Tag: WMDEDGT

#wmdedgt im August 2017

Es ist der 5. also wieder Zeit den Tag für euch festzuhalten, wie Frau Brüllen das so gerne haben möchte.

Mein Tag beginnt irgendwann nachts um 4 wo ich aufwache weil ich nicht mehr atmen kann. Nase zu Halsweh. Das erklärt auch, warum ich gestern nach einer normalen Schwimmstrecke kaputter war als sonst. Immerhin schaffe ich es wieder einzuschlafen und werde in der Früh von seltsamen Kratzgeräuschen geweckt. Ich denke die Katze will irgendwo raus und springe auf, stelle fest, dass die Katze nicht eingesperrt war und höre gerade noch die Wohnungstür schliessen. Das “Kratzen” waren die Klickpedalschuhe von E. die heute früh wieder eine längere Radtour machen möchte.

Nachdem ich ja jetzt schon aufgestanden bin, kann ich auch wach bleiben. Also Kontaktlinsen rein und den Schlaf vom Herbstkind nutzen im Netz zu lesen und gleich mal hier anzufangen, weil viel weg komm ich eh nicht, dann kann ich zwischendurch einfach weiter schreiben. Nach dem Frühstück vertreibe ich mir die Zeit, dass das Kind noch immer schläft ein bisschen in WoW und mit Bilder bearbeiten.

Als das Kind wach (natürlich während mein Char mitten in einem Haufen Mobs steht) ist klingelt natürlich im völlig falschen Moment der Postbote, aber hey, immerhin bringt er mir noch vor der Abfahrt mein neues Spielzeug. Ich hatte schon befürchtet, dass meine Nachbarn das superschwere Paket in empfang nehmen müssen.

Das Kind bekommt Frühstück und ich versuche die Quest zu beenden. Dann steht das Kind neben mir und möchte “Tiere machen” also aufs Mount. Während es mein Blutelfchen auf einem Dino durch Durotar laufen lässt gehe ich kurz duschen.

Dann räume ich ein bisschen rum, starte eine Wäsche, sortiere Kinderkleidung, damit meine Schwester die geliehenen Sachen wieder bekommt. Der Vorgänger vom Spielzeug wandert in einen Karton und hofft auf einen Käufer (braucht jemand einen Canon A-100? A3 Drucker mit Zubehör (Tinte, Papier)?).

Während das Herbstkind und ich etwas essen kommt auch E. nach Hause. Ich hänge noch die Wäsche auf und fahre dann zu einer Apotheke um zumindest Nasenspray zu holen. Es gibt für mich kaum etwas schlimmeres als wegen einer verstopften Nase nicht schlafen zu können.

Aus dem Nasenspray holen wird natürlich Nasenspray, Salbe, Salat, Tomaten, Brot etc. Wie auch immer, essen wollen wir ja doch auch heute noch etwas.

Zuhause angekommen wuchtet E. mein Spielzeug auf den Tisch wo ich es vom Plastikschutz befreie und einrichte und ausprobiere um dann rumzufluchen und festzustellen, dass der Fehler vielleicht gar nicht am Vorgänger lag. Aber tja, jetzt ist das halt so. Aber jetzt bekomme ich tolle Drucke.

Ich räume weiter rum, komme aber kaum vorwärts. Zum Abendessen wirft E. die am Dienstag übrig gebliebenen Würste auf den Grill. Während die warm werden mähe ich den eigentlich schon viel zu langen Rasen.

Beim Essen tauchen dann die Nachbarskinder auf. Dass das Frühlingskind nicht da ist, stört sie kaum, sie pflücken ein paar übriggebliebene Heidelbeeren und fangen dann mit dem Herbstkind und dem geschnittenen Gras an zu spielen.

Ich räume derweil die Küche auf. Immerhin etwas, das abgeschlossen ist. Die Kinder werden vom Nachbarsvater dazu aufgefordert das Gras wieder wegzuräumen, er befürchtet, dass ich damit ein Problem habe, wie es aussieht. Habe ich nicht. Die Kinder waren beschäftigt, ich habe sie nicht ihrem Wunsch entsprechend ins Haus gelassen, da wollte ich das Gras dann doch nicht haben. Die Kinder tun das Gras in meinen Biomüllsack den ich dann mit dem restlichen Gras zum Kompost bringe.

Dann packe ich den Koffer für das Herbstkind. Kein allzugrosser Aufwand, er ist noch von der vorherigen Urlaubswoche halb gepackt. Also muss ich nur ergänzen. E. sortiert derweil die frisch gewaschene Wäsche weg und packt für sich. Danach werfe ich auch Klamotten in den Koffer. Ich gucke noch den Wetterbericht an und merke mal wieder, dass ich für alles packen muss. So von Hochsommer bis Herbst oder so.

Dann ists auch schon Zeit für das Herbstkind schlafen zu gehen. Ich tippe hier noch ein paar Zeilen und dann wahrscheinlich auch nicht mehr viel.

 

#wmdedgt im Juli 2017

Jetzt ist schon mehr als die Hälfte des Jahres vorbei und es ist schon wieder ein 5. also möchte Frau Brüllen wieder wissen, was wir alle so den ganzen Tag treiben.

Mein Tag fängt mitten in der Nacht an. Gegen drei kommt das Frühlingskind, was ausnahmsweise mal im Kinderzimmer geschlafen hat zu uns. Es hat gestern einen super spannenden Tag gehabt und ist kaum zum schlafen gekommen und wahrscheinlich war es deshalb, dass es nicht gemerkt hat wieso es da jetzt wach geworden ist.

Gegen 5:00 weckt mich E. Das Frühlingskind hat ins Bett gemacht (ratet mal, wann ich das Bett frisch bezogen hatte…) es ist alles nass.

Bei mir war der gestrige Abend aber auch nicht gerade vom frühen ins Bett gehen geprägt und so habe ich E. machen lassen und ein Handtuch über die Stelle legen lassen. E. duscht also Frühlingskind ab und überredet es zu nochmal schlafen während das Herbstkind und ich noch ne Runde kuscheln.

