Tag: WoW

Nine Weekly Notes KW 48

Auch wenn das jetzt meinen Reisebericht unterbricht, hier neun Punkte zur letzten Woche

  • Neue Tanzlehrerin neuer Spass, endlich mal ne etwas fetzigere Choreo
  • War die Wochen vor dem Urlaub im Stall Dienstags richtig viel los, war diesmal absolute Ruhe.
  • der neue Sattel lässt noch immer auf sich warten 🙁
  • in WoW gabs nen neuen Patch, wir sind trotzdem nochmal in die Feuerlande gegangen, aber die neuen Inis wurden, wie auch der Raidfinder, gleich mal getestet
  • Ich weiss jetzt wieder, was mich am Hallenbad Uster gestört hat. Unter der Woche sind abends 3-4 von 5 Bahnen für Training gesperrt. Damit ist es einfach ziemlich voll.
  • Ein gemütliches Essen mit entfernten Verwandten gabs auch noch
  • Ich hab noch gar keine Weihnachtsgeschenke, noch nicht mal ansatzweise Ideen dazu
  • Auch ist die Weihnachtsstimmung  – trotz schon gebackener Plätzchen – eher noch nicht vorhanden, ist auch irgendwie schwer bei 10 grad und kaum Regen
  • Das Randombild der Woche: Romeo. Der Bruder von Luna, der es schöner fand ein Einzelkater zu sein. Der unsere Nachbarskinder dazu überredet hat ihn bei sich aufzunehmen. Ich hoffe es geht ihm gut am Ende der Regenbogenbrücke.

 

Photochallenge: Wasser

Irgendwie schon seltsam. Da nutzt man das Buffed-Forum eigentlich grundsätzlich nur dafür, sich über seine WoW-Klasse schlau zu machen und ignoriert das dortige “Small-Talk” oder auch Off-Topic forum normalerweise völlig und dann kommt man einmal auf die Idee dort reinzugucken und es hat jemand die Idee einen Foto-Wettbewerb zu starten. Der dann auch noch passenderweise in manchen Themen  zu meiner Challenge passt.

Immerhin hat es mich motiviert daran teilzunehmen. Eine der Regeln war, dass es möglichst aktuell ist. Ich habe mich dennoch mal in meinen Unterordnern umgesehen und festgestellt, dass ich eigentlich schon einen würdigen Kandidaten hätte. Letztes Jahr Juni konnte ich eine meiner Rosen mit dekorativen Wassertropfen ablichten.

aber es sollte ja aktuell sein.

Also hatte ich ein Problem. Nachdem ich am Wochenende noch nach Deutschland musste hatte ich also nicht die Möglichkeit noch einen hübschen Wasserfall zu finden. Ich habe dann versucht Wassertrofpen aus dem Wasserhahn aufzunehmen, was überhaupt nicht gelang, weil es in meinem Bad einfach zu dunkel ist. (hätt ich mal nen Blitz genommen, aber der ist noch nicht so ganz mein Freund).Ich habe auch im Internet mal nach anderen Wettbewerben mit dem Thema “Wasser” geguckt und dort eben auch die Wasserhahninspiration hergeholt.

Am Freitag bin ich dann mal zum Pfäffikersee gefahren. Dort ist zwar Wasser, aber so richtig ein Motiv konnte ich nicht finden. Zumindest nicht am Nachmittag in brütender Hitze.

Auf dem Rückweg habe ich noch eine Weile die Enten und Schwäne in dem kleinen See beobachtet. Aber die Enten landen nie so schön mit Wasserstreifen, wenn ich die Kamera mal griffbereit habe. Das einzige Wasser, was ich da hatte, war in meinen schweissgetränkten Klamotten.

Am Sonntag Abend bin ich dann nochmal zum Pfäffikersee, in der Hoffnung auf eine schöne Abendstimmung, Sonnenuntergang über dem See oder sowas.

Leider hat sich die Sonne hinter Wolken versteckt, die Mücken haben mich gefressen und das Bild ist zwar nett, aber sicher nix für einen Wettbewerb:

Zumindest nicht für das Thema Wasser.

