de tijd om te bestuderen hoe een aantal stoere mannen enorm zwaar moeten werken om de bootjes op te vangen en door de branding heen te trekken. Maar ook dit gaat weer helemaal naar wens. We pellen ons uit de zwemvesten en mogen een stukje rondkijken, dan bereidt onze gids even wat warme dranken voor.

We hebben gehoord dat er ergens een toilet is, dat we vooral even voor zoetwater willen bezoeken, om onze brillen schoon te maken. Het toilet vinden we niet, wel een enorm hoge waterval, ook goed.

Terug bij onze bootjes ligt er een picknickdeken, heeft onze gids melk warmgemaakt en mogen we kiezen: cappuchino, cafe latte, warme chocolademelk, gewone koffie of thee. Wat een luxe! De chocolademelk komt inclusief Marshmellow, helemaal compleet en de cappuchino’s zijn helemaal af met wat cacaopoeder. Wow.

Dan gaan we helaas alweer terug. Weer door de branding eruit, ook dat gaat nu weer goed, en binnen de korste keren zijn we weer bij het strand waar we waren begonnen. Yes, helemaal zonder kopje onder. Wel helemaal onder het zout. Blij dat het zo’n 26 graden is en het water ook zo’n 20 graden warm is.

 

’s Avonds gaan we voor fish ‘n’ chips. Geen zin in koken. Daarna drinken we nog een wijntje met Heike en Gudrun, een andere Duitse vrouw die Heike ook al uit een ander hostel kende. Op een terrasje nemen we allemaal een andere soort witte wijn, en eensgezind kiezen we allemaal een stukje brie met aardbeien en basilicum erbij. Wat een heerlijke wijze om mijn laatste avond hier door te brengen.

 

Dinsdag 16 januari 2007 Whitianga – Coromandel Town – Auckland. De laatste dag

We moeten vroeg op, en ik moet er ook nog eens voor zorgen dat alles goed is ingepakt, want vanavond moet het alweer in het vliegtuig. Helaas is alles wat we gisterenavond buiten hadden opgehangen weer eens natgeregend, maar het is niet zo’n erge bui geweest blijkbaar, een paar uur op de achterbank moet genoeg zijn om dit weer droog te krijgen. Gelukkig maar.

We hebben om 10 uur een treintje geboekt in Coromandel Town. Dit is nog 45 km rijden en dat is hier dus zo’n 45 minuten over een schitterende kustweg.

Het treintje is een uit de hand gelopen hobby van een pottenbakker, die op dit terrein sinds 1973 bezig is om een treinspoor naar een uitzichtpunt te bouwen. Het hele treintje is volledig geschikt gemaakt om ook met kleine kinderen en gehandicapten en ouderen mee te kunnen. Papa zou dit geweldig vinden en hij zou nog mee kunnen ook.

Het treintje is afgeladen, het is maar goed dat we hebben gereserveerd. We rijden door aangeplant bos, over bruggetjes en door tunneltjes, moeten vijf keer keren en komen dan op het oude uitzichtpunt aan – niks voor Jancko: het keerpunt hangt boven de afgrond en er is maar op één kant van het treintje een platformpje. Gelukkig hoeven we hier niet uit te stappen, we rijden nog even verder en bovenaan is een huisje bij het platform, mooi uitzicht, hier mogen we wel uitstappen. De rolstoel van een heel oude dame is hier keurig mee naar boven gebracht en ze wordt geholpen met uit- en instappen. Na 10 minuten rijden we weer naar beneden. Al met al een tochtje van 1 uur, maar wat leuk!

 

Dan beginnen we aan onze laatste km’s. Weemoedig neem ik afscheid van dit land. Het mooie landschap is nog niet helemaal over, maar wordt op een gegeven moment toch weer stedelijk – helaas liggen vliegvelden altijd bij steden.