Um 6:30 stehe ich dann auch auf und frühstücke erstmal und (ver)quatsche mit E. Um 7:20 verlässt die das Haus und ich packe Sachen für die KiTa, ziehe mich an und wecke die Kinder. Das geht natürlich nicht wirklich gut, weil auch das Herbstkind so ein bisschen spät ins Bett gegangen ist. Aber dafür läuft es eigentlich recht gut. Windel wechseln und anziehen beim Herbstkind, Fieber messen beim fake-hustenden Frühlingskind, Frühstück für beide und Küche aufräumen für mich. Erstaunlich reibungslos bekomme ich beide Kinder ins Auto, ab zur KiTa. Das Frühlingskind schläft mir im Auto glatt nochmal ein. Ich gebe ein fröhliches Herbstkind und ein nicht ganz so fröhliches Frühlingskind ab. Es ist 9:00 Uhr

Dann erstmal zum Bäcker. Danach bringe ich die Abholbrötchen für die Kinder noch zum Bahnhof, wo das Lastenrad steht. E. ist damit zum Bahnhof gefahren, damit sie heute nach der Arbeit die Kinder holen kann, weil ich eventuell nicht rechtzeitig da sein werde.

Zuhause ziehe ich das Bett ab und werfe die Decke, die auch was abbekommen hat in die Waschmaschine und dann gibts ne Runde Körperpflege für mich.

Anschliessend kümmere ich mich (Agents of Shield guckend) umd die trockene Wäsche.

Danach arbeite ich noch lustlos an meinem aktuellen Fotoprojekt. Mir sind ein paar Texte abhanden gekommen und ich muss sie suchen. Und suchen muss ich auch meinen Rucksack, weil ich eine Tasche brauche, die sich ordentlich verschliessen lässt. Auf der Suche muss ich im Keller (mal wieder) feststellen, dass ich da ganz dringend entrümpeln muss. Aber meinen Rucksack finde ich natürlich da, wo ich zuallererst gesucht habe. Und dann kann ich ihn nicht brauchen. Der ist recht selten im Einsatz und beim letzten ist wohl ein Apfel drin geblieben…. Zum Glück habe ich noch einen zweiten Rucksack, der dann mit den Schwimmsachen gepackt wird.

11:30 der Vormittag ist fast schon rum und ich sollte doch echt noch was essen. Viel ist nicht da, aber ich schaffe es mir einen Nudelsalat zu basteln. Nach dem Essen noch schnell die Decke aufhängen und ab geht’s zum Bus.

Im Tram ist es schon recht voll und ich bin nicht die einzige, die auf dem Weg zum Strandbad ist.

 

Und dort angekommen bin ich erst recht nicht alleine. Ich stelle mich dann mal an der ganz langen Schlange an.

Um mir für 20 CHF eine neue Badekappe zu kaufen. Ich glaube, das letzte mal dass ich eine Badekappe hatte ist ca. 25 Jahre her. Auf der Kappe steht eine Nummer und eine Anzeigetafel verrät mir, dass ich damit in der zweiten Startgruppe also um 15:10 starten darf. Ich habe also noch eine gute Stunde Zeit.

Ich informiere mich also auch kurz, wo ich mein Gepäck abgeben kann. Da also.

Und laufe noch so ein bisschen über das Gelände. Dort treffe ich T. der mit mir zusammen gerade den Fotokurs macht. Da ich meistens ein sehr komisches Zwischentempo schwimme oder auch radfahre habe ich mich nicht mit jemanden verabredet, auch wenn ich von zwei weiteren Personen wusste, dass sie da sein würden. Aber ich freue mich trotzdem für die Wartezeit jemanden zu haben um mich zu unterhalten.

Nachdem die erste Startgruppe sich aufgewärmt hat, bringe ich meine Tasche weg (und mache ein letztes Bild, weil Handy und Wasser vertragen sich hier nicht) und darf mich dann auch dem Massenhüpfen anschliessen. Danach stehen wir noch eine Weile rum und hören zu wie die erste Gruppe startet. Danach dürfen auch wir ins Wasser und 10 min später wirft sich die zweite Masse ins Wasser. Es gibt Bojen, die die Strecke markieren. Schneller Schwimmer müssen links davon schwimmen und die langsamen rechts. Wir stehen erst zu weit links und orientieren uns ein bisschen rüber und starten recht mittig. Der Anfang ist zäh, weil man kaum Platz für Schwimmbewegungen hat. Dazu kommen die Grüppchen, die dann nebeneinander schwimmen (die mag ich schon im Schwimmbad nicht) und ich stelle fest, dass die “Schnellen” gar nicht so schnell sind und die langsamen mir deutlich zu langsam. T. hält mit meinem Tempo mit und so schwimmen wir richtung linken Rand.

Nach ca. 300 m werden wir ausgebremst. Auf dem Zürisee gibt es auch (grosse) Schiffe und die fahren auch dann, wenn sich 10000 Verrückte ins Wasser werfen um 1500 m über den See zu schwimmen. Wir müssen also warten bis die Schiffli alle vorbei sind und kämpfen uns aus dem neu entstandenen Pulk wieder heraus. Ich geniesse das 23°C warme Wasser und freue mich über die erkennbare Strecke, die im Hallenbad ja so nicht gegeben ist. Erschöpft und zufrieden kommen wir im Ziel an. Dort gibts heisse Bouillon und wir werden angetrieben möglichst schnell das Gepäck wieder einzusammeln und uns erst hinter dem Ausgang wieder zu treffen.

Das klappt nicht. Hinter dem Ausgang gibt es erstmal noch Verpflegung in Form von Wasser und Risotto und T. und ich verlieren uns aus den Augen. Nach dem Essen und noch ein bisschen dem Trubel zusehen mache ich mich um kurz nach 17:00 wieder auf den Heimweg. Ich stelle dann fest, dass ich genau einen Zug später ankomme als E. Da die aber erst die Kinder abholt bin ich vor ihnen zu Hause.

Dort gönne ich mir ein Eis und hänge ein bisschen auf dem Sofa ab, bis das Herbstkind meine Aufmerksamkeit einfordert. Das Frühlingskind ist sehr müde und geht schon recht bald ins Bett und piepst dort rum. Ich lese zwei Bücher vor und dann muss E. zum kuscheln ran. Abendessen ist also Schichtdienst hier.

