Tag: Studium

Vor 10 Jahren (7)

Vor 10 Jahren habe ich mich noch über sowas wie Ferien gefreut. Jetzt, da ich keiner geregelten Arbeit nachgehe ist das manchmal komisch. Jetzt ist Ferien, wenn ich wegfahre oder so.

Auch ist im Post mehr über das Studium an sich als über NZ zu finden. War ja zu dem Zeitpunkt auch noch 2 Monate hin.

12von12 im Juli + vor 10 Jahren (5)

Es ist mal wieder der 12. Das heisst es gibt mal wieder den Aufruf 12 Bilder des Tages zu zeigen. Und dann im Kännchenblog verlinken.

Dienstage sind momentan nicht so sehr spannend. Regnerische Dienstage sind erst recht unspannend. Aber es gab dann doch etwas was ich sonst nicht so viel tue.

 

Und weil ich jetzt keine Lust habe einen Extra-Post zu machen. Vor 10 Jahren habe ich mich schon von den ersten Sachen verabschiedet die mich in meinem Studium begleitet haben. Und einen Flug fix gebucht.

Bewerbungsgespräch

Whoa. Ich hab hier was vernachlässigt.
Also ganz kurz: Ich habe OC bestanden. Zwar nur mit ner 4 aber fertsch. Ich bin also jetzt Ingenieuse mit Papier. Naja das Papier krieg ich erst im September.

Neue Bilder sind auf der Page. Zum einen vom Tag der Offenen Tür am Weberhof in Holzkirchen, zum anderen vom Ritterturnier in Poing. Die Bilder von Kaltenberg kommen noch, die landen aber aus Platzgründen wohl woanders..

Dann hab ich noch auf den Florian Geyer Festspielen fotografiert. Die Bilder finden sich hier (Passwort ist “impressionen”) Dort finden sich irgendwann auch mal die Bilder vom Kaltenberger Ritterturnier.

So nun zum  Bewerbungsgespräch:
Ich hatte mich ja fröhlich in Franken beworben. Ja ich fühl mich wohl hier und habe sowas wie einen Freundeskreis. Auch wenn der nicht groß ist, aber das ist ja ausbaufähig. Nun hat eine Bewerbung aber einen ganz anderen Effekt gehabt. Die Firma würde mich nach England schicken wollen. Flexibel und ungebunden wie ich bin (:smirk:) , bin ich dem nicht abgeneigt hatte ja auch gesagt, dass ich meine Jobsuche aufs Ausland ausweiten würde, wenn ich hier nix finde. Das ich hier die Chance bekomm ohne dass ich eine Bewerbung ins Ausland geschickt hatte 😉
Also hatte ich ein Bewerbungsgespräch in der Nähe von London.
Und es war: seltsam. Eigentlich gut. Aber danach kamen dann die Zweifel. Was wenn ich die Fragen nicht nach deren Wünschen beantwortet habe? Wieso hab ich im englischen plötzlich so stottern müssen? GAH.
Der Job klingt hochinteressant und hochanspruchsvoll. Entsprechend auch die Erwartungen von den potentiellen Chefs. Ob ich dem gerecht werde? Ich müsste viel alleine tun. Quasi selbstverantwortlich, aber immerhin dürfte ich auch viel unterwegs sein. Und das ganz ohne das ich etwas Verkaufen müsste *g*
Egal, auch wenn sie mich nicht nehmen. Es ist eine Erfahrung mehr, und ich weiß jetzt, dass ich innerhalb von 20 Stunden von Rechtsverkehr auf Linksverkehr und wieder zurück auf Rechtsverkehr wechseln kann ohne einen Unfall zu bauen. .
Die Leute waren aber nett. Die Umgebung ist ländlich schön. Ideal zum ausreiten.
In ein bis zwei Wochen krieg ich bescheid.

Reiterferien und Lernfrust

OK und wieder fast einen Monat später. Nachdem ich meine Diplomarbeit abgegeben hab, bin ich jetzt mit dem grausligen Lernen auf OC beschäftigt. Und ich bin von mir selbst enttäuscht. Hatte ich doch gedacht, dass ich nur altes Wissen auffrischen muss, hab ich das doofe Gefühl schon wieder bei Null anzufangen. Was ist das doch für ein dämliches Fach. Naja ist es eigentlich nicht. Und an sich ist ja auch ne Logik da, nur es ist sooo viel und ich bin sooo faul. Man ich brauch tausend Arschtritte und ich hätte so gern ne Lerngruppe. Nur die anderen haben das ja alle schon.

Ansonsten hab ich mal meinen Lebenslauf auf eine Stellenanzeigenseite gestellt. Ich hatte erst kein Foto dabei und nur einer hat sich das angeguckt. Ich muss so langsam offensiv werden mit den Bewerbungen. Leider sind die Interessanten Stellen an uninteressanten Orten und umgekehrt.

Um meine Diplomarbeitsabgabe zu feiern hab ich mir dann doch fast eine Woche Reiterferien und vorherige Besuche bei lieben Freundinnen gegönnt.
Zum einen war ich bei Dim und Marietta. Fotos hier in der Fotogalerie.
Danach war ich bei Bine und wir haben uns die Premiere von Pirates of the Caribbean at Worlds End angeguckt. Vorher waren noch ein paar ander User des Forums als Lookalikes da und haben sich fotografieren lassen. Bilder gibt es in der Grünen Hölle *klick*

Ansonsten sind wir mit den Hunden Gassi gegangen und haben das schöne Wetter genossen. Fotos von den Hunden hier in der Galerie.

Die Reiterferien fingen als Rohirrim Ritt an. Diesmal war schon wieder ein neues Gesicht dabei. Auch wenn Elendil nicht geritten ist, war es doch schön sie mal kennen zu lernen.
Am Freitag haben wir zwei kleine Ausritte gemacht. Dann sind am Samstag die Heidelberger Mädels gekommen und promt wurde das Wetter schlecht. Der Effekt war, dass wir die meiste Zeit mit Spielen verbracht haben. Und wir haben auf die Fohlen gewartet. Elding wäre hochfällig gewesen. Bei Menglöd sah es aus als würde das Fohlen direkt durch die Bauchdecke fallen.
Bis Montag gab es keine Fohlen. Das und die Blicke von den Heidelberger Mädels hat mich überredet dann doch noch ein paar Tage länger zu bleiben. Bis Mittwoch. Letztdenlich hat es nix gebracht. Elding hat zwar Milch Produziert und Wehen gezeigt oder sowas wie Wehen aber kein Fohlen und Menglöd hat brav gewartet bis ich wieder weg war. Am Donnerstag ist dann Tavor geboren worden. Und ich war nicht da 🙁 daher gibt es keine Bilder von ihm, ausser auf Renys Homepage www.haras-de-la-nied.de unter “news”

Wie immer war es wunderschön dort zu sein und um so grausamer zurück an meine Lernutensilien zu gehen. Wir haben auch ein bisschen mit den Jungpferden gearbeitet. Die Bilder sind auch in der Grünen Hölle *klick*

Und jetzt sitz ich hier und habe keine Lust auf lernen sondern blogge schon wieder.