We zoeken nog een keer een internetcafé op, deze keer om de foto’s van de laatste dagen op elkaars USB-sticks te zetten, zodat we allebei alles meehebben, en om de adressen van Alfadealers in Auckland op te zoeken. Daar blijken we namelijk nog tijd voor te hebben. We hoeven er de stad niet eens helemaal voor in! Het eerste adres is helaas geen dealer, maar alleen een garage. Ik voel me er goed thuis, het lijkt een beetje op Romeo, onze garage in Nootdorp, maar geen folders daar. Moeten we toch nog verder de stad in. Gelukkig blijkt deze “continental car” dealer gespecialiseerd in Italiaanse auto’s. Ze hebben er fantastische nummerborden op de auto’s (“BRERA”, “ONE 59”, ALFA 147”.) dit zijn echte kentekens. Ik maak er foto’s van, heb een Alfashirtje aangetrokken en die methodiek lijkt te werken. Ik krijg van de medewerker zowel zijn laatste GT-folder alsook de laatste Spider-folder mee! Helemaal blij!

 

Dan rijden we naar het verhuurbedrijf, en laten ons door de verhuurmensen op het vliegveld afzetten. Daar staan we dan, met onze tassen. Na het betalen van de “vertrekpremie” check ik mijn tassen in. Oeps, de grote tas weegt 24 kg! Mag dat wel, vraag ik. Ja hoor, geen probleem, er wordt gewoon een labeltje aangehangen dat ie “heavy” is. Oke…

We eten bij de McDonalds, ja, je moet wat. Dan gaat Anita nog mee naar de tax-free winkels, dat kan hier gewoon. Ik koop nog even een parfum. Op het laatste nippertje, blijkt, want je kan maar tot een bepaalde tijd spullen kopen zodat ze dan bij de gate kunnen worden gebracht. Ik ben nog steeds op zoek naar een slabestek (tientallen keren in handen gehad, maar nog steeds niet gekocht) en dat vind ik nu natuurlijk niet meer. Plotseling wordt het toch nog stressen. Mijn vlucht is al opgeroepen en ik moet nu echt opschieten. Snel neem ik afscheid van Anita en ga ik door de paspoortcontrole. Verdorie, ben ik toch vergeten om mijn laatste muntjes bij Anita te droppen. Gelukkig kom ik een spaarpot voor goede doelen tegen…

Bij de gate krijg ik mijn parfum, niet vergeten om deze in San Francisco nog in mijn tas te stoppen! In het vliegtuig kijk ik de films van Lord of the Rings in sneltreinvaart nog een keer, in ieder geval de scenes van locaties die ik nu heb gezien.

 

In San Francisco krijg ik mijn tassen terug. Deze keer had ik mijn wandelschoenen niet schoongemaakt. Niet zo slim, want ook in Amerika doen ze moeilijk over aarde uit andere landen. Gelukkig hoef ik niet door de desinfectie als ze horen dat ik hier maar 3 uur blijf. Ik mag de tassen gelijk weer bij een balie inleveren, omdat ze al zijn doorgelabeld. Op het laatste nippertje denk ik eraan om het parfum nog over te hevelen. De resterende tijd op het vliegveld besteed ik in een winters zonnetje. Zo rook winter!

 

Woensdag 17 januari 2007 Schiphol

Mijn tas is er niet bij. De kleine tas wel, met de wijn, die de vluchten keurig heeft overleefd. Maar mijn grote tas, die met het parfum, en alle souvenirs, is pleitos. Na een uurtje mag ik hier aangifte van doen, en dan ga ik maar zonder tas naar huis.

 

Zondag 21 januari 2007 Delft

Na dagen wachten, checken op internet, bedenken wat er allemaal in die tas zat, is mijn tas op het vliegveld aangekomen! ’s Avonds blijkt dat 24 kg toch te veel was. De tas is finaal opengescheurd. De hele bodem ligt eruit. Ze hebben hem op San Francisco maar weer volgepropt, en helemaal rondgetaped. Als dank hebben ze mijn parfum gehouden, blijkt. En een blauw shirtje zal nog wel ergens op San Francisco liggen. Maar verder zit ALLES er nog in. Erg opgelucht. Nu kan ik pas echt nagenieten!

