Tag: Kreativ…

52von52 Hochzeitsdinge

Ich sollte wohl lernen, E. besser anzuleiten, wenn sie mich fotografiert. Mein Problem ist, dass ich brauche mich aufs selbst fotografiert zu werden einzulassen und sie manchmal einfach zu schnell zufrieden ist und ich nicht insistiere um bessere Bilder zu bekommen. Aber gut. Egal. Es geht weiter mit Kreativprojekten im Jahr 2017. Ich hatte ja schon gesagt, dass ich zwar einiges gemacht, aber noch nicht fotografiert oder eben die Bilder sontwo sind. Die Sonstwo-Bilder sind äh ja, ich möchte sie hier nicht zeigen, also gibt es nur das mässige Spiegelselfie.

Um am Anfang anzufangen oder so. Im April hat ein Freund von mir geheiratet. Passenderweise an meinem Geburtstag, so dass ich mir dieses Jahr keine Gedanken über eine mögliche Feier machen musste, weil die habe ich quasi dazu geliefert bekommen. Nach einigem Hin- und Her war klar, wir fahren mit nur einem Kind. Ich bildete mir ein, dass ich für soetwas was Hübsches zum Anziehen brauche und weil ich Polyestergedöns nicht leiden kann und die meisten bezahlbaren schönen Kleider eben aus jenem bestehen beschloss ich mich selbst zu benähen. Dass eine Freundin, die gerade auf den Nähzug aufgestiegen ist, sich gleichzeitig auch ein Kleid für eine Hochzeit genäht hat, hat mich natürlich motiviert.

Im Stoffladen fand ich einen bezahlbaren Baumwollsatin, ich konnte mich erst nicht entscheiden ob blau oder dunkelrot, aber dann war klar blau. Der Schnitt ist das AnniNanni-Kleid, das mit vielen schönen Variationen daher kommt. Neckholder, Träger, Trägerlos.

Also gings ans Nähen, Reissverschluss nr. 3 Einfassen mit Schrägband das erste Mal und Schnitt auf mich anpassen auch das erste Mal mit körpernahen Schnitt aus Webware. Den Trick das Kleid auf Links anzuziehen und E. abstecken zu lassen hatte ich aus einem Forum. Weil auch wenn ich gemessen hatte und angepasst war es nach meinem vorsichtigen Nähen dann doch erst noch zu weit, aber lieber zu weit als zu eng. Und dann war es fertig. Yeah!

Und weil ich noch Zeit hatte, habe ich aus dem Rest vom Kleid auch noch ein Kleidchen fürs Herbstkind gemacht. Da gibt es nämlich von AnniNanni eben auch den Mädchentraum, der das Selbe in klein ist.

Nur ein Tragebild gibt es nicht, denn mein Wunsch, im Partnerlook mit meinem Kind zu gehen, hat sich nicht erfüllt. Das Kleid wurde nach der ersten Anprobe abgelehnt und nicht wieder angezogen. Immerhin hat es an der Hochzeit sich nicht für den Shirt mit Windel-Look entschieden.

Und dann war es auch schon fast so weit. Und weil ich eine hoffnungslose “Alles auf dem Allerletzten Drücker Erledigende” bin  war natürlich klar, dass das Hochzeitgeschenk diesem Trend folgen musste, nachdem ich die Kleider so schnell fertig bekommen hatte.

Vom Hochzeitspaar kenne ich nur ihn etwas besser. Und ich wusste zwar, was sie als gemeinsames Hobby haben, aber dazu ist mir nichts Kreatives eingefallen. Und bei den Geldgeschenkideen, die ich so im Netz gefunden habe, war auch nichts Zündendes dabei. Also entschied ich mich für eine klassische Schatzkiste die ich selbst bemalen wollte. Also Holzkistchen besorgt, meinen “ich schmeisse mein Kleingeld rein” Krug nach Euros durchforstet und einen annehmbaren Betrag rausgefischt.