Ich mache noch ein bisschen am Fotoprojekt weiter, was beinhaltet, dass ich den Papiermüll durchsuche, weil ich mich erinnere Drucke von den fehlenden Texten weggeworfen zu haben. Immerhin finde ich sie tatsächlich wieder.

Das Herbstkind weigert sich direkt zu schlafen. So wird das nicht wirklich was mit Bloggen und Projekt. Ich dusche noch schnell und als das Herbstkind dann nur noch an meinem Stuhl hängt beziehen wir noch schnell die Decke und dann geht das Herbstkind auch tatsächlich schlafen. E. ist ganz überrascht, dass das geklappt hat, bis ich erwähne, dass es ja auch schon 22:50 Uhr ist….

Schnell hacke ich also noch diesen Post in den Computer und dann ist es auch für mich Zeit um richtung Bett zu wandern.

 

 

WMDEDGT – Juni 2017

Wow, es ist schon Juni. Das Jahr hat doch gerade erst angefangen und der Frühling äh ja, jetzt ist ja schon meteorogischer Sommer. Wie jeden 5. möchte Frau Brüllen wissen, was die Bloggerwelt so den ganzen Tag treibt.

Es ist Pfingsten, das ist sogar hier in der Schweiz ein Feiertag. Also ist E. heute da. Bzw. nicht, denn sie hat sich geopfert heute mit den Kindern etwas zu machen, während ich zu Hause Dinge erledigen kann, die mit Kindern nicht ganz so einfach sind.

Aber bis sie losziehen ist natürlich erstmal Frühstück, Nägel lackieren (also die der Kinder und die von E.) angesagt. Ich verkrümel mich kurz hinter meinen Rechner und bastel noch an einem Fotobuch rum. Ich hinke da mächtig hinterher und möchte aber die Rabatt-Aktion vom Anbieter den ich für die Monatsbüchlein nutze, diesmal mal nicht verpassen.

Dann klebe ich meine Wand ab, die ich heute noch malen will. Die letzten Maleraktionen habe ich mit Kindern gemacht, aber letztendlich führt das nur zu mitten in der Aktion die Kinder, die nach Farbe auf der Wand und Boden Verteilen plötzlich fertig sind, in die Badewanne stecken und vor YT setzen um fertig  zu malen. Das Frühlingskind möchte, dass ich mit dem Malen warte, bis es wieder da ist. “Du setzt dich auf die Bank, wir gehen zu Dinos und danach malen wir” aha.

E. und die Kinder ziehen los um ins Dinosauriermuseum zu gehen. Das Wetter ist passend dafür regnerisch trüb. Ich kümmere mich parallel um Fotobuch und Wand. Während die erste Schicht trocknet esse ich schnell was und kümmere mich auch um die Wäsche. Dann bekommt die leider noch fleckige Wand einen weiteren Anstrich. Ich dusche noch kurz und gucke eine Folge Agents of Shield. Währenddessen kontaktiert mich mein heutiges Fotomodell und verschiebt den Termin nach hinten. E. kommt um kurz nach 14:00 zurück. Wir machen noch kurz Platz in meinem Zimmer und bringen den alten Esstisch nach oben. Für meine derzeitigen Fotoprojekte brauche ich die Möglichkeit Bilder auf einen Tisch legen zu können und sie öfter mal ansehen zu können. Das geht auf dem normalen Esstisch natürlich nicht.

Nach Müllrausbringen spielen wir noch Singstar bis ich zu meinem Fototermin aufbrechen muss. Ich muss zum Glück nicht weit fahren und bin pünktlich da und finde auch einen Parkplatz. Nach einer Stunde unterhalten und Fotografieren lässt mich die Tochter meines Models nur mit mindestens 3 Geschenken gehen. Hocherfreut packe ich eine Zeichnung, ein Schneckenhaus einen Stein und ein Band in meine Fototasche.

Zu hause gibt es dann auch Abendessen. Ich mache nochmal eine Anprobe vom Probekleid für E. Entscheide mich spontan doch erst diesen Beitrag anzufangen. Wir bringen die Kinder ins Bett (yay es ist vor 20:00 und beide schlafen!) und schreibe weiter.

Und jetzt? Nähen? Bilder bearbeiten und das nächste Büchlein vorbereiten? Oder doch faul vor den Fernseher und Star Trek ansehen. Hm.

Es wurde dann nähen. Wobei mir bei der Ovi dann gleich mal eine Nadel gebrochen ist und ich neu einfädeln durfte. Und dann nochmal neu einfädeln durfte, weil es nicht richtig genäht hab. Danach hab ich die Ovi gleich weggepackt und lieber doch die normale Nähmaschine hergenommen. Immerhin ist sie so einsatzbereit für das nächste Jerseyteil oder so.

Und wo ich so ins Bett gehen wollte, haben wir dann doch noch kurz über unsere Urlaubspläne gesprochen. Irgendwie sind die drei Wochen ein bisschen verhackstückt und wir müssen noch ein bisschen planen.

WMDEDGT im Mai 2017

Tagebuchbloggen Ahoi,

Heute war ein Kurstag. Das heisst, ich bin richtig früh aufgestanden und meine Kinder auch. Nach schnellem Frühstück und Kinder anziehen hat E. mich zum Bahnhof und die Kinder in die KiTa gebracht.

Im Kurs haben wir erstmal nahezu alle Projekte besprochen, die wir bisher gemacht haben. Lob an allen Seiten. Es ist sehr spannend zu sehen, wie sich die Leute (und vermutlich auch ich) sich entwickelt haben und wie unterschiedlich die einzelnen Aufgaben angegangen werden. Danach gab es dann eine kleine Unterrichtseinheit.

Nachdem ich gestern noch schnell etwas auf Abholung bestellt hatte, war ich die Nervige die ständig aufs Telefon guckt. Leider hat das nichts gebracht. Beim Mittagessen hatte ich keinen Empfang und erst als wir kurz vor dem Bahnhof waren bekam ich die Nachricht, dass ich meine Sachen hätte abholen können. Pech gehabt. E. hat das dann für mich erledigt. Denn unser Kurs hat heute einen Ausflug ins Fotomuseum gemacht, wo wir die Führerin etwas länger als geplant in Anspruch genommen haben. Die Ausstellung ging über die Schweiz aus der Sicht von Nicht-Schweizern, die teils in der Schweiz wohnen, teils für das Projekt das allererste Mal in der Schweiz waren. War sehr sehenswert, ist nur noch bis Sonntag zu sehen.