Freiheit

Wow, jetzt hab ich den ganzen April über nix geschrieben. Dabei war das nicht einmal ein langweiliger Monat. Also muss ich wohl kurz zusammenfassen.

Zu Ostern war ich (mal wieder) auf einem Rohirrim Ritt in Lothringen. Leider wieder ohne Bine, diesmal aber mal mit ganz alten Bekannten. Und ein paar neuen Gesichtern. Es war dennoch eine sehr kleine Gruppe und es war wie immer wunderschön. Am Montag bin ich dann noch mit Biriniu mit auf ein Isländerturnier gegangen. Das war sehr interessant und toll. Ich hab gleich mal mitschreiben dürfen, was erst recht chaotisch und dann ganz locker war. Die Fotos habe ich wieder in der Grünen Hölle hochgeladen. Klickst du hier.

Danach war ich erstmal ne Woche krank. Und eigentlich habe ich die ganze Zeit darauf gewartet, dass Jim mir meine Diplomarbeit wieder schickt. Die hatte ich ihm Ende März mit der Bitte um Korrektur geschickt. Er wollte sie vor Ostern schicken. Das hat er nicht. Und auch in der Woche wo ich krank war kam sie nicht und in der Woche darauf auch nicht. Dann hab ich ne Erinnerungsmail geschickt, dann kam die Reaktion “Du kriegst sie am Montag (23.4) . Na gut, dann kann ich ja in Ruhe meinen Geburtstag begehen. Das hab ich dann auch gemacht. Mit drei Freundinnen und Kuchen 🙂
Und am Montag kam nix. Und am Dienstag nicht. Am Donnerstag hab ich mir überlegt wie ich jetzt ne weitere Erinnerungsmail schicken kann ohne grob zu klingen. Schließlich wollte ich dann doch mal fertig werden. Eigentlich hatte ich ja geplant ab April irgendwo als Werkstudent zu arbeiten. Das konnte ich eh schon vergessen. Ich beschloß das Erinnern auf nach dem Wochenende zu verlegen und bekam die Mail am Freitag.

Das war alles nicht sehr praktisch, wollte ich doch zu den “Ritter in München”. Also hab ich am WE erstmal die Korrekturen von Jim gemacht. Und dann bin ich zum Ritterturnier gegangen.
Am Montag den 30. Abends war Hexennacht. Leider waren die Karten schon ausverkauft und so wurde nur ein abendlicher Marktbesuch draus. Und da gab es auch schon einiges zu sehen.
Das Turnier, welches ich mir dann am 1. angeguckt hab war ganz nett. Sehr Kaltenbergähnlich. Am Anfang eine Friesenquadrille, dann ein großer Einzug der Ritter und der Gruppen, die ihre Lager dort hatten. Dann ging es hart auf hart. Ringstechen. Schwertsicherheit etc. Leider war das Licht saublöd zum fotografieren, und ich hatte immer entweder Köpfe oder eine Box im Bild.
Die Bilder werde ich dann in die Fotogalerie hochladen. Leider nicht alle, weil ich ja wieder (teils) analog bin. Und der zweite Film ist noch immer in der Kamera.

Danach hab ich dann weiter gemacht mit der Diplomarbeit. Festgestellt, dass es gar nicht so viel ist. Und es gab eine gute Motivation fertig zu werden. Der Chor hatte am Sonntag Konzert. Ein guter Grund nach Nürnberg zu fahren und das dann gleich mit zu erledigen.
Und es hat geklappt. Bis Sonntag hab ich noch am Feinschliff gearbeitet. Dann Abends zum Konzert (The Kingdom von Elgar) und dann am Montag zum Prof. letzte Anweisungen einholen und dann das Ding als pdf speichern um zu Drucken.
Doch leider können die FH-Rechner im Chemie-Bau nicht aus Word pdf machen. Dann hat sich meine Nummerierung verabschiedet und ich musste zwei Dateien draus machen. Zum Glück konnten die Rechner in der Bib schon pdfs machen. Also das gelungen. Ab in den Copyshop. Gedruckt. Bei der vierten Version hat der Kopierer die Rote Farbe über meinen Ausdruck verteilt. Während der Reparatur bin dich dann wieder zum Prof und hab abgegeben. Dann war der Kopierer auch wieder in Ordnung und ich konnte meine letzte Version mit heimnehmen.

Ich habe Fertig!!!!

Jetzt muss ich nur noch die OC II Prüfung bestehen und dann bin ich Dipl-Ing. *g*. schickt mit also alle Motivation rüber, dass ich das schaffe 🙂

Home Sweet Home

20.02. – 21.02.2007 und noch mal 24 Stunden unterwegs

Gestern abend waren wir noch in einem typisch amerikanischen Diner essen. ansonsten war es ein ruhiger Abend, den ich mit Kofferpacken verbracht habe. Für heute hab ich mir keinen Wecker gestellt. Hoffe darauf, dass ich wach werde vom Rumräumen von Arne und Berber. Das funktioniert. Nach dem Frühstück bringen wir erst Arne zur Schule und dann Berber mich zum Flughafen.
Beim Einchecken ein kleiner Schock. Ob ich denn 2 Pfund aus der Tasche in den Koffer packen kann. Wohl kaum, der Koffer ist noch schwerer. Es endet in 50$ für zuviel Gepäck. So’n Mist. Aber so hab ich mein Zeug dabei.
Berber lässt mich bald alleine, muss halt auch in die Schule.

