Tag: WMDEDGT

WMDEDGT im Mai 2017

Tagebuchbloggen Ahoi,

Heute war ein Kurstag. Das heisst, ich bin richtig früh aufgestanden und meine Kinder auch. Nach schnellem Frühstück und Kinder anziehen hat E. mich zum Bahnhof und die Kinder in die KiTa gebracht.

Im Kurs haben wir erstmal nahezu alle Projekte besprochen, die wir bisher gemacht haben. Lob an allen Seiten. Es ist sehr spannend zu sehen, wie sich die Leute (und vermutlich auch ich) sich entwickelt haben und wie unterschiedlich die einzelnen Aufgaben angegangen werden. Danach gab es dann eine kleine Unterrichtseinheit.

Nachdem ich gestern noch schnell etwas auf Abholung bestellt hatte, war ich die Nervige die ständig aufs Telefon guckt. Leider hat das nichts gebracht. Beim Mittagessen hatte ich keinen Empfang und erst als wir kurz vor dem Bahnhof waren bekam ich die Nachricht, dass ich meine Sachen hätte abholen können. Pech gehabt. E. hat das dann für mich erledigt. Denn unser Kurs hat heute einen Ausflug ins Fotomuseum gemacht, wo wir die Führerin etwas länger als geplant in Anspruch genommen haben. Die Ausstellung ging über die Schweiz aus der Sicht von Nicht-Schweizern, die teils in der Schweiz wohnen, teils für das Projekt das allererste Mal in der Schweiz waren. War sehr sehenswert, ist nur noch bis Sonntag zu sehen.

Nach einem Abschliessenden Getränk ging es dann auch wieder nach Hause, denn es war schon nach 16:00 Uhr. und weil E. meine Sachen abholen musste, durfte ich Kinder abholen. Die waren müde und zufrieden.

Den Abend verbringe ich gerade mit Terminen mit Models für die nächste Aufgabe organisieren und Kuchen backen. Denn heute ist internationaler Hebammentag. Das heisst, morgen ist Geburtstag. Vor vier Jahren wurde ich von den fleissigen Hebammen etwas abgewimmelt, aber als es dann wirklich los ging waren sie da. Und dafür bin ich dankbar und möchte daher gerne nochmal daran erinnern, dass eine 1zu1 Betreuung, wie ich sie geniessen durfte, in Deutschland so gut wie nicht mehr möglich ist, und es noch immer keine Lösung für die Versicherungslage der freiberuflichen Hebammen gibt.

Und während ich noch ein paar Luftballons aufpuste gucke ich “The Lizzie Bennet Diaries” und schreibe einen Blogpost.

Jetzt also noch Luftballons aufhängen. Tisch sauber machen und vorbereiten. Kuchen glasieren.

Wie konnte ich denken, dass morgen um 9:00 eine gute Uhrzeit für mein Fotoprojekt ist?

 

Weitere WMDEDGT gibt es bei Frau Brüllen. Die sind bestimmt ausführlicher als ich.

WMDEDGT im April 2017

Was machst du eigentlich den ganzen Tag?

Ja das frage ich mich Mittwochs öfter, irgendwie ist das der Tag an dem ich Kind-Frei habe und er hat nie genügend Stunden. Alles dauert länger als ich dafür einplane und schwupps ist es schon Zeit die Kinder wieder abzuholen.

Heute begann mein Tag um 6:30. Nach aufstehen, anziehen, frühstücken stand das Frühlingskind um 7:30 dann auch schon neben mir. “Ich habe Hunger” ja sicher. Also Frühstück fürs Frühlingskind hinstellen und die Zeit nutzen das Herbstkind auch zum wach werden zu überreden.

Nach dem üblichen. “Zieh dir was an, wir müssen los” “Du bist ja noch immer nicht angezogen” “Du musst mir helfen” “ich bin krank, ich will nicht in die KiTa” (Kind ist ziemlich sicher nicht krank) “Ich will das Kleid nicht anziehen” (nonverbal) schaffe ich es beide Kinder ins Auto zu verfrachten und bin tatsächlich deutlich vor 9:00 in der KiTa. Dort lässt sich das Frühlingskind doch überreden in der KiTa zu bleiben. Das Herbstkind verabschiedet sich fröhlich und ist schon am spielen bevor ich überhaupt das Gebäude verlasse.

Ich fahre in Schwimmbad. Leider ist das recht weit weg und ich muss mich durch einen Ort stauen. Ich freue mich auf in drei Wochen. Da geht die Badi-Saison wieder los. Schweizer scheinen schwimmen zwar toll zu finden, aber eigentlich wohl nur im Sommer, denn während fast jeder Ort eine Badi (ein Freibad) hat sind die Hallenbäder deutlich weiter gestreut.

Nach 1500 m schwimmen und einer guten Stunde bin ich wieder unterwegs und wieder im Stau. Ich sehne mich weiterhin nach der Badi-Saison.

Zu Hause angekommen habe ich erst mal HUNGER. Bringe aber erst noch den Karton, das Papier und das kaputte Laufrad ins Auto. Während ich esse gucke ich eine Folge Marvels Agents of Shield. Leider ist der Podcast, der mich dazu gebracht hat ein Scheidungsopfer geworden, aber die Serie hat mich inzwischen doch gepackt, also gucke ich weiter. Den Rest der Folge nutze ich zum Wäsche falten.

Dann erstmal Haushalt. Mittwoch ist der einzige Tag an dem das nicht in “ich habe dann mal den Raum fertig und in der Zwischenzeit haben die Kinder den Rest wieder zugemüllt” endet. Nach einer Stunde reicht es erst mal (weit von “fertig” ich übe mich im nicht-Perfektionismus). Dann klicke ich ein bisschen im Internet rum und eine Freundin frägt ob ich nicht mit ihr in einen Stoffladen gehen will. Da sag ich nicht nein und eine halbe Stunde später treffen wir uns. Diesmal nehm ich den Zug, weil ich nicht nochmal im selben Stau stehen möchte.