Nach einem Abschliessenden Getränk ging es dann auch wieder nach Hause, denn es war schon nach 16:00 Uhr. und weil E. meine Sachen abholen musste, durfte ich Kinder abholen. Die waren müde und zufrieden.

Den Abend verbringe ich gerade mit Terminen mit Models für die nächste Aufgabe organisieren und Kuchen backen. Denn heute ist internationaler Hebammentag. Das heisst, morgen ist Geburtstag. Vor vier Jahren wurde ich von den fleissigen Hebammen etwas abgewimmelt, aber als es dann wirklich los ging waren sie da. Und dafür bin ich dankbar und möchte daher gerne nochmal daran erinnern, dass eine 1zu1 Betreuung, wie ich sie geniessen durfte, in Deutschland so gut wie nicht mehr möglich ist, und es noch immer keine Lösung für die Versicherungslage der freiberuflichen Hebammen gibt.

Und während ich noch ein paar Luftballons aufpuste gucke ich “The Lizzie Bennet Diaries” und schreibe einen Blogpost.

Jetzt also noch Luftballons aufhängen. Tisch sauber machen und vorbereiten. Kuchen glasieren.

Wie konnte ich denken, dass morgen um 9:00 eine gute Uhrzeit für mein Fotoprojekt ist?

 

Weitere WMDEDGT gibt es bei Frau Brüllen. Die sind bestimmt ausführlicher als ich.

WMDEDGT im April 2017

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Ja das frage ich mich Mittwochs öfter, irgendwie ist das der Tag an dem ich Kind-Frei habe und er hat nie genügend Stunden. Alles dauert länger als ich dafür einplane und schwupps ist es schon Zeit die Kinder wieder abzuholen.

Heute begann mein Tag um 6:30. Nach aufstehen, anziehen, frühstücken stand das Frühlingskind um 7:30 dann auch schon neben mir. “Ich habe Hunger” ja sicher. Also Frühstück fürs Frühlingskind hinstellen und die Zeit nutzen das Herbstkind auch zum wach werden zu überreden.

Nach dem üblichen. “Zieh dir was an, wir müssen los” “Du bist ja noch immer nicht angezogen” “Du musst mir helfen” “ich bin krank, ich will nicht in die KiTa” (Kind ist ziemlich sicher nicht krank) “Ich will das Kleid nicht anziehen” (nonverbal) schaffe ich es beide Kinder ins Auto zu verfrachten und bin tatsächlich deutlich vor 9:00 in der KiTa. Dort lässt sich das Frühlingskind doch überreden in der KiTa zu bleiben. Das Herbstkind verabschiedet sich fröhlich und ist schon am spielen bevor ich überhaupt das Gebäude verlasse.

Ich fahre in Schwimmbad. Leider ist das recht weit weg und ich muss mich durch einen Ort stauen. Ich freue mich auf in drei Wochen. Da geht die Badi-Saison wieder los. Schweizer scheinen schwimmen zwar toll zu finden, aber eigentlich wohl nur im Sommer, denn während fast jeder Ort eine Badi (ein Freibad) hat sind die Hallenbäder deutlich weiter gestreut.

Nach 1500 m schwimmen und einer guten Stunde bin ich wieder unterwegs und wieder im Stau. Ich sehne mich weiterhin nach der Badi-Saison.

Zu Hause angekommen habe ich erst mal HUNGER. Bringe aber erst noch den Karton, das Papier und das kaputte Laufrad ins Auto. Während ich esse gucke ich eine Folge Marvels Agents of Shield. Leider ist der Podcast, der mich dazu gebracht hat ein Scheidungsopfer geworden, aber die Serie hat mich inzwischen doch gepackt, also gucke ich weiter. Den Rest der Folge nutze ich zum Wäsche falten.

Dann erstmal Haushalt. Mittwoch ist der einzige Tag an dem das nicht in “ich habe dann mal den Raum fertig und in der Zwischenzeit haben die Kinder den Rest wieder zugemüllt” endet. Nach einer Stunde reicht es erst mal (weit von “fertig” ich übe mich im nicht-Perfektionismus). Dann klicke ich ein bisschen im Internet rum und eine Freundin frägt ob ich nicht mit ihr in einen Stoffladen gehen will. Da sag ich nicht nein und eine halbe Stunde später treffen wir uns. Diesmal nehm ich den Zug, weil ich nicht nochmal im selben Stau stehen möchte.

Um 15:45 bin ich wieder zu hause. Ohne Stoff. Meine Freundin hat aber die gewünschten Knöpfe und auch ein paar Stoffe gefunden. War also entsprechend erfolgreich.

Dann erstmal noch kurz suchen nach einem neuen Hörbuch und anfangen hier zu schreiben.

Ich mache mir einen Tee, räume dabei die Küche auf und mach mir einen kleinen Snack. Dann ist es schon wieder Zeit um richtung KiTa zu fahren. Ich mache noch einen Umweg zur Post um ein Einschreiben abzuholen und neue Müllmarken zu kaufen. Dann geht’s weiter zur Mobilen Sammelstelle wo ich den Kofferraum voller Karton, Papier und Laufrad leere.

In der KiTa erzählt mir das Frühlingskind (das natürlich nicht krank ist) dass es beim Springen sich am Fuss weh getan hat. Es erzählt auf Niederländisch aber dann wechselt sie auf Deutsch “Autsch, das hat weh getan”. Ich solle es doch bitte kühlen. Ich bringe das müde und das humpelde Kind zum Auto und auf dem Rückweg fällt mir ein, dass ich eigentlich auf die Kleiderbörse gehen wollte. Nachdem ich aber inzwischen eh die Sachen selbst nähe, war Stoffladen wohl die logischere Wahl. Auch wenn ich nichts gekauft habe. Aber ich will ja auch kein Stofflager hier aufbauen. Und das Frühlingskind (für das ich ja überwiegend nähe) hat ja einen sehr eigenen Geschmack und darf sich ja selbst aussuchen. Bringt ja nichts, wenn ich was kaufe und es dann nie genutzt wird.

