Tag: mehr bloggen

Boah

Ich bin gerade auf die Terasse gegangen um noch kurz die Wäsche einzusammeln und die Sonnenstoren einzufahren.

“machst du da?”

“ich fahr den Sonnenschutz ein, ist ja keine Sonne mehr da”

“ganz dunkel”

“ja genau, ganz dunkel, Zeit für dich ins Bett zu gehen”

Kind dreht sich ab geht wieder rein, anderes Kind kommt raus.

Frühlingskind macht die Terassentür zu, Herbstkind hat wohl noch nen Finger dazwischen und brüllt

Frühlingskind verriegelt die Terassentür während ich noch draussen stehe und lacht.

Boah

Ich sollte mir wohl angewöhnen auch wenn ich schon quasi Schlafklamotten anhabe, beim Gang in den Garten einen Schlüssel mitzunehmen. Weil immer ist E. ja auch nicht da.

Latzhose

Das Frühlingskind steht momentan voll auf Latzhosen. War voll unpraktisch als es gerade am Trocken werden war und dann die Hose ausgezogen werden musste aber egal.

Dazu ist die Latzhose, die wir für sie haben eher äh sackig. Sprich: sie gefällt mir nicht. Dazu hat sie die angewohnheit ab und zu gewaschen werden zu müssen. Das findet das Frühlingskind ja gar nicht toll. Also dachte ich mir, ich kann ja eine Latzhose nähen. Haha. Weil ich ja so viel Näherfahrung habe und eigentlich wollte ich mich, wenn ich schon was für die Kinder nähe und mich einer neuen Herausforderung stelle ja eigentlich was aus Jersey nähen und das dann bequem ist.

Aber ich habe mich vor zwei Wochen dann trotzdem mal durch das Internet gewühlt und nach einem Schnittmuster für eine Latzhose gesucht, das nicht nach Sack aussah. Und dann bin ich tatsächlich fündig geworden und habe ein Freebook gefunden. Bubblegum heisst es und die Latzhose selbst ist nicht bubblig, sondern allenfalls die Taschen, wenn man so will. Der Schnitt ist klassisch und mit vielen Varianten und so.

Also habe ich das Muster ausgedruckt. Neben mir das Frühlingskind “machst du da?”. Dann habe ich erstmal fleissig geklebt “machst du da?”

Latzhose-8

Sieht schon nach nem Schnittmuster aus. Also fein säuberlich ausgeschnitten “machst du da?”

Dann musste ich Stoff finden. In der Beschreibung steht, dass man auch einfach eine alte Jeans verarbeiten könnte. Alte Jeans habe ich noch. Aber die Verteilung war nicht so einfach. Ausserdem musste ich feststellen, dass sie teils schon so alt ist, dass der Stoff schon etwas fadenscheinig war.
Freundlicherweise hat E. mal recht viel gewogen und dabei eine Jeans gehabt, die jetzt meileinweit zu weit ist und ich habe das OK bekommen sie auch zu verwenden. Also habe ich aus der dicken schwarzen Jeans die Hauptteile geschnitten und aus meiner nur die nicht so verschlissenen Teile genommen (um sie dann im Prozess auch noch zu verwerfen). Dann war der Montag umLatzhose-9

Aber gut, so wurden die Schnittmusterteile auf den Jeans verteilt “machst du da?” und ausgeschnitten. Das Gleiche dann auch mit dem Futterstoff. Und dann alles versäubert. Damit war dann auch der Dienstag vorbei

Die Anleitung ist echt Schritt für Schritt erklärt und damit auch für mich nachvollziehbar. Am Mittwoch hatte ich ja nur ein Kind da und die Hose sah schon nach Hose aus, wenn auch noch ohne Latz.  Latzhose-10

Den Donnerstag verbrachte ich dann eher mit Wohnung putzen und habe mich dann am Freitag wieder drauf geworfen wie man beim 12von12 sehen konnte.

Nach einigen Kämpfen mit den Druckknöpfen, die nicht so wollten wie ich war sie dann fertig, bis auf ein paar Knöpfe weil mir diese im Prozess kaputt gegangen sind. Ja, wenn man sie falschrum montiert muss man sie wieder aufbrechen und dann sind sie kaputt. Latzhose-11

Fertig!
Am Montag habe ich dann noch schnell ein paar Knöpfe dazu gekauft.

Und dann musste das Wetter erst wieder ein bisschen schlechter werden, damit das Kind sie auch mal anziehen kann. Dabei sind mir dann gleich nochmal ein paar Knöpfe flöten gegangen, weil sie fester verschlossen haben als der Stoff gehalten hat. Meh. Aber ich konnte ein paar Tragefotos machen.

