Tag: Kreativ…

12von12 August 2016

Und dann ist es schon wieder eine Woche später und wie mein Freitag letzte Woche aussah konntet ihr lesen, jetzt bekommt ihr Bilder meines nicht wirklich spannenden Freitag. Also zumindest nicht spannend für die Blogger die ich so kenne, weil die produzieren alle Naslang Kleider für ihre Kinder. Ich dagegen habe heute mein erstes Kleidungsstück für meine Kinder fertig bekommen. Halt nein stimmt nicht, ich hatte auch mal ein Mittelalterkleid für das Herbstkind gemacht.

Aber gut. Bevor ich hier (weiter) zusammenhangloses Zeug schreibe. Was 12von12 ist und wer dabei alles mitmacht findet sich auf dem Kännchenblog.

Ich nehme euch also heute mit auf einen belanglosen Freitag. Ich habe natürlich erst daran gedacht, als ich schon den ersten Batzen des Tages hinter mir hatte, sprich das Frühlingskind war schon in der KiTa abgeliefert, das Herbstkind und ich hatten schon unseren Morgenspaziergang zum Bäcker gemacht, damit wir nicht wie letzte Woche wegen fehlenden Parkplätzen ohne Brot nach Hause gehen mussten.

Dann hat das Herbstkind rumgequengelt was sich auch nicht mit Fotografieren verträgt und promt die Augen viel zu früh zugemacht. Aber dann konnte ich also auch loslegen (weiterer Text bei den Bildern):

Über die Hose werde ich vielleicht noch mal extra bloggen, so mit Tragebildern – wenn sie denn passt, es sah aus, als wäre sie noch ein bisschen zu gross.

Mal wieder genäht

Ich nähe ja eher so impulsartig. Dann packt es mich und dann möchte ich das auch am liebsten sofort und gleich fertig haben. Ich hatte die Nähmaschine aber im Keller stehen (um möglichst wenig Nadeln rumfliegen zu haben, die das Herbstkind eventuell einsammeln könnte) und da stand sie natürlich gut. Am Abend habe ich dann gebloggt und bin ganz bestimmt nicht mehr runter gegangen.

Jetzt war am vergangenen Wochenende Mittelaltermarkt hier in in der Nähe und wir sollten uns mit Forenleuten treffen, von denen ein Teil auch Gewandung hat und auf dem Markt war der Eintritt für Gewandete vergünstigt.

Nachdem das Frühlingskind von einer Freundin benäht worden war und ich ja auch ausgestattet bin (auch wenn ich schon ewig was Neues machen möchte, vor allem ein neues Unterkleid, da trage ich noch mein allerallererstes Teil) war die Hälfte der Familie schon bestückt. Wir stellten fest, dass E in mein Zweitkleid passt, wo ich nur noch eine Naht reparieren musste und Nestelbänder basteln sollte. So blieb also nur noch etwas für das Herbstkind und eventuell ein Unterkleid für E.

E. hatte ja frei, so dass ich dann am Freitag (ja klar, zwei Tage reichen doch für sowas) angefangen habe nach diesem System (nach dem auch das Teil vom Frühlingskind war) ein Kleidchen fürs Herbstkind zu machen und dann noch ein Unterkleid für E.

Am Anfang habe ich noch die Teile oben zugeschnitten und im Keller genäht, doch jetzt steht die Nähmaschine oben und griffbereit und irgendwie sind die Kinder dabei etwas weniger lästig als wenn ich am Rechner sitze. Sie hat also jetzt eine Chance.

Das Kleidchen fürs Herbstkind hat mich ziemlich zum fluchen gebracht, weil der Stoff so fransig war, dass mir meine Nahtzugabe schon weggefranst war, bevor ich versäubert hatte und bei den kleinen Teilen war dann schnell nicht mehr genug übrig. Dazu hat dann dann die Maschine deren Fadenspannung nicht mehr wirklich einstellbar ist auch ihren Beitrag geleistet.

Das Unterkleid für E ging besser, aber bis man da alles gesteckt hat mit dem Ärmel etc. vergeht halt auch recht viel Zeit. Da hilft es dann wenig, dass die Maschine da besser mitmacht. Dummerweise habe ich das Kleid dann doch zu klein genäht und wir mussten uns anders behelfen.