Der Flughafen ist langweilig. Es ist wie ne Bushaltestelle. Es gehen von hier ja auch nur Flüge nach Phoenix in deser kleinen Dash 8. Als ich einsteig mach ich noch Witze über die Lampen. Diesmal geht aber alles. Wir müssen erst noch enteist werden und dann gehts los. Mein Sitznachbar frägt mich ob ich schon öfter aus Flagstaff weggeflogen bin. Er hat angst seit er einen (Auto) Unfall hatte. Dafür dass er soviel Angst hat fliegt er aber noch ne ganze Strecke (Washington DC und noch weiter)

In Phoenix hab ich recht wenig Zeit. Aber auch nur ne kurze Strecke zum nächsten Gate. Ich habe wieder einen Gangplatz. Diesmal aber am Notausgang, ich werde vor Abflug noch gefragt, ob ich denn gewillt bin, die nötigen Aufgaben (Öffnen des Notausgangs, Weg raus finden) im Falle eines Falles durchzuführen. *nick*
Auch hier verläuft alles reibungslos.

In LA frag ich erstmal die Polizisten nach meiner Jacke. Ich werde zum Lost and Found geschickt. Leider haben die meine Jacke auch nicht. Ich fülle einen Wisch aus aber ich glaub nicht, dass ich die jemals wieder seh.
Dann hol ich meine Taschen ab. Die sind brav angekommen. Um einen weiteren Exess Bagage zu vermeiden wechsel ich von meinen Sportschuhen in die Docs. Die sind etwas schwerer. Dann wander ich zum Terminal wo mein Flug weggeht. Dummerweise ist der Schalter von Air New Zealand erst um 13.00 uhr offen. Na toll, jetzt darf ich zwei Stunden warten. Ich finde eine Steckdose und fang endlich mal an, das Archiv für Januar zu erstellen. Und hol mir noch ein Sudokuheft.
Um 1 versuch ich zum Check in zu kommen. Ich brauche fast 20 min, weil der einzige Aufzug tierisch langsam ist und vor mir noch andere Leute stehen, die rauf wollen.
Diesmal werden meine Taschen wieder einfach so akzeptiert. Ich bekomme einen Gangplatz. Diesmal merk ich es rechtzeitig. Leider sind meine Wunschplätze (ganz hinten oder am Notausgang) besetzt. Ich bekomm aber einen Fensterplatz recht weit hinten in einer Reihe die sonst noch nicht besetzt ist.
Der Rest ist wieder Routine. Ich finde noch ein neues Buch für den Flug
Am Gate setzt sich eine alte Dame zu mir. Sie frägt wo denn das Gate 21 ist. Sie fliege nach London, aber mit einer anderen Fluggesellschaft.Weil ich noch zeit habe, gucke ich wo das Gate 21 ist und finde auch noch dabei raus, dass sie tatsächlich am Gate 23 sein muss. Sie freut sich sehr über meine Hilfe und erzählt dann ein bisschen aus ihrem Leben.

Dann geh ich wieder an Bord. Meine Reihe ist tatsächlich frei geblieben. Diesmal kann ich dann doch etwas aus der Luft erkennen. Wir fliegen direkt über Las Vegas. Der Grand Canyon liegt leider an der anderen Seite vom Flugzeug. Bald wird es dunkel und ich widme mich wieder den Filmen. Diesmal erst Marie Antoinette mit Kirsten Dunst und nach etwas Schlaf noch Driving Lessons. Ansonsten ist der Flug ereignislos.

In London muss ich erst durch die Passkontrolle, diesmal geht das um einiges schneller als im September. Transfer vom einen zum anderen Terminal. Und wieder viel Zeit zum totschlagen. Ich bearbeite schon mal die Bilder von Taranaki.
Auf dem Flug nach München bin ich noch nicht wieder gewohnt deutsch zu sprechen. Spätestens beim Tee ist klar, dass das keine Engländer oder Kiwis sind. Denn statt Milch bekomm ich Kaffeesahne bäh!

In München ist alles sehr ruhig. Meine Koffer sind auch wieder da. Die einzigen Abholer die sich freuen sind meine Eltern. Ich bekomm gleich meine erste Brezel. Lecker, das hab ich echt vermisst. Es ist ungewohnt wieder bayrisch zu hören, und die Bäume sind so verdammt kahl. Nicht dass es in Flagstaff nicht auch Winter war, aber dort standen nur Juniperbäume und die sind immergrün.

Dann heim und Essen und ausschlafen.

Leavin’ on a Jetplane

Normalerweise gibt es in Blogs ja immer diese Angaben von Stimmung und Musik. Heute möcht ich das auch mal mitteilen.

Stimmung: von Himmelhochjauchzend bis zum Tode betrübt
Musik: John Denver – Leaving on a Jet Plane

Jetzt ist es also schon vorbei. Heute abend (in 4 Stunden) geht mein Flugzeug aus Wellington weg. Und ich hab noch nicht mal Zeit ein richtiges Resumee über die Zeit zu schreiben. Genausowenig wie ich Zeit hatte, um endlich die Bilder vom letzten WE in Taranaki hochzuladen. Das wird wohl alles warten müssen bis ich wieder in Deutschland bin, denn

I’m leaving on a jet plane
don’t know when I’ll be back again

oh babe I hate to go.

Und ja es wird wohl dauern bis ich wieder in Deutschland bin, wo es vernünftige Steckdosen und die richtige Spannung gibt. Ich werde sicherlich ins Internet können, aber ich weiß eben nicht ob ich meinen Laptopakku aufladen kann. (Hinweise bitte schnellstmöglich per Mail an mich)

Carola hat tatsächlich wieder die ganzen Zeiten ausgerechnet.
Ich fliege also für euch heute den 15. um 8.00 Uhr in der früh los und komme am 16.02.  in der früh um 7.34 Uhr in Flagstaff an. Also ziemlich genau 24 Stunden unterwegs.
Aber ich hab mir schon die anti-Jetlag-Tabletten geholt. Das sind irgendwie andere als Carola hatte, denn ich muss dann alle 2 Stunden eine schlucken es sind aber angeblich genug für 50 Stunden Flug.