 

Carolas Reisebericht – Teil keine Ahnung

Zuerst mal die besten Nachrichten 🙂 die Tasche ist wieder aufgetaucht. Weiß der Geier wie und warum sie nicht einfach dort und dann angekommen ist, als sie sollte. Aber sie ist da *dops*
Ich warte noch auf den Bericht ob alles da ist was da sein soll, aber ich bin da mal zuversichtlich. Denn was sollte jemand mit Klamotten anfangen, die ihm vermutlich gar nicht passen, und die Geschenke sind ja auch ne persönliche Sache.

Nachdem ich mir jetzt ein Faulenzerwochenende gegönnt habe (der Maler war da um in meinem Zimmer ein paar Sachen zu machen), stürze ich mich jetzt wieder frohen Mutes *hust*  auf den letzten und längsten Teil der Diplomarbeit.

Ach ja, die Bilder sind jetzt online. Und ich habe jetzt den vorletzten Bericht von Carola bekommen, damit auch für die niederländisch Sprechenden/Lesenden der Bericht vollständig wird.

donderdag 11 januari nog een dagje Wellington
Het weer lijkt opgeknapt, en voor vandaag staat de wijdere omgeving van Wellington op het programma. Na eerst de parkeermeter weer met veel te veel dollars te voeren, vertrek ik rond half tien. Ik begin met de Marine Drive. Dit is een rondrit om de Peninsula van Wellington, langs allemaal strandjes en het vliegveld. Het vliegveld is precies op de “aanhechting” van het schiereiland gebouwd, en kon daar alleen maar worden gebouwd omdat de aardbeving van 1855 de grond een paar meter optilde en daarmee uit de zee haalde. Da’s wel een andere techniek dan in Nederland!

De zon breekt echt door en ik geniet van de uitzichten en de route. De stranden sla ik een beetje over, ik heb nu wel genoeg Paua-schelpen gevonden…In plaats van auto’s kijken in het Automuseum (dat was het regenprogramma) kijk ik nu vliegtuigen vanuit een parkeerplaats. Ze hebben hier schitterende spottersplekken.

Ik lunch in Island Bay op een bankje met uitzicht op de zee en besluit daarna nog een stukje te gaan wandelen. Andi heeft mij de Scenic Walk aanbevolen. Ik heb geen tijd om de hele wandeling te lopen (16 km) maar ik loop het eerste uur en dan weer terug. Deze walk is hoger dan de eerdere walk, op zo’n 400 meter en dat levert weer hele mooie uitzichten op. Het is een erg mooi pad, door bos en weiland.

Om 15.00 ben ik weer bij de auto en ga ik nog een stukje rijden. Ik heb voor mezelf een mooie route uitgezet en eindig in Eastbourne, een buitenwijkje helemaal aan de andere kant van de haven. De mensen die hier wonen, zijn sneller met de veerpont dan met de auto in het centrum van de stad. De stad heeft echt een bizarre plattegrond. In Eastbourne zijn de stranden gezellig vol, het is inmiddels echt warm en ik geniet nog 2 uur van een boek. Andi en Anita zijn stikjaloers als ze het horen, zij zijn tenslotte de hele dag op de universiteit aan het werk geweest en hebben de zon en het uitzicht alleen van binnen gezien…

 

vrijdag 12 januari Wellington – National Park
Het is echt zomer in Wellington! Onvoorstelbaar dat de weersvoorspellingen voor de Tongariro zo slecht zijn. De ochtend start met inpakken, waar we weer eens veel te veel tijd aan besteden. Dan lopen we de stad nog even in. Ik heb besloten dat ik NU naar de kapper wil. Bovendien wil ik nog een kalender voor de keuken kopen (nu 50% afgeprijsd).

