Tag: Katzis

genäht: Mittelalterliches Kleid oder so

Die Cosplayer kennen es vermutlich. Da hat man eine Veranstaltung bis zu der man unbedingt das Kostüm fertig haben soll. Man fängt viel zu spät an und nimmt es dann halt entweder dorthin mit, oder eben erst ein Jahr später. Dieses hier ist zwar kein Cosplay, es sei denn man sieht MA-Marktbesuche in halbwegs passender Gewandung als Cosplay an und mein erstes/letztes Cosplay war ja eher ein “ich kaufe mir moderne Kleidung und nähe eine Tasche dazu” Aber hey. Das hier war eine lange Geburt. Denn schon vor 1,5 Jahren hatte ich diesen Stoff auf einem Markt gefunden. 

Es ist Wolle. Jetzt trage ich normalerweise eher selten Wolle, ich bin zwar nicht super allergisch drauf, wie meine Schwester, aber meistens kratzt sie. Dieser Stoff kratzt mich (fast) nicht. Er ist ziemlich dünn, fällt wunderschön und hat einen tollen Glanz, den ich auf dem Bild versucht habe einzufangen, dafür ist die Farbe nicht ganz richtig rausgekommen. Es ist dunkelblau mit einem schwarzen Schuss oder andersum (ich habe keine Ahnung vom Weben) Auf jeden Fall Dunkelblau/Schwarz.
Da ich nicht genau wusste, was für Kleid es wird und wie und so, habe ich mit der Händlerin überlegt und sie meinte 2,5 m würden reichen. Das machte mich zwar etwas stutzig – ich habe bisher immer fröhlich 3,5 – 4 m für ein Kleid für mich gerechnet), aber der Stoff hatte einen stolzen Preis und ich glaubte der Händlerin, dass das geht. 
Ich habe den Stoff gestreichelt und aus Gewohnheit erstmal doch vorsichtig gewaschen. Danach war er nicht mehr ganz so unkratzig, aber noch immer weicher als alle anderen Wollstoffe, die ich bisher in den Händen hatte. Dann landete er im Schrank, es kamen 52 bzw. mehr andere Nähprojekte dazwischen. Der Mittelatermarkt Hinwil letztes Jahr und der in Winterthur letztes Jahr und so weiter kamen und gingen und ich zog meine alten Kleider an. Teils, weil halt, teils, weil ich mein erstes Unterkleid zum Stillen auch zerschnitten hatte und so. Jetzt stille ich nicht mehr (3 Jahre und 3 Monate haben mir dann doch gereicht) und jetzt wurde es echt Zeit, dass ich meinen schönen Stoff mal vernähe und auch noch ein neues Unterkleid mache, weil das alte ist ja zerschnitten und ausserdem war es eines der ersten ganz allein selbstgenähten Teile und entsprechend grottig. Nicht, dass mich das davon abgehalten hat es 12 Jahre lang zu nutzen. 

Für das neue Unterkleid hatte ich einen weissen Leinenstoff gefunden, super dünn und auch schön weich, der sich auch noch blöd verzogen hat. Den Schnitt habe ich selbst gebastelt und das hat mich erstmal zeitlich schon zurück geworfen und mir klar gemacht, dass ich das doch lieber den Profis überlasse. Aber auch dieses Kleid wird seinen Zweck erfüllen und ist besser als das alte Baumwolldings. 

Für das Überkleid habe ich mich dann eben doch auf das Burda-Schnittmuster gestützt, aber die Schnürung nach vorne genommen, statt wie vorgesehen hinten. Ich machte sogar noch ein schnelles Probekleid um zu gucken ob das passt. Wobei schnell auch etwas übertrieben ist. denn auch das hat Zeit gefressen. 

Und dann kam der Moment, an dem ich die Schnittmusterteile auf den Stoff gelegt habe, und es hat einfach nicht gepasst, schon gar nicht so, wie es laut Schnittmusterplan gehen soltle. Also ging es ans Stückeln, bis ich hier angekommen war. 

