Tag: WMDEDGT

#wmdedgt im Dezember 2018

Nikolaus. Der verpasste oder so. 

Es ist der 5. also wieder “was machst du eigentlich den ganzen Tag?” bei Frau Brüllen

Heute steh ich tendenziell zu spät auf und muss so zwischen Frühstück für mich selbst zubereiten auch gleichzeitig Kinder wecken. Das ist nicht so ganz einfach, aber irgendwann bekomme ich sie mit der Aussicht auf das nächste Adventspäckchen doch aus dem Bett. 

Das Frühlingskind und ich arbeiten an der Pünktlichkeit für den Kindergarten. Weil ich aber direkt von der KiTa weg schwimmen und einkaufen will, muss ich mich dreiteilen. Zum einen das Frühlingskind fertig machen und auf den Weg schicken, zum anderen das Herbstkind dazu überreden sich auch anzuziehen und für mich die Einkaufsliste und Schwimmsachen vorbereiten. 
Das Frühlingskind schafft es rechtzeitig aus dem Haus und auch das Herbstkind und ich kommen dann bald los. 

In der KiTa ist das Kind sehr schnell aus der Sicht und ich bekomme nur noch ein “Tschüss” zugerufen. Auch gut. Ich mache mich auf zum Bäcker und noch kurz nach Hause um mein Telefon einzusammeln, weil der Akku nicht über Nacht geladen wurde. Dann weiter zum Schwimmbad. 

Als ich beim Einkaufen am Bezahlautomaten steh bekomme ich den Hinweis auf einen verpassten Anruf. Auf der Mailbox bittet mich die KiTa-Leiterin sie so schnell wie möglich zurückzurufen, das Herbstkind hat sich übergeben. AAAAAHHH in der KiTa hatte in den letzten Wochen der Norovirus Hochsaison und ich hatte die leise Hoffnung dem entgangen zu sein. Vor allem auch, weil E. gerade einen neuen Job angefangen hat und das natürlich nicht wirklich gut kommt, wenn man dann am 4. Tag mit Magen-Darm ausfällt. 

Ich fahre also direkt zur KiTa um das Herbstkind einzusammeln. Die Matratze neben der ein Eimer steht, ist leer. Das Kind hüpft fröhlich auf mich zu. Tja, ist das nun Noro oder nicht? Sollte nichts weiter passieren, darf es nach 48 h wieder in die KiTa. Da ich am Freitag Vormittag einen Termin habe, wäre mir das tatsächlich mal wichtig und wir einigen uns darauf, dass 47 h in dem Fall auch gehen. 

Den Nachmittag verbringe ich planlos, nachdem alles was ich vorhatte nicht ganz kinderkompatibel ist. Und das nicht wirklich krank wirkende Kind lässt sich entsprechend auch nicht einfach vor dem Fernseher parken. So mache ich ein bisschen am aktuellen Nähprojekt weiter, bemale zwei Fensterteile mit Weihnachtsmotiven, kuschel mit dem Kind, das Hautkontakt haben will. 

Der Abend verläuft auch anders als geplant, denn Samichlaus war heute in der KiTa, aber wir durften entsprechend nicht dort sein. Immerhin haben wir die Grittibänzen für beide Kinder noch mitbekommen. Das Frühlingskind hat in der Betreuung auch noch einen Bänz gebacken und so bestand mein Abendessen aus den Resten vom gestrigen Grittibänz und Teilen der heutigen. 

 

Später richtet sich das Frühlingskind in meinem Zimmer ein zum Malen, weil die Vorlage auf meinem PC offen war. Immerhin ist ihm nicht aufgefallen, dass ich nebenbei nach potentiellen Weihnachtsgeschenken gesucht habe. 

Für dich Nacht habe ich das Herbstkind und mich ins Kinderzimmer verbannt. Dort bringe ich es zum Bett und E. kümmert sich um das Frühlingskind. Das ist aber ein Wiederkehrer und braucht nochmal vorgelesen bis es um 22:00 tatsächlich die Augen zu macht. 

Noch schnell hier schreiben und dann passiert bei mir vermutlich nichts mehr. 

#wmdedgt im November 2018 und #montagsherz

Fangen wir mal mit dem Montagsherz an. Das ist heute nicht von mir, sondern mal wieder gespendet. Meine Mutter hat es in einem Autohaus entdeckt und für mich fotografiert. Weiter Herzensbilder gibt es bei Frau Waldspecht. 

 

Frau Brüllen möchte lieber Text lesen. So das was wir den ganzen Tag machen. Wie jeden 5. Also auch im November. 

Montage sind momentan langweilig bis anstrengend. Das Frühlingskind hat Vor- und Nachmittags Kindergarten und das Herbstkind und ich sind so viel alleine zu Hause. 

Nachdem ich also das Frühlingskind aus dem Haus komplimentiert habe und mich geduscht habe gibt es erstmal langweiliges Haushaltsgedöns mit Wäsche waschen und Bad saugen und sowas. Das Herbstkind beschäftigt sich mit Knete, Autos, YT und hilft beim Staubsaugen. Diesmal ist auch das Auto dran, was ich heute zur Inspektion bringen darf. Da hilft das Herbstkind auch

Für heute haben sich zwei Käufer für (verschiedene) Dinge, die ich auf FB versuche loszuwerden, angemeldet. Der erste meldet sich während ich in der Tiefgarage Auto vom Müll befreie. Er könne auch früher kommen. Das ist auch OK. Dann kommt irgendwann ein Anruf über Messenger, den mir mein Telefon nicht als solchen klar macht und irgendwie geht das alles komisch. Danach kommt eine Sprachnachricht, dass er mich nicht findet. Er schickt auch noch ein Bild von einer Strasse, die zwar in unserem Ort ist und ähnlich wie unsere klingt, ist aber im anderen Ortsteil. Ich laufe kurz raus schicke ihm ein Bild vom Kreisel, der jetzt eine schöne deutliche Landmarke ist und erkläre wie er da jetzt fahren muss. Dann kommt eine Nachricht, er sei jetzt da. Ich gehe also wieder raus um ihn abzufangen, weil die Strassenbeschilderung gerne noch irreführend ist. Letztendlich finde ich ihn und er nimmt das Teil happy in Empfang und zahlt mit einem Schein auf den ich rausgeben muss. Ich laufe zurück um meinen Geldbeutel zu holen, den ich nicht finde. Das erledigt das Herbstkind. Hilft nur nichts, weil ich habe zu wenig Bargeld. 

Zum Glück rettet mich die Nachbarin, die den Schein klein machen kann. Käufer happy, ich happy und dann steht auch schon bald das Frühlingskind vor der Tür. Zeit Mittagessen zu machen. Es gibt Nudeln mit Käse für die Kinder und für mich mit dem Rest der Bolognese von gestern. 

Die zweite Käuferin meldet sich ab. Das Teil sei doch zu gross. Auch gut. Das hätte ich nämlich noch zur Bushaltestelle karren dürfen. 

Danach schwinge ich nochmal den Staubsauger. Der neue Kater lässt sehr viel mehr Haare liegen als die alteingesessene Katze. 

Ich versuche mich am Akkordeon um den Räbeliechtliliedern eine Melodie zu geben. Das Herbstkind freut sich über Tasten zum drücken. Meine Fähigkeiten sind da echt rostig, aber es reicht für einen Eindruck.