Was die Diplomarbeit betrifft: Ich bin bei weitem nicht fertig. Als Jim gemeint hat, er möchte mal mit mir über meine ganzen Ergebnisse reden habe ich alles zusammengesammelt. Dafür hab ich dann mal drei Tage gebraucht. Einfach weil ich vieles noch in elektronischer Form gebraucht habe. Und dann hab ich mal die ganzen Bilder zusammengesammelt und in ein Open Office dokument zusammengesetzt. Fast 100 Bilder. Mein Computer ist bei jedem zweiten abgestürzt. Naja nicht ganz, aber bei einem hat er es jedes verdammte Mal gemacht.
Ein weiterer Verzögerugsfaktor waren die nicht vorhandenen Betreuer. Es ist derzeit eine Konferenz hier, und Thomas muss sich quasi sputen, dass er mich überhaupt zum Flughafen bringen kann, weil Jim keine Zeit hat weil er eine Besprechung hat. Nicht unbedingt förderlich für ein schnelles Vorankommen.

Also ich werde mich wohl noch ein bisschen reinknien müssen. Jim ist weiterhin voller Begeisterung über meine Arbeit, möchte einen Teil davon veröffentlichen.

Und ich sitz jetzt hier auf gepackten Koffern. Wovon der eine zu schwer ist. Ich hoffe mal, dass das akzeptiert wird. Und sonst zahl ich halt. Der Koffer wiegt laut der Wohnheimwaage (die Andis Meinung nach weniger anzeigt, als es ist *uhoh*) 25 kg und die Tasche 20. Also insgesamt ist es unter den erlaubten 46 nur die Verteilung ist halt nicht ganz richtig, bei Carola haben sie das ja auch akzeptiert (und dann die Tasche kaputt gemacht)

Ich melde mich wieder wenn ich in Deutschland bin. Und dann gibt es auch Bilder vom Grand Canyon im Schnee, das hat auch nicht jeder *g*

Erdbeben und Flugdaten

OK, dann doch ein etwas längerer Bericht. Denn..

Ich habe heute mein erstes bewusstes Erdbeben erlebt.
Heute Mittag um 13.44 Uhr hat es zunächst eine Art Grummeln gegeben. Sekunden Später hat es sich so angefühlt, als würde das Haus wackeln. Und das war es schon. Sofort hab ich auf der Geonetpage nachgeguckt. Und natürlich nix gesehen. Aber schon 15 min später konnte man auf den Messstellen etwas erkennen. Das kommt mehr oder weniger life (ich glaub alle 5 min). Aaber ich hab dann gleich das Bild gespeichert. Da ist es die dickere Linie ist quasi das Beben. Die Messstelle für Wellington ist SNZO oder so? Die aktuelle Zeit ist rechts also die wo ich es runtergeladen hab. Und heute Abend stand es dann auch insgesamt auf der Page. Hier der ganze Report. Nachdem es also 40km entfernt war, hab ich von 4,7 auf der Richterskala nicht wirklich viel mehr abbekommen. Dennoch eine lustige Erfahrung.

Ansonsten gibts nicht viel, ich hab heute meine Korrekturen wieder bekommen. Mein deutscher Prof ist irgendwo hier in NZ, nur keiner weiß wo er wann ist. Das heisst ich weiß noch immer nicht, wann ich genau nach Nürnberg muss. Mal abgesehen davon, dass ich zumindest im groben alle Auswertung hier machen muss, ich habe keine Chance mein ganzes Papierzeug mitzunehmen. Aber laut Thomas komm ich schon in die Nähe. Nur dass ich noch immer nicht das Gefühl hab, dass es gut ist.

Genug gejammert, kommen wir zu einem anderen wichtigen Teil.

Nachdem ich jetzt von mehreren Seiten gefragt worden bin, wann ich denn nu wieder nach Deutschland komme, schreib ich mal meine Flugdaten zusammen.
Mir ist da nämlich grad ein kleiner Stein vom Herzen gefallen. Dadurch, dass ich ja noch nach Flagstaff fliege hatte ich befürchtet zuviel Gepäck dabei zu haben. Aber anscheinend reisen die Amis immer mit viel Gepäck und so sind immer zwei Koffer mit je 23 kg erlaubt. Ich brauch mir also keine Gedanken über Aufbewahrung in LA zu machen *pfuh* auch wenn ich ganz gerne ohne den zweiten Koffer geflogen wäre. Egal, so hab ich ihn halt dabei.

Also meine Flugdaten (alle Zeiten sind Ortszeiten – die Umrechnung gibts bei Carola *g*):

15.02.2007 FlugNr. NZ0480     20.00 Uhr ab Wellington
21.00 Uhr an Auckland
15.02.2007 FlugNr. NZ2           23.00 Uhr ab Auckland
14.10 Uhr an Los Angeles
15.02.2007 FlugNr. HP33        18.50 Uhr ab Los Angeles
21.06 Uhr an Phoenix
15.02.2007 FlugNr. HP2859    22.40 Uhr ab Phoenix
23.34 Uhr an Flagstaff

20.02.2007 FlugNr. HP2852    08.00 Uhr ab Flagstaff
09.02 Uhr an Phoenix
20.02.2007 FlugNr. HP2704    09.52 Uhr ab Phoenix
10.17 Uhr an Los Angeles
20.02.2007 FlugNr. NZ2           16.00 Uhr ab Los Angeles
21.02.2007                                 10.35 Uhr an London
21.02.2007 FlugNr. LH4755    13.20 Uhr ab London
16.05 Uhr an München.

Kurzzusammenfassung: ich bin am 21.02.2007 abends wieder da. Ich werde vermutlich drei Tage halbtot im Bett liegen. Man, das ist ja trotz Pause eine Mördertour. Reine Flugzeit 30 Stunden. Egal, ich werde meinen Spaß haben.

Besuch in Mittelerde und Carolas letzter Teil des Reiseberichts

Heute hab ich, meinem schlechten Gewissen zum trotz, die Herr der Ringe Tour gemacht. Rita hatte so dermaßen davon geschwärmt und mein erster Versuch am Mt. Victoria die Locations zu finden war ja auch eher ein Fehlschlag. Dabei war ich genau dort…. Aber später davon mehr.

Nach meinem Bericht folgt noch Carolas letzter Teil von ihrem Bericht.