Am Montag in der Früh kam mir der Geistesblitz. Ich hatte schon so als Idee ein Spinnennetz mit Tau. (war auch bei den ergoogelten Bildern). Nur ein Spinnennetz finden, das noch intakt, schön und mit brauchbaren Hintergrund und Tau ist, war eine Herausforderung die eben Montag früh gelöst wurde. Es hing ein Spinnennetz in der Aufgehenden Sonne an unserem Briefkasten. Die Sonne war schon zu stark und Tau ist bei 25°C utopisch, aber dafür hatte ich eine Lösung. Ich musste nur heute früher aufstehen und rausgehen um einen Sonnenaufgang mitzubekommen. Der Tau kam aus der Sprühflasche. Heraus kam dann folgendes Bild, was ich dann auch gleich hochgeladen habe. Kam gut an.

Gildengrillen 2011

Dieses Jahr war ich so verrückt um das Haus meiner Eltern als Gildentreffpunkt anzubieten. Nunja ich war auf der sicheren Seite, schliesslich besteht unsere Gilde nicht aus ololenden* WoW-Kiddies sondern eher aus einem haufen netter Leute, die gemeinsam abends zocken. Und die Erfahrung der bisherigen Treffen hatte mir gezeigt, dass ich maximal einen Hund haben würde, der uns die Beete umgräbt (das wär nicht weiter schlimm, denn dann geht das Unkraut da schneller raus) und vermutlich maximal einen der dem Alkohol etwas zu viel zusprechen würde.

Ich hatte weder blumenbeetumgrabende Hunde – die beiden Anwesenden waren total herzig und haben die rumliegenden Äpfel gefressen, was uns das Einsammeln erspart hat (und dem Frauchen vermutlich eher böse Überraschungen beschert hat) und nur ein paar Holzstöckchen im Garten verteilt.

Besoffen war keiner. Also so richtig.

Nein, alle waren supernett, der erste Gast am Freitag hatte schon befürchtet der letzte zu sein. Die anderen waren dank kaputtem Anlasser aber deutlich später. Am Samstag haben unglaublich viele fleissig mitgeholfen (vor allem meine Mutter – der das glaub ich auch noch viel Spass gemacht hat) und auch am Sonntag war das Aufräumen eine schnelle Gemeinschaftsaktion.

Ich empfehle übrigends jedem, der so eine Feier veranstaltet einen Feuerkorb. Wir hatten schon vor ein paar Jahren mal einen bei Aldi geholt, wo eine Schale drin liegt, und ein Grillrost drauf kann. Bei einer Feier mit Kollegen war das der Hit. Und auch für diese Feier haben wir einen besorgt (meine Mutter hat den haben wollen) und es war klasse. Alle sassen drum rum, es gab Marshmallows und nett wars. (Solche Körbe gibts zB bei Obi oder bei Dehner wo wir unseren als Bausatz bekommen haben)

Es war ein schönes Wochenende wo man mal wieder nach herzenslust über WoW und viele andere Themen quatschen konnte. Gesichter zu Stimmen zu sehen und so manche Problematik auch mal von Angesicht zu Angesicht zu diskutieren.

* für die nicht-WoWisch sprechenden: lol steht für “laughing out loud”. Meint jemand das Lachen ironisch oder will man jemanden auslachen schreibt man manchmal ololol. Die WoW-Kiddies sind meistens dem Teenageralter schon entwachsen aber benehmen sich gerne mal wie die Axt im Wald und schimpfen dann gerne mal auf die nicht so guten Spieler mit Sätzen wie zB: “ololol du kannst ja gar nix”.

Der Serverwechsel: Die Entscheidung und wie es uns seitdem ergangen ist.

wie man schon hier lesen konnte, war das Finden einer passenden neuen Gilde gar nicht so einfach. Wir haben dann eine kleine Liste mit verschiedenen Möglichkeiten gehabt und uns erstmal bei zwei Gilden beworben. Nachdem bei MTT da ja recht hohe Ansprüche herrschen (und ja es gibt Gilden, die haben noch höhere Ansprüche) war unsere Bewerbung durchaus entsprechend geschrieben. Bei einer der beiden Gilden gab es dennoch gar keine Antwort, gut anscheinend ist meine Registrierung dort auch irgendwie fehlgeschlagen, aber man hätte ja im Forum antworten können. Da es aber ein PvP Server war, fanden wir das nun eigentlich nicht so schlimm. Die zweite hat dann aber auch schnell reagiert und uns nach einem TS-Gespräch auch ganz gut gefallen und wir wurden eingeladen. Scotty hatte sich auch noch einen Raid im TS angehört, was ganz vernünftig ablief.