Dann steht das Frühlingskind wieder vor der Tür. Es gibt noch ein Zvieri und dann müssen wir auch schon wieder los. Weil heute darf das Frühlingskind beim Kinderturnen schnuppern. Es möchte nämlich am liebsten ins Fitness-Studio gehen um tolle Muskeln zu bekommen. Ich habe erklärt, dass man mit Turnen auch Muskeln bekommt. Jetzt wollte es das dann auch probieren. 

Wir kommen zu spät, weil die Kinder sich nicht einigen können, wer den Weg jetzt besser kennt und deswegen voran laufen darf. Aber das macht nichts, denn auch die anderen trödeln wohl beim Umziehen. 

Das Frühlingskind möchte, dass ich bleibe und so gucken das Herbstkind und ich zu was es da zu tun gibt für die kleinen Turner. Anscheinend macht es Spass und das Kind ist happy. Auf dem Heimweg hat das Herbstkind nur Chabis im Kopf und rennt mir davon. Immerhin hält es sich an ein anderes Kind und rennt nicht blind über die (einzige) Strasse. Ich bin trotzdem sauer und erkläre, dass ich möchte, dass es stehen bleibt, wenn ich “Stop” rufe. Daraufhin ist es erstmal beleidigt. 

Wieder zu Hause gibt es Essen und nochmal eine kreative Phase bei den Kindern. E. kommt vom Sport nach Hause und ich verziehe mich zur Autowerkstatt, während sie sich um die Kinder kümmern darf und sie ins Bett bringt. 

Ich laufe die 2,6 km wieder zurück. So habe ich dann auch meinen “Sport” gehabt. Und dann kann ich mich hinsetzen und hier schreiben. 

 

 

 

#wmdedgt im Oktober 2018

Oktober ist da, der Herbst ist eingezogen und Frau Brüllen möchte wissen, was wir so den ganzen Tag machen. 

Ich beginne meinen Tag mit Katzenbeobachtung. Tatsächlich spielen der neue Kater und die alteingesessene miteinander. 

Meinen Kindern ist noch nicht bewusst, dass 8°C in der Früh zu kühl ist, um in Sandalen, kurzem T-Shirt und ohne Unterhemd rauszugehen. Leider verdächtige ich das Herbstkind einer Blaseninfektion und möchte, dass es entsprechend angezogen ist. Beim Frühlingskind ist der Morgen momentan davon geprägt, dass ich um 8:10 erkläre, dass der Kindergarten offen ist und es sich jetzt anziehen soll. Das resultiert in einem Kind, das in Unterhose vor dem Kleiderschrank rummeckert, dass ich das lassen soll. “das” ist wohl das darauf hinweisen, dass es sich jetzt anziehen muss um rechtzeitig im Kindergarten zu sein. Also lass ich es um dann um 8:25 festzustellen, dass das Kind noch immer in Unterhose da sitzt. Meine Geduld mit den Kindern ist mir leider schon gestern Abend beim Kinder ins Bett bringen abhanden gekommen. Da hilft es natürlich nicht, dass das Herbstkind sich weiterhin weigert ein Unterhemd anzuziehen, meine Wahl von Langarmshirt nicht schätzt und auch lieber die alten Hausschuhe vom Frühlingskind – die eigentlich noch zu gross sind – als die normalen Strassenschuhe anzuziehen. 

Um 8:26 stelle ich einen Wecker auf 2 min in der Hoffnung, dass damit das Anziehen beschleunigt wird. Als der Wecker geht, hat das Frühlingskind immerhin Socken an und das Herbstkind lässt sich auf richtige Schuhe ein. “die anderen ziehe ich wieder an, wenn ich wieder da bin” yas! 

Um 8:33 verlässt das Frühlingskind das Haus. Die schwarze Katze geht mit ins Treppenhaus, aber nicht mit zur Tür raus. Das Herbstkind geht Richtung Tiefgarage. Ich komplimentiere die Katze – nicht ohne Kratzer abzubekommen – aus dem Haus heraus. Immerhin bin ich rechtzeitig mit dem Herbstkind in der KiTa und kann den Rest des Tages versuchen meine Kindergeduld wieder zu gewinnen. 

Ich fange die kinderfreie Tageshälfte mit einer kurzen Runde durch die Wohnung an. Ich habe gestern aufgeräumt und daher ist es ausnahmsweise recht schnell getan, ich schaffe es sogar die letzens bemalte Tasse in den Ofen zu stellen, damit die Farbe Spülmaschinenfest wird. 

Ich schneide noch kurz etwas  zu, die durchs Katzentürchen (oder eines der offenen Fenster) wieder zurückgekehrte schwarze Katze setzt sich auf den Stoff, den ich eigentlich wieder wegräumen wollte. 

 

Meinen Schreibtisch räume ich auf indem ich erstmal den Stapel Kassenzettel ins (online)Haushaltsbuch übertrage. Nicht, dass das was bringen würde, ich vergesse meistens einzutragen und gerade die kleinen Kleckerbeträge wie zB der Einkauf beim Bäcker, die gar nicht so kleckrig sind fallen raus, weil ich keinen Kassenzettel habe. Auch die dort liegenden Rechnungen werden gezahlt. 

Dann ran an Lightroom oder doch erst die Homepage oder hm. Also gut, auf der Homepage noch eine kleine Unterkategorie erstellen, ein paar Bilder in die schon bestehenden Galerien einfügen. Ein paar Bilder für die Unterkategorie hochladen

Ich baue noch einen Instagram account für die (people)Fotografie nachdem mein derzeitiger ja überwiegend die Handyspielereien beherbergt. Ich kann mich nicht entscheiden welche/s Bild/er ich als erstes hochladen will, also lass ich es erstmal. 

Dann noch eine Unterkategorie in der Unterkategorie. Da fehlen mir aber noch die passenden Bilder und ich habe  

Hunger!

Also erstmal was essen mit Serie und dann ist es auch schon Zeit das Frühlingskind abzuholen. Dieses finde ich in der Betreuung beim Rush-Hour spielen. Dann erklärt es mir, dass es nicht rechtzeitig zum WC gekommen ist und ich darf erstmal Kind sauber machen und die zum Glück dort vorhandene Ersatzhosen anziehen. 

Ab geht es ins Schwimmbad. Dort verbringe ich erstmal 15 min in der Umkleide, bis das Kind sich endlich ausgezogen hat und eine Badehose an hat. Immerhin duscht es klaglos. Dann ab ins Plantschbecken wo ich dem Kind ein paar dutzendmal eine (spiel)Schildkröte ins Wasser werfen darf, die es dann wieder und wieder hochtaucht. Dann ist es Zeit für den Schwimmunterricht und ich nutze diese 40 min um in 28 davon einen Kilometer zu schwimmen. Danach geht es nochmal ins Platschbecken. Die Schildkröte ist von einem anderen Kind gekapert und so erzählt mir das Frühlingskind Sachen, die ich nicht verstehe, weil es das unter Wasser erzählt.  

Um 16:30 Uhr gehen wir wieder Richtung Dusche. Das Kind überrascht mich nochmal, indem es tatsächlich nochmal duscht  – bisher hatte immer nur das vorher Duschen geklappt, weil das im Unterricht dabei war. 

