Tag: WMDEDGT

#wmdedgt im Juli 2018

Ihr kennt es ja. Frau Brüllen möchte wissen, was wir den ganzen Tag machen und so gibt es wie immer am 5. einen Tagesablauf von mir. 

ohje. Donnerstag ohne Plan. das wird langweilig. Vor allem, weil die Wohnung aussieht wie nach einem Einbruch. (dafür brauchen wir keine Fremden, das schaffen wir ganz alleine)

Ich wache um 5 uhr irgendwas auf. Stelle fest, dass ich keinen Wecker gestellt habe, stelle dann kurz darauf fest, das E. das schon gemacht hat. Alles gut. Die Kinder sind wieder auf Kuschelkurs und ich völlig eingeklemmt. Um 6:20 schäle ich mich aus der Umklammerung und stehe auf. 

Da E. ein paar Tage in München war, quatschen wir uns erstmal wieder zusammen. Viel zu kurz, weil Frühlingskind muss in den Kindergarten, E. in die Arbeit. Ich fange mal an, die Küche in einen Zustand zu bringen, wo alles dreckige Geschirr in der Spülmaschine landet und diese an ist. 

Das Frühlingskind hat in den letzten Tagen wieder einen super Schlafrythmus entwickelt, wodurch es kaum weckbar ist in der Früh. Aber mit etwas überreden bekomme ich es auch wach. Das Herbstkind wird auch gleich mit wach und ist extrem kuschelbedürftig.

Während ich das Znüni fertig mache, klingelt es an der Tür. Mein Müdigkeitsfaktor ist hoch genug, dass ich öffne obwohl ich noch in Schlafkleidung rumlaufe (und die Wohnung besagten Zustand hat). Es ist die Ex-Nachbarin, die gerade Wohnungsübergabe hat, mit Kind, das ganz dringend aufs WC muss. Denen ist vermutlich mein Aussehen und der Zustand der Wohnung egal. Also rein mit ihnen und weiter Frühlingskind richtung Anziehen und Kindergarten bringen. 

Ich starte eine Wäsche und räume die gestern gewaschene auf. Während ich Sockenmemory spiele läuft der Roomba durchs Bad. 

Roomba fertig, Socken verräumt und die Wäsche ist dann auch fertig zum aufhängen. 

Während das Kind Papier stanzt versuche ich mein BuJo wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen und auch eine Vorschau für das nächste Jahr einzubauen. Ich bin tatsächlich an dem Punkt angekommen, wo ich schon mehr als ein Jahr vorher weiss, dass ich irgendwas machen möchte und es besser finde, die Termine tatsächlich schon mal fix einzutragen. Zwischendrin muss ich dem Herbstkind auch noch die Freundebücher die das Frühlingskind noch bearbeiten darf vorlesen. 

Dann ist es auch schon fast wieder Zeit zum Mittagessen vorbereiten. Das heisst die Küche ist dran. Dort herrscht noch Nach-Back-Chaos, weil ich direkt nach dem Backen erstmal weggefahren war und nicht brav erst die Küche aufgeräumt habe. (Dinge, die ich mir immer wieder vornehme und dann doch nicht halte). Ich war also von Backen zu Geschenkli für die Kindergartenfeier holen zu Kinder holen zu Kindergartenfeier gegangen. Bis ich daheim war, hatte ich dann auch keine Lust mehr…. 

Das Frühlingskind kommt heim, will mein Essen (jetzt halte ich es schon schlicht und habe nur Maiskolben gekocht) nicht….. 

Nach dem Essen räume ich erstmal weiter auf. Fordere die Kinder auf mitzumachen. Nicht dass das viel hilft. Irgendwann ist der Tisch dann auch weit genug aufgeräumt, dass die Kinder dort basteln können. Nachdem das Herbstkind heute schon gestanzt hat, machen jetzt beide damit weiter. Voll hilfreich, weil die Stanzteile natürlich zum Chaos beitragen. Immerhin bekomme ich die Küche so weit sauber, dass ich dort auch den Roomba aussetzen kann. Die Spülmaschine startet dann auch in die zweite Runde.

Dann möchte das Herbstkind baden. Es hat gestern bei einem Angelspiel Badetinte geangelt. Das Frühlingskind möchte auch. Zwei Kinder in der grünen Badewanne. Ich nutze die Zeit die dank Lufttrockner getrocknete Wäsche wegzuräumen. Nur, dass die Wäsche doch noch nicht ganz trocken ist. also räume ich im Wohnzimmer weiter auf.

Nach Badeende, aufgeräumten Wohnzimmer und Flur, geputzem Klo und drei ausgefüllten Freundebüchern ist es auch schon Zeit zum Abendessen. 

Statt noch gemütlich einen Tee nach dem Essen zu trinken werde ich zum Konzert genötigt. Muss erst singen und dann Flöte spielen. Spontan fällt mir natürlich nichts ein, und wenn mir dann mal ein Lied einfällt werde ich recht schnell wieder unterbrochen. Die Kinder trommeln und spielen mit dem Schellenkranz. 

Aus dem Konzert entlassen mache ich mit dem BuJo weiter und trage die ganzen Schultermine ein. Stelle fest, dass ich nächstes Jahr am Ostermontag Geburtstag habe und die Frühlingsferien dank später Ostern glatt 2,5 Wochen sind. E. kommt nach Hause und ich quatsche noch ein bisschen mit ihr, bis ich in Richtung Physiotherapie gehe. 

Wieder zurück schläft das Herbstkind, das Frühlingskind ist noch wach. Ich gehe nochmal kurz raus zum Schritteziel erreichen. Natürlich fängt es an zu regnen und ich werde nass. Kurz bevor ich zu Hause bin ruft E. an, ob ich doch noch mit dem Frühlingskind raus gehe, weil es angefangen hat rumzuhampeln. Ich hole also das Frühlingskind ab, dass sich gut in Regenklamotte verpackt. Ich dagegen bin eh schon nass und mache mir die Mühe nicht, laufe also eine weitere Runde durch den Regen, diesmal mit Kind. 

Wieder zu Hause springe ich unter die Dusche und überlasse das Kind E. Es weigert sich weiterhin, ist aber eigentlich müde. Hallo Kind? Es ist 22:00 Uhr, wie wär’s mit Schlafen? Immerhin sind bald Ferien, da ist es dann eh egal. Aber so ein bisschen Abend hätten wir dann doch ganz gerne. Es schläft dann doch recht schnell ein

Und nun? Bloggen, Tee trinken und vermutlich quatschen, oder doch Netflix? 

 

#wmdedgt im Juni 2018

Frau Brüllen will es wie jeden 5. wissen. Was machen wir so den ganzen Tag?