Zu Hause versacke ich beim Essen ein bisschen während die Kinder für sich ein bisschen spielen. Das Frühlingskind verabschiedet sich aber um 19:30 ins Bett. War wohl doch etwas anstrengend mit der Fussverletzung. Das Herbstkind ist noch aktiv. Ich mache um 20:00 einen ersten Versuch es ins Bett zu bekommen. Weil Augen reiben und sost müde wirken tut es schon. Aber nix. Es steht wieder auf und versorgt mich mit Tee aus der Spielküche. Um 21 Uhr mache ich den nächsten Versuch. Es fummelt nur an mir rum und springt wieder auf und droht das Frühlingskind wieder zu wecken. Ich nehm es also wieder mit mir raus und räume weiter im Esseck auf, was ich eigentlich nur schnell tun wollte um dann zu nähen.

Das Herbstkind erwischt einen Satz Buntstifte, die dann fröhlich verteilt werden. Ich packe es in den Luemai und räume mit dem Greifer weiter auf.

Um 21:45 kommt das Frühlingskind nochmal und hat Durst. Ich versorge es mit etwas zu trinken und laufe weiter mit dem Herbstkind rum. Um 21:50 deutet es (Endlich!) richtung Schlafzimmer. Ich lege es zum halbwachen Frühlingskind und verlasse das Zimmer, ich habe jetzt keine Lust mehr auf Einschlafbegleitung.

Mein Nähzeug aufräumen dauert natürlich zu lange und das Frühlingskind kommt wieder und will kuscheln. Ich sollte wohl ins Bett. Aber hey, ich kann morgen quasi direkt losnähen. Nicht, dass ich dazu kommen werde.

 

Mehr von anderen Leuten findet ihr bei Frau Brüllen.

 

 

 

 

WMDEDGT – März 2017

Es ist wieder der 5. und Frau Brüllen möcht weiterhin wissen, was wir so den ganzen Tag über treiben.

Wir beginnen den Tag mit Wäsche waschen. Am Abend hatte das Frühlingskind es wohl nicht aus dem Bett zum Klo geschafft und so durften wir in der Nacht schlafende Kinder umquartieren .Frühlingskind ins Kinderzimmer, wo es schon ewig nicht mehr schläft und Herbstkind in das Beistellbett – das auch mehr zur Zierde und als weicher Nachttisch da steht. Das Frühlingskind ist tatsächlich dort wieder eingeschlafen stand aber mitten in der Nacht wieder neben unserem Bett und erklärte, dass es sich jetzt eine Strumpfhose und eine frische Unterhose angezogen hatte. Also war neben der Bettwäsche inklusive Matratzenschutz vom grossen Bett auch eine Kinderbettwäsche zu waschen.

Nach dem Frühstück und Diskussion ob E. jetzt erst Fahrradfahren oder wir erst ins Museum gehen entschliessen wir uns für das Sauriermuseum. Bis E. fertig ist bearbeite ich Bilder für eines meiner Projekte. Dann geht es los zum Museum. Die Begeisterung der Kinder hält leider nicht lang. Das Frühlingskind ist knatschig und müde und auch das Herbstkind ist nicht so fit.

Auf dem Heimweg fahren wir beim Bäcker vorbei, was leider zur Folge hat, dass der Müdigkeit nicht nachgegeben wird. Zu Hause haben wir also weiterhin knatschige Kinder, die auch nach dem Essen nicht unbedingt direkt ins Bett gehen. Beim Frühlingskind messe ich kurz Fieber und stelle fest, dass die Müdigkeit wohl von den 38°C kommen könnten. E. entschliesst sich Fahrrad zu fahren und ich hocke mit den beiden Knatschigkindern zu Hause. Gegen 15:00 lassen sie sich doch zum Kuscheln auf dem Bett überreden, wo sie dann doch einschlafen. Ich kümmer mich um Wäsche und Bilder und irgendwann kommt auch E. zurück und geht duschen und wir versuchen die Kinder zu wecken. Sie bleiben knatschig.

Dann werden wir doch noch kurz aktiv. Nachdem das Frühlingskind momentan eh ständig bei uns liegt, haben wir beschlossen die Wickelkommode gegen das Frühlinksindbett zu tauschen.

Nach der Umräumaktion gibt es was zu essen um dann nochmal um zu räumen, die neue Position der Wickelkommode hat sich als potentielle Möglichkeit zum gefährlichen Klettern herausgestellt.

Jetzt schaut das Kinderzimmer doof aus, aber das Frühlingskind hat ein Bett in unserem Zimmer und wir vielleicht wieder etwas mehr Platz im Elternbett.

Dann versuche ich zu bloggen und irgendwas an meiner Tastatur hakt, wodurch ich erstmal einen Teil der Tastatur sauber mache. Nebenbei machen wir dir Kinder bettfertig.

Weiterer Plan: Wäsche falten. Ich hatte ja gerade erst eine Bettwäsche gewaschen und jetzt gleich wieder.

Realität wird vermutlich sein, dass ich das erst morgen machen darf und jetzt möglichst schnell mit allen anderen mit ins Bett gehen sollte.

 

 

WMDEDGT im Januar 2017

Frau Brüllen möchte weiterhin an jedem 5. des Monats wissen, was die werte Bloggerschaft so den ganzen Tag über treibt.

Mein heutiger Tag lief irgendwie anders als geplant. Aber das ist ja nichts Neues.

In der Früh schaffe ich es wieder kaum die Augen auf zu machen, da ich noch immer rumrotze sind meine Augen verklebt. Aber hey, immerhin habe ich die Nacht auch ohne Nasenspray überstanden, es gibt also Besserung.

Ich mache mir Frühstück, aber die Kinder haben es tatsächlich geschafft vor 8 wach zu werden und so wird mein Tee kalt während ich das Herbstkind stille und Frühstück für die Kinder mache.

