Tag: Schweiz

#12von12 im September

Gestern war ja wieder der 12. Ich habe zwar fleissig bei Twitter gepostet, aber es fehlt natürlich die Zusammenfassung. Gestern Abend ist das irgendwie untergegangen.

Weitere 12von12 gibt es im Kännchenblog.

Dienstage sind bei mir überwiegend langweilig. Seit der Kindergarten los gegangen ist, habe ich noch keine Nachmittagsaktivitäten eingeplant, weil das Frühlingskind meistens noch recht fertig ist nach dem halben Tag. Andererseits spielen die Kinder momentan sehr viel mit den Nachbarskindern, die haben aber am Dienstag volles Programm und sind daher nicht wirklich greifbar für den Nachmittag. Daher gab es kein WMDEDGT letzte Woche, weil mir irgendwie nicht viel eingefallen ist und der Tag so rumgedümpelt hatte und Abends war dann keine Zeit mehr da noch was sinnvolles draus zu machen.

Aber egal. Ich habe den Frust über die nicht vorhandenen Nachbarskinder umgangen und habe ein bisschen (viel) Konsum betrieben. Hier also mein gestriger Tag in Bildern.

  1. Mit dem Kindergarten kommt auch die Znüni-Dose. Grün ist die Lieblingsfarbe vom Frühlingskind – zumindest meistens. Dass das Essen auch grün ist, ist eher zufall, meistens wünscht es sich einen Apfel.
  2. Besuch bei der Post. Das Paket hatte ich am Montag schon durchs Dorf geschubst (ein Hoch auf die Sackkarre) aber in unserer Agentur wurde es nicht angenommen, weil zu gross. Jetzt ist es mit vielen >20 kg Aufklebern auf dem Weg zum hoffentlich zufriedenen Nachfolgebesitzer.
  3. Diesmal wollte ich keine “ich habe Wäsche und Haushalt gemacht” Bilder zeigen, daher erst zum Mittagessen das nächste Bild. Das Herbstkind übt schneiden.
  4. “Bananenfüsse” ist das ein Schweizer Begriff? Ich hatte es vorher nicht gehört, aber ich hatte vorher auch nicht so viel mit Kindern zu tun, die sich selbst die Schuhe anziehen und dabei links und rechts verwechseln. Die Socken waren auch noch nicht an den Füssen, also alles noch korrigiert (das mache ich nicht immer, die Kinder laufen manchmal auch einfach eben mit Bananenfüssen rum).
  5. Auf zum Einkaufszentrum. Das Parkhaus schluckt mich immer irgendwie ganz, und spuckt mich erst auf irgendeine nicht von mir gezielt anpeilbare Parkfläche und bei der Ausfahrt dann auch immer auf irgendeine (gefühlt) andere Ausfallstrasse.
  6. Das Frühlingskind hatte am Freitag spontan “Aua” und Schuhe ausgezogen. Nach einem Jahr mit der gleichen Schuhgrösse war das ja auch wirklich mal Zeit. Neues Messen gab irgendwie auch nicht viel grössere Werte raus.
  7. Das Herbstkind und eines der Begleiterkinder amüsieren sich mit dem grossen Bären, während das Frühlingskind Schuhe anprobieren darf.
  8. Es sollten wieder Sternschuhe werden. Zum Glück gab es da mehrere Paare, aber nur eins fand Gefallen. Hat gepasst, naja mit viel Luft, wahrscheinlich brauch ich dann erst wieder nächstes Jahr neue. Nicht im Bild sind die noch kurz danach ausgesuchten Gummistiefel.
  9. Als E. dann da ist, packen wir das Mountainbike mit dem sie am Montag todesmutig den Berg runter gefahren ist (vorher auch rauf) auf den Gepäckträger um es zurück zu bringen. Es war ein Testbike vom Händler bei dem ich mein neues Rad gefunden habe.
  10. Das durfte ich nämlich abholen, ich habe festgestellt, dass weder reines Rennrad, noch reines Mountainbike etwas für mich ist und hab mich für ein schlichtes “Fahrrad” entschieden. Wobei so schlicht ist es nicht, es hat Federgabel, Scheibenbremsen, Nabenschaltung und Riemenantrieb und fährt sich für mich genau richtig. Ich fahre es also auch die 7 km einfach mal nach Hause.
  11. Danach geht es dann ab zum Chor. Dort machen wir Feinarbeit für das im November stattfindende Konzert (Pergolesi: Stabat Mater und Confitebor tibi Domine)
  12. Die Katze lässt sich auch kurz blicken. Die meiste Zeit ist sie bei den Nachbarn. Aber so einmal am Tag nimmt sie dann doch das Futter hier.