Tja, das mit dem Bemalen ging nicht ganz so, wie ich mir das vorstellte. Ich hatte Schablonen gekauft um das Datum drauf zu malen und so. Leider suppte die Farbe unten drunter weg, also habe ich erstmal die ganze Kiste nochmal neu ganz bemalt, in der Hoffnung, dass auf der Farbe, die zweite Farbschicht nicht so wegläuft. Aber tja, es war natürlich zu wenig Zeit um es ordentlich zu machen. Während die Farbschicht trocknete habe ich die Münzen in ein Backpulverbad geworfen, damit sie etwas mehr Glanz bekommen.

Und am Ende dann das Datum doch von Hand drauf geschrieben.

Das mit Farbe verklebte Trühchen nocheinmal aufgestemmt und die Münzen eingefüllt.

Ich hoffe das Brautpaar vergibt mir meine stümperhafte Arbeit.

Und weil es zumindest vom Kleiderteil zum Creadienstag passt, verlinke ich es dort.

 

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt fürs Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

10von52: Kuhkostüm

11von52: Fuchshose

12von52: Wolkenshirt

13von52: Kleid für eine Hochzeit für mich

14von52: Kleid für eine Hochzeit fürs Herbstkind

15von52: Hochzeitsgeschenk

 

 

Eine kleine Kuh – 52von52

 

 

Es ist nicht so, dass ich nichts gemacht habe, eher komme ich grad nicht dazu es zu verbloggen. Es gab noch ein paar kleinere Projekte dazwischen, aber da brauch ich zum Teil noch (Trage)Bilder.

Dieses Projekt ist erst vor kurzem tatsächlich fertig geworden. Und es ist (mal wieder) für das Frühlingskind.

Wenn man das fragt, wie es heisst nennt (oder nannte es zumindest zu dem Moment) es den Namen von einem KiTa-Freund und sagt dann “ist eine Kuh”

Es wollte also auch ein Kuh-Kostüm. Ist ja klar, kurz nach Fasching. Nicht, das wir das bisher gross zum Thema gemacht hätten. Abgesehen davon bin ich eh der Meinung, dass Kinder gerne in jegliche Rolle schlüpfen sollen, die ihnen gefallen.

Ich hab dann mal nach Stoffen geguckt. Bin eigentlich davon ausgegangen, dass es sowas ja auch einfach geben sollte. Tut es auch, aber meistens nur als Fellimitat aus Polyester. Und in dem Laden wo wir geschaut haben kostete das dann auch gleich mal 40 CHF/m. Janee, das muss dann nicht sein.

Mal abgesehen davon, dass die Flecken grau sein sollten, meinte das Frühlingskind.

Also habe ich mit ihm einen weissen Jersey und einen grauen Jersey (“der ist megaschön” so Frühlingskind) gekauft und mich  hingesetzt. Erstmal überlegen wie so Kuhflecken aussehen. Welche gefunden, die nicht zu zerfranst und zu klein und zu detailliert sind,  und mit durchsichtiger Folie vom Tablet abgepaust.

Dann eine ganze Menge Kuhflecken aus dem grauen Stoff ausgeschnitten.

 

 

Und auf die zugeschnittenen Stoffteile genäht. Ich war faul (und geizig, der Stoff war zwar nicht ganz so teuer, wie das Kuhfellpolyzeugs aber hatte dennoch einen ordentlichen Preis) und habe beim Applizieren keine Vlieseline dahinter genommen und entsprechend ist der Spass etwas wellig geworden. War mir aber egal. Sollte ja “nur” ein Kostüm werden.

Dann war das Kostüm auch schon fertig. Die Hose wurde schon angezogen bevor sie gesäumt war. Die Schnitte sind übrigens kostenlose Schnittmuster. Einmal die Summer Rockers (oder auch Autumn Rockers) von Mamahoch2 und die Hose ist die Kinderhose von Näähglück, die aus nur zwei Teilen ohne Seitennaht besteht und bei der ich das Bündchen am Bauch durch Tunnelzug ersetzt habe und auch unten kein Bündchen angebracht habe sondern schlicht gesäumt habe. Durch die fehlende Seitennaht konnte ich die Flecken auf der Hose schön verteilen. Ich hatte kein weisses Bünchdenmaterial und habe so beim T-Shirt auch einfach den Jersey als Halsbündchen genommen.