Um 15:45 bin ich wieder zu hause. Ohne Stoff. Meine Freundin hat aber die gewünschten Knöpfe und auch ein paar Stoffe gefunden. War also entsprechend erfolgreich.

Dann erstmal noch kurz suchen nach einem neuen Hörbuch und anfangen hier zu schreiben.

Ich mache mir einen Tee, räume dabei die Küche auf und mach mir einen kleinen Snack. Dann ist es schon wieder Zeit um richtung KiTa zu fahren. Ich mache noch einen Umweg zur Post um ein Einschreiben abzuholen und neue Müllmarken zu kaufen. Dann geht’s weiter zur Mobilen Sammelstelle wo ich den Kofferraum voller Karton, Papier und Laufrad leere.

In der KiTa erzählt mir das Frühlingskind (das natürlich nicht krank ist) dass es beim Springen sich am Fuss weh getan hat. Es erzählt auf Niederländisch aber dann wechselt sie auf Deutsch “Autsch, das hat weh getan”. Ich solle es doch bitte kühlen. Ich bringe das müde und das humpelde Kind zum Auto und auf dem Rückweg fällt mir ein, dass ich eigentlich auf die Kleiderbörse gehen wollte. Nachdem ich aber inzwischen eh die Sachen selbst nähe, war Stoffladen wohl die logischere Wahl. Auch wenn ich nichts gekauft habe. Aber ich will ja auch kein Stofflager hier aufbauen. Und das Frühlingskind (für das ich ja überwiegend nähe) hat ja einen sehr eigenen Geschmack und darf sich ja selbst aussuchen. Bringt ja nichts, wenn ich was kaufe und es dann nie genutzt wird.

Zu Hause versacke ich beim Essen ein bisschen während die Kinder für sich ein bisschen spielen. Das Frühlingskind verabschiedet sich aber um 19:30 ins Bett. War wohl doch etwas anstrengend mit der Fussverletzung. Das Herbstkind ist noch aktiv. Ich mache um 20:00 einen ersten Versuch es ins Bett zu bekommen. Weil Augen reiben und sost müde wirken tut es schon. Aber nix. Es steht wieder auf und versorgt mich mit Tee aus der Spielküche. Um 21 Uhr mache ich den nächsten Versuch. Es fummelt nur an mir rum und springt wieder auf und droht das Frühlingskind wieder zu wecken. Ich nehm es also wieder mit mir raus und räume weiter im Esseck auf, was ich eigentlich nur schnell tun wollte um dann zu nähen.

Das Herbstkind erwischt einen Satz Buntstifte, die dann fröhlich verteilt werden. Ich packe es in den Luemai und räume mit dem Greifer weiter auf.

Um 21:45 kommt das Frühlingskind nochmal und hat Durst. Ich versorge es mit etwas zu trinken und laufe weiter mit dem Herbstkind rum. Um 21:50 deutet es (Endlich!) richtung Schlafzimmer. Ich lege es zum halbwachen Frühlingskind und verlasse das Zimmer, ich habe jetzt keine Lust mehr auf Einschlafbegleitung.

Mein Nähzeug aufräumen dauert natürlich zu lange und das Frühlingskind kommt wieder und will kuscheln. Ich sollte wohl ins Bett. Aber hey, ich kann morgen quasi direkt losnähen. Nicht, dass ich dazu kommen werde.

 

Mehr von anderen Leuten findet ihr bei Frau Brüllen.

 

 

 

 

WMDEDGT – März 2017

Es ist wieder der 5. und Frau Brüllen möcht weiterhin wissen, was wir so den ganzen Tag über treiben.

Wir beginnen den Tag mit Wäsche waschen. Am Abend hatte das Frühlingskind es wohl nicht aus dem Bett zum Klo geschafft und so durften wir in der Nacht schlafende Kinder umquartieren .Frühlingskind ins Kinderzimmer, wo es schon ewig nicht mehr schläft und Herbstkind in das Beistellbett – das auch mehr zur Zierde und als weicher Nachttisch da steht. Das Frühlingskind ist tatsächlich dort wieder eingeschlafen stand aber mitten in der Nacht wieder neben unserem Bett und erklärte, dass es sich jetzt eine Strumpfhose und eine frische Unterhose angezogen hatte. Also war neben der Bettwäsche inklusive Matratzenschutz vom grossen Bett auch eine Kinderbettwäsche zu waschen.

Nach dem Frühstück und Diskussion ob E. jetzt erst Fahrradfahren oder wir erst ins Museum gehen entschliessen wir uns für das Sauriermuseum. Bis E. fertig ist bearbeite ich Bilder für eines meiner Projekte. Dann geht es los zum Museum. Die Begeisterung der Kinder hält leider nicht lang. Das Frühlingskind ist knatschig und müde und auch das Herbstkind ist nicht so fit.

Auf dem Heimweg fahren wir beim Bäcker vorbei, was leider zur Folge hat, dass der Müdigkeit nicht nachgegeben wird. Zu Hause haben wir also weiterhin knatschige Kinder, die auch nach dem Essen nicht unbedingt direkt ins Bett gehen. Beim Frühlingskind messe ich kurz Fieber und stelle fest, dass die Müdigkeit wohl von den 38°C kommen könnten. E. entschliesst sich Fahrrad zu fahren und ich hocke mit den beiden Knatschigkindern zu Hause. Gegen 15:00 lassen sie sich doch zum Kuscheln auf dem Bett überreden, wo sie dann doch einschlafen. Ich kümmer mich um Wäsche und Bilder und irgendwann kommt auch E. zurück und geht duschen und wir versuchen die Kinder zu wecken. Sie bleiben knatschig.