Rover Ringtours – ein Tag in Mittelerde

In der früh um 6.30 werde ich aus meinen Träumen geschreckt, oder schrecken die Träume mich wach? Wie auch immer. Ich hangel mich aus dem Bett, schliießlich soll ich  um 8.45 Uhr abgeholt werden. Dann kann ich auch gleich aufstehen und duschen.
Um 8.30 uhr stelle ich mich draußen hin. Nachdem es bei den Touren tatsächlich Abweichungen nach vorne und hinten gibt, bin ich lieber früher da. Und es zahlt sich aus. Keine 5 Minuten später hält ein kleiner weißer Bus neben mir. Jack der heutige Guide begrüßt mich, fragt mich wo aus den Niederlanden ich denn nu herkomm. Häh? Niederlande? Ich komm aus Deutschland – aber ich kann Niederländisch. Er kann das auch, er ist dort geboren. Dann stellt er mir die Mitfahrer vor. Zwei Kids (etwa 10-12) die sich als sein Sohn und seine Nichte entpuppen und ein Kanadisches Paar. Wir fahren nochmal quer durch Wellington und in der zwischenzeit labert Jack nahezu pausenlos. Aber nicht nervig sondern sehr witzig, Szenen die er benennt belegt er mit einem eigenen Text. Das letzte Paar ist aus den Niederlanden.

Wir fahren zunächst zum Mt Victoria Lookout. Nachdem das Wetter noch immer trübe ist, verzichte ich auf weitere Wellington grau in grau Bilder. Dann gehen wir in den Wellington Townbelt. Wo wir erst mal rumspazieren. Die erste Stelle ist die, wo die vier Hobbits den Hügel runterpurzeln. Ohne das entsprechende Filmbild hätte ich das nicht erkannt, genausowenig wie die Stelle wo die Hobbits unter dem Baum kauern, aber das ist nicht verwunderlich, denn der Baum ist gar nicht da. Dafür ist ein anderer Baum da, derjenige welche auf dem Frodo seine Pfeife raucht, wobei ich mir bei genauerer Betrachtung nicht sicher bin. Leider ist der nicht wirklich bekletterbar, das wäre ein Foto gewesen, dass ich gerne nachgestellt hätte. Es gab für die Szene eine Plattform, sonst hätte es nochmal purzelnde Hobbits gegeben. Die “get of the road” szene stellen wir fürs Foto nach.

Dann gehen wir weiter. wir gelangen an einen langen steilen Pfad. Dort haben sie die Flucht der Hobbits vor dem Schwarzen Reiter gefilmt. Sie durften die Szene gleich 30 mal machen. Hey 30 mal, die armen Kerle, die Straße ist recht steil. Und der Grund, dass man Sam nicht sieht, ist der, dass er Fett bleiben musste. Sean Astin hatte für die Rolle des Sam 15 kg zugelegt, die sollte er nicht am ersten Drehtag wieder wegarbeiten.

Dann fahren wir weiter.Zur Miramar Halbinsel, dort gibt  es einen Imbiss/Kaffee im Chocolate Fish Cafe. Dann fahren wir an den Häusern vorbei, die von den Stars bewohnt worden sind, und an Peter Jacksons (Wohn)Haus. Zum Weta Workshop wo man Lurtz im Fenster stehen sehen kann. Und an den Studios vorbei, wo man nicht viel sieht. Ausser auf einigen Hinterhöfen. Da steht die überlebensgroße Gollumsfigur, die das Embassy verziert hat, und ein paar Katapulte. Wir werfen einen Blick auf den Parkplatz der die Dead Marshes Dargestellt hat.In einem Weiteren Hinterhof liegen Baumstücke und wir können einen Troll hinter einem Truck sehen.

Dann fahren wir nach Helms Deep/ Minas Tirith: Beide Sets wurden in einem Steinbruch errichtet. Zunächst Helms Deep und anschließend Minas Tirirth. Der Steinbruch ist leider nicht zugänglich. Aber man kann von draußen reingucken. Sehen tut man nix. Wieder helfen die Fotos.
Anschließend geht es nach Rivendell. Der Ort wurde tatsächlich nach den Filmen umbenannt. Wir machen ein Picknick. Es gibt dort eine Hängebrücke und noch ein Set, dass nicht so bekannt ist. Es handelt sich um die Stelle wo die Reiter von Rohan gegen die Orks kämpfen und Theodred Theodens Sohn verletzt wird. Der Rest is Bruchtal. Naja Bäume halt. Weil nix mehr da ist. Sehr viel Einbildung die wieder mit Fotos unterstützt wird. Und nochmal Bilder um Legolas nachzustellen. Die Promobilder von ihm wurden hier gemacht.

Dann gehts nach Isengard auch hier wieder viel Einbildung. Denn die wie so vieles wurde auch hier Patchwork gemacht. Wobei man die Stelle von Sarumans und Gandalfs Gespräch gut nachvollziehen kann. Hier wurden auch die Bäume “gefällt”. Und schon verlassen wir Isengard um zum Anduin zu fahren. Jetzt hab ich dann doch alle Flüsse gesehen.

Das klingt jetzt alles recht kurz. Aber zwischendrin sind unheimlich viele Nebeninformationen rübergekommen. Hinweise auf andere Filme von Peter Jackson etc. Einige unheimliche Filmnerdgespräche. Über Soundeffekte etc. Sehr sehr cool. Wobei ich halt vieles selbst schon wusste.

Fotos folgen.

Und hier folgt auch noch Carolas Bericht:

Zondag 14 januari 2007 Otorohanga – Hobbiton (Matamata) – Whitianga

 

Vannacht heeft het een beetje erg geregend. Terwijl ik gisterenavond mijn bloes en bikini op de lijn had gehangen – buiten uiteraard. Gelukkig schijnt vanochtend de zon en blijken de spullen al veel droger dan ik op basis van het nachtgeluid zou hebben ingeschat. Het gaat allemaal de auto weer in, en we vervolgen onze weg naar het noorden.

Anita heeft blijkbaar wat andere mensen horen praten over “the Shire” en kijkt waar Matamata, de plek waar Hobbiton uit de film is gedraaid, eigenlijk precies ligt. Dat blijkt met een paar km omweg gewoon op onze route te liggen. Omdat we gisteren al veel verder noordelijk zijn uitgekomen dan we hadden gedacht, hebben we daar ook gewoon tijd voor. We gokken het erop en rijden naar Matamata, waar we al worden verwelkomd door borden met “welcome to Hobbiton”. Bij de i-site boeken we een tour die over een half uur zal vertrekken. Het is warm. Echt zomer. Voor het eerst denk ik er echt over na waar ik de auto parkeer – in de schaduw, zeg maar.

Onze groep bestaat uit ca. 15-20 mensen en in de bus worden we al helemaal doodgegooid met feiten over de locatie. Blij dat ik de film heb gezien!!!