Dann wollte das Kind noch Hufe haben. Und Ohren. Bei den Hufen habe ich mich geweigert. Klar, ich hätte irgendwelche Filzteile für über die Schuhe machen können, aber nee. 

Für die Kuhohren habe ich dann auch Filz verwendet und einen schlichten Haarreif. Und nach dieser Anleitung zusammen geschustert und dabei meine kleine Heissklebepistole eingeweiht.

Das Kind mag fast nichts anderes mehr anziehen. Ich brauche mehr helle Klamotten, damit ich öfter eine helle Wäsche machen kann, es ist immer super traubig, wenn die Teile in die Waschmaschine müssen. Und die Ohren müssen sogar über den Sonnenhut und Fahrradhelm getragen werden. Das finde ich nicht schlecht, denn die Haare hängen meistens ins Gesicht und Klammern werden recht schnell rausgenommen und Haargummis überhaupt nicht akzeptiert. Der Haarreif bleibt drin.

 

Damit bin ich jetzt bei 10 von 52.

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt fürs Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

10von52: Kuhkostüm

Ein Rock für mich (52von52)

Ich trage eigentlich ganz gerne Röcke. Was mich aber am meisten daran stört, ist dass sie meistens keine Taschen haben. Dabei passiert es mir häufig, dass ich irgendwas vom Boden aufhebe, den Kindern wegnehme etc, das aber erstmal in die Hosentasche wandert. Oder auch Taschentücher etc. Beim Rock laufe ich dann mit dem Ding in der Hand rum und ich kann und will halt manchmal nicht direkt zum Mülleimer rennen.

Also musste ein Rock mit Taschen her. Ich hatte ja schon den schönen dunkelroten Babycord gekauft und habe dann nach Rockschnitten mit Taschen gesucht. Das ist schier unmöglich. Wer mir also noch einen empfehlen kann, darf das gerne tun.

Gefunden habe ich Cordula. Ein Freebook und anfängertauglich. Und mit Taschen und ausgestelltes Bein. Also gut. Klingt ganz brauchbar.

Weil ich den Rock gerne für den Winter haben wollte, musste ein Unterrock rein. Also nochmal Stoffe bei meiner Mutter eingesammelt.

Dann ans Nähen. Und der Rock wird auf Hüftweite genäht und irgendwie, keine Ahnung, aber anscheinend sind Taille und Hüfte bei mir nicht ganz zusammenpassend oder das Bündchen war dehnbarer als angenommen, auf jeden Fall habe ich das Gefühl, dass er mir auf der Hüfte passt und in der Taille nicht wirklich. Aber es kann auch einfach daran liegen, dass ich bisher eher Röcke hatte, die mit Reissverschluss waren und deswegen “fester”.

Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt und finde es ganz bequem. Aber ich habe dennoch das Gefühl, dass das nicht “mein” Schnitt ist. 

Ich bin gespannt, denn nächste Woche haben E. und ich eine Farb- und Stilberatung geplant und dann werden wir vielleicht sehen, warum ich dieses Gefühl habe.

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt fürs Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

12von12 im März 2017

Ein bisschen spät ist mir klar geworden, dass heute der 12. ist. Daher habe ich erst während dem Mittagessen angefangen zu fotografieren. Immerhin gab es noch Spuren vom Vormittag zu erkennen.

  1. am Vormittag war ich schwimmen. Die Tasche steht natürlich noch im Gang rum.

2.Heute war faules Kochen angesagt und wir haben uns Pizza bestellt.

3. Ich nutze die Zeit zwischen Essen und Kinder motiviert bekommen haben raus zu gehen für Nähkram

4. Derweil fängt der Frühling grad an die Umwelt zu explodieren.

5. warum wir dann die einzigen auf dem Spielplatz sind, ist mir ein Rätsel. (es kommen später schon noch welche)

6. Die Aussicht ist nämlich auch toll.

 7. Die Kinder spielen ein bisschen

8. und ziehen den Ulfbo wieder nach Hause. Naja zumindest einen Teil der Strecke

9. Zu Hause mach ich dann weiter mit Nähen

10. Snack oder mein tägliches Küchenfoto

11. Bündchen und ich sind noch immer nicht die besten Freunde

12. nicht perfekt, aber einzigartig. 