Aber gut. Da das Oberkleid ja ok war gab es vergünstigten Eintritt in den Markt, wo wir gerade mal bis kurz nach dem Essen geblieben sind, weil kurz darauf ein supertoller Regenschauer (der in der Wettervorhersage nicht vorgesehen war) uns erst unter das Tavernenzelt und dann vom Markt runtergespült hat, weil das Herbstkind die entstandenen Pfützen ohne Gummistiefel und Regenhose ausgetestet hat und das Wasser auf dem Gras wo wir die Tragen hingelegt haben dann auch stehen geblieben ist. Also sind wir etwas nass wieder nach Hause gefahren.

Ah ja, zeigen sollte ich das (naja überwiegend) gelungene Teil vielleicht schon noch:

kleid-014und jetzt suche ich natürlich wieder nach einem möglichen Ersatz für meine Maschine, weil Faden fressen und Fadenspannungsdurchrutschen und verknoten vom Unterfaden finde ich lästig.

Aber die Dinger, die dann empfohlen werden, die kosten ja pfuh.

Bunt

In einem Anfall von keine Ahnung, ich bin ja ein bisschen auf dem “ich möchte was Kreatives machen” Tripp. So habe ich mich letztens im Kerzengiessen versucht. Ich hatte für etwas anders mal dieses Stearinwachszeug gekauft und wollte es aufbrauchen, das hatte erstmal zur Folge, dass ich dazu noch ein Gefäss zum Giessen gekauft habe und dann da stand: “worin schmelze ich das jetzt?” und nochmal losgezogen bin um so ein Schmelzgefäss zu kaufen. Das habe ich dann nicht gefunden und dann etwas anderes genommen. Was ich schon gefunden habe waren Ausmalbücher für Erwachsene. Weil mir am “Kreativ Sein” (abgesehen von der Fotografie) – glaube ich- Papier und Farbe am besten gefallen, habe ich mir mal eins mitgenommen. Ich habe glaube ich nicht ganz ohne Grund ziemlich viele Buntstifte und fand es immer schade, dass ich sie so wenig nutze.

Das Kerzengiessen war nicht ganz so erfolgreich, ich habe jetzt Kugelkerzen mit Löchern drin, aber dem Frühlingsmädchen hat es Spass gemacht aus der Verzierwachsfolie Herzen auszustanzen und sie auf die Kerze zu kleben, und dass das Kerzenwachs ganz staubig war sieht man auch fast nicht.

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Aber ich male jetzt fleissig an meinem ersten Ausmalbild. Und ich muss sagen, dass es recht entspannend ist. Und ich sitze nicht am Computer. Ich fürchte aber, dass ich ungefähr 10 Jahre brauche bis ich den Block dann ausgemalt habe ;). Die Bilder sind zum Teil mit richtig winzigen Feldern. Da bist du dann die ganze Zeit am Buntstifspitzen.

Und dann kommt das Ärgerliche daran: da gibt es so Stifte, die brechen grundsätzlich beim Spitzen. Und dann hat man einen Buntstiftkasten mit lauter langen Stiften und zwei Stummeln, wovon einer auch noch in einer Farbe ist, die bei den anderen tausend Stiften die man so hat natürlich nicht vertreten ist. Schaut doof aus.

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Und so schaut es grad aus. Kreativ-2

Selfies

Seit einem Jahr bin ich nun bei der Fotogruppe Blende 11 dabei. In der Gruppe gibt es pro Jahr 6 Termine von denen 2 zum gemeinsamen Fotografieren sind und die restlichen 4 zum Bildbesprechen etc. zur Verfügung stehen.

Jedes Jahr gibt es ein festes Thema, das von den Gruppenmitgliedern bearbeitet wird. Ziel dabei ist, auch einmal Sachen zu machen, die man sonst eventuell nicht macht oder ein Thema zu vertiefen.

Letztes Jahr war es sehr passend zu dem von mir belegten Lehrgang die Portraitfotografie auf die ein Auge geworfen wurde. Vor zwei Jahren wäre Portraitfotografie noch mein totaler Horror gewesen. Wobei, ganz stimmt das nicht. Denn machen wollte ich es schon immer, aber zum einen gibt es da immer den rechtlichen Aspekt, wenn ich die Bilder online stellen möchte und zum Anderen dachte ich, ich würde niemals Leute finden, die sich freiwillig vor meine Kamera stellen. Aber da habe ich ja doch weit gefehlt.

Zusätzlich zu den Fototagen gab es eine Jahresaufgabe, die mein ganz persönlicher Horror war: Selfies!

Ich mag ja schon eh sehr wenige Bilder die mich zeigen gerne. Ich muss dazu in der richtigen Stimmung sein und mich mit dem Fotografen gut verstehen, am besten bekomme ich noch sehr genaue Anweisungen, dann klappt das manchmal.