Zur Zeit sind meine Tage ziemlich ereignislos. Immerhin habe ich es gestern Abend geschafft die Schwimmsachen vom Frühlingskind schon mal an die Tür zu hängen. War auch gut so. Denn

Ich werde in der Früh erstmal zu spät wach. Das ist nicht wirklich tragisch, weil siehe oben. Und es ist quasi die halbe Stunde, die ich normalerweise am liebsten alleine bin, bevor ich die Kinder wecke. Aber nachdem E. ihren Morgen momentan nach hinten verschoben hat, bin ich eh nicht alleine. Auf Instagram erfahre ich dann, dass Shadowhunters abgesetzt wird und ich klebe erstmal an Twitter. Viel zu kurz, zumindest das Frühlingskind muss ja jetzt aufstehen, damit es dann auch rechtzeitig in den Kindergarten kommt. Es ist zwar wach bleibt aber noch liegen und weckt dann mit Rumgehampel auch das Herbstkind. Auch gut. Frühstück für die Kinder, Znüni packen, Frühlingskind aus dem Haus komplimentieren. 

Dann Anziehen, feststellen, dass meine Haare irgendwie Vogelnestcharakter haben und wegstecken. Ich räumel noch ein bisschen rum und dann ist auch schon wieder Zeit zur Schule zu gehen um am Eltern-Kind-Turnen mitzumachen. Das Herbstkind fährt fleissig mit dem Laufrad los und stellt es auch ordnungsgemäss ab. Ich sollte mir wohl so langsam angewöhnen eher einen Rucksack mitzunehmen, weil die Umhängetasche behindert mich eher beim laufen und ich muss jetzt immer öfter rennen um mit dem Herbstkind mitzuhalten. 

Wir hüpfen und rennen fleissig durch die Turnhalle und dann geht es auch nach einem kleinen Snack wieder nach Hause. 

Beim Mittagessen habe ich erst zwei Dinosaurier die rumbrüllen, ich brülle mit und mache mir dann Gedanken darüber, ob Dinosaurier überhaupt gebrüllt haben, wenn sie doch die Vorfahren von Vögeln waren und ob es dann eher zwitschernde Velociraptoren waren. 

Auch beim Essen erzählt mir das Frühlingskind in welcher Umkleide es beim Schwimmen war, und dass es dort einen abgetrennten Bereich (Mit Bank!) gab, wo es sich umziehen durfte. 

 

Nach dem Essen setzte ich mich draussen hin um mich der meditativen Aufgabe der Nestellöchergestaltung hinzugeben. 

Nicht sehr meditativ, wenn es noch immer Dinosaurier hat, die um mich herum brüllen. Oder Leoparden, die mich auffressen wollen, oder Friseure, die meine mühsam hochgesteckten Haare wieder auseinander fieseln um sie kämmen zu dürfen. Bei Vogelnest heute nicht wirklich die einfachste Aufgabe. Auch wollen die Kinder auch nähen und bekommen jeweils ein Stück Stoff, Nähnadeln und Garn. 

Das Frühlingskind entdeckt in der Küche den zum Trocknen aufgehängten Liebstöckel und darf den in das Vorratsglas zerbröseln. 

 

Am Abend habe ich dann doch ein paar Nestellöcher geschafft. Das Frühlingskind zerdeppert mir kurz bevor ich los muss und natürlich auch bevor E. (die mit dem Fahrrad noch an eine Strassensperre für Schiessübungen geraten ist) zu hause ist, noch ein Glas mit Apfelsaft. Immerhin in der Küche, so dass der Boden schnell frei ist, um noch zu kehren und zu saugwischen. 

Dann ist auch E. da. Ich räume noch kurz draussen auf, weil sich Regen ankündigt und es geht ab zum Chor. Wir proben das “Sanctus” und alle verschiedenen “Dies Irae” (YT- nicht wir) Stellen aus Verdis Requiem. Ich freue mich schon jetzt auf das Konzert im Oktober.  

Wieder zu Hause bekomme ich statt der vom Frühlingskind angekündigten aufgeräumten Wohnung das grosse Chaos. Das Körbchen mit den einzelnen Socken und noch einige Tücher und die Sofapolster liegen am Boden. Ah well. Erstmal bloggen. Das Zeug liegt morgen auch noch da. 

#wmdedgt im Mai 2018

4:40 Uhr: Ich liege wach im Bett, eingeklemmt zwischen dem Herbstkind und E. die von der anderen Seite vom Frühlingskind festgetackert ist. Kaum Bewegungsfreiheit. Irgendwelche komischen Gedanken wechseln sich mit Blogbeiträgen, die ich noch schreiben möchte (und es dann doch nicht tue) ab. Weil ich dank Vogelgezwitscher und obengenannter Gedanken irgendwie gar nicht mehr schlafen kann lese ich bis ca. 5:45. Dann schaff ich es doch noch einzuschlafen

7:55 Uhr Ich wache nochmal eingeklemmt zwischen Herbstkind und E. auf. Jetzt stehe ich einfach auf, mache den üblichen Kleinkram am Morgen und frühstücke. Natürlich nicht ungestört, denn mein fehlender Körper weckt das Herbstkind. Immerhin ist dieses recht deutlich, dass es ganz genau das gleiche frühstücken will wie ich es hatte, nur dass es dann die fröhlich selbst ins Müsli geworfenen Mandeln auch wieder rausfischt. E. und das Frühlingskind kommen auch dazu und ich mache eine Einkaufsliste. Das Frühlingskind ist aufgeregt. Zum Geburtstag morgen bekommt es ein Fahrrad und darf das heute mit E. abholen fahren. Das Anziehen ist heute kein Drama. E. muss sich beeilen, das Herbstkind meckert, weil es auch mit will, es aber nicht darf, weil es ja eine Frühlingskindaktion ist. 

9:45 Uhr: Das Frühlingskind und E. ziehen Richtung Stadt los und ich mache das Herbstkind auch fertig zum Einkaufen. Es möchte unbedingt ein Buch mitnehmen, das es dann aus dem Erdgeschoss in den Keller wirft. Danke Kind, bei uns überlebt echt kein Spielzeug oder Buch die Kinderzeit. Im ersten Laden stellt es dann immerhin die Einkäufe aufs Band. Möchte unbedingt den Zopf essen, oder doch die Müsliriegel. Die Müsliriegel werden dann für nicht gut befunden und der Zopf wird angeknabbert.

11:15 Uhr: Der Einkauf ist erledigt und ich räume ihn ein. Das Herbstkind guckt Mausapp. Ich hänge die Wäsche ab. 

11:45 Uhr: Ich bekomme Bilder vom Frühlingskind mit neuem Helm und dann auch mit neuem Fahrrad. Ich esse ein bisschen was, gucke in bisschen ins Internet. 

13:00 Uhr: Das Frühlingskind und E. sind mit neuem Fahrrad und Monsterhelm zu Hause. Ich fange schonmal an hier ein bisschen zu schreiben. 

14:00 Uhr: Die Kinder haben etwas gegessen, ich etwas geschrieben. Ich fange an einen Stapel T-Shirts, die ich gestern Abend noch vorbereitet habe, zu säumen. 

14:30 Uhr: Das Frühlingskind möchte noch mal Fahrrad fahren. E. geht mit. Das Herbstkind fragt was das für ein T-Shirt ist und möchte dann auch gerne eines mit Baggern. Aha. 