Danke fürs Gucken

 

Montagsherz

Es ist Montag also ist mal wieder Herzenstag bei Frau Waldspecht. Am Mittwoch bin ich in der Früh mit dem Herbstkind mit dem Bus zur KiTa gefahren. Das fand es erstmal super spannend. Anschliessend bin ich quasi als “Sport” die Strecke zu Fuss nach Hause gelaufen. Dabei hatte ich dann auch die Möglichkeit das Haus zu fotografieren, an dem ich sonst eben nur mit dem Auto vorbei rausche. Es werden dort Geschenke aus Holz angeboten und was gibt es wohl bessere Werbung als die Sachen am eigenen Balkon zu präsentieren.

 

 

Picture my Day Day 23

Es gibt nochmal Extra-Alltagsbilder diesen Monat. Am Freitag war der 23. Picture My Day Day. Das Prinzip sollte inzwischen bekannt sein: Den Tag mit Bildern festhalten  und drüber bloggen und inzwischen auch twittern, instagrammen oder gar Youtuben. Als Wanderpokal gibt es jedes Mal eine_n andere_n Organisator_in diesmal war das Nils Snake an dieser Stelle also vielen Dank für das Organisieren. Weitere Teilnehmer finden sich auf der Teilnahmeliste oder beim Facebook-Event.

Ursprünglich wollte ich auch mal auf Instagramm posten, aber letztendlich war mir der Tag dann etwas zu stressig und auch nicht wirklich alltäglich. Aber das ist ja das schöne, man postet einfach genau über diesen Tag, egal wie spannend oder unspannend er einem selbst vielleicht vorkommt.

Mehr Info gibt es dann jeweils zum Bild. Viel Spass beim Durchklicken. 

52von52 Kreativer Urlaub

Ich hatte ja schon gesagt, dass ich einiges fertig habe, aber noch nicht fotografiert und drüber geschrieben oder zwar fotografiert aber noch nicht zusammengestellt und so weiter.

Aber heute! Heute geht es los mit dem Ernst des Lebens für das Frühlingskind. Ab heute ist sie Teil des Schulsystems, welches hier die Kinder schon ab 4 Jahren schluckt. Sprich ab jetzt kommt es in den Kindergarten.

Und dafür musste natürlich einiges vorbereitet werden. Und so fuhr ich nicht nur mit Wechselwäsche sondern auch mit Nähmaschine und Stoffen und weiterem Material in die Ferien auf dem Lindleshof.

Dort stellte ich meine Nähmaschine wahlweise an den Pool oder (leider hatten wir ziemlich grässliches Wetter) in die Ferienwohnung.

Als erstes kam der Rucksack dran. Ich hatte gefragt ob es lieber ein Täscheli (also die klassische Umhängetasche, die hier meistens aus Blachenstoff üblich ist) oder einen Rucksack haben will. Es wollte einen Rucksack. Also gut. Ich habe zwar schon einen kleinen Rucksack, den ich bisher auch für Wechselklamotten und Waldtage in der KiTa benutzt habe, aber der hat Schnallen, die das Kind bis vor einer Woche nicht aufbekommen hat.