Noch ist die Hose ein bisschen zu lang. Sie ist grösse 92/98. Laut Anleitung ist die Hose eher nach Körpergrösse gemacht, also 98 passt quasi ab 98 cm Körpergrösse gut. Das Frühlingskind ist aktuell 94 cm hoch. Damit dürfte die Hose noch eine Weile passen. Ich hoffe es zieht sie noch ganz viel an.

Latzhose-12 Latzhose-13

Ich würd sie glatt nochmal nähen. Aber eher mit einem dünneren Stoff. Die Jeans war halt schon von der etwas sehr dicken Qualität. und durch das Upcycling habe ich auch im vorderen Latz eine Naht, die mir nicht so gut gefällt. Und bei einem dünneren Stoff kann ich auch andere Knöpfe nehmen. Weil das war eher doof.

12von12 August 2016

Und dann ist es schon wieder eine Woche später und wie mein Freitag letzte Woche aussah konntet ihr lesen, jetzt bekommt ihr Bilder meines nicht wirklich spannenden Freitag. Also zumindest nicht spannend für die Blogger die ich so kenne, weil die produzieren alle Naslang Kleider für ihre Kinder. Ich dagegen habe heute mein erstes Kleidungsstück für meine Kinder fertig bekommen. Halt nein stimmt nicht, ich hatte auch mal ein Mittelalterkleid für das Herbstkind gemacht.

Aber gut. Bevor ich hier (weiter) zusammenhangloses Zeug schreibe. Was 12von12 ist und wer dabei alles mitmacht findet sich auf dem Kännchenblog.

Ich nehme euch also heute mit auf einen belanglosen Freitag. Ich habe natürlich erst daran gedacht, als ich schon den ersten Batzen des Tages hinter mir hatte, sprich das Frühlingskind war schon in der KiTa abgeliefert, das Herbstkind und ich hatten schon unseren Morgenspaziergang zum Bäcker gemacht, damit wir nicht wie letzte Woche wegen fehlenden Parkplätzen ohne Brot nach Hause gehen mussten.

Dann hat das Herbstkind rumgequengelt was sich auch nicht mit Fotografieren verträgt und promt die Augen viel zu früh zugemacht. Aber dann konnte ich also auch loslegen (weiterer Text bei den Bildern):

Über die Hose werde ich vielleicht noch mal extra bloggen, so mit Tragebildern – wenn sie denn passt, es sah aus, als wäre sie noch ein bisschen zu gross.

Vor 10 Jahren (10)

Mein Post von vor 10 Jahren hat tatsächlich überhaupt nichts mit Neuseeland zu tun. Wehmütig macht er mich dennoch, denn beide Personen die hier umsorgt werden, sind inzwischen nicht mehr da.

vor 10 Jahren (9)

Vor 10 Jahren habe ich auch schon den “Publish Button” nicht gefunden. Nein, damals habe ich noch offline vorgeschrieben und dann hochgeladen. Manchmal auch mit Verspätung. Damals war ich grad so richtig zwischen den Welten. Die letzten Tage in Nürnberg und Listen im Kopf.

WMDEDGT August16

“was machst du eigentlich den ganzen Tag?” das will Frau Brüllen wissen. Es ist mal wieder der 5. und ich habe immerhin so um 11 mal dran gedacht, dass ich heute mal wieder aufpassen sollte und nich den Tag einfach verstreichen lasse. Vorteil ist: ich muss nicht fotografieren. Das kommt dann nächste Woche wieder.

7:30 nachdem ich gestern äh heute viel zu spät ins Bett gegangen bin und E. dann auch noch weiterkuscheln wollte schmeiss ich mich selbst aus dem Bett, so ein paar Minuten Vorlauf bevor die Kinder wach sind habe ich dann schon ganz gerne. Allzulang dauert die Ruhepause nicht, das Frühlingskind wird von selbst wach und das Herbstkind meckert auch bevor ich mich selbst angezogen habe.

8:30 nach Frühstück und Rommotzen an E. die böses Zuckerzeug gekauft hat, was das Frühlingskind zum Frühstück einfordert und der Erwähnung des Wortes “KiTa” was beim Frühlingskind momentan keine Begeisterungsstürme hervorruft, trommel ich die Kinder doch so langsam zusammen um zu besagter Einrichtung zu fahren.

9:00 Ganz ohne weiteres Geschrei bleibt das Frühlingskind in der KiTa. Das Herbstkind würde auch gerne bleiben, muss aber wieder mit mir mit nach Hause. Ich möchte noch Brot holen, doch 9:00 ist eine denkbar schlechte Zeit dafür. Dank der “z’Nüni”-Gäste ist der Parkplatz vom Bäcker hoffnungslos überfüllt. Und weil das Herbstkind so meckrig war war ich nicht zu Fuss von der KiTa aus gelaufen.