Dann geht es im Schneckentempo wieder zur Umkleide. Dort ziehe ich mich um und das Kind sitzt nackt in der Gegend rum. Ich warte bis es sich anzieht, sage, dass es sich anziehen soll, es weigert sich, meine gerade zusammengekratzte Geduld ist schon wieder dem Ende nahe und ich gehe aus der Umkleide raus. Das Kind rutscht nackt halb unter der Tür durch, will sich noch immer nicht anziehen, ich gehe (nachdem ich erstmal erklären musste, dass ich nur zurückkommen kann, wenn es die Tür von innen öffnet (Durchgangskabinen)) zurück in die Kabine helfe dem Kind sich anzuziehen. 

Um 17:20 sitzen wir dann doch wieder im Auto um zur KiTa zu fahren. Dort angekommen begrüsst mich das Herbstkind mit “meine Hose ist nass”. Da die (letzte) Erzieherin bei einem anderen Elter die Übergabe macht, gehe ich also die zweite nasse Hose des Tages wechseln. Dann Übergabe und zurück nach Hause. Das Frühlingskind hatte aus dem Kindergarten die gesammelten Kunstwerke des ersten Quintals dabei. Das Herbstkind muss nochmal aufs WC. Muss aber vorher unbedingt noch die Hausschuhe anziehen. Und ich habe Hunger!

Abendessen. Eigentlich erwarte ich, dass die Kinder nicht essen wollen, aber sie wollen und essen mit, wollen dann noch Eier essen. Auch gut. 

Dann dürfen sie sich den Medien widmen und ein bisschen TV/Maus-App gucken, während ich hier schreibe und mir das neue Pentatonix-Video angucke und im Anschluss die Wäsche wegräume. 

21:30. mit viel hin und her sind die Kinder im Bett. Das Herbstkind ist nahezu sofort weg. Das Frühlingskind will unbedingt noch einen Superhelden hören. Ich glaube, dass es das Ende gar nicht mehr mitbekommt. Und ich? Schreib hier noch und dann wohl Netflix oder doch Bilder bearbeiten? 

 

 

 

#wmdedgt 09/18

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Na mir ein schönes Plätzchen suchen und dort abhängen, wie Katzen das halt so tun. 

Frau Brüllen möchte, wie jeden 5., wissen, was wir so den ganzen Tag tun. Heute war immerhin nicht ganz so alltäglich und ein bisschen queeren content gibt es auch dabei. 

Denn heute ging es mit dem Frühlingskind zum Antrag für einen neuen Ausweis. Die niederländische ID-Karte war abgelaufen. 

Als ich dem Kind heute erklärt habe, dass es nicht wie gewohnt in die Betreuung fahren sollte, gab es erstmal Protest. “Ich will kein Niederländer sein” ich erklärte, dass es ja auch Deutsch ist. Hat alles nichts geholfen. E, hat dann mit “du kannst dann dort in ein Restaurant gehen” gelockt. Das hat irgendwie funktioniert. Auch half es, dem Kind anzubieten, dass es zum Kindergarten gebracht wird, sowie sich das Entertainment für die Fahrt aussuchen lassen.

Das Herbstkind wollte auch nicht in die KiTa also dort auch noch den Protest versucht zu mässigen. 

Dann erstmal mit beiden Kindern zum Kindergarten, Frühlingskind begleiten. Dann mit dem Herbstkind zurück um in die KiTa zu fahren, wo es dann sehr plötzlich doch wieder recht fröhlich war. 

Der Vormittag verfliegt mit Duschen, noch “kurz” Kopien von den wichtigen Papieren machen. Alle möglichen Geräte aufladen und Dinge einpacken, die man auf der Fahrt evtl. brauchen könnte. 

Ich hole das Frühlingskind vom Kindergarten ab. Die Kindergärtnerin war irritiert, dass das Kind wusste, dass es nicht mit dem Bus fahren soll, aber der Busfahrer wusste bescheid. Hat also alles gepasst. Ab zum Bahnhof. 

 

Das Kind sucht sich schon recht schnell seine Hörspiele raus und hört diese während der Fahrt. Sogar beim Umsteigen bleiben die Kopfhörer auf. Nur die Figur fällt im Rucksack dann doch runter. 

 

Später im Zug schaut es sich dann noch einmal den Deutschen Pass an. Stellt fest, dass E. auch so einen hat. Irgendwie versöhnt es sich dadurch mit der Aussicht auf den Ausweisantrag. Leider gibt es da noch den Haken, dass auf dem Ausweis noch der alte Name stehen wird. Ich soll doch bitte dann der Person erzählen, wie der neue Name geschrieben wird, damit er dann auch tatsächlich auf dem Ausweis steht. Ich muss da leider erzählen, dass da noch der alte Name stehen wird, ich aber fragen werde, ob er mir dem neuen unterschreiben darf. 

Die Fahrt verläuft reibungslos. Das Kind ein Vorbild an Reisebegleitung. Wir kommen genau pünktlich an, um festzustellen, dass die vor uns länger gebraucht haben. Also alles gut. 

Wir werden aufgerufen und ich schiebe den Stapel mit Papieren und Pässen rüber. Der Mann am Schalter fragt das Frühlingskind wie alt es ist. 

Beim Durchsehen meint er dann: “Sie haben da wohl den Pass von ihrer Schwester mit eingesteckt” “Nein, dass ist der von meiner Frau, das ist auch der Grund dafür, dass da noch ein Gerichtsbescheid dabei liegt, weil auf der Geburtsurkunde steht noch der alte Name, und beim Kind ist es dann auch so, da steht ein anderer Name als den, den wir verwenden.”

“Ah ok, ist ja eigentlich auch doof, wie viel Gedöns darum gemacht wird” Er legt dann den Gerichtsbescheid auf die Seite und guckt erstmal alles andere an. Ich frage ob das Frühlingskind mit dem richtigen Namen unterschreiben darf. “ja klar” und zum Frühlingskind “kannst du deinen Namen schon schreiben?” Das Kind kann und schafft es auch den Namen genau im vorgesehenen Feld zu platzieren. “Ah [Name] das hast du gut gemacht. Ich werde noch gefragt, wie nervig das Prozedere bei E. war und wir sprechen noch darüber, dass es ja inzwischen doch schon besser ist, weil die OP nicht mehr Voraussetzung ist. Heisst aber leider auch nicht, dass es momentan sehr einfach und angenehm ist. Aber ja kleine Schritte helfen halt schon. 

Das Kind wurde übrigens bis auf den Aufruf (ich musste den Termin auf den Namen im Ausweis machen) nicht mit dem alten Namen angesprochen und von Anfang an richtig gegendert. 

Ansonsten passt alles und wir können der Botschaft bis Eintreffen des neuen Ausweises den Rücken kehren. Ab geht es zum versprochenen Restaurant. 

Das Kind beschliesst: “du isst einen Burger und ich die Pommes” 

Deal

Und dann geht es auch schon wieder Richtung nach Hause. Erstmal noch am Bahnhof warten

Im Zug unterhalten wir uns über Farbmischungen. In der S-Bahn treffen wir dann E. und im Gegensatz zur Hinfahrt haben wir dann tatsächlich Verspätung, so dass wir in der KiTa vorwarnen müssen, dass wir eventuell zu spät kommen. E. fährt mit dem Frühlingskind schon nach Hause und ich hole das Herbstkind ab. Und geniesse noch kurz die Aussicht auf der kleinen Radtour. 