Ich fragte also nach was für Farben und Motive das Kind haben wollte. “Autos, und Blumen und bunt”. Klar, ist ja auch ganz einfach einen Rucksack zu kaufen, der Autos und Blumen hat. Also war damit klar, dass ich nähen sollte. Vor dem Urlaub also noch in das Stoffgeschäft zusammen mit dem Kind die Stoffe aussuchen. Einen Lieselotte Rucksack hatte ich ja schonmal genäht. Diesmal ist es die etwas grössere Variante.

Der schwarze Fleck auf der Aussentasche ist ein kleiner Klettteil. Ich möchte da noch ein  abnehmbares Teil draufmachen, damit das Kind eine Erinnerung hat wenn es mit dem Buss zum Mittagstisch/Nachmittagsbetreuung fahren soll.

Platz für das Lieblingskuscheltier – das leider nicht mit in den Kindergarten darf – ist auch vorhanden.

Und so sieht es getragen aus.

Ein weiteres Ferienprojekt, das am Pool genäht wurde, ist nicht wirklich für den Kindergarten geeignet. Nachdem ich ja ein Kleid für mich genäht hatte, wollte das Frühlingskind auch. Hier war der Stoffwunsch eigentlich Rot mit blauen Sternen, aber sowas habe ich nicht gefunden. Die weissen Sterne wurden akzeptiert. Und auch der Wunsch nach dem Neckholder war sehr deutlich. Immerhin hat sich so dann der Kauf vom Anninanni Mädchentraum doch gelohnt, nachdem das Herbstkind sich ja geweigert hat das Kleid anzuziehen.

Das Dritte Projekt habe ich im Urlaub nicht mehr geschafft. Es ist also wie bei mir üblich am letzten Tag entstanden. Aus dem Rest des Stoffes für den Rucksack wurde noch ein passender Turnbeutel gemacht. (innen sind dann die Blumen).

Obwohl wir eigentlich noch einen Stapel nicht mehr gebrauchter Herrenhemden hier liegen haben, hat es nicht mehr für die Malschürze gereicht. Es wurde also eine Kaufschürze.
Nachdem aber vermutlich die Hälfte der Kindergartenkinder eine sehr ähnliche Malschürze haben wird (immerhin gab es mehr als nur rosa oder blau; also türkis haha). haben wir die vom Frühlingskind individualisiert und noch eine Kuh drauf schabloniert.

Ich glaub die Kuh zähl ich mal nicht mit. Das war ja nicht wirklich ein “Projekt”

Ich wünsche allen Kindern, die heute in den Kindergarten starten einen guten Start. Allen Schülern ebenso. Und den Bayern wünsche ich noch 3 schöne Wochen Restferien.

 

Die Liste:

1von52: bemalte Minikommode

2von52: Papierkrameck gestalten

3von52: Onbag aus Tragetuch

4von52: Haishirt

5von52: Latzhose mit Reissverschluss

6von52: Hülle für Antiapnoeteil

7von52: T-Shirt für’s Frühlingskind

8von52: Ballonkleid

9von52: Cordrock

10von52: Kuhkostüm

11von52: Fuchshose

12von52: Wolkenshirt

13von52: Kleid für eine Hochzeit für mich

14von52: Kleid für eine Hochzeit fürs Herbstkind

15von52: Hochzeitsgeschenk

16von52: Bunte Wände

17von52: Kindergartenrucksack

18von52: Sommerkleid für’s Frühlingskind

19von52: Turnbeutel für’s Frühlingskind

 

#12von12 im August 2017

Ich gebe zu momentan läuft nicht viel hier. Aber hey, ihr bekommt immer 2x im Monat die Alltagsschnipselchen. Heute ist der 12. also diesmal in Bildern wie es im Kännchenblog noch viele andere machen. Heute gibt es Autobilder. Wir sind aus unserem Urlaub in der alten Heimat zurück in die neue Heimat gefahren. Mehr Text bei den Bildern.