14:45 Uhr: Das Herbstkind möchte jetzt auch Fahrrad fahren. Es zieht erstmal ohne mich los um bei den Nachbarn zu klopfen. Das Nachbarskind ist aber schon weg. Das Herbstkind nötigt mich, mit ihm noch mal nachzufragen. Ich nutze die Möglichkeit mit der Nachbarin über die Feier morgen zu sprechen, weil ich noch gar nicht weiss, ob ihr Kind kommen möchte. Das Frühlingskind hatte mir zwar gesagt, dass es nicht kommen würde, aber ich war mir nicht sicher. 

15:20 Uhr: Nachbarskind und Herbstkind sind im Garten, ich fange mal an Rasen zu mähen. E. und Frühlingskind kommen zurück. Mir wird das Rasen Mähen abgenommen und ich kehre zu meinen Shirts zurück. Jetzt spielen die Kinder gemeinsam im Garten. 

16:45 Uhr: mit den üblichen Unterbrechungen (geplatzer Gartenschlauch, Kinderstreit, Internet) bin ich dann auch mal mit den T-Shirts fertig. Ich mache Bilder im Sonnenlicht, damit die Regenbogen auch tatsächlich Farbe haben, räume den Müll raus, tröste das Herbstkind, bestemple die T-Shirts mit Grösse und Erkennungskatze und lasse sie vom Herbstkind in den Schrank räumen. 

17:00 Uhr: Ich räume ein bisschen im Garten rum. E. fängt an zu kochen, das Herbstkind zertrümmert ein Glas und muss kurz getröstet werden. Ich räum die Nähmaschine weg und E. fängt an zu kochen

17:55 Uhr: die Kinder sind alle wieder hier. Das Essen braucht noch ein bisschen, ich lenke mich ab und hab hunger, das Frühlingskind offensichtlich auch, es piepst recht dramatisch rum. 

18:20 Uhr: Yay Essen

18:45 Uhr: Die Nachbarskinder locken unsere nochmals raus. Das grössere Kind möchte das Herbstkind schminken. Ich habe dann ein graues und ein sehr buntes Kind, das mir dann beim Kuchen backen hilft. Das grössere Nachbarskind bietet mir an morgen bei der Geburtstagsfeier zu helfen. Ich sage zu und bin einfach mal gespannt wie viel “Hilfe” das sein wird. (Es ist 7)

19:30 Uhr: Die Nachbarskinder werden wieder eingesammelt, ich bestätige die Hilfe vom grossen Kind und die Zusage für die Feier vom kleinen. Dann wollen unsere Kinder uns schminken. E. lehnt ab und auf meinem Gesicht wird der Streit zwischen “Ein Tiger hat gelb zu sein” und “mir doch egal welche Farbe der Tiger hat, ich möchte Blau und Weiss malen” ausgetragen bis ich wie ein Drache oder eine grüne Hexe aussehe. Die nächste halbe Stunde verbringe ich damit, mich und die Kinder und das T-Shirt vom Herbstmädchen wieder zu den Originalfarben zurück zu bringen.

20:00 Uhr: E. möchte die Kinder genau zu dem Zeitpunkt ins Bett bringen an dem der Kuchen fertig sein sollte. Ich warte also noch auf den Kuchen und lege mich dann zur Einschlafbegleitung hin. Das Herbstkind ist ziemlich schnell im Land der Träume. Das Frühlingskind hampelt noch rum. 

20:30 Uhr: ich schreib noch ein bisschen hier und gehe dann spazieren. 

21.30 Uhr: nach einem Spaziergang mit ziemlich heftigen Wind komme ich nach Hause um ein paar Smarties vom Kuchen zu naschen, Luftballons aufzublasen, noch ein Geschenk einzupacken, die Wäsche aufhängen

22:50 Uhr: noch “schnell” die Fotos für den Beitrag hier zusammensuchen und fertig bloggen. 

23:30 Uhr: “publish” klicken. Bei Frau Brüllen mich in die Linkliste eintragen. Zurücklehnen und dann bald ins Bett gehen.  

 

 

#WMDEDGT im April 2018

Es ist April, der 5. Und Frau Brüllen will wie jeden 5. seit 5 Jahren wissen, wie unser Alltag so aussieht. 

Leider ist es Donnerstag. Donnerstag ist bei mir meistens der langweiligste Tag der Woche. Vor allem dann, wenn ich gar nichts geplant habe und das ist heute der Fall. 

In der früh wache ich aus seltsamen Träumen, die Kleider und Rasierpinsel beinhalten, auf. Es dauert ziemlich lange bis ich in der Realität ankomme. Erstmal Tee und Frühstück. Spülmaschine starten und so. 

Dann wecke ich das Frühlingskind, das gar nicht geweckt werden muss, es ist schon wach und spielt mit der Katze. Ich bringe ihm Milch und setze mich nochmal kurz hin und lese. Dann muss es tatsächlich aufstehen, will aber nur Frühstück von E. die heute erst am Nachmittag arbeiten muss. E. und das Herbstkind werden auch wach und Herbstkind bekommt auch Milch. Dann gibts noch Frühstück für die Kinder und den täglichen Kampf ums Anziehen. Irgendwie schafft es das Kind aber auch rechtzeitig aus der Tür raus. 

Ich kümmere mich erstmal um meine Neverending Story: “Wäsche”. E. schwingt sich auf ihr Rad, das noch mit Rollentrainer im Wohnzimmer steht. Damit ist auch das Herbstkind beschäftigt, denn es guckt immer voller Begeisterung auf die Trainingsapp. Ich nutze das abgelenkte Kind um noch schnell die Ärmel und das Halsbündchen vom T-Shirt für’s Frühlingskind zuzuschneiden. Der Vormittag verläuft mit Haushaltskram und zwischendrin kurz nähen, Herbstkind mit Essen versorgen und weiter Haushaltskram noch eine Naht, Herbstkind geht mit E. duschen, ich häng Wäsche auf, trockne zwischendrin das Kind ab. Dann ist es auch schon Zeit zu kochen. Das Frühlingskind hat sich heute etwas aufwändigeres gewünscht und so verbringe ich statt der üblichen 10-20 min diesmal gleich ne Dreivierteltunde in der Küche. Immerhin ist es etwas, was sich gut aufwärmen lässt und ich hab damit etwas zu essen für morgen. 

Nach dem Essen mache ich kurz einen tbt (ThrowBackThursday)-Post auf Instagram. Eines der Pferde vom Haras de la Nied, das ich super gerne geritten bin, ist gestorben. Er war 21 und der erste Ritt ist 15 Jahre her. Und das Bild noch analog. 

Ich bekomme einen ganzen Schwung likes,  nicht auf dieses Bild, sondern auf alte Bilder von einem neuen Follower. Der ist irgendwie seltsam, irgend ein US-General? Der schickt auch gleich noch eine private Nachricht. Why? Es ist auch nur ein schlichtes “Hi” Nicht, dass ich darauf reagiere. Und sein Profil ist dann privat. Ich sollte wohl mehr LGBTQ-Content machen, vielleicht werde ich ihn dann wieder los. Und auch bei Twitter folgt mir irgendein Bibelfreak. Hm. Suche Models für LGBTQ-Fotoshoots?! 