Wenn ich mich selbst fotografieren muss, geht es erst recht schief. Ich habe ja keine Ahnung wie es aussieht, kann mir also auch keine Anweisung geben, und meistens schaue ich dann aus, wie das Kaninchen vor der Schlange, oder ich habe die Augen zu, weil ich weiss, dass es jetzt blitzt.

Aber gut, man sollte sich der Aufgabe stellen. Jeden Monat ein Selfie. Hm. Da ich im April meistens kotzend durch den Tag kommen musste, hatte ich keine zündende Idee. Und der Monat verging ganz ohne Selbstbildnis. Erst im Juli habe ich tatsächlich mal ein Stativ gebaut (mein eigentliches war im Umzugskarton ganz tief unten drin) und habe eher für andere als für mich erst ein Tragefoto und dann ein Bauchfoto gemacht. Den August und September habe ich selfiemässig ignoriert und Ende Oktober nochmal ein Kugelbauchfoto gemacht, aber auch hier ohne richtig Mühe zu machen, einfach im Bad. Im November hatte ich anderes zu tun, aber auch nochmal einen Fototag an dem nochmal dran erinnert wurde, dass wir im Januar ja die Selfies angucken würden.

Der Dezember kam, und ich wollte wirklich loslegen und dann zumindest jeden Tag ein Selfie machen. Aber ich war noch immer ohne Konzept. Ein Besuch bei der lieben Moni brachte zwar ein paar Ideen, die aber eben besser über ein ganzes Jahr gegangen wären. Ich war also noch immer planlos. Und hatte zwar ein paar Bilder, aber sie waren weder schön, noch hatten sie ein Konzept, noch waren sie fotografisch anspruchsvoll.

Das konnte ich ja nu wirklich nicht herzeigen in einer Fotogruppe, wo manche wirklich superschöne Bilder machen.

Am Wochenende vor dem Termin kamen die ersten brauchbaren Ideen. Nur umsetzen müsste ich sie ja auch noch. Und welche davon und wie? Der Dienstag kam und ich hatte noch immer keine Fotos.

Also gut. Auf dem Weg vom Zwergensprachekurs nach Hause – es war also ca 16:30 (um 19:15 war der Abend) –  kam mir die Idee mit den Plakaten. Von der “who needs feminism”Kampagne bei der Leute Schilder hochhielten warum sie Feminismus brauchen, und der absolut dämlichen Gegenkampagne der AfD, die behaupteten für ihre durch den Feminismus erzielte Position keinen Feminismus zu brauchen. Themen die im vergangenen Jahr durchaus präsent waren.

Also Plakate. Aber nicht feministisch, sondern etwas über mich Aussagendes. Ich malte also ein paar Schilder (es war inzwischen 18:00 und ich fürchtete um mein Stativ, dem Absturz durch Kleinkindturnerei drohte) und letztendlich wurde es diese Serie von drei Bildern.

Und irgendwie waren die Reaktionen positiv.

 

Aber ihr hättet mal die anderen Bilder sehen sollen. Dagegen waren meine fotografisch echt überhaupt nix. Vielleicht sollte ich das nochmal üben.

 

den Rollsaum besiegt

aglaiya-icon-random-497Jetzt bin ich schon mehrmals über die Tasche zum Tragen gestolpert und es hat mich dann doch gereizt.

Die Tasche zum Tragen nennt sich Onbag und ist im Prinzip einfach eine Stofftasche deren Träger nicht durchgehend sind und die so lange sind, dass man die Tasche auf verschiedene Weisen auf den Körper binden kann. Ich habe dann zu Weihnachten meiner Mutter gesagt, dass ich mir eine wünsche. Nachdem sie recht viel arbeitet zur Zeit meinte ich, sie könnte sie auch kaufen, aber ihr auch gleich noch die Anleitung mitgeliefert zum selbst nähen.

Kaufen ging nicht. Denn die Dame, die diese Tasche erfunden hat, macht sie derzeit nicht und so gäbe es dann wohl als einzige Lösung über Ebay oder Ricardo oder Ähnliches sein Glück zu versuchen. Oder eben doch selbst nähen.