Ich bin fix und fertig. Die Kinder dürfen noch kurz in die Wanne und dann ins Bett während ich hier noch schreibe. 

 

 

#wmdedgt im Juli 2018

Ihr kennt es ja. Frau Brüllen möchte wissen, was wir den ganzen Tag machen und so gibt es wie immer am 5. einen Tagesablauf von mir. 

ohje. Donnerstag ohne Plan. das wird langweilig. Vor allem, weil die Wohnung aussieht wie nach einem Einbruch. (dafür brauchen wir keine Fremden, das schaffen wir ganz alleine)

Ich wache um 5 uhr irgendwas auf. Stelle fest, dass ich keinen Wecker gestellt habe, stelle dann kurz darauf fest, das E. das schon gemacht hat. Alles gut. Die Kinder sind wieder auf Kuschelkurs und ich völlig eingeklemmt. Um 6:20 schäle ich mich aus der Umklammerung und stehe auf. 

Da E. ein paar Tage in München war, quatschen wir uns erstmal wieder zusammen. Viel zu kurz, weil Frühlingskind muss in den Kindergarten, E. in die Arbeit. Ich fange mal an, die Küche in einen Zustand zu bringen, wo alles dreckige Geschirr in der Spülmaschine landet und diese an ist. 

Das Frühlingskind hat in den letzten Tagen wieder einen super Schlafrythmus entwickelt, wodurch es kaum weckbar ist in der Früh. Aber mit etwas überreden bekomme ich es auch wach. Das Herbstkind wird auch gleich mit wach und ist extrem kuschelbedürftig.

Während ich das Znüni fertig mache, klingelt es an der Tür. Mein Müdigkeitsfaktor ist hoch genug, dass ich öffne obwohl ich noch in Schlafkleidung rumlaufe (und die Wohnung besagten Zustand hat). Es ist die Ex-Nachbarin, die gerade Wohnungsübergabe hat, mit Kind, das ganz dringend aufs WC muss. Denen ist vermutlich mein Aussehen und der Zustand der Wohnung egal. Also rein mit ihnen und weiter Frühlingskind richtung Anziehen und Kindergarten bringen. 

Ich starte eine Wäsche und räume die gestern gewaschene auf. Während ich Sockenmemory spiele läuft der Roomba durchs Bad. 

Roomba fertig, Socken verräumt und die Wäsche ist dann auch fertig zum aufhängen. 

Während das Kind Papier stanzt versuche ich mein BuJo wieder auf einen aktuellen Stand zu bringen und auch eine Vorschau für das nächste Jahr einzubauen. Ich bin tatsächlich an dem Punkt angekommen, wo ich schon mehr als ein Jahr vorher weiss, dass ich irgendwas machen möchte und es besser finde, die Termine tatsächlich schon mal fix einzutragen. Zwischendrin muss ich dem Herbstkind auch noch die Freundebücher die das Frühlingskind noch bearbeiten darf vorlesen. 

Dann ist es auch schon fast wieder Zeit zum Mittagessen vorbereiten. Das heisst die Küche ist dran. Dort herrscht noch Nach-Back-Chaos, weil ich direkt nach dem Backen erstmal weggefahren war und nicht brav erst die Küche aufgeräumt habe. (Dinge, die ich mir immer wieder vornehme und dann doch nicht halte). Ich war also von Backen zu Geschenkli für die Kindergartenfeier holen zu Kinder holen zu Kindergartenfeier gegangen. Bis ich daheim war, hatte ich dann auch keine Lust mehr…. 

Das Frühlingskind kommt heim, will mein Essen (jetzt halte ich es schon schlicht und habe nur Maiskolben gekocht) nicht….. 

Nach dem Essen räume ich erstmal weiter auf. Fordere die Kinder auf mitzumachen. Nicht dass das viel hilft. Irgendwann ist der Tisch dann auch weit genug aufgeräumt, dass die Kinder dort basteln können. Nachdem das Herbstkind heute schon gestanzt hat, machen jetzt beide damit weiter. Voll hilfreich, weil die Stanzteile natürlich zum Chaos beitragen. Immerhin bekomme ich die Küche so weit sauber, dass ich dort auch den Roomba aussetzen kann. Die Spülmaschine startet dann auch in die zweite Runde.

Dann möchte das Herbstkind baden. Es hat gestern bei einem Angelspiel Badetinte geangelt. Das Frühlingskind möchte auch. Zwei Kinder in der grünen Badewanne. Ich nutze die Zeit die dank Lufttrockner getrocknete Wäsche wegzuräumen. Nur, dass die Wäsche doch noch nicht ganz trocken ist. also räume ich im Wohnzimmer weiter auf.

Nach Badeende, aufgeräumten Wohnzimmer und Flur, geputzem Klo und drei ausgefüllten Freundebüchern ist es auch schon Zeit zum Abendessen. 

Statt noch gemütlich einen Tee nach dem Essen zu trinken werde ich zum Konzert genötigt. Muss erst singen und dann Flöte spielen. Spontan fällt mir natürlich nichts ein, und wenn mir dann mal ein Lied einfällt werde ich recht schnell wieder unterbrochen. Die Kinder trommeln und spielen mit dem Schellenkranz. 

Aus dem Konzert entlassen mache ich mit dem BuJo weiter und trage die ganzen Schultermine ein. Stelle fest, dass ich nächstes Jahr am Ostermontag Geburtstag habe und die Frühlingsferien dank später Ostern glatt 2,5 Wochen sind. E. kommt nach Hause und ich quatsche noch ein bisschen mit ihr, bis ich in Richtung Physiotherapie gehe. 

Wieder zurück schläft das Herbstkind, das Frühlingskind ist noch wach. Ich gehe nochmal kurz raus zum Schritteziel erreichen. Natürlich fängt es an zu regnen und ich werde nass. Kurz bevor ich zu Hause bin ruft E. an, ob ich doch noch mit dem Frühlingskind raus gehe, weil es angefangen hat rumzuhampeln. Ich hole also das Frühlingskind ab, dass sich gut in Regenklamotte verpackt. Ich dagegen bin eh schon nass und mache mir die Mühe nicht, laufe also eine weitere Runde durch den Regen, diesmal mit Kind. 

Wieder zu Hause springe ich unter die Dusche und überlasse das Kind E. Es weigert sich weiterhin, ist aber eigentlich müde. Hallo Kind? Es ist 22:00 Uhr, wie wär’s mit Schlafen? Immerhin sind bald Ferien, da ist es dann eh egal. Aber so ein bisschen Abend hätten wir dann doch ganz gerne. Es schläft dann doch recht schnell ein

Und nun? Bloggen, Tee trinken und vermutlich quatschen, oder doch Netflix? 

 

#wmdedgt im Juni 2018

Frau Brüllen will es wie jeden 5. wissen. Was machen wir so den ganzen Tag?