De filmlocatie blijkt de enige in NZ waar de set nog grotendeels zichtbaar is. Dit heeft ermee te maken dat de opruimers werden verrast door slecht weer en de afbouw een half jaar stillag. In die tijd werden de boeren van wie het land is vaak gevraagd door fans of ze de locatie mochten bekijken. Na heel wat gedoe kregen ze voor elkaar dat ze er nu touren mogen organiseren. De guides blijken allemaal die-hard fans, ze kennen elke scène uit het boek en de film en kunnen dus ook elke nerd-vraag beantwoorden. En de nerd-vragen komen. Anita doet lekker mee en ik vraag me af waar ik terecht ben gekomen.

Maar toegegeven, het is erg leuk om de “party-tree” te zien en de Hobbit-huisjes, en ze hebben erg goed hun best gedaan om te laten zien waar de delen stonden die al wel waren afgebroken (met piketpaaltjes, en foto’s uit de film). Anita geniet.

De tocht duurt zeker 2 uur en is mede gezien het weer een succes.

Weinig zin om die auto weer in te stappen maar gelukkig staat ie nog steeds in de schaduw…

De reis naar Whitianga gaat verder door mooi landschap en uiteraard gaat het ook nog weer regenen tussendoor (op de ene pas waar we over moeten). Maar gelukkig schijnt aan de andere kant ook weer de zon. Bij het inchecken bij het hostel “backpackers on the beach hostel” dat echt on the beach is, staat Heike achter ons. Heike, die we in Te Anau bij Rosies Backpackers hebben ontmoet en waar we nog mee naar de bios waren geweest. Ja, de backpackerswereld in NZ is klein.

Helaas is er geen sprake van gezellig samen koken, het hostel bestaat uit verschillende huisjes en deze hebben allemaal een eigen keuken. Verder is het wel weer een mooi hostel, we hebben een keurige twee-persoonskamer met uitzicht op zee. Na het eten wandelen we nog even over het strand naar het dorpje toe. Het is echt zomer. Terwijl ik wacht dat ik naar huis kan bellen, zit ik nog met Heike buiten. In een T-shirt. Heerlijk.

 

Maandag 15 januari 2007 Hot Water Beach en kajakken

Deze keer hebben we goed opgelet wanneer het tij goed is! We gaan naar de Hot Water Beach en daar kan je alleen maar van één uur voor laagtij tot één uur na laagtij een poeltje in het zand graven dat zich dan vult met heet water en dat je kan aanvullen met koeler zeewater.

Tot zover de theorie. We komen op het strand met onze bij het hostel geleende schepjes, en de zee is erg ruig. O o en we gingen vanmiddag kajakken…

We zijn niet de enigen die een warm poeltje wel zien zitten en al gauw staan we met allemaal mensen om ons heen te scheppen. In onze poel alleen koud water. Oke, dan maar iets dichter bij die rotsen. Weer alleen koud water. Leerpuntje: werp een dijkje op richting de zee (hij was ruig). Nog dichter bij, die anderen hebben verdorie wel een warme bron gevonden… Weer koud water. We mogen even voelen hoe warm het op sommige plekken is. Wow, HEET. Maar onze poel – blijft koud. Twee Engelsmannen komen onze poel mee uitgraven. Uiteindelijk kiezen we ervoor om een dijkje door te breken zodat we mee kunnen genieten van het warme water van de buren. De aanvankelijke strijd voor een eigen plekje slaat om naar een soort van gezamenlijk gevoel. Iedereen in een grote poel, waar het op sommige plekken wel errug heet is…

Maar het tij is onverbiddelijk, na 2 uur is de pret weer over. Het is gelukkig wel erg warm weer en we gaan nog even op het strand opdrogen. Heerlijk.

Dan naar Hahei, waar we nog een keer zullen kajakken. We hebben vanochtend nog even gebeld en toen wisten ze nog niet zeker of het door zou gaan, omdat de golven zo hoog zijn. We weten dus niks zeker, maar gaan maar alvast naar het strand waar we straks moeten zijn. Lunchen in de zon, liggen nog even lekker in de zon.

 

En ja, het kajakken gaat door. Of we er problemen mee hebben dat de golven een beetje hoog zijn – het is hun verantwoordelijkheid om ons uit het water te krijgen als we omslaan… hmm, klinkt niet echt fijn, maar ach, na de Cook Strait Crossing en het walvisbootje moet dit ook kunnen. We slaan gewoon niet om, toch?

Ik betaal met credit card op het strand, ook een nieuwe ervaring. Dan krijgen we weer een instructie voor de kajaks en mogen we ons weer in van die leuke rokjes hijsen. We blijken veel ervaring te hebben in vergelijking met sommige anderen uit onze groep – we hebben al een keer gekajakt! Blij dat dit niet onze eerste keer is – denk ik met de zoveelste wantrouwende blik richting golven.

We mogen toekijken hoe ze een andere groep door die golven heen de zee opkrijgen. Het blijkt niet zo erg te zijn als ik dacht. Ze wachten keurig tot er even geen omslaande golf komt, dan duwen ze je zo ver mogelijk door de branding en dan moet je gewoon heel hard peddelen. Verder buiten is de zee veel rustiger. JA, dit kunnen wij ook – en ja, dat kunnen wij. Binnen de kortste keren peddelen we op een eiland ver weg af. Ondanks dat wij ook deze keer weer de enige boot met unisex vrouwenbezetting zijn, peddelen we deze keer niet in de achterhoede. Ja, ervaring he.

Eenmaal bij het eiland aangekomen lijkt het alsof we bijna op open zee zijn. Pff, toch een beetje eng. Maar dat valt allemaal best mee. We peddelen om het eiland heen, richting het strand waar de “Cathedral Cove” is. De landing door de branding heen is weer spannend. Onze boot wordt als laatste binnengehaald, dus we krijgen ruim de tijd om te bestuderen hoe een aantal stoere mannen enorm zwaar moeten werken om de bootjes op te vangen en door de branding heen te trekken. Maar ook dit gaat weer helemaal naar wens. We pellen ons uit de zwemvesten en mogen een stukje rondkijken, dan bereidt onze gids even wat warme dranken voor.

We hebben gehoord dat er ergens een toilet is, dat we vooral even voor zoetwater willen bezoeken, om onze brillen schoon te maken. Het toilet vinden we niet, wel een enorm hoge waterval, ook goed.