Also alles ganz schnell organisiert und auf den Server Blackhand getranst um dort ein neues Raidleben zu starten. Ich fand es schon traurig zu gehen und auf Khaz den obersten Platz in der Liste meinem hässlichen Bankchar zu überlassen. Die ersten Wochen waren gut. Ich verstand mich super mit den anderen Jägern, Scotty wurde begeistert aufgenommen und stark für seine Leistungen gelobt.
Leider war dort auch nicht alles Gold was glänzt. Die Verteilung des Loots per Absprache war das einzige was in der Gilde tatsächlich ihrem Kompendium entsprach. Alles andere mit “gemeinschaftlich und gemeinsam” etc. war nicht. Es gab Knatsch, Leute die sich geärgert haben, dass Scotty bevorzug wurde und plötzlich waren immer zu wenig Anmeldungen für den 25er. Es wurde (ohne Rückfrage in der Gilde) ein Raidbündnis geschlossen, Leute die aufgemuckt hatten (u.a. meine Jägerkollegen) wurden aus dem Raid gekickt. Das Raidbündnis hielt einen Abend, ein vielversprechender Raid, aber für die nächsten Raidtage kamen wieder keine Anmeldungen zusammen. Und die Lust für uns zu Raiden sank in den Keller. Die Arbeit ist stressig, durch Fitness-Studio und Schweizerdeutschkurs unsere Freizeit auch etwas knapper.

Dann kam der Zusammenbruch. Der Gildenleiter hatte nen neuen Job und hat die Gildenleitung abgegeben. Der neue Gildenleiter hatte kein Interesse daran noch einmal den Versuch zu wagen den 25er wiederzubeleben. Eine Woche später wurde er gehackt.  – Dachten wir. Ich sah ihn mit zwei Chars gleichzeitig online und konnte plötzlich im Chat lesen “your Guild has been disbanded”. Gleich ins TS mit dem Gildenleiter gesprochen. Er meinte er sei gehackt worden, tat rum, musste den Support anrufen etc.

Die GMs haben sich dann etwas geziert die Gilde wiederherzustellen. Später haben wir dann erfahren, dass sie gar keinen Hack beim neuen Gildenleiter feststellen konnten. Da war dann wohl der Ruf des Goldes (es befanden sicher mehrere Hundertausend Gold auf der Gildenbank) doch etwas zu laut geworden.

Nunja, die Lust zu Raiden war eh im Keller. Scotty hat dann begonnen irgendwas anderes zu spielen. Ich wendete mich meinem Twink zu und machte viele Solosachen mit meinem Jäger. Als Scotty mal wieder eingeloggt hat hat er nochmal mit dem alten Gildenleiter gesprochen. Der hatte inzwischen dann eine andere Gilde gefunden die auch 25er ging. Da wir nach wie vor kein Interesse hatten (durch die Reitbeteiligung habe ich auch gar keine Zeit mehr) wurden wir als Gildenfreunde eingeladen.

Und jetzt? jetzt ist auch diese Gilde am sich Auflösen, der Raidleiter der den 25er organisiert hat, hat aufgehört und wieder findet sich keiner, der den A* in der Hose hat um sich um so was zu kümmern.

Tja

Dennoch werden wir vorerst nicht zurückwechseln. Wir hoffen, dass die Gilde trotzdem noch bestehen bleibt, da sie durch die hohe Gildenstufe doch ein paar Vorteile bietet, die man auch nutzen kann, wenn man mit einer anderen Gilde raidet. Das Nichtwechseln hat auch damit zu tun, dass der Server deutlich besser bevölkert ist, und die Chancen auf einen guten Randomraid sind ziemlich hoch. Denn der Wunsch sich momentan für den Raid zu verpflichten ist ziemlich klein.