Dann werden wir doch noch kurz aktiv. Nachdem das Frühlingskind momentan eh ständig bei uns liegt, haben wir beschlossen die Wickelkommode gegen das Frühlinksindbett zu tauschen.

Nach der Umräumaktion gibt es was zu essen um dann nochmal um zu räumen, die neue Position der Wickelkommode hat sich als potentielle Möglichkeit zum gefährlichen Klettern herausgestellt.

Jetzt schaut das Kinderzimmer doof aus, aber das Frühlingskind hat ein Bett in unserem Zimmer und wir vielleicht wieder etwas mehr Platz im Elternbett.

Dann versuche ich zu bloggen und irgendwas an meiner Tastatur hakt, wodurch ich erstmal einen Teil der Tastatur sauber mache. Nebenbei machen wir dir Kinder bettfertig.

Weiterer Plan: Wäsche falten. Ich hatte ja gerade erst eine Bettwäsche gewaschen und jetzt gleich wieder.

Realität wird vermutlich sein, dass ich das erst morgen machen darf und jetzt möglichst schnell mit allen anderen mit ins Bett gehen sollte.

 

 

WMDEDGT im Januar 2017

Frau Brüllen möchte weiterhin an jedem 5. des Monats wissen, was die werte Bloggerschaft so den ganzen Tag über treibt.

Mein heutiger Tag lief irgendwie anders als geplant. Aber das ist ja nichts Neues.

In der Früh schaffe ich es wieder kaum die Augen auf zu machen, da ich noch immer rumrotze sind meine Augen verklebt. Aber hey, immerhin habe ich die Nacht auch ohne Nasenspray überstanden, es gibt also Besserung.

Ich mache mir Frühstück, aber die Kinder haben es tatsächlich geschafft vor 8 wach zu werden und so wird mein Tee kalt während ich das Herbstkind stille und Frühstück für die Kinder mache.

Das Frühlingskind möchte unbedingt telefonieren. Am liebsten mit E. aber tja, die ist in der Arbeit. Also rufen wir Oma an. Nachdem beide Kinder mit ihr telefoniert haben rede ich auch noch kurz mit meiner Mutter. Dann setze ich mich an die Essensplanung. Heute ist Wocheneinkauf geplant.

Als ich endlich alle Kinder und mich und die Einkaufstüten ins Auto verfrachtet habe möchte ich losfahren. Irgendwie fühlt sich das Auto aber komisch schief an und fährt auch nicht normal. Oben an der Tiefgaragenausfahrt bleib ich kurz stehen und laufe einmal ums Auto rum. Steige wieder ein und fahre direkt wieder runter in die Tiefgarage. Kinder und Einkaufstüten wieder raus, alle wieder rauf in die Wohnung.

Dort setze ich die Kinder vor den heissgeliebten Fernseher zum Löwenzahn gucken. Und fruste erstmal rum und schreibe E. per Messenger ein grosses “FUCK! Wir haben einen Platten.” das blödeste daran ist, dass ich erst im Oktober neue Reifen aufs Auto habe machen lassen, weil die alten Winterreifen einen Schaden hatten und letztes Jahr hatten wir einen der Sommerreifen geschrottet. Also betreibe ich erstmal Realtitätsflucht im Internet (ja, soweit zum Thema weniger online…) und rufe dann einen Reifenhändler an. Der hat natürlich “meinen” Reifen nicht auf Lager, aber kann ihn mir bis morgen besorgen. Also gibts morgen einen neuen. Gut. Ich versacke weiter im Internet, weil twitter mir erzählt, dass Julie mich getagged hat und ich natürlich nachgucken muss was die anderen getagten Blogs so machen.

In der Zwischenzeit ist der Fernseher etwas uninteressant geworden und wurde die Paraffinpellets zum Kerzengiessen auf einen Haufen geschüttet und umgefüllt und natürlich auch verteilt.

Ich hab nur noch nichts zum Essen im Haus. Also ab in den Dorfladen. Sprich Kinder vermichelinmännchen und raus ins Schneetreiben. Fürs Herbstkind liegt der Schnee schon kniehoch im Gras. Nach einer Diskussion der beiden Kinder in welche Richtung wir jetzt gehen entscheidet mein inzwischen hungriger Magen für den direkten Weg ins Dorf. Ich glaube das Herbstkind findet das ok, es tut sich echt schwer mit laufen im Schnee und bald sitzen dann doch beide im Ulfbo.

Nach der Runde im Dorfladen und Kinder wieder entmichelinen gibts erstmal was zu Essen. Das Herbstkind ist schon recht müde also darf es schlafen. Das Frühlingskind nölt auch ein bisschen müde rum, macht eine Minipause und lässt sich dann zum Schneemannbauen überreden. Also nochmal Kind einpacken. Immerhin ist der Schnee recht brauchbar, aber Schneemänner sind eher Sache von E. Meiner, den ich unter den kritischen Augen vom Serviceorientierten Frühlingskind (es hält immerhin die Karotte) baue, sieht eher aus wie ein Pinguin. Ah well. Immerhin waren wir draussen, haben was mit dem Schnee gemacht und können uns drinnen wieder aufwärmen.