Terug bij onze bootjes ligt er een picknickdeken, heeft onze gids melk warmgemaakt en mogen we kiezen: cappuchino, cafe latte, warme chocolademelk, gewone koffie of thee. Wat een luxe! De chocolademelk komt inclusief Marshmellow, helemaal compleet en de cappuchino’s zijn helemaal af met wat cacaopoeder. Wow.

Dan gaan we helaas alweer terug. Weer door de branding eruit, ook dat gaat nu weer goed, en binnen de korste keren zijn we weer bij het strand waar we waren begonnen. Yes, helemaal zonder kopje onder. Wel helemaal onder het zout. Blij dat het zo’n 26 graden is en het water ook zo’n 20 graden warm is.

 

’s Avonds gaan we voor fish ‘n’ chips. Geen zin in koken. Daarna drinken we nog een wijntje met Heike en Gudrun, een andere Duitse vrouw die Heike ook al uit een ander hostel kende. Op een terrasje nemen we allemaal een andere soort witte wijn, en eensgezind kiezen we allemaal een stukje brie met aardbeien en basilicum erbij. Wat een heerlijke wijze om mijn laatste avond hier door te brengen.

 

Dinsdag 16 januari 2007 Whitianga – Coromandel Town – Auckland. De laatste dag

We moeten vroeg op, en ik moet er ook nog eens voor zorgen dat alles goed is ingepakt, want vanavond moet het alweer in het vliegtuig. Helaas is alles wat we gisterenavond buiten hadden opgehangen weer eens natgeregend, maar het is niet zo’n erge bui geweest blijkbaar, een paar uur op de achterbank moet genoeg zijn om dit weer droog te krijgen. Gelukkig maar.

We hebben om 10 uur een treintje geboekt in Coromandel Town. Dit is nog 45 km rijden en dat is hier dus zo’n 45 minuten over een schitterende kustweg.

Het treintje is een uit de hand gelopen hobby van een pottenbakker, die op dit terrein sinds 1973 bezig is om een treinspoor naar een uitzichtpunt te bouwen. Het hele treintje is volledig geschikt gemaakt om ook met kleine kinderen en gehandicapten en ouderen mee te kunnen. Papa zou dit geweldig vinden en hij zou nog mee kunnen ook.

Het treintje is afgeladen, het is maar goed dat we hebben gereserveerd. We rijden door aangeplant bos, over bruggetjes en door tunneltjes, moeten vijf keer keren en komen dan op het oude uitzichtpunt aan – niks voor Jancko: het keerpunt hangt boven de afgrond en er is maar op één kant van het treintje een platformpje. Gelukkig hoeven we hier niet uit te stappen, we rijden nog even verder en bovenaan is een huisje bij het platform, mooi uitzicht, hier mogen we wel uitstappen. De rolstoel van een heel oude dame is hier keurig mee naar boven gebracht en ze wordt geholpen met uit- en instappen. Na 10 minuten rijden we weer naar beneden. Al met al een tochtje van 1 uur, maar wat leuk!

 

Dan beginnen we aan onze laatste km’s. Weemoedig neem ik afscheid van dit land. Het mooie landschap is nog niet helemaal over, maar wordt op een gegeven moment toch weer stedelijk – helaas liggen vliegvelden altijd bij steden.

We zoeken nog een keer een internetcafé op, deze keer om de foto’s van de laatste dagen op elkaars USB-sticks te zetten, zodat we allebei alles meehebben, en om de adressen van Alfadealers in Auckland op te zoeken. Daar blijken we namelijk nog tijd voor te hebben. We hoeven er de stad niet eens helemaal voor in! Het eerste adres is helaas geen dealer, maar alleen een garage. Ik voel me er goed thuis, het lijkt een beetje op Romeo, onze garage in Nootdorp, maar geen folders daar. Moeten we toch nog verder de stad in. Gelukkig blijkt deze “continental car” dealer gespecialiseerd in Italiaanse auto’s. Ze hebben er fantastische nummerborden op de auto’s (“BRERA”, “ONE 59”, ALFA 147”.) dit zijn echte kentekens. Ik maak er foto’s van, heb een Alfashirtje aangetrokken en die methodiek lijkt te werken. Ik krijg van de medewerker zowel zijn laatste GT-folder alsook de laatste Spider-folder mee! Helemaal blij!

 

Dan rijden we naar het verhuurbedrijf, en laten ons door de verhuurmensen op het vliegveld afzetten. Daar staan we dan, met onze tassen. Na het betalen van de “vertrekpremie” check ik mijn tassen in. Oeps, de grote tas weegt 24 kg! Mag dat wel, vraag ik. Ja hoor, geen probleem, er wordt gewoon een labeltje aangehangen dat ie “heavy” is. Oke…

We eten bij de McDonalds, ja, je moet wat. Dan gaat Anita nog mee naar de tax-free winkels, dat kan hier gewoon. Ik koop nog even een parfum. Op het laatste nippertje, blijkt, want je kan maar tot een bepaalde tijd spullen kopen zodat ze dan bij de gate kunnen worden gebracht. Ik ben nog steeds op zoek naar een slabestek (tientallen keren in handen gehad, maar nog steeds niet gekocht) en dat vind ik nu natuurlijk niet meer. Plotseling wordt het toch nog stressen. Mijn vlucht is al opgeroepen en ik moet nu echt opschieten. Snel neem ik afscheid van Anita en ga ik door de paspoortcontrole. Verdorie, ben ik toch vergeten om mijn laatste muntjes bij Anita te droppen. Gelukkig kom ik een spaarpot voor goede doelen tegen…

Bij de gate krijg ik mijn parfum, niet vergeten om deze in San Francisco nog in mijn tas te stoppen! In het vliegtuig kijk ik de films van Lord of the Rings in sneltreinvaart nog een keer, in ieder geval de scenes van locaties die ik nu heb gezien.

 

In San Francisco krijg ik mijn tassen terug. Deze keer had ik mijn wandelschoenen niet schoongemaakt. Niet zo slim, want ook in Amerika doen ze moeilijk over aarde uit andere landen. Gelukkig hoef ik niet door de desinfectie als ze horen dat ik hier maar 3 uur blijf. Ik mag de tassen gelijk weer bij een balie inleveren, omdat ze al zijn doorgelabeld. Op het laatste nippertje denk ik eraan om het parfum nog over te hevelen. De resterende tijd op het vliegveld besteed ik in een winters zonnetje. Zo rook winter!