Ganz viele andere Bilder vom 12. gibt es bei draussen nur Kännchen.

52 von 52 – drei schnelle Projekte

 Vergangene Woche hatte ich Besuch aus der alten Heimat. Eine Freundin und ihr Freund haben sich auf den Weg in die Schweiz gemacht um hier ein paar Tage zu verbringen.

Neben viel Quatschen und zusammen mit den Kindern spazieren gehen haben sie mir glatt das nächste Projekt mitgebracht. Denn der Herr Freund hat ein Atemaussetzerproblem in der Nacht. Vor allem dann, wenn er auf dem Rücken liegt. Um zu verhindern, dass er auf den Rücken rollt hat er sich eine Kartonrolle besorgt und schnallt sich diese in der Nacht auf den Rücken. Meine Freundin hat dafür dann einen Kissenbezug genommen und eine Hülle gebastelt. Mit vier Löchern wo die Gurte durchgehen. Da sie das rasch rasch gemacht hat, sind innerhalb kürzester Zeit die Löcher ausgefranst und hat sie mich gefragt, ob ich da eine stabilere Variante machen kann.

Mir wurde eine weitere Kissenhülle zur verfügung gestellt und ich sollte mal machen.

Alles klar.

Also habe ich mich an der alten Hülle orientiert und statt einfachen Löchern ordentliche Knopflöcher machen wollen. Dann überlegte ich, dass es vielleicht sinnvoll ist das ganze zu verstärken also habe ich Vlieseline dahinter gemacht. Und als weitere Verstärkung nochmal ein Stückchen Stoff innen hin genäht. Und dann erst die Knopflöcher gemacht. Und am Ende dann den überstehenden Rest vom Kissenbezug noch kurz zugenäht, damit die Rolle nicht so stark rumrutschen kann. Ich hoffe es hält noch.

 

Und dann habe ich für das Frühlingskind ein Froschkönig-T-Shirt gemacht. “Für Fussball” ok, wenn es das so meint. Der Schnitt ist ein Leo/Paul von Pattydoo. Und hätte ich das Bündchen am Hals auch tatsächlich richtig herum (also Naht an die linke Halsseite) würde es vielleicht noch einen ticken besser aussehen.

Hier war die Anleitung im Gegensatz zur Ottobre eher der Overkill. Mir wurde ein 35 min Video verlinkt. Zugegebenermassen wurden dabei drei Halsausschnittoptionen und zwei Saumoptionen gezeigt aber hey.

Ich bleibe dabei, dass mir das Zwischending am besten gefällt. Eine gut bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung, bei der ich die Schritte, die ich verstehe entsprechend überspringen kann und die für die ich noch Anleitung brauche mehrmals durchlesen kann ohne dabei ein Video vor oder zurück oder hin und her zu “spulen”.

Und dann hatte ich letzte Woche mit einer Freundin (in Etwa) folgende Unterhaltung:

Sie: “Du guck mal, das wäre doch ein Nähprojekt für dich” und verlinkte mir diese Anleitung. (siehste, bebildert mit Text und so)

Ich: “hm, ich finde Ballonkleider eigentlich total doof”

Sie: “ich finde die total niedlich”

Ich: “ich verstehe den Wink mit dem Zaunpfahl, vermess dein Kind”

Sie hat mir dann die Masse gegeben und Stoffe ausgesucht, ich habe der Stoffbestellung noch ein paar für mich dazu geworfen und dann den Deal gemacht, dass sie dann vorbei kommen soll, mir die Kinder vom Hals halten soll und ich für sie nähe.

Und das hat sie dann am Dienstag gemacht. Und mir dabei über die Schulter geguckt – mal sehen, vielleicht macht sie dann die nächsten Sachen selbst 😉

Vermutlich hätte ich die Farbkombi so nicht ausgewählt, aber ich finde es toll.

von vorne

und hinten.