Das Frühlingskind möchte unbedingt telefonieren. Am liebsten mit E. aber tja, die ist in der Arbeit. Also rufen wir Oma an. Nachdem beide Kinder mit ihr telefoniert haben rede ich auch noch kurz mit meiner Mutter. Dann setze ich mich an die Essensplanung. Heute ist Wocheneinkauf geplant.

Als ich endlich alle Kinder und mich und die Einkaufstüten ins Auto verfrachtet habe möchte ich losfahren. Irgendwie fühlt sich das Auto aber komisch schief an und fährt auch nicht normal. Oben an der Tiefgaragenausfahrt bleib ich kurz stehen und laufe einmal ums Auto rum. Steige wieder ein und fahre direkt wieder runter in die Tiefgarage. Kinder und Einkaufstüten wieder raus, alle wieder rauf in die Wohnung.

Dort setze ich die Kinder vor den heissgeliebten Fernseher zum Löwenzahn gucken. Und fruste erstmal rum und schreibe E. per Messenger ein grosses “FUCK! Wir haben einen Platten.” das blödeste daran ist, dass ich erst im Oktober neue Reifen aufs Auto habe machen lassen, weil die alten Winterreifen einen Schaden hatten und letztes Jahr hatten wir einen der Sommerreifen geschrottet. Also betreibe ich erstmal Realtitätsflucht im Internet (ja, soweit zum Thema weniger online…) und rufe dann einen Reifenhändler an. Der hat natürlich “meinen” Reifen nicht auf Lager, aber kann ihn mir bis morgen besorgen. Also gibts morgen einen neuen. Gut. Ich versacke weiter im Internet, weil twitter mir erzählt, dass Julie mich getagged hat und ich natürlich nachgucken muss was die anderen getagten Blogs so machen.

In der Zwischenzeit ist der Fernseher etwas uninteressant geworden und wurde die Paraffinpellets zum Kerzengiessen auf einen Haufen geschüttet und umgefüllt und natürlich auch verteilt.

Ich hab nur noch nichts zum Essen im Haus. Also ab in den Dorfladen. Sprich Kinder vermichelinmännchen und raus ins Schneetreiben. Fürs Herbstkind liegt der Schnee schon kniehoch im Gras. Nach einer Diskussion der beiden Kinder in welche Richtung wir jetzt gehen entscheidet mein inzwischen hungriger Magen für den direkten Weg ins Dorf. Ich glaube das Herbstkind findet das ok, es tut sich echt schwer mit laufen im Schnee und bald sitzen dann doch beide im Ulfbo.

Nach der Runde im Dorfladen und Kinder wieder entmichelinen gibts erstmal was zu Essen. Das Herbstkind ist schon recht müde also darf es schlafen. Das Frühlingskind nölt auch ein bisschen müde rum, macht eine Minipause und lässt sich dann zum Schneemannbauen überreden. Also nochmal Kind einpacken. Immerhin ist der Schnee recht brauchbar, aber Schneemänner sind eher Sache von E. Meiner, den ich unter den kritischen Augen vom Serviceorientierten Frühlingskind (es hält immerhin die Karotte) baue, sieht eher aus wie ein Pinguin. Ah well. Immerhin waren wir draussen, haben was mit dem Schnee gemacht und können uns drinnen wieder aufwärmen.

Ich bin ein bisschen lustlos. Der Nachmittag zieht sich. Ich wasche noch ein bisschen, baue zusammen mit den Kindern Türen in mein neues Regal, rolle das Toilettenpapier zusammen, das abgerollt wurde um eine Klopapierrolle zu erhalten die man anmalen könnte (nicht, dass ich davon nicht noch ca. 20 da liegen habe) und dann ist es doch tatsächlich Zeit fürs Abendessen zumindest das Frühlingskind will, das Herbstkind möchte doch noch malen, aber entscheidet sich dann auch für Essen nachdem es die ganze Unterlage rot angemalt hat. E. kommt auch nach Hause und die Kinder schleppen den Obstgarten an. Also gibt es Gesellschaftsspiel während E. den Ersatzreifen montiert. Sie stellt fest, dass im Reifen ein ziemlich grosser Glassplitter steckt. Immerhin brauche ich mich nicht mehr schuldig zu fühlen, weil ich die ganze Zeit dachte ich hätte irgendwo eine Bordsteinkante mitgenommen. Das Herbstkind hilft noch kurz mit den Ersatzreifen festzuschrauben.

Dann schreibe ich noch Audible. Ich habe ein Hörbuch, das keinen Ton von sich gibt. Die FAQ sagen: App deinstallieren und neu runter laden. Naja, eher unlogisch, weil andere Bücher kann ich ja hören und das Buch geht auch nicht über den online-Player. Aber die Antwort vom Kundendienst ist natürlich: “App neuinstallieren” Na gut, ich gebe ihnen die Chance bevor ich meine “könnt ihr nicht lesen?!” Mail zurückschicke. Natürlich hilft die Neuinstallation nichts. Ich schreibe natürlich trotzdem noch höflich.

Dann schreibe ich hier den Post und mache ein paar Bilder dafür bereit. Das Frühlingskind wandert mit E. richtung Bett, nachdem es bei uns allen den Bauch abgehört hat. Das Herbstkind landet auf meinem Schoss während ich hier tippe.   

Allzuviel wird hier nicht mehr passieren. Mich und das Herbstkind ins Bett bringen, das müdet auch schon rum, aber geht ohne mich ja eh nicht schlafen.

 

WMDEDGT im Dezember 2016

Frau Brüllen ruft zum Tagebuchbloggen auf. Also hier dann auch mein Tag.

Ich versuche aufzustehen ohne die Kinder zu wecken. Nachdem sie gestern abend durch langes Autoschlafen noch laaange wach waren geht das auch. Aber schon nach dem Frühstück darf ich auch die Kinder mit Essen versorgen.