Die Kinder spielen ein bisschen miteinander und ich mache das T-Shirt fertig. Das Frühlingskind möchte das Shirt  dann auch gleich dem besten Freund zeigen und beide Kinder ziehen also los zu den Nachbarn. Ich bleibe noch ein bisschen sitzen, trinke Tee und lese. Mein eigentlicher Plan hatte vorgesehen, dass ich das schöne Wetter nutze um auf der Terasse aufzuräumen. Nur das das schöne Wetter doch nicht wirklich da ist. Der Wind ist eher von der Sorte bähkalteisigdawillichnichtraus. Die Kinder merken das auch, sie hatten jeweils nur T-Shirt/Unterhemd und kurze Hosen an. Sie kommen also recht schnell zurück um sich dann doch etwas wärmer anzuziehen.

 

Das Herbstkind kommt heulend zurück, “der [Nachbarsjunge] hat gesagt sie wollen alleine sein”. Ich räume dann doch ein bisschen zusammen mit dem Kind auf der Terrasse auf, bis es anfängt zu regnen. Das Herbstkind ist quengelig und wir kuscheln ein bisschen auf dem Sofa. Irgendwann steht es auf und meldet aus dem Kinderzimmer, dass es “das da” spielen will. “das da” ist die Playmobilkiste. Da im Kinderzimmer irgendwie ziemliches Chaos herrscht und das Chaos im Wohnzimmer eingrenzbar ist, stelle ich das Playmobil ins Wohnzimmer und räume dort noch kurz auf. Anschliessend baue ich das Krankenhaus so weit auf, dass es bespielbar ist, und sobald das Herbstkind spielt setze ich mich aufs Sofa und lese noch ein bisschen. 

Gegen 17:30 kommt das Frühlingskind zurück. Beim Ausziehen bemerkt es eine Spinne im Gang. Ich habe mit Spinnen eigentlich die Abmachung “tust du mir nichts, tue ich dir auch nichts” und lasse sie meistens einfach da wo sie sind. Das Frühlingskind besteht aber darauf, dass die Spinne raus muss. Ich hole also Glas und Karte um das zum glück nicht allzugrosse Spinnentier einzufangen. Mir wird aber beides vom Herbstkind abgenommen, das sehr professionell das Glas über die Spinne stülpt und die Karte drunter schiebt. Es trägt Glas mit Spinne zur Terassentür. Dort scheitert es, denn Tür aufmachen geht nicht mit Glas in der Hand. Die Spinne entkommt also, wird aber sogleich vom Herbstkind wieder eingefangen. Ich mache die Terassentür auf und die Spinne darf in die freie Natur entfliehen. 

Dann bekommen die Kinder hunger, ich räume die Nähmaschine weg und sorge für Abendessen. 

Anschliessend spielen die Kinder noch ein bisschen mit dem Playmobil und ich mache nichts vernünftiges (lesen, surfen, Tisch abräumen, Spülmaschine starten) doch ich nutze noch die Situation, dass meine Kinder tatsächlich mal Kleider anhaben und mache ein paar Fotos, nachdem die Kinder von Playmobil auf Filzstifte gewechselt haben. Leider malen sie nicht nur auf Papier und ich wische dann mal Boden, wobei mir da das Herbstkind wieder hilft. 

Das Herbstkind ist sehr eindeutig müde. Ich bringe es weinend noch aufs WC und dann putze ich ihm noch im Halbschlaf die Zähne. Keine zwei Minuten später ist es eingeschlafen. Das Frühlingskind bekommt auch noch die Zähne geputzt eine Geschichte vorgelesen und schläft auch recht schnell ein. 

Und dann schreibe ich hier, möchte nicht an das Playmobilchaos im Wohnzimmer denken. Aber viel wird hier nicht mehr passieren. Mal gucken was die anderen so erlebt haben heute. 

WMDEDGT März 2018

Auch dieses WMDEDGT ist mit Montagsherz. Weil Montag und so. 

Meine Nacht war deutlich zu kurz. Zum einen bin ich in einer Webserie (“that’s my DJ” – falls es jemanden interessiert) hängen geblieben und zum anderen hat das Herbstkind mich mit zu langen Nägeln malträtiert. Aber gut. Ich schaffe es um 6:25 aus dem Bett und bekomme so mein Frühstück alleine. Um 7:15 wecke ich das Frühlingskind, welches aber noch eine weile liegen bleibt, was ich fast zu spät feststelle. Aber mit E.s Hilfe bekomme ich es zum Frühstück motiviert und mache das Znüni fertig. Um kurz nach 8:00 verlässt das Frühlingskind das Haus richtung Kindergarten. Ich lese noch ein bisschen und mache mich dann auch gleich fertig, da ich die Situation nutzen möchte, dass E. hier noch das Sofa hütet. Sie darf dann eben auch gleich das Herbstkind mithüten. Das wird gerade wach als ich aus der Tür gehen will. Ich verabschiede mich schnell und mache mich auf den Weg zum Schwimmbad. Dort finde ich sogar eine ganz freie Bahn und werfe mich ins Wasser. Leider hält die einzelne Bahn nicht lange vor und bald schwimmen wir zu zweit. Aber auf 50 m kann man sich dann doch gut verteilen und jemand, der schneller schwimmt als ich pusht natürlich schön. Nach 50 Bahnen verlasse ich das Wasser etwas erschöpft und geh duschen. 

Wieder zu Hause falle ich erstmal auf das Sofa und werde genötigt eine Folge Sendung mit dem Elefanten zu gucken. E. holt derweil das Frühlingskind ab. Ich erzähle meiner Sportapp, dass ich etwas mehr als die geloggten 500 m unterwegs war und dann esse ich erstmal was. Das Frühlingskind gesellt sich zu mir und erzählt mir von Träumen mit grossen Spinnen, die es wohl in der Woche bei meiner Mutter hatte. Ich fühle mich bei an meine eigenen kindlichen Alpträume erinnert. *grusel*. Auch bekomme ich ein Bild, das laut Frühlingskind ein “Durenand” ist mit Rosa, Rot und Blau. 

Von einem etwas klebrigen Herbstkind werde ich genötigt mich auf dem Sofa hinzusetzen und die tausend Pixibücher vorzulesen. Irgendwann lässt die Konzentration nach. Die Kinder spielen mit einem Karton, der hier jetzt schon sehr lange als Haus/Stall bespielt worden ist. Dabei wird er diesmal endgültig zerstört und es wird ein neuer verlangt. Ich gehe also mit dem Frühlingskind in den Keller und suche einen Ersatz. Das Fenster rein schneiden überlasse ich E. Mit den abgelenkten Kindern verziehe ich mich ins Kinderzimmer um den Schrank aus/umzuräumen, damit die Klamotten vom Herbstkind aus der jetzt ziemlich ramponierten Wickelkommode – Das Herbstkind hat sich in eine Schublade gestellt und vorher war auch schon mal eine Schiene von einer anderen Schublade rausgebrochen – in den Schrank wandern können. Ich finde also für ziemlich viele Sachen einen neuen Platz. Ganz fertig werde ich nicht, weil ich mit dem Frühlingskind zum Schwimmunterricht fahren möchte. Das Frühlingskind möchte eigentlich nicht. Ich frage nach wieso und bekomme zum ersten Mal eine halbwegs verständliche und brauchbare Antwort. Der Mitschüler hat es wohl öfter nassgespritzt. Er ist deutlich älter als das Frühlingskind und kann schon ein bisschen mehr, während das Frühlingskind sich noch weigert den Kopf unter Wasser zu nehmen (“nein Danke”). Ich verspreche, dass ich diesmal mit rein gehe. Wir kommen durch die Diskussion etwas später an und ich gehe mit rein. Ich hoffe, dass sich diese Weigerung in der anderen Schwimmschule nicht durchzieht, denn eigentlich macht es dem Kind deutlich Spass, wie ich heute wieder feststellen durfte. 