Der Serverwechsel: die Hintergründe oder Mimimi Blizzard hat den 25er getötet

Weil Manu gefragt hat und weil ich unbedingt mal das Icon im nächsten Post benutzen wollte 2 WoW Beiträge (weil einer wäre TLTR) wer sich gar nicht für WoW oder sowas interessiert kann jetzt getrost aufhören weiterzulesen. Wer sich dennoch interessiert, aber keine Ahnung hat was ich mit Begriffen wie “Raiden”, “Ini” “Gilde” etc. meine, dem lege ich diesen Link als Hintergrundinfo her.Wem dennoch Begriffe unklar sind, fragen. Wer nur wissen will wie gut wir uns auf dem neuen Server eingelebt haben und nicht noch das ganze Hintergrundbla lesen will der kann gleich den zweiten Teil lesen.

Es begann eigentlich schon zu Lich King Zeiten. Blizzard fand es eine gute Idee die Raidinstanzen sowohl für Gruppen aus 10 Spielern als auch für Gruppen aus 25 Spielern zu konzipieren. Dies führte dazu, dass Spieler, die sich früher mit 3 Raidtagen die Woche sehr wohl gefühlt haben, oder mit Twinks die weiteren Tage gefüllt hatten  es nun toll fanden ein- und dieselbe Ini an 5 Tagen mit ein und demselben Char zu beraiden. Es wurde zuletzt auch einfach erwartet, dass man das so macht. Ich selbst habe mich da eigentlich geweigert. Habe zwar in dem Sinne mitgemacht, dass ich 4 Tage die Woche geraidet habe, dies aber nicht nur mit dem Main, sondern 2 Tage Main und 2 Tage mit dem Twink, der eine andere Position in der Gruppe hatte.

Nach dem Umzug in die Schweiz war das dann auch erstmal vorbei und ich konzentrierte mich auf den Main. 3 Tage fand ich völlig ausreichend, der Loot im 25er eh besser und daher gab es nicht wirklich einen Grund das ganze im 10er auch noch zu machen.

Dann kam Cataclysm. Blizzard änderte erneut das System. Diesmal sollte es zwar weiterhin 10er und 25er Versionen der Raids geben, aber man kann nur noch eins von beiden machen oder auch wechseln (auf der non-hero Version). Juhu! dachte ich. Jetzt wird nicht mehr erwartet, dass ich mit meinem Main die Instanzen doppelt mache. Aber halt, der Loot der Loot in beiden Versionen ist gleich. Dann kann man ja auch gleich sich festlegen nur 10er zu gehen. Das machten dann auch viele Gilden. Sie fanden 10er “leichter zu organisieren”. Unsere Gilde suchte einen Kompromiss, denn es gab wohl Leute, die noch immer gerne 5 Tage mit ihrem Main raiden wollten und weder auf den 25er Raid noch auf den 10er verzichten wollten. Scotty und ich fanden das übertrieben. Wir hatten gehofft, dass man durch die Änderung auch mithalten kann, wenn man eben nur 3 Tage raidet. Das sollte doch möglich sein einen reinen 25er zu haben. Zunächst sahen zwei weitere in der Raidleitung das auch, doch diese schwenkten um und schlossen sich dem “ich will 5 Tage mit dem Main raiden” an. Scotty war enttäuscht und sauer, denn das DKP-System, welches in der Gilde üblich war bevorzugte die 5 Tage Raider während Leute die nur 2-3 Tage und nur 25er Raiden konnten/wollten in die Röhre sehen würden.Der Vorschlag des Lootcouncils kam zu spät und wurde gar nicht erst diskutiert.

Der Kompromiss bestand darin, dem 25er pro Woche eine Raidini zu streichen und diese den 10er Gruppen zur Verfügung zu stellen. Das fanden wir dann auch nicht so prickelnd und nachdem Scotty halt sehr sauer war, weil er die Wenigraider wiederum völlig untervorteilt sah, wünschte er sich den Raidwechsel.
Auf dem Server zu bleiben, war nahezu unmöglich, da eben viele Gilden sich auf 10er verlegt hatten oder die Raidtage nicht mit unseren Wünschen überrein stimmten. Denn auch hier hatten viele Gilden einen Kompromiss gemacht und Montag und/oder Dienstag als 10er Tag festgelegt um den “ich will beides” Leuten gerecht zu werden.