Ich postete das Bild in einer Nähgruppe auf FB. Nach dem Motto, “meh es geht um die Nahtzugabe nicht wirklich auf. Ich trau mich nicht den Stoff anzuschneiden”. Statt aufmunternder Worte (ok die gabs auch) erhielt ich die hilfreichen Tipps: “mach doch erst ein Probekleid”. “Bist du dir sicher, dass der Stoff keine Richtung hat, nicht, dass vorne und hinten dann unterschiedlich sind” “Mach was anderes” Mach ein Kleid ohne Ärmel”

Nachdem ich mich aber selten an Ansagen aus dem Internet halte, zumindest in der Meinungsumfrage, habe ich dann doch die Schere genommen und geschnitten. Und genäht. Und weil der Markt ja schon 2 Tage später war, habe ich es eilig gehabt und E. und die Kinder vernachlässigt und wurde unvorsichtig und habe es tatsächlich geschafft mir in die Fingerkuppe zu nähen. Also mit der Nähmaschine. Denn Mittelalter hin oder her, ich mache das nicht von Hand. Ich mach kein Reenactment, sondern besuche Märkte oder helfe dort aus, da ist es egal ob die Naht jetzt authentisch von Hand genäht wurde oder ob ich da meine Maschine habe rattern lassen. 

Der Markt kam, das Kleid war soweit fertig, aber es gab da doch ein paar kleine Handarbeiten die gemacht werden sollten. Ich habe das zwar dort angefangen, in den ruhigen Minuten am Infostand. Nur wurde ich am zweiten Abend an die Kasse versetzt und da war mehr los. Also Markt mit neuem Unterkleid aber alten Überkleid. Immerhin geht das von Hand nähen bei schönem Wetter draussen auf der Terrasse, die Katze findet den Stoff auch toll und “hilft”

Nestellöcher basteln: Ich habe den Zeitaufwand dafür völlig unterschätzt. Ich brauche pro Loch ca 10-15 Minuten je nach Ablenkung durch Kinder und Katze. Und dann ist das noch nicht mal schön. 

Und es waren 42 Löcher. Jetzt könnt ihr also – wenn ihr wollt – nachrechnen, wie lange ich dafür dann doch noch gebraucht habe. 

Der letzte Schritt waren dann die Kordeln. Die habe ich dann noch “schnell” fingergeflochten, nicht dass das im ersten Anlauf geklappt hätte, denn die Kordel war erstmal zu dick für meine feinen Nestellöcher. Also Faden gespaltet, nochmal von vorne und dann gedacht, dass ich die kürzeren Kordeln für die Ärmel in die Vorderseite gemacht hatte um dann festzustellen, dass es doch richtig war. Die Katze “hilft” wieder. Aber jetzt. Fertig!

Unterkleid und Kleid warten auf ihren Einsatz. 

Ich bin noch immer nicht wirklich fotogen. Lass mich bitte hinter der Kamera. 

Na gut, mit Katze geht es dann doch. 

Montagsherz

Nachdem mir heute das Montagsherz direkt von meiner Mutter geschickt wurde, bin ich natürlich im Zugzwang. Nicht, dass ich keine Herzbilder hätte. Aber hey. So eine Herzspende ist immer toll. Vor allem wenn sie dann auch noch mit Katze geliefert wird. Wer möchte da schon nein sagen. Für Anettes Herzenssammlung präsentiert die Katze meiner Mutter ein Herzhandtuch. Und mit ein bisschen Fantasie bringt die Katze selbst auch noch ein Herz am Bein mit.

52von52 noch ne Latzhose

“Latzhose. Mit Reissverschluss *zzip*. Dunkelblau *nick*. Innen Rot”

Ok. Das war also die Ansage vom Frühlingskind. Es liebt (noch immer) Latzhosen. Nur die, dich ihm schonmal genäht hatte nicht. Deren Stoff war eine alte Jeans, die aber einen sehr festen Stoff hatte. Deswegen verkümmert sie im Schrank. Na gut. Auf einem Flohmarkt habe ich eine tolle rote Latzhose gefunden, die ich in manchen Wochen dreimal wasche (Pipiunfall hier, Matsch da) und so wollte ich eine zweite nähen.