Kindergeschichten

Momentan komme ich irgendwie kaum zum Bloggen. Aber nachdem irgendwo das Thema “Erinnerungskiste” aufgekommen ist, merkte ich, dass ich gerade in Hinsicht auf die Kinder ja oft hier (im geschützten Bereich) Sachen erzähle, die ich dann sicher nochmal hochholen muss, wenn ich tatsächlich dazu kommen sollte sowas wie ein Fotobuch für die Kinder zu machen.

Also gibt es jetzt einfach mal eine kleine Anekdote.

Vorgestern war ich mit den Kindern in der Badi (Freibad). Inzwischen klappt das ganz gut, aber ich freue mich noch immer auf den Tag wo beide sicher schwimmen können.

Im laufe des Nachmittags begann das Herbstkind einen kleinen Singsang. Ich verstand irgendwie nicht viel. Für mich klang es wie “alle sagen Piep!” Das war es vielleicht auch. Aber das war nicht das was gemeint war.

Erst am Abend wurde mir die Sache klar, als das Frühlingskind in den Singsang einstimmte und deutlicher sprach.

 

“Schäre – Stei – Papier”

 

Aaah. In der Badi hatten wir ein paar Schülerinnen neben uns. Das Herbstkind wollte nicht ins Wasser und so hielt ich mich mit dem Frühlingskind direkt an der Treppe im flachen Bereich auf. Die Schülerinnen spielten “Rock Paper Scissors” oder eben auch “Schere Stein Papier” mit entsprechenden Singsang und diejenige, die verloren hat, musste eine Stufe weiter ins Wasser gehen. Der Singsang hat sich wohl beim Herbstkind eingeprägt. 

Heute habe ich nochmal eine Schülerin gesehen, die das gleiche Spiel mit ihrer (Gross)Mutter gemacht hat. Ist das ein schweizer Brauch? Haben Generationen von schweizer Schülern (oder nur Schülerinnen) sich mit Schere Stein und Papier ins Wasser getrieben? Oder ist es etwas Neues?

 

Und noch zwei Kindermund Geschichten vom Frühlingskind.

“Wenn ich in deinem Bauch war, war dann das Herbstkind in Es Bauch?”

und anscheinend bin ich eine “Schlaue Frau” währen E. die Mutter vom Frühlingskind ist. Da siehste mal. Ich durfte es in meinem Bauch haben, aber Mutter ist E.

#12von12 im Juli

Der 12. Juli. Heisst, heute gibt es wieder 12 Bilder von meinem Tag. So wie man viele bei draussennurkännchen finden kann. War heute actionreich aber irgendwie nicht fotogen.

1. Ich hab mal wieder recht spät dran gedacht, aber der Blumenstrauss, den ich in der Früh geschnitten habe, steht ja weiterhin da.

2. Wenn man bei nicht ganz so tollem Wetter und unter der Woche vormittags bevor die Schulferien anfangen ins Freibad geht, dann ist es recht leer dort.

3. Nach 1000 m Schwimmen und dorthin und wieder zurück radeln habe ich hunger, zum Glück musste ich nur schnell die Reste vom Sonntag aufwärmen

4. Kirschen zum Nachtisch

5. Ich hole das Frühlingskind heute früher ab, um die Zeit zu vertreiben fahre ich “schön”, sprich durch ein winziges Stückchen Wald was wir hier haben.

6. Wir besuchen den Hort, der mit der Schule verbunden ist. Da das Frühlingskind im Sommer in den Kindergarten geht, wechselt für es auch die Betreuung. Es darf den Beutel für die Wechselkleidung selbst gestalten

7. Gendermist bei den Zahnputzbechern. Mädchen bekommen Geschnörkel in Rosa (immerhin zum Teil auf gelben Bechern) und Jungs die serifenlose Schrift auf blau….