Zur Zeit sind meine Tage ziemlich ereignislos. Immerhin habe ich es gestern Abend geschafft die Schwimmsachen vom Frühlingskind schon mal an die Tür zu hängen. War auch gut so. Denn

Ich werde in der Früh erstmal zu spät wach. Das ist nicht wirklich tragisch, weil siehe oben. Und es ist quasi die halbe Stunde, die ich normalerweise am liebsten alleine bin, bevor ich die Kinder wecke. Aber nachdem E. ihren Morgen momentan nach hinten verschoben hat, bin ich eh nicht alleine. Auf Instagram erfahre ich dann, dass Shadowhunters abgesetzt wird und ich klebe erstmal an Twitter. Viel zu kurz, zumindest das Frühlingskind muss ja jetzt aufstehen, damit es dann auch rechtzeitig in den Kindergarten kommt. Es ist zwar wach bleibt aber noch liegen und weckt dann mit Rumgehampel auch das Herbstkind. Auch gut. Frühstück für die Kinder, Znüni packen, Frühlingskind aus dem Haus komplimentieren. 

Dann Anziehen, feststellen, dass meine Haare irgendwie Vogelnestcharakter haben und wegstecken. Ich räumel noch ein bisschen rum und dann ist auch schon wieder Zeit zur Schule zu gehen um am Eltern-Kind-Turnen mitzumachen. Das Herbstkind fährt fleissig mit dem Laufrad los und stellt es auch ordnungsgemäss ab. Ich sollte mir wohl so langsam angewöhnen eher einen Rucksack mitzunehmen, weil die Umhängetasche behindert mich eher beim laufen und ich muss jetzt immer öfter rennen um mit dem Herbstkind mitzuhalten. 

Wir hüpfen und rennen fleissig durch die Turnhalle und dann geht es auch nach einem kleinen Snack wieder nach Hause. 

Beim Mittagessen habe ich erst zwei Dinosaurier die rumbrüllen, ich brülle mit und mache mir dann Gedanken darüber, ob Dinosaurier überhaupt gebrüllt haben, wenn sie doch die Vorfahren von Vögeln waren und ob es dann eher zwitschernde Velociraptoren waren. 

Auch beim Essen erzählt mir das Frühlingskind in welcher Umkleide es beim Schwimmen war, und dass es dort einen abgetrennten Bereich (Mit Bank!) gab, wo es sich umziehen durfte. 

 

Nach dem Essen setzte ich mich draussen hin um mich der meditativen Aufgabe der Nestellöchergestaltung hinzugeben. 

Nicht sehr meditativ, wenn es noch immer Dinosaurier hat, die um mich herum brüllen. Oder Leoparden, die mich auffressen wollen, oder Friseure, die meine mühsam hochgesteckten Haare wieder auseinander fieseln um sie kämmen zu dürfen. Bei Vogelnest heute nicht wirklich die einfachste Aufgabe. Auch wollen die Kinder auch nähen und bekommen jeweils ein Stück Stoff, Nähnadeln und Garn. 

Das Frühlingskind entdeckt in der Küche den zum Trocknen aufgehängten Liebstöckel und darf den in das Vorratsglas zerbröseln. 

 

Am Abend habe ich dann doch ein paar Nestellöcher geschafft. Das Frühlingskind zerdeppert mir kurz bevor ich los muss und natürlich auch bevor E. (die mit dem Fahrrad noch an eine Strassensperre für Schiessübungen geraten ist) zu hause ist, noch ein Glas mit Apfelsaft. Immerhin in der Küche, so dass der Boden schnell frei ist, um noch zu kehren und zu saugwischen. 

Dann ist auch E. da. Ich räume noch kurz draussen auf, weil sich Regen ankündigt und es geht ab zum Chor. Wir proben das “Sanctus” und alle verschiedenen “Dies Irae” (YT- nicht wir) Stellen aus Verdis Requiem. Ich freue mich schon jetzt auf das Konzert im Oktober.  

Wieder zu Hause bekomme ich statt der vom Frühlingskind angekündigten aufgeräumten Wohnung das grosse Chaos. Das Körbchen mit den einzelnen Socken und noch einige Tücher und die Sofapolster liegen am Boden. Ah well. Erstmal bloggen. Das Zeug liegt morgen auch noch da. 

#wmdedgt im Mai 2018

4:40 Uhr: Ich liege wach im Bett, eingeklemmt zwischen dem Herbstkind und E. die von der anderen Seite vom Frühlingskind festgetackert ist. Kaum Bewegungsfreiheit. Irgendwelche komischen Gedanken wechseln sich mit Blogbeiträgen, die ich noch schreiben möchte (und es dann doch nicht tue) ab. Weil ich dank Vogelgezwitscher und obengenannter Gedanken irgendwie gar nicht mehr schlafen kann lese ich bis ca. 5:45. Dann schaff ich es doch noch einzuschlafen

7:55 Uhr Ich wache nochmal eingeklemmt zwischen Herbstkind und E. auf. Jetzt stehe ich einfach auf, mache den üblichen Kleinkram am Morgen und frühstücke. Natürlich nicht ungestört, denn mein fehlender Körper weckt das Herbstkind. Immerhin ist dieses recht deutlich, dass es ganz genau das gleiche frühstücken will wie ich es hatte, nur dass es dann die fröhlich selbst ins Müsli geworfenen Mandeln auch wieder rausfischt. E. und das Frühlingskind kommen auch dazu und ich mache eine Einkaufsliste. Das Frühlingskind ist aufgeregt. Zum Geburtstag morgen bekommt es ein Fahrrad und darf das heute mit E. abholen fahren. Das Anziehen ist heute kein Drama. E. muss sich beeilen, das Herbstkind meckert, weil es auch mit will, es aber nicht darf, weil es ja eine Frühlingskindaktion ist. 

9:45 Uhr: Das Frühlingskind und E. ziehen Richtung Stadt los und ich mache das Herbstkind auch fertig zum Einkaufen. Es möchte unbedingt ein Buch mitnehmen, das es dann aus dem Erdgeschoss in den Keller wirft. Danke Kind, bei uns überlebt echt kein Spielzeug oder Buch die Kinderzeit. Im ersten Laden stellt es dann immerhin die Einkäufe aufs Band. Möchte unbedingt den Zopf essen, oder doch die Müsliriegel. Die Müsliriegel werden dann für nicht gut befunden und der Zopf wird angeknabbert.

11:15 Uhr: Der Einkauf ist erledigt und ich räume ihn ein. Das Herbstkind guckt Mausapp. Ich hänge die Wäsche ab. 

11:45 Uhr: Ich bekomme Bilder vom Frühlingskind mit neuem Helm und dann auch mit neuem Fahrrad. Ich esse ein bisschen was, gucke in bisschen ins Internet. 

13:00 Uhr: Das Frühlingskind und E. sind mit neuem Fahrrad und Monsterhelm zu Hause. Ich fange schonmal an hier ein bisschen zu schreiben. 

14:00 Uhr: Die Kinder haben etwas gegessen, ich etwas geschrieben. Ich fange an einen Stapel T-Shirts, die ich gestern Abend noch vorbereitet habe, zu säumen. 

14:30 Uhr: Das Frühlingskind möchte noch mal Fahrrad fahren. E. geht mit. Das Herbstkind fragt was das für ein T-Shirt ist und möchte dann auch gerne eines mit Baggern. Aha. 