Ich bin ein bisschen lustlos. Der Nachmittag zieht sich. Ich wasche noch ein bisschen, baue zusammen mit den Kindern Türen in mein neues Regal, rolle das Toilettenpapier zusammen, das abgerollt wurde um eine Klopapierrolle zu erhalten die man anmalen könnte (nicht, dass ich davon nicht noch ca. 20 da liegen habe) und dann ist es doch tatsächlich Zeit fürs Abendessen zumindest das Frühlingskind will, das Herbstkind möchte doch noch malen, aber entscheidet sich dann auch für Essen nachdem es die ganze Unterlage rot angemalt hat. E. kommt auch nach Hause und die Kinder schleppen den Obstgarten an. Also gibt es Gesellschaftsspiel während E. den Ersatzreifen montiert. Sie stellt fest, dass im Reifen ein ziemlich grosser Glassplitter steckt. Immerhin brauche ich mich nicht mehr schuldig zu fühlen, weil ich die ganze Zeit dachte ich hätte irgendwo eine Bordsteinkante mitgenommen. Das Herbstkind hilft noch kurz mit den Ersatzreifen festzuschrauben.

Dann schreibe ich noch Audible. Ich habe ein Hörbuch, das keinen Ton von sich gibt. Die FAQ sagen: App deinstallieren und neu runter laden. Naja, eher unlogisch, weil andere Bücher kann ich ja hören und das Buch geht auch nicht über den online-Player. Aber die Antwort vom Kundendienst ist natürlich: “App neuinstallieren” Na gut, ich gebe ihnen die Chance bevor ich meine “könnt ihr nicht lesen?!” Mail zurückschicke. Natürlich hilft die Neuinstallation nichts. Ich schreibe natürlich trotzdem noch höflich.

Dann schreibe ich hier den Post und mache ein paar Bilder dafür bereit. Das Frühlingskind wandert mit E. richtung Bett, nachdem es bei uns allen den Bauch abgehört hat. Das Herbstkind landet auf meinem Schoss während ich hier tippe.   

Allzuviel wird hier nicht mehr passieren. Mich und das Herbstkind ins Bett bringen, das müdet auch schon rum, aber geht ohne mich ja eh nicht schlafen.

 

WMDEDGT im Dezember 2016

Frau Brüllen ruft zum Tagebuchbloggen auf. Also hier dann auch mein Tag.

Ich versuche aufzustehen ohne die Kinder zu wecken. Nachdem sie gestern abend durch langes Autoschlafen noch laaange wach waren geht das auch. Aber schon nach dem Frühstück darf ich auch die Kinder mit Essen versorgen.

Nach dem Frühstück passiert etwas seltsames. Das Frühlingskind lässt sich ohne grosse Diskussion überreden das neue Laufrad auszuprobieren. Es zieht sich also auch prompt an, wobei eine Strumpfhose und T-Shirt und letztendlich noch eine Jacke und normale Schuhe vermutlich nicht ganz ausreichend sind. Es lässt sich aber nicht zu mehr überreden. Das etwas wärmer eingepackte Herbstkind möchte leider nicht das gerade runter geschraubte kleinere Laufrad nehmen, sondern entscheidet sich für das Buggyboard. Aber immerhin sind wir draussen und gehen erstmal in den Dorfladen. Weil es das Laufrad nicht mit reinnehmen darf wartet das Frühlingskind lieber draussen. Ich hetze also durch den Laden und kann von der Kassenschlange aus das Kind zum Glück sehen. Dann gehts weiter zum Spielplatz. Doch nicht lange, denn dann habe ich zwei Kinder, denen einfach zu kalt ist. Und nicht nur ihnen, auch mir ist kalt. 

Zuhause angekommen will sich das Herbstkind stillend aufwärmen und schläft prompt dabei ein. Ich nutze die eins zu eins Zeit mit dem Frühlingskind zum Weihnachtskarten “basteln”. Und dann wird es auch Zeit zu kochen. Pünktlich zum Essen lässt sich das Herbstkind auch wecken. Nach dem Essen dürfen die Kinder ein bisschen Peppa Wutz gucken während ich versuche, den Aufgeräumtstatus der Wohnung aufrecht zu erhalten. Als es gerangel gibt geht der Ferseher aus und ich versuche die Kinder mit der Briobahn zu locken. Das hält sich nur kurz.

Mir werden die neuen Plätzchenformen in die Hand gedrückt, also mache ich kurz Teig und nach kurzem Kaltstellen draussen geht es an die Plätzchenbäckerei.

Kurz nachdem wir fertig sind ist E. dann auch schon daheim. Wir packen die Kinder wärmer ein und nehmen noch ein bisschen wärmere Sachen mit, denn es geht ab in die KiTa wo im Garten der Samichlaus zu Besuch ist. Das Frühlingskind setzt sich zu den anderen Kindern und das Herbstkind klebt an mir.
Dank Eltern-Kind-Singen kann ich tatsächlich die Lieder mitsingen. Letztes Jahr habe ich das noch nicht gekonnt. Nach einsammeln der Nüsse, Mandarinen und Grittibänz und Punschtrinken geht es wieder nach Hause. Wir machen einen Schlenker, damit die Kinder einschlafen können. Leider klappt das nur beim Frühlingskind effektiv, das Herbstkind wird wieder wach….

Nach dem Abendessen geh ich ab unter die Dusche und fange an den Beitrag zu schreiben.

Weiterer Plan für den Abend: ein Montagsherz verbloggen. Und mal sehen was ich sonst noch mache.

WMDEDGT November 2016

Was machst du eigentlich den ganzen Tag? Möchte Frau Brüllen wissen. Und während ich das eigentlich gerne mitmache, weil ich da keine Bilder liefern muss, gibt es heute die (mit 12 Fotos) bebilderte Sonderedition.

Dank Zeitumstellung gehen die Kinder inzwischen zu einer halbwegs vernünftigen Zeit ins Bett. Heisst aber auch, dass sie früher wach sind. Also stehen wir gegen 7:00 auf.

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Nach Frühstück und Duschen und während das Frühlingskind Häuser (aus)malt und das Herbstkind auch mal wach wird, gehe ich zur Nachbarin. Ich darf Katze füttern und Katzenklo sauber machen. Immerhin sehe ich das Tierchen kurz. Es ist nämlich noch ziemlich scheu.