8. Die Kinder toben sich mit Verkleidung aus. Das Frühlingskind sucht ein Schwert zum Drachenbekämpfen. Leider finden wir keines, aber ein Pferd haben wir gefunden.

9. zu Hause schläft mir das Kind auf der Flucht vor dem Saugroboter ein. Ich nutze die Zeit um eine Fotoaufgabe nochmal nachzubessern

10. Das Herbstkind muss auch noch abgeholt werden. Also nochmal aufs Rad. Bei der Schranke müssen wir warten. Einem Fahrradfahrer war die Wartezeit von 4 Minuten – die Schranke macht zwischen den Zügen nicht nochmal auf – zu lange und er ging an der Schranke vorbei. Tolles Vorbild für mein deutlich als Verkehrsanfänger gekennzeichnetes Kind [/ironie]. Immerhin wurde er gleich Schweizerisch korrekt angemault, was das denn solle, da ist ja ein Kind. 11. Das Herbstkind will Beeren essen, also ernte ich die gerade reif gewordenen Heidelbeeren aus dem Garten. Das Frühlingkind will natürlich auch.

12. Mittagsschlaf sorgt für späten Nachtsschlaf. Da werden bei uns manchmal auch noch 4jährige getragen. War leider nicht effektiv, es hat angefangen zu regnen und die Kinder haben sich gegenseitig wach gelabert.

Montagsherz aus der Luft gegriffen

Für mein heutiges Montagsherz hatte ich himmlische Unterstützung. Naja vielleicht etwas weniger himmlisch als von der Patrouille Suisse(? oder einer anderen Kunstfliegerstaffel) die mir heute Morgen auf der Radtour ein Herz in den Himmel gemalt hat. Laut FB-Seite haben die (Also die Patrouille Suisse) tatsächlich heute Übung in Wangen-Lachen gehabt und haben wohl einen Abstecher über den See gemacht. Wirklich erkennbar sind die Flieger auf dem (zweiten) Bild nicht. Daher kann ich nur raten. Das Herz war aber dann doch sehr deutlich. Als wäre es nur für mich heute dorthin gemalt worden. Zum Glück hatte ich das Handy dabei und konnte es festhalten und hier für Anette zeigen.

Finde die Fliegerstaffel (bzw 4 Flugzeuge)

 

Edit: es war tatsächlich die Patrouille Suisse: 20 min hat das schönere Herzbild. Dafür ist meins von mir und dadurch speziell.

 

Merken

Where are you from?

Ich habe einen Artikel im Tyisch Duits Blog über Heimat gelesen. Bzw. über Wahlheimat. Und wie für die Autorin ist für mich die Frage nach “woher kommst du?” ziemlich irritierend.

Ich tendiere zwar grundsätzlich dazu, München als meine Heimat zu definieren. Und noch habe ich dort (bzw. im Umland) den längsten Teil meines Lebens verbracht. Aber doch, ich wohne ja schon eine ganze eine ganze Weile hier in der Schweiz, habe zwischendrin auch woanders in Deutschland gewohnt und auch meine Niederländische Herkunft, die zwar nur in der zweiten Generation aber eben doch vorhanden ist, spielt ja auch noch eine Rolle. Schliesslich wurde ich in Neuseeland ja auch mal gefrag aus welchem Eck der Niederlande ich komme. Hm.

