Tag: Familie

Urlaubsbericht Teil 2

26.07. Anfahrt Teil 2

Nach Frühstück und ausgiebigen Duschen im Hotel geht es weiter Richtung Niederlande. Die Kinder machen oh wunder noch einmal brav mit. Geschickterweise liegt das Haus meiner Schwester nahezu auf dem Weg und wir kommen dann auch noch günstig genau zur “Wir bräuchten eigentlich dringend eine Pause zum Mittagessen”-Zeit dort an.

Nur es ist niemand da.

Wir machen ein Bild vom Haus: Friesland260715-1

und schicken es per Messenger.

Dann kapern wir den Garten, denn das Herbstmädchen hat kurz vor Ankunft die Windel gefüllt. Noch während wir am Popoputzen sind kommt meine Nichte in den Garten gesprungen.

Wir bekommen etwas zu essen und fahren natürlich später als geplant weiter. Auch weil wir noch die Möglichkeit nutzen dort einzukaufen, wo uns jemand sagen kann welcher Laden am Sonntag offen hat. Ausser dass der zuerst genannte Laden dann doch nicht offen hatte.

Nach weiteren zwei Stunden, von denen nur die letzte ein bisschen gequengelt wurde, sind wir am Ziel.

Wir bekommen eine kleine Tour durch das Haus von der Schwägerin der Eigentümerin. Die Tiere werden kurz gezeigt, ansonsten liegt für uns eine Mappe mit Informationen bereit. Dann sind wir alleine. Naja alleine mit eine kleinen Aquarium, einem Hamster (von dem ich vorher nichts wusste), einem kleinen Terrier, einem Chihuahua, zwei Ragdollkatzen, zwei Kaninchen und einem Chinchilla.

Aber gut, wir haben Informationen was wir mit den Tieren machen müssen, wir kochen zum ersten Mal seit langem auf einem Gasherd und gehen dann auch schon relativ schnell ins Bett. Nur das Scotty noch den obligatorischen “nach Mittagsschlaf muss das Frühlingskind abends noch einen Spaziergang machen um einzuschlafen” Spaziergang macht. Den Rest sehen wir dann morgen.

 

Weitere Bilder von diesem Tag gibt es dann im Monatsrückblick, weil da sind überall Kinder drauf.

Protected: Bilder 8/26

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Zahlen

In einem Forum hat eine Bekannte gefragt, wieso so viele Leute denn immer die Familienplanung kommentieren müssen. Auslöser war, dass sie aus verschiedenen Gründen, die mir völlig egal sind, jetzt dabei ist ein zweites Kind zu planen. Ihr erstes Kind ist 2,5 Jahre als. Das Zweite hätte also einen Altersabstand von 3,5 Jahren zum ersten. Je nachdem wie schnell es “klappt”. Da gibt es tatsächlich schon Menschen, die es nötig finden, sie zu fragen ob sie mit dem Zweiten noch warten will bis das erste Babysitten kann.

An sich ist es ja eh so, dass man es eigentlich niemanden recht machen kann (ausser einem selbst). Aber das stimmt nicht ganz. Es scheint da schon ein paar Zahlen zu geben, an denen das gerichtet wird.

1. Altersabstand zum 1. Kind: der sollte möglichst zwischen 2 und 3 Jahren sein. Ist er kürzer bekommt man den Kommentar: “das ist doch sicher voll anstrengend, wenn du zwei so Kleine hast.” Ist er länger, bekommt man das obere oder “ja dann musst du ja nochmal ganz von vorne anfangen und die Kinder haben so unterschiedliche Interessen”

2. Anzahl Kinder: 2. Mehr geht nur, wenn die ersten beiden das gleiche Geschlecht haben. Hast du zwei Mädchen möchtest du doch vielleicht noch probieren doch einen Jungen zu bekommen und andersrum. Ansonsten sind 3 oder gar mehr Kinder ja schon eher abartig. Und Einzelkinder sind ja sooo arm dran.

3. Stillen: 6 Monate. Weil kürzer ist schlecht für das Baby und länger, ja dann machst du dich abhängig vom Kind, oder das Kind von dir und dann kannst du ja dein Kind gar nicht abgeben für ein Wochenende. Und eh ist das doch voll seltsam so ein Kleinkind, das noch stillt.

4. Arbeiten: 40-60%. Arbeitest du weniger, bist du ein Heimweibchen und Sklave veralteter Strukturen, arbeitest du mehr, bist du eine Rabenmutter und Karrieregeil.