Danach ist erstmal Kreativkram geplant. Ich male also ein paar Klopapierrollen weiss. wib-2Und dann drucke ich ein Schnittmuster und Nähanleitung aus. Und lerne dabei: man sollte vielleicht vorher nachgucken ob man tatsächlich alle Seiten der Anleitung braucht und nicht vielleicht am Ende ziemlich viele Bilder mit Beispielen sind, die nicht wirklich relevant sind und dass mein Drucker bei mehreren Seiten von hinten anfängt, so dass ich erstmal ziemlich viel Tinte für bunte Beispielbilder verbraten habe. Aber hey, ich habe eine Anleitung und ein Schnittmuster für die spontane Rocknähaktion. wib-3

Ich klebe und schneide das Schnittmuster und dann darf ich erstmal ein paar Nähte aufmachen, bevor ich überhaupt anfange. Denn es handelt sich um ein kleines Upcycling-Projekt. Beim Nähen habe ich seit einer Weile das Problem, dass ich beim Versäubern manchmal hängen bleibe und nur Fadenwust bekomme. Heute finde ich heraus, dass ich wohl mal ausversehen einen falschen Stich eingestellt hatte und die Nadel stärker als der Fuss war. Hmpf. Wie gut, dass ich die alte Nähmaschine noch da stehen habe. Also ab in den Keller, Nähmaschine getauscht. wib-4Kaum rattert das alte Maschinchen werde ich auf Essensholquest geschickt, denn die Möhren sind kaputt. Ich ziehe also los, nicht ohne vorher noch einen kleinen Unfall vom Frühlingskind zu beseitigen.

Kaum zurück, muss ich natürlich den Tisch räumen, denn Esstisch ist Basteltisch ist Nähtisch. Aber E. hat lecker gekocht (noch nicht im Bild, es gab Fleischpflanzerl mit Kartoffeln und Karotten-Kohlrabi-Gemüse. wib-5

Nach dem Essen darf ich spontan ein Kinderbett neu beziehen, weil das Frühlingskind meint “das ist schmutzig, will Autos haben” also Autobezug auf die Decke. Dann gibts Mittagsschlaf für alle, nur dass ich nicht schlafe sondern blogge und dann weiter nähe. 

Ich nähe und nähe und werde dabei fotografiert, ein seltener Fall. wib-6und das Röckchen ist fertig. wib-7Und dann will das Frühlingskind es nicht haben. Ich schlage vor, dass wir noch Blumen drauf malen, was E mit dem Frühlingskind zusammen macht. wib-9Das Herbskind malt mit mir zusammen dann eine der Klopapierrollen rot an. Darauf will auch das Frühlingskind Klopapierrollen färben. wib-8

Was ich dann danach mache interessiert dann beide irgendwie gar nicht mehr, sondern sie malen mit Wasserfarben weiter. Die Anleitung für die Eulenlaterne ist bei mir auf der FB-Timeline aufgetaucht, aber Tante Google hat sie mir nicht wieder gebracht aber dafür diese hier.

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Ich überrede E. mir noch ein paar Löcher zu bohren. In der KiTa haben sie in der Decke ein paar Ösen festgemacht an denen Fäden hängen an denen man die aufhängbare Basteleien hinhängen kann. Das Herbstkind sucht dann fleissig nach Stromleitungen und Metall.

Wir beschliessen etwas zu essen, nicht ohne noch kurz an einem Flyer zu basteln und danach versorge ich nochmal Nachbars Katze. wib-12

Und dann geht es endlich doch noch kurz raus. Mit Laterne (natürlich nicht die ignorierte Eulenlaterne) und Laufrad und Regen. Und dann ist es schon Zeit den Blogbeitrag fertig zu machen, Kinder bettfertig zu machen (Dank Mittagsschlaf für alle wird es natürlich spät….).

WMDEDGT Oktober 2016

Frau Brüllen möchte am 5. des Monats immer wissen, was die Bloggerwelt so alltägliches erlebt. Dort findet ihr also andere Alltagsgeschichten.

Heute bin ich kurz vor 7:00 wach. Die Nacht war eher unruhig gewesen. Um 7:00 schmeisst mich E. aus dem Bett. Es dauert auch nicht lange, bis das Frühlingskind auch wach ist. Während es frühstückt ziehe ich mich an. Das Herbstkind ist noch im Tiefschlaf.

Das Frühlingskind zeigt sich heute sehr kooperativ und ist schon angezogen bevor ich überhaupt “Frühstück” denken kann. Das muss ich ausnutzen. Das Herbstkind ist dann auch plötzlich wach und ich stille es noch kurz. Dann schütte ich mir einen Saft ein und packe schnell alles für die KiTa zusammen und ziehe das Herbstkind an. Wir sind dann um die erstaunliche Uhrzeit von 8:20 in der KiTa. Die Übergabe dauert länger, weil ich erstmal Sachen rumsortieren muss. Der Rucksack vom Frühlingskind hat aus versehen unsere Ferien dort verbracht und war noch mit Sommerkleidung bestückt, das musste ich kurz ändern. Dann stelle ich fest, dass mein Schlüssel fehlt und denke, dass das Herbstkind ihn in der Babyecke von der KiTa verloren hat. Hat es nicht. Ordentlich wie es ist, hat es den Schlüssel und das Stofftier was es dabei gehabt hat schon in das Fach vom Frühlingskind gelegt.