Wieder zuhause ist E. schon am kochen und ich warte erstmal nur noch hungrig auf die Fertigstellung. Anschliessend suche ich ein Montagsherz auf der Festplatte, weil sich grad nichts angeboten hat. Es ist noch eins/viele aus dem Edelsteinhaus. 

Ich fange mal den Post hier an. Irgendwann kommt ein “es ist recht still hier” ich lausche und es ist zum Glück nicht ganz still. Aus dem Kinderzimmer tönt ein Hörspiel und als ich nachgucke spielen sie mit Puzzle und Memory Karten. Ich nutze die Ruhe für meine Neverending Story “Wäsche” bis die Kinder wieder lauter werden und es deutlich Zeit ist ins Bett zu gehen. 

Anschliessend kümmere ich mich weiter um Wäsche und Küche und schreibe hier fertig. Und da ist es auch schon fast Zeit selbst ins Bett zu gehen. Nur noch warten bis die Wäsche fertig ist und ich sie aufhängen kann…. 

 

#WMDEDGT mit Montagsherz

Heute gibt es eine Kombi. Zum einen ist Montag, also gibt es schon mal ein Montagsherz. Diese werden bei Frau Waldspecht gesammelt. Mein heutiges Herz ist schon ein bisschen älter, passt aber zum gerade wiederkehrenden Winter. Ich habe sie vor dem Kindergarten gefunden

Zum anderen möchte Frau Brüllen wissen, was wir den ganzen Tag so treiben, daher werde ich den Post heute im laufenden Tag ergänzen. 

 

Mein Tag: 

Ich bin vor dem Wecker wach. Völlig eingeklemmt zwischen zwei Kindern. Das Herbstkind ist auch schon halb wach. Kein Wunder, hat es sich doch gestern Abend um 18:00 geweigert noch zu Essen und vorgeschlagen lieber erst zu schlafen und dann zu essen und sich dann selbst ins Bett gelegt. Ich mach mich ans Frühstücken und Kind mit Essen versorgen. Ich bin noch immer gut in der Zeit, so dass ich noch schnell dusche, bevor das Frühlingskind aufstehen muss. Das wird davon auch wach und bekommt erst mal eine von der Katze gewischt. Also Kratzerversorgung vor Frühstück. 

Dann darf das Frühlingskind Richtung Kindergarten losziehen. Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt entscheidet es sich für eine Strumpfhose und (immerhin) ein Langarmshirt als Outfit. Für draussen dann Strickjacke, Schalmütze und Handschuhe. Es nimmt immerhin die Schneehose und Winterjacke in einer Tüte mit. Meine Kinder haben einfach ein anderes Temperaturgefühl als ich. Ich zieh mich auch an und im Gegensatz zum Kind einen Rock über die Strumpfhose. 

Das Herbstkind möchte Kinderlieder auf YT gucken. Ich habe heute nicht wirklich Lust auf Diskussion und es wird vermutlich eh nicht dauernd hingucken. Ich nutze die Zeit das es abgelenkt ist, um das Bad zu putzen. Danach gibt es erstmal Facetime mit E. Die hat Heimweh und gibt mir eine Liste mit Wünschen was sie an Essen im Kühlschrank finden will, wenn sie zurück kommt. Ich mache mit ihrem Bekannten, der sie am Flughafen abholt, noch einen Termin für Jackenübergabe aus, damit sie nach drei Wochen Sommertemperaturen sich hier nicht den Hintern abfrieren muss. 

Den Rest des Vormittags verbringe ich mit weiteren Haushaltskram und Herbstkindessensversorgung. Das Kind legt sich kurz vor Mittagessenzeit einfach auf den Fussboden und pennt ein. Na da kann ich mich wohl auf ein Fieberkind gefasst machen…. 

Das Frühlingkind kommt nach Hause, verlangt Essen, das ich noch kochen muss und weckt ziemlich rüde das Herbstkind. Herbstkind kommt zu mir in die Küche, legt sich auf den Boden und pennt wieder ein. Ich trage es aufs Sofa wo es vom Frühlingskind zugedeckt wird. 

Essen werden schnelle Spätzle mit Tomaten. Das Frühlingskind möchte unbedingt mit Stäbchen essen. Also gibt es Stäbchen.

Es spiesst aber die Spätzle eher auf als “richtig” zu essen. 

Das Herbstkind schläft noch immer. Erst nach 1,5 h wird es halbwegs wach. Ich messe mal Fieber. Das hat es nicht. Das Frühlingskind ist auch “krank” und wird auch gemessen (auch kein Fieber). 

Weil ich noch immer in einem lustlosen Modus bin, geht es mit dem Auto erst Einkaufen, wo ich eine Chorkollegin treffe und dann zum Schwimmunterricht vom Frühlingskind. Das geht dort momentan ungern hin um mir danach zu erzählen, dass es gut war. ich spreche noch kurz mit der Lehrerin, die gerne Feedback hätte, warum wir jetzt gekündigt haben und ob das Kind weitermachen wird. Wir wechseln die Schwimmschule, weil das Frühlingskind lieber im anderen Schwimmbad lernen möchte. Der Vorteil ist, dass ich dort selbst einfach noch 30 min schwimmen kann, weil es in meinem Standardhallenbad stattfindet und am Freitag ist, wo ich eh die Exclusivzeit mit dem Frühlingskind am Nachmittag habe. Ich erkläre also, dass es weder an der Schwimmschule, noch an der Lehrerin selbst liegt. Immerhin erklärt sie mir, dass das Frühlingskind an sich alles aus der Stufe kann, nur das Tauchen nicht so gerne macht (aber es macht es). 

Am Ende vom Kurs, den ich mit der Mutter vom zweiten Kind im Kurs verquatsche bekommt das Frühlingskind einen Delfinaufkleber, weil es alles gut gemacht hat. 

Zu Hause gibt es dann nicht mehr viel: Abendessen, noch mal mit E. telefonieren. Kinder, die nochmal aufdrehen und WC-Papier in der Wohnung verteilen, vorlesen, Wäsche starten.

Gegen 20:00 schaffe ich es die Kinder ins Bett zu lotsen. Entgegen meiner Befürchtung ist das Herbstkind weiterhin fit, aber entgegen der anderen Befürchtung, dass ich durch den Mittagschlaf ein sehr spät ins Bett gehendes Kind habe, habe ich tatsächlich um 20:40 zwei schlafende Kinder. 