 

Damit dürfte ich voll auf Kurs sein, aber es kommen sicher wieder Zeiten, wo ich nicht so viel nähe oder sonst zu etwas komme:

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt fürs Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

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52von52 noch ne Latzhose

“Latzhose. Mit Reissverschluss *zzip*. Dunkelblau *nick*. Innen Rot”

Ok. Das war also die Ansage vom Frühlingskind. Es liebt (noch immer) Latzhosen. Nur die, dich ihm schonmal genäht hatte nicht. Deren Stoff war eine alte Jeans, die aber einen sehr festen Stoff hatte. Deswegen verkümmert sie im Schrank. Na gut. Auf einem Flohmarkt habe ich eine tolle rote Latzhose gefunden, die ich in manchen Wochen dreimal wasche (Pipiunfall hier, Matsch da) und so wollte ich eine zweite nähen.

Von meiner Mutter habe ich einen ganz schönen feinen dunkelblauen Babycord bekommen. Der sollte mal ein Rock für sie werden hat es aber nie zur Vollendung gebracht. Ich wollte erst eine Latzhose fürs Herbstkind machen, aber nach dem letzten Treffen mit meiner Schwester hat sie deren zwei und auch sonst quillt die Kommode über. Da brauch ich echt nix zu nähen.

Während ich meine Onbag genäht habe, habe ich also dem Frühlingskind den dunkelblauen Cord schmackhaft gemacht. Und weil die Onbag so schön rot innen ist, sollte die Latzhose also auch rot innen werden. Und sie sollte einen Reissverschluss bekommen. Ah ja, in der Onbag ist der erste Reissverschluss den ich je genäht habe. Also war ich total begeistert von der Idee. Nicht. Ausserdem hatte ich ja schon einen funktionierenden Latzhosenschnitt. Sogar die tollen Verschlüsse dazu hatte ich schon gekauft. Nein. Es musste eine mit Reissverschluss sein.

Also habe ich im Forum gefragt. Und bekam die Antwort “In der Ottobre 1/2012 ist ein Schnitt drin” Praktisch, denn die lag bei meiner Mutter. Also beim nächsten Deutschlandbesuch die Ottobre eingesteckt und mit kätzischer Unterstützung das Schnittmuster abgepaust und dabei dann gleich mal schmäler gemalt als die Ottobre so vorgibt, weil auch wenn mein Kind nicht dünn ist, scheint es deutlich schlanker zu sein als das Standardmass der Ottobreschnitte.

Und dann. Ottobre. Keine Ahnung, wie Leute ohne Näherfahrung aus den Beschreibungen schlau werden sollen. Beim ersten Durchlesen klang es wie Kauderwelsch. Beim zweiten auch und beim Nähen wurde es nicht viel besser, obwohl ich dann das Teil vor mir liegen habe. Endete dann darin, dass ich die Belege irgendwie einmal falsch angenäht habe und dreimal neu zugeschnitten habe, weil es irgendwie nicht gepasst hat. Jetzt im Nachhinein verstehe ich dann auch die Anleitung. haha.

Aber ein Teil kam noch bei den Trägern.

Vom Gummiband 10 cm lange Stücke schneiden und zeichengemäss auf die linke Stoffseite der Trägerteile nähen.

Ok. 10 cm Gummiband und dann zeichengemäss.  Häh? Die Zeichen sind genau 10 cm auseinander. Was soll ich da bitte dann noch den Gummi dehnen? Ich habe dann einfach noch ein bisschen Gummi abgeschnitten und dann zeichengemäss angenäht. Es hätte wohl ruhig noch mehr sein dürfen.

Aber ich habe mich durchgekämpft und es ist eine tragbare Hose draus geworden. Gut, sie könnte am Bein etwas länger sein, die Gummibänder hätten alle noch ein bisschen kürzer sein dürfen, sowohl am Rücken als auch im Träger. Aber und das ist das wichtigste: Das Kind hat sie angezogen und (wie das Haishirt) erstmal drei Tage (auch übernacht) nicht ausgezogen. Scheint also ok zu sein.

Schnell noch ein Foto bevor das Kind sie anzieht

Scheint zu gefallen

Mit Schuhen ist sie dann auch gar nicht so wirklich zu kurz

Die Trägerlösung

Knopflöcher sind auch eine Pest.

 

Und damit ist das Projekt 4von52

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Latzhose mit Reissverschluss

 

und irgendwie schaff ich es wieder am Dienstag zu posten also verlinke ich wieder bei Creadienstag.