Das Herbstkind und ich laufen  zum Bäcker und wieder zurück zum Auto. Es ist nach 9:00 als wir zu Hause ankommen. Mein Magen hängt schon durch aberdas Herbstkind ist klebrig und quenglig und darf noch mal stillen. Dann endlich darf ich mir Teewasser kochen und mein Frühstück – nein das Telefon klingelt. Bis ich die Suche nach dem Mobilteil aufgegeben habe und über die Freisprechanlage rangehe hat die KiTa schon wieder aufgelegt. Ich rufe zurück. Es ist nichts mit dem Frühlingskind, sondern ich bekomme die Termine für die Eingewöhnung vom Herbstkind. Nicht ohne von genau dem unterbrochen zu werden. Um 5 vor 10 bekomme ich endlich etwas in den Magen.

Noch während ich esse möchte das Herbstkind Musik hören. Der Tiptoi-Stift kann aber nur zwei Lieder und nach dem 10 “Old Macdonald had a farm” gebe ich auf. Ich wechsel in der Zwischenzeit zwei Windeln und dann mache ich eine SD-Karte mit Kinderliedern. Nicht ohne vorher noch kurz das Bällebad zu füllen, welches das Herbstkind zu mir gebracht hat während ich nach der Karte gesucht habe.

So jetzt aber es ist 11:00, das Herbstkind hört Eddi und Dän und ich kann an den Rechner. Kurz einen Podcast starten und ab ins Bad die Wäsche abhängen und sortieren und eine Wäsche starten.

Nach einem sauberen Bad und Klo mache ich was zu essen – mit “mehr, mehr” unterbrochen, weil die Musik aus ist – und mit kurzem Saugintermezzo in Dusche und Schlafzimmer darf das Herbstkind schlafen. Während es das tut sandel ich rum, räume Essecke und Küche auf, sauge den Grossteil der Wohnung, bearbeite ein paar Bilder und dann ist es eigentlich auch schon wieder Zeit das Kind zu wecken. Nur dass es sich von meinen Kleiderkistenumsortieren überhaupt nicht wecken lässt. Als es dann wach ist, gibts schnell noch was zu essen und ab aufs Rad das Frühlingskind wieder abholen.

Auf dem Rückweg sammel ich ein paar von den komischen Kastanienartigen Igeln ein, die bei näherer Betrachtung wie Haselnüsse aussehen. Weil ich sie aber unter einem Baum gefunden habe, werfe ich doch kurz Tante Google an bevor ich sie fröhlich knacke und den Kindern gebe. Es handelt sich wohl um (essbare) Baumhaselnüsse. Diese werden wohl gerne als Strassenbäume gepflanzt und genau diese Funktion hatten sie auch.

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Zuhause gibt es noch einen kleinen Nervmoment, weil das Frühlingskind, dank ausgefallenem Mittagsschlaf, doch recht müde ist. Es will erst nicht essen, also beeile ich mich mit Zähneputzen, Vorlesen nur damit sich dann der Hunger doch noch meldet. Aber recht schnell danach geht es dann doch ins Bett.

Das Herbstkind ist dagegen noch ziemlich munter, aber auch klebrig. Ich versuche dennoch hier ein bisschen weiter zu schreiben, während es meine Maus ergattert und ich dann auf den zum Glück gerade gespeichterten Entwurf zurückgreifen darf.

Noch immer ist das Herbstkind wach, ich werde dagegen langsam müde. noch schnell hier fertig schreiben. Den Tag morgen ein bisschen planen und dann wohl versuchen das Kind zum schlafen zu überreden und vermutlich selbst dabei einschlafen.

 

WMDEDGT im September 2016

Tagebuchbloggen mit Frau Brüllen.

3:irgendwas ich werde wach und mir bewusst, dass da im Bett was fehlt. Ach ja, das Herbstkind ist gestern nach Hampeln aus dem Familinenbett geflogen und ins eigene Bett verlagert worden. Da finde ich es auch schlafend vor und belasse den Zustand so und gehe wieder schlafen.

5:50 E. steht auf, ich dreh mich nochmal um. Etwas später bringt sie das Herbstkind vorbei. Das trinkt und schläft an mich angekuschelt weiter.

Kurz nach 7:00 schäle ich mich aus der Kleinkindumklammerung und stehe auf. Ein bisschen surfen und so.

um kurz vor 8:00 kommt das Frühlingskind vorbei es muss mal. Danach ziehen wir uns an und ich mache mal Frühstück.

9:15 mir fällt auf, dass heute der 5. ist und ich fange mal an mit dem Post hier.

9:20 das Herbstkind ist dann auch mal wach, anscheinend hat es am Wochenende nicht genügend Schlaf abbekommen. Hätte es mal nicht so viel rumgehampelt am Abend…. Ich setze mir einen Podcast aufs ohr und werfe die gewaschene Wäsche in den Trockner und räume die Pfütze im Klo weg und räumel ein bisschchen rum, gebe dem Herbstkind noch ein bisschen Frühstück.

um 11:15 habe ich uns alle dann mal genug motiviert um aus dem Haus zum Einkaufen zu fahren. Nach dem “nein lass das Rätselheft liegen, du kannst noch nicht lesen” und “nein, du brauchst nicht alles auszupacken” und “ikke WC” und alles im Wagen sind wir gegen 12:50 auch wieder zu Hause.

Ich ignoriere die am Boden verteilten Buntstifte, setze mir nochmal einen Podcast auf die Ohren um die Einkäufe zu verräumen und stelle dann kurz was zum Essen auf den Tisch.

Nach dem Essen um 14:00 schläft das Herbstkind ne Runde und ich hänge Wäsche auf. Weil wir abends noch weg wollen, möchte ich, dass auch das Frühlingskind noch ein bisschen schläft. In dem Moment wird aber gerade das Herbstkind wieder wach und ich versuche es zum weiter schlafen zu überreden. Natürlich bleibt das Frühlingskind nicht im Bett sondern kommt nölend wieder zurück und ich habe zwei rumbrüllende Kinder, weil ich ein bisschen überreagiere (das Frühlingskind will schon den ganzen Vormittag schlafen und kommt nach maximal 2 min wieder aus dem Zimmer).