 

Jemand merkte an, dass diese Kommentare kommen, weil die Leute nicht wirklich wissen was sie sagen sollen. Einfach mal bedenken, dass Eltern trotz allem eigenständige Personen sind, deren Augenmerk zwar momentan auf die Familie gelenkt ist, aber die durchaus auch Interessen haben, die darüber hinaus gehen. Sprecht doch mal über Fernsehserien, Bücher, Musik oder was auch immer ihr wisst, was die Person nebenbei sonst noch macht. Und wenn ihr es nicht wisst, dann habt ihr die Möglichkeit das herauszufinden.

Protected: Kinderupdate 25/7

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hm – mehr bloggen

Disclaimer: da ich ja jetzt mehr bloggen möchte, werde ich jetzt vermutlich auch Themen ansprechen, die ich vorher nicht angesprochen habe. Bitte haltet im Hinterkopf, dass ich a) nicht immer alles wissen kann, b) versuchen möchte mich kurz zu fassen. Dadurch kann es sein, dass manche Themen nur einen Teilaspekt abdecken und das Grosse Ganze eventuell ausser acht gelassen wird. Dazu kommt, dass ich zu manchen Themen eventuell nur meine Gedanken dazu schreibe aber meine Meinung dazu nicht in Stein gemeisselt ist (weil siehe a)) .

 

Im Lieblingsforum tauchen manchmal eben solche Themen auf. In diesem Fall ging es um Mutter/Vater/Kind. Da lasse ich dort gerne mal die Finger davon, weil ich da gerne emotional reagiere wo rationell und fundiert erfordert wird. Aber dies ist mein Blog und hier darf ich hoffentlich schon mal emotional reagieren.

Die Frage die aufkam war: “ist es tatsächlich ein Männlein/Weiblein Phänomen, dass Frauen schneller auf Baby- oder Kindergeschrei reagieren oder ist das konditioniert”

Julie und ich waren jeweils der Meinung, dass das konditioniert ist und unsere Männer beide jeweils auch reagieren würden. Eine Userin die derzeit Medizin studiert konnte das mehr oder weniger bestätigen.

Es gibt Untersuchungen dazu, dass das bessere Hören auf hohen Frequenzen bei Frauen konditioniert ist und überwiegend nur bei Frauen sowie generell bei Personen (auch Männern) auftritt, die ein Kind haben. Das ist im Prinzip diese “selektive Aufmerksamkeit”: bevor Dinge ins Großhirn gelangen, wo sie uns bewusst werden, werden die Informationen im Thalamus ausgefiltert und in wichtige (weiterleitungswürdige) und unwichtige getrennt. Wenn man jetzt gelernt hat, bei Babygeschrei möglichst schnell wachzuwerden, weil das ein für einen wichtiger Reiz ist (Baby hat Hunger, ist in Gefahr ect.) wird das selektiv eher weitergeleitet als z.B. eine zufallende Tür o.ä. Als wir im Physiologiepraktikum unser Gehör vermessen haben, hatten die meisten meiner Kommilitoninnen auch diese Hörspitze bei hohen Frequenzen nicht (ich war da sogar besonders schlecht ), sondern nur die Kommilitoninnen und z.T. auch Komilitonen, die Kinder hatten.

Fand ich recht spannend und hat uns ja mehr oder weniger bestätigt.

Als die Fragerin daraufhin behauptete sie würde ihren Mann entprechend mal darauf aufmerksam machen, dass er ja ruhig auch mal wach werden könnte kam folgende Aussage:

Wenn du diejenige bist, die zu Hause beim Kind ist, und dein Mann normal arbeitet, finde ich es völlig legitim, dass er nicht aufwacht, sondern weiterschläft (und bevor die Keule kommt – das würde auch im umgekehrten Fall gelten).

Und ich wollte mit der Keule kommen, aber hab es gelassen. Der Thread ist inzwischen weiter gewandert, aber das Thema ist bei mir hängen geblieben.

Diese Aussage zeigt für mich eine Geisteshaltung, die mich nicht mehr wundern lässt, warum es in Deutschland nötig ist, dass die KiTa Mitarbeiterinnen streiken.