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12von12 – Februar 2017

Irgendwie rennt das Jahr jetzt schon. Könnte natürlich daran liegen, dass ich den Januar quasi durch Krankheit gestrichen habe. Aber so ist es plötzlich Februar und auch schon der 12. Caro vom Kännchenblog möchte immer sehen was so am 12. passiert.

Text gibt es unter den Bildern.

Der Haifisch, der hat Zähne

und kann aber auch ganz zahm daher kommen.

Gestern meinte das Frühlingskind, nachdem es ein Shirt aus einem coolen Wolkenstoff gesehen hat, dass wir doch bitte zu einem Stoffladen fahren sollen und einen Wolken- und einen Fuchsstoff kaufen gehen sollen.

Jetzt haben hier alle Stoffgeschäfte in der Nähe am Montag zu. Bis auf eins, wo wir dann hingefahren sind. Doch die haben weder Wolken noch Füchse, aber eine Spielecke in der die Kinder erstmal verschwunden sind. So konnte ich also in ruhe nach Stoffen gucken um mir dann auch einen zu kaufen, und als der Einkauf getätigt war und ich eben Fuchs- und Wolkenlos nach Hause fahren wollte, hat sich das Frühlingskind doch entschieden nochmal die Stoffe anzusehen. Und während ich zwar sagte, dass da nicht viel ist, ausser den Pferdchen und den Hasen und den Haien, war es dann doch sehr begeistert von den Haien und ich sollte sie doch bitte mitnehmen. Und ihm doch ein Shirt nähen.

Also zu Hause das Stöffchen in die Waschmaschine geworfen und nach nem Schnitt gesucht und mich für das Raglanshirt von Mamahoch2 entschieden. Am Abend als der Stoff dann trocken war, ging es an’s Ausschneiden unter Vorsicht, dass keine Kindernasen mit abgeschnitten wurden und an’s Nähen. Und Ratzfatz war das Shirt fast fertig. Nur von meinen Bündchen hat nix dazu gepasst.

Also ging es heute in einen der gestern geschlossenen Läden um noch einen schwarzen Bündchenstoff zu holen. (und Füchse und Frösche und Wolken…) und somit ist sehr praktischerweise wieder am Dienstag (für Creadienstag) eines meiner 52von52 Projekten fertig geworden. Und das Kind hat es dann auch gleich angezogen. Yay.

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

52von52 – Aller guten Dinge sind 3

Es lag ne ganze Weile hier rum, das gerade fertig gestellte Projekt. Und eigentlich kommt es schon fast zu spät, schliesslich trage ich meine Kinder fast nicht mehr, und entsprechend ist eine Onbag nicht mehr zwingend erforderlich. Aber ich mag die Flexibilität und nutze meine ersten beiden doch ziemlich regelmässig und ab und zu müssen die Dinger doch mal in die Waschmaschine, weil Unfälle passieren oder sie auf andere Weise dreckig werden. Und manchmal ist es auch einfach praktisch zwei dabei zu haben, wenn man zu viert unterwegs ist.

Aus einem “alten” Tragetuch wurde eine neue Tasche.

Und damit ist das Projekt 3von52

Die Projektliste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

 

und weil es Dienstag ist und kreativ gehts zu Creadienstag.

 

 

52 in 52 und frohes Neues Jahr und ein kleiner Blick zurück

Zunächst möchte ich allen Lesern ein frohes, gutes, glückliches und gesundes neues Jahr wünschen. 

 

Eigentlich wollte ich ja noch einen ausführlichen Jahresrückblick schreiben, aber irgendwie habe ich dann überwiegend internetfreie Zeit genossen und dann wurde ich krank.

Wenn ich eine Kurzbilanz ziehe, war 2016 persönlich ziemlich gut. In vielen Sachen bin ich gefühlt einfach daneben gestanden und habe andere begleitet, aber auch begleiten macht etwas mit einem. Ich habe meine Kinder wachsen sehen – nicht wörtlich – und ich durfte meine Frau durch ihr Coming Out in der Berufs- und auch sonstigen öffentlichen Welt begleiten, so wie ich sie in ihrer Transition weiter begleiten darf. Und was für ein wundervoller Mensch sie ist, seit sie vor etwas über einem Jahr angefangen hat, nicht dass sie vorher nicht wundervoll war, schliesslich habe ich sie ja schon früher geheiratet, aber seit sie sich selbst sein darf ist sie noch toller.