Von meiner Mutter habe ich einen ganz schönen feinen dunkelblauen Babycord bekommen. Der sollte mal ein Rock für sie werden hat es aber nie zur Vollendung gebracht. Ich wollte erst eine Latzhose fürs Herbstkind machen, aber nach dem letzten Treffen mit meiner Schwester hat sie deren zwei und auch sonst quillt die Kommode über. Da brauch ich echt nix zu nähen.

Während ich meine Onbag genäht habe, habe ich also dem Frühlingskind den dunkelblauen Cord schmackhaft gemacht. Und weil die Onbag so schön rot innen ist, sollte die Latzhose also auch rot innen werden. Und sie sollte einen Reissverschluss bekommen. Ah ja, in der Onbag ist der erste Reissverschluss den ich je genäht habe. Also war ich total begeistert von der Idee. Nicht. Ausserdem hatte ich ja schon einen funktionierenden Latzhosenschnitt. Sogar die tollen Verschlüsse dazu hatte ich schon gekauft. Nein. Es musste eine mit Reissverschluss sein.

Also habe ich im Forum gefragt. Und bekam die Antwort “In der Ottobre 1/2012 ist ein Schnitt drin” Praktisch, denn die lag bei meiner Mutter. Also beim nächsten Deutschlandbesuch die Ottobre eingesteckt und mit kätzischer Unterstützung das Schnittmuster abgepaust und dabei dann gleich mal schmäler gemalt als die Ottobre so vorgibt, weil auch wenn mein Kind nicht dünn ist, scheint es deutlich schlanker zu sein als das Standardmass der Ottobreschnitte.

Und dann. Ottobre. Keine Ahnung, wie Leute ohne Näherfahrung aus den Beschreibungen schlau werden sollen. Beim ersten Durchlesen klang es wie Kauderwelsch. Beim zweiten auch und beim Nähen wurde es nicht viel besser, obwohl ich dann das Teil vor mir liegen habe. Endete dann darin, dass ich die Belege irgendwie einmal falsch angenäht habe und dreimal neu zugeschnitten habe, weil es irgendwie nicht gepasst hat. Jetzt im Nachhinein verstehe ich dann auch die Anleitung. haha.

Aber ein Teil kam noch bei den Trägern.

Vom Gummiband 10 cm lange Stücke schneiden und zeichengemäss auf die linke Stoffseite der Trägerteile nähen.

Ok. 10 cm Gummiband und dann zeichengemäss.  Häh? Die Zeichen sind genau 10 cm auseinander. Was soll ich da bitte dann noch den Gummi dehnen? Ich habe dann einfach noch ein bisschen Gummi abgeschnitten und dann zeichengemäss angenäht. Es hätte wohl ruhig noch mehr sein dürfen.

Aber ich habe mich durchgekämpft und es ist eine tragbare Hose draus geworden. Gut, sie könnte am Bein etwas länger sein, die Gummibänder hätten alle noch ein bisschen kürzer sein dürfen, sowohl am Rücken als auch im Träger. Aber und das ist das wichtigste: Das Kind hat sie angezogen und (wie das Haishirt) erstmal drei Tage (auch übernacht) nicht ausgezogen. Scheint also ok zu sein.

Schnell noch ein Foto bevor das Kind sie anzieht

Scheint zu gefallen

Mit Schuhen ist sie dann auch gar nicht so wirklich zu kurz

Die Trägerlösung

Knopflöcher sind auch eine Pest.

 

Und damit ist das Projekt 4von52

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Latzhose mit Reissverschluss

 

und irgendwie schaff ich es wieder am Dienstag zu posten also verlinke ich wieder bei Creadienstag.

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12von12 – Februar 2017

Irgendwie rennt das Jahr jetzt schon. Könnte natürlich daran liegen, dass ich den Januar quasi durch Krankheit gestrichen habe. Aber so ist es plötzlich Februar und auch schon der 12. Caro vom Kännchenblog möchte immer sehen was so am 12. passiert.