Für mich klingt das nach: “nur derjenige der ausser Haus arbeitet, hat das Recht auf Schlaf” und “zu Hause auf Kind(er) aufpassen ist keine Arbeit” (und weil es keine Arbeit ist, braucht es ja auch nicht entlohnt werden, deswegen brauchen auch Leute, die in der KiTa arbeiten dafür keinen Lohn erhalten)

Letztendlich finde ich, dass jeder das für sich entscheiden sollte, wie man das untereinander hält. So hat meine Schwester (die ausser Haus arbeitet) mit ihrem (daheimbleibenden, sich um die Kinder kümmernden) Mann den Deal: “wenn sie zuhause ist, dann braucht er sich nicht kümmern”. Letztendlich kümmert er sich dann doch mit. Bei uns gibt es keinen solchen Deal, aber ich bin jeweils froh, wenn ich nicht alleine mit den Kindern bin und auch Scotty dann guckt (was er auch macht)

Und ich finde, dass Kinder behüten sehr wohl Arbeit ist. Meistens macht die kinderbetreuende Person ja auch den Grossteil des Haushalts (und der wird mit jedem Kind erstmal eher mehr als weniger) und manches Kind lässt nichteinmal das zu, weil es sich nicht weglegen lässt, weil es nur schreit, weil es eben nicht schläft, oder keinen Mittagsschlaf braucht. Und dann sind wir wieder beim Einzelfall.

Und mancher ausser Haus mit Lohn Job ist um einiges entspannter als Kinderhüten und Haushalt. Nur weil man die Zeit nicht zu Hause verbringt heisst es nicht, dass es schwerer, anstrengender oder wichtiger ist, als die Arbeit die zu Hause erledigt wird. Es ist nur in dem Sinne wichtiger, weil dieser Job dann die Existenzgrundlage für die Familie ist. Aber ob man deswegen grundsätzlich mehr Recht auf Schlaf hat?

Wie halten es denn die Eltern unter meinen Lesern? Ist das nächtliche Kümmern nur Sache der Hauptbetreuungsperson? Macht ihr gemeinsame Sache? Habt ihr beide die Konditionierung auf die höheren Frequenzen oder hört nur eine/r die Mäuse husten? Und die Nichteltern rein hypothetisch?

 

*hust* soweit zum Thema ich fasse mich kurz.

Mein Visum ist da

Heute war es so weit. Endlich war der heißersehnte Umschlag im Briefkasten. Nachdem ich schon die ganze Woche sehnsüchtig zum Postfach gefahren bin hat heute mein Mutter den Umschlag abgeholt. Juhu ich darf nach NZ reisen *freu*

Ansonsten gibt es nicht viel neues. Ich habe beim ADAC und bei meiner Krankenkasse nachgefragt, wegen einem Langzeitauslandschutz. Nachdem Neuseeland kein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland hat, kann meine Krankenkasse das gar nicht übernehmen. Da müsste ich mit der HUK direkt verhandeln. Die machen den Krankenschutz über 6 Wochen hinaus dann mit einem täglichen Beitrag von € 1,50. Der Versicherungsfuzzi nannte einen Betrag von € 250, jetzt wo ich es nachgerechnet habe komm ich auf €190. Beim ADAC ist es günstiger wobei ich bei 6 Monaten (was ich ja vermutlich machen muss) auch € 210 zahl. Und ohne jetzt genaue Gründe zu haben, habe ich ein größeres Vertrauen in den ADAC – die würden mich im Notfall ja auch heimbringen.

Was gibt es sonst neues? Ah ja, ich war letzten Dienstag im Kino. Mit meinen Eltern. Das ist ein ganz schönes Abenteuer mit dem Rollstuhl. Hat aber alles wunderbar geklappt. Und meine Mutter als Begleitperson musste nichts zahlen. Dazu war Kinotag und damit war das ganze günstig zu tun.
Was wir uns angesehen haben? “Hui Buh – Das Schlossgespenst” früher waren die Hörspiele schon extrem lustig. Und mit Bully ist ein toller Nachfolger für den einzigartigen Hans Clarin in dieser Rolle gefunden. Der hat ja auch mitgespielt. Seine letzte Filmrolle war die des Kaplan. Auch die anderen Schauspieler sind nicht zu verachten. Sehr überzeugend: Heike Makatsch als Gräfin von Etepetete.

Vor dem Film wurde ich noch angesprochen ob ich nicht bei einer neuen Fernseh-Comedy-Show im Publikum sitzen will. Nachdem ich das ja schon mal gemacht habe (Pleiten Pech und Pannen sowie Arabella) habe ich spontan zugesagt. Ich darf noch zwei Leute mitnehmen. Ist ja ganz klar, dass hier das alte Feuerwehrmädelstrio losziehen wird (wunderbarerweise haben alle Zeit *freu*)  Morgen gehts los das wird bestimmt lustig.

Ach ja. Ich hab mir mal ein paar Gedanken über die Gestaltung hier im Blog gemacht. Ich habe jetzt ein Archiv von den letzen Monaten gemacht, und werde das wohl jetzt für jeden Monat machen. Also rechts oben auf Archiv führt euch ab jetzt zu den älteren Beiträgen.  Damit ist die Übersicht doch etwas gewahrt.

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