9:20 wir sind ohne Brot wieder zu Hause. Im Auto suche ich noch nach meinem Geldbeutel, der seit ein paar Tagen spurlos verschwunden ist – naja nicht ganz spurlos, mein Perso lag im Flur am Boden. Nach einer Kuschelrunde mit dem Meckerkind und ein bisschen Surfen mache ich einen Essensplan (Falls es jemand interessiert: Pizza, Schnitzel mit Pommes und Salat, Kartoffelsalat, Spinatnudeln, Hackfleisch-Maistopf, Möhrenreis, Schmandnudeln – die Reihenfolge ist offen…) und eine dazu passende Einkaufsliste. Das Herbstkind bringt mir plötzlich eine Stapel Karten, die eindeutig aus meinem Geldbeutel stammen. Aha. Wo war er jetzt?

10:20 ich fahre los zum Wocheneinkauf. Dort scheint gerade Vorbereitung für irgendeine Apokalypse zu sein. Ich brauche gefühlt eine Stunde um überhaupt aus der Gemüseabteilung wieder raus zu kommen, brauche ewig um Sachen zu finden, weil letzten Monat die Regale umgeräumt wurden und da wo sonst das Backzeug war, sich jetzt der Süsskram stapelt und dort wo man früher den Mais gefunden hat, jetzt der Reis rumsteht. Bei der Suche nach Bett- und Unterwäsche muss ich mich mal wieder über Gendermist aufregen, ich kaufe dann sowohl die Jungs- als auch die Mädchenbettwäsche und bleibe bei der weissen Unterwäsche (laaangweilig, aber das was mir gefallen hätte gab es nicht in der gewünschten Grösse).

11:45 Ich bin der Einkaufshölle entkommen. Auspacken, kochen, essen und schon muss ich wieder weiter. Um 13:35 stehe ich vor der Tür von der Dame aus der FB-Gruppe die mir ein kleines Trampolin verkauft. Das Trampolin steht draussen mit einem Couvert wo ich das Geld reintun kann. Sie war wohl schon weg. Aber so hat das Ganze dann auch keine Grosse Zeit in Anspruch genommen, zum Glück hatte ich das Geld passend dabei.

14:15 ich verfrachte das im Auto eingeschlafene Kind ins Bett. Könnte mich glatt dazu legen, entscheide mich aber dafür Tee zu kochen und  zu snacken. Das eigentlich geplante Staubsaugen darf E. dann heute Abend machen. Ich lese und surfe noch ein bisschen. Versuche ein Bild zu bearbeiten und Lightrooom schiesst sich erstmal ab.

15:50 Das Kind  hat deutlich lange genug geschlafen. Ich bin trotzdem geneigt mich dazu zu legen. Es wird aber wach. Also nur eine kurze Stillpause zum Ruhen für mich. Dann mache ich mich nochmal ran, das Bild zu bearbeiten und zu bloggen. Ich fange dann auch gleich mal an, diesen Artikel zu schreiben.

17:00 ich mache mich und das Herbstkind – das ich erst vom Kneten wieder ablenken muss – fertig um das Frühlingskind wieder abzuholen. Es regnet in strömen. Bei der KiTa angekommen wird mir der Schirm fast aus den Händen gepustet. Das Frühlingskind hatte anscheinend einen guten Tag und mit einem Zwischenstop beim Bäcker, der jetzt wieder Parklplätze hat geht es ab nach Hause.

Ich bin noch immer ziemlich müde und klicke noch ein bisschen durchs Internet. Wir spielen eine Runde singstar und weil das Frühlingskind nölig wird machen wir es gegen 21:00 bettfertig. Auch das Herbstkind darf Zähne putzen und möchte aber unbedingt noch eine Runde spielen. Im Schlafzimmer vom Frühlingskind natürlich, das auch noch wach ist.

Ich mache den Post fertig und werde mich dann vermutlich einfach mit der ganzen Familie hinlegen. so ein bisschen Schlaf tut bestimmt gut.

Vor 10 Jahren (7)

Vor 10 Jahren habe ich mich noch über sowas wie Ferien gefreut. Jetzt, da ich keiner geregelten Arbeit nachgehe ist das manchmal komisch. Jetzt ist Ferien, wenn ich wegfahre oder so.

Auch ist im Post mehr über das Studium an sich als über NZ zu finden. War ja zu dem Zeitpunkt auch noch 2 Monate hin.

Loving Sunday

Strauss-0959

Julie schafft es trotz Krankheit positiv auf die Woche zurück zu blicken. Und ich bin auch wieder fit und tue das selbe.