De kapper blijkt een avontuur. Ik laat met mijn vingers zien dat ik zo’n 3-4 cm van mijn haar afgeknipt wil hebben. Mijn kapster is echter een hairstylist en die heeft weinig boodschap aan “bijknippen”. “I’ll make a nice hairdress for you, nice and female, don’t worry.” En vervolgens knipt ze de achterkant op, en gaat er voor de rest zo’n 10 cm af… Oeps. Maar toegegeven, het staat me wel weer leuk en het is vrouwelijk. Maar goed dat mijn haar eerder al kort is geweest. Conclusie: Kiwi-kappers doen niet zo moeilijk over het afknippen van gezond haar. Bij Anita ging het in Queenstown ook al zo makkelijk.

 
Dan gaan we weer rijden. We zijn nog geen uur onderweg of het begin weer zachtjes te regenen. Tegen de tijd dat we in Foxton zijn (waar ik alsnog de molen fotografeer, die ik op de heenweg blijkbaar niet op de foto had gezet) regent het echt. Hmm, daarom waren die weersvoorspellingen zo slecht. We spreken af dat we de tocht alleen maar lopen als het echt zonnig is en er geen regen is voorspeld. Zeg maar “cloudy and clearing” is goed, “fine and sunny” is beter, maar “cloudy with rain” is voor ons niet goed genoeg.

National Park blijkt een piepklein dorpje, met 1 supermarkt, die om 19.15 uur gelukkig nog open lijkt te zijn. Tenminste, wij halen er onze boodschappen en de deur wordt speciaal voor ons en twee andere klanten open en dicht gedaan. Eenmaal weer buiten blijkt dat de winkel om 19.00 uur dicht had moeten gaan. Blij dat de NZ daar niet zo moeilijk over doen!

In het hostel hebben we een erg raar gesprek met de eigenaar. Die is van mening dat 2 uur zon en 6 uur regen ook een prima tocht kan zijn. Anita voelt hier helemaal niets voor maar we laten ons overhalen dat we het weerbericht van de volgende ochtend afwachten. Dat betekent wel vroeg op. Het grootste probleem lijkt op dit moment niet de regen te zijn, maar de wind. Als er teveel wind is, gaat de wandeling niet door, dan brengen ze je niet eens naar het startpunt.

Dan duiken we eerst de Spa pool in, we moeten tenslotte gebruik maken van de faciliteiten die er zijn en het is ook heerlijk. Nog even eten, boekje lezen en dan vroeg naar bed. Eigenlijk hopen we stiekem dat de keuze voor morgen ons wordt afgenomen. Ik ben bang dat ik me toch zou laten overhalen om door regen te gaan lopen terwijl Anita dit echt niet ziet zitten. Afspraak is wel dat we er allebei voor moeten gaan, anders doen we het niet.

 

Zaterdag 13 januari National Park – Otorohanga

Enorm vroeg op. Als we naar de keuken lopen, komen we de eigenaar tegen. `No crossing today`. Te veel wind dus. In de keuken komen we mensen tegen die echt balen, terwijl wij onze schouders ophalen. Ons alternatief programma staat al vast, we rijden naar de Waitomo Caves.

Nooit eerder zijn we zo vroeg weer op pad geweest, tenzij we ergens heel vroeg moesten zijn! Om half negen zitten we al weer in de auto. We zien weer niets van de vulkanen, het is mij gewoon niet gegund. Tsja, ik zal toch nog een keer terug moeten komen.

De hosteleigenaar had ons willen overhalen om ´s avonds terug te komen naar National Park, maar omdat we verder naar het noorden moeten, zijn we daar niet op ingegaan. We regelen straks wel een ander hostel voor de volgende nacht. Dat blijkt een goede keuze, want naar Waitomo is het ruim 1,5 uur rijden. Daar aangekomen regelen we bij de I-site een tocht door de grotten. We kunnen kiezen uit een wandeling door de druipsteengrot, een boottocht door de grot, black water raften (op auto-binnenbanden door de grot drijven) of abseilen etc. Alle tochten leveren heel veel gloeiwormen op – veel meer dan in Te Anau, wordt ons verzekerd. Wandelen of boottocht klinkt als Te Anau, dus het wordt black water raften, en dan de meest gebruikersvriendelijke versie, dus geen kopje onder en geen nauwe doorgangen, om zowel mij als Anita een leuke tocht te garanderen.