Text gibt es unter den Bildern.

12von12 im November 2016

Es ist der 12. Und damit mal wieder der Tag für eine bebilderte Beschreibung meines Tages, so wie viele andere das beim Kännchenblog zeigen. Und weil es Wochenende ist, gibs Familiendinge. Und wir sind mal nicht nur drinnen daheim gewesen sondern unterwegs und so.

  1. Ich sammel die Sachen die wir für die Vormittagsbeschäftigung brauchen. Ich hoffe, dass die anderen benötigten Sachen vor Ort ausleihbar sind.

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2. Während ich schon längst los will geht E. noch schnell duschen und bekommt glatt noch ein Frühlingskind dazu, das noch schnell baden will. 12von12nov16-23. Zum Glück hat das Event nicht die starre Startzeit, sondern man kann einfach dann kommen, wenn es geht. Also geht es los. Das Herbstkind möchte unbedingt einen Schirm mitnehmen.12von12nov16-3

4. Jetzt gehts los. Wir lernen heute wie wir geschickter Räben schnitzen als unser nicht so gelungener Versuch letzes Jahr. 12von12nov16-4

5. mit dem richtigen Werkzeug – das wir tatsächlich vor Ort leihen konnten – geht es dann auch deutlich einfacher. 12von12nov16-5

6. Wo gehöhlt wird, fallen Rübenspäne12von12nov16-6

7. Fertig!12von12nov16-7

8. Nach Kaffeepause möchte ich noch Dinge erledigen, dafür brauch ich etwas aus der Kiste, die die Katze gerade als Putzunterlage verwendet. 12von12nov16-8

9. E. und die Kinder machen Mittagsschlaf. Zeit für einen ungesunden Snack. Promt steht natürlich das Frühlingskind neben mir…12von12nov16-9

 

10. Am Nachmittag geht es zu einer Housewarming-Party. Wir wollen noch ein kleines Geschenk mitbringen und ich kreise im überfüllten Parkhaus, während E. schnell was sucht. Ich brauche nicht zu parken. 12von12nov16-10

11. Auf der Feier arrangiert das Herbstkind Gläser auf einem Stoffset. Und testet Bier? 12von12nov16-11

12. auf der Feier bekommen die Kinder plötzlich einen Sauberkeitsfimmel und wollen ständig Hände waschen. Auf dem WC gab es einen Affen. 12von12nov16-12

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sollte es doch?

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Seit etwas über ein Jahr ist Shadow nun bei uns. Und irgendwie wirkte es bisher kaum als wäre es “unsere” Katze. Sie lässt sich zwar streicheln und mit sich spielen, sie nutzt den Kratzbaum, aber sie ist eher selten kuschlig. Also so ein pelziges Wesen, dass auf dem Stuhl neben einem oder auf dem Schoss sitzt.

Sie ist aber auch gerne bei den Nachbarn, dieses untreue Wesen. Aber gut, die sind wirklich lieb mit ihr und deren Kind spielt mit ihr mit dem gebührenden Respekt, den meine Kinder (noch) nicht voweisen.

In letzter Zeit ist das aber deutlich besser geworden. Sie hat uns sogar vor der Haustür erwartet und sass gemütlich auf dem Schoss vom Lieblingsmenschen.

Vielleicht wird es doch noch “unsere” Katze.

Mal wieder ein Beitrag für Jaelles “Alles für die Katz”

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Plasmazelluläre Pododermatitis

Das ist die Diagnose die wir heute für Shadow bekommen haben. Pododermatitis heisst nichts anderes als “entzündete Pfotenhaut” und die Plasmazellen sind verantwortlich für die Schwellung. Ansonsten weiss man dazu gar nichts. Also nicht viel. Es könnte ein Virus sein, der es auslöst, aber der kann dann auch schon wieder verschwunden sein. Es könnte mit Leukose oder FIV zusammenhängen (was aber überprüft worden ist) oder sonst irgendwas sein.