Ich beende den Eintrag hier, hänge noch schnell die Wäsche auf und dann wird nicht mehr viel laufen ausser der Spülmaschine und Netflix. 

 

 

 

WMDEDGT – Januar 2018

Auch im neuen Jahr möchte Frau Brüllen an jedem 5. wissen, was die Bloggerwelt so im Alltag treibt. 

Es ist der letzte Schulferientag. Daher habe ich ein Kindergartenkind zu Hause und eines, das heute in die KiTa durfte. 

Also durften wir heute früh aufstehen, weil E. auch arbeiten muss und das Herbstkind ja auch rechtzeitig in der KiTa sein sollte. 

Das Herbstkind verabschiedet sich fröhlich und das Frühlingskind und ich gehen erstmal zum Bäcker. Wieder zuhause mache ich erstmal Haushaltskram und packe die Schwimmsachen. Wir fahren auf Wunsch des Kindes in “die andere Badi”. Die aber erst um 12:00 Uhr aufmacht. Also retour ins von mir ursprünglich angedachte Hallenbad. Dort erklärt mir das Frühlingskind wie es seinen Geburtstag feiern möchte. Leider verstehe ich nicht viel, weil wir nicht wirklich alleine dort sind und das Kind nicht wirklich zur lauten Sorte gehört. Ich verstehe irgendwas von Keller voller Matratzen und alle übernachten dort. oookay. Auch bekomme ich Fragen wie “welches Tier beginnt mit B?” um bei jeder passenden Antwort ein “Sehr gut!” zu hören. 

Nach Mittagessen hält das Kind tatsächlich am Plan fest und möchte Radfahren. Es sieht eher grau aus und ich packe uns in Regenkleidung ein. Leider hält die Motivation zum Radfahren nicht lange und wir sind recht schnell wieder zurück ohne einen Tropfen Regen abbekommen zu haben. Den Rest des Nachmittags bringen wir mit YT, Lesen (ich) und Malen (Frühlingskind) rum. Um 17:00 ist E. schon zu Hause. Ich hole das Herbstkind alleine ab. 

Nach Essen, mit einem Fotolehrer über meine Blitzanlage telefonieren und Kinder ins Bett bringen, unterhalten E. und ich uns irgendwie ewig. Das war in letzter Zeit nicht so häufig der Fall. Und damit ist der Tag aus Blogsicht wohl eher langweilig. Ich werd jetzt noch ein bisschen Bilder sortieren (oder auch nicht) und Glee gucken. 

WMDEDGT im Oktober 2017

Heute ist wieder Tagebuchbloggen angesagt, die anderen Tagesberichte findet ihr wie immer bei Frau Brüllen

In der Früh bin ich “zu früh” wach. Ich dreh mich also noch eine Runde um. Um kurz nach 6 kommt E. noch mal rein und nach einem letzten Augenzumachen steh ich dann doch auf.

Beim Frühstück kommt erst E. vom Laufen zurück und während wir uns so unterhalten dann auch ein leises Tapsen aus dem Flur und schon habe ich das Herbstkind auf dem Schoss sitzen. Ich checke kurz vorher ob das eine gute Idee ist, denn heute nacht hat es nur eine Unterhose angehabt. Aber es ist alles trocken.

E. geht duschen und weckt das Frühlingskind. Das meckert erstmal rum und möchte dann fernsehen. Wir überreden es zum Puzzlen, was es gestern abend tun wollte. Es ist erstmal total vertieft, so dass ich um 7:30 doch mal drauf aufmerksam mache, dass Frühstück angesagt wäre. Umter Protest macht es das auch um dann weiter zu spielen. Ich mach dann mal die Brotdose fertig. Das Herbstkind will helfen.

Aus irgendeinem Grund setze ich mich kurz an den Rechner und drucke schonmal ein Schnittmuster aus. Der Virus der den Laptop meiner Schwester lahmgelegt hat kommt von zwei Cousins auch zu mir. Da ich aber gewarnt bin, werden die Anhänge bei mir nicht geöffnet und die Links nicht geklickt sondern die Mails direkt weggejunkt. Um 8:10 mache ich das Frühlingskind mit Nachdruck drauf aufmerksam, dass es das Haus verlassen sollte. Mit weiterem Protest geschieht das dann auch. Ich suche noch ein paar Bilder aus, die ich drucken möchte. Dann mache ich eine Einkaufsliste und möchte einkaufen fahren. Das Herbstkin hat ein nasses Shir und möchte sich anziehen, bringt dabei auch eine Windel mit. 🙁 andererseits ja eigentlich auch nicht schlecht, damit spare ich mir das “ich muss WC” mit vollem Einkaufswagen.

Das Herbstkind beschliesst, dass wir mit dem Fahrrad fahren. Leider ist der Akku vermutlich leer und ich wollte daher eigentlich mit dem Auto fahren. Das Herbstkind nimmt mir die Entscheidung ab, in dem es sich weigert sich den Helm ordentlich fest machen zu lassen. Tja, dann müssen wir jetzt leider mit dem Auto fahren. Im Laden angekommen bekomme ich den nächsten Trotzanfall, weil ich dem Kind den Scanner vor der Nase aus der Ausgabe genommen habe. Schlechte Mutter, die ich bin kürze ich den Anfall ab und gebe schonmal die volle Sammelkarte für das Hörspielfigürchen ab. Die Dame an der Info macht einen Zettel dran “Das will ich nicht!” Nein ich will auch keine Zettel an meinen Figuren haben, aber damit musst du jetzt leben. Am Ende vom Einkaufen verzichten wir auf Schokolade die von einem anderen Kunden gerne genommen wird, ich bekomme damit mehr Kleberli. Auch nicht schlecht. Wir klebern noch das nächste Heft voll und es gibt noch ein Figürli.

Zuhause mache ich das Mittagessen. Nein, wir machen gemeinsam das Mittagessen. Während ich vor meinem geistigen Auge lauter abgeschnitte Minifinger durch die Küche fliegen sehe schnippseln wir das Gemüse. Und ich schaffe es fertig zu sein als das Frühlingskind vom KiGa wieder kommt. Das bringt die Sportklamotten mit. Ich soll die waschen. OK. Dann zeigt es mir die Hand. Auf der ist ein durchgestrichener Tannenbaum. Es sagt: “du musst mich fragen was das ist” aha “was ist das” “kein Wald!” ok. Interessante Methode den Eltern mitzuteilen, dass der Waldtag (der angeblich bei jedem! Wetter stattfinden soll) morgen wegen Regen nicht stattfindet. Auch gut, weil wir sind waldtechnisch noch nicht ganz so ausgestattet, wie ich das gerne hätte.

Nach dem Mittagessen bekommt das Frühlingskind seine “eine Folge” Fernsehen und wird bei Löwenzahn in der Storchfolge darüber aufgeklärt, dass der Storch keine Kinder bringt. Wäre das also auch geklärt 😉

Ich nutze das schöne Wetter um das Plantschbecken endlich wieder winterklar zu verpacken und telefoniere eine Runde.