14:45 Uhr: Das Herbstkind möchte jetzt auch Fahrrad fahren. Es zieht erstmal ohne mich los um bei den Nachbarn zu klopfen. Das Nachbarskind ist aber schon weg. Das Herbstkind nötigt mich, mit ihm noch mal nachzufragen. Ich nutze die Möglichkeit mit der Nachbarin über die Feier morgen zu sprechen, weil ich noch gar nicht weiss, ob ihr Kind kommen möchte. Das Frühlingskind hatte mir zwar gesagt, dass es nicht kommen würde, aber ich war mir nicht sicher. 

15:20 Uhr: Nachbarskind und Herbstkind sind im Garten, ich fange mal an Rasen zu mähen. E. und Frühlingskind kommen zurück. Mir wird das Rasen Mähen abgenommen und ich kehre zu meinen Shirts zurück. Jetzt spielen die Kinder gemeinsam im Garten. 

16:45 Uhr: mit den üblichen Unterbrechungen (geplatzer Gartenschlauch, Kinderstreit, Internet) bin ich dann auch mal mit den T-Shirts fertig. Ich mache Bilder im Sonnenlicht, damit die Regenbogen auch tatsächlich Farbe haben, räume den Müll raus, tröste das Herbstkind, bestemple die T-Shirts mit Grösse und Erkennungskatze und lasse sie vom Herbstkind in den Schrank räumen. 

17:00 Uhr: Ich räume ein bisschen im Garten rum. E. fängt an zu kochen, das Herbstkind zertrümmert ein Glas und muss kurz getröstet werden. Ich räum die Nähmaschine weg und E. fängt an zu kochen

17:55 Uhr: die Kinder sind alle wieder hier. Das Essen braucht noch ein bisschen, ich lenke mich ab und hab hunger, das Frühlingskind offensichtlich auch, es piepst recht dramatisch rum. 

18:20 Uhr: Yay Essen

18:45 Uhr: Die Nachbarskinder locken unsere nochmals raus. Das grössere Kind möchte das Herbstkind schminken. Ich habe dann ein graues und ein sehr buntes Kind, das mir dann beim Kuchen backen hilft. Das grössere Nachbarskind bietet mir an morgen bei der Geburtstagsfeier zu helfen. Ich sage zu und bin einfach mal gespannt wie viel “Hilfe” das sein wird. (Es ist 7)

19:30 Uhr: Die Nachbarskinder werden wieder eingesammelt, ich bestätige die Hilfe vom grossen Kind und die Zusage für die Feier vom kleinen. Dann wollen unsere Kinder uns schminken. E. lehnt ab und auf meinem Gesicht wird der Streit zwischen “Ein Tiger hat gelb zu sein” und “mir doch egal welche Farbe der Tiger hat, ich möchte Blau und Weiss malen” ausgetragen bis ich wie ein Drache oder eine grüne Hexe aussehe. Die nächste halbe Stunde verbringe ich damit, mich und die Kinder und das T-Shirt vom Herbstmädchen wieder zu den Originalfarben zurück zu bringen.

20:00 Uhr: E. möchte die Kinder genau zu dem Zeitpunkt ins Bett bringen an dem der Kuchen fertig sein sollte. Ich warte also noch auf den Kuchen und lege mich dann zur Einschlafbegleitung hin. Das Herbstkind ist ziemlich schnell im Land der Träume. Das Frühlingskind hampelt noch rum. 

20:30 Uhr: ich schreib noch ein bisschen hier und gehe dann spazieren. 

21.30 Uhr: nach einem Spaziergang mit ziemlich heftigen Wind komme ich nach Hause um ein paar Smarties vom Kuchen zu naschen, Luftballons aufzublasen, noch ein Geschenk einzupacken, die Wäsche aufhängen

22:50 Uhr: noch “schnell” die Fotos für den Beitrag hier zusammensuchen und fertig bloggen. 

23:30 Uhr: “publish” klicken. Bei Frau Brüllen mich in die Linkliste eintragen. Zurücklehnen und dann bald ins Bett gehen.  

 

 

#WMDEDGT im April 2018

Es ist April, der 5. Und Frau Brüllen will wie jeden 5. seit 5 Jahren wissen, wie unser Alltag so aussieht. 

Leider ist es Donnerstag. Donnerstag ist bei mir meistens der langweiligste Tag der Woche. Vor allem dann, wenn ich gar nichts geplant habe und das ist heute der Fall. 

In der früh wache ich aus seltsamen Träumen, die Kleider und Rasierpinsel beinhalten, auf. Es dauert ziemlich lange bis ich in der Realität ankomme. Erstmal Tee und Frühstück. Spülmaschine starten und so. 

Dann wecke ich das Frühlingskind, das gar nicht geweckt werden muss, es ist schon wach und spielt mit der Katze. Ich bringe ihm Milch und setze mich nochmal kurz hin und lese. Dann muss es tatsächlich aufstehen, will aber nur Frühstück von E. die heute erst am Nachmittag arbeiten muss. E. und das Herbstkind werden auch wach und Herbstkind bekommt auch Milch. Dann gibts noch Frühstück für die Kinder und den täglichen Kampf ums Anziehen. Irgendwie schafft es das Kind aber auch rechtzeitig aus der Tür raus. 

Ich kümmere mich erstmal um meine Neverending Story: “Wäsche”. E. schwingt sich auf ihr Rad, das noch mit Rollentrainer im Wohnzimmer steht. Damit ist auch das Herbstkind beschäftigt, denn es guckt immer voller Begeisterung auf die Trainingsapp. Ich nutze das abgelenkte Kind um noch schnell die Ärmel und das Halsbündchen vom T-Shirt für’s Frühlingskind zuzuschneiden. Der Vormittag verläuft mit Haushaltskram und zwischendrin kurz nähen, Herbstkind mit Essen versorgen und weiter Haushaltskram noch eine Naht, Herbstkind geht mit E. duschen, ich häng Wäsche auf, trockne zwischendrin das Kind ab. Dann ist es auch schon Zeit zu kochen. Das Frühlingskind hat sich heute etwas aufwändigeres gewünscht und so verbringe ich statt der üblichen 10-20 min diesmal gleich ne Dreivierteltunde in der Küche. Immerhin ist es etwas, was sich gut aufwärmen lässt und ich hab damit etwas zu essen für morgen. 

Nach dem Essen mache ich kurz einen tbt (ThrowBackThursday)-Post auf Instagram. Eines der Pferde vom Haras de la Nied, das ich super gerne geritten bin, ist gestorben. Er war 21 und der erste Ritt ist 15 Jahre her. Und das Bild noch analog. 

Ich bekomme einen ganzen Schwung likes,  nicht auf dieses Bild, sondern auf alte Bilder von einem neuen Follower. Der ist irgendwie seltsam, irgend ein US-General? Der schickt auch gleich noch eine private Nachricht. Why? Es ist auch nur ein schlichtes “Hi” Nicht, dass ich darauf reagiere. Und sein Profil ist dann privat. Ich sollte wohl mehr LGBTQ-Content machen, vielleicht werde ich ihn dann wieder los. Und auch bei Twitter folgt mir irgendein Bibelfreak. Hm. Suche Models für LGBTQ-Fotoshoots?! 