Die schönen Dinge der letzten Woche:

  • Sommer! Zumindest jetzt am Wochenende. Wir ignorieren einfach mal den verregneten Hauptteil der Woche.
  • der Tag der offenen Tür bei meiner alten Feuerwehr. So cool die alten Kameraden mal wieder zu sehen (und festzustellen, wie Mitglieder ‘meiner’ Jugendgruppe mit ihren Kindern daherkommen)
  • Werkeln im Garten und Gestaltungsideen
  • meine neue Nähmaschine
  • Fotografieren
  • Blumen pflücken mit dem Frühlingskind
  • Mädelsabend ohne Kinder mit Bastelkramzeugs

 

 

vor 10 Jahren (6)

Hups, da war was vor zwei Tagen. (ich datiers mal wieder zurück). Naja gut, vor 10 Jahren war da aber auch sehr wenig über NZ im Post. Eher was über Pferde. Und wow plötzlich vermisse ich das Reiten und die Pferde und das “im Stall sein” 🙁 Da ist es nicht wirklich ein Wunder, dass ich mich heute gefreut habe, dass das Herbstkind ziemlich deutlich “Pferde” gesagt hat, als wir welche gesehen haben.

wmdedgt Juli 2016

Nachdem ich es letzten Monat total verpennt habe, versuche ich heute mal wieder meinen Tag für euch festzuhalten. Denn auch wenn Frau Brüllen gerade nicht im Lande ist, stellt sie dennoch wie jeden 5. die Frage: “was machst du eigentlich den ganzen Tag?”

In der Früh werde ich so halbwach, weil E. sich für ihren blöden Businesstripp fertig macht. Das Herbstkind meckert dann gleich mal mit und nach Stillen stehe ich gegen 6:30 auf (und versacke erstmal am Rechner und denke daran, dass heute wmdegt ist)

Noch vor dem Frühstück hänge ich die Wäsche auf. Dann gibts erstmal Tee kochen und Spülmaschine ausräumen und nach dem Frühstück werden dann auch die Kinder mal wach.

Nach den üblichen Kinder brauchen was zu Essen und Windeldiskussionen schaffen wir es tatsächlich aus dem Haus. Ich schiebe mein Lastenfahrrad mit zwei Kindern und Buggy zum Fahrradhändler. Der ist immerhin gerade quasi arbeitslos und verspricht mir in 30-45 min fertig zu sein. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, bin aber natürlich froh, dass das so schnell geht.

Ich gehe also mit den Kindern zum Spielplatz um die 45 min zu überbrücken. Dort wird das Frühlingskind zum leuchtenden Beispiel von “schau mal, das Kind lässt sich ganz ohne Geschrei mit Sonnencreme einschmieren” Das Herbstkind springt in die Pfütze und spielt im Sand und klettert die Wasserbahn hoch und das Frühlingskind macht tatsächlich auch mit. Nach einer halben Stunde packe ich die Kinder wieder in Buggy und Trage und laufe zum Dorfladen um mein Paket abzuholen. Das ist schwerer als gedacht und lässt sich auf dem Buggy alles andere als gut transportieren. Zum Glück muss ich nur bis zum Fahrradhändler und kann es dann in den Bakfiets schmeissen.

Zu Hause gibts dann gleich wieder was zu Essen, nachdem der Erstversuch zum Mittagsschlaf natürlich scheitert. Danach versuche ich es nochmal und packe mir das Herbstkind auf den Rücken während ich die Wäsche verräume. Das klappt dann auch.

Nachdem das Fahrrad wieder funktioniert, mache ich mit C aus in die Badi im Nachbarort zu gehen. Während das Herbstkind schläft packe ich die Schwimmtasche für uns drei und wecke dann das Kind und packe alles ins Lastenrad.

In der Badi geht das Frühlingskind voller Begeisterung ins Wasser – letztes Mal wollte es gar nicht – während das Herbstkind wohl noch müde ist und irgendwie gar nicht so richtig begeistert.

Auf dem Weg zum Wasser trete ich auf eine Biene. Den Stachel bekomme ich mit der Bademeisterpinzette leider nur zum Teil raus. Vielleicht sollte ich mir doch mal ein paar Flipflops zulegen um solche Unfälle zu vermeiden. Wer mir einen Tipp geben kann, wo ich hübsche in 43 finde nur her damit. Das sofort danach ins Wasser stellen hilft, dass die Zehe nicht zu stark anschwillt.

Der Heimweg ist einfach, weil es geht nur bergab.

Nach der Badi dann Nudeln mit Spinat und der erste Versuch das eigentlich müde Herbstkind ins Bett zu komplimentieren. Das genauso müde Frühlingskind weigert sich erst recht. Immerhin läuft sie ohne Windel rum und nutzt den Topf und leert ihn ins Klo.

Ich werd heut vermutlich nicht mehr viel machen ausser Kinder zum schlafen zu überreden und zu duschen. Vielleicht besser in umgekehrter Reihenfolge. Leider komme ich so sicher nicht dazu mein Paket auszutesten.

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