Jetzt bin ich nicht sooo geschickt mit der Nähmaschine und alles was ich kann, hat mir meine Mutter beigebracht, daher hatte ich also gehofft, dass sie mir eine nähen würde. Aber an der anderen Seite sitz ich daheim, und manchmal möchte ich dann doch etwas tun und Melli hat gesagt: “du musst nur geradeaus nähen können”. (als ob ich das könnte, so schief wie meine Nähte normalerweise sind) so habe ich dann doch einfach mal die Anleitungen von hier und da ausgedruckt und gehofft da irgendwas davon zu verstehen. Denn das Tutorial von Melli war so ein “dann fährst du zum Bahnhof und machst Bahnhof und es ist einfacher Bahnhof” (Sorry :S)

Ich hatte da noch einen festen dunkelgrauen Baumwollstoff, der seinem eigentlichen Zweck nicht ganz erfüllte, denn jede Falte die da mal reinkam, kam nicht wieder raus. Und ich hatte noch den Stoff für D.s Vorhänge, da war noch einiges übrig, weil ich da sehr grosszügig gekauft habe.

Also gut, habe ich also mal angefangen. Stoff zugeschnitten (ich habe mich an die Deutsche Anleitung gehalten, es würde also eine kleine werden)

D. wollte natürlich helfen, fand dann aber die Kamera interessanter und ist unten aus dem Bild gekrabbelt.

Onbag-7504

 

“Nahtzugabe 1 cm” – oh ne, ich dachte, die ist da schon reingerechnet – na egal, dann wird sie halt noch ein bisschen kleiner, ich bin eh nicht so der Freund von grossem Gepäck und ärger mich eigenlich nur, wenn ich für längere Spaziergänge die Wickeltasche mittragen muss.

“Tasche mit Reisverschluss versehen”: mir ist eigentlich insgesamt nicht so ganz klar geworden, wie die das mit den Innen- und Aussen und Seitentaschen gemeint hat. Reissverschluss hab ich nicht, kann ich nicht, brauch ich nicht. Ich habe dann quasi einmal eine Tasche für innen ganz schlicht und eine für aussen (und erst als ich das mit den Schlaufen verstanden habe zwei Seitentaschen) vorbereitet. Auch wenn ich noch keinen Plan hatte, wie das weitergehen sollte

“Kellerfalte” – ja ich wohn im Keller, also ist jede Falte hier eine Kellerfalte – Bahnhof?

Egal ich mach weiter, ohne Reissverschluss und ohne Kellerfalte.

Vorderteil und Rückenteil mit Klappe war klar. Ich habe sogar noch Klettband geholt um einen Verschluss zu haben. Onbag-7515

Das Katzi wollte auch mitnähen (nein, eigentlich wollte er Futter)

Träger wollte ich erst nicht füttern. Ich hatte dann auch nur 2,90 m. Dann las ich im Forum, dass das sicher nicht reicht und habe gestückelt. Ich wollte eigentlich so stückeln, dass die Naht nicht in den Taschenbereich kommt und bin dann aber von der “alten Mitte” ausgegangen. Dann habe ich mich nochmal umentschieden. Neu gestückelt und doch gefüttert. Auch da musste ich stückeln. Jetzt hatte ich ein Aussenträger mit 1,40 m in der Mitte und je 90 cm aussen und einen Futterträger mit 1,20 m in der Mitte und je 1m aussen.

Und dann sollte der ganze Spass zusammengesetzt werden. Und mit Rollsaum versehen werden. Die erste Nadel brach schon vorher. Die zweite beim ersten Rollsaum. Den Rest habe ich dann mit nur noch einer weiteren Nadel hinbekommen. Und dann habe ich gelesen, dass die Seitentaschen nicht zu breit sein dürfen, weil man sonst beim Säumen in die Seitentaschen näht. Also alles nochmal aufgetrennt, Schlaufen neu angesetzt, Taschen neu angesetzt. Und gerollt und geheftet und genäht  und gerollt und geheftet und genäht.

Und jetzt bin ich so ein kleines bisschen stolz:Onbag-7564

Gesamtansicht:

 Onbag-7565Eine Tasche vorne drauf (mit Stern)Onbag-7566

Innenleben mit weiterer einfacher Tasche innen.

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und so sieht es als Rucksack unter dem Baby aus.

 

Den Sachen einen Stempel aufdrücken

aglaiya-icon-random-314Manus Blogbeitrag zu ihrem Stempel hat mich daran erinnert, dass ich da auch noch was schreiben wollte. Und irgenwie hat es doch noch ne Weile gedauert. Aber ich habe letztens aus dem enormen Schatz an Kinderklamotten, die über meine Schwester bei mir gelandet sind, wieder einen Schwung holen können (wir sind jetzt bei Grösse 62/68 angekommen) und dabei ist es mir wieder eingefallen, dass ich bloggen wollte.