Um15:00 ist Ruhe im Haus. Ich nutze die Zeit um die letzten Bilder von meinem ersten Newbornshoot zu bearbeiten. Beim Hochladen darf ich erstmal wieder dinge updaten. Und wo ich schon dabei bin, suche ich auch gleich noch mein Montagsherz raus und poste es.

Umd 16:30 mache ich mich ans Kinderwecken. Voll doof eigentlich, erst der Kampf, dass sie mal schlafen und dann muss ich sie auch wieder wecken, damit ich am Abend nicht wieder den Kampf habe, dass sie schlafen. Heute hoffe ich ja auf Autoeinschlafen.

Nachdem ich die Kinder wach habe und sie sowas wie für sich selbst spielen mache ich mich daran den Trockner auszuräumen. Natürlich wieder mit dem einen und dem anderen Podcast (der mir leider gerade den firefox zum abstürzen bringt und daher nicht verlinkt wird).

Gegen 18:00 ruft E. an. Sie ist auf dem Heimweg. Ich mach den Kindern noch ein paar Nudeln warm, mir selbst einen Maiskolben und die Kinder beschliessen dass jetzt der absolut richtige Zeitpunkt ist um zu malen.

Um 19:30 machen wir uns gemeinsam nach hektischen zusammenpacken und üblichen Kinderzusammensammeln auf den Weg ins Schwimmbad. Nachdem wir am Wochenende im Hotel geschwommen hatten, wollte das Frühlingsmädchen sehr gerne nochmal. Wir planschen im fast leeren Schwimmbad eine Runde und um 21:40 haben wir es auch wieder geschafft alle angezogen wieder ins Auto zu setzen. Einschlafen funktioniert aber nur beim Herbstkind. Das Frühlingskind muss wohl noch das veweigerte Abendessen nachholen. Und ich hab auch noch ein bisschen Hunger. Also werde ich den Post jetzt hier abschliessen, mir noch was zu Essen suchen und dann ins Bett fallen.

WMDEDGT August16

“was machst du eigentlich den ganzen Tag?” das will Frau Brüllen wissen. Es ist mal wieder der 5. und ich habe immerhin so um 11 mal dran gedacht, dass ich heute mal wieder aufpassen sollte und nich den Tag einfach verstreichen lasse. Vorteil ist: ich muss nicht fotografieren. Das kommt dann nächste Woche wieder.

7:30 nachdem ich gestern äh heute viel zu spät ins Bett gegangen bin und E. dann auch noch weiterkuscheln wollte schmeiss ich mich selbst aus dem Bett, so ein paar Minuten Vorlauf bevor die Kinder wach sind habe ich dann schon ganz gerne. Allzulang dauert die Ruhepause nicht, das Frühlingskind wird von selbst wach und das Herbstkind meckert auch bevor ich mich selbst angezogen habe.

8:30 nach Frühstück und Rommotzen an E. die böses Zuckerzeug gekauft hat, was das Frühlingskind zum Frühstück einfordert und der Erwähnung des Wortes “KiTa” was beim Frühlingskind momentan keine Begeisterungsstürme hervorruft, trommel ich die Kinder doch so langsam zusammen um zu besagter Einrichtung zu fahren.

9:00 Ganz ohne weiteres Geschrei bleibt das Frühlingskind in der KiTa. Das Herbstkind würde auch gerne bleiben, muss aber wieder mit mir mit nach Hause. Ich möchte noch Brot holen, doch 9:00 ist eine denkbar schlechte Zeit dafür. Dank der “z’Nüni”-Gäste ist der Parkplatz vom Bäcker hoffnungslos überfüllt. Und weil das Herbstkind so meckrig war war ich nicht zu Fuss von der KiTa aus gelaufen.

9:20 wir sind ohne Brot wieder zu Hause. Im Auto suche ich noch nach meinem Geldbeutel, der seit ein paar Tagen spurlos verschwunden ist – naja nicht ganz spurlos, mein Perso lag im Flur am Boden. Nach einer Kuschelrunde mit dem Meckerkind und ein bisschen Surfen mache ich einen Essensplan (Falls es jemand interessiert: Pizza, Schnitzel mit Pommes und Salat, Kartoffelsalat, Spinatnudeln, Hackfleisch-Maistopf, Möhrenreis, Schmandnudeln – die Reihenfolge ist offen…) und eine dazu passende Einkaufsliste. Das Herbstkind bringt mir plötzlich eine Stapel Karten, die eindeutig aus meinem Geldbeutel stammen. Aha. Wo war er jetzt?

10:20 ich fahre los zum Wocheneinkauf. Dort scheint gerade Vorbereitung für irgendeine Apokalypse zu sein. Ich brauche gefühlt eine Stunde um überhaupt aus der Gemüseabteilung wieder raus zu kommen, brauche ewig um Sachen zu finden, weil letzten Monat die Regale umgeräumt wurden und da wo sonst das Backzeug war, sich jetzt der Süsskram stapelt und dort wo man früher den Mais gefunden hat, jetzt der Reis rumsteht. Bei der Suche nach Bett- und Unterwäsche muss ich mich mal wieder über Gendermist aufregen, ich kaufe dann sowohl die Jungs- als auch die Mädchenbettwäsche und bleibe bei der weissen Unterwäsche (laaangweilig, aber das was mir gefallen hätte gab es nicht in der gewünschten Grösse).

11:45 Ich bin der Einkaufshölle entkommen. Auspacken, kochen, essen und schon muss ich wieder weiter. Um 13:35 stehe ich vor der Tür von der Dame aus der FB-Gruppe die mir ein kleines Trampolin verkauft. Das Trampolin steht draussen mit einem Couvert wo ich das Geld reintun kann. Sie war wohl schon weg. Aber so hat das Ganze dann auch keine Grosse Zeit in Anspruch genommen, zum Glück hatte ich das Geld passend dabei.