Beruflich hätte ruhig mehr passieren dürfen, aber ich habe mein erstes Newbornshoot gehabt und meine erste Hochzeit fotografieren dürfen. Das ist auch nicht ohne und zwei Felder, die ich gerne mehr machen würde. Und gegen Ende des Jahres wurde ich noch richtig kreativ und hatte viel Spass beim Nähen ohne und Basteln mit den Kindern.

 

 

Und das führt mich dann auch zu meinem eigentlichen Thema heute:

Meine Schwester (übrigens auch toll) hat mir zu Weihnachten passend zu meiner Kreativphase ein Buch mit 52 DIY-Projekten geschenkt. Also offiziell für jedes Wochenende. Sprich für mich für jeden Montag/Dienstag oder so. Also gibt es für dieses Jahr eine 52in52 Challenge für mich die mal nicht mit Fotografie direkt zu tun hat, aber natürlich auch Fotos mit sich bringt, weil der Kreativkram soll natürlich auch gezeigt werden. Ich werde aber vermutlich ein paar der Fotografiedinge mit einbringen um auf die 52 zu kommen.

Und prompt ist mein erstes abgeschlossenes Projekt nicht aus dem Buch sondern ein Teilprojekt des Projekts Ordnung in meinem Arbeitszimmer. Und gleich noch basteln/malen mit Kindern.

Mein Bürokleinkram – also Stifte, Heftklammern, Gummis etc. lebte seit dem Umzug in einer Pappiskiste in meinem Regal. Irgendwann habe ich mir auch mal die Mühe gemacht das Zeug in die kleinen bunten Boxen – die hier auf dem Bild dann auch noch farblos daher kommen – umzuräumen und dennoch war es eher chaotisch.

Beim letzten Besuch beim Möbelschweden für das oben genannte Projekt Ordnung im Arbeitszimmer wanderte nun also so eine kleine Holzkommode mit, wo genau dieser Kram jetzt reinwandern darf (neben einen Teil der dann im Müll landete wie hässliche schwarz schreibende Kugelschreiber). Und die ist ja unbehandelt und schrie natürlich danach angemalt zu werden. Also Kinder und Farben an den Tisch gesetzt. Damit war dann eine Seite bunt und der Rand vom Frühlingskind schwarz eingefärbt. Dann habe ich mich dazu gesetzt und angefangen die Schubladenfronten anzumalen. Da wollten die Kinder, die eigentlich schon fertig waren doch noch mal mitmachen. Ich fing mit weiss an, denkend, dass andere Farben darauf ja besser rauskommen als auf dem Holz selbst. Das Frühlingskind blieb bei der Wahl schwarz. Das Herbstkind entschied sich für Gelb. Ich machte eine Schublade grün, dann wollte das Herbstkind seine zweite Schublade auch grün machen und übermalte das Gelb. Und auch das Frühlingskind entschied sich für ein Ummalen von schwarz auf grün.

Während das Herbstkind dann Mittagsschlaf gemacht hat habe ich zusammen mit dem Frühlingskind die Verzierung gemacht. Ich habe mich erstmal an meinen Zweitversuch mit Serviettentechnik gemacht (den Erstversuch habe ich gar nicht gezeigt) um dabei zu lernen: auf dunklen Oberflächen siehts das doof aus, auf hellen sieht es gar nicht schlecht aus. Also habe ich noch die Schablonen dazu genommen und das Frühlingskind tupfen lassen. Leider ist das Rot viel dunkler getrocknet als ich dachte, bzw es ist zu dünn aufgetragen, mit dem Gelb sieht es doch gleich besser aus. Na gut. Jetzt ist es vermutlich ein Providurium und es bringt Farbe ins Arbeitszimmer. Für den Fotokleinkram werde ich mir wahrscheinlich eine zweite holen, die dann vielleicht etwas besser wird.

 

Also Projekt 1von52: bemalte Minikommode.

 

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