Die Kinder spielen ein bisschen miteinander und ich mache das T-Shirt fertig. Das Frühlingskind möchte das Shirt  dann auch gleich dem besten Freund zeigen und beide Kinder ziehen also los zu den Nachbarn. Ich bleibe noch ein bisschen sitzen, trinke Tee und lese. Mein eigentlicher Plan hatte vorgesehen, dass ich das schöne Wetter nutze um auf der Terasse aufzuräumen. Nur das das schöne Wetter doch nicht wirklich da ist. Der Wind ist eher von der Sorte bähkalteisigdawillichnichtraus. Die Kinder merken das auch, sie hatten jeweils nur T-Shirt/Unterhemd und kurze Hosen an. Sie kommen also recht schnell zurück um sich dann doch etwas wärmer anzuziehen.

 

Das Herbstkind kommt heulend zurück, “der [Nachbarsjunge] hat gesagt sie wollen alleine sein”. Ich räume dann doch ein bisschen zusammen mit dem Kind auf der Terrasse auf, bis es anfängt zu regnen. Das Herbstkind ist quengelig und wir kuscheln ein bisschen auf dem Sofa. Irgendwann steht es auf und meldet aus dem Kinderzimmer, dass es “das da” spielen will. “das da” ist die Playmobilkiste. Da im Kinderzimmer irgendwie ziemliches Chaos herrscht und das Chaos im Wohnzimmer eingrenzbar ist, stelle ich das Playmobil ins Wohnzimmer und räume dort noch kurz auf. Anschliessend baue ich das Krankenhaus so weit auf, dass es bespielbar ist, und sobald das Herbstkind spielt setze ich mich aufs Sofa und lese noch ein bisschen. 

Gegen 17:30 kommt das Frühlingskind zurück. Beim Ausziehen bemerkt es eine Spinne im Gang. Ich habe mit Spinnen eigentlich die Abmachung “tust du mir nichts, tue ich dir auch nichts” und lasse sie meistens einfach da wo sie sind. Das Frühlingskind besteht aber darauf, dass die Spinne raus muss. Ich hole also Glas und Karte um das zum glück nicht allzugrosse Spinnentier einzufangen. Mir wird aber beides vom Herbstkind abgenommen, das sehr professionell das Glas über die Spinne stülpt und die Karte drunter schiebt. Es trägt Glas mit Spinne zur Terassentür. Dort scheitert es, denn Tür aufmachen geht nicht mit Glas in der Hand. Die Spinne entkommt also, wird aber sogleich vom Herbstkind wieder eingefangen. Ich mache die Terassentür auf und die Spinne darf in die freie Natur entfliehen. 

Dann bekommen die Kinder hunger, ich räume die Nähmaschine weg und sorge für Abendessen. 

Anschliessend spielen die Kinder noch ein bisschen mit dem Playmobil und ich mache nichts vernünftiges (lesen, surfen, Tisch abräumen, Spülmaschine starten) doch ich nutze noch die Situation, dass meine Kinder tatsächlich mal Kleider anhaben und mache ein paar Fotos, nachdem die Kinder von Playmobil auf Filzstifte gewechselt haben. Leider malen sie nicht nur auf Papier und ich wische dann mal Boden, wobei mir da das Herbstkind wieder hilft. 

Das Herbstkind ist sehr eindeutig müde. Ich bringe es weinend noch aufs WC und dann putze ich ihm noch im Halbschlaf die Zähne. Keine zwei Minuten später ist es eingeschlafen. Das Frühlingskind bekommt auch noch die Zähne geputzt eine Geschichte vorgelesen und schläft auch recht schnell ein. 

Und dann schreibe ich hier, möchte nicht an das Playmobilchaos im Wohnzimmer denken. Aber viel wird hier nicht mehr passieren. Mal gucken was die anderen so erlebt haben heute. 

WMDEDGT März 2018

Auch dieses WMDEDGT ist mit Montagsherz. Weil Montag und so. 

Meine Nacht war deutlich zu kurz. Zum einen bin ich in einer Webserie (“that’s my DJ” – falls es jemanden interessiert) hängen geblieben und zum anderen hat das Herbstkind mich mit zu langen Nägeln malträtiert. Aber gut. Ich schaffe es um 6:25 aus dem Bett und bekomme so mein Frühstück alleine. Um 7:15 wecke ich das Frühlingskind, welches aber noch eine weile liegen bleibt, was ich fast zu spät feststelle. Aber mit E.s Hilfe bekomme ich es zum Frühstück motiviert und mache das Znüni fertig. Um kurz nach 8:00 verlässt das Frühlingskind das Haus richtung Kindergarten. Ich lese noch ein bisschen und mache mich dann auch gleich fertig, da ich die Situation nutzen möchte, dass E. hier noch das Sofa hütet. Sie darf dann eben auch gleich das Herbstkind mithüten. Das wird gerade wach als ich aus der Tür gehen will. Ich verabschiede mich schnell und mache mich auf den Weg zum Schwimmbad. Dort finde ich sogar eine ganz freie Bahn und werfe mich ins Wasser. Leider hält die einzelne Bahn nicht lange vor und bald schwimmen wir zu zweit. Aber auf 50 m kann man sich dann doch gut verteilen und jemand, der schneller schwimmt als ich pusht natürlich schön. Nach 50 Bahnen verlasse ich das Wasser etwas erschöpft und geh duschen. 

Wieder zu Hause falle ich erstmal auf das Sofa und werde genötigt eine Folge Sendung mit dem Elefanten zu gucken. E. holt derweil das Frühlingskind ab. Ich erzähle meiner Sportapp, dass ich etwas mehr als die geloggten 500 m unterwegs war und dann esse ich erstmal was. Das Frühlingskind gesellt sich zu mir und erzählt mir von Träumen mit grossen Spinnen, die es wohl in der Woche bei meiner Mutter hatte. Ich fühle mich bei an meine eigenen kindlichen Alpträume erinnert. *grusel*. Auch bekomme ich ein Bild, das laut Frühlingskind ein “Durenand” ist mit Rosa, Rot und Blau. 

Von einem etwas klebrigen Herbstkind werde ich genötigt mich auf dem Sofa hinzusetzen und die tausend Pixibücher vorzulesen. Irgendwann lässt die Konzentration nach. Die Kinder spielen mit einem Karton, der hier jetzt schon sehr lange als Haus/Stall bespielt worden ist. Dabei wird er diesmal endgültig zerstört und es wird ein neuer verlangt. Ich gehe also mit dem Frühlingskind in den Keller und suche einen Ersatz. Das Fenster rein schneiden überlasse ich E. Mit den abgelenkten Kindern verziehe ich mich ins Kinderzimmer um den Schrank aus/umzuräumen, damit die Klamotten vom Herbstkind aus der jetzt ziemlich ramponierten Wickelkommode – Das Herbstkind hat sich in eine Schublade gestellt und vorher war auch schon mal eine Schiene von einer anderen Schublade rausgebrochen – in den Schrank wandern können. Ich finde also für ziemlich viele Sachen einen neuen Platz. Ganz fertig werde ich nicht, weil ich mit dem Frühlingskind zum Schwimmunterricht fahren möchte. Das Frühlingskind möchte eigentlich nicht. Ich frage nach wieso und bekomme zum ersten Mal eine halbwegs verständliche und brauchbare Antwort. Der Mitschüler hat es wohl öfter nassgespritzt. Er ist deutlich älter als das Frühlingskind und kann schon ein bisschen mehr, während das Frühlingskind sich noch weigert den Kopf unter Wasser zu nehmen (“nein Danke”). Ich verspreche, dass ich diesmal mit rein gehe. Wir kommen durch die Diskussion etwas später an und ich gehe mit rein. Ich hoffe, dass sich diese Weigerung in der anderen Schwimmschule nicht durchzieht, denn eigentlich macht es dem Kind deutlich Spass, wie ich heute wieder feststellen durfte. 