14:15 ich verfrachte das im Auto eingeschlafene Kind ins Bett. Könnte mich glatt dazu legen, entscheide mich aber dafür Tee zu kochen und  zu snacken. Das eigentlich geplante Staubsaugen darf E. dann heute Abend machen. Ich lese und surfe noch ein bisschen. Versuche ein Bild zu bearbeiten und Lightrooom schiesst sich erstmal ab.

15:50 Das Kind  hat deutlich lange genug geschlafen. Ich bin trotzdem geneigt mich dazu zu legen. Es wird aber wach. Also nur eine kurze Stillpause zum Ruhen für mich. Dann mache ich mich nochmal ran, das Bild zu bearbeiten und zu bloggen. Ich fange dann auch gleich mal an, diesen Artikel zu schreiben.

17:00 ich mache mich und das Herbstkind – das ich erst vom Kneten wieder ablenken muss – fertig um das Frühlingskind wieder abzuholen. Es regnet in strömen. Bei der KiTa angekommen wird mir der Schirm fast aus den Händen gepustet. Das Frühlingskind hatte anscheinend einen guten Tag und mit einem Zwischenstop beim Bäcker, der jetzt wieder Parklplätze hat geht es ab nach Hause.

Ich bin noch immer ziemlich müde und klicke noch ein bisschen durchs Internet. Wir spielen eine Runde singstar und weil das Frühlingskind nölig wird machen wir es gegen 21:00 bettfertig. Auch das Herbstkind darf Zähne putzen und möchte aber unbedingt noch eine Runde spielen. Im Schlafzimmer vom Frühlingskind natürlich, das auch noch wach ist.

Ich mache den Post fertig und werde mich dann vermutlich einfach mit der ganzen Familie hinlegen. so ein bisschen Schlaf tut bestimmt gut.

wmdedgt Juli 2016

Nachdem ich es letzten Monat total verpennt habe, versuche ich heute mal wieder meinen Tag für euch festzuhalten. Denn auch wenn Frau Brüllen gerade nicht im Lande ist, stellt sie dennoch wie jeden 5. die Frage: “was machst du eigentlich den ganzen Tag?”

In der Früh werde ich so halbwach, weil E. sich für ihren blöden Businesstripp fertig macht. Das Herbstkind meckert dann gleich mal mit und nach Stillen stehe ich gegen 6:30 auf (und versacke erstmal am Rechner und denke daran, dass heute wmdegt ist)

Noch vor dem Frühstück hänge ich die Wäsche auf. Dann gibts erstmal Tee kochen und Spülmaschine ausräumen und nach dem Frühstück werden dann auch die Kinder mal wach.

Nach den üblichen Kinder brauchen was zu Essen und Windeldiskussionen schaffen wir es tatsächlich aus dem Haus. Ich schiebe mein Lastenfahrrad mit zwei Kindern und Buggy zum Fahrradhändler. Der ist immerhin gerade quasi arbeitslos und verspricht mir in 30-45 min fertig zu sein. Damit hatte ich gar nicht gerechnet, bin aber natürlich froh, dass das so schnell geht.

Ich gehe also mit den Kindern zum Spielplatz um die 45 min zu überbrücken. Dort wird das Frühlingskind zum leuchtenden Beispiel von “schau mal, das Kind lässt sich ganz ohne Geschrei mit Sonnencreme einschmieren” Das Herbstkind springt in die Pfütze und spielt im Sand und klettert die Wasserbahn hoch und das Frühlingskind macht tatsächlich auch mit. Nach einer halben Stunde packe ich die Kinder wieder in Buggy und Trage und laufe zum Dorfladen um mein Paket abzuholen. Das ist schwerer als gedacht und lässt sich auf dem Buggy alles andere als gut transportieren. Zum Glück muss ich nur bis zum Fahrradhändler und kann es dann in den Bakfiets schmeissen.

Zu Hause gibts dann gleich wieder was zu Essen, nachdem der Erstversuch zum Mittagsschlaf natürlich scheitert. Danach versuche ich es nochmal und packe mir das Herbstkind auf den Rücken während ich die Wäsche verräume. Das klappt dann auch.

Nachdem das Fahrrad wieder funktioniert, mache ich mit C aus in die Badi im Nachbarort zu gehen. Während das Herbstkind schläft packe ich die Schwimmtasche für uns drei und wecke dann das Kind und packe alles ins Lastenrad.

In der Badi geht das Frühlingskind voller Begeisterung ins Wasser – letztes Mal wollte es gar nicht – während das Herbstkind wohl noch müde ist und irgendwie gar nicht so richtig begeistert.

Auf dem Weg zum Wasser trete ich auf eine Biene. Den Stachel bekomme ich mit der Bademeisterpinzette leider nur zum Teil raus. Vielleicht sollte ich mir doch mal ein paar Flipflops zulegen um solche Unfälle zu vermeiden. Wer mir einen Tipp geben kann, wo ich hübsche in 43 finde nur her damit. Das sofort danach ins Wasser stellen hilft, dass die Zehe nicht zu stark anschwillt.

Der Heimweg ist einfach, weil es geht nur bergab.

Nach der Badi dann Nudeln mit Spinat und der erste Versuch das eigentlich müde Herbstkind ins Bett zu komplimentieren. Das genauso müde Frühlingskind weigert sich erst recht. Immerhin läuft sie ohne Windel rum und nutzt den Topf und leert ihn ins Klo.

Ich werd heut vermutlich nicht mehr viel machen ausser Kinder zum schlafen zu überreden und zu duschen. Vielleicht besser in umgekehrter Reihenfolge. Leider komme ich so sicher nicht dazu mein Paket auszutesten.

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