De tocht start binnen een half uur. We regelen nog even een hostel een paar km verderop, lunchen en dan mogen we mee naar de base. Hier krijgen we allemaal een wetsuit en laarzen uitgereikt. Onze groep bestaat uit 11 mensen, ongeveer 50/50 man/vrouw. De meiden concluderen al snel dat deze pakken niet bijdragen aan je sex-appeal. En wij maar denken dat die kayak-pakken niet sexy waren…

Ik vraag me af waarom ik dit doe…

Dan worden we met een busje naar een ingang van het grottensysteem gebracht. In de weilanden in deze omgeving zitten allemaal gaten van soms wel 100 m diep, die onstaan zijn doordat de grotten eronder zitten. De gaten zijn beschermd met begroeiing en hekwerken, zodat het vee er niet inwandelt. Een van de gaten blijkt “onze” ingang. We mogen allemaal een band pakken, en dan moeten we eerst een stukje lopen. Iedereen heeft een helm met een lampje, en af en toe moeten de lampjes uitdoen zodat we de gloeiwormen kunnen zien. Ze zijn hier een stuk minder panisch dan in Te Anau, als iemand met flitslicht fotografeert, wordt daar niets van gezegd. In Te Anau was flitslicht ten strengste verboden, en mochten we ook niet op de gloeiwormen schijnen. Na een tijdje naderen we een waterstroom. We moeten in onze band stappen en in een rijtje achter elkaar aanlopen. Het water wordt snel dieper en al snel lopen onze laarzen vol. Tussendoor gaan de lampjes weer uit en moeten we de band van onze voorganger vasthouden. Dan komen we bij een waterval. Hier is een trapje, maar het is de bedoeling dat we de 1,5 m naar beneden springen. Achterstevoren, terwijl we de band met onze handen achter ons achterwerk houden. Dit vind ik doodeng, zeker omdat ik mijn neus niet kan dichthouden en de mensen voor mij wel degelijk kopje onder gaan. Gelukkig mag ik iets lager stappen en ik overleef het. Maar echt leuk is dit niet. Er is dan ook een bijzonder charmante foto van mij van dit moment…

Dan krijgen we een nieuwe techniek. Iedereen moet zijn benen onder de armen van zijn voorganger leggen, op de band. Zo in elkaar gehaakt worden we door de grot getrokken. Lampjes weer uit, en inderdaad, dit zijn heel veel gloeiwormpjes, op grote hoogte. Fijn voor Anita, die dit dus niet eng vindt, maar ik vond het in Te Anau juist indrukwekkend dat de grot soms zo laag was en het licht dus ook heel dicht bij je was. Maar de wijze waarop we deze grot doorgaan, compenseert dit volledig. De gids zingt een liedje, we drijven door het water en het is prachtig.

Veel te snel eindigen we bij een andere waterval, waar ze een glijbaan overheen hebben gebouwd. Ha, dit is leuk! Helaas is de pret daarna over. We moeten nog een stuk lopen, met soppende laarzen, en dan is de tocht weer ten einde. Bij de base krijgen we een heerlijk warme douche en een kopje soep. Goed verzorgd! Nog mooier is dat we een CD kunnen kopen met alle foto´s van onze tocht en een paar algemene foto´s van de grot.

We rijden daarna naar ons hostel in Otorohanga. Dit blijkt heel erg dichtbij te zijn, en we zijn er dan ook lekker vroeg. Ha, dit is weer een normaal hostel, met jonge mensen, oude mensen. Niet van die wandelfanaten als in het vorige hostel. De avond is gezellig, er wordt gekletst en spelletjes gedaan.

 

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