Wieder zuhause ist E. schon am kochen und ich warte erstmal nur noch hungrig auf die Fertigstellung. Anschliessend suche ich ein Montagsherz auf der Festplatte, weil sich grad nichts angeboten hat. Es ist noch eins/viele aus dem Edelsteinhaus. 

Ich fange mal den Post hier an. Irgendwann kommt ein “es ist recht still hier” ich lausche und es ist zum Glück nicht ganz still. Aus dem Kinderzimmer tönt ein Hörspiel und als ich nachgucke spielen sie mit Puzzle und Memory Karten. Ich nutze die Ruhe für meine Neverending Story “Wäsche” bis die Kinder wieder lauter werden und es deutlich Zeit ist ins Bett zu gehen. 

Anschliessend kümmere ich mich weiter um Wäsche und Küche und schreibe hier fertig. Und da ist es auch schon fast Zeit selbst ins Bett zu gehen. Nur noch warten bis die Wäsche fertig ist und ich sie aufhängen kann…. 

 

#WMDEDGT mit Montagsherz

Heute gibt es eine Kombi. Zum einen ist Montag, also gibt es schon mal ein Montagsherz. Diese werden bei Frau Waldspecht gesammelt. Mein heutiges Herz ist schon ein bisschen älter, passt aber zum gerade wiederkehrenden Winter. Ich habe sie vor dem Kindergarten gefunden

Zum anderen möchte Frau Brüllen wissen, was wir den ganzen Tag so treiben, daher werde ich den Post heute im laufenden Tag ergänzen. 

 

Mein Tag: 

Ich bin vor dem Wecker wach. Völlig eingeklemmt zwischen zwei Kindern. Das Herbstkind ist auch schon halb wach. Kein Wunder, hat es sich doch gestern Abend um 18:00 geweigert noch zu Essen und vorgeschlagen lieber erst zu schlafen und dann zu essen und sich dann selbst ins Bett gelegt. Ich mach mich ans Frühstücken und Kind mit Essen versorgen. Ich bin noch immer gut in der Zeit, so dass ich noch schnell dusche, bevor das Frühlingskind aufstehen muss. Das wird davon auch wach und bekommt erst mal eine von der Katze gewischt. Also Kratzerversorgung vor Frühstück. 

Dann darf das Frühlingskind Richtung Kindergarten losziehen. Trotz Temperaturen um den Gefrierpunkt entscheidet es sich für eine Strumpfhose und (immerhin) ein Langarmshirt als Outfit. Für draussen dann Strickjacke, Schalmütze und Handschuhe. Es nimmt immerhin die Schneehose und Winterjacke in einer Tüte mit. Meine Kinder haben einfach ein anderes Temperaturgefühl als ich. Ich zieh mich auch an und im Gegensatz zum Kind einen Rock über die Strumpfhose. 

Das Herbstkind möchte Kinderlieder auf YT gucken. Ich habe heute nicht wirklich Lust auf Diskussion und es wird vermutlich eh nicht dauernd hingucken. Ich nutze die Zeit das es abgelenkt ist, um das Bad zu putzen. Danach gibt es erstmal Facetime mit E. Die hat Heimweh und gibt mir eine Liste mit Wünschen was sie an Essen im Kühlschrank finden will, wenn sie zurück kommt. Ich mache mit ihrem Bekannten, der sie am Flughafen abholt, noch einen Termin für Jackenübergabe aus, damit sie nach drei Wochen Sommertemperaturen sich hier nicht den Hintern abfrieren muss. 

Den Rest des Vormittags verbringe ich mit weiteren Haushaltskram und Herbstkindessensversorgung. Das Kind legt sich kurz vor Mittagessenzeit einfach auf den Fussboden und pennt ein. Na da kann ich mich wohl auf ein Fieberkind gefasst machen…. 

Das Frühlingkind kommt nach Hause, verlangt Essen, das ich noch kochen muss und weckt ziemlich rüde das Herbstkind. Herbstkind kommt zu mir in die Küche, legt sich auf den Boden und pennt wieder ein. Ich trage es aufs Sofa wo es vom Frühlingskind zugedeckt wird. 

Essen werden schnelle Spätzle mit Tomaten. Das Frühlingskind möchte unbedingt mit Stäbchen essen. Also gibt es Stäbchen.

Es spiesst aber die Spätzle eher auf als “richtig” zu essen. 

Das Herbstkind schläft noch immer. Erst nach 1,5 h wird es halbwegs wach. Ich messe mal Fieber. Das hat es nicht. Das Frühlingskind ist auch “krank” und wird auch gemessen (auch kein Fieber). 

Weil ich noch immer in einem lustlosen Modus bin, geht es mit dem Auto erst Einkaufen, wo ich eine Chorkollegin treffe und dann zum Schwimmunterricht vom Frühlingskind. Das geht dort momentan ungern hin um mir danach zu erzählen, dass es gut war. ich spreche noch kurz mit der Lehrerin, die gerne Feedback hätte, warum wir jetzt gekündigt haben und ob das Kind weitermachen wird. Wir wechseln die Schwimmschule, weil das Frühlingskind lieber im anderen Schwimmbad lernen möchte. Der Vorteil ist, dass ich dort selbst einfach noch 30 min schwimmen kann, weil es in meinem Standardhallenbad stattfindet und am Freitag ist, wo ich eh die Exclusivzeit mit dem Frühlingskind am Nachmittag habe. Ich erkläre also, dass es weder an der Schwimmschule, noch an der Lehrerin selbst liegt. Immerhin erklärt sie mir, dass das Frühlingskind an sich alles aus der Stufe kann, nur das Tauchen nicht so gerne macht (aber es macht es). 

Am Ende vom Kurs, den ich mit der Mutter vom zweiten Kind im Kurs verquatsche bekommt das Frühlingskind einen Delfinaufkleber, weil es alles gut gemacht hat. 

Zu Hause gibt es dann nicht mehr viel: Abendessen, noch mal mit E. telefonieren. Kinder, die nochmal aufdrehen und WC-Papier in der Wohnung verteilen, vorlesen, Wäsche starten.

Gegen 20:00 schaffe ich es die Kinder ins Bett zu lotsen. Entgegen meiner Befürchtung ist das Herbstkind weiterhin fit, aber entgegen der anderen Befürchtung, dass ich durch den Mittagschlaf ein sehr spät ins Bett gehendes Kind habe, habe ich tatsächlich um 20:40 zwei schlafende Kinder. 

Ich beende den Eintrag hier, hänge noch schnell die Wäsche auf und dann wird nicht mehr viel laufen ausser der Spülmaschine und Netflix. 

 

 

 

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