Nachdem sie die geschwollenen Ballen schon im April hatte, als wir sie bekommen haben, ist es wohl etwas Wiederkehrendes. Es kann sein, dass es von selbst geht, es kann sein, dass es schlimmer wird und die Ballen dann aufgehen und stärker entzünden. Und jetzt kommt es halt grad wieder, denn nicht nur die grossen Ballen, sondern auch die kleineren Zehenballen sind jetzt stärker geschwollen und teilweise läuft sie ja auch unrund.

Behandlung ist jetzt erstmal 3 Wochen Antibiotikum. Jeden Tag 2 Tabletten. Die erste habe ich mit Malzpaste reinbekommen. Vermutlich klappt das dann morgen nicht mehr. Dazu wurde ein kleiner Abstrich von den Augen, der Nase und den Pfotenballen genommen, weil sie ja auch entzündete Augen hat und öfter mal niest. Jetzt ist es interessant zu erfahren ob in den drei Proben etwas ist, was bei allen dreien auftritt.

Ich bin auf jeden Fall gespannt. Wenn das Antibiotikum nicht hilft, bekommt sie Cortison und wird weiter geguckt. Ich hoffe einfach mal, dass es mit dem Antibiotikum besser wird. In drei Wochen darf ich also nochmal mit Katze und Kindern 45 min Autofahren. Immerhin ist sie eine ganz liebe, die sich erstaunlich leicht in den Transportkorb verfrachten lässt und auch auf dem Behandlungstisch nicht allzuviel Terz macht.

Ich hab mal ein Bild von einer Pfote gemacht. Die Bilder, die Google ausspuckt schauen sehr viel heftiger aus. Anscheinend war ich schnell genug dran.

pfoti-7912Anscheinend fühlt sie sich inzwischen auch wieder wohler bei uns. Ich habe ihr ein anderes Katzenklo auf eine andere Stelle gestellt und das benutzt sie jetzt.

kurzes Intermezzo

alles_fuer_die_katz_logo_120x1201Im April haben wir uns zwei neue Katzen geholt. Und irgendwie war da von Anfang an der Wurm drin. Über Shadow habe ich ja beim letzten Alles für die Katz Beitrag berichtet. Jetzt ist der andere dran.

Als wir ihn bekamen hiess es: “er hat da ne Entzündung am Auge, die müsst ihr behandeln, er kommt zum Fressen schon raus, da müsst ihr ihn halt packen und die Salbe ins Auge tun”

Ale er bei uns war, hat man ihn erst gar nicht gesehen. Nachts ist er schon rausgekommen, aber zum Anfassen hatte ich keine Chance. Tagsüber habe ich ihn nur gesucht, was dazu geführt hat, dass wir ihn “Nemo” genannt haben.

Nach drei Wochen wollte ich dann doch zum Tierarzt um ihn ansehen zu lassen. Effekt war: Scotty wurde gekratzt und gebissen und die Tierärtztin hat ihn nur unter Narkose behandeln können. Leider war die Kur weiterhin: “ihr müsst ihm 2-3x täglich Salbe ins Auge tun”

Das haben wir dann probiert. Effekt: Nemo ist in den Spiegel gerannt, hat sich eine Wunde zugefügt, so dass wir ihn gleich wieder zum Tierarzt bringen konnten. Wieder Narkose.

Das Auge haben wir dann halt nicht behandelt.

Gaaanz langsam wurde er mutiger, er kam auch tagsüber raus, am liebsten mit Schützenhilfe von Shadow. Er tantze auf den Tischen herum und wollte dann als wir Shadow raus gelassen haben nichts lieber als auch raus. Ich wollte das nicht, aber mit zwei Kindern, die das Sommerwetter mit Plantschen auf der Terasse nutzen wollen, einer Katze die schon raus darf und einer die nicht raus darf konnte das nicht lange gut gehen.

Scotty hat ihn dann raus gelassen. Er kam sogar wieder. Also durfte er am nächsten Tag wieder raus.

 

Das ist jetzt mehr als einen Monat her. Da er ja nicht der zutrauliche Typ ist, gehe ich davon aus, dass wir keine Chance haben.