Und bei den Podcasts die ich momentan höre gibt es gerne eine Introduction. Dort sagt dann jemand “Hi, dies ist [Name] aus [Land/State], dieser Podcast ist eine xy Produktion blabla” und ich denke mir immer: an der einen Seite lustig, weil man so die unterschiedlichen Dialekte und Akzente zuordnen kann, aber wenn ich jetzt selbst so einen Text in Englisch aufsagen würde wäre das wohl ziemlich verwirrend. “Hi, dies ist Anita aus der Schweiz, mein Akzent sagt aber, dass ich aus Deutschland oder vielleicht doch aus den Niederlanden komme” Oder würde ich da doch angeben, dass ich aus Deutschland bin. So wie ich es hier in der Schweiz ja oft genug tue um mein nicht vorhandenes Schweizerdeutsch zu erklären. Und ich weiss eben auch häufig nicht, wonach dabei gefragt wird. Wollen die Leute wissen wo ich aufgewachsen bin? Oder doch nur wo ich gerade wohne um zum Beispiel herauszufinden ob ich eine lange Anfahrt hatte.

Verwirrend das Ganze.

Spass und Spiel

“Wie alt sind denn die beiden?”

“1 und 2”

“Macht CHF 22”

Jau! Danke auch. Willkommen in der Schweiz. Wenn du nicht weisst, was du mit dem guten Geld machen kannst, was du in der Schweiz verdienst, bekomme Kinder. Du hast keine Chance auf einen Teilzeitjob in deiner Qualifikation, dein Mann auch nicht, er verdient aber mehr als du und so endest du völlig ungewollt im heteronormativen Ernährerhaushalt wo du dann das Geld, das der Mann nach Hause bringt für deine Kinder ausgeben kannst. (Mir ist klar, dass das nicht immer so ist, bei uns ist es so gelaufen, wobei ja auch die Qualifikation momenten nicht mein gewünschter Job ist und ich momentan meinen Hintern nicht weit genug hochbekomm etwas daran zu ändern).

Aber gut. Es ist wie es ist und ich habe heute also diesen tollen Schnapszahlbetrag (der übrigens unter dem lag, was ich dann doch verdient habe, weil ich brav Passbilder geliefert habe) gezahlt für Spass und Spiel.

Bei dem derzeitigen Sauwetter (hallo meteorolügischer Frühlingsanfang) ist der Indoorspielplatz eine gute Alternative. Vor allem dann, wenn man ja eh nicht so fit ist und die Kinder einem daheim erst recht auf der Nase rumtanzen würden.

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Also haben wir uns mit einer Freundin und deren Bekannten zum Spielen verabredet. Und ja es war spassig. Meine beiden haben wie immer erstmal skeptisch die Umgebung betrachtet um sich dann reinzuwerfen in Bällebad.

Es dauerte dann auch nicht lange bis auch das Kletterteil für die grösseren ausprobiert werden musste. Aber bloss nicht alleine: “komm mit”. Also Herbstkind in Obhut der anderen gelassen und dann gemeinsames Rutschen. Und dann Autoscooter “juhu!” war dazu der Kommentar und es wollte grad gar nicht aufhören. Wir hatten am Eingang zwei Chips dafür bekommen (für jedes Kind einen) jeder weitere “das macht dann einen Franken”

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Dann mussten die Trampolins ausprobiert werden. “Auf jedes nur ein Kind” ja klar, am ende waren es dann 3.

Nach der Snackpause war das Frühlingskind locker genug um auch alleine in das Kletterteil zu gehen und zu rutschen und auch mal nach rechts zu gehen wo wir vorher immer links gegangen sind. Die anderen wollten essen und ich habe mein gerade durch Snacks aktiviertes Kind nicht aus dem Spiel bekommen. indoorspiel-004

 

Letztendlich sind die alleine gegangen und ich habe ca. eine halbe Stunde mit einem sehr müden Kleinerkind auf dem Rücken versucht das andere Kleinkind dazu zu überreden doch bitte die Schuhe wieder anzuziehen, damit wir nach Hause fahren können weil das Herbstkind schlafen möchte und ich was essen möchte.

Die Schuhe hat es dann erst im Aufzug zur Tiefgarage angezogen. Und im Auto war dann sehr schnell schlafende Ruhe. +

Fazit: teurer Spass, aber grosser Spass. Und das mit dem Trampolinspringen muss dringend öfter geübt werden.

 

 

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