Gerade bei Kinderklamotten wird ja gerne mal geliehen. Im Sinn von “für’s Zweite” oder Ähnliches möchte man die Sachen ja eventuell zurück haben. Meine Schwester hat so von ihren Freundinnen viele Sachen geliehen bekommen und dann auch wieder zurück gegeben. Sie meinte, dass bei einer Freundin die Sachen alle einen kleinen Hund drin hatten, so wusste sie immer, dass es von ihr war. Ich fand das eine sehr gute Idee.

Früher hat meine Mutter immer unseren Namen auf ein Band aufgenäht und diese in die Klamotten reingemacht. Das ist natürlich super für Kindergarten etc. weil man so dann auch direkt weiss wem das Zeug gehört, aber man hat dann die Sachen schon sehr individualisiert und dann darf die Nichte/Neffe/Kind von Freundin mit dem eingenähten Namen, der ja dann ein anderer als der eigene ist, rumlaufen.

Jetzt hat meine Nähmaschine keine Buchstaben, aber es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten. Auch von meiner Schwester habe ich Etiketten von Labelfriends bekommen. Die sind sogar waschbar. Aber auch hier ist es wieder ein eigener Name.

Also bin ich zurück auf den Hund gekommen. ich hatte keine Ahnung wie der aussah, habe aber irgendwie die Idee gehabt, dass es ein Stempel hätte sein können. (War es nicht direkt, sondern auch eine Art Bügelsticker). Also habe ich nach Textilstempeln gesucht und bin letztendlich bei der Stempelfabrik gelandet. Da gab es sowohl Textilstempelfarbe als auch die Möglichkeit einen eigenen Stempel zu kreieren. Und so habe ich mir einen Rundstempel aus Holz bestellt, der den Katzenkopf stempelt, der ja auch als Wasserzeichen meiner Fotos dient. Dazu ein leeres Stempelkissen und eine Flasche Textilstempelfarbe.

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Und dann ging das grosse Stempeln los. Ich habe über meine Schwester 2 Umzugskisten voller Babyklamotten second-hand gekauft. Dazu noch jede Menge Klamotten von meiner Nichte und auch ein Kollege von Scotty hat etwas beigesteuert. Um die Sachen zu unterscheiden habe ich noch weitere Stempel geholt, so, dass meine Sachen (also die zwei Kisten + Sachen die uns explizit geschenkt wurden) die Katze bekommen und je nach anderen Besitzer wurde anders gestempelt. Und jetzt haben alle Klamotten eine eindeutige Markierung die sich nicht sofort auswäscht am/auf/unter dem Etikett. Und wenn auch nicht direkt der Name drinsteht, kann zumindest ich selbst die Klamotten einwandfrei identifizieren.

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Boah, Kreativ

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Ich gebe ja zu, dass ich eher selten kreativ bin. Also so basteltechnisch. Ich fänd es zwar toll und ich mag es eigentlich durch die Bastelabteilung oder Bastelläden zu streunen, nur um dann nichts zu kaufen, weil wenn ich was mache, sieht es halt genauso aus wie es ist: gewollt aber nicht gekonnt.

Aber manchmal klappt es halt doch, und wenn es einfache Sachen sind bekomme ich das auch mit meinen nicht so geübten Bastelhänden hin.

Die Idee habe ich aus einer Facebook-Gruppe, wo eine der Damen das gemacht hatte, ich hatte das im Hinterkopf als “nett” behalten.

Jetzt wollte das Schicksal, dass eine Bekannte hier in der Schweiz als Geschenk zur Geburt von ihrer kleinen Tochter angegeben hatte, dass sie Spucktücher brauchen kann. (wie jemand anders schon bemerkt hatte: “von denen kann man nicht genug haben” – völlig zurecht.) Also wurde mein Hinterkopf aktiv mit “hm das Geschenk war ja mit Tüchern und Windeln” also einmal Google angeworfen um eine Anleitung zu finden und heraus kam dieser Blogbeitrag. Hey, das ist ja wirklich einfach und auch noch so niedlich und deppenfreundlich erklärt, dass ich das auch hinbekomme. Ich hatte aber nun 6 Nüschlis und 4 Tüchlis.

Lösung: ich habe jeweils ein Nüschli in die Windel mit eingepackt. Damit wurden die “Babys” ein bisschen grösser, aber es hat gut geklappt.

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Und weil ich dann noch zwei Nüschlis und auch noch 2 Nuggis übrig hatte, wurden jeweils 2 zusammengepackt und mit Nuggi gesichert.

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