Eine andere Sache war die, dass Scotty der Meinung war, dass wir auch durchaus auf höherem Niveau spielen könnten. Unser Server rangiert auf wowprogress schon bei den deutschsprachigen Servern im unteren Drittel. Für ihn mag das wohl stimmen, aber bei mir habe ich da schon Zweifel, aber wenn er meint… Also ging die Suche los. Wo spielen denn Bekannte von uns? J. Spielt auf Wrathbringer (Weltweit Server Nr. 33) Die Gilde hat schon die ersten Raids bestritten während wir noch am Equippen in den Heros waren. Andere spielten bei den Allianz, was sowieso schon nicht in Frage kommt und die die eigentlich zurück nach Onyxia wollte ist noch immer bei MTT.

Also gut, wir stellten uns eine Liste zusammen. Es sollte also ‘ne Gilde sein, die noch nicht so weit im Content war. Das Verhältnis Ally/Horde auf dem Server sollte ausgewogen sein und noch immer lieber PvE als PvP. Dann sollten die Raidtage zu unseren Wünschen passen, es sollte nur 25er gegangen werden oder wenn 10er dabei wären, dann mit Lootcouncil oder ähnlichen Lootverteilungssystemen. Gar nicht so einfach. Vor allem weil eben viele den Montag als Raidtag hatten, oder eben Mittwoch und Donnerstag direkt hintereinander zu raiden oder oder oder. Gar nicht so einfach.

Bücherstöckchen: Tag 17 – Augen zu und irgendein Buch aus dem Regal nehmen

Auwei. Da schicke ich Scotty ins Nebenzimmer und er schafft es tatsächlich einen World of Warcraft Roman rauszuziehen. Mannoman. Da kommen die Sünden ans Licht.

Also “basierend auf dem Online-Welterfolg World of Warcraft -Die Nacht des Drachen”von Richard A. Knaak.

Jetzt bietet die WoW Lore doch einiges an Geschichten und das erste Buch über die Orks war auch noch recht gut. Und an sich war zwar auch der Arthas-Roman recht trashig und schlääächt, aber auch den konnte man noch zuende lesen und es war eine ganze Menge Lore drin verpackt.

Dieses Buch aber, hm. naja, vielleicht könnte es jetzt besser sein, nachdem ich selbst durch Grim Batol gelaufen bin. Und eigentlich gefällt mir die Draenei in dem Buch ja schon, aber ansonsten war es nicht wirklich spannend und ich habe es weggelegt und jetzt steht es halt in meinem Schrank.

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Motorradfahrt zum Gildentreffen Part 4

Huiui, ich muss da wohl noch etwas nachholen.

23.07.09

In der Früh regnet es. Mit großer Begeisterung frühstücke ich und packe meine Sachen zusammen.
Bis ich fertig bin hat der Regen aufgehört. So gehört sich das.

Ich fahre mit der Fähre über den Rhein und schlängle mich auf der Ostseite über kleine Straßen. Wieder scheint die Sonne in mein Gesicht, und wechselt sich mit Schatten der Bäume ab. Anstrengend. Ich folge den Schildern nach “Katzenelnbogen” schlicht weil ich den Namen witzig finde. Das Kaff ist aber recht klein, dafür, dass es eine Grafschaft ist.

In Limburg an der Lahn, mache ich eine kleine Shoppingpause. Mein Gepäck war eher auf schlechtes Wetter eingestellt und ich hatte Bedarf an Ersatzklamotte.

Ohne größere Pausen fahre ich bis nach Altena, dort bin ich etwa gegen 18.00 uhr. Nachdem es von dort aber nur noch ein Katzensprung nach Wiblingwerde ist, gucke ich mir noch die Kirche an. Naja zumindest von außen.
Der Weg nach Wiblingwerde ist saueng, Flickenteppich auf der Straße. Ich habe schon angst vor der Rückfahrt. Aber oben ist die Fahrt erstmal für ein paar Tage zu ende. Denn ich bin bei k&k, die mich mit heißem Grill begrüßen. Ich bevorzuge jedoch erstmal eine Dusche, da ich in Siegen noch in einem Platzregen geraten bin. Und wir hatten ja schon am ersten Tag festgestellt, dass die Hose nicht so ganz dicht war.