 

Woensdag 17 januari 2007 Schiphol

Mijn tas is er niet bij. De kleine tas wel, met de wijn, die de vluchten keurig heeft overleefd. Maar mijn grote tas, die met het parfum, en alle souvenirs, is pleitos. Na een uurtje mag ik hier aangifte van doen, en dan ga ik maar zonder tas naar huis.

 

Zondag 21 januari 2007 Delft

Na dagen wachten, checken op internet, bedenken wat er allemaal in die tas zat, is mijn tas op het vliegveld aangekomen! ’s Avonds blijkt dat 24 kg toch te veel was. De tas is finaal opengescheurd. De hele bodem ligt eruit. Ze hebben hem op San Francisco maar weer volgepropt, en helemaal rondgetaped. Als dank hebben ze mijn parfum gehouden, blijkt. En een blauw shirtje zal nog wel ergens op San Francisco liggen. Maar verder zit ALLES er nog in. Erg opgelucht. Nu kan ik pas echt nagenieten!

 

Besuch aus Deutschland

Ja ich hatte Besuch aus Deuschland, klar dass sie nicht nur wegen mir da war. Aber fangen wir erst mal da an, wo ich aufgehört habe. Also Carolas Tasche ist, wie berichtet, wieder aufgetaucht. Es war eine Stofftasche und der Boden hat sich verabschiedet. Was lernen wir daraus? Vielleicht sollte man Stofftaschen nicht mit 24 kg Gepäck vollladen und Amerikaner sind unfähig mit Gepäck ordnungsgemäß umzugehen. Schließlich stand ja drauf “Heavy” Aber das die Amis nicht mit Gepäck umgehen können, hat mir ja schon mein Koffer bewiesen.

Anyway: Die Tasche ist mit Verspätung und getaped aber dennoch zurück. Und mit ihr fast alle Sachen bis auf das in Auckland gekaufte Parfüm und ein T-Shirt. Die Mitarbeiter der Fluggesellschaft brauchen also nicht schnitzen 🙂

Was noch fehlt ist der letzte Teil von Carolas Bericht….

Der Maler hat neben der Schadensbehebung in meinem Zimmer auch noch eine Wand in unserer Küche wieder cremefarben gemacht. (sie war vorher braun.)

Meine Diplomarbeit hat noch immer magere 17 Seiten. Thomas hat mit seinem kleinen Kommentar im Sinn von: “Hey das ist ja nicht schlecht, aber vielleicht schreibst du noch kurz das dazu”  mir quasi 2 Tage frustrierende Recherche aufgedrückt, nur damit ein Satz korrekt wird und vielleicht 3 Absätze mit je zwei Sätzen dazukommen.
Dann hab ich nochmal ein Wasserflaschenunfall gehabt und damit mein Laborbuch in alle Farben gehüllt, weil meine Probedrucke nicht wasserfest waren. Zum Glück sind die wichtigeren Sachen nicht im Laborbuch….

Also habe ich mich nochmal drangemacht die wichtigsten Daten aus dem Laborbuch nochmal zusammenzufassen, dabei hab ich festgestellt, dass ich mehr gemacht habe, als ich in der Diplomarbeit berücksichtigt habe, und muss das auch noch reinbringen. Also es wird schon. Und es fehlen noch immer 10 Proben fürs Elektronenmikroskop, das freundlicherweise uns momentan den Dienst versagt *argh*

Genug gejammert, ich wollte was von meinem Besuch erzählen:
Aaalso langes Ausholen *g* Meine Eltern haben einen Freund (ja, ich weiß, dass sie dazu recht haben 😉 )  Nicht dass ich davon viel mitkrieg, aber ja, den da kannte ich schon. War mal bei ihm um Afrikabilder zu gucken. Der Kontakt (zwischen ihm und meinen Eltern) ist nicht mehr so intensiv wie er mal war, aber genug um ab und an zu telefonieren. Dabei hat sich rausgestellt dass die beiden Töchter (seine Tochter und meine Wenigkeit) quasi zeitgleich hier sind. Meine Mama hat natürlich nichts besseres zu tun und meine E-Mail Adresse rausgerückt. Das war im September. Also habe ich von einer mir total Fremden plötzlich E-Mails bekommen.  Aber alles nicht so schlimm, denn hinter den E-Mails hat sich ein HdR – Fan versteckt *g* und sie hat doch tatsächlich den ganzen Müll, den ich hier fabriziere gelesen und in ihre Reiseplanung eingebunden – also die Kommentare über die Orte wo ich war..

Im Januar ist sie dann hier gelandet, kurz bevor ich Carola wieder nach Auckland begleitet habe. Und geschickterweise hat sich sich auch ein Neuseeländisches Handy besorgt. Ab da folgten also SMS. Und dann kam die SMS dass sie in Wellington ist. Und sie will mich treffen. Hee, klar, kein Problem *g*

Also hatte ich gestern Abend sehr netten Besuch. Sie hat sich aus was für Gründen auch immer für meine spärlichen Kochkünste entschieden. Und wir haben einen sehr gemütlichen Quatschabend gehabt. Mit Herr der Ringe Bier. Denn sie hatte eine Tour zu den Wellintonlocations mitgemacht, auf der sie das Bier verkauft haben. Und das klang so lustig, dass ich die Tour wohl auch mitmachen werden. Großer Vorteil: ich bin nicht alleine, schließlich ist es eine Gruppe. Ich brauche kein GPS wie ich es mit dem Location Guide brauchen würde, und ich komm auch zu den Locations die in Hutt Valley liegen, wo man doch besser mit dem Auto hinkommt. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt.
Und gequatscht haben wir natürlich hauptsächlich über unsere Erlebnisse in NZ und klar über die Bücher und Filme – was auch sonst.

Alles im Allen ein sehr netter Abend mit einer netten Anregung.

Ansonsten hab ich heute nochmal mit Lisa telefoniert. Ich hatte ja das Gefühl, dass meine Mail nicht bei ihr angekommen war. Aber sie hatte etwas Stress mit der Pflege von ihrer Oma. Dann hat man natürlich keine Zeit sich um E-Mails zu kümmern. Aber ich werde noch mal hinfahren. Und wenn ich mir dafür Nächte um die Ohren schlagen muss, dass diese blöde Arbeit fertig wird. Ich freu mich so, das muss können. *entschlossen*

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