Dann kommt das Frühlingskind zu mir und möchte nicht wie erwartet mit dem Nachbarskind spielen sondern in die Badi, in die mit dem Dach drüber mit dem Elefanten. Also packe ich unser Zeug zusammen und es geht ab ins Hallenbad wo ich dann durch die grossen Scheiben den sonnigen Herbsttag angucken darf. Und zugucken darf wie meine Kinder im Wasser rumspielen und das Herbstkind auf den nassen Steinen ausrutscht und auf den Hinterkopf fällt. Nach einer Trostrunde geht es weiter bis das Herbstkind dann meint, dass es aufs WC muss. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, nutze es um dann auch wieder alles zusammenzupacken und nach Hause zu fahren, dort gibt es dann Abendessen und Zahnputzlied.

Beim Einschlafbegleiten schlafe ich prompt mit ein, raffe mich dann aber doch auf und schreibe diesen Beitrag schonmal so weit und bringe die Wohnung in einen stolperfallenfreien Zustand. Und dann ist es auch schon schpät und ich schicke hier mal ab.

#wmdedgt im August 2017

Es ist der 5. also wieder Zeit den Tag für euch festzuhalten, wie Frau Brüllen das so gerne haben möchte.

Mein Tag beginnt irgendwann nachts um 4 wo ich aufwache weil ich nicht mehr atmen kann. Nase zu Halsweh. Das erklärt auch, warum ich gestern nach einer normalen Schwimmstrecke kaputter war als sonst. Immerhin schaffe ich es wieder einzuschlafen und werde in der Früh von seltsamen Kratzgeräuschen geweckt. Ich denke die Katze will irgendwo raus und springe auf, stelle fest, dass die Katze nicht eingesperrt war und höre gerade noch die Wohnungstür schliessen. Das “Kratzen” waren die Klickpedalschuhe von E. die heute früh wieder eine längere Radtour machen möchte.

Nachdem ich ja jetzt schon aufgestanden bin, kann ich auch wach bleiben. Also Kontaktlinsen rein und den Schlaf vom Herbstkind nutzen im Netz zu lesen und gleich mal hier anzufangen, weil viel weg komm ich eh nicht, dann kann ich zwischendurch einfach weiter schreiben. Nach dem Frühstück vertreibe ich mir die Zeit, dass das Kind noch immer schläft ein bisschen in WoW und mit Bilder bearbeiten.

Als das Kind wach (natürlich während mein Char mitten in einem Haufen Mobs steht) ist klingelt natürlich im völlig falschen Moment der Postbote, aber hey, immerhin bringt er mir noch vor der Abfahrt mein neues Spielzeug. Ich hatte schon befürchtet, dass meine Nachbarn das superschwere Paket in empfang nehmen müssen.

Das Kind bekommt Frühstück und ich versuche die Quest zu beenden. Dann steht das Kind neben mir und möchte “Tiere machen” also aufs Mount. Während es mein Blutelfchen auf einem Dino durch Durotar laufen lässt gehe ich kurz duschen.

Dann räume ich ein bisschen rum, starte eine Wäsche, sortiere Kinderkleidung, damit meine Schwester die geliehenen Sachen wieder bekommt. Der Vorgänger vom Spielzeug wandert in einen Karton und hofft auf einen Käufer (braucht jemand einen Canon A-100? A3 Drucker mit Zubehör (Tinte, Papier)?).

Während das Herbstkind und ich etwas essen kommt auch E. nach Hause. Ich hänge noch die Wäsche auf und fahre dann zu einer Apotheke um zumindest Nasenspray zu holen. Es gibt für mich kaum etwas schlimmeres als wegen einer verstopften Nase nicht schlafen zu können.

Aus dem Nasenspray holen wird natürlich Nasenspray, Salbe, Salat, Tomaten, Brot etc. Wie auch immer, essen wollen wir ja doch auch heute noch etwas.

Zuhause angekommen wuchtet E. mein Spielzeug auf den Tisch wo ich es vom Plastikschutz befreie und einrichte und ausprobiere um dann rumzufluchen und festzustellen, dass der Fehler vielleicht gar nicht am Vorgänger lag. Aber tja, jetzt ist das halt so. Aber jetzt bekomme ich tolle Drucke.

Ich räume weiter rum, komme aber kaum vorwärts. Zum Abendessen wirft E. die am Dienstag übrig gebliebenen Würste auf den Grill. Während die warm werden mähe ich den eigentlich schon viel zu langen Rasen.

Beim Essen tauchen dann die Nachbarskinder auf. Dass das Frühlingskind nicht da ist, stört sie kaum, sie pflücken ein paar übriggebliebene Heidelbeeren und fangen dann mit dem Herbstkind und dem geschnittenen Gras an zu spielen.

Ich räume derweil die Küche auf. Immerhin etwas, das abgeschlossen ist. Die Kinder werden vom Nachbarsvater dazu aufgefordert das Gras wieder wegzuräumen, er befürchtet, dass ich damit ein Problem habe, wie es aussieht. Habe ich nicht. Die Kinder waren beschäftigt, ich habe sie nicht ihrem Wunsch entsprechend ins Haus gelassen, da wollte ich das Gras dann doch nicht haben. Die Kinder tun das Gras in meinen Biomüllsack den ich dann mit dem restlichen Gras zum Kompost bringe.

Dann packe ich den Koffer für das Herbstkind. Kein allzugrosser Aufwand, er ist noch von der vorherigen Urlaubswoche halb gepackt. Also muss ich nur ergänzen. E. sortiert derweil die frisch gewaschene Wäsche weg und packt für sich. Danach werfe ich auch Klamotten in den Koffer. Ich gucke noch den Wetterbericht an und merke mal wieder, dass ich für alles packen muss. So von Hochsommer bis Herbst oder so.

Dann ists auch schon Zeit für das Herbstkind schlafen zu gehen. Ich tippe hier noch ein paar Zeilen und dann wahrscheinlich auch nicht mehr viel.

 

#wmdedgt im Juli 2017

Jetzt ist schon mehr als die Hälfte des Jahres vorbei und es ist schon wieder ein 5. also möchte Frau Brüllen wieder wissen, was wir alle so den ganzen Tag treiben.

Mein Tag fängt mitten in der Nacht an. Gegen drei kommt das Frühlingskind, was ausnahmsweise mal im Kinderzimmer geschlafen hat zu uns. Es hat gestern einen super spannenden Tag gehabt und ist kaum zum schlafen gekommen und wahrscheinlich war es deshalb, dass es nicht gemerkt hat wieso es da jetzt wach geworden ist.

Gegen 5:00 weckt mich E. Das Frühlingskind hat ins Bett gemacht (ratet mal, wann ich das Bett frisch bezogen hatte…) es ist alles nass.

Bei mir war der gestrige Abend aber auch nicht gerade vom frühen ins Bett gehen geprägt und so habe ich E. machen lassen und ein Handtuch über die Stelle legen lassen. E. duscht also Frühlingskind ab und überredet es zu nochmal schlafen während das Herbstkind und ich noch ne Runde kuscheln.