Der Abend hat natürlich ein Hauptthema, was vermutlich noch die nächsten Tage anhalten wird. 🙂

Motorradfahrt zum Gildentreffen Part 3

Nachdem ich jetzt in Ruhe gelassen worden bin, und sogar noch nen Wein bekommen habe, gleich den nächsten Teil.

In der Früh regnet es in Karlsruhe. Nachdem ich erst um 11 aus dem Zimmer muss, gehe ich frei direkt zum Schlossgarten. Hübsche Blümlis hübsches Schloss und eine Innenstadt in der ich mir noch eine Sonnenbrille ohne Schliff zulege damit ich wieder mit Linsen fahren kann. Um 11 verlasse ich die Stadt und fahre wieder in die falsche Richtung. Nachdem ich das bemerke passe ich die Route an und fahre in Speyer vorbei um mir den Dom anzugucken. Da haben sie so dermaßen viel restauriert, dass es alles wie neu aussieht. Hat auch was. Nur die Fenster sind unheimlich langweilig.

Dann gehts weiter. Es ist wieder brütend heiß, von den Gewittern, die vorhergesagt wurden keine Spur.
In Bad Kreuznach versuche ich verzweifelt eine Tankstelle zu finden. Doch die Aral hat zu, ich werde weiterverwiesen. Immerhin kommt nach 2 km gleich die nächste. Vollgetankt gehts weiter richtung Bingen. Eigentliches Ziel war Limburg an der Lahn. Nachdem es aber schon 6 ist und der Magen grummelt fahre ich nur noch bis zu dem Ort, wo die Rheinfähre ablegt. Dort finde ich ein kleines Hotel, wo ich jetzt bei Wein am Rechner hocke. Von Gewittern noch immer keine Spur.

Erkenntnisse der letzten beiden Tage:
– Stuttgarter können nicht Autofahren.
– Umleitungen führen manchmal auf schöne Strecken
– Baustellen sind böse
– Aufgefräste Straßen sind unangenehm
– Kopfsteinpflaster sind gemein
– Baustellen an denen die Straße bis zum Kopfsteinpflaster aufgefräst sind sind ja dann wohl erst recht behämmert

Motorradfahrt zum Gildentreffen Part 2

ganz kurz der Bericht von gestern, da ich hier quasi am Hoteleigenen PC hocke.

Zunächst habe ich die Wilhelma in Stuttgart besucht. Schließfächer sollte es da geben, wär mir ja auch recht gewesen, schließlich wollte ich nicht in voller Montur bei 27 Grad durch den Park laufen.
Pustekuchen. Die Schließfächer waren gerade abgerissen worden. So habe ich alles auf dem Moped verschnürt und gehofft, dass keiner etwas klaut. Ist dann auch so gewesen.

Der Park ist schön, Bilder gibts erst später. Highlight: Raubkatzenfütterung. Ich komme an das Gehege vom Leoparden und sehe gerade noch, wie er eine Kiste öffnet. Ein Aufschrei geht durch die Menge. Das Futter ist ein kompletter sehr großer Hase der vom Leoparden in kürzester Zeit verschleppt wird. Gegessen hat er ihn erst sehr viel später. Musste wohl noch damit spielen.

Ich durfte mir den Park auch noch mit jeder Menge Schulklassen teilen. Teilweise mit Fragebögen zu den Tieren. Erschreckend die Kenntnis über die bereits ausgestorbenen Tiere.
Bsp. Frage zu den Tigern: welcher Tiger kommt auch mit Kälte zurecht? Antwort der Schülerin die ihrer Klassenkameradin gesagt hat was sie schreiben soll: Säbelzahntiger. (Ich hatte erst die Frage nicht gewusst und daher nix gesagt, später dann den Zettel gesehen :uhoh:
Bsp. Ich laufe bei den Bisons vorbei, Schüler kommt vorbei, ruft zu seinem Klassenkameraden: guck mal Mammuts! Auwei.