Nach dem Frühstück passiert etwas seltsames. Das Frühlingskind lässt sich ohne grosse Diskussion überreden das neue Laufrad auszuprobieren. Es zieht sich also auch prompt an, wobei eine Strumpfhose und T-Shirt und letztendlich noch eine Jacke und normale Schuhe vermutlich nicht ganz ausreichend sind. Es lässt sich aber nicht zu mehr überreden. Das etwas wärmer eingepackte Herbstkind möchte leider nicht das gerade runter geschraubte kleinere Laufrad nehmen, sondern entscheidet sich für das Buggyboard. Aber immerhin sind wir draussen und gehen erstmal in den Dorfladen. Weil es das Laufrad nicht mit reinnehmen darf wartet das Frühlingskind lieber draussen. Ich hetze also durch den Laden und kann von der Kassenschlange aus das Kind zum Glück sehen. Dann gehts weiter zum Spielplatz. Doch nicht lange, denn dann habe ich zwei Kinder, denen einfach zu kalt ist. Und nicht nur ihnen, auch mir ist kalt. 

Zuhause angekommen will sich das Herbstkind stillend aufwärmen und schläft prompt dabei ein. Ich nutze die eins zu eins Zeit mit dem Frühlingskind zum Weihnachtskarten “basteln”. Und dann wird es auch Zeit zu kochen. Pünktlich zum Essen lässt sich das Herbstkind auch wecken. Nach dem Essen dürfen die Kinder ein bisschen Peppa Wutz gucken während ich versuche, den Aufgeräumtstatus der Wohnung aufrecht zu erhalten. Als es gerangel gibt geht der Ferseher aus und ich versuche die Kinder mit der Briobahn zu locken. Das hält sich nur kurz.

Mir werden die neuen Plätzchenformen in die Hand gedrückt, also mache ich kurz Teig und nach kurzem Kaltstellen draussen geht es an die Plätzchenbäckerei.

Kurz nachdem wir fertig sind ist E. dann auch schon daheim. Wir packen die Kinder wärmer ein und nehmen noch ein bisschen wärmere Sachen mit, denn es geht ab in die KiTa wo im Garten der Samichlaus zu Besuch ist. Das Frühlingskind setzt sich zu den anderen Kindern und das Herbstkind klebt an mir.
Dank Eltern-Kind-Singen kann ich tatsächlich die Lieder mitsingen. Letztes Jahr habe ich das noch nicht gekonnt. Nach einsammeln der Nüsse, Mandarinen und Grittibänz und Punschtrinken geht es wieder nach Hause. Wir machen einen Schlenker, damit die Kinder einschlafen können. Leider klappt das nur beim Frühlingskind effektiv, das Herbstkind wird wieder wach….

Nach dem Abendessen geh ich ab unter die Dusche und fange an den Beitrag zu schreiben.

Weiterer Plan für den Abend: ein Montagsherz verbloggen. Und mal sehen was ich sonst noch mache.

WMDEDGT November 2016

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Möchte Frau Brüllen wissen. Und während ich das eigentlich gerne mitmache, weil ich da keine Bilder liefern muss, gibt es heute die (mit 12 Fotos) bebilderte Sonderedition.

Dank Zeitumstellung gehen die Kinder inzwischen zu einer halbwegs vernünftigen Zeit ins Bett. Heisst aber auch, dass sie früher wach sind. Also stehen wir gegen 7:00 auf.

wib-1          

Nach Frühstück und Duschen und während das Frühlingskind Häuser (aus)malt und das Herbstkind auch mal wach wird, gehe ich zur Nachbarin. Ich darf Katze füttern und Katzenklo sauber machen. Immerhin sehe ich das Tierchen kurz. Es ist nämlich noch ziemlich scheu.

Danach ist erstmal Kreativkram geplant. Ich male also ein paar Klopapierrollen weiss. wib-2Und dann drucke ich ein Schnittmuster und Nähanleitung aus. Und lerne dabei: man sollte vielleicht vorher nachgucken ob man tatsächlich alle Seiten der Anleitung braucht und nicht vielleicht am Ende ziemlich viele Bilder mit Beispielen sind, die nicht wirklich relevant sind und dass mein Drucker bei mehreren Seiten von hinten anfängt, so dass ich erstmal ziemlich viel Tinte für bunte Beispielbilder verbraten habe. Aber hey, ich habe eine Anleitung und ein Schnittmuster für die spontane Rocknähaktion. wib-3

Ich klebe und schneide das Schnittmuster und dann darf ich erstmal ein paar Nähte aufmachen, bevor ich überhaupt anfange. Denn es handelt sich um ein kleines Upcycling-Projekt. Beim Nähen habe ich seit einer Weile das Problem, dass ich beim Versäubern manchmal hängen bleibe und nur Fadenwust bekomme. Heute finde ich heraus, dass ich wohl mal ausversehen einen falschen Stich eingestellt hatte und die Nadel stärker als der Fuss war. Hmpf. Wie gut, dass ich die alte Nähmaschine noch da stehen habe. Also ab in den Keller, Nähmaschine getauscht. wib-4Kaum rattert das alte Maschinchen werde ich auf Essensholquest geschickt, denn die Möhren sind kaputt. Ich ziehe also los, nicht ohne vorher noch einen kleinen Unfall vom Frühlingskind zu beseitigen.

Kaum zurück, muss ich natürlich den Tisch räumen, denn Esstisch ist Basteltisch ist Nähtisch. Aber E. hat lecker gekocht (noch nicht im Bild, es gab Fleischpflanzerl mit Kartoffeln und Karotten-Kohlrabi-Gemüse. wib-5

Nach dem Essen darf ich spontan ein Kinderbett neu beziehen, weil das Frühlingskind meint “das ist schmutzig, will Autos haben” also Autobezug auf die Decke. Dann gibts Mittagsschlaf für alle, nur dass ich nicht schlafe sondern blogge und dann weiter nähe. 

Ich nähe und nähe und werde dabei fotografiert, ein seltener Fall. wib-6und das Röckchen ist fertig. wib-7Und dann will das Frühlingskind es nicht haben. Ich schlage vor, dass wir noch Blumen drauf malen, was E mit dem Frühlingskind zusammen macht. wib-9Das Herbskind malt mit mir zusammen dann eine der Klopapierrollen rot an. Darauf will auch das Frühlingskind Klopapierrollen färben. wib-8

Was ich dann danach mache interessiert dann beide irgendwie gar nicht mehr, sondern sie malen mit Wasserfarben weiter. Die Anleitung für die Eulenlaterne ist bei mir auf der FB-Timeline aufgetaucht, aber Tante Google hat sie mir nicht wieder gebracht aber dafür diese hier.

wib-10wib-11

Ich überrede E. mir noch ein paar Löcher zu bohren. In der KiTa haben sie in der Decke ein paar Ösen festgemacht an denen Fäden hängen an denen man die aufhängbare Basteleien hinhängen kann. Das Herbstkind sucht dann fleissig nach Stromleitungen und Metall.