Ich mag keine Kater mehr. Die bleiben nicht bei mir.

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allesfürdiekatz-6115Mehr Katzen findet ihr bei Jaellekatz, die jeden 1. und 15. Katzenbilder und Geschichten sammelt.

Urlaubsbericht Teil3

Schlaf ist überbewertet. Mittagsschlaf anscheinend. Führt dazu, dass Frühlingsmädchen um 18:00 umfallen um dann um 4:30(?) wach zu sein. So tagwach.

Aber gut.

Reisebericht

27.07.2015 Drachten

davon gibt es keine Bilder.

Denn es regnet den ganzen Tag.

Friesland270715-1Weil wir aber eh einkaufen müssen und der Tripptrapp von unseren Gastgebern kein Babyset hat, beschliessen wir in eine der beiden grösseren Städte zu fahren. Drachten. Das kenne ich noch aus der Zeit als meine Oma noch in Friesland gewohnt hat. Wirklich auskennen tu ich mich trotzdem nicht, denn dort war ich quasi noch Pre-Führerschein.

Wir stapfen also bei strömenden Regen durch die Stadt und das Frühlingsmädchen möchte unbedingt den grossen Schirm haben. Blöderweise habe ich unseren Kinderschirm vergessen und im Haus übersehen, dass es dort einen gegeben hätte (was ich natürlich erst am letzten Tag festgestellt habe). Spontan finden wir sowas natürlich nicht und kaufen daher (mal wieder) einen Knirps.

Weil es aber nicht nur regnet sondern auch weht hat das Frühlingsmädchen ganz schön zu kämpfen. Wir gehen noch zur HEMA Babyklamotten kaufen. weil das Herbstmädchen noch kurz vor dem Urlaub einen Wachstumsschub hatte und meine Quelle so langsam in Bedrängnis gerät. Aber ganz so schlimm ist es nicht. Wir holen nur zwei Bodys. Ich gucke auch noch nach UV-Schutzkleidung, die aber prompt schon ausverkauft war. Dabei hätte es sogar ein Angebot für 8 Euro gehabt. Da wäre es mir egal gewesen wie gegendert das Teil gewesen wäre. (vermutlich extrem, es stand ja auch “rosa und blau” am leeren Fach.

Also gut. Weiter zum Mediamarkt zwecks Zahnbürsten und AH zwecks Lebensmittel und Drogerie zwecks Windeln. So langsam haben wir alle genug vom Regen, haben auch Hunger und wollen wieder zurück. Wir suchen noch in der Innenstadt nach einem Babyladen, doch die Adresse die Google ausspuckt gibt uns keinen entsprechenden Laden. Also weiter suchen. Etwas weiter draussen finden wir das Gesuchte.

Ich springe schnell rein und finde zum Glück auch schnell den gewünschten Hängestuhl. Den kann man leicht an jeden Tisch montieren und der bleibt nach dem Urlaub einfach im Auto. Leider habe ich den Wunsch nach UV-Schutzkleidung im Regen vergessen und gucke dort nicht nochmal.

Wir fahren also zurück ins Haus.

Die Jungkatze testet wie weit sie auf den Tisch kommen kann um unser Essen zu naschen (nach dem Bild war schluss):

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Das Herbstmädchen testet das vorhandene Spielzeug auf Geschmack:

Friesland270715-3Ich fotografiere Stilleben:

Friesland270715-4Und das Katzi setzt sich nochmal in Pose:

Friesland270715-5Keine Angst, es wird schon noch spannender. Morgen dann mehr, wenn ich vielleicht doch ein bisschen Schlaf abbekommen habe.

flauschiges Montagsherz (205)

moherz

An sich könnte dieses Bild in ein anderes Projekt, aber diese Katze war so “herzig”, dass sie heute zu Anettes Montagsherzen gehen darf. Wir haben sie auf einem Spaziergang getroffen und sie war dann auch noch schmusig drauf. Und wieder musste die Handykamera das Herzbild liefern.

Montagszherz-016

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