Um 6:30 stehe ich dann auch auf und frühstücke erstmal und (ver)quatsche mit E. Um 7:20 verlässt die das Haus und ich packe Sachen für die KiTa, ziehe mich an und wecke die Kinder. Das geht natürlich nicht wirklich gut, weil auch das Herbstkind so ein bisschen spät ins Bett gegangen ist. Aber dafür läuft es eigentlich recht gut. Windel wechseln und anziehen beim Herbstkind, Fieber messen beim fake-hustenden Frühlingskind, Frühstück für beide und Küche aufräumen für mich. Erstaunlich reibungslos bekomme ich beide Kinder ins Auto, ab zur KiTa. Das Frühlingskind schläft mir im Auto glatt nochmal ein. Ich gebe ein fröhliches Herbstkind und ein nicht ganz so fröhliches Frühlingskind ab. Es ist 9:00 Uhr

Dann erstmal zum Bäcker. Danach bringe ich die Abholbrötchen für die Kinder noch zum Bahnhof, wo das Lastenrad steht. E. ist damit zum Bahnhof gefahren, damit sie heute nach der Arbeit die Kinder holen kann, weil ich eventuell nicht rechtzeitig da sein werde.

Zuhause ziehe ich das Bett ab und werfe die Decke, die auch was abbekommen hat in die Waschmaschine und dann gibts ne Runde Körperpflege für mich.

Anschliessend kümmere ich mich (Agents of Shield guckend) umd die trockene Wäsche.

Danach arbeite ich noch lustlos an meinem aktuellen Fotoprojekt. Mir sind ein paar Texte abhanden gekommen und ich muss sie suchen. Und suchen muss ich auch meinen Rucksack, weil ich eine Tasche brauche, die sich ordentlich verschliessen lässt. Auf der Suche muss ich im Keller (mal wieder) feststellen, dass ich da ganz dringend entrümpeln muss. Aber meinen Rucksack finde ich natürlich da, wo ich zuallererst gesucht habe. Und dann kann ich ihn nicht brauchen. Der ist recht selten im Einsatz und beim letzten ist wohl ein Apfel drin geblieben…. Zum Glück habe ich noch einen zweiten Rucksack, der dann mit den Schwimmsachen gepackt wird.

11:30 der Vormittag ist fast schon rum und ich sollte doch echt noch was essen. Viel ist nicht da, aber ich schaffe es mir einen Nudelsalat zu basteln. Nach dem Essen noch schnell die Decke aufhängen und ab geht’s zum Bus.

Im Tram ist es schon recht voll und ich bin nicht die einzige, die auf dem Weg zum Strandbad ist.

 

Und dort angekommen bin ich erst recht nicht alleine. Ich stelle mich dann mal an der ganz langen Schlange an.

Um mir für 20 CHF eine neue Badekappe zu kaufen. Ich glaube, das letzte mal dass ich eine Badekappe hatte ist ca. 25 Jahre her. Auf der Kappe steht eine Nummer und eine Anzeigetafel verrät mir, dass ich damit in der zweiten Startgruppe also um 15:10 starten darf. Ich habe also noch eine gute Stunde Zeit.

Ich informiere mich also auch kurz, wo ich mein Gepäck abgeben kann. Da also.

Und laufe noch so ein bisschen über das Gelände. Dort treffe ich T. der mit mir zusammen gerade den Fotokurs macht. Da ich meistens ein sehr komisches Zwischentempo schwimme oder auch radfahre habe ich mich nicht mit jemanden verabredet, auch wenn ich von zwei weiteren Personen wusste, dass sie da sein würden. Aber ich freue mich trotzdem für die Wartezeit jemanden zu haben um mich zu unterhalten.

Nachdem die erste Startgruppe sich aufgewärmt hat, bringe ich meine Tasche weg (und mache ein letztes Bild, weil Handy und Wasser vertragen sich hier nicht) und darf mich dann auch dem Massenhüpfen anschliessen. Danach stehen wir noch eine Weile rum und hören zu wie die erste Gruppe startet. Danach dürfen auch wir ins Wasser und 10 min später wirft sich die zweite Masse ins Wasser. Es gibt Bojen, die die Strecke markieren. Schneller Schwimmer müssen links davon schwimmen und die langsamen rechts. Wir stehen erst zu weit links und orientieren uns ein bisschen rüber und starten recht mittig. Der Anfang ist zäh, weil man kaum Platz für Schwimmbewegungen hat. Dazu kommen die Grüppchen, die dann nebeneinander schwimmen (die mag ich schon im Schwimmbad nicht) und ich stelle fest, dass die “Schnellen” gar nicht so schnell sind und die langsamen mir deutlich zu langsam. T. hält mit meinem Tempo mit und so schwimmen wir richtung linken Rand.

Nach ca. 300 m werden wir ausgebremst. Auf dem Zürisee gibt es auch (grosse) Schiffe und die fahren auch dann, wenn sich 10000 Verrückte ins Wasser werfen um 1500 m über den See zu schwimmen. Wir müssen also warten bis die Schiffli alle vorbei sind und kämpfen uns aus dem neu entstandenen Pulk wieder heraus. Ich geniesse das 23°C warme Wasser und freue mich über die erkennbare Strecke, die im Hallenbad ja so nicht gegeben ist. Erschöpft und zufrieden kommen wir im Ziel an. Dort gibts heisse Bouillon und wir werden angetrieben möglichst schnell das Gepäck wieder einzusammeln und uns erst hinter dem Ausgang wieder zu treffen.

Das klappt nicht. Hinter dem Ausgang gibt es erstmal noch Verpflegung in Form von Wasser und Risotto und T. und ich verlieren uns aus den Augen. Nach dem Essen und noch ein bisschen dem Trubel zusehen mache ich mich um kurz nach 17:00 wieder auf den Heimweg. Ich stelle dann fest, dass ich genau einen Zug später ankomme als E. Da die aber erst die Kinder abholt bin ich vor ihnen zu Hause.

Dort gönne ich mir ein Eis und hänge ein bisschen auf dem Sofa ab, bis das Herbstkind meine Aufmerksamkeit einfordert. Das Frühlingskind ist sehr müde und geht schon recht bald ins Bett und piepst dort rum. Ich lese zwei Bücher vor und dann muss E. zum kuscheln ran. Abendessen ist also Schichtdienst hier.

Ich mache noch ein bisschen am Fotoprojekt weiter, was beinhaltet, dass ich den Papiermüll durchsuche, weil ich mich erinnere Drucke von den fehlenden Texten weggeworfen zu haben. Immerhin finde ich sie tatsächlich wieder.

Das Herbstkind weigert sich direkt zu schlafen. So wird das nicht wirklich was mit Bloggen und Projekt. Ich dusche noch schnell und als das Herbstkind dann nur noch an meinem Stuhl hängt beziehen wir noch schnell die Decke und dann geht das Herbstkind auch tatsächlich schlafen. E. ist ganz überrascht, dass das geklappt hat, bis ich erwähne, dass es ja auch schon 22:50 Uhr ist….

Schnell hacke ich also noch diesen Post in den Computer und dann ist es auch für mich Zeit um richtung Bett zu wandern.

 

 

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