Wir beschliessen etwas zu essen, nicht ohne noch kurz an einem Flyer zu basteln und danach versorge ich nochmal Nachbars Katze. wib-12

Und dann geht es endlich doch noch kurz raus. Mit Laterne (natürlich nicht die ignorierte Eulenlaterne) und Laufrad und Regen. Und dann ist es schon Zeit den Blogbeitrag fertig zu machen, Kinder bettfertig zu machen (Dank Mittagsschlaf für alle wird es natürlich spät….).

WMDEDGT Oktober 2016

Frau Brüllen möchte am 5. des Monats immer wissen, was die Bloggerwelt so alltägliches erlebt. Dort findet ihr also andere Alltagsgeschichten.

Heute bin ich kurz vor 7:00 wach. Die Nacht war eher unruhig gewesen. Um 7:00 schmeisst mich E. aus dem Bett. Es dauert auch nicht lange, bis das Frühlingskind auch wach ist. Während es frühstückt ziehe ich mich an. Das Herbstkind ist noch im Tiefschlaf.

Das Frühlingskind zeigt sich heute sehr kooperativ und ist schon angezogen bevor ich überhaupt “Frühstück” denken kann. Das muss ich ausnutzen. Das Herbstkind ist dann auch plötzlich wach und ich stille es noch kurz. Dann schütte ich mir einen Saft ein und packe schnell alles für die KiTa zusammen und ziehe das Herbstkind an. Wir sind dann um die erstaunliche Uhrzeit von 8:20 in der KiTa. Die Übergabe dauert länger, weil ich erstmal Sachen rumsortieren muss. Der Rucksack vom Frühlingskind hat aus versehen unsere Ferien dort verbracht und war noch mit Sommerkleidung bestückt, das musste ich kurz ändern. Dann stelle ich fest, dass mein Schlüssel fehlt und denke, dass das Herbstkind ihn in der Babyecke von der KiTa verloren hat. Hat es nicht. Ordentlich wie es ist, hat es den Schlüssel und das Stofftier was es dabei gehabt hat schon in das Fach vom Frühlingskind gelegt.

Das Herbstkind und ich laufen  zum Bäcker und wieder zurück zum Auto. Es ist nach 9:00 als wir zu Hause ankommen. Mein Magen hängt schon durch aberdas Herbstkind ist klebrig und quenglig und darf noch mal stillen. Dann endlich darf ich mir Teewasser kochen und mein Frühstück – nein das Telefon klingelt. Bis ich die Suche nach dem Mobilteil aufgegeben habe und über die Freisprechanlage rangehe hat die KiTa schon wieder aufgelegt. Ich rufe zurück. Es ist nichts mit dem Frühlingskind, sondern ich bekomme die Termine für die Eingewöhnung vom Herbstkind. Nicht ohne von genau dem unterbrochen zu werden. Um 5 vor 10 bekomme ich endlich etwas in den Magen.

Noch während ich esse möchte das Herbstkind Musik hören. Der Tiptoi-Stift kann aber nur zwei Lieder und nach dem 10 “Old Macdonald had a farm” gebe ich auf. Ich wechsel in der Zwischenzeit zwei Windeln und dann mache ich eine SD-Karte mit Kinderliedern. Nicht ohne vorher noch kurz das Bällebad zu füllen, welches das Herbstkind zu mir gebracht hat während ich nach der Karte gesucht habe.

So jetzt aber es ist 11:00, das Herbstkind hört Eddi und Dän und ich kann an den Rechner. Kurz einen Podcast starten und ab ins Bad die Wäsche abhängen und sortieren und eine Wäsche starten.

Nach einem sauberen Bad und Klo mache ich was zu essen – mit “mehr, mehr” unterbrochen, weil die Musik aus ist – und mit kurzem Saugintermezzo in Dusche und Schlafzimmer darf das Herbstkind schlafen. Während es das tut sandel ich rum, räume Essecke und Küche auf, sauge den Grossteil der Wohnung, bearbeite ein paar Bilder und dann ist es eigentlich auch schon wieder Zeit das Kind zu wecken. Nur dass es sich von meinen Kleiderkistenumsortieren überhaupt nicht wecken lässt. Als es dann wach ist, gibts schnell noch was zu essen und ab aufs Rad das Frühlingskind wieder abholen.

Auf dem Rückweg sammel ich ein paar von den komischen Kastanienartigen Igeln ein, die bei näherer Betrachtung wie Haselnüsse aussehen. Weil ich sie aber unter einem Baum gefunden habe, werfe ich doch kurz Tante Google an bevor ich sie fröhlich knacke und den Kindern gebe. Es handelt sich wohl um (essbare) Baumhaselnüsse. Diese werden wohl gerne als Strassenbäume gepflanzt und genau diese Funktion hatten sie auch.

hasel-9000

Zuhause gibt es noch einen kleinen Nervmoment, weil das Frühlingskind, dank ausgefallenem Mittagsschlaf, doch recht müde ist. Es will erst nicht essen, also beeile ich mich mit Zähneputzen, Vorlesen nur damit sich dann der Hunger doch noch meldet. Aber recht schnell danach geht es dann doch ins Bett.

Das Herbstkind ist dagegen noch ziemlich munter, aber auch klebrig. Ich versuche dennoch hier ein bisschen weiter zu schreiben, während es meine Maus ergattert und ich dann auf den zum Glück gerade gespeichterten Entwurf zurückgreifen darf.

Noch immer ist das Herbstkind wach, ich werde dagegen langsam müde. noch schnell hier fertig schreiben. Den Tag morgen ein bisschen planen und dann wohl versuchen das Kind zum schlafen zu überreden und vermutlich selbst dabei einschlafen.

 

Loading...
X