Nach dem Besuch im Zoo gehts durch brütende Hitze durch den Stuttgarter Berufsverkehr. Ich fahr dann prompt in die falsche Richtung. Egal, Umwege waren ja erwünscht.
Letztendlich endete die Fahrt im städtischen Klinikum Karlsruhe.
Keine Panik, kein Unfall, auch wenn mir die Maschine kurz vor Abfahrt fast umgefallen wäre. Aber eben nur fast. 
Nein, zwischen Pforzheim und Karlsruhe flog mir ein Tier an den Hals. Es tat weh, ich griff hin und hatte eine Wespe im Handschuh. Apotheken waren alle schon zu, und nachdem die Stelle doch etwas ungewohnt ist, und höllisch wehgetan hat, habe ich mich dann kurz auf den Weg in Klinikum gemacht. Die haben mich gleich mal noch ne halbe Stunde beobachtet. Kühlung hat geholfen und jetzt juckts.  

Danach zum Hotel. Ein supertolles kleines Zimmer mit Kamin. Essen gabs quasi auch im Haus. Spitzenmäßig. Total übermüdet habe ich keine Lust mehr auf Internetcafesuche. Daher der Eintrag erst jetzt.

Motorradfahrt zum Gildentreffen Part 1

Der Plan war einfach. Ich mache zwei Wochen Urlaub, besuche meine Schwester und fahre dann von den Niederlanden aus zum Gildentreffen.

Pustekuchen. Nachdem mein Freund ja keine Zeit zum Urlaubmachen hat, hab ich mir das anders überlegt. Nur eine Woche und ein paar zerquetschte. Ich fahr mit dem Motorrad nach Duisburg, alleine ist das zumindest nicht so tragisch.

Der Urlaub wurde dank kranken Kollegen noch einmal eingekürzt und so bin ich dann heute erst losgefahren.

Ziel: Autobahnen vermeiden und ein paar Sachen angucken.

Autobahnen vermeiden geht indem man Landstraße fährt. Da ist ja auch alles gut ausgeschildert, wenn man ungefähr weiß, wie die Käffer heißen an denen man seine Strecke so geplant hat. Doof nur, dass manche Orte angeschrieben sind, und bei der nächsten Kreuzung erst gar nicht mehr erwähnt werden.

Ganz toll ist da der Ort Kirchheim unter Teck (wieso das unter heißt hab ich grad gegoogled, das ist wohl ein Felsen der so heißt).

In diesem Kaff halten sie es nicht für nötig Stuttgart anzuschreiben, sind ja nur 45 km dorthin. An der Autobahn ist das auch nicht nötig, weil man weiß ja, dass man da richtung Karlsruhe fahren muss (komisch nur, dass überall sonst Stuttgart dran steht). Auch der Hinweis nach Esslingen steht nur alle paar Schilder mal da.

Nunja, so machte ich manch Schlenker und statt der von Google Maps errechneten 228 km habe ich dann halt knapp 300 km gebraucht.

Unterwegs hab ich mir dann mal wieder den Blautopf angeguckt, der wieder grün war.

Erkenntnisse:

– mit zwei Katzen im Bett in der Früh aufstehen, macht das wegfahren nicht leichter

– man kann sich auch in der Heimat verfahren.

– Es ist nicht wirklich klar was blöder ist: nix sehen, weil das Visier voller Regentropfen ist, oder nix sehen, weil die Sonne in die Augen scheint und man keine ungeschliffene Sonnenbrille dabei hat.

– meine Kombi ist nur dann regenfest, wenn man das Innenfutter drin lässt. Obenrum war alles trocken untenrum dann doch nicht ganz.

– Einzelne Frauen in Motorradkluft werden in Hotels seltsam angesehen, wenn sie ein Einzelzimmer für eine Nacht haben wollen.

Nunja, immerhin weiß ich wo ich morgen in der Früh hinwill. Das Wetter soll wohl so bleiben. Ich muss mir dann wohl doch noch eine ungeschliffene Sonnenbrille besorgen, oder doch mit meiner normalen Sonnenbrille fahren.

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